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LHC NEWS BLOG

LHC Kritik/LHC-Concern.info LogoCERN / LHC / Particle Accelerator / Nuclear Research  NEWS -       From a Critical Perspective:

Current news in the comment section below (scroll down) / Neuigkeiten laufend unten im Kommentarteil!

MenschenStrom gegen Atom - 11. März 2012 in Mühleberg  “LHC Kritik/LHC Critique” is again official supporter of and participator at “Menschenstrom gegen Atom” (”Human Stream against Atomic Power” - with 20.000 participators last year) at March 11 2012 in Switzerland!

LHC Kritik/LHC Critique Flyer in English/German/Francais to print and distribute

LHC-Kritik ist offizielle Unterstützerin der Großdemo “ATOMKRAFT SCHLUSS” in 21 Städten am 28. Mai 2011 in Deutschland, kommt zahlreich!

LHC Kritik Flyer zum Ausdrucken und Verteilen  

                                                                                                                                                                      

            

Banner: Menschenstrom gegen AtomLHC Kritik is official supporter of “Menschenstrom gegen Atom” on May 22 2011 in Aargau, Switzerland. 

  •  Ausstieg aus der Atomenergie
  •  Keine neuen AKW
  •  Förderung der erneuerbaren Energien

22. 5.2011: Großer Erfolg für “Menschenstrom gegen Atom” - LHC-Kritik Schweiz war dabei

FEB 22 2011:  Press Info: German Court pleads for CERN/LHC Safety Conference 

Presse-Info RA Möhring, Mönchengladbach: CERN-Klage: Gericht legt Bundesregierung Sicherheitskonferenz nahe 

FEB 15 2011: Open Letter to German Science Minister Schavan by Lawyer Moehring: 

Offener Brief an BM Schavan von RA Moehring 

www.atomausstieg.atMarch 2011:

LHC Kritik officially supports

www.atomausstieg.at - An initiative by Global 2000

To sign this initiative it is required to fill in name, street and the postal code (door number and profession are optional). On the list open to the public, only name and city (and profession in case) are displayed. This Austrian-based initiative has got broad and prominent support.

Atomausstieg Demo FlyerLHC-Kritik and the official supporters of www.atomausstieg.at are calling for a demonstration on April 25 to reflect the 25th anniversary of the Chernobyl nuclear disaster and the current nuclear catastrophe in Japan. The demonstration is widely announced and supported:  

“Switch off now!”     (Click flyer!)                 

April 2011: Beunruhigende Beobachtungen am US-Teilchenbeschleuniger Tevatron mit Standardmodell unvereinbar. 

Diesbzgl. Artikel in Ökonews vom 24.4.2011: “Restrisiko” Teilchenbeschleuniger     

Request to CERN Council and Member States on LHC Risks_LHC Kritik et al_March 17 2010      Also view the English (March 23/24) short info and a German article on the topic.  

A central critical document, summarizing the LHC risk debate understandably and with many scientific sources: Critical Revision of LHC Risks and Communication by ConCERNed International 

LHC safety debate document list compiled by LHCSafetyReview.org v.April23_2011 

LHC Sicherheitsdiskussion Dokumentenliste zusammengestellt von LHCSafetyReview.org v.April23_2011 

——————————————————————————————————-  

You are invited to comment or to post your own finds or comments (use “reply” or the form at the end of this page, new postings will be displayed on top). Audio and video links can additionally be posted at “Multimedia”. The approval could take some hours. Disclaimer: ‘LHC-Kritik’ is not responsible for personal opinions of posters as for all linked websites. Personally insulting comments will not be published. Because of many spam postings, it is recommended to additionally send an e-mail to info(at)lhc-concern.info

Comments

Comment from Admin LHC-Kritik
Time December 19, 2012 at 10:59 pm

Urknallmaschine LHC am CERN vor “Weltuntergang” abgestellt

SHUTDOWN: NO BEAM

Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger LHC des Kernforschungszentrums CERN in Genf geht heuer etwas früher als gewöhnlich in die Weihnachtspause. Vermutlich will sich CERN bezüglich diverser Weltuntergangsspekulationen um den 21. Dezember aus dem Spiel nehmen. Dies ändert aber nichts an der grundsätzlichen Problematik und dem letztendlich unbekannten Risiko des Projekts. Manche Kritiker halten den LHC gegenwärtig für das größte von Menschenhand geschaffene Risiko für den Planeten Erde.

Am Large Hadron Collider werden Protonen und schwere Blei-Ionen bei annähernder Lichtgeschwindigkeit kollidiert, um “seltene Ereignisse” und Zustände von Materie wie “Sekundenbruchteile nach dem Urknall” künstlich zu erzeugen. Es handelt sich um ein nuklearphysikalisches Hochenergieexperiment noch nie dagewesenen Ausmaßes. Gefährlich sei das natürlich nicht - dies behauptet zumindest eine vom Betreiber selbst eingesetzte teilchenphysikalische Expertenrunde.

Am 17. Dezember lautete die LHC-Statusmeldung: “End of operation for 2012. See you again briefly for p-pb at 2013. High energy proton proton physics will be resumed in 2015. So long and thanks for all the fish!” (http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php ) Soll heißen: Der LHC ist abgestellt. 2013 werden noch kurz Protonen mit schweren Blei-Ionen kollidiert. Nach einer aufwendigen und sehr kostspieligen Reparatur soll der LHC ab 2015 mit viel höheren Energien als bisher betrieben werden. Der letzte Satz ist eine Anspielung auf die Science-Fiction Serie “Per Anhalter durch die Galaxis”.

Auf der anderen Seite fühlt sich der Chaostheoretiker Otto Rössler nach wie vor unverstanden, sieht ein erhebliches Risiko durch die auch von CERN für möglich gehaltene Entstehung Schwarzer Löcher im Miniaturformat und appelliert mitunter verzweifelt an alle möglichen Stellen. Die Gruppe “LHC-Kritik” ( www.LHC-concern.info ) und Eric Penrose (Sohn des bekannten Mathematikers, Kosmologen und Hawing-Kollegen Sir Roger Penrose) haben mehrere detaillierte Zusammenfassungen der wissenschaftlichen Risikodiskussion erarbeitet. Eric Penrose widmete sich insbesondere dem “Strangelet”-Risiko (http://www.heavyionalert.org/index.html ). Vor kurzem auf das Risiko durch Teilchenbeschleuniger angesprochen zeigte sich Sir Roger Penrose durch die kritischen Arbeiten seines Sohnes zwar nicht unbedingt alarmiert, es sei aber alles andere als trivial, diese Fragen zu stellen, meinte er. Von einer absoluten Sicherheit könne nicht ausgegangen werden.

Der LHC erzeugt in 10 Jahren Laufzeit auf kleinstem Raum und unter extremen Bedingungen ebenso viele hochenergetische Teilchenkollisionen, wie sie sich durch kosmische Strahlen im Laufe von 400.000 Jahren – stets vereinzelt und unter natürlichen Bedingungen - in der gesamten Erdatmosphäre ereignen. Der Versuchsaufbau ist also keineswegs mit einem Nachstellen völlig natürlicher Ereignisse gleichzusetzen, sondern stellt vielmehr eine extreme künstliche Manipulation an den Grundbausteinen der Materie dar.

Eine multidisziplinäre und externe Risikoprüfung, wie etwa vom Risikoforscher und Ethiker Mark Leggett gefordert, oder eine Sonderumweltverträglichkeitsprüfung, wie vom bekannten Risikoforscher Wolfgang Kromp vorgeschlagen, ist nach wie vor ausständig. Weder CERN, noch die Mitgliedsstaaten, noch internationale Organisationen wie die UNO haben diesbezügliche Schritte bislang eingeleitet. Was in der kommerziellen Nutzung der Nuklearenergie mittlerweile zum Standard gehört, ist in der Forschung an gigantischen “Urknallmaschinen” immer noch nicht angekommen.

LHC-Kritik – Netzwerk für Sicherheit an experimentellen (sub)nuklearen Reaktoren.

www.LHC-Concern.info

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Direktlink zum Artikel:
http://lhc-concern.info/?page_id=142

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 30, 2012 at 4:56 pm

“9th Vienna Central European Seminar on Particle Physics and Quantum Field Theory”

November 30 - December 02, 2012

DARK MATTER, DARK ENERGY, BLACK HOLES

AND

QUANTUM ASPECTS OF THE UNIVERSE

http://www.univie.ac.at/vienna.seminar/2012/1stann12.html

Nov 30, 19:00 - 20:00

Roger Penrose (Oxford)

PUBLIC LECTURE: Dark Energy, Dark Matter, and Black Holes, as Essential Ingredients of a New Cyclic Theory of the Universe

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time September 24, 2012 at 7:38 pm

Haftpflicht in der Nuklearindustrie
- eine wichtige Werbeaktion:

Wie hier die unten verlinkte Informationsseite und die ebenfalls verlinkte Unterschriftenaktion für eine neue
Haftpflicht-Regulierung für die Betriebe
der deutschen Atomenergiewirtschaft wirbt,
so ist auch für einige bestimmte Forschungsvorhaben
in der Hochenergiephysik (sh. LHC) eine weitergehende
Klärung dazu nötig, die Haftungsfragen
nachhaltig zu durchleuchten und danach ggf. über eine neue, angemessene Regulierung zu entscheiden.

Grund: Eine Expertise eines Risikoforschungsinstitutes
steht in bestimmten Fällen der Hochenergiephysik noch aus.

http://www.atomhaftpflicht.de/hintergruende.php3

http://www.atomhaftpflicht.de/formular.php3

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time July 27, 2012 at 9:23 pm

“Man sollte keine festen Erwartungen haben.”
(Einige Gedanken zur Wahrung des Vorsorgeprinzipes im Falle
bestimmter, grenzüberschreitenden Forschungen in der
Hochenergiephysik)

“Was wir tun, ist an den Grenzen des Wissens.
Man weiß nie, was als nächstes kommt,
man sollte keine festen Erwartungen haben”,
sagte Harvard-Professor Andrew Strominger, nachzulesen unter der
Artikelüberschrift “Die Schwingung der Welt - Die Stringtheorie
will ein ewiges Problem lösen: die Vereinigung von
Schwerkraft und Teilchenphysik. Aber auf dem Weg dorthin
irren die Physiker im Multiversum umher - oder wildern
in anderen Gebieten” - von Marlene Weiss,
Süddeutsche Zeitung Nr. 172, Freitag den 27. Juli 2012.

Ich möchte selbst kommentieren:
Erstaunlich ist
- um einmal Professor Dr. Rössler sinngemäß wiederzugeben -
dass keiner der am CERN beteiligten Fachleute ein Gefahrenpotenzial
(angesichts des hier wieder einmal dokumentierten, grundsätzlich
bestehenden Unwissens und einer bedeutenden, prinzipiellen Ungewissheit)
erkennt, wenn mit enormen Urkräften nicht genau
naturidentisch umgegangen wird, wie am LHC bei Genf.

Anbetracht eines “hohen Einsatzes”, also der Schaffung von unbekannten,
eventuell Energie umsetzenden neuen Teilchen, kann hier eine
Arbeitsgruppe wie die LSAG am CERN
n i c h t als ausreichend angesehen werden;
stattdessen gehört ein renommiertes Risikoforschungsinstitut
maßgeblich an dem Forschungsvorhaben LHC (also im Falle von möglicherweise nicht
naturentsprechenden Produkten nach Teilchenkollisionen) mitbeteiligt -
mithin eine institutionell unterstütztende Mitarbeit zur nachhaltigen
Klärung von schwerwiegenden Sicherheitsfragen ist von Nöten.

Jede neue physikalische Erkenntnis kann die derzeit immer noch
abzuschätzenden (noch zu beziffernden) Obergrenzen eines Gesamtrisikos
erhöhen oder erniedrigen. - Derselbe Fleiß,
den die CERN-Physiker entwickeln, Entdeckungen mit sog. “Sigma-Aussagen”
(also mit Aussagen zur Wahrscheinlichkeiten des Zutreffens)
zu verknüpfen, sollte eigentlich wie selbstverständlich auch auf
die ständige Aufgabe der Fortschreibung eines Sicherheitsmodells
gerichtet sein - leider fehlen Publikationen zu
einem ausgefeiltes Sicherheitsmodell in der LHC-Hochenergiephysik;
leider gibt es keine Berichte über eine ständige Pflege
und Auswertung von Sicherheit relevanten Daten
im Rahmen eines Sicherheitsmodelles; probalistische
Sicherheitsmodelle sind in vielen anderen Bereichen durchaus üblich.
Mithin leider doppelte Fehlanzeige.

Bedauerlicherweise wurde kein Auftrag einem Risikoforschungsinstitut erteilt,
hier in einer äusserst wichtigen Frage ein geeignetes Sicherheitsmodell
zu entwickeln. - Dies können am besten Risikoexperten,
nicht Teilchenphysiker, denn Physiker sind keine Risikofachleute.

Auch das Fermi-Paradoxon, einige wenige nicht erklärte überheiße Exoplaneten
sollten hier neben einer prinzipiellen Ungewissheit zu denken geben können.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 4, 2012 at 3:15 pm

CERN presumes a particle in the mass region around 125-126 GeV and again proclaims that it could be the “Higgs Boson”:

http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2012/PR17.12E.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

CERN critic Prof Otto Roessler and other experts in interview at Al Jazeera:

Inside Story - Is the search over for Higgs boson? (July 2012)
http://www.youtube.com/watch?v=qJhqP_OaXeY

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 8, 2012 at 9:20 am

Global 2000 Aussendung:
—————————-

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

vielen Dank nochmal, dass sie das von GLOBAL 2000 initiierten Europäischen Volksbegehren „Meine Stimme gegen Atomkraft“ unterstützen.

Leider hat die Europäische Kommission unserem Europäischen Volksbegehren eine vorläufige Absage erteilt. Begründet wird die Ablehnung mit dem Vorwand, dass damit europäisches Primärrecht, insbesondere der EURATOM-Vertrag der EU, verletzt werden und daher das Volksbegehren nicht zugelassen werden dürfe.
(http://www.global2000.at/site/de/nachrichten/atom/ecikampagne2012/pressarticle-eciabsage.htm)

Wir geben nicht auf!
Sechs unserer neun Forderungen wurden jedoch nicht beeinsprucht. Bezüglich der verbleibenden drei Punkte werden wir uns in direkten Gesprächen ausführlich mit den Argumenten der europäischen Kommission auseinandersetzen. In der Sache bleiben wir hart und vertreten unsere Sichtweise, dass unsere Forderungen den EURATOM-Vertrag im Wesentlichen nicht betreffen.

GLOBAL 2000 wird weiter für einen europäischen Atomausstieg eintreten und die Durchführung eines europäischen Volksbegehrens sicherstellen. Unser Europäisches Volksbegehren wird kommen!

Weitersagen!
Je mehr Unterstützungserklärungen wir haben, desto mehr Druck können wir in unseren Verhandlungen mit der EU Kommission aufbauen. Daher verbreiten sie bitte auch weiterhin unser Volksbegehren.

Was können sie tun:

•Bitte animieren Sie auch Ihre Familie und FreundInnen zum Unterzeichnen auf my-voice.eu

•Wenn Sie oder Ihre Organisation auf Facebook sind, werden Sie ein Freund: facebook.com/myvoice.eu

•Auf Twitter? Folgen Sie uns: twitter.com/myvoice_eu

•Sie können die Belange unseres Europäischen Volksbegehrens in ihrem Newsletter aus schicken (einen passenden Newslettertext kann ich ihnen gerne zu kommen lassen)

•Stellen sie unser Europäisches Volksbegehren auf ihre Homepage online (einen passenden Artikel dazu kann ich ihnen ebenfalls gerne zu kommen lassen)

Gemeinsam werde wir es schaffen!

Mit besten Grüßen,
Sebastian Felixberger


Sebastian Felixberger
Koordinator der ECI-Mobilisierung
GLOBAL2000 – Friends of the Earth Austria
Neustiftgasse 36,
A-1070 Wien
t: [+43 1] 812 5730–59
h: [+43] 699 142000-70
@: sebastian.felixberger {at} global2000(.)at

www.my-voice.eu

Mit einer Volksabstimmung konnten wir Zwentendorf verhindern.
Heuer ist es uns gelungen einen Regierungsbeschluss gegen Atomstromimporte herbeizuführen.
Jetzt wollen wir den weltweiten Atomausstieg und starten bei uns in Europa.

Geben Sie Ihre Stimme für ein atomkraftfreies Europa ab und registrieren Sie sich unter:

www.my-voice.eu

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 29, 2012 at 4:07 pm

Zweifelhaftes Milliardenprojekt Schwer-Ionen-Beschleuniger FAIR in Darmstadt:

http://www.fair-center.de/de/news-events/news-view/article/5-sitzung-des-fair-administrative-and-finance-committee-in-darmstadt.html

[Reply]

Comment from Siegmund Bogner
Time May 29, 2012 at 11:01 am

Die Bezeichnung Grösster Anzunehmender Unfall(GAU)
bei Kernkraftwerk ist irreführend,denn dies opfert
100000Leute-genau wie
100000Kohlekraftwerk Klimaschadenopfer,aber die
PlanetenEliminierendeHavarie(PEH!) der Beschleuniger
opfert dagegen alle 8Milliarden samt Biosphäre und Planet
ist also viel Grösser-der eigentliche GrössteAnzUnfall.

The term GreatestAssumedMalfunction of Atomplant is
misleading because this sacrifices 100000humans each
-the same als Coalplant by climadamage-
but the PlanetEliminatingHavary(PEH!) sacrifices all
8Milliard humans and Biosphere and earthplanet thus
the PlanetEliminatingHavary(PEH!) is
the REAL GreatestAssumedMalfunction.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 24, 2012 at 10:02 pm

LHC Critique is officially supporting the European referendum organized by Global 2000 and Friends of the Earth to quit atomic energy. Global 2000 is celebrating a festival to promote this event:

http://www.tomorrow-festival.at/de

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time May 18, 2012 at 10:55 pm

Was sich eine einzelne Physikerin zutraut:

Siehe “Die Vermessung des Universums”, von Lisa
Randall, S. Fischer Verlag, 2012 - dort auf
Seite 207:

“Am Ende stellen schwarze Löcher überhaupt keine
Gefahr dar. Aber sollten sie es doch tun, verspreche
ich, die volle Verantwortung zu übernehmen,
wenn der LHC ein schwarzes Loch erzeugt, das
den Planeten verschluckt.”

Kann hier nicht gestaunt werden, was sich ein
einzelner Mensch, wenn auch als Physiker,
zumutet ?

Der mögliche Restzweifel wird hier
aus eigentlich berufenem Mund
keinesfalls in wissenschaftlicher Weise
quantifiziert; stattdessen geht die Autorin
auf ein tatsächliches Restrisiko ein, wenn sie in ihrem Buch
vornehmlich auf die (leider unvollständigen) Angaben von
Giddings und Mangano (2008) verweist, welche es jedoch
unterlassen, zusätzliche Irrtumsmöglichkeiten
detailliert zu quantifizieren;
wo sonst in der Physik Vertrauensintervalle,
mittlere Fehler und andere Verlässlichkeitsangaben eine
hervorragend wichtige Rangstellung einnehmen und notwendige Daten darstellen,
vermeiden die genannten Physiker-Autoren (G&M) den
Einstieg in eine probalistische Detailanalyse -
was sie in 2008 geliefert haben, ist somit k e i n e zeitgemäße Sicherheitsanalyse -
eine umfassende Risikoanalyse, z.B. unter Federführung
von Experten eines Risikoinstitutes,
steht nach wie vor aus.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Gefahrenhäufigkeit 200 mal

höher als bisher geschätzt -
neue Erkenntnisse Mainzer Forscher zu nuklearen Risiken der atomaren Wirtschaft; sh. dazu:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14775-2012-05-23.html

Der Unterschiedsfaktor von 200
zwischen alter und neuer Risikoerkenntnis
ist beachtlich.

Wo beim LHC subnukleare Forschung betrieben
wird, sollte erst recht erkannt werden können, dass
hier grundsätzlich noch andere verborgene
Risiken existieren können - daher sollte
ein Risikoforschunginstitut mit Expertisen
beauftragt werden, um den Erkenntnisfortschritt
gezielt auch auf die Risikoerkenntnis abzustimmen -
dies gilt für subnuklear orientierte
Experimente, wo “unchartred waters” durchaus
noch zu Überraschungen führen können.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 9, 2012 at 12:47 am

In recent times we have received some mails and links by critics concerning the risks at the LHC/CERN that we want to publish here. At the moment LHC-Kritik cannot judge these theories suggesting different risks caused by LHC operation:

———————————-

This letter by Imre Czövek has apparently been automatically translated into German:

Ich bin auch kritisch an LHC, ich denke es gibt noch ein Gefahr, was niemand kennt.

Color breaking ist möglich in stop Zerfall. Einzige Frage ob es zu Kettereaktion führt oder nicht. Hier soll man die Länge von SUSY quantum leap berechnen, was noch niemand berechnet hat.

Einzige es interessiert niemand, weiß niemand darüber und ob diese quantum leap gut berechnet ist, ist auch fraglich. So s top quark Zerfall führt hoffentlich nur zur Überraschung, und nicht zum Big Bang. Ref: http://arxiv.org/abs/hep-ph/0510086

Viel Glück Stop Quark zu stoppen.
Imre Czövek

———————————

Hello!
We inform you about this letter at CERN.
A copy of this letter is attached.
Sincerely,

Evgeni Dovgel
http://dovgel.com/engl/ontve.htm
dovg {at} tut(.)by

———————————–

Dear Fellow LHC Critics,

In your report you never mentionnened a new possible LHC-Explosion based on a possible power failure in the Geneva Power Grid.
See: http://www.rqm.ch/physics_in_a_crisis.htm

A new CERN / LHC – MEGA EXPLOSION is already pre-programmed.
The first loss of power already happened on December 2, 2009 (just 11 days after the restart)
Press Release dated November 22, 2009 / December 7, 2009 / HL
The CERN/LHC Plant will Light up Like a SUPERNOVA EXPLOSION

by Hans Lehner, President ISQP / ISQR
Singapore / Neuhaus, November 22, 2009 / December 7, 2009 / HL

Regards,

Hans Lehner, President, ISQP / ISQR
Institute for Space Quantum Physics and
Space Quantum Research
Aatalstr. 1
CH-8732 Neuhaus, Switzerland
Tel.: +41 55 282 56 51
Fax: +41 55 282 56 55
Email: lehner.hans {at} gmail(.)com
also see: www.supernovae-energy.com

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 8, 2012 at 11:56 pm

‘Berliner Umschau’: “Früherer CERN-Forscher in Frankreich als Terrorist verurteilt”

http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=51111&title=Fr%FCherer+CERN-Forscher+in+Frankreich+als+Terrorist+verurteilt&storyid=1001336141816

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time May 5, 2012 at 10:45 pm

“… völlig unerwartete Entdeckung mit großen Auswirkungen …”

Sh. bitte
http://www.pro-physik.de/details/news/2038861/Nukleare_Photonik__Optik_fuer_Gammastrahlen.html
(dort dritter Absatz v.u.):

‘ILL-Forscher Michael Jentschel erklärt: „Dies ist eine bemerkenswerte
und völlig unerwartete Entdeckung mit großen Auswirkungen
auf die Wissenschaft und praktischen Anwendungen. …” ‘

Mit dem Zitat will ich bitte aufzeigen, dass
in der Physik - sehr wohl auch heute noch - Überraschungen
möglich sind, sei es angenehmer Art oder eventuell auch
mit nicht wünschenswerten Inhalten. -

Zeitgemäß ist zu erkennen,
dass Forschung durchaus in einigen Fällen besonderer
Regulative bedarf. Solange astronomische oder andere
Ungewissheiten (z.B. unklare Energiehaushalte
des Innern einiger Planeten) existieren, bedarf es auch in der
Teilchenphysik der ständigen, ausreichend tiefgehenden Reflexion
mit angemessenen Mitteln unter Einbeziehung von
Instituten der Sicherheitsforschung,
wie und was an Experimenten und
auf welche Weise tragbar ist. -

Die grundsätzlichen, schon historischen Mahnungen der Nobelpreisträger
W. NERNST und E. RUTHERFORD sind durchaus wieder hochaktuell
und verdienen höhere Beachtung.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 14, 2012 at 12:28 pm

Article at www.CERNtruth.com arguing that an increase of heavy earthquakes during LHC operation is no coincidence. The article states: Just a few days after collision records at CERN, on 11-12th of April 2012, the Earth suffered the highest number of >5 earthquakes events in recorded history. Among the causes suggested is a disturbance of the magnetic field by the LHC or dense objects produced at the LHC (black holes, strangelets) dropping to the Earth’s core and maybe exploding. (At the moment we naturally cannot judge this suggested possibility but we think it should be closely considered.)

http://cerntruth.wordpress.com/2011/12/23/the-grand-design-how-god-creates-the-universe/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 9, 2012 at 3:17 pm

Article on recent developments at nuclear research centre CERN:

“Instead of a neutral risk assessment of the LHC: New records and plans for costly upgrades at CERN” http://lifeboat.com/blog/2012/04/lhc-critique-press-info-instead-of-a-neutral-risk-assessment-of-the-lhc-new-records-and-plans-for-costly-upgrades-at-cern

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 5, 2012 at 9:27 pm

It is not the first time that CERN announces record energies and news around April 1 – apparently hoping that some critique and concerns about the risks could be misinterpreted as April joke. Additionally CERN prefers start-ups at Easter celebrations when people (also journalists) would like to have peaceful days with their families.

CERN press release confirming first 8 Tev (4 TeV per beam) collisions:
http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2012/PR10.12E.html

Physicist’s “April joke”:
http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2012/04/stabiles-minischwarzes-loch-aus-higgsteilchen-erzeugt.php

Article of a pro LHC author suggesting that large parts of the “dark matter” could be small black holes - this has already been proposed by some LHC Critics:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/03/was-passiert-wenn-die-erde-mit-einem-kleinen-schwarzen-loch-kollidiert.php

Recent LHC-Critique article published in Oekonews:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1069458

Brief English version:
http://lhc-concern.info/?page_id=141

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

There are countless evidences for the necessity of a neutral safety assessment of the LHC. It is not acceptable that the clueless member states point at the operator CERN itself, while this regards its self-set security measures as sufficient, in spite of critique from risk researchers, continuous debates and the publication of further papers pointing at concrete dangers eventually arising from the experiments. Presently science must admit that the risk is disputed and basically unknown. Especially facing the planned upgrades of the LHC, CERN will be confronted with increasing critique from scientific and civil side that the most powerful particle collider has yet not been challenged in a neutral and multidisciplinary safety assessment. CERN has yet not answered to pragmatic proposals for such a process that also should involve critics and CERN. That’s why also further juristic steps from different sides seem possible.

It always makes sense to critically take part in current internet discussions on the latest articles and reports related to the topic. It is a shame that most media reports come along without any critical remark, though the high costs and energy consume are increasingly mentioned.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Some articles:

“Particle collider cranks up to new world record”
http://www.thelocal.ch/3040/20120405

“Generation Higgs”
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2004-52/artikel-2004-52-generation-higgs.html

“Am Large Hadron Collider geht es wieder rund”
http://derstandard.at/1333528610930/Am-Large-Hadron-Collider-geht-es-wieder-rund

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 2, 2012 at 5:15 pm

Cern: Sprecher von Neutrino-Experiment tritt zurück

Der Sprecher des Neutrino-Experimentes Opera, der Physiker Antonio Ereditato, ist zurückgetreten. Dem Schritt ging allem Anschein nach ein spektakulärer Irrtum voraus.

http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Cern-Sprecher-von-Neutrino-Experiment-tritt-zurueck-id19475591.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 1, 2012 at 3:08 am

Brief English info: Instead of a neutral risk assessment of the LHC: New records and plans for costly upgrades at CERN (March 31 2012)

http://lhc-concern.info/?page_id=141

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 1, 2012 at 1:48 am

Urknallexperiment am CERN auf neuem Rekordniveau. Statt neutraler Risikoprüfung soll der LHC weiter aufgerüstet werden.

Nuklearphysikalische Hochenergieexperimente wie am LHC des Kernforschungszentrums CERN sind überaus teuer (bislang € 7 Mrd.), ein praktischer Nutzen ist nicht absehbar, sie bergen vielleicht existentielle Risiken in sich und diese wurden nicht ordnungsgemäß evaluiert. Mitgliedsstaaten verweisen auf den Betreiber CERN. Dieser schweigt zu pragmatischen sicherheitsrelevanten Vorschlägen und will den LHC weiter aufrüsten.

Artikel in Ökonews:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1069458

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Kein “Kampf um CERN”,
aber die Einforderung eines angemessenen Risikomanagements:

Im Jahre 1953 gab es einen “Kampf um CERN”,
wie bei R. Jungks “Die große Maschine” (1966) auf
S. 81 ff nachgelesen werden kann. U.a. war auch
die militärische Bedeutung (sh. Prof. W. Rappard)
von Belang, so dass die Schweizer Regierung
für den kriegerischen Ernstfall prophylaktisch erklärte,
das Genfer Laboratorium sofort zu schließen,
um einem befürchtetem Bombardement eines
seinerzeit nicht am CERN beteiligten Staates vorzubeugen.

Nun, heute erklärt CERN gerne seine
international einigende Funktion und seinen
ausserordentlich wichtigen Auftrag in
der Grundlagenforschung, während historischen
Befürchtungen seitens einiger Nobelpreisträger,
ein Laboratorium könne sich auch überraschend
als existentielle Gefahr für die Erde erweisen,
mit wenigen Arbeiten doch nur all zu kurz geantwortet wird
(leider ohne dabei die Nobelpreisträger
Walther NERNST und Ernest RUTHERFORD
beim Namen zu nennen).

‘All zu kurz’ bedeutet hier, dass trotz eines
denkbarerweise die gesamte Erde umfassenden Totalschadens
auf feindetaillierte und auf systematische Analysen
eines Risikoforschungsinstitutes verzichtet wird
u n d mögliche Quantifizierungen bei der
Gefahrenbeurteilungen n i c h t erschöpfend
nachgegangen wird. - Ein unhaltbarer, ein nicht
zeitgemäßer Zustand, wie ich meine.
Die Politik kann hier nachhaken.

Das diskutierte Risiko steht in keinem angemessenen Verhältnis
zum Aufwand der bisher öffentlich
dokumentierten ‘Risikobewältigung’.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 1, 2012 at 1:44 am

Urknallexperiment am CERN auf neuem Rekordniveau. Statt neutraler Risikoprüfung soll der LHC weiter aufgerüstet werden.

Nuklearphysikalische Hochenergieexperimente wie am LHC des Kernforschungszentrums CERN sind überaus teuer (bislang € 7 Mrd.), ein praktischer Nutzen ist nicht absehbar, sie bergen vielleicht existentielle Risiken in sich und diese wurden nicht ordnungsgemäß evaluiert. Mitgliedsstaaten verweisen auf den Betreiber CERN. Dieser schweigt zu pragmatischen sicherheitsrelevanten Vorschlägen und will den LHC weiter aufrüsten.

Physiker des ATLAS-Experiments am CERN gaben via Twitter bekannt, dass am Freitag (30.3.2012) ein neuer Rekord an Teilchenkollisionsenergien gebrochen wurde. Die eigentliche neue Versuchsreihe soll in etwa einer Woche starten. Weitere Eckdaten: Im Jahre 2013 soll der LHC um bis zu CHF 1 Mrd. aufgerüstet werden, um die Urknallmaschine mit doppelt so hohen Energien zu betreiben. Für 2022 stellt CERN eine noch vielfach potentere Ausbaustufe in Aussicht. Links siehe unten.

Die Evidenzen, dass als dringender sicherheitsrelevanter Schritt eine externe und multidisziplinäre Risikoprüfung – unter Einbeziehung von Risikoforschern, Kritikern und CERN - erfolgen muss, sind himmelschreiend. Es ist unzumutbar, dass die Mitgliedsstaaten achselzuckend an den Betreiber CERN selbst verweisen, während dieser die selbst auferlegten Sicherheitskriterien für ausreichend hält, dies trotz Kritik von Risikoforschern, anhaltender Debatten und der Veröffentlichung weiterer Papers, die auf konkrete Risiken hinweisen.

Diese Vogel-Strauß-Politik wird nicht mehr lange aufrecht zu erhalten sein. Aus dem CERN-Budget oder von den Mitgliedsstaaten müssen Mittel für eine neutrale Risikoevaluierung, zu der es konkrete Vorschläge gibt, bereitgestellt werden. Vor allem in Anbetracht weiterer Ausbaupläne wird sich CERN ansonsten mit zunehmendem Protest konfrontiert sehen, sowohl von wissenschaftlicher als auch von ziviler Seite her. Auch rechtliche Mittel können weiter ausgeschöpft werden.

Auf einen offenen Brief, der unter Verweis auf wissenschaftliche Quellen auf die grundsätzlichen Mängel der Sicherheitsprüfung hinweist und pragmatische Lösungsansätze skizziert, wird bislang gar nicht reagiert: Communication on LHC Safety directed to CERN (10.2.2012). For a neutral and multidisciplinary risk assessment to be done before any LHC upgrade: http://oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067776

CERN plant milliardenteures LHC-Upgrade für 2013 und Mega-Teilchenbeschleuniger für 2022: http://oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067951

Jüngste Veröffentlichungen von Studien, die auf konkrete Risiken hinweisen:
Prof Otto E. Rössler: http://www.academicjournals.org/AJMCSR/PDF/pdf2012/Feb/9%20Feb/Rossler.pdf
Thomas Kerwick B.Tech. M.Eng. Ph.D.: http://www.vixra.org/abs/1203.0055

Aktuell: Die LHC-Kritik Webseite www.LHC-concern.info war ausgerechnet heute über Stunden hinweg plötzlich nicht abrufbar! Die umfangreichen Daten sind natürlich gesichert.
Facebook: http://www.facebook.com/groups/LHC.Critique/

LHC-Kritik – Netzwerk für Sicherheit an nuklearen und subnuklearen Hochenergieexperimenten:
www.LHC-concern.info

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Admin LHC-Kritik Reply:

Brief info on new LHC collision records

CERN has announced new records in collision energies at the LHC. Instead of conducting a neutral risk assessment, CERN plans costly upgrades of its Big Bang machine. Facing a LHC upgrade in 2013 for up to CHF 1 Billion and the perspective of a Mega-LHC in 2022: How long will it take until risk researchers are finally integrated in a neutral safety assessment?

High energy experiments like the LHC at the nuclear research centre CERN are extreme energy consumers (needing the power of a nuclear plant). Their construction is extremely costly (presently 7 Billion Euros). Practical benefits are not in sight. The experiments eventually pose existential risks and these risks have not been properly investigated.

CERN and the member states should finally agree to an external and multidisciplinary risk assessment – as proposed by risk researchers - including CERN physicists and critics, moderated by experts in risk analysis.

CERN has not yet answered to an open letter asking for pragmatic safety improvements: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067776

Related LHC-Critique press release:
http://lifeboat.com/blog/2012/02/lhc-critique-press-release-feb-13-2012-cern-plans-mega-particle-collider-communication-to-cern-for-a-neutral-and-multi-disciplinary-risk-assessment-before-any-lhc-upgrade

Latest publications of studies demonstrating risks arising from the LHC experiment:
Prof Otto E. Rössler: http://www.academicjournals.org/AJMCSR/PDF/pdf2012/Feb/9%20Feb/Rossler.pdf
Thomas Kerwick B.Tech. M.Eng. Ph.D.: http://www.vixra.org/abs/1203.0055

New article in Oekonews (German): http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1069458

For unknown reasons, just today the LHC-Critique webpage www.LHC-concern.info is not available. An attack seems possible. Naturally all data is saved.
Facebook: http://www.facebook.com/groups/LHC.Critique/

LHC Critique / LHC Kritik - Network for Safety at nuclear and subnuclear high energy Experiments.

www.LHC-concern.info

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Comment from B. Hug
Time March 27, 2012 at 1:54 pm

KKW-Mühleberg soll stillgelegt werden

von Dipl. Ing. H. W. Gabriel

Ein Jahr nach Fukushima hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dem ältesten Siedewasserreaktor bei Bern die Betriebsbewilligung aus Sicherheitsgründen nur bis Juni 2013 zu erteilen. Darüber hinausgehende Genehmigungen bedürfen umfassender Sicherheitsnachweise. Letztere sind nach ersten Einschätzungen schwer zu erfüllen.
Was ist geschehen? Aus der Kernenergie sollte nach Regierungsbeschluss erst nach 2030 ausgestiegen werden. Hat die Justiz mit Recht das Handeln in Sicherheits- und Energiefragen übernommen? Haben sich Sicherheitskommissionen entwertet, indem seit Jahren gewichtige Sicherheitsmängel verschleiert oder geschönt worden sind?
Sind wir auf dem Weg, auf dem Entscheidungen irreparablen Schaden für das Gemeinwohl bewirken können? «Mühleberg» bestimmt auch die Zukunft der übrigen KKW in Beznau, Gösgen und Leibstadt, die immerhin 40% der Elektroenergie erzeugen.
Stellt man jedoch den Grundsatz in den Mittelpunkt, wonach Sicherheit der Bürger Vorrang vor Wirtschaftlichkeit hat, muss die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes zumindest auf Basis einer begründeten Erstvermutung als korrekt angesehen werden. Es wird auch keine sofortige Abschaltung gefordert (die möglich gewesen wäre). Es wird über ein Jahr Zeit zum Erbringen von Sicherheitsnachweisen eingeräumt.
Diese Zeit sollte auch von der Politik genutzt werden, um wieder Herr des Handelns zu werden. Welche Vorwürfe entstehen, wenn in der weiteren Betriebszeit ein Unfall auftritt, ohne dass die schon jetzt möglichen Verbesserungen getroffen worden sind?
Dafür einige Hinweise auf kostengünstige aber wirkungsvolle Massnahmen:
– Das Verhalten von Kommissionen bei Bewertungen von Sicherheit und Wirtschaftlichkeit steht in der Kritik. Solche Bewertungen besitzen aber den höchsten politischen Rang. Das Parlament müsste die wesentlichen Sicherheitskriterien zum Schutz der Bevölkerung formulieren.
– Das Verhalten der Betriebsführung im KKW während schwerer Zeiten von Pressionen bedarf im öffentlichen Interesse einer Abstützung. Der Bundesrat sollte einen betriebsunabhängigen Beauftragten für nukleare Sicherheit im KKW einsetzen.
– In alten Anlagen mit begründeten Hinweisen auf Mängel sollten Massnahmen erwogen werden, um z. B. die betrieblichen, mechanischen Belastungen zu senken. Leistungsreduktion auf ca. 50% wäre eine solche Massnahme.
Dem konstruktiven Denken sollten keine Grenzen gesetzt werden! •
Quelle: Zeit-Fragen, Nr.11, März 2012

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 26, 2012 at 2:21 pm

The LHC in recent beam tests has reached higher energies than ever before. First particle collisions are planned for early April:

http://www.livescience.com/19182-lhc-particle-accelerator-highest-energy.html

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Admin LHC-Kritik Reply:

‎”CERN Truth” suggests a demonstrable connection between an increasing number of earthquakes and LHC operation - caused by the very strong magnetic field at CERN in interaction with the Earth’s magnetic field.
Some information on LHC status that has been public before is now restricted by CERN. Second paragraph from above:
www.cerntruth.com

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 9, 2012 at 3:58 pm

CERN still not reacting to open call for neutral risk assessment / LHC-Critique officially supporting Fukushima annual demonstrations / New critical papers published

LHC-Kritik/LHC-Critique” – Network For safety at nuclear and subnuclear High Energy Experiments - is again official supporter of the demonstration “Menschenstrom gegen Atom” (”Human Stream against Atomic Power” - with expected 10.000 participators) at March 11 2012 in Switzerland! http://www.menschenstrom.ch/

Be invited to take part on this peaceful march against nuclear power in reflection of the Fukushima-catastrophe and to print and distribute flyers on particle collider risks: http://lhc-concern.info/?page_id=124

CERN did not answer the open letter pragmatically suggesting a neutral and external risk assessment of the gigantic particle collider LHC. The letter is included in the latest press release of LHC-Critique: http://lifeboat.com/blog/2012/02/lhc-critique-press-release-feb-13-2012-cern-plans-mega-particle-collider-communication-to-cern-for-a-neutral-and-multi-disciplinary-risk-assessment-before-any-lhc-upgrade

This is in fact very embarrassing for CERN because: If CERN feels perfectly safe with the LHC, why not conducting a proper scientific risk assessment as suggested by several scientists? Apparently for technical upgrades there is money enough provided by the member states and the tax payers.

The LHC is currently getting prepared for a new start up to break collision records. In 2013 CERN plans a Billion-Francs-update to run the LHC at double the energies. Future plans even aim at a Mega-LHC. Constructions for a new gigantic particle collider are currently starting in Darmstadt (FAIR, Germany). Without external supervision of this high energy research on nuclear and sub-nuclear level, humans and the environment are put in danger.

New paper by T Kerwick B.Tech. M.Eng. Ph.D which looks at the flux of hypothetical micro black holes (the rate at which such pass through matter) caused by LHC collisions relative to micro black hole flux caused by cosmic ray collisions on Earth, concluding an eventual 1 million fold increase - because of the LHC experiments. Implications on faster micro black hole growth, or planetary heating, depending on the effectiveness of Hawking Radiation:
http://environmental-safety.webs.com/mbh_terra_flux.pdf
Sub-Keplerian MBH: Planetary Heating or Planetary Accretion:
http://lifeboat.com/blog/2012/03/sub-keplerian-mbh-planetary-heating-or-planetary-accretion

Further clarifications and updates of this calculation have been announced to be published under this url at “Environmental Safety Assessment” and the paper is currently discussed with CERN’s LSAG safety group, which is generally denying any risks and regularly stops discussions any time.

Prof Otto E Rossler’s “Telemach” theorem suggesting high dangers arising from Micro Black Hole production at the LHC (CERN) has been published in a scientific journal: “Einstein’s eqalence principle has three further implications besides affecting time: T-L-M-Ch theorem (’Telemach’)”
http://www.academicjournals.org/AJMCSR/PDF/pdf2012/Feb/9%20Feb/Rossler.pdf

New Facebook Group:
https://www.facebook.com/#!/groups/LHC.Critique/

LHC-Kritik/LHC-Critique: www.LHC-concern.info

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 9, 2012 at 3:10 pm

New paper by T Kerwick B.Tech. M.Eng. Ph.D which looks at the flux of hypothetical micro black holes (the rate at which such pass through matter) caused by
LHC collisions relative to micro black hole flux caused by cosmic ray collisions on Earth, concluding an eventual 1 million fold increase - because of the LHC experiments. Implications on faster micro black hole growth, or planetary heating, depending on the effectiveness of Hawking Radiation:
http://environmental-safety.webs.com/mbh_terra_flux.pdf

Further clarifications and updates have been announced to be published under this url at “Environmental Safety Assessment”.

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Admin LHC-Kritik Reply:

Sub-Keplerian MBH: Planetary Heating or Planetary Accretion

Posted by Tom Kerwick in categories: ethics, existential risks, particle physics, sustainability

Hi All, I have now uploaded Rev 1.7 of my new short paper “Micro black holes — Exploring Terra Flux of Hypothetical Stable MBH Produced in Colliders Relative to Natural Cosmic Ray Exposure”: http://environmental-safety.webs.com/mbh_terra_flux.pdf

Prompted by Prof O.E. Rossler’s recent publication of his Telemach theorem — but not dependant on it, this paper looks at the relative flux (km per km) of micro black holes through the Earth — if created by the LHC — when compared to the flux caused by cosmic ray collisions in nature. It endorses Otto’s viewpoint that if Telemach were correct, then safety assurance is solely based on the disputed neutron star & white dwarf safety arguments.

The focus of the paper however is that of relative flux — and a derived micro black hole flux ratio of almost a one million fold increase relative to that generated by natural cosmic ray collisions with the Earth. Furthermore, the alternative prospect to accretion in the case of such an elevated flux is planetary heating through Hawking Radiation — as explored by other research — a scenario in which the neutron star safety argument also falls apart — as their existence does not prove/disprove anything in this outcome. Feedback as always welcome.

This derivation of flux is distinct from previous CERN statements which made direct comparisons to rates of collisions (a 10,000 fold increase during operations), as I consider the flux of products as a function of kilometres of matter traversed — a more relevant metric.

http://lifeboat.com/blog/2012/03/sub-keplerian-mbh-planetary-heating-or-planetary-accretion

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 8, 2012 at 3:04 am

“LHC Kritik/LHC Critique” is again official supporter of and participator at “Menschenstrom gegen Atom” (”Human Stream against Atomic Power” - with expected 10.000 participators) at March 11 2012 in Switzerland! http://www.facebook.com/events/324323574256984/

LHC Kritik/LHC Critique Flyer to print and distribute in English/Deutsch/Francais: http://lhc-concern.info/?page_id=124

LHC-Kritik/LHC-Critique Press Release: http://lifeboat.com/blog/2012/02/lhc-critique-press-release-feb-13-2012-cern-plans-mega-particle-collider-communication-to-cern-for-a-neutral-and-multi-disciplinary-risk-assessment-before-any-lhc-upgrade

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Comment from Rudolf Uebbing
Time March 1, 2012 at 7:30 pm

Astronomisch setzbare Fragezeichen
zur Sicherheit des LHC:

Auf der Suche nach Informationen
zu dem Phänomen “missing stars”
(üb. 70 Fälle i.V.m. mit der
Bonner Durchmusterung dokumentiert,
ab ca. 1852 - alles grobe Beobachtungsfehler ?)
finden sich auch Bezeichnungen
wie “lost” oder “vanishing stars”,
also verlorene oder verschwindende Sterne.

Sind diese “troublesome stars” alle sämtlich
auf Beobachtungsfehler zurückzuführen, sollte
gefragt werden.

Etwa 2100 Jahre alte Beobachtungsdaten
(Almagest, Hipparchos) könnten hier vielleicht helfen,
die vorhandene Unsicherheit näher einzugrenzen,
oder sie können zusätzlich helfen,
ein denkbares Signifikanzniveau zu quantifizieren,
dessen theoretischen Grundlagen
freilich noch bestimmt werden müssen. - Den Sinn
dieser Anstrengung gilt es, herauszuarbeiten:
Als wichtig erscheint, hier eine reale Nachweisgrenze
bei problematischen Einzelbeobachtungen
o f f e n zu halten und zu beschreiben,
wobei eine detaillierte astrophysikalische Begründung
noch aussteht.

Festzustellen ist jedenfalls: Eine abschließende
Kenntnis und Erklärung liegt bei einigen
(besser: etlichen) astronomisch beobachteten Objekten
n i c h t vor.

Nahe dem wenig behandelten Thema “missing stars”
kann die Existenz von ultralangen Perioden
veränderlicher Sterne
- also viel größer als 2 Jahre, also z.B. hunderte
bis tausende von Jahren - oder auch von
einem langsamen Helligkeitsverlust bei (sehr seltenen)
Sternen für möglich gehalten werden.

Man hat in den letzten Jahren begonnen,
550000 astronomische, photographische Platten
(Smithsonian Institute, Havard)
- gewonnen von ca. 1880 bis ca. 1985 -
zu scannen und in die Auswertung zu nehmen
(Projektdauer: ca. 5 Jahre, mit ca. 1 Petabyte).
In Hamburg-Bergedorf gibt es ein ähnliches, viel
kleineres Projekt.

Im Falle von Havard hat sich bereits die Existenz von
Sternvariabilitäten, die einen langen Zeitraum
(von bis zu 100 J.) benötigen,
um sichtbar zu werden, bestätigt. Dass ein derartiges
Vorkommen vorher nicht bestätigt werden konnte,
ist eine Folge der zeitlich bedingten
Beobachtungsselektion und zu geringer Mengen an
Beobachtungsdaten.

Mithin ergibt sich hier eine relativ junge Erkenntnis.

Eine “mysteriöse Natur” von wenigen Einzelfällen wird
von fachwissenschaftlicher Seite explizit erwähnt;
sh. bitte Anhänge.

Beim Almagest-Katalog können Ansätze gebildet
werden, welche die Verlässlichkeit von historischen
Sternidentifizierungen näher umreißen. Dort
gibt es seit wenigen Jahren erstaunliche Arbeiten,
die sich ziemlich eingehend mit der Statistik der
historischen, astronomischen Beobachtungen beschäftigen.

Ernie Wright, Orlando, hat ein wirklich wunderbares
Programm zur Veranschaulichung der 48 Sternbilder
des Almagest-Kataloges in 2006 entwickelt und
publiziert. Der Almagest-Katalog greift
zwar nur auf etwa 1025 Sterne zu, ist
dafür aber bis zu ca. zwei Größenordnungen
älter als die photographischen Havard-Platten.

Bei bestimmten alten chinesischen Aufzeichnungen
des Sternhimmels vermissen einige Wissenschaftler
tatsächlich einen Stern, der zuvor in noch älteren
chinesischen Sternkarten verzeichnet wurde.

Eine diesbzgl. Aussagenanalyse zum Almagest-Katalog
wäre angesichts von ca. 90 nicht sicher geklärten
Sternzuordnungen sinnvoll, auch wenn in der Regel
die unklaren Fälle auf Schreibfehler o.ä.
zurückzuführen sind.

Prinzipiell geht es mir darum aufzuzeigen,
dass bestimmte (seltene) exotische Prozesse
in Innern der Sterne derzeit nicht mit Sicherheit
ausgeschlossen werden können
- daher weise ich intensiv auf nicht erklärte
astronomische Beobachtungen hin.

Das Vorhandensein einer hundertprozentigen
Aussagensicherheit - rein auf astronomischer
Erfahrungsbasis - zur Gefahrenverdachtslosigkeit
des LHC-Experimentes mag (muss) zusätzlich damit
prinzipiell in Frage gestellt werden können -
was Anschlussanalysen zur Gefahrenverdachtslage,
eigentlich wie von selbst, hervorrufen sollte.

Wer mit teils erheblich unbekannten Naturgewalten
hantiert, wird umfassend die denkbaren Gefahren
analysieren wollen - dies steht aus.

Anhang:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4nderlicher_Stern :
“Das Digitalisieren der Plattensammlungen
z.B. im Rahmen des DASCH-Projektes am
Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics führt
zur Entdeckung von langsamen und seltenen
Helligkeitsänderungen.”

http://keplergo.arc.nasa.gov/Cycle3Programs.shtml :
“Their light curves do not match known types
of variable stars, or any models for red giants,
and their nature remains mysterious.”

Zeichnet sich hier evtl. eine Spur dessen ab, was
ein deutscher Astrophysiker vor vier Jahren
warnend als astronomisch nicht nachweisbare Szenarien
eingeordnet hatte ?

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 29, 2012 at 1:54 pm

LHC restart schedules:

https://espace.cern.ch/be-dep/BEDepartmentalDocuments/BE/Draft_LHC_Schedule_2012.pdf

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Comment from LHC-Kritik
Time February 21, 2012 at 10:00 am

Prof Otto E Rossler’s “Telemach” theorem suggesting high dangers arising from Micro Black Hole production at the LHC (CERN) has been published in a scientific journal:

“Einstein’s eqalence principle has three further implications besides affecting time: T-L-M-Ch theorem (“Telemach”)”

http://www.academicjournals.org/AJMCSR/PDF/pdf2012/Feb/9%20Feb/Rossler.pdf

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 14, 2012 at 12:34 pm

Published in “oekonews”:

CERN plant Mega-Teilchenbeschleuniger für 2022
14.2.2012
Unabhängige Risikoprüfung vor jeglichem LHC Upgrade gefordert

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067951

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Admin LHC-Kritik Reply:

LHC-Critique PRESS RELEASE (Feb 13 2012): CERN plans Mega-particle collider. COMMUNICATION to CERN: For a neutral and multi-disciplinary risk assessment before any LHC upgrade

http://lifeboat.com/blog/2012/02/lhc-critique-press-release-feb-13-2012-cern-plans-mega-particle-collider-communication-to-cern-for-a-neutral-and-multi-disciplinary-risk-assessment-before-any-lhc-upgrade

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 12, 2012 at 7:08 pm

LHC-Kritik/LHC-Critique publications at “Lifeboat Foundation - Safeguarding Humanity”:

http://lifeboat.com/blog/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 12, 2012 at 7:06 pm

“LHC-Kritik” is again official supporter of and participator at the demonstration “Menschenstrom gegen Atom 2012″ (Human stream/power against Atomic Energy) March 11 2012, Switzerland - with 20.000 participants last year.

http://www.menschenstrom.ch

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 11, 2012 at 9:20 pm

Badly designed to understand the Universe
11.2.2012

CERN’s LHC in critical Reflection by great Philosopher H. Maturana and Astrophysicist R. Malina

Famous Chilean philosopher Humberto Maturana describes “certainty” in science as subjective emotional opinion and astonishes the physicists’ prominence. French astronomer and “Leonardo” publisher Roger Malina hopes that the LHC safety issue would be discussed in a broader social context and not only in the closer scientific framework of CERN.
[…]

http://oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067777

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 11, 2012 at 8:04 pm

Infos on CERN’s annual meeting in Chamonix: In 2012 LHC collision energies should be increased from 3.5 to 4 TeV per beam and the luminosity is planned t be highly increased. This means much more particle collisions at higher energies.

CERN plans to shut down the LHC in 2013 for about 20 months to do a very costly upgrade to run the LHC at 7 TeV per beam.

Then a High-Luminosity LHC (HL-LHC) is planned, tentatively scheduled to start operating around 2022 - with a beam energy increased from 7 to 16.5 TeV(!).

There were many talks on machine safety. The safety of humans and environment obviously were not an official topic. No reaction on the claim for a really neutral, external and multi-disciplinary risk assessment by now.
http://cdsweb.cern.ch/journal/CERNBulletin/2012/06/News%20Articles/?ln=de

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Admin LHC-Kritik Reply:

LHC Performance Workshop - Chamonix 2012
from Monday, February 6, 2012 at 08:00 to Friday, February 10, 2012 at 18:00 (Europe/Zurich)
at Chamonix

https://indico.cern.ch/conferenceOtherViews.py?view=standard&confId=164089

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 10, 2012 at 4:11 am

Feb 10 2012: Communication on LHC Safety directed to CERN

For a neutral and multidisciplinary risk assessment to be done before any LHC upgrade

Communiqué to CERN

Dear management and scientists at CERN,

Astronomer and Leonardo-publisher Roger Malina recently emphasized that the main problem in research is that “curiosity is not neutral”. And he concluded: “There are certain problems where we cannot cloister the scientific activity in the scientific world, and I think we really need to break the model. I wish CERN, when they had been discussing the risks, had done that in an open societal context, and not just within the CERN context.”

Video of Roger Malina’s presentation at Ars Electronica, following prominent philosopher and leading constructivist Humberto Maturana’s remarkable lecture on science and “certainy”: http://www.youtube.com/watch?v=DOZS2qJrVkU

In the eyes of many critics a number of questions related to LHC safety are not ruled out and some of them have concrete and severe concerns. Also the comparability of the cosmic ray argument is challenged.

Australian risk researcher and ethicist Mark Leggett concludes in a paper that CERN meets less than a fifth of the criteria of a modern risk assessment:
http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2009/09/leggett_review_of_lsag_process_sept_1__09.pdf

Without getting into details of the LHC safety discussion – this article in the well-recognized Physics arXiv Blog (MIT’s Technology Review) states: “Black Holes, Safety, and the LHC Upgrade - If the LHC is to be upgraded, safety should be a central part of the plans.”

Similar to pragmatic critics, the author claims in his closing remarks: “What’s needed, of course, is for the safety of the LHC to be investigated by an independent team of scientists with a strong background in risk analysis but with no professional or financial links to CERN.”
http://www.technologyreview.com/blog/arxiv/27319/

The renowned Institute for Technology Assessment and Systems Analysis (ITAS) in Karlsruhe and other risk researchers have already signalized interest in cooperation. We think, in such a process, naturally also CERN and critics should be constructively involved.

Please act in favour of such a neutral and multi-disciplinary assessment, maybe already following the present Chamonix meeting. Even if you feel sure that there are no reasons for any concerns, this must be in your interest, while also being of scientific and public concern.

In the name of many others:
[…]

—————————-
LHC-Kritik / LHC-Critique
www.LHC-concern.info

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Direct link to the Communiqué:

http://lhc-concern.info/?page_id=139

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Published in “Oekonews”: Communication directed to CERN for a neutral and multidisciplinary risk assessment to be done before any LHC upgrade - (Send it in your own name to CERN, adding your personal remarks in case.) Communiqué:

http://www.oekonews.at/​index.php?mdoc_id=1067776

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Comment from Rudolf Uebbing
Time February 8, 2012 at 11:31 pm

Hat sich die Teilchenphysik schon einmal geirrt ?

Im Band 4 der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
Braunschweig mit dem Titel “Genauigkeit und
Präzision in der Geschichte der Wissenschaften
und des Alltags” lässt sich dazu auf S. 375 nachlesen
(Thema dort ist u.a. die Synchrotronstrahlung von Elektronen
in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts):

“Die Vorstellung, daß kreisförmige Elektronenbeschleuniger Strahlung
emittieren, wurde nicht allgemein akzeptiert, da der zirkulierende
Elektronenstrom als Gleichstrom betrachtet wurde und jedermann zu wissen
meinte, daß vom Gleichstrom keine Strahlung emittiert wird.”
(PTB-Texte Band 4, Erich Tegeler, “Parasiten, Hauptnutzer und
dedizierte Speicherringe - Zur Geschichte der Synchrotronstrahlungsmetrologie”, S. 373 ff.

Und weiter auf S. 375:
“Sehr zur Überraschung aller Beteiligten
wurde über diesen Spiegel (am 24. April 1947) ein Leuchten des
Elektronenstrahls in der gläsernen Vakuumkammer bemerkt…”

Wer will von den heutigen Physikern ausschließen, dass heutzutage
angesichts der Vielfalt von widersprüchlichen Theorien
eine vorgefasste, physikalische Meinung sich als falsch herausstellt
und weitere Überraschungen möglich sind - hoffentlich nicht
von ungewünschter Art -
z.B. das Ausbleiben der Hawking-Strahlung, zu denen es zwar Analogien gibt,
welche aber anhand eines Schwarzen Loches bislang noch nie beobachtet
wurde ? Oder: Die Häufigkeit der
künstlichen Produktion von strangelets ?

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 3, 2012 at 2:06 pm

Artikel in “oekonews”:

Teilchenbeschleuniger-Milliardenprojekt FAIR: Vorbereitende Bauphase für experimentellen nuklearphysikalischen Reaktor startet

Der geplante Schwer-Ionen-Beschleuniger FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) kostet Milliarden, ist wissenschaftspolitisch fragwürdig und birgt unkalkulierbare Sicherheitsrisiken. […]

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067458

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 3, 2012 at 2:04 pm

26.01.2012 | 23:31 ET
Schwarze Löcher und die Menschenrechte

Auch Schwarze Löcher können gegen Menschenrechte verstoßen – vielleicht. Die Klage einer Gruppe um den umstrittenen deutschen Chaostheoretiker Otto Rössler ist gegen den Teilchenbeschleuniger LHC in Genf ist noch vor dem Menschengerichtshof anhängig. Die Kläger bemängeln das Fehlen eines normierten Verfahrens zur Risikoüberprüfung der Anlage. Durch den Beschleuniger könnten Schwarze Löcher entstehen, die umgebende Materie in Strahlung umwandeln könnten. Ein Termin für die Verhandlung ist derzeit noch nicht bekannt. Auf ein Urteil müssen Kläger am Europäischen Gerichtshof inzwischen fünf Jahre warten – Tendenz steigend.

http://www.baltische-rundschau.eu/2012/01/26/kuriose-klagen-schwarze-locher-und-die-menschenrechte/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 1, 2012 at 12:39 pm

Teilchenbeschleuniger-Milliardenprojekt FAIR (GER): Erste vorbereitende Bauphase für den experimentellen sub-nuklearen Reaktor ab 2. Februar in Darmstadt!

Der geplante Schwer-Ionen-Beschleuniger FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) kostet Milliarden, ist wissenschaftspolitisch fragwürdig und birgt unkalkulierbare Sicherheitsrisiken.

Während die fragwürdige „Urknallmaschine“ LHC am CERN aus technischen Gründen noch bei halber Designkapazität operiert und noch keine konkreten Ergebnisse vorliegen, ist es dem Rotstift der Politik bislang offenbar entgangen, dass mitten in der Finanzkrise ein weiteres Teilchenbeschleuniger-Milliardenprojekt gebaut werden soll.

Ungeachtet der weiterhin umstrittenen Risiken am LHC (laut einer Studie erfüllt CERN weniger als ein Fünftel der Kriterien für ein modernes Risk-Assessment) will sich die Hochenergiephysik in einem Waldstück bei Darmstadt eine weitere futuristische Kreisgrabenanlage für ihre kostspielige nuklearphysikalische „Grundlagenforschung“ zulegen. Schließlich muss man gerade jetzt den Geheimnissen des Universums so schnell wie möglich auf die Spur kommen. Mit riesigem Aufwand und Energiebedarf (der LHC verbraucht die Energie eines gesamten AKWs) werden in Teilchenbeschleunigern extreme Zustände von Materie hergestellt, wie sie Bruchteile nach dem Urknall geherrscht haben sollen.

Dies birgt natürlich zahlreiche Risiken in sich, sogar hypothetische globale Risiken stehen seit Jahren in wissenschaftlicher Diskussion. Dennoch ist die experimentelle Hochenergiephysik auf diesem Gebiet nach wie vor völlig unreguliert und entzieht sich einer externen und multidisziplinären Risikoprüfung. Bei einem Schwer-Ionen-Beschleuniger verweisen zahlreiche Kritiker vor allem auf das Risiko durch sogenannte “Strangelets”, eine wissenschaftlich für möglich gehaltene, vielleicht irreversible Kettenreaktion durch Umgruppierung der Quarks (http://www.heavyionalert.org/). Dass diese Risiken möglicherweise klein, aber von globalem Ausmaß sind, erschwerte vielleicht bislang eine offene Diskussion über diese letztendlich überaus relevante Problematik der experimentellen Nuklearforschung.

Erfolgreicher Lobbyist für das FAIR-Projekt war ausgerechnet derselbe deutsche Physiker, der tatsächlich ein Patent für einen hypothetischen Reaktor zur Energiegewinnung mit Micro Schwarzen Löchern eingereicht hatte - sofern solche künstlich zu produzieren wären (”Möglicherweise ein neues Elementarteilchen…“) Dies klingt bizarr. Ist es auch: Wenn eine solche Maschine jemals möglich wäre, dann wäre sie natürlich über alle Maßen gefährlich. Darüber wird aber nicht geredet. Viel eher scheinen sich solche Hirngespinste mitunter dafür zu eignen, den öffentlichen Geldgebern das Geld aus der Tasche zu ziehen - nämlich ohne den Schutz für Mensch und Umwelt zu gewährleisten.

Vorerst soll ab 2. Februar am Gelände des GSI bei Darmstadt eine Baustraße für den FAIR-Beschleuniger errichtet werden, um die Anrainer vom jahrelangen Baulärm zu schonen.

LHC-Kritik - Netzwerk für Sicherheit an experimentellen sub-nuklearen Reaktoren:
http://lhc-concern.info/

Facebook Group:
https://www.facebook.com/groups/LHC.Critique/

[Reply]

Olga Reply:

Wenn in Darmstadt eine Art Nachbildung des LHC projektiert ist, müsste
ja vor allem die so grünen, grünen, grünen Parteigänger in Deutschland
ihre Opposition zum Ausdruck bringen. Doch wo ist diese? Für den
Atomausstieg gibts das ja, für milliardenschwere Partikel- und
Schwerionenforschung, wo ist das Nein? Wo ist die Ehrlichkeit, wenns um
Energiesparen geht?

Bezüglich der Tragödie von Fukushima wurde kürzlich die These erhoben -
NZZ vom 1.2.2012 - dass die gesamten seismologischen Berechnungen, und
damit die Aussagekraft dieser Berechnungen für
Erdbebenwahrscheinlichkeitsvorhersagen und alle Folgeschäden- falsch
seien. Bezuggenommen wird auf den us-amerikanischen Seismologen Robert
Geller, der in Tokio arbeitet.
Wenn diese Kritik, die sich gegen die japanische Erdbebenforschung
richtet, einen Kern Wahrheit enthalten sollte, sollte man doch auch
Projekte einer Kritik unterziehen, die mit ungeheuren, fast mit
Menschenverstand unvorstellbar grossen Energien hantieren.
Und zwar einer substantiierten Kritik, die neben dem
wirtschaftlich-technischen Aspekt auch das menschliche Leid einbezieht.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 31, 2012 at 10:26 pm

Let’s take care about our Mother Earth - it is unclear if we will ever only view another one - from a distance naturally too far to reach:
——————————————–

Schwierige Suche nach einer zweiten Erde

Auf der Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind Forscherinnen und Forscher auf bisher unbekannte Phänomene gestoßen. Diese erschweren nicht nur das Auffinden extrasolarer Planeten, sondern haben auch gezeigt, dass Planetensysteme um sonnenähnliche Sterne dem unseren weniger ähnlich sind, als vermutet.

http://science.orf.at/stories/1693693/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 29, 2012 at 8:40 pm

Baubeginn für den experimentellen sub-nuklearen Reaktor FAIR ab 2. Februar in Darmstadt! Ungeachtet der existentiellen Risiken an der noch bei halber Energie operierenden „Urknallmaschine“ LHC (laut einer Studie erfüllt CERN weniger als ein Fünftel der Kriterien für ein modernes Risk-Assessment) soll bei Darmstadt mitten in der Wirtschaftskrise ein weiteres Milliardenprojekt der Hochenergiephysik gebaut werden, der Schwerionenenbeschleuniger FAIR: http://www.fair-center.de/News-View.31.0.html?&L=1&cHash=113a74f57e&tx_ttnews%5BbackPid%5D=243&tx_ttnews%5Btt_news%5D=191

Vorerst soll ab 2. Februar eine Baustraße errichtet werden. Bitte informiert euch bei “LHC-Kritik - Netzwerk für Sicherheit an experimentellen sub-nuklearen Reaktoren” über die Risiken, stellt Anfragen an die Politik, fordert eine unabhängige und multidisziplinäre Risikoprüfung und zeigt Widerstand! LHC-Kritik würde Demonstrationen vor Ort unterstützen.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Artikel in “oekonews”:

Teilchenbeschleuniger-Milliardenprojekt FAIR: Vorbereitende Bauphase für experimentellen nuklearphysikalischen Reaktor startet
1.2.2012
Der geplante Schwer-Ionen-Beschleuniger FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) kostet Milliarden, ist wissenschaftspolitisch fragwürdig und birgt unkalkulierbare Sicherheitsrisiken.

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067458

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 29, 2012 at 7:31 pm

Please give the new LHC-Critique/LHC-Kritik Facebook site a “like” (and add it to the favourits of your site if you have an own one):
http://www.facebook.com/pages/LHC-Critique-LHC-Kritik/128633813877959

Additionally join the LHC-Critique Facebook group: https://www.facebook.com/groups/LHC.Critique/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 26, 2012 at 3:12 am

“LHC-Kritik” is again official supporter of and participator at the demonstration “Menschenstrom gegen Atom 2012″ (Human stream/power against Atomic Energy) March 11 2012, Switzerland - with 20.000 participants last year.

http://www.menschenstrom.ch

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 23, 2012 at 5:25 pm

Info on LHC run 2012

Since the start of the LHC experiment in 2008, the concerns merely have not substantially changed and are still far from being invalidated. Several hypothetical but existential risks (black holes, strangelets and others) are still in discussion. The “Hawking Radiation”, a process that is believed to be responsible for immediate evaporation in case of any - possible - micro black hole production at the LHC, is a pure hypothesis and far from being verified.

Astrophysical experiments to partly strengthen the “cosmic ray argument” (suggesting a rough comparison between particle collisions at the LHC and relatively rare and poorly understood natural events near earth) are still missing. Particle collisions at energy levels already reached at the LHC have never been directly observed in nature – only indirect measurements and calculations do exist so far. In any case, the number of collisions under the extreme circumstances at the LHC is astronomically higher than anywhere else in the nearer cosmos. LHC critics claim: Before an external and multidisciplinary risk assessment is done, the sub-atomic experimental reactor LHC actually should not operate at all.

LHC run 2012:

The hypothetical “Higgs Boson” is now searched at an energy level already reached by the precarious LHC collision world records. This does not at all mean that the LHC is safely operating at already reached energies of 3.5 TeV per beam (3.5. x 2 = 7 TeV centre of mass energy). This year, the energies could be increased up to 4 TeV per beam and the number of collisions is apparently planned to be increased by a factor of 4. (Details will be fixed at CERN’s annual workshop in Chamonix, February 6-10 2012). In 2013 CERN aims at upgrading the “Big Bang Machine” – for up to 1 Billion Swiss Francs - to double the collision energies of this year’s run and to operate the LHC at full design capacities - not before 2014. This at least gives more time to analyse new data, to hold up the critical discussion and – before all - to insist on a multidisciplinary and external risk evaluation.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 21, 2012 at 4:22 pm

American Scientist:

Princeton physicist and author Tony Rothman describes the science of physics as a ramshackle tower of Babel:

The Man Behind the Curtain

Physics is not always the seamless subject that it pretends to be

Tony Rothman

http://www.americanscientist.org/issues/pub/the-man-behind-the-curtain/1

(Just published German article see below)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 21, 2012 at 3:00 pm

Spektrum: Physicist and author Tony Rothman (Princeton University): “Science of Physics - a ramshackle tower of Bable”

Hintergrund | 19.01.2012

Wissenschaftstheorie

Die Physik - ein baufälliger Turm von Babel

Physiker versprechen immer wieder, ein Theoriegebäude zu errichten, das die gesamte Welt erklärt. Dabei müsste jeder wissen, der die Disziplin zu seinem Beruf gemacht hat, dass sogar in längst errichteten Stockwerken teils gewaltige Risse klaffen.

Tony Rothman

http://www.spektrum.de/alias/wissenschaftstheorie/die-physik-ein-baufaelliger-turm-von-babel/1139123

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Auszug, Spektrum der Wissenschaft 02/2012:

“Das Feld der von der Physik erklärbaren und erklärten Phänomene ist weit, und es bildet nichts weniger als die Grundlage der gesamten modernen Zivilisation.

Doch in dem Gebäude zeigen sich Risse. Je weiter ein Physiker auf seinem Berufsweg voranschreitet, als desto auffälliger wird er sie empfinden. Er wird den Schmutz entdecken, der unter den Teppich gekehrt worden ist, und all die Schummeleien und Betrügereien, die auch der Physik nicht fremd sind. Das vermeintlich stabile Bauwerk, so stellt er beunruhigt fest, sieht eher aus wie eine moderne Version von Pieter Bruegels Turm zu Babel – eine heruntergekommene Struktur aus isolierten Modellen, die durch schiefe Erklärungen notdürftig miteinander verbunden sind, kurz eine Monströsität, die himmelwärts taumelt.

Uns allen ist klar, dass noch immer viele grundlegende Fragen unbeantwortet sind. Welcher physikalische Mechanismus steckt hinter der Trägheit der Masse? Besitzt der Raum mehr als drei Dimensionen? Existiert eine Theorie von allem, die die Grundkräfte der Natur in einem gemeinsamen Rahmen beschreibt? Doch schon weit diesseits der Forschungsfront, auf dem Niveau von Vordiplom und Bachelorarbeit, klaffen große Lücken oder gar Abgründe.

Das hindert die Lehrenden allerdings nicht daran, die Themen als vollständig verstanden zu präsentieren. Denn auch sie fürchten die Gefahren, die darin lauern. Diese Vorgehensweise ist intellektuell unredlich und untergräbt genau jene Tugenden, die unabdingbar zur Wissenschaft gehören, nämlich die Dinge zu hinterfragen und Antworten mit einem angemessenen Grad an Skepsis zu betrachten. […]”

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Physik und Hochenergiephysik mit bestimmten Fragezeichen:

Eine Liste mit nicht abschließend geklärten Fragen
aus dem Bereich der Physik kann unter
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_unsolved_problems_in_physics
eingesehen werden.

Die verschiedentlich von seriöser klingender Seite
geäußerte Meinung eines echten Nullrisikos
- mithin also auch ein Restrisiko ausschließend -
zum Betrieb bestimmter moderner Teilchenbeschleuniger (LHC)
kann und muss grundsätzlich unter Einbeziehung der Fehlerträchtigkeit der Ausgangstheorien beurteilt werden.

Demnach kann zwingend ein Restrisiko ungleich Null für den
Collider-Betrieb nicht ausgeschlossen werden. Mit einer grundsätzlichen Irrtumsmöglichkeit
muss gerechnet werden.

Absolutheit beanspruchende Aussagen aus professionellen
Mündern muten hier einigermaßen befremdlich an.

Quantifizierungen von konkreten Risikobergrenzen können
sehr gut weiter entwickelt werden,
wozu ausreichend tiefgehende,
bezifferte Angaben derzeit vermisst werden.

Hier kann und muss auch die Frage gestellt werden,
ob einige denkbare künstliche Kollisionsprodukte,
resultierend aus den Collider-Experimenten,
in der Lage sein können, das Erdinnere aufzuheizen -
etwa wie die menschlich-technisch bedingte Einwirkung
auf die Atmosphäre in der Lage ist,
die durchschnittliche Lufttemperatur ungünstig zu erhöhen.

Wenn der Mensch nachweislich
zur Erwärmung der atmosphärischen Erdhülle beiträgt,
warum kann dies nicht (versehentlich)
auch im Falle des Erdinneren geschehen, z.B. mit der Folge
der Vergrößerung des Erdradius im Mikrometerbereich -
aber dennoch mit einer ausserordentlich wichtigen Bedeutung ?

So wurde von Astronomen vor einiger Zeit der Wirkungsmechanismus
als ungeklärt beschrieben, wieso einige bestimmte Exoplaneten überheiß sind.

Auch ist die Frage zu stellen,
was ist der neueste Erkenntnisstand
zu möglichen “hot spots”
auf dem Saturnmond Enceladus ?

Gemäß einer Aussage in dem aktuellen Werk von Sven Piper,
“Exoplaneten”, Springer Verlag, Heidelberg 2011,
S. 189, werden “hot spots” von einigen Wissenschaftlern
auf dem Saturnmond durchaus für möglich gehalten.

Welche Natur mögen diese vermuteten “hot spots” tatsächlich haben ?

Sollten hier evtl. neuartige, bislang noch nicht angedachte
Energie umsetzende Prozesse eine Rolle spielen können,
wo ja bekanntermaßen, nach allgemeiner wissenschaftlicher Ansicht,
die übliche Materie lediglich ca. 4 Prozent des gesamten
Energieinhaltes des Weltalls hergibt ?

Gebietet hier eine
grundliegende, festzustellende Unkenntnis über das Wesen
materieller Existenz nicht von vornherein besondere Vorsicht,
was einige abschließende Urteile (perfekte Sicherheitsaussagen)
betrifft.

Die Erhöhung einer bestimmten Erdbebenhäufigkeit seit einigen
Jahren wurde jüngst wissenschaftlich im Rahmen der
statistischen Zufälligkeit als erklärbar beschrieben;
das Komplement des hierbei ermittelten Signifikanzniveaus bleibt relativ groß und
kann aus Sicht der Risikoanalyse - jedenfalls angesichts
enorm hoher Werte, die betroffen sein könnten -,
nicht als vernachlässigbar klein angesehen werden, wie ich denke.
Weitere Analysen halte ich deswegen für geboten.

Auch die ganz junge Existenzfeststellung von astronomischer Seite
über enorm große Anzahlen von Planeten in der Galaxie
ist beachtenswert, wenn man an das FERMI-Paradoxon denkt:

Wo sind die Spuren ferner Zivilisationen (z.B. Neumann-Sonden),
wenn es von ihnen sehr viele geben müsste - dies deutet
auf die Empfindlichkeit der Entwicklung technischer
Zivilisationen hin - vielleicht auch in Folge übereifriger
Forschung, die z.B. derzeit in der Hochenergiephysik sich abspielen kann.

Die oben genannten Indizien mögen, bitte, zum Nachdenken veranlassen.

Die Prämissen der Kollider-Experimente
mit symmetrischen Stoßbedingungen
in der Hochenergiephysik müssen weitaus
detaillierter analysiert werden - mehr als bis heute erkennbarerweise geschehen ist.

Wie bereits ein Blogger zu Tony Rothmann’s
“baufälligen Turmbau von Babel” (Physik)
auf www.spektrum.de andeutete,
fehlt der Physik ein neuer, aktualisierter
wissenschaftstheoretischer Überbau,
der zum einen die Aussagekraft
und Validität konkurriende Theorien
quantifizierbar macht und hilft, künftige
Forschungsanstrengungen effektiver als bisher zu planen und auszurichten.
Anfangen könnte man z.B. mit
der Festsetzung und der fortzuschreibenden Einrichtung eines Pools von physikalischen Beobachtungen, deren Wertigkeit im Detail zu gewichten ist. - Jede neue physikalische Theorie oder ihre Weiterentwicklung
weist dann obligatorisch in Gesamtheit nach, wie gut
sie mit dem vorliegenden Beobachtungspool
übereinstimmt; Maßzahlen sind gut denkbar. So ließe sich auch vor Veröffentlichung von Facharbeiten die übliche Vorabbegutachtung erleichtern.

R. Uebbing

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 15, 2012 at 4:49 pm

LHC luminosity predictions for 2012

“[…] As you can see, this would give them over 16/fb of integrated luminosity, more than three times that delivered this year, but variations in the Hubner Factor mean that this should be regarded as just a crude estimate.

One potential problem is the high pile-up that this would provide. in other words there would be more collisions per beam crossing than the experiments would like. The number is about 27 on average for this set of parameters. The pile-up makes it very hard for some types of analysis, especially where missing energy is involved, e.g. processes that produce neutrinos or unknown dark matter WIMPS would be harder to see. […]”

http://blog.vixra.org/2011/12/07/lhc-luminosity-predictions-for-2012/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 14, 2012 at 10:20 pm

Austrian quality newspaper “Die Presse” recommends particle physicists to safe energy. Particle accelerators like Fermilab or CERN need as much energy as Estonia:

Stromverbrauch: Physiker, spart Energie!

18.12.2011 | 18:29 | JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse)

Forschungszentren wie das Genfer CERN oder das Fermilab in den USA verbrauchen jährlich mitunter so viel Energie wie Estland.

http://diepresse.com/home/panorama/welt/717698/Stromverbrauch_Physiker-spart-Energie

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Comment from Jean Vladimir Térémetz
Time January 8, 2012 at 7:49 pm

Hello
The mathematical errors of current scientific (”relativism” and “quantisme”) led them to build a “Large Hadron Collider”, “LHC”, which, they thought, “would finally bring their understanding of the universe “.
This “collider” which cost more than eight billion euros, is actually a huge and monstrous machine to pulverize the atoms and these scientists, like kids who will never understand how the toy is made that they spray with great blows of the hammer, will never understand what is the universe.
This book, which explains finally what is really, concretely the universe and how it works, is therefore already more than eight billion euros:

www.liberes-des-mathematiques-savoir-enfin-ce-qu-est-l-univers.net

The LHC, on the one hand, is no more dangerous than a person who has decided to spray all the sands of the Sahara, one by one, and also the “black holes” being also mathematical product of error and found nowhere else in the brains of those who invented the LHC is therefore at best only able to increase these “black holes” in the same brain, and that is all.

Sincerely Jean Vladimir Térémetz

Sites driven by the logic, the Just, the Good: http://jean.teremetz.free.fr

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Admin LHC-Kritik Reply:

Dear Mr. Térémetz,

all the critics of gigantic collider experiments also hope, that the disaster scenarios are very far from the possibility to be initiated by humans. It would be great to feel sure that none of them could be ever reached, not in a Billion years.

(Agreeing with you - against CERN and Stephen Hawing - they are like kids and will never understand what is the universe.)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 8, 2012 at 4:39 pm

Dear Stephen Hawking, your 100-Dollar-bet against Peter Higgs, that not the Higgs Boson will be found at the LHC (CERN) but micro black holes immediately evaporating through “Hawking Radiation” and your hope finally to receive the Nobel Prize for this idea, is interesting – but from a critical perspective appears very bizarre, not to say ironic. The idea of black holes emitting “Hawking Radiation” still is a pure hypothesis. It may have surprised you that the son of your genius colleague Roger Penrose, Eric, is a central critic of the risky LHC experiment.

Nevertheless: Congratulations to your 70th birthday Stephen Hawking and thanks for many visions and calculations. May some of them be true.

Remark: Within 40 years, not a single far reaching idea of the great visionary physicist Stephen Hawking could be verified.

[Reply]

Comment from Martin
Time January 8, 2012 at 2:16 pm

Hier ein relativ kritischer Artikel über die explorative Wissenschaft in der ZEIT. Es geht hier nicht um die Risiken (dazu ist man bei der ZEIT wohl doch zu brav bzw. hat sich bislang noch nicht genug mit der Materie beschäftigt), aber immerhin wird gezeigt, was man davon halten kann, wenn die Wissenschaft behauptet, sie wüsste was sie tut. Wissenschaft ist eben auch Show Business und Wissenschaftler sind eben auch nur Menschen. http://www.zeit.de/2012/01/Rueckblick-Wissenschaft-2011

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Comment from Mad Scientist
Time January 8, 2012 at 1:42 am

Die mögliche Zerstörung der Erde durch deren von ihr hervorgebrachten Bewohner selbst - ist insbesondere im Zeitalter höherer Primaten immer noch ein wachsendes Problem… -

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time December 29, 2011 at 2:35 pm

Be member of the PARTICLE COLLIDER SAFETY NEWSGROUP at Facebook: https://www.facebook.com/group.php?gid=11313407382

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Comment from N. Tottoli
Time December 23, 2011 at 9:10 pm

Does CERN enter into the Higgs-inflaton risk by searching the Higgs?

Dear all who know

http://lifeboat.com/blog/2011/12/the-cern-nicolai-coverup-%e2%80%93-a-proposed-solution#comments

Robert Houston on lifeboat, December 20, 2011 11:25 pm has given some very interesting but hair-raising points:

According to a CERN physicist at ATLAS, their analyis found that “The black hole threshold is around 9.5 TeV” (Dr. F. Ledroit-Guillon, quoted by Amir Aczel in Present at the Creation, 2010, p. 212). According to Dr. Aczel, a graph from the ATLAS physicist showed that “some production of tiny black holes at the LHC could begin at energy levels between 8 and 9 TeV.”

And: “…the Higgs boson This is the fact that recent studies indicate that it may actually be the Inflaton — the violent particle/field believed to have caused a colossal inflation of space an instant after the Big Bang (F. Bezrukov, The Standard Model Higgs Boson as the Inflaton, Physics Letters B 659:703 – 706, 2008). Citing this Russian study, a team of scientists from MIT, including Nobel laureate Frank Wilczek, recently wrote: “We conclude that running inflation based upon a Standard Model Higgs makes predictions that are consistent with the current cosmological data…” (A. De Simone, M. Hertzberg, F. Wilczek, Running Inflation in the Standard Model, Physics Letters B 678:1 – 8, 2009).”

Perhaps someone has a serious counter argument?

Merry X-mas, good luck and best regards to all,

Niccolò

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Inflation of space - in connection with the “Higgs Boson” - is now increasingly discussed as a particle collider risk.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time December 22, 2011 at 11:58 pm

Article by Prof Otto E. Roessler at Lifeboat:

Dec 20, 2011.

Young Telemach Saves Planet
It may be not too late.

Posted by Otto E. Rössler in categories: existential risks, particle physics

[Reply]

N. Tottoli Reply:

http://lifeboat.com/blog/2011/12/young-telemach-saves-planet

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time December 15, 2011 at 2:04 am

“LHC Critique - LHC-Kritik” and many critics worldwide again insist on an external and multidisciplinary risk assessment of the LHC at CERN and - under present circumstances - claim for an immediate stop of the LHC experiment.

The reasons are clearly demonstrated in the documents provided at this and further webpages.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time December 15, 2011 at 1:45 am

At the end of the year, CERN again stresses the public with the hope to find the “Higgs-Boson” (”god dammed” or “God Particle” respectively), a hypothetical particle proclaimed by the “standard model of particle physics” suspected to give all other particles their mass…

Austrian quality newspaper “Die Presse”:

CERN: “Verlockende Hinweise” auf Higgs-Boson
13.12.2011 | 15:53 | (DiePresse.com)

Die Forscher am weltgrößten Teilchenbeschleuniger LHC wollen Hinweise auf die Existenz des seit 1964 vermuteten Teilchens gefunden haben. Weitere Experimente sollen mehr Aufschluss geben.
http://diepresse.com/home/science/716466/CERN_Verlockende-Hinweise-auf-HiggsBoson?from=suche.intern.portal

Teilchenphysik: Der Platz für das Higgs wird immer enger
13.12.2011 | 18:09 | Von Thomas Kramar (Die Presse)

Gibt es das Elementarteilchen, das laut Theorie allen anderen ihre Masse verleiht? Eine groß inszenierte Konferenz im CERN ergab: Zumindest ist der Bereich, in dem man es finden kann, sehr stark geschrumpft.
http://diepresse.com/home/science/716518/Der-Platz-fuer-das-Higgs-wird-immer-enger?from=suche.intern.portal

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Aufschlüsse über Schwarze Löcher können - im Gegensatz zum LHC - durch risikofreie beobachtende Forschung gewonnen werden:

“Detaillierte Beobachtungen der Strahlung aus dem galaktischen Zentrum geben uns in den nächsten Jahren die einmalige Gelegenheit, die Eigenschaften dieses Akkretionsflusses genau zu untersuchen und in Echtzeit zu verfolgen, wie das Schwarze Loch Materie schluckt.”

http://www.gmx.at/themen/wissen/weltraum/008jayo-schwarzes-loch-schluckt-wolke

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Alternative approach to look for the Higgs Boson - using non dangerous cosmic ray analysis?

“Cosmic rays through the Higgs portal”
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0550321308003970

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

CERN: Gottesteilchen? Vielleicht nächstes Jahr, vielleicht auch nie!
07.11.2011 | 21:00 | (Die Presse)

LHC ist in Winterruhe gegangen. Beschleuniger ruht, die Propaganda auch. Man denkt nach, wie man ein Scheitern kommunizieren sollte. Wie auch immer, im Frühjahr fährt die Maschine wieder hoch, in alter Kraft.
http://diepresse.com/home/science/706650/CERN_Gottesteilchen-Vielleicht-naechstes-Jahr-vielleicht-auch-nie?from=suche.intern.portal

[Reply]

N. Tottoli Reply:

Die Suche nach dem Gottesteilchen (drei Möglichkeiten):

1.) Entweder nur ein weiteres “Blibb” im Detektor.
2.) Oder die Suche geht weiter.
3.) Oder Gott holt uns zu sich.

Schöne Festtage und beste Wünsche an alle.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time December 5, 2011 at 2:59 pm

LHC-discussion at “Lifeboat”:

http://lifeboat.com/blog/2011/11/eminent-physicists-who-dismiss-lhc-conspiracy-theories%e2%80%89%e2%80%94-2

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 28, 2011 at 12:29 pm

Great success for the thousands of demonstrators and blockers of the CASTOR atomic waste transport to Gorleben, GERMANY. LHC-Kritik supports this demonstration and sends best wishes to many friends there! Some of them succeeded in blocking the rails from above:
http://www.flickr.com/photos/global2000/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

CASTOR TV live, newsticker: http://www.castortv.de/castortv_multicam.html

Global 2000 - Die Österreichische Umweltschutzorganisation:
http://www.global2000.at/site/de

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time November 23, 2011 at 3:43 pm

“Der LHC ist vollkommen sicher,
dies wissen wir mit Sicherheit!”
- so Michael Hauschild, CERN, 04.06.2010

sh. dazu
http://www.weltmaschine.de/news/ask_an_expert/4062010/

Vollkommenheitsanspruch in der LHC-Sicherheitsfrage -
oder eine Grenze der Professionalität ? Oder
tritt hier ein bedenklicher Idealismus zu Tage ?

Nach der bereits dokumentierten Äusserung eines
angesehenen Physikers (Don Lincoln) zu der Bezifferung
des LHC-Risikos (”exakt” Null) und einigen anderen
ähnlich orientierten Äusserungen
der am LHC-Experiment Beteiligten (sh. Sprachregulierung
bei CERN, THE NEW YORKER, 14. May 2007),
wird hier von wissenschaftlicher Seite ein Vollkommenheitsanspruch
in der LHC-Sicherheitsfrage im worldwide web angezeigt.

Dabei wird nicht ausreichend gewürdigt,
dass beim symmetrischen Teilchenstoß für die Kollisionsprodukte
am LHC sich andere Entwicklungspfade auftun können,
als die natürliche Situation der kosmischen Strahlung hergibt.

Grund: Der nachfolgende destruktive Teilchenstoß entfällt,
weil nicht im sog. fixed-target-Modus experimentiert wird,
welcher der natürlichen Situation tatsächlich enspricht.

Der unterschwellige Vollkommenheitsanspruch,
der hier von bestimmter Physikerseite demonstriert wird,
steht im Widerspruch zu einer nachhaltigen Wissenschaftlichkeit;
in der Wissenschaft stehen Erkenntnisse unter
dem Vorbehalt der Resultate weiterer Experimente,
weil in Übereinstimmung mit den Erkenntnisprinzipien von
Sir K. POPPER keine abschließende,
keine vollendet gültige Erkenntnis erwartet werden kann.

Für die Gefahrenverdachtskategorie “strangelets” hat
im Sept. 2011 die LSAG-Gruppe am CERN eine “robuste” Obergrenze
zu verstehen gegeben, deren jährlicher Wert
durch Umrechnen ermittelt werden kann; demnach kann hier
n i c h t von einem echten Nullrisiko gesprochen werden - sh. dazu
http://public.web.cern.ch/public/downloads/LSAG/LHCaddALICE2011.pdf

Somit wird eine “vollkommene” Sicherheit selbst durch
CERN-eigene Aussagen relativiert.

Die Einschätzung als eine vernachlässigbare Gefahrenverdachtshöhe
darf nicht in der Hand der Experimentators verbleiben,
sondern gehört in ein geeignet kompetentes Gremium -
dies steht seit einiger Zeit aus,
auch weil widersprüchliche Aussagen in der Sicherheitsfrage
nicht zu Ende diskutiert wurden; hierbei kommt
in Zukunft der Quantifizierung von Gefahrenobergrenzen
noch eine besonders wichtig werdende Rolle zu.

Akzeptanzregulierungen für Gefahren in der Schweiz
und in den Niederlanden - und nicht nur dort -
geben hier beispielhaft wichtige Informationen,
wie konkret die Situation in der Hochenergiephysik bewertet werden kann,
was den Gefahrenverdacht betrifft.

Die Hoffnung bleibt, dass mutige Wissenschaftler
Schwellenwerte und Grenzwerte diskutieren und
festsetzen, die der Situation tatsächlich angemessen sind.

Zu hoffen bleibt auch, dass das Risikomanagement
in der Hochenergiephysik die nötige Systematisierung
technisch realisiert - noch wurde nicht verlautbart,
dass ein Rechenzentrum oder wenigstens ein
einziger, dazu speziell reservierter Personalcomputer auf Basis
der stets zu aktualisierenden, beobachteten physikalischen
Parametrisierungen mit der ständigen Aufgabe betraut wird,
Schwellenwerte zu Gefahrenverdachten zu konkretisieren und zu verfolgen.

Vielleicht hilft ein Blick in die Physikgeschichte
zu mehr Gefahrenverdachtsbewusstsein als bislang
beim CERN wahrnehmbar. Man denke an die historisch warnenden Worte
der Nobelpreisträger RUTHERFORD und NERNST.

Jedenfalls bewies der militärische Leiter
des Los-Alamos-Projektes im Juli 1945 Realismus,
als er vom Gouverneur des Landes eine nächtliche
Bereitschaft einforderte, weil damals vom Trinity-Experiment
(Plutoniumexplosion) physikerseitig
nicht restlos ausgeschlossen werden konnte,
dass eine um Potenzen höhere Energiefreisetzung
befürchtet werden musste.

[Reply]

N. Tottoli Reply:

Dear all

Just some repetitions:
http://lifeboat.com/blog/2011/11/eminent-physicists-who-dismiss-lhc-conspiracy-theories%e2%80%89%e2%80%94-3/comment-page-1#comment-96663

Best regards to all

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 23, 2011 at 12:55 pm

Because of many spam postings, it is recommended to additionally send an e-mail to info(at)lhc-concern.info after submitting the posting.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 19, 2011 at 10:06 pm

Well established “physical laws” not functioning.

Einstein’s theory of relativity flawed?

CERN: Neutrinos faster than light again in more exact measurements:

http://press.web.cern.ch/press/pressreleases/releases2011/pr19.11e.html

“Preprint submitted 17Nov.”:

http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1109/1109.4897.pdf

[Reply]

heller Reply:

Simple” childish” kind of lie is to repeat something that has been proven false before,
s.
http://milesmathis.com/neutrino.pdf

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 13, 2011 at 10:55 pm

Article update from Nov 9:

The Physics arXiv Blog:

Black Holes, Safety, and the LHC Upgrade

If the LHC is to be upgraded, safety should be a central part of the plans.

http://www.technologyreview.com/blog/arxiv/27319/

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time November 12, 2011 at 11:30 pm

“Gefahr im Labor”

“Die Wissenschaft erzeugt zuweilen gefährliche Technologien. …”

- Überschriften eines Artikels von Boris Hänßler auf der Wissenseite
in der Samstagsausgabe der Westfälischen Rundschau v. 12. Nov. 2011 -
hier Auszüge, Zitatanfang:

“In den USA ist die Zahl der Unfälle
an Universitäten laut Schätzungen des
Laboratory Safety Institute bis zu
1000 Mal höher als in der Industrie.”

“”Meist ist die akademische Freiheit
wichtiger als Sicherheit”, sagte Jim
Kaufman, Präsident des Instituts der
Fachzeitschrift ‘Nature’. ”
(Zitatende).

Nun, hier sollen keine Äpfel mit
Birnen verglichen werden - der
angegebene außerordentlich große Unterschiedfaktor
in Höhe von 1000 hat sicherlich verschiedene
Gründe - er mag aber als grundsätzliches
Indiz für die Qualität eines bestimmten
Sicherheitsbewusstseins in manchen
speziellen Gebieten der Wissenschaft
geprüft werden. Warum nicht auch
in der diskutierten Frage der Sicherheit
neuester Beschleunigeranlagen der Hochenergiephysik ?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 8, 2011 at 2:46 pm

New article:

Technology Review
published by MIT

The Physics arXiv Blog:

Black Holes, Safety, and the LHC Upgrade

If the LHC is to be upgraded, safety should be a central part of the plans.

kfc 11/07/2011

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time October 22, 2011 at 10:33 pm

Systematisierung bei der Gefahrenverdachtsbewältigung nur unter “ferner liefen” ??

Am 16. Oktober 2011 berichtete auf der Frankfurter Buchmesse
der CERN-Generaldirektor Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer,
dass i.V.m. CERN derzeit ca. 3000 Dissertationen in Arbeit sind.

Hier darf gefragt werden, ob wenigstens eine Dissertation die Sicherheit
- im Sinne der mittlerweilen historischen Befürchtungen
(zu großen Laborgefahren) der Nobelpreisträger RUTHERFORD und NERNST - zum Thema hatte.

Ferner darf gefragt werden, ob zwischenzeitlich
ein Sicherheitsprogramm seitens der LHC-Safety-Gruppe aufgelegt wurde,
welches ständig sich ändernde, kritische Schwellenwerte (auf Basis
der aktuellen Experimentauswertungen)
bezüglich denkbaren bestimmten Gefahrenverdachten
- hier unter Nutzung auch nur eines einzigen Personalcomputers -
auswertet und überwacht.

So könnte ein zukunftsweisender
Schritt und ein eigentlich selbstverständlicher Beitrag zur Systematisierung bei der Bewältigung
von Gefahrenverdachtsmomenten in der Hochenergiephysik
geleistet werden.

[Reply]

Comment from Tom Kerwick
Time October 19, 2011 at 11:58 pm

recent 2011 PhD thesis on the safety procurement of high energy collisions at CERN and the Particle Collider Industry in general concludes a need for an inclusive assessment on the potential risks of MBH accretion to environmental integrity …
http://environmental-safety.webs.com/PhD_Thesis_TeV+_Collisions.pdf

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 28, 2011 at 4:55 pm

Schweiz: Parlament vor Einigung im Atom-Streit

Bisher wollte die Energiekommission des Ständerates (UREK), dass nur der Bau von Atomkraftwerken «der heutigen Generation» verboten wird. Diese Formulierung hat sie nun nach einem mit 7 zu 6 Stimmen gutgeheissenen Rückkommensantrag fallen gelassen, wie UREK-Präsident Rolf Schweiger (FDP/ ZG) erklärt.

Die UREK übernimmt stattdessen die Formulierung des Nationalrats, wonach keine Rahmenbewilligungen für den Bau neuer Atomkraftwerke mehr erteilt werden. Wie vom BLICK angekündigt, will die Kommission die Motion des Nationalrats allerdings so ergänzen, dass dies nicht einem «Technologieverbot» gleichkommt. Die UREK will dies ausdrücklich im Motionstext festhalten.

Ausserdem will sie den Bundesrat beauftragen, periodisch über die Entwicklung der Technologien zu berichten – auch über Fortschritte in der Kerntechnologie. In diesen Berichten soll der Bundesrat Stellung nehmen zu Fragen der Sicherheit, der Entsorgung radioaktiver Abfälle, sowie der volkswirtschaftlichen, umwelt- und klimapolitischen Auswirkungen.

Die Linken sind nicht begeistert

Nach Ansicht einer links-grünen Minderheit wird der Atomausstiegsbeschluss des Nationalrats durch diese Zusätze jedoch immer noch zu stark aufgeweicht. Didier Berberat (SP/NE) und Robert Cramer (Grüne/GE) stellen den Minderheitsantrag, an der Motionsversion des Nationalrats festzuhalten. In der UREK sind sie mit diesem Antrag bei 5 zu 2 Stimmen und 6 Enthaltungen unterlegen.

Stimmt der Ständerat den Ausstiegsmotionen in abgeänderter Form zu, gehen diese zurück an den Nationalrat. Dieser hat dann nur noch die Möglichkeit, den abgeänderten Vorstössen zuzustimmen – oder sie abzulehnen. Zu seiner eigenen Version kann er nicht zurückkehren. (SDA/hhs)

http://www.blick.ch/news/politik/parlament-vor-einigung-im-atom-streit-182881
——-
Dank an Hanne für den Link!

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 23, 2011 at 2:11 pm

CERN misst Neutrino-Geschwindigkeiten: Schneller als das Licht!

Ja dürfen’s denn das? (Die Neutrinos?)

http://oe1.orf.at/artikel/286780

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

20 Minuten (CH)

Mysteriöses Phänomen

23. September 2011 07:45;
Akt: 23.09.2011 15:44Print

Schneller als Einstein erlaubt

http://www.20min.ch/wissen/history/story/22592236

[Reply]

Entsetzter Reply:

Das zeigt wieder einmal, wie relativ physikalische “Grundsätze” sein könn(t)en…

Vermehrtes Auftreten von Physiker- und Neutrinowitzen:

Neutrino!
Wer ist da?
klopf klopf!

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Der Zeitmaschinenkongress war schon gestern…
http://zeitdilatation.wordpress.com/tag/zeitmaschine/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 10, 2011 at 6:11 pm

Bei den Teilchen nichts Neues
FAZ.NET, 8. 9. 2011

Im Niemandsland zwischen Suchen und Finden

Noch immer ist am Forschungszentrum Cern in Genf keine neue Physik in Sicht. Die Protonen kollidieren im Large Hadron Collider mit immer höherer Energie, doch jetzt hat sich nach dem Higgs-Teilchen auch die Supersymmetrie dem Nachweis entzogen. […]

http://www.faz.net/artikel/C30950/teilchenphysik-im-niemandsland-zwischen-suchen-und-finden-30499014.html

[Reply]

heller Reply:

Selbst das “Neutrinoproblem” eine aus mangelndem Innerem Abstand resultierende Falschbeurteilung von Fehlerfortpflanzungen auf dem Stand von MathematikNebenfachGrundkurs.
http://milesmathis.com/neutrino.pdf

[Reply]

heller Reply:

Eine aus Mangel an Innerem Abstand herruehrende Falschbewertung von Fehlerfortpflanzung steht auch hinter dem Problem geschwindigkeitsabweichender Neutrinos; nichts eigentlich, was den Kenntnisstand von MatheImNebenfach/Grundkurs ueberstiege. s. hierzu:
http://milesmathis.com/neutrino.pdf

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 8, 2011 at 7:28 am

Neuer Artikel:

Abstrakte und konkrete Kritik an CERN von H. Maturana und R. Malina auf der Ars Electronica

Der berühmte chilenische Philosoph Humberto Maturana beschreibt Gewissheit in der Wissenschaft als wesentlich emotionales Dafürhalten und erstaunt damit die anwesende physikalische Prominenz. Der französische Astronom und „Leonardo“-Herausgeber Roger Malina wünscht sich, dass die LHC-Sicherheitsfrage in einem offenen Kontext und nicht nur im geschlossenen Rahmen von CERN erörtert werde.

[…]

http://lhc-concern.info/?page_id=136

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 5, 2011 at 8:19 pm

Videoaufzeichnung des beeindruckenden und allgemein verständlichen Eröffnungsvortrags des berühmten Philosophen Humberto Maturana auf dem „Origin III“ Symposium der Ars Electronica am 3. September 2011:

Maturana beschreibt die Grenzen unseres Wissens und dem, was wir gemeinhin für „objektiv“ oder die „Realität“ halten. Gleichzeitig grenzt er seinen für die Gegenwartsphilosophie überaus einflussreichen Ansatz vom Solipsismus natürlich ab. Vor allem im Zusammenhang mit dem diesjährig von der Ars Electronica gehypten Kernforschungszentrum CERN und dessen experimentellen subnuklearen Forschungsreaktor LHC handelt es sich um höchst wichtige Reflexionen.

Am Symposion III sprachen außerdem der Physiker und Astronom und Roger Malina, er ist Herausgeber von Leonardo Publications bei MIT Press. CERN-Direktor Rolf Heuer und der neu bestellte Leiter des MIT Media Lab, Joichi Ito, hielten einen kurzen Talk: „Managing Science and Innovation“.

Eine kritische Frage (ab 1:14) zu den mit dem LHC-Experiment verbundenen, möglicherweise existentiellen Risiken und der Notwendigkeit der Integration einer weiteren Wissenschaft wie der Risikoforschung in die LHC-Risikoevaluierung (was bisher nicht der Fall ist!) zur Beobachtung und Kontrolle des Systems der Teilchenphysik in ihren Sicherheits-Dafürhaltungen beantwortete Prof Maturana wie folgt: “We are always in the danger of thinking: ‘Oh, I have the truth.’ And in a culture of truth, in a culture of certainty – because truth and certainty are not as we think – certainty is an emotion. I am certain that something is the case means I do not know. Exactly this is what it means: I’m certain means I do not know! […] We cannot intend to impose everything on others. We need domains of interrogativity.” (Deutsche Übersetzung siehe im Video unten)

Sergio Bertolucci (CERN) konnte an diesen Ausführungen nicht anknüpfen und führte sogleich das „cosmic ray argument“ als Sicherheitsbeweis seitens der Physik ins Feld. Dem widersprach im zweiten Vortrag Roger Malina, der sich von CERN generell einen viel offeneren Umgang mit der LHC-Risikodiskussion erhofft hätte, anstatt dies im engeren Umfeld abzuhandeln.

Origin Symposium III - Humberto Maturana – Deutsch:
http://www.youtube.com/watch?v=HShlls08AX4&feature=related

Origin Symposium III - Roger Malina – English:
http://www.youtube.com/watch?v=DOZS2qJrVkU

„Origin“ Symposia:
http://www.aec.at/origin/category/conferences/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Quotes from the lecture of Roger Malina:

“We are really badly designed to understand the universe.”

[Reply]

Tom Kerwick Reply:

Some more quotes, from the Roger Malina lecture:

“I’d like to talk a little bit about what is the ethics of curiosity. Scientists like to say that curiosity is child-like, it’s neutral, it goes into the world like a child. Bull-shit. The curiosity about it is really strange…”

“…Curiosity is not neutral…”

“…about scientists peer-reviewing themselves, I think society needs to peer review itself and to do that we need to embed science differently in society at large and that means culturally embedding…”

“…The trouble is that curiosity is embedded. Art and science have different value systems. I wished CERN when they had been discussing the risks had done that in an open societal context and not just within the CERN context…”

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Origin Symposium III - Humberto Maturana

Ars Electronica Festival, 3 September 2011, Linz, Austria

English:
http://www.youtube.com/watch?v=twne4EqYl5w

Deutsche Simultanübersetzung:
http://www.youtube.com/watch?v=HShlls08AX4

[Edited Transcript]

1:14:48

Derrick de Kerckhove - Questions? Yes. In the back, there.

Markus Goritschnig - Mr. Maturana, thank you very much for this lecture. I think that these reflections are actually - in the current science of physics - not very much discussed and reflected. Basically we are in a field of very speculative physics, so I think this input was very important. And to make the connection to the theme and to the Large Hadron Collider - I mean, it would be too complicated now to speak about Kant and that he already said that we are not able to reach the thing on itself - so I would leave that out a little bit. To put my idea in very easy words, I want to ask you: Isn’t this a problem if ideas occur concerning the Large Hadron Collider, even from the core of physics, like [noble price winner] Frank Wilczek, he said that there might be - eventually - a possibility that this experience could be very dangerous, that there might be an “ICE-9″ reaction that was even… could endanger the whole planet - which is hypothetically, but at least possible - and theoretically explainable. Isn’t it a problem that physicists are now only controlling theirselves? Like the safety group at CERN is basically done at CERN itself. Isn’t it necessary - at least - to bring in a certain self-reflection of the system by, for example, another sort of science, like risk research. This was not done yet. Isn’t this the first step to evaluate something that… the risks concerned in these high energy experiments?

Humberto Maturana - I do not know if I understood or heard properly your question, but what I would say is that whatever we do is always our responsibility. Because depends on what we want to conserve. If we expect that certain experiments will produce certain results, we better are aware that we are expecting that, and that those result will take place - telling us something about the coherences of what… of what we are doing. But it is us who choose what to do. And we live in a moment, in which, well is not now, but one of peculiar things of human beings is that we can say I don’t like it, or I do like it. So, we human beings can always reflect on what we are doing and choose. And choose to do it or not to do it. And so the question is, how are we scientists reflecting upon what we do? Are we taking seriously our responsibility of what we do?

Ah, but this is a question that every one of us has to answer because we are always in the danger of thinking that, “Oh, I have the truth”, I mean, if - in a culture of truth, in a culture of certainty - because truth and certainty are not as - what we think. I mean certainty is an emotion. “I am certain that something is the case” means: “I do not know”.

Derrick de Kerckhove - [Smiles and chuckles]

Humberto Maturana - Exactly, this is what it means: “I am certain” is: “I do not know”. So it is… The interesting thing is that if we take this seriously, that we human beings are the origin of everything, and that not everything is desirable, at the same time not all fantasies (are fulfillable, because) can be fulfilled, because there are no operational coherences for the fantasy, because we have invented it, a different domain. We cannot pretend to impose anything on others, we have to create domains of interrogativity.

Derrick de Kerckhove - So, we have…

Humberto Maturana - [Inhales]

Derrick de Kerckhove - Sorry. No, we are cutting into the break time and we have two more questions. You…

Humberto Maturana - Oh, fine, fine [starts to walk away]

Derrick de Kerckhove - maybe we could go on… No, stay there, stay there. So we have one question there and one there. We’ll start with that one and, we have to make it a really — unless you don’t want to have a break — we should make it really fast, so go ahead. Dr. Bertolucci.

Sergio Bertolucci (CERN) – That was not a question, was a comment on what was said before. I wanted just to say that, what this thing about physics being dangerous is, I think that, is a bit part of a past versions which was probably, somehow, cut away by Middle Age evolution. Physicists are not suicidal, are human beings, and they are reflecting very well on what they are doing, by an open process which is called peer reviewing and which is observation. Physicists, scientists in general, look at Nature, interpret the Nature, they don’t modify the Nature.

One good reason why LHC will never be dangerous, from this point of view, is that, despite our ingenuity, Nature is doing much better than LHC in high-energy physics since 13.7 billion years, and if dangerous thing would have been happened by accelerating particles, since every moment we are crossed by accelerated particle of energy much higher than any human energy, the world would not be here, would not be reflecting on that, so please stay tranquil that nothing is going to happen, except new discoveries.

Derrick de Kerckhove - Thank you for that reassuring precision! [Chuckles]

[Partly applause]

1:21:55

Derrick de Kerckhove - Last question! Right. Right there. Here. Here. You’ve got it. No. There.

Audience Member - Thank you. I should like to ask just in a short way, what would be, what would you consider as the limit of the explanations. Could there be wrong explanations in steering our behaviour, especially if you think of the financial crisis, anything of that sort. But the point is, when you talk about reality being an explanatory proposition and exp… and then you can talk about constructive explanations, where would be the limits, and, well, to cut it short. Could you condense the whole thing down to saying something like, “We use fiction to talk about reality.”

Humberto Maturana - Well, the limits will be what you are willing to accept as an explanation of whatnot. When I say, “Reality is an explanatory proposition”, I… using the expression “reality” in the way we usually speak about “reality”. When we say, “This is real”, as if we were speaking about something that is independent of what we do, and this is not the case. And so, we pose something as if were independent of what we do, which we call “real”, or “Nature”, to validate or to sustain our claim that this is valid in front of others.

If one were to say, “Ladies and Gentlemen, be objective”, what will you feel? Or, “Be realistic”, what does we feel? If you are in a community and somebody says, “Be objective”, you immediately know that this person wants you to think as he or she thinks.

Derrick de Kerckhove - [Chuckles]

Humberto Maturana - No, that’s…

Derrick de Kerckhove - That’s true.

Humberto Maturana - The same it is said, “Be realistic”. So, it is g…

Derrick de Kerckhove - Yah.

Humberto Maturana - …it is good to have this as a point of reflection. In a way we could say that everything that we do is “real”, but is not universal because depends on what the criterion we are claiming to claim that we… what we’re doing is to be acceptable, or desirable, or why I want to do it, but if I believe in angels, I will move around with angels, and I will see them whenever something moves. And if I believe in protons, I will have no problem with physics and protons, and looking into what happens when protons collide. And this is what we do. The interesting thing is that the realizing this is that we can become serious about our responsibility. That’s all.

Derrick de Kerckhove - Well, thank you very much Humberto Maturana. We are very grateful and… for the privilege of listening to your presentation and to the clear exposition that you have made of a philosophical situa… exposition today. It is very important for us, and a good reminder. We are now going to go into a break, which will last 15 minutes. Please do come back because we have another fascinating moment, which will be sharing the experience of Rolf Heuer, who is the General Director of the CERN and Joichi Ito, who’s just been made Director of the Media Lab at MIT, so we’re looking forward to hear them as well. Have a nice break.

[Applause]

1:25:40

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Thanks very much to all contributing! We could now merge the transcribtions, closely following the spoken words:

Origin Symposium III - Roger Malina - EN

Ars Electronica, Linz (Austria), 3 September 2011 - 12:20 - 12:50

http://www.youtube.com/watch?v=DOZS2qJrVkU

[Edited Transcript]

Minute 5:

Roger Malina: Unfortunately, as Rolf [Heuer] just mentioned: Most of the universe is dark. For that model to work: 95% of the universe is of an unknown nature, dark matter and dark energy. We sort of know how it behaves. But we don’t have a clue of what it is. It does not emit light, it does not reflect light. As an astronomer this is a little bit humbling. We have been looking at the sky for millions of years trying to explain what is going on. And after all of that work and all those instruments, we understand only 3% of it. Really humbling thought.
[Dark matter simulations…]
Those filaments of black matter, where they meet we believe black holes to form and galaxies. And indeed our galaxy is probably one of those knots of that network of dark matter.
[…]
We don’t know what it is but it seems to determine the fate and evolution of the universe. And it dominates the matter. We are the decoration in the universe – the matter that we are made of.
And so, as an astronomer I am incredibly proud on the achievements of my discipline, but in the same time incredibly humble that we know almost nothing about the most important things in the world that we live in. And so the conclusion that I’d like to draw is that: We are really badly designed to understand the universe.
[…]
One of the reasons we have so much trouble with quantum mechanics is: We are at the wrong scale. If you want to understand galaxies, we are really built at the wrong scale, because there are different forces in play.
[…]
We are really badly designed to make sense of the universe. […] But we are damn good meaning makers.

11:31

So I think art-science collaboration can lead to better science in some cases.

It also leads to different science, because by embedding science in the larger society, I think the answer was wrong this morning about scientists peer-reviewing themselves. I think society needs to peer-review itself and to do that you need to embed science differently in society at large, and that means cultural embedding and appropriation. Helga Nowotny at the European Research Council calls this “socially robust science”. The fact that CERN did not lead to a black hole that ended the world was not due to peer-review by scientists. It was not due to that process.

Finally, the different science I think comes because of the ethics of curiosity - and I want to expand on that a little bit. Because curiosity is not neutral.

As a scientist I went to MIT in Berkeley and here is what I was thought on the ethics of scientific curiosity:

Intellectual honesty - don’t make up data. Integrity - don’t cheat. Epistemic communism - share your data and your ideas. Organized skepticism - don’t believe what people tell you until it’s checked by others. Dis-interestedness - don’t let the company that funded your research determine the outcome of your research. Impersonality - no cult of the nobel prize winner. Universality - what you discover in one region is valid in others.

Those are the believe systems of most scientists. And there is a fundamental flaw to that. And Humberto this morning really expanded on some of that. The problem is: Curiosity is embodied. You cannot make it into a neutral ideal of scientific curiosity.

And here I got a quote of Humberto’s colleague Varela: “All knowledge is conditioned by the structure of the knower.” I do believe like he did this morning that there is an intimate relationship between what we can know and do know and the way we are organized.

To know something really new you have to change yourself.
Building CERN and the LHC is an act of self-construction.

And so indeed, curiosity drives us to change ourselves in the way we mobilize ourselves in the world.

15 min:

Towards an ethics of curiosity (Sundar Surukkai: Science and the Ethics of Curiosity, 2009)

What a lot of cultural theorists have emphasized:

Curiosity is embodied,
is enacted
at’s cultural
it’s social
it’s collective.

Artistic and scientific curiosity have over-lapping but different but not identical areas of expertise. They drive research in different directions. And they have different value systems. And I think that’s one of the things that makes it interesting to make art and science work together is to exploit those differences.

[…]

16 min:

To understand the world we have to move outside of that black circle.
[…]
We have only just begun to understand the grammar of space.
[…]
Art and science are different cultures as different as Japan and Austria. We don’t want to merge these cultures we want to find ways for them to act together.

22 min:

[Art] asks question that scientists would not normally ask.

Finally, why we want more art-science interaction is because we don’t have a choice. There are certain problems in our society today that are so tough we need to change our culture to resolve them. Climate change: we’ve got to couple the science and technology to the way we live. That’s a cultural problem, and we need artists working on that with the scientists every day of the next decade, the next century, if we survive it.

There are certain problems where we cannot cloister the scientific activity in the scientific world, and I think we really need to break the model. I wish CERN, when they had been discussing the risks, had done that in an open societal context, and not just within the CERN context.

22:54

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Deutsche Simultanübersetzung des Vortrags von Roger Malina:

http://www.youtube.com/watch?v=VeIh3HICzms&feature=related

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Der Astronom Roger Malina (FR) -
simultan ins Deutsche übersetzt (gem.
Mitschnitt):

“Ich würde mir wünschen, als CERN die Risiken besprochen hat,
dass dies in einem offenen Kontext und nicht nur im
geschlossenen Rahmen von CERN geschehen wäre.”

(Hochgeladen von ArsElectronica am 05.09.2011, Pos.: 00:22:45)

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Geringes Naturverständnis und
eine Mindestanforderung an die
Experimentierkultur der Hochenergiephysik
des 21. Jahrhundertes:

Bemerkenswert ist die Einschätzung von
Roger Malina - ich zitiere die obige Transkription:

“And after all of that work and all those instruments,
we understand only 3% of it.”

Das bedeutet - gem. R. Malina -
etwa 29/30 der Existenzweisen der Substanzen
im Universum sind letztendlich n i c h t verstanden.

Bei dieser doch dürftigen Kenntnislage ist nicht nachvollziehbar,
warum der vom CERN-Generaldirektor im Vorwort von
“Die Weltmaschine” Autor Don Lincoln, ein
professioneller Physiker, gelobt wird u n d
dieser Physiker ein LHC-Risiko
mit “exakt Null” beschreibt.

Wären überhaupt keine Kenntnisse da (also
statt 29/30 fehlendes Naturverständnis sogar 30/30),
muß sogar die fifty-fifty-Äusserung des
Amerikaners Walter L. Wagner ein konstruktives
Echo finden; vielleicht berichtigt W. Wagner
seine a-priori-Einschätzung auf z.B. 48 : 52,
welche im Prinzip ein ernsthafter Grund sein wird,
die vorhandenen professionellen Expertisen, welche keine oder sehr kleine Werte ausweisen, angemessen zu präzisieren.

Wieso bereits 3 Prozent vorhandenes Naturverständnis
j e d e s LHC-Risiko ausschließen können,
bleibt auf Anhieb dem neutralen Beobachter
verschlossen - wirklich nur ein Bauchgefühl ?

Gemäß den wissenschaftstheoretischen Erkenntnissen
von Sir K. POPPER kann logischerweise k e i n
Restrisiko ausgeschlossen werden.

Dies würde in jedem Fall zu risikomindernden Maßnahmen
veranlassen müssen - z.B. zur Entwicklung eines
computergestützten, probalistischen Modelles (PSA),
in welches -
als Erfüllung einer ständigen Daueraufgabe -
stets neue aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen
u n d Schwellwerte zu risikobehafteten, denkbaren
Ereignissen (z.B. strangelets) auf dem
derzeit besten Stand der Wissenschaft verfügbar gemacht werden.

Konkret bezifferte Werte zu
oberen Grenzen von bestimmten Gefahrenwahrscheinlichkeiten
wurden zwar angegeben (sh. Jaffe, Busza, Sandweiss,
Wilczek) - diese Angaben finden aber
in einem gesellschaftlichen Klärungsprozess
keinen ihnen gebührenden Widerhall
u n d sie werden im LSAG-Report 2008 als
quantifizierte Obergrenzen im Berichtstext nicht
explizit als solche ausgewiesen.

Leider konnte ich noch keine derartige
Information aufschnappen, nämlich, dass aus der riesigen
Rechnerfarm des CERN nur ein einzelner PC
mit der Bearbeitung dieser Daueraufgabe vorgesehen wurde.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

An dieser Stelle sollte auf in 2010 dokumentierte,
kritische Worte von international bekannten Risikoforschern stichwortmäßig aufmerksam gemacht werden,
welche noch einen bestimmten Beobachterauswahleffekt berücksichtigt wissen wollen.

Die Frage muss gestellt werden:
Sind antrophische Einflüsse im LSAG-Report 2008 vollständig berücksichtigt ?

Siehe dazu folgende Fundstellen:
“Anthropic Shadow: Observation Selection Effects and Human Extinction Risks”,
Milan Çirkoviç, Anders Sandberg & Nick Bostrom, 2010.

” ” Anthropic shadow” is an observation selection effect
that prevent observers from observing certain kinds of catastrophes in their recent geological and evolutionary past.
We risk underestimating the risk of catastrophe types that lie in this shadow.”
- siehe dazu:
http://www.anthropic-principle.com/preprints.html

Desweiteren sh. bitte dazu: Risk Analysis, Vol. 30, No. 10, 2010
Anthropic Shadow:
Observation Selection Effects and Human Extinction Risks
Milan M. Cirkovic, Anders Sandberg and Nick Bostrom
- siehe dort S. 1504:

“The Hut-Rees argument should provide us no comfort, however, as it fails to correct for anthropic bias.”

“Unfortunately, the same error is repeated in the recent Large Hadron Collider (LHC) safety study , where the duration of the solar system thus far is invoked as part of the arguments for accelerator safety.(46)”

Anmerkung: (46) = LSAG-Report 2008

“Moreover, recognizing this bias can help us to avoid pitfalls and errors in risk analysis, such as those in Hut-Rees’s argument or the LHC Safety Assessment Group (SAG) study for the safety of particle colliders.”

Quelle:
http://www.nickbostrom.com/papers/anthropicshadow.pdf

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Admin LHC-Kritik Reply:

El octogenario chileno Maturana entusiasma al público de Ars Electronica

http://www.elmostrador.cl/noticias/cultura/2011/09/04/el-octogenario-chileno-maturana-entusiasma-al-publico-de-ars-electronica/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 5, 2011 at 1:38 pm

TV ORF 2:
Mo, 05.09.2011
23:55
(VPS 0:00)
ORF 2 Europe
Länge: 43min

VOM CERN DER DINGE. ARS ELECTRONICA 2011 - KUNST UND WISSENSCHAFT AUF KOLLISIONSKURS

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 5, 2011 at 1:21 pm

Die österreichische Qualitätszeitung “Die Presse” berichtet heuer sehr kritisch vom Ars Electronica Festival in Linz, welches dieses Jahr ganz im Zeichen einer unkritischen und größtenteils auch völlig unreflektierten Kooperation mit dem Kernforschubgszentrum CERN steht. Weitere kritische Medienberichte siehe weiter unten.
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Der Urknall ist kein Kunstprojekt

THOMAS KRAMAR (Die Presse)

Manche Physiker des Cern werben für ihre Forschung noch immer mit zu viel Pathos und zu vielen Superlativen.

Sympathisch präsentieren sich die Forscher des Cern – und mit ihnen der ganze Stand der Physiker – bei der Ars Electronica in Linz: Wer gedacht hat, dass diese strengen Naturwissenschaftler nur Gleichungen mit schmucken Indizes an ihre Wände hängen und keinen Sinn für Kultur haben, wurde eines Besseren belehrt. Nicht nur die faszinierende Lisa Randall zeigte ihr künstlerisches Engagement. Dennoch tat es wohl, als Astrophysiker Roger Malina im „Origins“-Symposium festhielt: „Science is not art!“

Wieso nicht? Weil Wissenschaft beschränkter ist als Kunst. Weil sie dem verpflichtet ist, was wir Realität und Logik nennen. Das mag verwaschen (und erkenntnistheoretisch nicht ausgefeilt) klingen, hat aber einen Sinn. Es sollte einen z.B. davor bewahren, schlankerhand die Existenz einer Flut von – der Beobachtung per definitionem unzugänglichen – anderen Universen anzunehmen, nur weil man manches im Universum (noch) nicht erklären kann.

Mitunter ist die Forderung nach logischer Konsistenz auch von ganz praktischer Bedeutung. Das merkte man in Linz, als sich ein Cern-Skeptiker zu Wort meldete und wieder einmal forderte, man müsse prüfen, ob die Experimente im Teilchenbeschleuniger LHC nicht gefährlich werden könnten. Schließlich habe man gehört, dass dort Schwarze Löcher entstehen sollen…

Sofort ergriff ein Repräsentant des Cern das Mikrofon und versicherte: Dem sei nicht so – in der Atmosphäre spielen sich dauernd Zusammenstöße ab, die energiereicher sind als die Kollisionen im LHC. Seltsam, dachte man: Gerade erst hat uns ein anderer Physiker erklärt, dass die Experimente im LHC energetisch an die Zustände herankommen, die eine Trillionstelsekunde (!) nach dem Urknall herrschten! Kombiniert ergibt das: In unserer Atmosphäre wird permanent die allererste Zeit nach dem Urknall simuliert. Das will man denn doch nicht glauben.

So scheinen manche Cern-Physiker noch immer zu unmäßig im Umgang mit Superlativen. Man möchte ihnen zurufen: Cooler! Nicht so marktschreierisch! Nicht so viel Pathos! Das habt ihr nicht nötig. Bringt mehr Nuancen, zeigt eure Unsicherheiten, eure Zweifel. Man glaubt auch so, dass eure Forschung höchst spannend ist. Und fürchten soll man sich ja nicht davor, oder?

(”Die Presse”, Print-Ausgabe, 05.09.2011)
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/690664/Der-Urknall-ist-kein-Kunstprojekt

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Admin LHC-Kritik Reply:

Ars Electronica: Wie schmeckt die Ursuppe in Linz?

02.09.2011 | 17:30 | von Thomas Kramar (Die Presse)

Das Linzer Festival Ars Electronica huldigt unter dem Titel „Origin“ in diesem Jahr dem Forschungszentrum und Teilchenbeschleuniger CERN. Und fragt damit nach dem Verhältnis zwischen Wissenschaft und Kunst.

Die „Kavernen tief unter dem Juramassiv“ – in denen die Teilchenbeschleuniger des CERN untergebracht sind – seien „mit ihren ultimativen Anlagen die Kathedralen unserer Zeit“. Man kennt ihn, den anmaßenden Vergleich, der auch bei der heuer unter dem Titel „Origin“ dem CERN gewidmeten Ars Electronica nicht fehlen darf, aber er macht nicht nur Religiöse stutzig. Er impliziert immerhin, dass die Beschleuniger auch in ihrer Ästhetik den Sakralbauten vergleichbar seien. Die Nachwelt will man nicht kennen, die das so sieht!

In der Ausstellung „Symmetries“ im Brucknerhaus hängen Fotos aus Künstlerateliers auf der einen Seite, auf der anderen ebenso große Aufnahmen aus den Labors des CERN. Auch das soll sagen: Seht her, unsere Wissenschaft ist (auch) Kunst! Wir schaffen nicht nur Erkenntnis, sondern auch Schönheit! Für eine „ArtScience“, die uns ein „universales Verständnis der Dinge“ erlaube, und für eine „neue Renaissance“ plädieren Adam Brown und Bob Root-Bernstein in „Origins of Life“. Sie zeigen eine – im Vergleich mit den monströsen Bauten des CERN – ärmliche (aber saubere) Apparatur, in der sie wie einst Stanley Miller bei seinen Experimenten zur Entstehung der Biomoleküle eine „Ursuppe“ brauen: Ammoniak, Methan, Wasserstoff, Blitze. Sie hätten nicht nur Aminosäuren, sondern auch schon Lipide und ATP in ihrer Mixtur erzeugt, behaupten die beiden. Publiziert haben sie es noch nicht. Soll man ihnen glauben? Ist Kunst nicht auch – im Gegensatz zur Wissenschaft – ein Spiel mit Täuschungen?

[…]

http://diepresse.com/home/kultur/kunst/690333/Ars-Electronica_Wie-schmeckt-die-Ursuppe-in-Linz

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 5, 2011 at 12:39 pm

Klangwolke: Ein Universum mit viel Feuerwerk

04.09.2011 | 18:27 | von Thomas Kramar (Die Presse)

Ars Electronica: Das Linzer Spektakel und das Symposium zum Festival überschritten heuer beide die Grenze zwischen Physik und Metaphysik.

Hallo Leute, wer kann mir bitte helfen? Ich kann gar nicht aufhören nachzudenken – über das Universum und was vorher war!“ Mit diesem Hilferuf begann am Samstagabend die Linzer Klangwolke, die populäre Massenveranstaltung am Donaustrand, die organisatorisch nicht zur Ars Electronica gehört.

Zumindest heuer schloss sie sich inhaltlich eng ans Ars-Thema an: „Origin“, also Ursprung, vor allem des Universums. Eine stolze Abordnung war vom Teilchenlabor Cern angereist, um dessen Forschung zu präsentieren – und sah sich im Symposium mit dem alten, aber frischen chilenischen Radikalkonstruktivisten Humberto Maturana konfrontiert, der in aller Gelassenheit meinte: „Wir Menschen sind der Ursprung von allem, auch der Ursprung des Urknalls.“

Von objektiven Naturgesetzen will Maturana naturgemäß nichts wissen, „fundamental relativity“ nennt er seine Haltung. „Wir sind schlecht dazu ausgerüstet, das Universum zu verstehen“, gab der Astrophysiker Roger Malina zu. Dennoch stellten die Physiker in Linz ihr (seit ca. 20 Jahren aktuelles) Weltbild mit Entschiedenheit vor: 70 Prozent des Universums bestehe aus Dunkler Energie, 20 aus Dunkler Materie. Von beiden wissen wir nicht, was sie sind, sie entziehen sich auch der elektromagnetischen Kraft und damit unseren Blicken. Bleiben karge fünf Prozent, die wir sehen und verstehen können.

[…]

Außerirdische lesen Galilei und Darwin

Womit wir wieder bei der Klangwolke wären. Denn auch dort hörte man Sätze, die dieser esoterischen Physikinterpretation entspringen: Schwarze Löcher, Dunkle Energie etc. seien „nur Gedanken anderer Menschen“, raunte da etwa eine Stimme. War es ein Außerirdischer? Solche sind es nämlich, die im Setting des heurigen Spektakels – namens „Feuerwelt – eine Science fiction“ – unsere Erde beschützen und entdecken, dass sich die Erdlinge einiges gedacht haben; zitiert werden u.a. Galilei, Darwin und Schopenhauer, erzählt werden Mythen von Prometheus bis zum Gral. Schließlich beschließen die Fremden, dass „wir“ reif sind, selbst Verantwortung zu übernehmen und entlassen uns in die Freiheit – mit einer letzten Predigt und einer durchaus nicht kitscharmen Version von „Blowin’ In The Wind“.

Welche Rolle das exzessive Feuerwerk in dieser Story spielt, wurde nicht ganz klar. Schön und laut war es, und der alte Mond stand etwas abseits über Linz und freute sich wohl, dass auch er Beobachter fand.

(”Die Presse”, Print-Ausgabe, 05.09.2011)
http://diepresse.com/home/science/690662/Klangwolke_Ein-Universum-mit-viel-Feuerwerk

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Admin LHC-Kritik Reply:

Die österreichische Tageszeitung “Kurier”:
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Vielleicht findet sich die Antwort auf das Universum, das Leben und den ganzen Rest ja beim Dirigieren von Kühen. Genau, so richtig mit Dirigentenstab. Oder beim Musikmachen mit Blitzen. Oder bei der Betrachtung eines Schleimpilzes, der ganz natürlich den schnellsten Weg durch ein Labyrinth findet.

Okay, die Lösungen für die sich derzeit aufdrängenden Probleme der Menschheit wird man dort nicht auf Anhieb erwarten. Aber ehrlich - sonderlich erfolgreich sind die bisherigen Versuche in diese Richtung jetzt auch nicht gerade gelaufen.

Durchrütteln

Da kommt die jährliche Extremdosis an inspirierenden Eigenartigkeiten der Ars Electronica gerade recht. Das Linzer Festival für Computer, Kunst und Gesellschaft hat sich dem verschrieben, wofür die Engländer ein wunderbares Wort haben, das sich lose (und jugendfreundlich entschärft) mit Gehirngeschlechtsverkehr übersetzen lässt.
[…]
Zuerst einmal ist das verwirrend. Hat dieses Klavier etwa gerade “Tschernobyl” gesagt?
[…]
Revolution

Die Ars Electronica zeigt angewandte Digitalkunst des 21. Jahrhunderts, ein Alleinstellungsmerkmal. Und reflektiert, was die digitale Revolution für Chancen und Gefahren bringt. Bisher zumindest. Zuletzt hat der künstlerische Leiter Gerfried Stocker die Wissenschaft als Zukunftsthema entdeckt. Und widmet viel Ausstellungsfläche und das heurige Symposium unter dem Gesamtmotto “Origin” (Ursprung) der Grundlagenforschung am Schweizer Forschungszentrum CERN. Wissenschafter erklären, was sie da tun, das Publikum darf Experimente mitmachen, Quantenphysik, Urknall, Weltall werden vermittelt. So spannend dies ist - es geht zulasten der Einzigartigkeit des Festivals.

Die Ars Electronica war auch international ihrer Zeit weit voraus, lange bevor es nun allen dämmert, wie sehr das Digitale die Kultur verändert. Dessen politische, gesellschaftliche, kulturelle Kraft ist noch längst nicht ausreichend verstanden. Ein weiteres Wissenschaftsmuseum hingegen ist entbehrlich.

http://kurier.at/kultur/4148380.php

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 5, 2011 at 11:17 am

“Breitband Radio - Medien und digitale Kultur”:

Ars Electronica 2011

Das Dilemma der Medienkunstfestivals

Auf der zur Zeit im österreichischen Linz stattfindenden Ars Electronica geht es stark um das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Kunst. Das Kernforschungszentrum CERN und Teilchenbeschleuniger stehen im Focus des Geschehens auf der Ars Electronica und Beobachter fragen sich, was hat all das mit Medienkunst zu tun? Ist die Medienkunst in der Krise oder sind die Medienkunstfestivals durch das Internet bedroht? Darüber sprechen wir mit den transmediale Organisatoren, die ebenfalls das Geschehen auf der Ars Electronica verfolgen.

http://breitband.dradio.de/ars-electronica-2011/

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Comment from Entsetzer Bürger
Time September 2, 2011 at 4:30 pm

Gerade gefunden! Thomas Kramar, der angesehene Wissenschaftsjournalist der österreichischen Qualitätszeitung “Die Presse”, an sich nicht gerade als CERN-Kritiker bekannt, hat schon vor einigen Wochen die “Origin”-Austellung der Ars Electronica besucht. Die dort dargebotene CERN-”Werbeschau” war offenbar auch ihm zu viel:

In Linz sieht der Urknall alt aus

04.08.2011 | 18:25 | THOMAS KRAMAR (Die Presse)

So retro kann Physik sein: „Origin“, eine Werbeschau des Kernforschungszentrums CERN, wirkt in ihrem großspurigen Pathos anachronistisch. Die Ausstellung atmet die Aura der Siebzigerjahre.

“Origin”, Ursprung, heißt die neue Ausstellung im Linzer Ars Eletronica Center. Das mag vergleichsweise nüchtern klingen in einer Stadt, in der das Stadtmuseum den Namen „Genesis“ trägt, aber es verrät doch den Anspruch der Institution, die sich hier darstellt: das CERN, das europäische Zentrum für Kernforschung, das heuer Partner der Ars Electronica ist. Diese Partnerschaft soll laut Wissenschaftler Michael Doser vorbildlich für eine neue „Kulturpolitik“ des CERN sein, das sich mit höchstem Pathos als „Forschungszentrum der Menschheit“ bezeichnet. „Dort gewonnene Erkenntnisse sprengen die Grenzen unseres naturwissenschaftlichen Verständnisses“ steht im Ars-Prospekt.

Große Worte. „Wie alles begann“ ist diesmal der Untertitel der Ars Electronica: Das Festival, das sich traditionellerweise der (technologischen) Zukunft widmet, ist heuer also „retro“ im denkbar weitesten Sinn. „Die Erforschung des Urknalls“ ist das Motto der „Origin“-Ausstellung, und das zeigt schon, dass diese auch ästhetisch ziemlich „retro“ ist: Sie atmet die Aura der Siebzigerjahre, als Wissenschaft – vor allem die über das „All“ – nicht pathetisch genug dargestellt werden konnte, als das Raumschiff Enterprise im Mahagoni-Wohnzimmer noch in unendliche Weiten vorstieß. Und als Größe noch zählte: „Halb so groß wie die Kathedrale Notre-Dame in Paris (!)“ sei der Detektor „Atlas“, liest man, das Rufzeichen soll wohl die Andacht verstärken.

Ganz sicher kommt der Kältetod

Kopfhörer auf! Auf „eine Reise auf die dunkle Seite des Universums“ möge man sich begeben, schwelgt eine von „spacigen“ Sounds (auch sehr 70er) untermalte Stimme: Dort, im Dunkel, warten „geheimnisvolle Teilchen wie Wimps, Axionen und Machos“. Klingt gut; dass die Astronomen unter „Machos“ keine Teilchen, sondern Sterne (im Halo von Galaxien) verstehen, muss man ja nicht wissen, Hauptsache dunkel. „So besteht das Universum aus vielen Rätseln“, sagt die Stimme, doch der überspannte Gravitationsphysiker Michio Kaku (Hobby: Wurmlöcher) weiß genau, was passiert: „Ganz sicher wird das Universum den Kältetod sterben.“

Ganz sicher. So sicher wie das „Standardmodell“ der Teilchenphysik ein in sich geschlossenes Theoriengebäude ist, dem nur mehr das verzweifelt gesuchte Higgs-Teilchen fehlt. Das ist es nicht, es ist vielmehr ein Sammelsurium aus zwei bis drei unterschiedlich gut ausgearbeiteten Quantenfeldtheorien und der (völlig andersartigen) Allgemeinen Relativitätstheorie, behaftet mit einer Menge willkürlicher Parameter und nicht erklärbarer Konstanten.

Doch die „gültige“ Darstellung, auf die sich die PR-Organe der Teilchenlabors geeinigt haben, wird natürlich in den Schaukästen der „Origin“-Ausstellung reproduziert. Eine „Art Rezept für das Universum“ sei das Standardmodell, liest man, und man sieht das Elektron (kobaltblau) und seine großen Brüder, das Myon (kobaltblau, mit Streifen) und das Tau (kobaltblau, gefleckt). Das Gluon ist ein giftgrünes Gewinde, das Photon eine Art Welle. Das Graviton, manchmal auch „Gravitron“ geschrieben, sieht auf der Schautafel etwas abenteuerlicher aus, aber gut, das kennt man ja auch noch nicht…

Egal. Die Protonen kennt man und schießt sie im Large Hadron Collider des CERN aufeinander. Im Ars Electronica Center steht stattdessen ein zwölfeckiger Billardtisch mit roten Kugeln. Wenn man diese heftig und laut genug kollidieren lässt, provoziert das auf den Videoschirmen einen Blitz, der entfernt an die Bilder der Teilchenspuren erinnert. Davor sammeln sich die Kinder; und das ist es auch schon, das interaktive Element der „Origin“-Ausstellung.

[…]

“Im Ernst: Das einzige Objekt in der Ausstellung, das einen Kontrast zum dick aufgetragenen Welterklärer-Schmalz bildet, ist eine schlichte Wasserstoffflasche, als „Protonenquelle“ beschrieben. Das immerhin ist schön lakonisch und korrekt.”

Die Presse: “In Linz sieht der Urknall alt aus”, 4.8.2011
http://diepresse.com/home/science/683574/In-Linz-sieht-der-Urknall-alt-aus

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Admin LHC-Kritik Reply:

Danke! Habe den Titel wie im Artikel hervorgehoben. In den Kommentaren findet sich übrigens auch eines von Michael Doser. Die CERN-Propaganda sei natürlich nur halb so schlimm und er wälzt die Verantwortung für die laue Ausstellung auf die Ars-Electronica-Mitarbeiter ab:

———————-
Gast: Michael Doser
08.08.2011 16:26

Zurück zur Gegenwart

Als einer der direkt Beteiligten möchte ich ein paar Worte zu dem Hintergrund dieser Ausstellung sagen. Die Ausstellung entstand auf Grund des Beschlusses der Ars Electronica dieses Jahr den Schwerpunkt “Origins” zu wählen, und CERN zu einem Hauptpartner des Festivals zu machen. Die Ausstellung ist ein Einstieg in das Festival, und wurde ausschliesslich von den AE Mitarbeitern konzipiert und realisiert, unter Verwendung von Material u.A. vom CERN (aber auch von anderen Quellen, z.B. Filme von ZDF). Weitere Zusammenarbeiten sind vorgesehen, und waren auch der Anlass, dass CERN zur Eröffnung der Ausstellung eine Kulturpolitik und ein Kulturprogramm zum Dialog mit den Künsten publik gemacht hat.

Teile dieser Ausstellung sind klassisch, andere dafür weniger. Dass die Zeitlinie des Universums nach dem Urknall einen zweiten “Urknall”, den der menschlichen Kultur aufzeigt, in dem auch philosophische und spirituelle Fragestellungen aufgeführt werden, ist ein m.E. gelungener Versuch, aufzuzeigen, was es braucht, um über die Fragen nach dem Ursprung nachdenken zu können. Ich kann dem Artikel nur meine eigene Erfahrung mit den Besuchern, die an dem Eröffnungsabend sehr zahlreich erschienen, und von dem Leiter des AEC nach ca. 3 Stunden regelrecht hinauskomplimentiert werden mussten, gegenüberstellen. Wohl könnte solch eine Ausstellung noch wesentlich beeindruckender sein, allerdings zu wesentlich höheren Kosten, und mit wesentlich grösserem Aufwand, als für AE möglich ist.

http://diepresse.com/home/science/683574/In-Linz-sieht-der-Urknall-alt-aus

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Admin LHC-Kritik Reply:

“Doser arbeitete an der Ausstellung “Origin - Die Erforschung des Urknalls” im Ars Electronica Center (AEC) mit. Im Mittelpunkt stehen der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) und die Suche nach dem Higgs-Teilchen, das eine große Bedeutung beim Aufbau des Universums haben soll. Gelingt es nicht, das Teilchen in der Praxis nachzuweisen, muss das derzeit gültige Standardmodell der Teilchenphysik in Zweifel gezogen werden.”

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/2822961/erstes-kulturprojekt-ars-electronica-cern.story

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Comment from Entsetzer Bürger
Time August 31, 2011 at 12:17 am

Zur mittlerweile ausschweifenden Debatte um den kritischen Gastkommentar von Markus Goritschnig im “Standard”:

Ein entsetzter Bürger
30.08.2011 18:39

Ich kann mir genau vorstellen wie das abgelaufen ist,
freilich reine Spekulation: Der smarte Wiener Michael Doser (CERN) trifft Gerfried Stocker (Künstlerischer Leiter, Ars Electronica) und sagt: Schon was vom LHC gehört? Freilich! Wahnsinnsteil! Hör zu: Kunst und Technik, das isses! Für die Ars! Wir bringen dir: Eine fertige Wanderausstellung, zahlreiche technisch aufwendige Filme, fertige Promo-Texte, spacige T-Shirts mit einer original Schwarzen-Loch-Signatur vom CERN - und unser gesamtes Chefmanagement auf die Panels! Ihr zahlt: Genau null! Win-win, verstehst? Spitze, das machma!

http://derstandard.at/plink/1313024876268?sap=2&_pid=22683665#pid22683665

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 30, 2011 at 8:35 pm

Einzelne Pro-CERN-Internet-Lobbyisten empören sich neuerdings ganz wild über den kritischen Gastkommentar von Markus Goritschnig in der österreichischen Qualitätszeitung “Der Standard”, ohne allerdings gegen diesen inhaltlich etwas vorbringen zu können.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 29, 2011 at 5:50 pm

On Friday (Sep 2) and Saturday (Sep 3) Ars Electronica will feature 4 “Origin”-Symposia including prominent speakers from CERN:

http://www.aec.at/origin/category/conferences/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 25, 2011 at 10:58 am

Today also Ökonews has published the article below:

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1061850

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 24, 2011 at 11:03 pm

One of the two most important quality newspapers in Austria has published on Tuesday an article by Markus Goritschnig on the “Uncritical Cooperation with CERN” by the internationally well-known Ars Electronica festival:

http://derstandard.at/1313024876268/Ars-Electronica-Eine-unkritische-Kooperation-mit-CERN

Ars Electronica

Eine unkritische Kooperation mit CERN

Gastkommentar | 23. August 2011 11:33
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Ab 31. August macht sich das Kunst- und Technologiefestival in Linz zur Propagandaplattform der experimentellen Nuklearforschung - Von Markus Goritschnig

Die unkritische Übernahme im Ars Electonica Programm von gewohnten Floskeln auf der CERN-Homepage erstaunt, insofern das Monsterprojekt LHC hinsichtlich Kosten, Benefits und Risikomanagement tatsächlich mehr als fragwürdig und weiterhin höchst umstritten ist.

Wer unter derzeitigen weltwirtschaftlichen Umständen zur “physikalischen Grundlagenforschung” eine weitere Milliarde Euro in die Urknallmaschine LHC des Kernforschungszentrums CERN pumpen will, damit diese ihrer Konstruktionsmängel behoben und mit doppelt so hohen Energien nach Signaturen vom Zerfall von Schwarzen Löchern und “Strangelets” suchen soll, der hätte gegenüber den Steuerzahlern einen äußerst hohen Erklärungsbedarf!

Die von CERN für 2013 gewünschte kostspielige Aufrüstung des LHC, dessen bisher erzielten Ergebnisse nach Angaben der Betreiber noch jahrelange umfangreiche Forschungen in Anspruch nehmen werden, ist unter rationalen Gesichtspunkten politisch eigentlich kaum vorstellbar - aber weiterhin möglich.

Die CERN-PR jedenfalls gibt sich trotz Weltwirtschaftskrise weiterhin unbeirrt und operierte überhaupt stets mit erheblichem Aufwand: Um den Bürgern das 7-Mrd.-Projekt schmackhaft zu machen, wurden kosmische Superlative bemüht, “Gottesteilchen” beworben und Risiken heruntergespielt - mit tlw. abenteuerlichen Argumenten, die hernach als völlig hypothetisch wieder relativiert werden mussten.

Nunmehr sollen Mutmaßungen über wissenschaftlich noch kaum verstandene Neutronensterne für die letztendliche Sicherheit des nuklearphysikalischen “Urknallexperiments” garantieren, welches sein Sicherheitszertifikat nach wie vor vom Betreiber selbst ausgestellt bekommt. In der BRD tingelte die Propaganda-Ausstellung “Weltmaschine” durch die Lande und nun bekam auch die Ars Electronica nicht nur ihre abgekupferte LHC-Sonderausstellung, sondern das gesamte diesjährige Thema “Origin” wird in offizieller Kooperation mit CERN und der dort üblichen Selbstbeweihräucherung präsentiert.

Das aufgeworfene Thema von Anfang und Ende, dem Davor und Danach des Menschlichen im Kosmos, wäre an sich eine hoch interessante, gerade in Anbetracht der technischen Möglichkeiten kontroversiell zu diskutierende, komplexe Angelegenheit. Allein: Die Präsentation von Urknallmaschine & Co fällt - zumindest in der Programminformation - völlig unkritisch und rein affirmativ aus.

Um 9 Euro bekommt der Besucher ein T-Shirt mit der simulierten “Signatur” des erwarteten Zerfalls eines (hypothetischen) Mikro Schwarzen Loches am LHC, “quasi ein neues Elementarteilchen”, wie sich CERN Direktor Heuer kürzlich in einem Interview mit dem Schweizer Tagesanzeiger ausdrückte. Ja sind wir denn nicht wagemutig, innovativ und provokativ? Die uns mitunter beschleichende Stimmungslage der letzten Tage der Menschheit will freilich vor allem von der Kunst zuerst mal abgefeiert werden.

Die wesentliche philosophische Pointe hierbei ist aber jene: Moderne Kunst darf und soll innovativ, revolutionär und darin sogar besonders extrem sein. Eine ganz andere Frage ist es, ob denn die Atomforschung besonders innovativ, revolutionär und darin sogar besonders extrem sein soll. Genau dies macht die Liaison zwischen Ars Electronica und dem Kernforschungszentrum CERN so naiv wie bedenklich.

Sehen wir es dennoch positiv und gehen wir davon aus, dass die geballte Ladung experimenteller Nuklearforschung das kritische und anspruchsvolle Ars-Publikum ab 31. August nicht nur hypnotisieren, sondern in eine kritische Auseinandersetzung mit diesen technischen Entwicklungen versetzen wird. Protestnote und Kopfschütteln eingeschlossen. (Markus Goritschnig, derStandard.at, 23.8.2011)

Autor

Mag. Markus Goritschnig ist Sprecher von “LHC-Kritik - Netzwerk für Sicherheit an experimentellen subnuklearen Reaktoren”.

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Comment from heller
Time August 3, 2011 at 1:46 am

Direktor Heuer definiert Schwarzes Loch als neues Elementarteilchen im schweizer Tagesanzeiger vom 26.7.2011:
…”Ein Schwarzes Loch ist in diesem Fall ein mikroskopisch kleines Schwarzes Loch – quasi ein neues Elementarteilchen. Man kann es erzeugen, …

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heller Reply:

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Ende-2012-ist-die-HiggsFrage-geloest/story/31438243

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Entsetzer Bürger Reply:

“Hätten wir eine Signatur eines solchen mikroskopischen Schwarzen Lochs gefunden, dann hiesse das, dass wir in mehr als drei Raumdimensionen leben. Das wäre extrem spannend. Das wäre total neue Physik.” (CERN-Direktor Heuer)

Ich finde die Welt wie sie ist (v.a. physikalisch) eigentlich spannend genug!!! Die weltgrößte Verarsche ist diese Urknallmaschine und Schwarzlochgenerator.

Nun wird auf der Ars Electronica, die sich CERN offenbar als Hauptsponsor geangelt hat, auch noch damit herumposiert! Die erhoffte Signatur des schwarzen Loches bekommt man im Rahmen einer eigenen Ausstellung als T-Shirt… Der dekadente Spaß mit den letzten Tagen der Menschheit - passt grad zur Allgemeinstimmung… Von kritischen Stimmen nichts zu hören, die Ankündigung liest sich wie die übliche CERN-Selbstbeweihräucherung. PEINLICHST!! Dass sich die Intendanz in sowas hineinmanövrieren lässt. Etwas ähnliches an Kunst- und Technologiefestival kann man sich nur in Nordkorea in Kooperation mit der nationalen Atombehörde vorstellen. Dies wird noch für gehöriges Kopfschütteln sorgen!

Ars Electronica 2011: “Origin – How It All Begins. In cooperation with CERN”
http://www.aec.at/news/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 2, 2011 at 1:17 am

ORF 2, DI 2.8.2011, 23:15 UHR

“KREUZ UND QUER
IM ANFANG WAR DAS TEILCHEN - CERN UND DIE FRAGE NACH GOTT

Es ist die größte Maschine der Welt und sie hat einen Stromverbrauch wie eine mittelgroße Stadt: Der Teilchenbeschleuniger, den das europäische Forschungszentrum für Teilchenphysik CERN in der Nähe von Genf gebaut hat, ist in jeder Hinsicht eine große Sache. Bei der Forschung geht es um nicht weniger als den Ursprung des Universums. Eine Reportage über das möglicherweise gefährlichste Experiment der Welt und über den Versuch, Gott in die Karten zu schauen.”

http://tv.orf.at/program/orf2/20110802/558531801/

Video on demand:
http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/kreuz/kreuz_u_quer.htm

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 26, 2011 at 6:25 pm

„Ohne Higgs bliebe ein großes Loch.“
Milliardenteure und riskante Urknallforschung zum Schmunzeln?? Eigentlich nicht…

Die Schweizer Tageszeitung „20 Minuten“:

Für das Higgs Boson werde sich die Shakespeare’sche Frage «Sein oder Nichtsein» im nächsten Jahr lösen, sagte Rolf-Dieter Heuer, der Direktor des Teilchenforschungszentrums Cern auf einer Konferenz in Grenoble (F). Bis dahin werde der weltgrösste Teilchenbeschleuniger LHC am Cern genügend Daten gesammelt haben.

Zwar sei somit bisher im ersten Betriebsjahr noch nichts Neues entdeckt worden. Die Forscher hätten aber erst einen Bruchteil der Daten, weniger als ein Promille, zur Verfügung.
[…]
«Das Higgs-Teilchen wäre eine grosse Entdeckung. Aber eine fast noch grössere Entdeckung wäre seine Nichtentdeckung.» Das Higgs-Teilchen gibt laut Heuer den anderen Teilchen ihre Masse. Es sei das letzte fehlende Puzzleteil im Standardmodell der Teilchenphysik.

«Wenn dieser Grundbaustein aber nicht existiert, dann hätten wir 40 Jahre nach Einführung dieses schönen Modells zum ersten Mal einen echten Bruch entdeckt. Was bliebe, wäre ein grosses Loch, und wir müssten etwas anderes finden, um es auszufüllen», sagte der Wissenschaftler.

http://www.20min.ch/wissen/news/story/-Gottes-Teilchen–sehr-bald-beweisbar-31685522

(Dank an Hanne für den Link)

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Entsetzer Bürger Reply:

Man kann sich fragen, ob dies ironisch-provokant zu verstehen ist - oder ob CERN hier vor sich selbst warnt…

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Comment from Rudolf Uebbing
Time July 26, 2011 at 7:49 am

Zur Kritik an der Qualität des Sicherheitsreportes des CERN zur
LHC-Risikobeurteilung wurde mir
folgende Frage gestellt, die ich wie weiter unten folgt
beantwortet habe.

Zitat:
“Dr. Leggett erhält als Ergebnis, dass der CERN-Prozess nur 18% der Kriterien der “table 1″ erfüllt. Wieso sind Sie der Meinung, dass die in der “table 1″ genannten Kriterien zutreffend sind ?”

Eine kurze Antwort:
Dr. Leggett markiert eine methodische Schwäche
in der LSAG-Dokumentation:

“Component of risk assessment method :
‘fault’ or ‘event’ trees.”
The PSA process … (author’s note – including fault
trees) has the benefit
that it ensures a systematic process of
examination of the design and its risks.

Fault trees not used, so it is hard to discern if
there are gaps in the risk assessment.”

Ausserdem beanstandet Dr. Leggett gewisse
Einseitigkeiten im LSAG-Prozess, wie z.B. auch der Autor
Prof E. Johnson. Dieser Prozess der Erstellung des LSAG-Reportes
wird aus einigen Standpunkten heraus
als nicht zeitgemäß bezeichnet (Beispiel: ein methodischer
Punkt sh.o.).

Dr. Mark Leggett bemängelt dabei auch
einen Interessenskonflikt beim CERN Council.

Ich kann nicht erkennen, dass diese Kriterien falsch sind.

Wie ich finde, gehört eine Risikobeurteilung der
vorliegenden Bedeutung federführend in die
Hände eines Risikoforschungsinstitutes, wo Physiker
dann ihre Erkenntnisse einbringen können –
bei einem derartigen Institut ist die konzentrierte methodische Fachkompetenz in Risikoangelegenheiten unzweifelhaft am
besten gegeben.
Diese Kompetenz sollte in einem Fall – wie hier diskutiert – eben nicht brach liegen bleiben, sondern es gilt, sie gezielt zu nutzen.

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Rudolf Uebbing Reply:

An dieser Stelle sollte noch einmal die Meinung eines bundesdeutschen Verwaltungsgericht zitiert werden,
was das Thema einer Sicherheitskonferenz betrifft.

Die am 27. Jan. 2011 gerichtlich protokollierte Meinung
des Kölner Verwaltungsgericht, trotz einer Klageabweisung, lautet:

‘Das Gericht gibt seiner Meinung Ausdruck,
dass es möglich sein sollte,
die unterschiedlichen Sicherheitsaspekte,
die auch Gegenstand der beiden Sicherheitsberichte
aus dem Jahr 2003 und 2008 waren,
im Rahmen einer “Sicherheitskonferenz” diskutieren zu lassen.’

Der Satz des Richters Niemeier ist vorzufinden auf Seite 7
im Gerichtsprotokoll zur öffentlichen Sitzung der 13. Kammer
des Verwaltungsgerichts Köln vom 27. Jan. 2011
in dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren 13 K 5693/08
gegen die Bundesrepublik Deutschland
wegen Einwirkung des Betrieb des Protononbeschleunigers
LHC in Genf.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 24, 2011 at 12:41 pm

Italian analysis of the nuclear desaster of Fukushima:
http://www.fisicamente.net/SCI_SOC/REPORT-3-1.pdf

(Thanks to Barbara for the link)

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Comment from olga
Time July 11, 2011 at 12:44 pm

Revealed: British government’s plan to play down Fukushima

Internal emails seen by Guardian show PR campaign was launched to protect UK nuclear plans after tsunami in Japan

Rob Edwards
guardian.co.uk, Thursday 30 June 2011

Fukushima
Government officials launched a PR campaign to ensure the accident at the Fukushima nuclear facility in Japan did not derail plans for new nuclear power stations in the UK.

British government officials approached nuclear companies to draw up a co-ordinated public relations strategy to play down the Fukushima nuclear accident just two days after the earthquake and tsunami in Japan and before the extent of the radiation leak was known.

Internal emails seen by the Guardian show how the business and energy departments worked closely behind the scenes with the multinational companies EDF Energy, Areva and Westinghouse to try to ensure the accident did not derail their plans for a new generation of nuclear stations in the UK.

“This has the potential to set the nuclear industry back globally,” wrote one official at the Department for Business, Innovation and Skills (BIS), whose name has been redacted. “We need to ensure the anti-nuclear chaps and chapesses do not gain ground on this. We need to occupy the territory and hold it. We really need to show the safety of nuclear.”

Officials stressed the importance of preventing the incident from undermining public support for nuclear power.

The Conservative MP Zac Goldsmith, who sits on the Commons environmental audit committee, condemned the extent of co-ordination between the government and nuclear companies that the emails appear to reveal.

“The government has no business doing PR for the industry and it would be appalling if its departments have played down the impact of Fukushima,” he said.

Louise Hutchins, a spokeswoman for Greenpeace, said the emails looked like “scandalous collusion”. “This highlights the government’s blind obsession with nuclear power and shows neither they, nor the industry, can be trusted when it comes to nuclear,” she said.

The Fukushima accident, triggered by the Japan earthquake and tsunami on 11 March, has forced 80,000 people from their homes. Opinion polls suggest it has dented public support for nuclear power in Britain and around the world, with the governments of Germany, Italy, Switzerland, Thailand and Malaysia cancelling planned nuclear power stations in the wake of the accident.

The business department emailed the nuclear firms and their representative body, the Nuclear Industry Association (NIA), on 13 March, two days after the disaster knocked out nuclear plants and their backup safety systems at Fukushima. The department argued it was not as bad as the “dramatic” TV pictures made it look, even though the consequences of the accident were still unfolding and two major explosions at reactors on the site were yet to happen.

“Radiation released has been controlled – the reactor has been protected,” said the BIS official, whose name has been blacked out. “It is all part of the safety systems to control and manage a situation like this.”

The official suggested that if companies sent in their comments, they could be incorporated into briefs to ministers and government statements. “We need to all be working from the same material to get the message through to the media and the public.

“Anti-nuclear people across Europe have wasted no time blurring this all into Chernobyl and the works,” the official told Areva. “We need to quash any stories trying to compare this to Chernobyl.”

Japanese officials initially rated the Fukushima accident as level four on the international nuclear event scale, meaning it had “local consequences”. But it was raised to level seven on 11 April, officially making it a major accident” and putting it on a par with Chernobyl in 1986.

The Department for Energy and Climate Change (DECC) has released more than 80 emails sent in the weeks after Fukushima in response to requests under freedom of information legislation. They also show:

• Westinghouse said reported remarks on the cost of new nuclear power stations by the deputy prime minister, Nick Clegg, were “unhelpful and a little premature”.

• The company admitted its new reactor, AP1000, “was not designed for earthquakes [of] the magnitude of the earthquake in Japan”, and would need to be modified for seismic areas such as Japan and California.

• The head of the DECC’s office for nuclear development, Mark Higson, asked EDF to welcome the expected announcement of a safety review by the energy secretary, Chris Huhne, and added: “Not sure if EDF unilaterally asking for a review is wise. Might set off a bidding war.”

• EDF promised to be “sensitive” to how remediation work at a UK nuclear site “might be seen in the light of events in Japan”.

• It also requested that ministers did not delay approval for a new radioactive waste store at the Sizewell nuclear site in Suffolk, but accepting there was a “potential risk of judicial review”.

• The BIS warned it needed “a good industry response showing the safety of nuclear – otherwise it could have adverse consequences on the market”.

On 7 April, the office for nuclear development invited companies to attend a meeting at the NIA’s headquarters in London. The aim was “to discuss a joint communications and engagement strategy aimed at ensuring we maintain confidence among the British public on the safety of nuclear power stations and nuclear new-build policy in light of recent events at the Fukushima nuclear power plant”.

Other documents released by the government’s safety watchdog, the office for nuclear regulation, reveal that the text of an announcement on 5 April about the impact of Fukushima on the new nuclear programme was privately cleared with nuclear industry representatives at a meeting the previous week. According to one former regulator, who preferred not to be named, the degree of collusion was “truly shocking”.

A spokesman for the DECC and BIS said: “Given the unprecedented events unfolding in Japan, it was appropriate to share information with key stakeholders, particularly those involved in operating nuclear sites. The government was very clear from the outset that it was important not to rush to judgment and that a response should be based on hard evidence. This is why we called on the chief nuclear inspector, Dr Mike Weightman, to provide a robust and evidence-based report.”

A DECC source played down the significance of the emails from the unnamed BIS official, saying: “The junior BIS official was not responsible for nuclear policy and his views were irrelevant to ministers’ decisions in the aftermath of the Japanese earthquake.”

Tom Burke, a former government environmental adviser and visiting professor at Imperial College London, warned that the British government was repeating mistakes made in Japan. “They are too close to industry, concealing problems, rather than revealing and dealing with them,” he said.

“I would be much more reassured if DECC had been worrying about how the government would cope with the $200bn-$300bn of liabilities from a catastrophic nuclear accident in Britain.”

The government last week confirmed plans for eight new nuclear stations in England and Wales. “If acceptable proposals come forward in appropriate places, they will not face unnecessary holdups,” said the energy minister, Charles Hendry.

The NIA did not comment directly on the emails. “We are funded by our member companies to represent their commercial interests and further the compelling case for new nuclear build in the UK,” said the association’s spokesman.

“We welcome the interim findings of the independent regulator, Dr Mike Weightman, who has reported back to government that UK nuclear reactors are safe.”

• This article was amended on 1 July 2011. The original quoted Tom Burke as follows: “I would be much more reassured if DECC had been worrying about how the government would cope with the $200m-$300m of liabilities from a catastrophic nuclear accident in Britain.” This has been corrected.

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Comment from olga
Time July 9, 2011 at 8:45 pm

How Much Radioactivity Was Released into the Environment of Fukushima?

Since parts of fuel elements have been found outside the reactors, it is obvious that the cover of one of the pressure chambers with its radioactivity was blown out. In the videos showing the first explosion, a disc like object (reactor cover?) could clearly be seen flying off in left upwards direction. This scenario with a nearly 100% release basically matches that of Chernobyl with an estimated (!) release of 70%. Considering the additional release from another three destroyed reactors – one of them which had run on a plutonium-uranium fuel of double radioactivity released only 50% – we have a total release of functional radioactivity three times that of Chernobyl at the present moment. When taking the long-term release, the higher performance, the melting loss and the availability of the boiling water reactors at Fukushima into account, a 3 to 5 fold amount of uncontrolled radioactivity (as compared with Chernobyl) has to be assumed. Basically we know, how much radioactivity had been in the damaged reactors – what we don’t know is, how much is still in there, because punctual measurements can never detect the released amount. Every supposedly accurate statement in this regard is mere advertising speculation. Official judgements by the IAEA, according to which 7% had been released from Fukushima, are nothing but moronic tea-leave reading aiming at technically brain-washing the people. There has always been the tradition to downplay the extent of released radioactivity after accidents in Western nuclear plants, in order to maintain an image, if the accidents were not denied altogether. Regarding that the Fukushima boiling water reactors were made by General Electric it is also noteworthy that the functionality of its pressure release system (condensation chamber) is highly questionable.

H.-W. Ga.

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Comment from olga
Time July 9, 2011 at 8:28 pm

The famous Bayrische Staatoper in Munich ordered an expertise about the risks of traveling to Japan in autumn this year, risks of radiation exposure, food, drinking water and, finally the risk of experiencing a second earthquake with a high magnitude. The Bayr. Staatsoper is discussing intensively this tour to Japan. Unfortunately some leading persons of the Opera and also some media denounce the men and women who do not want to travel to Japan in autum, simply as a kind of cowards and supersensivite personalities. This kind of judgement is more than disgusting. In reality, especially younger men and woman of the Opera are aware of the dangers of radiation and its impact on health, especially also for having healthy children.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 4, 2011 at 1:21 pm

ENGL.: Very interesting developments: The German Green Party and the chief of the European Greens (also German) strongly oppose the experimental nuclear fusion reactor ITER. They argue: Physicists’ promises are not valid. No energy resource in sight. Very high costs. Also safety concerns are mentioned. They speak for a moratorium.

Possibility to comment:

http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/laenger-warten-auf-die-sonne/

http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/was-das-scheitern-der-kernfusion-lehrt/

More articles concerning this in the comment section of our news blog:
http://lhc-concern.info/?page_id=91

Concerns about nuclear research rising. LHC Critics consider the risks at particle colliders to be higher than at experimental nuclear fusion reactors.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 25, 2011 at 1:31 pm

Am kommenden Sonntag, 26.6., gibt es eine Demo beim AKW Fessenheim (Elsaß), an der Deutsch-Schweizer-Französischen Grenze.

Es gibt viele verschiedene gemeinsame Anreisemöglichkeiten von verschiedenen Orten im Dreiländereck (s.u.), auch eine Velo-Karavane von Basel aus, Start um 10:30 am Marktplatz.

Alle Infos:
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/fessenheim-demo-aktion.html

Facebook:
https://www.facebook.com/home.php?sk=group_168170353243252
https://www.facebook.com/#!/event.php?eid=104259246331739

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Admin LHC-Kritik Reply:

LHC-Kritik Flyer & Info in Deutsch, English, Francais:
http://lhc-concern.info/?page_id=124

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 25, 2011 at 12:56 pm

Der Regierung mangelt es an Initiativen und Gleichberechtigung
Was das Scheitern der Kernfusion lehrt
KOMMENTAR VON MATTHIAS URBACH

Seit Anfang der fünfziger Jahre verspricht uns eine Schar von Physikern, die Sonne auf die Erde zu holen: Mit der Kernfusion könne Strom im Überfluss erzeugt werden. In 20 Jahren werde die Kernfusion gezähmt sein, prophezeite 1955 die Konferenz “Atoms for Peace”. Heute, rund 50 Milliarden Dollar Investitionen später, ist die Weltgemeinschaft diesem Ziel nicht ein Jahr näher gerückt. So symbolisiert der mindestens 16 Milliarden Euro teure Forschungsreaktor Iter, der in Südfrankreich entstehen soll, alles, was in der Energiepolitik noch immer schiefläuft.

Fehler 1: die Sucht nach Größe. Nur darum will jede Nation, die etwas auf sich hält, einen Atomreaktor haben - und wenn es schon kein AKW sein darf, dann müssen es wenigstens gewaltige Windparks im Meer und riesenhafte Solaranlagen in der Wüste sein. Die technische Entwicklung weist in eine andere Richtung. In atemberaubendem Tempo haben sich in den letzten 20 Jahren Windräder, Biogasanlagen und Solarpanels weiterentwickelt. Kleine dezentrale Projekte machen eben schneller Fortschritte als technische Kathedralen, die man nur einmal im Jahrhundert errichten kann.

Fehler 2: der Wunsch nach unerschöpflicher Energie. […]

http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/was-das-scheitern-der-kernfusion-lehrt/
[…]

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Admin LHC-Kritik Reply:

Japan und der Kernfusions-Reaktor Iter
Länger warten auf die Sonne

[…]
Für die Grünen ist das die falsche Konsequenz aus dem Atomunfall in Fukushima. Die Bundesregierung solle sich in der EU für ein Moratorium des Baus einsetzen, für den in Südfrankreich derzeit die Baugrube ausgehoben wird. Erst müsse geklärt werden, welche Auswirkungen Japans Probleme auf Zeitplan und Kosten des Projekts hätten, ob es zusätzliche Anforderungen an die Erdbebensicherheit gebe, da der Standort Cadarache von Erdbeben bedroht sei, und wie die “gigantischen Mehrkosten” finanziert werden sollen.

“Es ist mehr als überfällig”, schreiben die Grünen, “die Förderung der Kernenergie durch Euratom mit Geldern der Mitgliedsstaaten einzustellen und die Mittel auf Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor radioaktiver Strahlung zu konzentrieren.”

http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/laenger-warten-auf-die-sonne/

Ewiger Forschertraum Kernfusion
Gigantische Kostenexplosion

Wer das Prinzip der Sonne kopiert, erhält unendlich viel Energie. Doch die Erfolge sind bescheiden. Trotzdem gibt die EU weiter Milliarden für den Versuchsreaktor Iter aus.
VON GORDON REPINSKI
[…]
Mit dem Prinzip soll in ferner Zukunft Energie gewonnen werden – doch wann und ob das gelingt, weiß keiner. Technische Fragen sind ungelöst, die Kosten explodieren, die Erfolge fehlen, Forschung für regenerative Energien bleibt auf der Strecke. “Das ist eine gigantische Geldvernichtung”, sagt der Pariser Energie-Fachmann Mycle Schneider in der sonntaz, “ein Beschäftigungsprogramm für arbeitslose Physiker”.
[…]
“Der Iter kannibalisiert andere Forschungsvorhaben”, sagt die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament, Rebecca Harms. Der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis kritisiert die Teuerungen: “Wir wollen zurück zu den alten Zahlen.”
[…]
http://taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/gigantische-kostenexplosion/

Der taz-Korrespondent Gordon Repinski hat mit Politikern, Forschern und Lobbyisten gesprochen, hat die Protagonisten des Projekts in Südfrankreich besucht und sich den deutschen Ableger der Fusionsforschung in Greifswald angesehen. Mit einer Recherche-Skizze gehörte der Autor zu den Gewinnern beim jährlich ausgeschriebenen “Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus”, die Otto-Brenner-Stiftung und das Netzwerk Recherche begleiteten das Projekt. In seiner Ganzen Geschichte der aktuellen sonntaz geht Repinski vor allem der Frage nach, warum dieses Gigaprojekt immer weiter läuft, obwohl die Erfolge so bescheiden und die Kosten so hoch sind.

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Admin LHC-Kritik Reply:

Forschung nach neuen Energieformen
Atomfusion gegen Atomfusion
In der Kernfusion ist ein Wettlauf entbrannt. Zwei Modelle konkurrieren um finanzielle Mittel. Eines der Modelle wird in Deutschland erprobt.
VON BENJAMIN FREDRICH
[…]
Als Wissenschaftler 1970 gefragt wurden, in welcher Zeit das erste Kernfusionskraftwerk ans Stromnetz angeschlossen wird, antworteten sie: “In 40 bis 50 Jahren.” Heute, nach über 40 Jahren, hat sich an der Antwort nichts geändert. Wird den Forschern aus Greifswald und Cadarache heute dieselbe Frage gestellt, verweisen sie ebenfalls auf eine Entwicklungszeit von 40 bis 50 Jahren.

Wenn man sie jedoch auf dieses Phänomen aufmerksam macht, antworten sie mit einem Lächeln: “Na gut, dann sagen wir 30 Jahre.”

http://taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/atomfusion-gegen-atomfusion-1/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 25, 2011 at 12:20 pm

Grüne rügen Kostenexplosion bei ITER
24.06.2011 - 17:27 Uhr

Antrag auf Baustopp im Bundestag - Trittin hat “dringende Fragen” zu Mehrkosten

[…]
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, Rebecca Harms, bezeichnete ITER als “eines der wahnsinnigsten Projekte”. Sie rief andere deutsche Fusions-Forschungszentren wie die Max-Planck-Institute für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald auf, ihre Schwerpunkte “grundlegend zu klären”. Trittin betonte jedoch, dass sich der Grünen-Antrag nicht grundlegend gegen die Erforschung der Kernfusion richte, aber es noch Spielraum für die erneuerbaren Energieträger geben müsse.

“Kettenreaktionen ausgeschlossen”

Das ITER-Projekt habe sich vor allem deshalb so sehr verteuert, weil sich die Preise für Stahl und Beton seit der ersten Kostenschätzung 2001 enorm erhöht hätten, sagte der stellvertretende Generaldirektor des Projekts, Remmelt Haange. Rund zehn Prozent der Ausgaben seien zudem darauf zurückzuführen, dass der Reaktor in einer seismisch aktiven Region errichtet wurde. “Wenn wir ITER in Kanada gebaut hätten, wären wir wahrscheinlich bei den damaligen Kosten geblieben”, sagte der frühere Greifswalder Plasmaforscher.

Dennoch bezeichnete Haange die Sicherheit des Projekts als “immens”. Kettenreaktionen seien ausgeschlossen, Fehler würden den Prozess der Kernfusion nur zum Stoppen bringen. Zudem betrage die Halbwertszeit des radioaktiven Wasserstoffisotops Tritium elf Jahre. “In etwa 100 Jahren ist davon nichts mehr übrig”, bekräftigte der Wissenschaftler.

(dapd nachrichtenagentur)

http://www.open-report.de/artikel/Gr%FCne+r%FCgen+Kostenexplosion+bei+ITER/123064.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 24, 2011 at 8:48 pm

Trittin und Harms beklagen Kostenexplosion bei ITER

Grüne für Moratorium bei Forschungsprojekt zu Kernfusion

Berlin (AFP) - Die Grünen dringen auf ein Moratorium für das internationale Forschungsprojekt zur Kernfusion (ITER). Die Kosten seien dramatisch gestiegen, zudem sei ein Erfolg nicht in Sicht, sagten Fraktionschef Jürgen Trittin und die Grünen-Vorsitzende im Europaparlament, Rebecca Harms, in Berlin. Nach aktuellen Schätzungen verdreifache sich der europäische Beitrag von 2,7 Milliarden Euro auf 7,2 Milliarden Euro. Deutschland beteilige sich mit 20 Prozent daran.
[…]

http://www.dtoday.de/startseite/politik_artikel,-Gruene-fuer-Moratorium-bei-Forschungsprojekt-zu-Kernfusion-_arid,73015.html

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Admin LHC-Kritik Reply:

Der Spiegel:
Kernfusionsforschung
Grüne fordern Baustopp bei “Iter”

Zu teuer? Auf jeden Fall! Nutzlos? Wahrscheinlich! So sehen es zumindest die Grünen - und machen sich für ein Moratorium beim Bau des Internationalen Forschungsreaktors “Iter” stark. Zuletzt waren die Kosten für das Milliardenprojekt explodiert. Die Regierung hält aber weiter daran fest.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,770444,00.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 24, 2011 at 3:46 pm

Am kommenden Sonntag, 26.6., gibt es eine Demo beim AKW Fessenheim (Elsaß), an der Deutsch-Schweizer-Französischen Grenze.

Es gibt viele verschiedene gemeinsame Anreisemöglichkeiten von verschiedenen Orten im Dreiländereck (s.u.), auch eine Velo-Karavane von Basel aus, Start um 10:30 am Marktplatz.

Alle Infos:
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/fessenheim-demo-aktion.html

Facebook:
https://www.facebook.com/home.php?sk=group_168170353243252
https://www.facebook.com/#!/event.php?eid=104259246331739

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Admin LHC-Kritik Reply:

LHC-Kritik Flyer & Info in Deutsch, English, Francais:
http://lhc-concern.info/?page_id=124

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 21, 2011 at 1:56 pm

“Ökonews”:

Wer kontrolliert die experimentelle Nuklearforschung (CERN)?
21.6.2011
LHC-Kritik als Thema bei der GWUP Konferenz in Wien

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1060147

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 21, 2011 at 12:25 pm

Der zerplatzte Traum von der neuen Naturkraft
http://www.welt.de/wissenschaft/article13433696/Der-zerplatzte-Traum-von-der-neuen-Naturkraft.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 21, 2011 at 11:08 am

Guten Tag

Heute morgen früh liess der Gemeinderat das AKW-Ade-Camp auf dem Viktoriaplatz in Bern von Dutzenden Polizisten räumen und alle anwesenden CamperInnen verhaften. Damit hat sich der Gemeinderat nun auch auf die Seite der Atomlobby gestellt, nachdem der Grosse Rat letzte Woche beschlossen hat nichts zu unternehmen, um das altersschwache AKW Mühleberg vom Netz zu nehmen.

Bis das AKW abgestellt ist, wird der Protest weiter gehen mit oder ohne die Genehmigung des Berner Gemeinderats. Kommt alle heute um 12h zum Viiktoriaplatz. Bereits zum 14. Mal findet das Dienstags-Protest-Picknick statt, heute mit einem Konzert von Trummer und Nadja Stoller. Und am Donnerstag wird es die nächste Donnerstagsdemo geben um 18h. Der Treffpunkt wird auf der Webseite www.akw-ade.ch bekannt gegeben, wie auch alle weiteren Aktivitäten.

AKW-Ade-Bewegung

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 21, 2011 at 11:02 am

LHC Commissioning and First Operation
Author(s) Myers, S
Imprint 18 Jun 2011. - 12 p.
Subject category Accelerators and Storage Rings

Abstract
A description is given of the repair of the LHC after the accident of September 10, 2008. The implemented machine protection measures and their impact on LHC operation are included in the discussion of the performance evolution. The LHC beam commissioning and operational performance are reviewed for the period 2010 and up until mid-2011. Preliminary plans for operation and future upgrades for the LHC are given for the short, and medium term.

http://cdsweb.cern.ch/record/1359913?ln=en

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Admin LHC-Kritik Reply:

CERN LHC Creates Temperatures 100000 Times Hotter than the Center of the Sun

http://www.setyoufreenews.com/2011/06/cern-lhc-creates-temperatures-100000.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 20, 2011 at 8:57 pm

Rekordmenge an Kollissionen auf bisher erreichtem Kollissionsenergie-Rekordniveau am LHC:

“CERN vermeldet neuen Meilenstein am LHC”
http://www.shortnews.de/id/900371/CERN-vermeldet-neuen-Meilenstein-am-LHC

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 16, 2011 at 11:44 am

Astronomen erspähen älteste Schwarze Löcher

[…] Diese Beobachtungen zeigen, dass extrem massereiche Schwarze Löcher schon 700 bis 800 Millionen Jahre nach dem Urknall existiert haben”, erläuterte Treisters Teamkollege Priyamvada Natarajan von der Yale-Universität. “Das legt nahe, dass sie entweder so massereich geboren wurden oder dass sie explosionsartig gewachsen sind. Beide Szenarien sagen uns viel mehr als wir bisher wussten. Das ist sehr aufregend.” […]

http://www.gmx.net/themen/wissen/weltraum/367r5kc-die-aeltesten-schwarzen-loecher

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 13, 2011 at 10:30 pm

“Mal richtig abschalten” grosser Erfolg – über 5000 Menschen in Bern und Mühleberg fordern die sofortige und endgültige Abschaltung des AKW Mühleberg
http://www.akw-ade.ch/?p=950

Festivalstimmung vor dem AKW Mühleberg
Die grosse Kundgebung gegen Atomenergie vor dem AKW Mühleberg ist seit 14 Uhr im Gange. Gemäss den Organisatoren nehmen zwischen 2000 und 3000 Personen teil.
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Festivalstimmung-vor-dem-AKW-Muehleberg/story/15608754

«Schrottreaktor sofort abschalten»
Kundgebung vor dem AKW Mühleberg
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/atomdebatte_kundgebung_muehleberg_1.10907653.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 13, 2011 at 5:07 pm

LHC Kritik Flyer and Info in Deutsch, English, Francais:

http://lhc-concern.info/?page_id=124

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 12, 2011 at 2:36 pm

Anti-Nuklear-Kundgebung und Pfingstfestival Bern / AKW Mühleberg. „LHC-Kritik“ ist offizielle Unterstützerin:
http://www.akw-ade.ch/?page_id=701
Flyer LHC-Kritik:
http://lhc-concern.info/?page_id=124
Facebook:
MAL RICHTIG ABSCHALTEN: PFINGSTFESTIVAL VOR BKW & DEMO BEI AKW MÜHLEBERG:
https://www.facebook.com/event.php?eid=165587056839561
AKW-ADE-Camp Bern:
https://www.facebook.com/home.php?sk=group_148848088514121&ap=1
Pfingstfestival, Berner Zeitung:
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Ab-heute-ist-Pfingstfestival-beim-AKWAdeCamp-/story/14437369

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 10, 2011 at 5:47 pm

LHC-Critique Flyer en Francais:
http://lhc-concern.info/?page_id=29

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Admin LHC-Kritik Reply:

11 juin : Journée d’action internationale
Liste d’actions dans le monde avec leurs contacts.
http://www.sortirdunucleaire75.org/2011-06-11_journee_d_action_internationale.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 9, 2011 at 2:53 am

LHC-Kritik als Thema bei der GWUP-Konferenz in Wien

http://lhc-concern.info/?page_id=130

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Admin LHC-Kritik Reply:

9.6.2011, 14:05, Radio Ö1: “Von Tag zu Tag”

Der Wirtschaftswissenschafter Ulrich Berger ist Gründungsmitglied der österreichischen “Gesellschaft für kritisches Denken” und Vorstandsmitglied der “GWUP”.

http://oe1.orf.at/programm/276569

Webradio:
http://oe1.orf.at/konsole/?show=live

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Admin LHC-Kritik Reply:

CERN/LHC wurde in der Sendung nicht besprochen. Es passte wohl doch nicht mehr so gut zu Parawissenschaften, Esoterik und Verschwörungstheorie…

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Streng wissenschaftlich - dies muss eingefordert werden:

Eine teilweise probalistisch orientierte Sicherheitsanalyse,
wie sie anfänglich 1999 und auch kurz danach noch
von Wissenschaftlern der Teilchenphysik vorgelegt wurde,
wurde seit 2003 nicht weiter verfolgt, d.h. nicht angemessen vertieft und nicht weiter detailliert quantitativ
eingegrenzt (sh. dazu insbesondere LSAG-Report 2008) -
das zweifelhafte Endresultat einer wissenschaftlichen Institution
von Weltrang lautet hingegen, populistisch kurz formuliert:
Es sind keine vernünftigerweise erkennbaren Risiken vorhanden. - Nun, eine probalistisch geprägte Analysenmethodik hätte definitiv
bezifferte Risikoobergrenzen erneut, also in 2008, aufgezeigt,
wo tatsächlich vorhergehende, konkret angegebenen Bezifferungen, etwa seit der Zeit des LSAG-Reportes 2008,
mit “Zero” weggewischt werden - der unbefangene Betrachter muss
ein derartiges Vorgehen als unwissenschaftlich ansehen.

Befremdlich ist, dass als Nichtphysiker, als Fachfremder,
hier der Wunsch an die Physikergemeinschaft zu richten ist,
doch einmal die gegebenen Irrtumspotenziale genau zu analysieren
und zu quantifizieren. Man kann wissenschaftlich
nicht korrekterweise signifikante Sachverhalte in eine
Schlussfolgerungskette einstellen, ohne die tatsächlich
zugrundeliegenden Signifikanzniveaus konkret zu beziffern und auszuwerten.

Ein vornehmlich qualitativ, d.h.
ein vorwiegend deterministisch bestimmtes Sicherheitsresultat
ist n i c h t zeitgemäß und
der gegebenen Situation n i c h t angemessen -
ein Restrisko gehört in jedem Fall unterhalb eines Grenzrisikos
als ausreichend klein, unterhalb einer Risikooberschranke, nachgewiesen - d.h. eben konkret als belegte Obergrenze beziffert;
derart müssen die Ausführungen eines deutschen Mathematikers
verstanden werden, der sich kürzlich resumierend zu dem 3-fachen Fukushima-Gau geäussert hatte. -

Der ansonsten oft wohltuende kritische Skeptiker-Blick
kann ausgeweitet werden; Selbstreflexion kann gelegentlich weiterhelfen.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 6, 2011 at 9:12 pm

Antimaterie für Minuten eingesperrt
http://www.heise.de/tp/artikel/34/34886/1.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 6, 2011 at 1:50 pm

Leider ziemlich oberflächlicher Artikel von Harald Zaun in ‘Telepolis’:
“Keine Angst vor Schwarzen Mini-Löchern”
http://www.heise.de/tp/artikel/34/34837/1.html

[Reply]

Comment from 11 juin journée d’action internationale Manifestation 14h30 – Départ République/Paris
Time June 3, 2011 at 11:28 pm

Manifestation Anti Nucleaire Paris
11 juin journée d’action internationale
Manifestation 14h30 – Départ République/Paris
http://www.sortirdunucleaire75.org/

500.000 Manifesteurs expected this month in Paris - le PLUS GRAND DU MONDE - CRAZY !!!!!!!
Manifestation Anti Nucleaire 11th (each month) Paris = Ironman Hawaii WorldChampionship Anti Nucleaire
http://www.youtube.com/watch?v=cDv7CpEnNzY&feature=related

-> Anti Nuclear Demo: 11 June 2011, Departure: République, Paris, FRANCE
–> Anti Atomkraft Demo PARIS am 11. Juni 2011 um 14h30, Treffpunkt: République, Paris, Frankreich

Organize in time busses and trains to get to Paris - THIS IS THE MOST IMPORTANT DEMO IN FRANCE…takes place 1x per month…check www.sortirdunucleaire75.org for details.

Rechtzeitig Busse und Mitfahrgelegenheiten von Deutschland organisieren. Diese Demo ist die WICHTIGSTE Anti Atom Demo im Moment in Frankreich weil DIREKT in Paris.
Youth Hostels Paris: www.fuaj.org/
Please arrive 2-3 days earlier in Paris to post thousands of A6 Demo-Flyers EVERYWHERE in Paris….merci !!

www.sortirdunucleaire75.org/
www.facebook.com/event.php?eid=116727841745859
www.sortirdunucleaire.org/
www.lesverts.fr/
www.greenpeace.fr/
www.sortirdunucleaire.ch/

2)
Nuclear Plants in Earthquake Area (7,0-8,0) in France:
Centrale Fessenheim 2 Réacteurs (=Oberrheingraben)
Centrale Bugey 4 Réacteurs (Major Fault Line! African/European Plate)
Centrale St-Alban 2 Réacteurs (Major Fault Line! African/European Plate)
Centrale Cruas 4 Réacteurs (Major Fault Line! African/European Plate)
Centrale Tricastin 4 Réacteurs (Major Fault Line! African/European Plate)
Centrale Marcoule 4 Réacteurs (Major Fault Line! African/European Plate)
http://www.youtube.com/watch?feature=playe…p;v=Nm_seFPIiIo

Nuclear Plants in Earthquake Area (7,0-8,0) in Switzerland:
Centrale Beznau (Major Fault Line African Plate/European Plate)
Centrale Gösgen (Major Fault Line African Plate/European Plate)
Centrale Mühleberg (Major Fault Line African Plate/European Plate)
Centrale Leibstadt (Major Fault Line African Plate/European Plate)

www.facebook.com/sortirdunucleaire75#!/photo.php?fbid=167832133270055&set=pu.163293117057290&type=1&theater
www.facebook.com/sortirdunucleaire75#!/photo.php?fbid=174137335972868&set=pu.163293117057290&type=1&theater

Professeur Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Seismologie:
www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/1415689/

Christchurch Earthquake Feb 2011, Magnitute 6,3:
www.stuff.co.nz/national/christchurch-earthquake/videos
www.stuff.co.nz/national/christchurch-earthquake/photos

www.heise.de/tp/artikel/34/34540/1.html
www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/DerPlan.pdf
www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/greenpeace_legt_plan_fuer_energiewende_vor-1/

Its not a joke but its true…….9 Atomic plants on the major Fault Lines (African Plate / European Plate) in the French and Swiss Alpes with > 20 reactors operating in the WORST Earthquake Area in Europe, the SwiSS and French Alpes.
La France a 20 Reacteurs et ARMES NUCLEAIRE dans la plus dangereuse region sismique. Super-GAU en France = 1 Million annes evacuation !

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 3, 2011 at 11:53 am

MAL RICHTIG ABSCHALTEN: 11. – 13. Juni 2011
PFINGSTFESTIVAL VOR BKW & DEMO BEI AKW MÜHLEBERG (SCHWEIZ)
http://www.akw-ade.ch/?page_id=701

Chaine Humain MENSCHENKETTE Fessenheim (Schweiz) 26.06.2011
https://www.facebook.com/event.php?eid=104259246331739

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 30, 2011 at 11:49 pm

Ökonews:
„Stresstests“ für die experimentelle Nuklearforschung!

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1059559

Neben dem Risiko ziviler Atomenergie hat auch die Forschung im (sub)atomaren Hochenergiebereich nicht erst seit dem LHC am CERN ein schwer kalkulierbares Risikoniveau erreicht, dessen genaue Beurteilung nicht mehr dem Betreiber selbst überlassen werden kann.

Forderungen von LHC-Kritik:

Es ist höchst an der Zeit, dass auch der experimentelle, subnukleare Forschungsreaktor LHC am CERN bei Genf einem unabhängigen und multidisziplinären “Stresstest” unterzogen wird! Bis auf weiteres: Keine milliardenteure “Aufrüstung” des LHC! Keine milliardenteure Neuerrichtung eines Schwer-Ionen-Teilchenbeschleuniger-Giganten in Darmstadt (FAIR).

In der modernen Beschleunigertechnologie ist längst jener Punk überschritten, wo der völlige Mangel an standardisierten Risikoevaluierungen und internationaler Regulierung nichts anderes als eine gefährliche Gesetzeslücke und letztendlich eine Gefährdung der Allgemeinheit darstellt.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 30, 2011 at 7:27 pm

Mr. Eugeni Dovgel sent us this. Please consider the theory suggesting dangers arising from the LHC. At the moment LHC Kritik cannot judge the theory.

“Based on the said theory we can conclude that experiments with superpower atom-smashers, including those with the Large Hadron Collider to be carried out by the European Center for Nuclear Research (CERN), are able to destroy the Planet in a trice. This I consider to be a serious concern, and insist the safety of CERN’s experiment be subject to international evaluation.”

———————————————-
http://dovgel.com/engl/ontve.htm
“About the New Theory of the Origin of the Universe and the danger
of collider experiments with primordial particles of matter”

[Reply]

Comment from Hanne
Time May 29, 2011 at 2:55 pm

Kaum haben einige Europäische Länder einen enormen Vorbild-Vorstoß für den Abbau der AKWs hinter sich gebracht, plant Brasilien sie dutzendfach auszubauen. Wir sollten unsere Brasilianischen AKW-Gegner unterstützen. Abgesehen davon, dass auch in Europa, zum Beispiel in Frankreich, weiter auf Atomstrom gesetzt wird. Nur keine Pause, keine Ruhe auf Lorbeeren. Jetzt geht es erst richtig zur Sache. Schließen wir uns merklich auch den Brasilianischen AKW-Gegnern an.
Das nackte Grauen ist hier nachzulesen.
Zudem, und siehe da, die Deutsche Regierung beim Atomausstieg ganz vorne mit dabei, unterstützt Siemens den AKW-Bau in Brasilien. Einfach unglaublich.
http://amerika21.de/analyse/25794/brasilien-atomkraft-ausbau

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 28, 2011 at 9:28 pm

28.5.2011: LHC-Kritik als offizielle Unterstützerin der Anti-Atom-Großdemos in Deutschland an mehreren Standorten mit dabei!

Kurzinfo Direktlink:
http://lhc-concern.info/?page_id=129

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 28, 2011 at 6:59 pm

Atomkraft- Schluss! Ein deutliches Zeichen aus Deutschland!
http://oekonews.at/index.php?mdoc_id=1059539

Deutschland: Bundesweiter Protest gegen Atomkraft
http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/bundesweiter-protest-gegen-atomkraft-article1192840.html

LHC-Kritik war offizielle Unterstützerin und an mehreren Standorten mit dabei!

Flyer LHC-Kritik:
http://lhc-concern.info/?page_id=124

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 28, 2011 at 3:22 pm

Österreich blockiert Euratom-Milliarden

http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3861&alias=wzo&cob=563013

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 26, 2011 at 10:59 pm

LHC-Kritik Flyer, Text:

- Konkrete Bedenken zahlreicher Experten bzgl. möglicher, existentieller
Risiken durch den experimentellen subnuklearen
Reaktor LHC am Nuklearforschungszentrum CERN.

- Nach wie vor kein unabhängiges Risikoprüfungsverfahren.

-Wissenschaftliche Studie: CERN erfüllt weniger als ein Fünftel
der zu erwartenden Kriterien einer modernen Risikoprüfung.
Dennoch überlassen die verantwortlichen Mitgliedsstaaten das
Risikomanagement ganz dem Betreiber CERN selbst.

-CERN befindet sich auf exterritorialem Gebiet: Keine Möglichkeiten
der direkten demokratischen Einflussnahme.

-Der LHC operiert derzeit auf Rekordniveau mit halber Designkapazität.
2013 sollen Konstruktionsmängel mit bis zu CHF 1
Mrd. behoben werden, um die „Urknallmaschine“ mit noch
einmal doppelt so hohen Energien zu betreiben.

-„LHC-Kritik“ hat mit internationalen Experten zahlreiche Papiere
mit konkreten sicherheitsrelevanten Vorschlägen erstellt.

-„LHC-Kritik“ fordert: Sofortige Einleitung einer unabhängigen
und multidisziplinären Risikoprüfung.

-Bis auf weiteres keine milliardenteure Aufrüstung des LHC.

-Keine milliardenteure Neuerrichtung eines Schwer-Ionen-
Teilchenbeschleuniger-Giganten in Darmstadt (FAIR)

-Wenden Sie sich an Ihre Regierung und unterstützen Sie
„LHC-Kritik“ auf: www.LHC-concern.info

—————————————————-

Ausdrucken und zu “ATOMKRAFT SCHLUSS” am Samstag in 21 Städten mitnehmen und verteilen!

Es ist höchst an der Zeit, dass auch der experimentelle, subnukleare Forschungsreaktor LHC am CERN bei Genf einem unabhängigen und multidisziplinären “Stresstest” unterzogen wird! Keine milliardenteure “Aufrüstung” des LHC!

Flyer LHC-Kritik:
http://lhc-concern.info/?page_id=124

Atomkraft: Schluss!
Großdemonstrationen in 21 Städten in der BRD am Samstag:

http://anti-atom-demo.de/start/home/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 26, 2011 at 1:39 pm

Da soll noch einer sagen ziviler Widerstand in vernünftigen Fragen bringe nichts: Am gestrigen Mitt-Woch, zwischen den Anti-Atom-Großdemos in der Schweiz und am kommenden Samstag in Deutschland, wurde festgelegt:

- Mittelfristiger Atomausstieg der Schweiz. D.h. zumindest: Keine weiteren Reaktoren, Atomenergie auslaufen lassen.

- Und wer hätte das gedacht: Siemens erwägt Ausstieg aus der Atomsparte.

- EU: AKW “Stresstests” doch strenger als zunächst befürchtet. (Hier gäbe es freilich noch einiges zu diskutieren.)

Wir passen weiterhin genau auf! Mit guten Argumenten. Und wir sind verdammt viele!

Am Samstag in Deutschland dabei sein!

Atomkraft: Schluss!
Großdemonstrationen in 21 Städten
http://anti-atom-demo.de/start/home/

LHC-Kritik Flyer ausdrucken und mitnehmen:
http://lhc-concern.info/?page_id=124

Wir vernetzen Euch gerne mit anderen Teilnehmern!

[Reply]

Comment from N. Tottoli
Time May 26, 2011 at 1:22 pm

Liebe Leute

Diverse Experten haben schon lange vor Atomkraft gewarnt. Selbst nach Tschernobyl war der Lerneffekt nicht genügend gross, um die Atomkraftwerke bei uns abzuschalten. Denn Zeit heilt scheibar alle Wunden und Zeit lässt vergessen.
Nach Fukushima setzt nun endlich ein globaler Lerneffekt ein und die unbelehrbare Atomlobby könnte vielleicht übertrumpft werden. Jetzt nur nicht locker lassen, es ist noch nicht vollbracht !

Bei Teilchenbeschleunigern wie dem LHC ist es anders: Es muss etwas geändert werden, bevor es möglicherweise zur Katastrophe kommt, weil wir in diesem Fall vielleicht keinen Lerneffekt abwarten können - wenn es knallt, könnte es für immer zu spät sein…

Der Staat fragt nicht nach unserer Meinung, also setzt Euch ein, für eine unabhängige Sicherheitsanalyse und für eine verbindlichere, offene Kommunikation zwischen CERN und den Experten und Wissenschaftern, die diverse Risiken aufgezeigt haben. Verlangt eine interdisziplinäre Sicherheitskonferenz und eine qualitative und vor allem quantitative Analyse des (Rest-) Risikos, unter Berücksichtigung aller möglichen Parametern, Szenarien und Theorien.
Meiner Meinung nach ist CERNs hauseigener Sicherheitsreport “LSAG”, der irrtümlicherweise vom Schweizer Bundesrat “unabhängig” genannt wurde, eine Art vorselektionierte Abhandlung. Die meisten LSAG-Mitglieder haben ausserdem selbst am CERN gearbeitet oder arbeiten z.T. noch immer dort und können darum nicht als unabhängig angesehen werden.

Man sollte es nicht einer Hand voll CERN-abhängigen Wissenschaftern überlassen zu bestimmen, ob durch CERN ein Risiko - bis hin zu einem Risiko für die Weiterexistenz der Erde - besteht und somit über alle vorhandenen und zukünftigen Generationen zu entscheiden.
Es ist noch nicht vorbei, denn CERN rüstet auf, für neue Rekordversuche der Hochenergiephysik…

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Comment from Entsetzter Bürger
Time May 26, 2011 at 3:48 am

“Don’t fark with the quark!”

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 23, 2011 at 4:24 pm

Großer Erfolg für “Menschenstrom gegen Atom” - LHC-Kritik Schweiz war dabei!

Die Organisatoren rechneten mit 10.000 Teilnehmern - 20.000 kamen! Es war die größte Anti-Atom-Kundgebung seit 25 Jahren in der Schweiz.

LHC-Kritik zählte zur offiziellen Trägerschaft dieser gelungenen Aktion!

Forderungen von “LHC-Kritik”: Es ist höchst an der Zeit, dass auch der experimentelle, subnukleare Forschungsreaktor LHC am CERN bei Genf einem unabhängigen und multidisziplinären “Stresstest” unterzogen wird! Keine milliardenteure “Aufrüstung” des LHC!

Kurzinfo von LHC-Kritik, Direktlink:
http://lhc-concern.info/?page_id=126

[Reply]

Comment from Alf Pretzell
Time May 23, 2011 at 2:47 pm

Wir überlegen schlussendlich nochmal:

Der LHC soll während seiner Experimentalphase 10^17 Kollisionen erzeugen. Wir setzen vereinfachend für die Wahrscheinlichkeit, ein gefährliches Teilchen zu erzeugen, die Wahrscheinlichkeit w=10^-17.

Wir nehmen die Näherungsformel Anzahl N der Kollisionen pro Kubikmeter Weltall und Sekunde bei der cross section sigma und flux phi ist

N = phi^2 * sigma / c

und erkennen, wenn wir nur die Größenordnung berechnen

N = (10^-1)^2 (m^-2 s^-1) * 10^-28 m^2 * 10^-8

Wir gehen von einem Fluß von 10 Partikeln pro Quadratmeter und Sekunde oberhalb einer Energie von 1 TeV aus und teilen durch 100, denn der LHC benutzt Energien von ca. 10 TeV.
Weiterhin teilen wir durch 10^8, denn der Kollisionswinkel beträgt beim LHC nur Bruchteile von einem Grad und dies wollen wir berücksichtigen. Also

N = 10 ^-46 m^-3 s^-1

wir multiplizieren mit der Wahrscheinlichkkeit w und erhalten 10^-63 m^-3 s^-1 für ein möglicherweise gefährliches Objekt.

Unsere Milchstraße hat ungefähr nach heutigem Wissen Außmaße von 10^21 m * 10^21 m * 10^20 m = 10^62 m^3. Nur alle 10 Sekunden also wird in unserer gesamten Milchstraße solch ein bei dem LHC mögliches Objekt erzeugt. Jeder Hobbyastronom weiß, dass hier leere Räume bei weitem überwiegen. Handelt es sich also um metastabile Produkte (Produkte, die wieder zerfallen), dann entstehen diese mit allergrößter Wahrscheinlichkeit (bitte berechnen: Verhältnis ausgefüllter Raum, leerer Raum!) nicht wie im LHC in der Nähe astronomischer Objekte. Nebenbei: In unserem Sonnensystem (Volumen angenommen als 10^13 * 10^13 * 10^12 m^3) hätte solch eine Kollision während der letzten 10 Milliarden Jahre (Größenordnung Alter des Universums nach heutigem Stand) wahrscheinlich noch niemals stattgefunden, weder in der Nähe des Mondes, der Sonne oder der Erde.

Wir überlegen und erkennen nicht den Grund, warum die Profis im CERN hier nicht rechnen und auch meine anderen Argumente (Impuls der Sekundärprodukte, Sicherheit der Lorentzinvarianz …) nicht anhören wollten und wollen. Mit anderen Worten: Warum muss ich hier als Biophysiker diese Rechnungen durchführen?

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Seit dem Beginn der genauer katalogisierenden Astronomie sind der Größenordnung nach 10^9 Sekunden verstrichen, also sind in unserer Galaxis ca. 10^8 solche gedachten Objekte entstanden. 10^8 mal hat es beobachtbar intragalaktisch “geblitzt” - im dunklen leeren Raum, denn das Volumenelement des Sterns “Sonne” wiederholt sich im galaktischen Volumen erst bei alpha centauri wieder (ca. 1:10^21). Wenn wir Andromeda oder die Magellansche Wolke hineinnehmen ändert sich nichts fundamental. Bei uns auf der Erde blitzt es am hellichten Tage auf unserer Erde ganz “unschuldig” und vor aller Augen. Kollegen, Kollegen, das merk’ ich mir… alle anderen überlegt bitte, was es bedeuten könnte.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Danke für diese Kalkulationen, lieber Alf! Die wenigen diesbezüglichen Experten am CERN kennen solche Rechnungen freilich sehr wohl. Die CERN-PR stellt diese nur anders dar, so heißt es dort bspw.: Seit dem Urknall hätten im gesamten Universum „10 hoch x“ LHC-Experimente (unglaublich viele) stattgefunden und es sei nichts passiert. Unterschlagen wird dabei (ganz abgesehen von der Zulässigkeit der Vergleichbarkeit), dass dies über 15 Mrd. Jahre hinweg und in den Weiten des Weltraums in Wahrheit unglaublich wenige und außerdem stets vereinzelte Ereignisse sind. Die gleichen, von CERN vorgestellten Zahlenverhältnisse besagen: Über die Laufzeit von 10 Jahren hinweg produziert der LHC auf kleinstem Raum und unter extremen Bedingungen so viele künstliche hochenergetische Teilchenkollisionen, wie sie in der gesamten Erdatmosphäre - stets vereinzelt und unter natürlichen Bedingungen - größenordungsmäßig im Laufe von 100.000 Jahren (!) stattfinden.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Herr Dr. Ellis stellte sich den Fragen allerdings und gab auch Antwort - jedoch ohne dass Klärung erzielt wurde.

Es handelt sich sowohl bei den oben exerzierten Rechnungen, als auch bei den anderen Argumenten um absolute “basics” - solche müssen, wenn solch eine Maschine betrieben werden soll, klärbar sein. Dass dies der Wunsch meiner Kollegen ist, nehme ich an, da ich keine echt okkulten Vorgänge vermute. Es geht auch nicht nur um die CERN Kollegen, sondern auch um die anderen Astrophysiker hier auf der Erde - für Profis ist ohne Probleme erkennbar, dass der Vergleich Schwierigkeiten bereitet, ob jetzt auf diese Art (wie oben beschrieben) bei symmetrischen oder auf jene Art (Lorentzinvarianz, Impulse der secondaries, Reaktionsumgebung,…) bei assymmetrischen Kollisionen. Auch erzeugt die Natur nicht solch einen energiereichen Strahl.

Bei derart künstlichen Präparationen muss man ganz genau hinschauen. Auch diejenigen, die sich nicht auskennen, müssen hinschauen, ob sauber nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet wird. BEVOR man sie aufbaut und betreibt. Oder man kalkuliert menschliche Fehlbarkeit ein, macht solche Experimente einfach nicht und begnügt sich mit einfacheren Modellen.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Ein Physiker der Teilchenphysik, J. ELLIS, hat sich kritischen Fragen eines Physiker-Kollegen eines benachbarten Fachs (Biophysik) gestellt - die Antworten waren nicht in dem Maß befriedigend, wie es hätte sein müssen. Öffentliche Aufmerksamkeit gerichtet auf die von Herrn Pretzell mitgeteilten Gesprächsergebnisse wäre schon wichtig, wo ich hierzu in den nächsten Woche hier meine Sichtweise einbringen möchte.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Here a summarizing survey of my publications and analysis critizizing the LHC experiment in the web:

Why I think a precourse would be adequate for scientists and the simple advice by Bear Smokey, a popular character I found in Wikipedia, is helpful in this configuration: Care will prevent…

http://www.science20.com/comments/100719/Re_Interview_Professor_Otto_R%C3%B6ssler_Takes_LHC

A description of my motivation, witness and interpretation of the problem (Strategy to stop the LHC one scroll down) and why science should be well motivated and solidly developed with regard to our ecosphere and human capabilities:

http://www.achtphasen.net/index.php/2010/02/18/p1518

Short description of my skills and argumentation showing why I think the comparison with cosmic rays is highly questionable:

http://www.achtphasen.net/index.php/2010/04/13/p1639

A discussion I had with LSAG member Dr. Ellis at CERN pointing to questionable items (at the comments section):

http://www.quantumdiaries.org/2008/06/21/speaking-of-cosmics/

Why I am all the more astonished and wonder why no “cashing up” is done in science concerning those problems the following informations of the participants at respective sites show in more detail - deduce by your own:

http://cmsdoc.cern.ch/cms/castor/html/

CASTOR calorimeter will provide information on the following topics:

* Nuclear parton distributions at very low x
* Limiting fragmentation studies
* Measurement of the total energy flow and ET
* Peripheral and ultra-peripheral collisions
* Cosmic-ray Centauros and Strangelets
* Disoriented Chiral Condensates (DCC)

http://arxiv.org/abs/hep-ph/9910333 (Review of Speculative “Disaster Scenarios” at RHIC - appeared in Reviews of Modern Physics)

“Still the astrophysical argument of DDH is compromised by the possibility of producing a metastable strangelet with a long enough baryon emission lifetime.”

“Nevertheless, a worst case analysis, based on arguments, which bend, if not break, the laws of physics, leads to a situation where there is not totally satisfactory, totally empirical limit on the probability of producing a dangerous strangelet at RHIC.”

“The fact that the moon has not been converted into strange matter over its lifetime bounds p on p is less than 2 * 10^-11, 10^-5, 2 * 10^-6 and 1 for cases I-IV respectively.”

I repeat and explain since I believe the authors have their reasons to construct these four scenarios NOT based on the worst case, purely central production and obviously not breaking the laws of physics. Naturally occuring collisions on the moon are discussed and probabilities p for producing a dangerous strangelet at RHIC are calculated:

p for RHIC energies and gold on iron collisions (not lead on lead like at ALICE) is less than 1 for scenario IV.

p for RHIC energies and iron on iron collisions (again not lead on lead) is less than 10^-5 for scenario II.

Energies are about 30 times higher in the ALICE heavy ion experiment, according to formula 15 in the above mentioned article this worsenes the results for both scenarios by a factor of 324 yielding for scenario II a p less than about 0.003. Case IV should be appropriately augmented which means no safety is provided. The parameter by which the total number of collisions at RHIC is considered (called p as well) is left unchanged to facilitate calculations here: 2 * 10^-12.

Those safety margins are far from what the LSAG report from 2008 is telling. The cited publication is one of the most important and most careful among these studies. Additionally CERN like stated above still prepares itself for strangelet search with CASTOR.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Sowohl metastabile strangelets als auch metastabile MBH’s werden diskutiert - daher kann das T_0 in den Betrachtungen von de Rujula/Heinz/Dar als höchst fragwürdig gelten. T_0 kann sehr kurz sein (im Falle des LHC die Zeit, die das Teilchen bis zur Wand braucht, winzige Bruchteile von Sekunden).

Metastabil können auch noch gänzlich undiskutierte Objekte sein und damit der Naturvergleich stimmig ist, muss Metastabilität (für begrenzte Zeit stabil) einbezogen werden - dies ist glasklar. Damit sind Collider-Versuche praktisch ausgeschlossen. Betrüblich für meine Kollegen, ein Erfolg für die Kritik.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Oben muss es heißen: “oberhalb von 1 TeV” - alle Teilchen, die höhere Energien als 1 TeV bzw. 10 TeV haben, werden betrachtet - je höher die Energien, um so seltener werden die Teilchen.

Wichtig scheint mir klar zu machen, dass sich solche symmetrischen Kollisionen (Frontalkollisionen, von beiden Seiten mit gleicher Geschwindigkeit, Winkel von 180°) aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in der Nähe des Mondes, ein Objekt, das das CERN häufig anführt, ereignen. Mit dem engen Winkel (jedoch auch ohne), den der LHC eben erzeugt, ergeben sich die genannten, extrem seltenen Ereignisse symmetrischer Kollisionen. Das CERN weiß, dass diese Betrachtung wichtig ist, und erwähnt sie daher in einigen Berichten ohne diese extreme Seltenheit deutlich zu machen.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 22, 2011 at 10:20 pm

Großer Erfolg für “Menschenstrom gegen Atom” in der Schweiz, LHC-Kritik war vor Ort dabei! Die Organisatoren rechneten mit 10.000 Teilnehmern - 20.000 kamen! (Domo-Webseite war tatsächlich wegen vieler Zugriffe überlastet.)

“Menschenstrom gegen Atom” setzt internationales Zeichen: Radioaktivität kennt keine Grenzen
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1059302

Bildstrecke und Zusammenfassung:
http://bazonline.ch/taplus/standard/Bildstrecke-AntiAKDemo/story/24004801

Auch der ORF berichtet:
“Rund 20.000 Menschen haben heute nach Polizeiangaben an der größten Anti-Atom-Kundgebung seit 25 Jahren in der Schweiz teilgenommen.”
http://orf.at/stories/2059717/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 21, 2011 at 10:33 am

“LHC-Kritik” unterstützt offiziell die Aktion “Menschenstrom gegen Atomstrom” morgen Sonntag im Aargau, Schweiz! Es werden einige von uns vor Ort dabei sein. Bitte schließt Euch an falls Ihr könnt oder in der Nähe seid!

————————-
“Mobilisierungsmail” der Organisatoren:
————————-

Liebe MenschenStrömler, liebe Trägerorganisationen, Sympathisanten, Freunde und Bekannte

Wir treten zur letzten grossen Mobilisierungsaktion an, mit der wir alle noch einmal daran erinnern möchten, dass der MenschenStrom gegen Atom am 22. Mai stattfindet: Mails und SMS zum weiterschicken (sowie Facebook und co). Bitte nutzt doch noch einmal alle eure Kanäle, damit wir am 22. Mai mit vielen Leuten ein starkes Zeichen setzen können:

Liebe x, Lieber y

Am 22. Mai findet in der Region AKW Beznau der MenschenStrom gegen Atom statt. Komm auch Du - und hilf uns, ein starkes Zeichen gegen Atomkraft und für die neuen Erneuerbaren Energien zu setzen.

Mit der nuklearen Katastrophe in Japan hat die Atomkraft einmal mehr ihr lebensbedrohliches Gesicht gezeigt. Trotzdem hat die Atomlobby in der Schweiz Gesuche für 2 neue AKWs eingereicht und hält auch jetzt daran fest. Wir rufen Politik und Wirtschaft auf, endlich aus Katastrophen zu lernen und den Weg Richtung Erneuerbaren Energien einzuschlagen.

Am Sonntag, den 22.Mai möchten wir als ‘MenschenStrom gegen Atom’ deshalb mit einer Grosskundgebung unseren 3 Forderungen Nachdruck verleihen: Keine neuen AKWs, Atomausstieg, Förderung der neuen Erneuerbaren Energien!

Eine längere Anmarschroute für Sportliche (10 km) führt nach der Besammlung am Bahnhof Siggenthal ab 8.30 h am Zwischenlager und Paul-Scherrer-Institut vorbei über Böttstein - mit Blick auf die AKWs Beznau - zum Kundgebungsplatz. Die kürzere Route (3 km) für Gemütliche und Familien etwa ab 11.00 h vom Bahnhof Döttingen hinüber zum Kundgebungsplatz Ortsteil Kleindöttingen Burlen, wo die Grosskundgebung ab ca. 14.00 h auf einer Wiese stattfinden wird. Die Reden mit den Nationalräten Fabio Pedrina, Geri Müller und Cédric Wermuth sowie vielen anderen Rednerinnen und Redner werden von verschiedenen Musikern und Bands, darunter Aernscht Born und Franz Hohler,
aufgelockert.

Die Rückreise wird wie die Anreise gestaffelt von statten gehen; mit Zügen ab ca. 16.00 h ab Döttingen oder Bussen nach Brugg (Details siehe www.menschenstrom.ch).

Jetzt ist die Zeit da für eine Energiewende! Mit einem Grossanlass mit Tausenden von Menschen können wir den verantwortlichen PolitikerInnen deutlich machen, dass JETZT von ihnen ein Umdenken und mutige Entscheide erwartet werden. Deshalb kommt alle an die Kundgebung, bringt Eure eigenen kreativen Zeichen und Symbole mit, und motiviert auch Andere, indem Ihr diese E-Mail weiterleitet.

Also bis bald

X

[Reply]

Entsetzter Bürger Reply:

So ein Zufall! Morgen ist gr. Anti-Atom-Demo in der Schweiz und plötzlich ist die Menschenstrom-gegen-Atom Seite down! Schurkenstaat Schweiz?

[Reply]

Entsetzter Bürger Reply:

Jetzt ist sie wieder da - die Seite war stundenlang offline! Oben bleiben!:-)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 20, 2011 at 9:12 am

LHC Kritik gratuliert dem Pionier der Chaosforschung, Prof. Otto E. Rössler, herzlichst zum Geburtstag! Vielen Dank von uns allen für Dein wichtiges und unermüdliches Engagement in der LHC-Sicherheitsdebatte, lieber Otto!

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Ich schließe mich bitte dem Glückwunsch an. Rudolf U.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 19, 2011 at 12:24 pm

LHC Kritik is official supporter of “Menschenstrom gegen Atom” on Sunday, May 22 2011 in Aargau, Switzerland.

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Admin LHC-Kritik Reply:

das wetter in der schweiz: es wird warm am sonntag im aargau, bei 21 grad. abends mild, eventuell gelegentliche regenschauer.

also perfektes sommerwanderwetter an frischer luft! auch der vorabend sehr mild, gefolg von einer (wonnemonat mai) wärmeperiode kommende woche.

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time May 18, 2011 at 1:25 am

Unvollkommenheiten und Mängel des LSAG-Reportes 2008:

“Im AC-Nachbarblog (Das Goldene Brett …) wird von der
AC-Redaktion auf einen 3SAT-Bericht v. 9.7.08 aufmerksam gemacht -
interessant daraus ist eine Aussage eines
leitenden Physikers des CERN.
( http://wstreaming.zdf.de/3sat/veryhigh/080709_forschung_und_verantwortung_1_nano.asx )

Zitat bei ca. 5:25 Min des Videoberichtes -
Herr Dr. Heuer (seit 2009 Direktor-General des CERN):
“Es kann meiner Ansicht nach keinen Faktor der
Gefährdung geben, weil jeder – auch geringer – Faktor,
zu groß wäre.”

Nun, wenn man keine Daten heranzieht, um Irrtumspotenziale
quantitativ zu bewerten, darf man dann an ein wirkliches,
an ein echtes Nullrisiko glauben ?
Antwort der Vernunft – durchaus in logischer
Übereinstimmung mit den Erkenntnissen
des Wissenschaftstheoretikers K. POPPER: N e i n.

Diese Daten (Standardabweichungen, Vertrauensintervalle,
Signifikanzniveaus) gehören zunächst und vorweg im Detail
gründlich und umfassend geprüft und ausgewertet. Wo
geschieht dies mit dem nötigen Tiefgang im LSAG-Report 2008 ?
Vielmehr werden im LSAG-Report 2008 gewisse Unsicherheiten
nicht behandelt.

Hier erklären sich mittelbar, ganz bestimmte Menschen
in einer wichtigen Fragestellung offensichtlich für irrtumsfrei –
ist das der Beginn einer wissenschaftlichen,
neuen Hybris ? Das darf gefragt werden.

Die obige zitierte Aussage, muss betont werden, rührt von
einem Teilchenphysiker, der gewohnt ist,
grundsätzlich bei seiner physikalischen Forschungsarbeit
in Wahrscheinlichkeiten zu denken. Das kann schon Anlaß
für ein weiteres Nachdenken sein.

Der hier von CERN zu unrecht beanspruchte Perfektionismus
kann zur Stolperfalle geraten, weil die gezeigte
Art von Perfektionismus selbst unwissenschaftlich ist.

Ich habe das deutliche Gefühl, dass sich hier eine
bestimmte Wissenschaft gegen Prinzipien der Wissenschaft
richtet.

Im technischen Part des LHC hat es bereits im
September 2008 einen ausserordentlich teuren Unfall
gegeben – mag dies nicht ein Hinweis auf einen
unpassenden Optimismus sein und deswegen
einen zusätzlichen Anreiz ergeben,
die Analysen (LSAG-Report ff) zu ergänzen ?

Im 3. Jahrtausend bedarf es einer zeitgemäßen,
neu überdachten, einer gut konzipierten
physikalischen Experimentierkultur,
welche derzeit leider in bestimmten Details
nicht erkannt werden kann.”

(Anmerkung: Dieser Beitrag wurde auf
relativ-kritisch am 18.5.11 sofort gelöscht.)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 17, 2011 at 10:33 am

Space Shuttle Endeavour successfully brought “AMS 2″ to the International Space Staion ISS. This experiment will measure high energetic cosmic rays directly. AMS 2 is expected to find particles and extreme states of matter - but by purely observing means. This way it could safely collect important information related to the safety of particle accelerators like the LHC at CERN. Still, AMS 2 can only measure impacts below (!) current LHC collision energies.

http://www.welt.de/wissenschaft/article13286238/Antimaterie-Jaeger-sucht-den-Rest-des-Kosmos.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 15, 2011 at 1:04 pm

Der Spiegel:

Risiko Atomkraft -
Forscher errechnen horrende Haftpflicht-Kosten für AKW

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761826,00.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 10, 2011 at 4:00 pm

Beeindruckender Film über den Bau des ersten Atomendlagers - in Finnland. Derzeit auf Österreich-Tour: Am 12.5. in Wien mit anschließendem Publikumsgespräch mit Dr. Reinhard Uhrig (Global 2000). Am Sonntag Abend (15.5.) ist der Film auch im ORF zu sehen:

http://intoeternity.poool.at/jart/prj3/poool/movie.jart?rel=de&content-id=1299431259176&reserve-mode=active

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 10, 2011 at 2:30 pm

Anti-Atom Demo am 22.5.2011 im Kanton Aargau, Schweiz:

http://www.menschenstrom.ch/dp/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 5, 2011 at 12:52 pm

ZDF: Abenteuer Wissen am 04.05.2011

Dunkle Kräfte
Video: Rettung aus dem Schwarzen Loch

“Die Angst in der Bevölkerung vor einem drohenden Weltuntergang kam plötzlich und breitete sich rasant aus. Der Grund: Forscher wollen Schwarze Löcher erschaffen. Doch nach dem Startschuss herrschte Stille am Kernforschungszentrum CERN in Genf. Ist der Weltuntergang abgesagt?”

Direktlink zum Stream (30 Min.):
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1284806/Dunkle-Kraefte#/beitrag/video/1284806/Dunkle-Kraefte

Ferner: ZDF-Artikel von 2008 auf http://abenteuerwissen.zdf.de/

“Schwarze Löcher im Labor?
Kontroverse um mögliche Gefahr durch Experimente am LHC”

Direktlink:
http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,8221978,00.html

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Admin LHC-Kritik Reply:

Dank an Niccolo für den Hinweis! Durchaus sehenswerte Sendung. Die diskutierten Risiken werden gewissermaßen dem möglichen Nutzen (medizinische Anwendung) gegenübergestellt. Freilich werden die Risiken letztendlich heruntergespielt und implizit als Begleitrisiken eines angeblich notwendigen Fortschritts abgetan. Dass bisher nichts Merkliches passiert sei, ist natürlich kein Indiz für die Ungefährlichkeit des Urknallexperiments. Hinzuzufügen wäre unter anderem, dass ein Schwer-Ionen-Beschleuniger wie das geplante FAIR-Milliardenprojekt in Darmstadt sich viel besser zur Erzeugung von Antimaterie zu eignen scheint, sodass also das Argument, man bräuchte unendlich lang Zeit um Gefährliches daraus zu basteln, sich relativiert.

„Stresstests“ für Teilchenbeschleuniger sind höchst an der Zeit! Siehe hierzu konkrete Belege aus der Risikoforschung und Vorschläge zu einer externen und multidisziplinären Risikoevaluierung an experimentellen subatomaren Reaktoren:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/critical-revision-of-lhc-risks-and-communication_concerned-int.pdf

Risikoforscher Dr. Mark Leggett: CERN erfüllt weniger als ein Fünftel der zu erwartenden Kriterien eines modernen risk assessments:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2009/09/leggett_review_of_lsag_process_sept_1__09.pdf

Zuletzt auf dieser Seite (s. weiter unten) von Alf Pretzell zum umstrittenen “cosmic ray argument”:

Skizze zur Struktur der Sicherheits-Checkliste - ein Vorschlag:

- Die Experimente sollen sicher sein

- Die Sicherheit soll durch Vergleichbarkeit mit der Natur hergestellt werden

- Punkt für Punkt wird der Versuch präzise mit der Natur verglichen

- Wo keine direkte Vergleichbarkeit besteht wird der Vergleich sorgfältig unter Angaben des Standes von Theorie und Technik erläutert inklusiv Fehlerbetrachtung

- Stellt sich dann heraus, dass die derzeitige Theorie/Technik den Vergleich nicht zulässt oder zuwenig Evidenz oder Aussagekraft hat, wird das Projekt abgebrochen oder nachkorrigiert

Sketch for the safety checklist - a proposal:

- the experiments shall be safe

- the safety shall be established by comparison with natural events

- point by point the two settings are precisely compared

- if no direct comparibility is possible present theory and state-of-the-art theory and experiment are taken to carefully close this gap including error analysis

- if present theory and state-of-the-art experiments show the comparison is not possible or they lack exactness, evidence or meaningfulness the project is stopped or changed

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Hinter diesen Anmerkungen steckt folgender Gedanke, der sicher ergänzungswürdig ist: Dass wir in einem “natürlichen Fluß” von Phänomenen in der Außenwelt leben. Aus diesem sollten wir schöpfen und unsere Informationen, die wir ebenfalls strukturieren müssen, stets möglichst “billig” einholen - also mit minimaler Präparation, sozusagen entlang der Natur.

Riesige künstliche Aufbauten wie den LHC vermeiden wir möglichst und fragen uns, wie wir die Information im genannten Sinne “billiger” bekommen. Nur wenn dies partout nicht möglich ist und wir die Information brauchen, wagen wir vorsichtig im besprochenen Sinne eine künstliche Präparation. Wir bauen also nicht “irgendwas” zum Erkenntnisgewinn auf, sondern kalkulieren die erwähnten Punkte mit ein und zeigen nachvollziehbar, wie wir in diesem Sinne gut absichern. Da wir nicht sicher sein können, ob wir alles bedacht haben, lassen wir uns von außen unabhängig “gegenchecken”.

Ich bitte, diese Überlegungen zu prüfen - sie gelten nicht nur für den LHC. Für diesen gelten solche Überlegungen ganz besonders, denn hier werden zusätzlich eminente Gefahren diskutiert.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Wichtig: Auch wenn in der Vergangenheit häufig oder größtenteils nicht nach diesem Prinzip verfahren wurde, so heißt dies nicht, dass “je später die Stunde” in unserer Epoche nicht immer dringlicher nach solchen vorsichtigen Prinzipien verfahren werden sollte.

Denn merke: Die Aufbauten werden sonst zunehmend naturfremder und bei noch fehlender Theorie immer schwerer beherrschbar!

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Ich formuliere all dies vorsichtig und will es diskutieren, aber klar ist, dass wir neben der Kultur, was experimentell gezeigt werden soll, dringend Kulturen aufbauen und institutionalisieren müssen, die die Sicherheit des Versuchs selbst und die voraussehbaren möglichen Folgen abklären. Der LHC ist ein besonders dringender Fall, aber generell darf die Absicherung nicht davon abhängen, ob gerade dagegen geklagt oder gestritten wird, sondern muss fester Bestandteil jeglicher Experimente einer modernen Naturwissenschaft sein, wenn man durch experimentelle Präparationen die Natur erforschen möchte. Dass dies bis jetzt der Willkür der Forscher selbst überlassen ist, passt vielleicht in die Renaissance, aber nicht ins 21. Jahrhundert.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Der moderne Mensch zählt die intelligenten, Fortschritt bringenden Wissenschaftler zu seinen Stammesführern und Leitfiguren. Damit, dass diesen ohne korrigierende Institutionen bei ihrem neugierigen Treiben urig freie Hand gelassen wird, leisten wir uns eine im Grunde primitive, unaufgeklärte Archaik.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Prof. Otto E. Rössler schreibt uns: “Ich sah den Film. Es wird nicht erwähnt, dass nur Hawking-Schwarze Löcher [Anm.: nach der Hypothese von Stephen Hawking] nicht gefunden wurden. Kein Wort, dass sehr wohl nichtzerstrahlende Schwarze Löcher [Anm.: die man vorerst nicht messen könnte] produziert werden (und schon produziert worden sein) könnten.”

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 2, 2011 at 12:35 am

Nicht zu fassen! Erst am Wochenende bekannt gewordene schwere aktuelle Zwischenfälle in spanischem Skandal-AKW:

TAZ: 01.05.2011
Spanisches Atomkraftwerk mit Leck
“Auf ungewünschte Weise geöffnet”

Aus dem Kühlkreislauf von Asco I ist radioaktives Wasser ausgelaufen - die Ursache ist unklar. 14 Mitarbeiter mussten dekontaminiert werden.
[…]

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/auf-ungewuenschte-weise-geoeffnet/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Es existieren übrigens derzeit noch kaum weitere Medienberichte! “Asco 1″ sorgte allerdings nicht nur 2008 für Schlagzeilen bzgl. akut gemeingefährlicher Falschangaben:

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/stoerfall_im_akw_asco_1_schwerer_als_angegeben/

[Reply]

heller Reply:

bitte beteiligen Sie sich und werben andere für die Petition zum Bundestag für einen Ausstieg aus EURATOM, der Subventionsquelle für Atomenergieerzeugung im umgebenden Ausland:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D16830

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

LHC Kritik supports the resignation from the EURATOM treaty:

http://www.raus-aus-euratom.at/
“Raus aus EURATOM” on Facebook:
http://www.facebook.com/#!/group.php?gid=52421436836

(Also supported by around 100 NGO’s and several Austrian parlamentary parties.)

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 1, 2011 at 8:44 pm

Spiegel: Japans Atomberater wirft Regierung Rechtsbruch vor

Der Atomberater des japanischen Ministerpräsidenten hat seinen Rücktritt erklärt - weil die Regierung nach seiner Ansicht geltendes Recht bricht. Japans Führung findet ihr Krisenmanagement zwar weiter tadellos, doch viele Menschen sehen das mittlerweile anders.

Tokio - Es war ein Abgang voller Wut und Trauer. Toshiso Kosako, offizieller Atomberater der japanischen Regierung, hat seinen Job hingeschmissen. Die Regierung halte sich nicht an geltende Gesetze, beklagte Kosako unter Tränen bei einer Pressekonferenz. Sein Eindruck sei, dass man sich nur mit Notlösungen und Provisorien über die Zeit rette, anstatt eine wirkliche Lösung für die Atomkrise zu suchen.
[…]
Edmund Lengfelder vom Otto Hug Strahleninstitut beklagte: “Man nimmt damit ganz bewusst zusätzliche Krebsfälle in Kauf. Durch den Grenzwert ist die Regierung juristisch aus dem Schneider - moralisch aber nicht.”
[…]
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,759906,00.html

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Comment from iamchristin
Time April 29, 2011 at 4:14 pm

fukushima, worser than worse,

Japan Watch Thursday, April 28

by Stephen Cherniske on Thursday, 28 April 2011 at 18:57

The news from Japan describes an unmitigated disaster with no end in sight. Now the pressure in reactor 1 is rising, and temperatures at the top of that unit reached 132 C / 270 F. After injecting nitrogen to prevent a hydrogen explosion, and after pumping in 10 tons of water per hour, they are now reporting that the temperature has dropped to 107 C.

There is no doubt that the spent fuel rods in reactor 1 have been exposed, and are releasing radioactivity into the air, water and ground. In other words, there is now an uncontrolled fission reaction which is contaminating every gallon of water that they are pumping in.

You see the dilemma. They have to continue adding water to prevent a massive explosion that might set off a chain reaction through all six units. But then what do you do with the highly radioactive water?

So far, the plan is to hold this highly radioactive water in decontamination tanks. But outside experts point out that there is no technology available today that can safely and quickly decontaminate thousands of tons of highly radioactive water.

Which is now, by the way, leaking into the tunnels connecting reactors 3 and 4. Source: http://www3.nhk.or.jp/daily/english/28_34.html

The world is waiting for a Plan B. TEPCO has none. And it seems that the news agencies (and people in general) believe that somehow, this danger will all go away. After all, OTHER problems take care of themselves over time, right? Even the massive Gulf oil spill was ultimately contained.

But Fukushima is a far greater disaster with no end in sight. If you want to know how long this will take to resolve, I’ll point out that much of the fallout released so far has a half-life of weeks or months. Cesium 137 (which has been detected far from Fukushima) remains radioactive for half a century. And the particles that would be released in a chain-reaction explosion (including isotopes of plutonium) would contaminate that unfortunate island for thousands of years.

Stay tuned.

http://www.facebook.com/notes/stephen-cherniske/japan-watch-thursday-april-28/10150175017384096

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 28, 2011 at 3:21 am

Substantial list of documents concerning the LHC safety debate compiled by www.LHCSafetyReview.org:

English:
http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2011/04/backgrounddocuments.pdf

Deutsch:
http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2011/04/hintergrunddokumente.pdf

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Admin LHC-Kritik Reply:

Following this disputed article:

“Das Unmögliche überdenken - warum nicht?! | Telepolis
Warum Otto Rösslers Kassandraruf vor künstlich erzeugten Schwarzen Mini-Löchern nicht überhört werden sollte - ein Kommentar

http://www.heise.de/tp/artikel/34/34063/1.htm

…the remarkable compilation above (in an earlier version) was first published at Telepolis on January 30 2011:

“Eine Pro- und Contra-Liste von wissenschaftlichen Artikeln, die sich mit dem Sicherheitsaspekt der Experimente am Teilchenbescheschleuniger des CERN auseinandersetzen”:

http://www.heise.de/tp/artikel/34/34104/1.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 25, 2011 at 5:19 pm

Deutschland: Massenproteste gegen Atomkraft:

http://www.tagesschau.de/inland/ostermarsch212.html

In Salzburg eben gestartet, Wien Stephansplatz ab 18:00!

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Admin LHC-Kritik Reply:

Global 2000 Fotos von der Kundgebung am Stephansplatz in Wien: http://www.flickr.com/photos/global2000

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Comment from Alf Pretzell
Time April 25, 2011 at 3:02 pm

“Vor jedem Schritt, welchen Wissenschaft und Technik nach Vorwärts machen, müssen die Menschen drei Schritte zur Vervollkommnung ihrer Ethik nach Innen tun.”

Novalis erkannte die potentiell gefährlichen Mechanismen fortschrittlicher Technologien schon in der Romantik. “Ihrer” beziehet sich hier wohl auf die Menschen, doch hat wohl auch jede Technologie und Wissenschaft “ihre” ganz spezielle Ethik und Folgenabschätzung, die jeweils mitgedacht werden muss und der Novalis dreifaches Gewicht gibt.

Wo wird beim LHC-Projekt nicht nur “gemacht” sondern in diesem Sinne “mitgedacht”?

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

In diesem Sinne sehe ich vier Ansätze:

- eine umfängliche Öffentlichkeitsarbeit
- Berufung einer (LSAG) Gruppe, die die Sicherheit untersucht unter Beachtung der Kritik
- Verbot technologischer Schritte Richtung Waffenentwicklung in den Statuten
- Versuch eines Vergleichs der Experimente mit Naturereignissen

… bei einem solch ambitionierten Projekt muss dann aber auch

- die noch ungeklärte Kritik öffentlich berichtigt werden
- eine professionelle, unabhängige Kommission mit dem Sicherheitsassessment betraut werden
- erklärt werden, wie ungünstige Technologien verhindert werden
- der Naturvergleich auch konsequent sorgfältig dargestellt und durchgerechnet werden

… mit dem unromantischen, jedoch in Anbetracht der diskutierten Gefahren lächerlichen “Risiko”, dass der Versuch abgebrochen - oder korrigiert - werden muss.

“Wahre Mitteilung findet nur unter Gleichgesinnten, Gleichdenkenden statt”

Hier - so hoffe ich - irrte Novalis.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Ich hoffe, dass die Experten erkennen, dass nochmal nachgebessert werden muss und dass diese die Nachbesserung vornehmen, die von der Kritik allein nicht geleistet werden kann.

Um zu zeigen warum das Sicherheitsassessment keine “foregone conclusion” [1] sein darf (auch wenn es vielleicht so behandelt wird) und der Naturvergleich für den generellen Fall - nicht nur strangelets - stark erläuterungsbedürftig ist, zitiere ich die Experten selbst:

“Although the precise chemical composition [of high energetic cosmic rays] is not known…” [2]

“Therefore to compare the two [reactions at different reference frames], one needs some assumptions on the rapidity distribution …” [2]

“… but the worst case scenario can not be excluded based on these [cosmic ray] data alone.” [2]

“While we do not have direct measurements of the fractional abundance of elements heavier than iron in cosmic rays of energy of order 100 GeV/nucleon …” [3]

“Recent satellite based experiments have given us very good information …” [3]

“The moon will turn out not to provide useful limits for targets less abundunt than iron.” [3]

“Collisions of cosmic rays with the outer envelopes of stars, gaseous planets, or even terrestrial planets with athmospheres like Earth and Venus [… are] not a likely way to make strange matter.” [3]

“Consider a strangelet with atomic mass A, charge Z and rapidity y in the lunar rest frame […] so only strangelets with y =~ 0 would survive […] no strangelet would surive stopping on the moon.” [3]

“the identification [of ultra high energy cosmic rays] is not easy at all, and in practice the criteria are not always consistent” [4]

“This observation [Agasa, Haverah Park, Yakutsk] disagrees, however, with the data of the HiRes […] a large community assumed a contradiction is likely and wondered about possible reasons.” [4]

“We may expect enlightneing new data in the near future. They could lead to new insight inoutstanding issues like LIV or to new puzzles and perhaps to evidence for new physics” [4]

“Measurements [of charged ultra high energy cosmic rays] must therefore resort to indirect methods. […] a determination of the chemical composition of primary cosmic rays by this indirect method is particularly difficult.” [5]

Alle Wissenschaftler am CERN wollen sichere Versuche, die meißten hundertprozent sichere Versuche ist meine Überzeugung. Ich bitte darum, den Kritikern und der Öffentlichkeit Bescheid zu geben, wenn nochmal geprüft wird und dies nicht im Kämmerlein zu tun.

Wahre Mitteilung findet öfter statt, als Novalis sich das so vorgestellt hat … zumal sie “top ranked” bei Google ist ;-)

[1] John Ellis in: Cartlidge E.: Law and the end of the world PhysicsWorld February 2010

[2] Blaizot J.-P, Iliopoulos J., Madsen J., Ross G. G., Sonderegger P., Specht H.-J.: Study of Potentially Dangerous Events During heavy-Ion Collisions at the LHC: Report of the LHC Safety Study Group CERN 2003

[3] Busza W., Jaffe R. L., Sandweiss J., Wilczek F.: Review of Speculative “Disaster Scenarios” at RHIC Review of Modern Physics vol 72 2000

[4] Bietenholz W.: Cosmic Rays and the Search for a Lorentz Invariance Violation 2008 arXiv:0806.3713v2

[5] Grupen C.: Astroparticle Physics Springer-Verlag Berlin 2005

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Die Natur zykliert und schwingt: Ebbe und Flut, die kreisenden Gestirne, Verdunstung und Regen, der Blutkreislauf, Ein- und Ausatmen, Sedimentation und Erosion, der Alpharhythmus im EEG, Kristallisation und Lösung, die Jahreszeiten…

… aus diesem Teppich müssen wir schöpfen, innerhalb dieser Rhythmen müssen wir Welt und Wissen erweitern - wir kommen nicht umhin, diesen “bootstrap” entsprechend vorsichtig zu gestalten, auch und gerade dann, wenn wir noch ganz am Anfang sind und uns noch nicht mal selbst kennen.

Good bye soweit und erschreckt mich nicht nochmal so

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Damit keine Missverständnisse aufkommen:

Meines Erachtens müssten die Experimente sofort ausgesetzt werden und eine Revision erfolgen - in meinen Augen liegt hier ein schwerer systemischer Fehler vor, was hoffentlich deutlich geworden ist. Und der eigentlich glücklicherweise schon entdeckt, formuliert und korrigierbar ist - ein Mitarbeiter des CERN sprach vor den Toren:

“Every mistake has to be corrected”

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Gratulation zu dieser Zusammenstellung Alf!

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Sie möge die offenbar Andersgesinnten, Andersdenkenden erreichen! Wir wollen Novalis hier endlich widerlegen, denn es gilt doch so schön

“Innigste Gemeinschaft aller Kenntnisse, szientifische Republik, ist der hohe Zweck der Gelehrten”

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… aller rechtschaffenen, beherrschbaren und sicheren Kenntnisse…

-> denn darum geht es ja bei diesen “Mitteilungen” gerade!!:-)

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… für alle, die eben erst dazu gekommen sind:

Ich will hier zeigen, warum der vom CERN verwendete Vergleich mit Kollisionen in der Natur nicht so einfach wie vom CERN beschrieben abgeleitet werden kann. Mit diesem Vergleich möchte das CERN die Gefahrenszenarien ad absurdum führen. Hierfür zitiere ich direkt aus den betreffenden Sicherheitsdokumenten und anderen Fachpublikationen.

Dies soll das Problem besonders deutlich machen - gleichzeitig soll gezeigt werden, dass den Experten die Lücken sehr wohl bekannt sind und dass diese die Sicherheit wiederherstellen müssen. Auch dann, wenn dadurch die Experimente ausgesetzt oder verändert werden müssten, da anderen bei den Autoritäten (Gerichten, Regierungen, UNO) offenbar zuwenig Gehör gechenkt wird.

Ich bin seit mehreren Jahren mit diesem Fall beschäftigt, habe mit Dr. Ellis und vielen anderen gesprochen ohne Klärung erzielen zu können. Dass die Sicherheitsdokumente hinsichtlich dieses Vergleichs zu kurz sind, sah ich auch als Biophysiker sehr schnell.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Das CERN ist eine Institution mit dem Ziel, für die Öffentlichkeit auf sichere Weise Wissenschaft zu betreiben. Es ist absolut selbstverständlich, dass hier bei offensichtlich diskutablen Punkten des Sicherheitsassessments klar dargelegt wird, inwiefern sich die Kritikpunkte als haltlos erweisen.

Unter anderem aus den oben präsentierten Zitaten geht klar hervor, dass der Naturvergleich nicht ausreichend durch die bisher präsentierten Dokumente abgeklärt ist, sondern gerade im Fall des Colliders hoch erläuterungsbedürftig ist. Dies betrifft verwendete Transformationen, Existenz schwerer Ionen bei diesen Energien, Rapiditäten möglicher Produkte, Angaben zu Umgebungen solcher Reaktionen in der Natur und vieles andere, das nicht auf ein paar dutzend Seiten abhandelbar ist. Ich bin über die mangelnde Wachsamkeit meiner Kollegen hoch verärgert.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… wenn nämlich alle kompetenten Astro- und Partikelphysiker befangen sind und nicht gegen den Versuch aussagen, ist der Rest der Welt (Bevölkerung, Regierungen, Gerichte, NGO’s) hilflos weil nicht kundig ihrem Wirken ausgesetzt - jeder kann sich vorstellen, wie gefährlich so etwas dann sein kann.

Dies ist ein generelles, kaum diskutiertes Problem, das sich übertragen lässt. Ich möchte erreichen, dass endlich einige kompetente Wissenschaftler ihre “I love you lhc-Brille” absetzen…

… und realistisch in die Welt schauen. Oder trauen sie sich das schon nicht mehr? Das wäre fatal - je später hier die Stunde…

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Es gibt also drei Skandale:

- dass solch eine Lücke überJahrzehnte hat bestehen können

- dass nachdem der Fehler erkannt war die Experten fahrlässig ungenügend nachgebessert haben

- dass nun, wo die Fehler eigentlich glasklar sind, noch immer weiter experimentiert wird und die Autoritäten und Experten immer noch keine Bereitschaft zeigen, das Experiment zu überprüfen

Solch ein Problem darf niemals verschleppt werden - dies ist in diesem Fall schon dreifach geschehen. Wahrscheinlich soll dies so lange so weiter gehen, bis die “ex post” Argumentation der meißten Teilnehmer (ist doch nichts passiert, Pi mal Daumen kommt das hin mit der kosmischen Strahlung) irgendwann nicht mehr funktioniert - dies alles deutet eben auf noch größere Probleme hin, die ich teilweise oben angesprochen habe.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Ich weiß, dass die Kollegen am CERN hochgenau sind - Präzisionsmessungen und formale Beweise eingeschlossen. Dann werden Ihnen auch die genannten Widersprüche und Ungenauigkeiten bezüglich des Naturvergleichs auffallen und sie werden diese geschwind mit Freuden verbessern:

“Every mistake has to be corrected!” renewed

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Skizze zur Struktur der Sicherheits-Checkliste - ein Vorschlag:

- Die Experimente sollen sicher sein

- Die Sicherheit soll durch Vergleichbarkeit mit der Natur hergestellt werden

- Punkt für Punkt wird der Versuch präzise mit der Natur verglichen

- Wo keine direkte Vergleichbarkeit besteht wird der Vergleich sorgfältig unter Angaben des Standes von Theorie und Technik erläutert inklusiv Fehlerbetrachtung

- Stellt sich dann heraus, dass die derzeitige Theorie/Technik den Vergleich nicht zulässt oder zuwenig Evidenz oder Aussagekraft hat, wird das Projekt abgebrochen oder nachkorrigiert

Sketch for the safety checklist - a proposal:

- the experiments shall be safe

- the safety shall be established by comparison with natural events

- point by point the two settings are precisely compared

- if no direct comparibility is possible present theory and state-of-the-art theory and experiment are taken to carefully close this gap including error analysis

- if present theory and state-of-the-art experiments show the comparison is not possible or they lack exactness, evidence or meaningfulness the project is stopped or changed

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Kritische physikalische Parametrisierungen ermitteln, transparent machen und anwenden:

Die oben beschriebenen Vorgehensweisen implizieren
wie von selbst im Vorhinein die systematische Ermittlung von vollständigen kritischen Parametrisierungen der
neuen, noch hypothetischen, exotischen Teilchen - z.B. in Form von Intervallangaben - dies auf Basis aller Varianten des Standardmodelles und auf Basis der derzeit noch nicht ausgeschlossenen, konkurrierenden Alternativmodellen;
sie erfordern im LHC-Versuchsablauf die ständige und sorgfältige Prüfung daraufhin, ob sich Annäherungen an kritische Wertbereiche abzeichnen.

Moderne physikalische Experimentierkultur
wird sich dahingehend entwickeln, auch
nicht Vorhersehbares prinzipiell mit in
die Versuchsplanung aufzunehmen - hier
reicht ein oberflächlicher LSAG-Report 2008 für sich allein nicht aus, sondern zeitgemäßes
Experimentieren in der Teilchenphysik
des 21. Jhrdts. wird zukünftig als ständige
Aufgabenerledigung auch die Überwachung
des Experimentiergeschehens - auf unliebsame
Überraschungen hin - sorgfältig und umfassend
in die Versuchsplanung und -durchführung
einbeziehen.

Dazu gehört, den Schwerpunkt auf die
Versuchsauswertung und auf die Fortschreibung der Theorie zu lenken
u n d dies zu priorisieren
sowie erst dann die Kollisionsenergie zu erhöhen,
wenn alle vorhandenen Resultate
im Rahmen der Messgenauigkeit
von der fortgeschriebenen Theorie (erweitertes Standardmodell) einwandfrei und widerspruchsfrei dargestellt werden können -
ein Experimentieren,
welches gezielt auf Überraschungen hingerichtet ist,
(wie derzeit zwingend angenommen werden muss)
entspricht angesichts der ausserordentlichen Eingriffe
in das Naturgeschehen, wie bei den symmetrischen
LHC-Teilchenkollisionen,
keinesfalls zeitgemäßen Richtlinien einer vertretbaren Experimentplanung.

Von einer durchgreifenden Sicherheitskonzeption
kann derzeit nicht geredet werden, da
die Versuchsauswertungen auch über ein Jahr dauern
können und zwischenzeitlich die energetischen
Grenzen im LHC-Versuch erneut erhöht werden.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Eine Grenze der Vernunft überschritten ?!

Eine Persönlichkeit wie Andrej Dmitrijewitsch SACHAROW, Kernphysiker und Friedensnobelpreisträger, wäre in diesem Zusammenhang evtl. zu nennen.

Er trug dazu bei, dass nach der Explosion
der sog. “Zar-Bombe” (ca. 50 Megatonnen TNT-
Sprengkraftäquivalent) keine noch stärkeren
Bomben entwickelt wurden. Nach einem
Bericht des ZDF-Journalisten S. Lehmacher (sh. u.)
bestanden damals Befürchtungen seitens Sacharow, dass sich aus großen nuklearen Testexplosionen noch viel größere
Explosionen entwickeln könnten (in Form von
ungewollten nuklearen Folgereaktionen in
der Erdatmosphäre. - Gemäß einer Untersuchung
aus Ende der siebziger Jahre wird tatsächlich
die Explosionskraft von einigen Atombomben im unteren einstelligen Prozentbereich durch Folgereaktionen vergrößert.).

Hier eine Aussage über die Energieleistung der
größten bislang herbeigeführten künstlichen Explosion
am 30. Oktober 1961:

“Die Energieleistung innerhalb von 39 Nanosekunden entsprach 5,4 x 10 hoch 24 Watt, etwa 1,4 Prozent der Sonnenleistung”,
und dies auf einem Volumen, welcher extrem klein ist,
gemessen als Bruchteil am Volumen des Sonnenkerns,
in dem die Wasserstofffusion seit über
Milliarden von Jahren angelegt ist.

Wenn der technisch begabte Mensch in der Lage
ist, für Sekundenbruchteile die Energieleistung
eines gesamten Sterns auf der Erde tatsächlich
physikalisch zu realisieren, scheint dann nicht eine
Grenze der Vernunft überschritten zu sein ?

“So zündete die Sowjetunion am 30. Oktober 1961
über der menschenleeren Halbinsel Nowaja Semlja
den größten Thermonuklearsprengsatz aller Zeiten.
Ein Bomber vom Typ Tu-95 warf die “Zar-Bombe”
in 10.000 Metern Höhe ab. Die Bombe war mit
Fallschirmen versehen, damit sie langsamer
zur Erde sank und so der Bomberbesatzung die Zeit gab,
ihr Leben zu retten. Um 11.32 Uhr Moskauer Zeit zündete die Vorrichtung und entwickelte die Sprengkraft von 50 Milllionen Tonnen TNT.”

sh. bitte dazu:
http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,7910896,00.html

Nicht das technisch Machbare muss in jedem Fall
realisiert werden, wie seinerzeit 1945 Oppenheimer
mit der Atombombenentwicklung es tat, sondern nur nach eingehender Prüfung und umfassender Würdigung der Gesamtsituation sollten technisch extreme und
künstliche Bedingungen,
wie z.B. in der Hochenergiephysik (am LHC), nur erzeugt werden.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Schwellenunabhängiges Belastungsmodell

SACHAROW ging in seiner Besorgnis bei der
radioaktiven Belastung der Umwelt - als Folge
der Atombombenversuche - von einem Modell der
s c h w e l l e n u n a b h ä n g i g e n Wirkung
der Radioaktivität auf den menschlichen Körper aus
und ermittelte auf diese Weise eine extrem hohe Zahl
von geschädigten Menschen in den nächsten 5000 Jahren.

Schwellenunabhängigkeit bedeutet hier,
dass auch kleinste Mengen an Radioaktivität sich
gesundheitlich schädlich verhalten können -
das heißt, es muss davon ausgegangen werden, dass
bereits schon ein einzelnes Strahlenereignis
der Radioaktivität in einem ungünstigen Fall
eine Zelle des menschlichen Körpers
krebsartig verändern kann. Zur natürlichen
Radioaktivität treten schädlicherweise die
menschlich erzeugten, künstlichen Radioaktivitätsmengen.

In diesem Zusammenhang verglich Sacharow
einen bestimmten Atombombenversuch mit einem Verbrechen -
er bekam den Friedensnobelpreis
für sein mutiges Eintreten für Humanität in einer
politisch hochangespannten Situation.
Wir verdanken nicht zuletzt Sacharow,
seinen ausserordentlichen Anstrengungen, eine Beendigung
der oberirdischen Kernwaffenversuche.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 25, 2011 at 11:37 am

LHC-Kritik is now really top ranked at google!

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 24, 2011 at 9:39 pm

Neuer Artikel von LHC-Kritik auf „Ökonews“:

„Restrisiko“ Teilchenbeschleuniger: Urknall-Physiker in Rest-Angst vor neuen Entdeckungen:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1058467

New article by LHC-Kritik at “Oekonews”:

’Residual risk’ particle accelerator: Big bang physicists in residual fear of new discoveries:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1058467

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 24, 2011 at 3:12 pm

LHC-Kritik ist offizielle Unterstützerin von www.atomausstieg.at (eine Initiative von Global 2000) und der Großdemonstration Tschernobyl Gedenkveranstaltung am 25.4.2011 (Ostermontag), 18 Uhr am Stephansplatz in Wien.

Die Petition von atomausstieg.at hat in Österreich breite Unterstützung und wird online und per Einsendungen insgesamt bereits von einer halben Million Bürger unterstützt. Auf der Großdemonstartion am Ostermontag sprechen neben Global 2000-Vertretern der Österreichische Bundeskanzler (SPÖ), die Parteivorsitzende der Österreichischen Grünen und der Wiener Erzbischof Kardinal Schönborn.

Auch alle weiteren Österreichischen Parlamentsparteien - ÖVP, FPÖ und BZÖ - sprechen sich für einen Europäischen Atomausstieg aus. Oppositionsparteien fordern von der Regierung noch höhere Konsequenz ein.

Großdemo in Salzburg: 25.4.2011, 17 Uhr, Mirabell.
http://www.facebook.com/Atomausstieg.Salzburg?sk=wall

Deutschland: 25 Aktionsorte am 25. April:
http://www.campact.de/atom2/t25/aktionsorte
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/t25.html

www.atomausstieg.at auf Facebook:
http://www.facebook.com/abschaltenjetzt
Großdemo in Wien (link in Adresszeile kopieren):
http://www.facebook.com/abschaltenjetzt#!/event.php?eid=116382265109284

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Admin LHC-Kritik Reply:

“LHC-Kritik - Network for safety at experimental subnuclear reactors“ lehnt die für 2012/2013 geplante milliardenteure Aufrüstung des LHC am Kernforschungszentrum CERN sowie den auch wissenschaftspolitisch unvernünftigen Bau weiterer Teilchenbeschleuniger-Giganten (FAIR in Darmstadt) aus Sicherheitsgründen entschieden ab.

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Comment from W.Hohn
Time April 22, 2011 at 4:13 pm

Latest ATLAS event
Beobachtungsdauer am 22.04.2011:
Von 15:23:27 (Eventnr. 40106817) bis 15:31:07 (Eventnr.41309247)
Events:1202430; Zeit: 520s
Events pro Sekunde: 2312; Events pro Millisekunde: 2,3
Von einem Weltrekord hätte ich mehr erwartet.
Die Bilder machen sich gut auf einem Osterei ;=)
W.Hohn

Ostern.doc

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Comment from W.Hohn
Time April 22, 2011 at 2:17 pm

110422 Herzlichen Glückwunsch zum Weltrekord an alle LHC-Mitarbeiter! (Welt=Erde?)
Diesen Wunsch könnte man in der nächsten Zeit wohl immer öfter aussprechen, da es ja momentan keine Konkurrenz auf dem Gebiet gibt. Man ist der Ansicht, durch eine Steigerung der Teilchendichte würde die Wahrscheinlichkeit, ein seltenes Ereignis zu beobachten, steigen.
Hierzu mein „Osterscherz“: Ein Huhn legt entweder ein weißes oder ein braunes Ei. Würde man auf ein rotes, grünes oder blaues Ei wetten, müsste man also nur die Menge an Hühnern vergrößern, um ein ausgefallenes Ei zu erhalten. Demnächst soll zusätzlich die Legegeschwindigkeit des Huhns verdoppelt werden (von 3,5 auf 7TeV).
Natürlich kann man die Wahrscheinlichkeit eines ungewöhnlichen Fundes bei einer Energie von 3,5TeV nicht mit der tatsächlichen Häufigkeit der existierenden Menge unerforschter Teilchen bzw. Energien gleichsetzen. Die Schlussfolgerung: „Wir finden nur sehr selten ein neues Teilchen, also gibt es nur sehr wenig davon“ wäre unlogisch und fatal. Es gibt mehr Unbekanntes als Bekanntes (Materie).

W.Hohn

Ostern2011.doc

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Comment from heller
Time April 21, 2011 at 8:51 am

Aus diesen Zeilen spricht ein Sanftmütiger.
Für Neuhinzukommende ist den früheren Blogdiskursen zu entnehmen, daß der in Deutschland anscheinend fortgeschriebenen HeadToHeadTechnik die Funktion des Streichholzes am “Heuhaufen”Erde zukommen kann.

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Comment from w.hohn
Time April 20, 2011 at 6:30 pm

Betrifft: Petition: Wissenschaft und Forschung - Einstellung der Förderung des LHC-Experiments an der Großforschungseinrichtung CERN vom 12.03.2010 von Udo Zawierucha
Was ist das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung?
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=10778
W. Hohn
Ende.doc

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 20, 2011 at 4:08 pm

Nach der jüngsten Infragestellung des “AAA”-Ratings der USA und den dortigen massiven Budget-Kürzungen erscheint eine Verlängerung der Tevatron-Laufzeit (fixiert bis Herbst 2011) politisch eigentlich nicht denkbar. Der zweitgrößte Unsicherheitsfaktor in der Geschichte der “Urknallmaschinen” geht hiermit vom Netz.

Nur in Europa scheint man noch Geld für die riskante, hochenergetische Jagd nach dem ominösen Teilchen der Weisen zu haben, welches allerdings kein Salz zu Gold verwandeln dürfte. Weiterhin wird eine milliardenteure Behebung der Konstruktionsmängel am LHC für 2012/2013 angestrebt, die das CERN für den Betrieb bei doppelt so hohen Energien aufrüsten soll. Daneben ist es eigentlich nicht zu fassen, dass im vergangenen Herbst noch der Bau eines Schwerionen-Beschleuniger-Milliardenprojekts bei Darmstadt (FAIR) beschlossen wurde.

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heller Reply:

Aus diesen Zeilen spricht ein Sanftmütiger.
Für Neuhinzukommende ist den früheren Blogdiskursen zu entnehmen, daß der in Deutschland anscheinend fortgeschriebenen HeadToHeadTechnik die Funktion des Streichholzes am “Heuhaufen”Erde zukommen kann.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 18, 2011 at 1:40 am

Atom-Gegner und -Befürworter streiten über Kosten

(dpa)
[…] Der Berater des Umweltministeriums in Sachen Nuklear-Entsorgung, Michael Sailer, fordert bei der Neubewertung der Atomenergie endlich eine Regelung auch für die Atommüll-Endlagerung. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) will bis Mitte Juni ein neues Atomgesetz mit einem festen Ausstiegsdatum. Die Endlagerung spielt dabei in der aktuellen Debatte eine untergeordnete Rolle. Deren Kosten und Wirkungen sind aber nur schwer abschätzbar. An diesem Montag kommt die von der Bundesregierung eingesetzte Ethik-Kommission zu ihrer ersten, dreitägigen Klausur auf Schloss Liebenberg etwa 50 Kilometer nördlich von Berlin zusammen.

Die Umweltorganisation Greenpeace erklärte am Sonntag, würden alle Kosten und staatlichen Förderungen einberechnet, sei Atomstrom zum Beispiel doppelt so teuer wie Wasserkraft. Nach einer Studie kostet eine Kilowattstunde Windstrom 7,6 Cent, Wasserstrom 6,5 Cent, Kohlestrom 12,1 und Atomstrom 12,8 Cent. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin sagte dem “Tagesspiegel am Sonntag”, selbst nach Zahlen des Wirtschaftsministeriums werde jeder deutsche Haushalt nur mit 1,50 Euro pro Monat zusätzlich belastet.
[…]
http://www.gmx.net/themen/nachrichten/deutschland/447i6f8-was-kostet-der-atom-ausstieg

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Skeptiker Reply:

[Bundeskanzlerin Merkel] “sicherte ein Gesamtkonzept zu, mit dem Energie bezahlbar bleibe und energieintensive Industrie mit ihren Arbeitsplätzen nicht abwandere.”

M.a.W.: Weil also die Bundesregierung für möglichst weitgehenden Freihandel eintritt, deswegen müsse man die Gefahr der Atomkraft tlw. weiterhin in Kauf nehmen…
Allerdings ist von einem “schnellstmöglichen” Ausstieg die Rede.

“Die “Bild”-Zeitung schrieb unter Berufung auf Koalitionskreise, Experten von Union und FDP bezifferten die Kosten für einen raschen Ausstieg aus der Kernenergie allein bis 2015 auf rund 16 Milliarden Euro.”

Die BRD hat vor kurzem für den EURO-Schutzschirm Garantien in Höhe von insgesamt 170 Milliarden abgegeben. Allein für Portugal werden knapp 100 Mrd. ausgegeben, damit das Land in der EURO-Zone bleibt. Dem stehen (laut regierungsnahen Experten) nur 16 Mrd. relativ kurzfristige Kosten für einen raschen Atom-Ausstieg gegenüber…

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Comment from tadler
Time April 16, 2011 at 12:42 am

Könnte es sein, daß die Anfänge des Blogs gestrichen wurden, wie ist es möglich, daß Beiträge aus 2009 und 2008 nicht mehr erscheinen?

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Admin LHC-Kritik Reply:

Hallo. Nein, Postings vor dem 18. FEB 2010 finden sich auf “Home”. Danach wurde zur besseren Übersicht diese Seite als News Blog eingerichtet.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 15, 2011 at 5:36 pm

LHC-Kritik and the official supporters of www.atomausstieg.at – an initiative by Global 2000 – are calling for a demonstration on April 25, to reflect the 25th anniversary of the Chernobyl nuclear disaster and the current nuclear catastrophe in Japan. The demonstration is widely announced and supported:

“Switch off now!”

Click here for Flyer

Gedenkkundgebung

Tschernobyl – Fukushima: Vermächtnis und Verpflichtung

Die InitiatorInnen und UnterstützerInnen von www.atomausstieg.at rufen anlässlich des 25. Jahrestages von Tschernobyl und der aktuellen Atomkatastrophe in Japan zu einer gemeinsamen Kundgebung auf.

Gestern Tschernobyl, heute Fukushima, morgen?

Abschalten jetzt!

Ostermontag, 25.4.2011
18.00 Uhr
Stephansplatz Wien

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Admin LHC-Kritik Reply:

Deutschland: 25 Aktionsorte am 25. April:

http://www.campact.de/atom2/t25/aktionsorte

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/t25.html

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Admin LHC-Kritik Reply:

Campact-Action vor dem BRD-Kanzleramt - “Abschalthebel” (17.4.2011):

http://blog.campact.de/2011/04/atomausstieg-ein-%e2%80%9eunglaublich-spannendes-projekt%e2%80%9c/

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 12, 2011 at 12:49 pm

Japan bewertet Fukushima wie Tschernobyl
12. April 2011, 09:24

Japan ordnet Reaktorunglück auf höchster Stufe ein

http://derstandard.at/1302515925414/Japan-bewertet-Fukushima-wie-Tschernobyl

Wer wird die Katastrophe jetzt endlich effizienter bekämpfen?

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Comment from Rudolf Uebbing
Time April 11, 2011 at 1:00 am

Ein bekannter deutscher Professor für Astrophysik spricht sich gegen die Nukleartechnik aus:

Hier möchte ich gerne auf den Originalton von Prof. Dr. Harald LESCH
aufmerksam machen, damit seine wichtige Aussage zugleich dokumentieren
und eine etwas ausführlichere Transkription seines Verbotsvorschlages zu
dem Erkenntnisprinzip, zu der Strategie Versuch und Irrtum
(proposal of prohibiting the strategy of trial and error for nuclear power technology)
bei der Kernkraft hinzufügen (Link zum Videoclip sh.u.):

“Ein Restrisiko bleibt immer,
bleibt auch immer unberechenbar.
Wenn aber die Auswirkungen einer Technologie nicht berechnet
werden können und nicht erwartbar berechnet werden können,
dann bleibt nur noch Versuch und Irrtum -
vor allen Dingen die Beseitigung des Irrtums. … …

Bei der Kernkraft verbietet sich diese Strategie,
denn die Kernkraft gebiert sich als völlig unkontrollierbar,
wenn sie einmal freigesetzt ist.”

Anmerkungen:

a) Man wende einmal die Erkenntnisse von Prof. Dr. H. Lesch
auf die Sicherheitsfragen der subnuklearen Prozesse im LHC an.

b) Eine Eintrittswahrscheinlichkeit für ein sog. GAU (mithin ein Risiko)
ist in einer ausführlichen deutschen Studie zur Sicherheit der Kernkraft
vor ca. 2 Jahrzehnten sehr wohl z.B. für einen bestimmten Reaktortyp angegeben worden
(1 Unfall auf eine angegebene, bestimmte bezifferte Zeitspanne).

c) Dieses (seinerzeit akzeptierte ) Risiko ist
als Restrisiko verstehbar, welches kleiner
ist als das gerade noch politisch tolerable, konsensfähige Risiko,
ein sog. Grenzrisiko.

d) Wenn ein Risiko wie im LHC nicht errechenbar ist oder wäre,
so bleiben jedoch zu etlichen wissenschaftlichen Aussagen
in der Schlussfolgerungskette zu einer LHC-Sicherheitsaussage
immerhin die zugehörigen Irrtumspotenziale (der zugehörigen,
wissenschaftlich präzisen Detailaussagen) quantifizierbar.

Ermittelt man diese bezifferbaren Irrtumspotenziale
(CERN tut dies leider nicht - andere Wissenschaftler schon,
sogar in seriösen Veröffentlichungen (peer-reviewed)),
so lässt sich in einem ersten Schritt
die resultierende quantifizierte Irrtumswahrscheinlichkeit
als eine Risikoobergrenze deuten,
welche im Detail noch weiter qualifiziert werden kann
(meine Meinung - diese Untersuchungen sind bei CERN leider ausstehend).

P.S.: For the english-speaking
people let me please shortly say:
The nuclear power is said to have uncalculatible residual risk -
so nuclear power cannot not be applied safely in the future. -
To my mind some parallels to the HEP/LHC-case
carefully must be analysed.

Link zum Videoclip (Prof. Dr. Harald Lesch):

http://www.youtube.com/watch?v=kmOwvsNjx5o (Teil 2/2)

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 11, 2011 at 12:02 am

Hervorragende Doku im ORF:

“TSCHERNOBYL!

Das chronologische Protokoll des ersten atomaren Super-GAUs, der im Morgengrauen des 26. April 1986 die Welt erschütterte. Der Kampf um Tschernobyl anhand von Augenzeugenberichten, Archivaufnahmen, Originaldokumenten, sowie ein profunder Einblick in die langfristigen Konsequenzen für Menschen und Umwelt.”

http://tv.orf.at/program/orf2/20110410/538001301/313422/

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Rudolf Uebbing Reply:

Zu ergänzen ist ein tragischer Umstand - nämlich, dass eine Regeluntersuchung,
eben genau ein technischer Test den Reaktor in Tschernobyl zur Explosion gebracht hatte.

Hier kann das derzeit häufig gehörte Wort
“Stresstest” eine ungewollte Bedeutung erlangen.

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Admin LHC-Kritik Reply:

Es ist längst nicht gesichert, ob die Katastrophe in Fukushima gerade eben viel besser bewältigt wird, als jene in Tschernobyl.

Nach nunmehr fast einem Monat ergibt sich nach wie vor der Eindruck von Hilflosigkeit gegenüber der Nuklearkatastrophe in Japan:

- Alle Maßnahmen laufen zu langsam an, es kommt zu erheblichen Verzögerungen.

- Die technischen Mittel sowie die Lösungskompetenzen erscheinen zu gering.

- Internationale Kooperationen geschehen von allen Seiten her zu zögerlich und zu schleppend. Ein Russisches Veteranen- und Expertenteam wurde an der Einreise gehindert. Es sind zu wenige internationale Experten in die Problemlösungen eingebunden.

- Westliche Staaten verfügen über Roboter und technische Hilfsmittel, die mit erheblichen Verzögerungen oder gar nicht zur Verfügung gestellt werden.

- Die IAEO spielt eine klägliche Rolle, beteiligt sich mitunter am Herunterspielen und ist zudem bzgl. Ressourcen und Problemlösungskompetenzen überfordert bzw. schlecht aufgestellt.

- Die Japanische Regierung verabsäumt Informationspflichten und lässt ein entschlossenes Vorgehen und Koordinierungsfähigkeiten in vielen Bereichen vermissen.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 10, 2011 at 7:32 pm

Beunruhigende Beobachtungen am Teilchenbeschleuniger TEVATRON (Fermilab, USA) mit Standardmodell unvereinbar

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

WDR 5: “Mysteriöse Beule” in Messkurve am Forschungszentrum Fermilab

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/08.04.2011-16.05/b/mysterioese-beule-in-messkurve-am-forschungszentrum-fermilab.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Fermilab physicists give 1000:1 that they have not only observed a statistical coincidence.

But if the phenomena created under extreme circumstances is something not at all describable by the standard model, then it is also clear that there are risks involved.

[Reply]

Skeptiker Reply:

Claims for money and enlarging Tevatron runtime already:

http://jgreviews.com/437/physicists-vote-to-run-tevatron-for-3-more-years/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 10, 2011 at 2:40 am

ENGLISH INFO (German see below)
——————————–

Experimental subnuclear reactor TEVATRON observed extreme reactions not explainable by “standard model”:

What bothers is for example:
“Another explanation might be that it is evidence of a new force of nature — in addition to gravity, electromagnetism, and the strong and weak nuclear forces we already know and are baffled by — that would manifest itself only at very short distances like those that rule inside the atomic nucleus.” (NYT)

Just a logical thought: Couldn’t this be a way to theoretically describe the mechanism of a mini black hole in easy words: A Force – initially - only manifesting itself in very short distances.

Concerning a possible explanation of the observations, Fermilab physicists also speculate about a reaction or “new elementary force” possibly creating a new particle in the range of 120 to 160 GeV/c2.

[ „Eine Möglichkeit, diese Nichtübereinstimmung zu interpretieren, sei „ein Überschuss im Massenbereich zwischen 120 und 160 GeV/c2“. […] Den Überschuss wiederum könnte man dadurch erklären, dass ein Teilchen entstanden sei, das eine Masse in diesem Bereich hat.“http://diepresse.com/home/science/648923/Ein-neues-Teilchen-Eine-neue-Kraft-Oder-doch-nur-truegerische-Analysen?_vl_backlink=/home/science/index.do ]

Within the last days there were many follow ups on this NYT article first reporting about the Fermilab’s arXiv pre-release (http://arxiv.org/abs/1104.0699):
http://www.nytimes.com/2011/04/06/science/06particle.html?_r=1&scp=1&sq=tevatron&st=cse

But concerning one explanation Fermilab explicitly says: “One thing we know for sure — it is not the Higgs boson. That is the only thing we know for sure.”
http://news.discovery.com/space/tevatron-fermilab-new-physics-discovery-110406.html

Some German articles title: Physicists in fear (Angst) of their own discoveries:
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/lifeandstyle/timeout/physiker-haben-vor-eigener-sensations-entdeckung-angst-466984/index.do

It is planned to shut down TEVATRON operation within the next months or in September 2011 at the latest. Hopefully not too late for uncontrollable high energy particle collision products.

www.LHC-concern.info

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 10, 2011 at 12:29 am

An einer der größten experimentellen subnuklearen Forschungsanlagen der Welt, dem Teilchenbeschleuniger TEVATRON am Fermilab bei Chicago, wurde bei Hochenergieexperimenten offenbar ein unbekannter Zustand von Materie beobachtet. Im höchsten von der Anlage ereichbaren Energiebereich wurde ein sprunghafter Anstieg unbekannter „Teilchen“ bzw. Energie beobachtet.

An dem Experiment beteiligte Wissenschaftler spekulieren über eine 5. Grundkraft der Elementarteilchenphysik und äußern gleichzeitig ausdrücklich Angst vor der neuen Entdeckung, die dem Standardmodell der Teilchenphysik nicht zuordenbar ist. Das auch am LHC am CERN gesuchte hypothetische „Higgs-Boson“ wurde als Ursache ausgeschlossen. Am 4. April 2011 wurden die Beobachtungen in einer Studie vorveröffentlicht.

LHC Kritik fordert eine unabhängige, interdisziplinäre Evaluierung, insbesondere unter den Gesichtspunkten der Risiken für Mensch und Umwelt und empfiehlt, die betreffenden Experimente bis zur angemessen wissenschaftlichen Klärung auszusetzen.

Artikel:

07.04.2011 | 17:27
Physiker haben vor eigener Sensations-Entdeckung Angst

Noch ist nicht geklärt, was die Teilchenphysiker des Fermi-Lab in Chicago wirklich entdeckt haben. Im Extremfall könnte es sich um eine neue, fünfte Grundkraft handeln - und das macht den Experten selbst Angst.[…]

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/lifeandstyle/timeout/physiker-haben-vor-eigener-sensations-entdeckung-angst-466984/index.do

Vorveröffentlichte Studie:
“Invariant Mass Distribution of Jet Pairs Produced in Association with a W boson in ppbar Collisions at sqrt(s) = 1.96 TeV”

http://arxiv.org/abs/1104.0699

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Weitere Artikel:

“One thing we know for sure — it is not the Higgs boson. That is the only thing we know for sure.”
http://news.discovery.com/space/tevatron-fermilab-new-physics-discovery-110406.html

„Eine Möglichkeit, diese Nichtübereinstimmung zu interpretieren, sei „ein Überschuss im Massenbereich zwischen 120 und 160 GeV/c2“. […] Den Überschuss wiederum könnte man dadurch erklären, dass ein Teilchen entstanden sei, das eine Masse in diesem Bereich hat.“
http://diepresse.com/home/science/648923/Ein-neues-Teilchen-Eine-neue-Kraft-Oder-doch-nur-truegerische-Analysen?_vl_backlink=/home/science/index.do

http://www.n-tv.de/wissen/Fuenfte-Grundkraft-entdeckt-article3044406.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

New York Times:

At Particle Lab, a Tantalizing Glimpse Has Physicists Holding Their Breaths
[…]
Either could shake what has passed for conventional wisdom in physics for the last few decades. Or it could be there is something they do not understand about so-called regular physics.

Giovanni Punzi, the Fermilab physicist who is spokesman for the international team that did the work, said by e-mail that he and his colleagues were “strongly thrilled at the possibility, and cautious at the same time, because this would be so important that almost scares us — so we think of all possible alternative explanations.”

Physicists outside the Fermilab circle said they regarded the results, which have been widely discussed in physics circles for several months, with a mixture of awe and skepticism.
[…]
http://www.nytimes.com/2011/04/06/science/06particle.html?_r=1&scp=1&sq=tevatron&st=cse

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Admin LHC-Kritik Reply:

Diskussions-Foren auf:

Der Spiegel:
Möglicher Sensationsfund
Forscher rätseln über neue Naturkraft

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,755597,00.html#ref=rss

Die Zeit:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-04/fermilab-elementarteilchen-daten

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 9, 2011 at 4:23 pm

30. März 2011:
CERN-Direktor Heuer: US-Teilchenbeschleuniger im Higgs-Wettlauf “ausgeschieden”

CERN-Forscher nennt 2012 als Stichdatum: “Wenn es Higgs gibt, werden wir es bis dahin finden”
http://derstandard.at/1297821878221/Teilchenphysik-US-Teilchenbeschleuniger-im-Higgs-Wettlauf-ausgeschieden

7.4.2011:
Neuerliche “Zeitreise”-Spekulationen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,754991,00.html#ref=rss

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Admin LHC-Kritik Reply:

Das Problem ist: Findet man etwas anderes als das in das Standardmodell der Teilchenphysik theoretisch “passende” “Higgs Boson”, sind Folgen und Risiken derzeit unabschätzbar.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 7, 2011 at 9:30 pm

3Sat, 7.4.2011, 21:00, Scobel:

Japans Tragödie
Über unsere Philosophie des Risikos

Am 11. März 2011 erlebte Japan die schlimmste Katastrophe seit Hiroshima und Nagasaki. Innerhalb kürzester Zeit brachte die Natur die scheinbar unverrückbaren Grundfesten der modernen japanischen Hochzivilisation ins Wanken - und damit eine scheinbar grenzenlose Fortschritts- und Technikgläubigkeit. Aus philosophischer Sicht geht es dabei nicht nur um Ethik oder um die Frage, ob Atomkraft beherrschbar und Atomkraftwerke sicher sind. Die Reaktion der deutschen Politiker zeigt, dass im Grunde noch ein heimliches Restwissen über die grundsätzliche, nie auszuschließende Bedrohung des Lebens vorhanden ist. Deshalb ist die eigentlich philosophische Frage, die nun wieder brisant geworden ist, die nach dem Wesen des Menschen: Er lebt in engen, zugleich aber ungeheuer komplexen Zusammenhängen, die er - wie die Klimadebatte, die Überbevölkerung, das Problem der sozialen Ungerechtigkeit - offensichtlich weder überschauen noch steuern kann. Tatsächlich blendet der Mensch nicht nur reale Gefahren, sondern auch seine Gefühle des Bedrohtseins - letztlich durch den Tod - aus.

Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen - dem Philosophen Gerhard Gamm, dem Psychologen und Risikoforscher Peter M. Wiedemann sowie dem Japanologen Reinhard Zöllner von der Universität Bonn - über den kulturell geprägten Umgang mit dem Risiko.

http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/152813/index.html

(Ein Video-Stream sollte demnächst abrufbar sein.)

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Comment from W. Hohn
Time April 7, 2011 at 7:52 pm

Sensationelle Entdeckung am Fermilab:
Invariant Mass Distribution of Jet Pairs Produced in Association with a W boson in ppbar Collisions at sqrt(s) = 1.96 TeV
http://arxiv.org/abs/1104.0699
Gruß
W. Hohn
Ende.doc

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Admin LHC-Kritik Reply:

07.04.2011 | 17:27 | (wirtschaftsblatt.at)

Physiker haben vor eigener Sensations-Entdeckung Angst

Noch ist nicht geklärt, was die Teilchenphysiker des Fermi-Lab in Chicago wirklich entdeckt haben. Im Extremfall könnte es sich um eine neue, fünfte Grundkraft handeln - und das macht den Experten selbst Angst.

Bisher gab es vier Grundkräfte der Physik. Nun wollen Forscher in Chicago bei Messungen in einem Teilchenbeschleuniger eine fünfte Grundkraft entdeckt haben. Die Entdeckung könnte eine ganz neue Gewalt sein, so die Forscher.

US-Forscher haben in Messungen ungewöhnliche Datensätze entdeckt, die auf eine fünfte Grundkraft der Physik hindeuten könnten. “Es könnte eine neue Gewalt jenseits der bislang bekannten geben”, sagte der Wissenschaftler Giovanni Punzi vom Labor Fermilab in Chicago. Die Entdeckung hat entgegen ersten Berichten offenbar nichts mit den geheimnisvollen Higgs-Teilchen zu tun.

Punzi sagte, die Beobachtungen könnten “zu einer völlig neuen Welt der Kräfte führen”. Sie hätten “ganz andere Merkmale” als die bekannten Gewalten. Damit spielte er auf die vier anerkannten Grundkräfte der Physik an, zu denen die Gravitation, die Elektromagnetik, die starke und die schwache Kernkraft zählen. Fermilab arbeitet wie die Europäische Kernforschungsorganisation CERN im schweizerischen Genf mit einem riesigen Teilchenbeschleuniger.

Entdeckung verunsichert die Forscher
[…]

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/lifeandstyle/timeout/physiker-haben-vor-eigener-sensations-entdeckung-angst-466984/print.do

[Reply]

Comment from Alf Pretzell
Time April 6, 2011 at 10:20 pm

Wenn die Gemeinschaft der Partikelphysik die Sicherheit ernsthaft durch den Naturvergleich herstellen will, so muss sie diesen meiner Meinung sorgfältig darstellen und sich jederzeit fragen, ob er gewährleistet werden kann.

Dieser Vergleich ist meines Wissens akademisch kaum diskutiert - warum? Hierzu gehören epistemische Fragen genau wie Fragen nach dem Stand der Technik. Man muss sich fragen - und dies sollte jede fortschrittliche Wissenschaft tun - wie wir uns Naturphänomene deutlich und verständlich machen - wie wir gute Evidenz gewinnen. Nur so kann uns meiner Analyse nach in der Wissenschaft ein möglichst sicherer “bootstrap” in einem unbekannten Außen gelingen und wir können uns zu Synthesen und künstlichen Präparationen “vorhangeln”.

Immerhin ist die wichtige Kategorie dieses Vergleichs durch das CERN in die Diskussion eingebracht worden. Wäre dies vor hundert Jahren geschehen, wäre unsere Situation komfortabler. So sollten wir erst mal in Ruhe überlegen, wie wir nicht nur in der Partikelphysik weitermachen und auch eine Chance in dieser malaise sehen.

Mit Gruß

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Eine Metakritik ist wahrscheinlich ebenfalls notwendig, um dieses harsche Problem zu bewältigen:

Nur wenn wir die erwähnte evidenzorientierte Wissenschaft auch so kultuvieren und formulieren, dass wir uns ungezwungen darüber unterhalten und verständigen können, sehe ich gute Chancen. Wie ich schon öfter kritisierte ist dies im vorliegenden Fall schon nicht mehr ausreichend möglich.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Der CERN-LSAG-Report bzgl. Sicherheit am LHC ist bei den bisherigen “Stresstests” ja glatt durchgefallen.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Mit der Kompliziertheit dieser Präparationen wachsen auch die nötigen Folge- und Sicherheitsabschätzungen - siehe auch das “prometheische Gefälle” bei Anders. Damit kann man einen entsprechenden Report nicht einfordern - vielleicht zu schwer für uns - aber einen Stop der Experimente.

Dieser Aufbau ist eben hochmodern und ein völlig anderer “Stresstest an der Natur” als wenn ich mir aus Lehm einen kleinen Krug brenne. Zur Natur zählen letztendlich auch wir selbst (auch die Kritik daran), wenn wir mit solchen Präparationen einschließlich Folgen umgehen. Das wollen wir halt nur ungern zugeben.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Aufgrund der guten Verständlichkeit dieses Grundargumentes (Vergleich mit natürlich vorkommenden Prozessen) und der hohen Intelligenz meiner Kollegen am CERN bin ich guten Mutes, dass wir uns künftig bei künstlichen Präparationen “ordnungsgemäß weiterhangeln”. Wir sind leider etwas “overdue” - wenn wir jedoch lernfähig sind mag es angehen. Wir kommen um Präparationen nicht herum und bei dieser schwierigen Arbeit geschehen Fehler.

Also nochmal von meiner Seite (es gibt noch mehr zu beachten) …

1) solider Vergleich mit Naturprozessen, besonders wenn noch keine Theorie bereitsteht

2) Abgleich und Kultivierung entsprechend unseren Fähigkeiten (Komplexität, Diskutierbarkeit, Anschaulichkeit…)

… mit Gruß

Punkt 2 soll nicht dazu führen, dass es keine Experten mehr gibt, sondern dass diese Auskunft geben können und unter anderem im genannten Sinne stets wissen, was sie tun.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Der Mensch handelt eben nicht nur in der Wirklichkeit seiner Phänomenalität, in “seiner” Wirklichkeit, sondern er handelt wohl stets auch in einer “absoluten”, wenn man will physikalischen Realität.

Die uns umgebende Umwelt ist nicht sicher - Naturkatastrophen - , sie ist aber statistisch recht sicher. Unsere immer wieder neuen Präparationen gemäß “geltender Theorie” und “state of the art” der Neuzeit haben diese statistische Sicherheit nicht, wenn wir nicht im obigen und weiteren Sinne aufpassen. Dies gilt nicht nur für den LHC, so dass vielleicht nun deutlich wird, dass die Hauptaufgabe bei solchen Präparationen nicht wie heutzutage der Aufbau und die Auswertung des Experimentes ist, sondern die bestmögliche Beherrschung der weiteren Effekte im genannten Sinne. Dies wäre der Anbruch einer “selbstaufgeklärten Neuzeit”.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… ich bin mir ganz sicher, dass dies am CERN und anderen Plätzen verstanden wird - und dass überlegt wird, wie man unseren Pfad verantwortlich weitergeht. Denn mit den obigen Überlegungen wird es leider nicht leichter - hier wünsche ich mir endlich mehr grundsätzliche Diskussion und Ideen, von Wissenschaftlern, Philosophen, Politikern.

Wir müssen unsere Epoche “meistern”… die gegenwärtigen öffentlichen Diskussionen in der Atomdebatte sind hier nur ein Zipfel, wie vielleicht deutlich geworden ist.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Hinweise von Partikelphysikern, wie die Sicherheitsberichte ergänzt werden können, fehlen bisher gänzlich.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… und wenn es nicht am CERN vernommen wird, so doch an anderen Orten, wo erkannt wird, dass es gut und notwendig wäre, wenn das CERN sich neuorientieren würde.

Dass dieses Problem hier derartig “overdue” ist, ist irgendwann kein rein systemischer Fehler mehr, nämlich meines Erachtens dann, wenn die Problematik ausreichend klar formuliert wurde. Dass nicht reagiert werden muss, weil sich die öffentlichen Stellen in diesem schroff schlecht recherchierten Fall anscheinend so wenig auskennen, ist kein Grund für einen rechtschaffenen Forscher, nicht dennoch zu reagieren, wenn man zugeben muss, dass Unklarheiten bestehen. Es wird allen klar sein, dass solch ein Problem nicht verschleppt werden darf. Die Punkte, die ich mit Dr. Ellis besprach und viele andere Fragen stehen zur Zeit tatsächlich ungeklärt im Raum - skandalös aus meiner Sicht.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Jedoch steckt in jeder Krise auch die Möglichkeit aktiver Gestaltung:

- die epochale Chance eine Technikgläubigkeit in
eine aufgeklärte, kontrollierte Gestaltung unserer Lebenswelt zu wandeln

- die Chance für die Partikelphysik gute Ansätze wie den Naturvergleich oder die Erforschung fundamentalerGesetzmäßigkeiten konsequent vorsichtig umzusetzen

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

…. oder in anderen Worten

“Vor jedem Schritt, welchen Wissenschaft und Technik nach Vorwärts machen, müssen die Menschen drei Schritte zur Vervollkommnung ihrer Ethik nach Innen tun.”

Novalis erkannte die potentiell gefährlichen Mechanismen fortschrittlicher Technologien schon in der Romantik. “Ihrer” beziehet sich hier wohl auf die Menschen, doch hat wohl auch jede Technologie und Wissenschaft “ihre” ganz spezielle Ethik und Folgenabschätzung, die jeweils mitgedacht werden muss und der Novalis dreifaches Gewicht gibt.

Wo wird beim LHC-Projekt nicht nur “gemacht” sondern in diesem Sinne “mitgedacht”?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 6, 2011 at 11:28 am

„Tepco“ has poured more than 10.000 tons of radioactive water into the ocean to make space for another 10.000 tons of even more radioactive water to be filled into a giant raft.

The stream including Jodium 131 and Cesium 137 goes south west (Thailand, Indonesia) towards South Africa, then up North West into the Atlantic (Northern South America), hitting the Gulf Stream (Mexico, Florida), then East towards Portugal, Great Britain and Scandinavia.

Experts say that fishing has to be restricted and food has to be controlled.

Why wasn’t there a second container at Fukushima already?

[Reply]

Comment from Mad Scientist
Time April 1, 2011 at 5:21 am

One might ask what is driving Mr Sarkozy these days: First he starts a desert war right during the nuclear catastrophe in Japan. Then he goes there proclaiming more or less that safety of atomic power is not that much of a problem…

[Reply]

N.Tottoli Reply:

Right. He told it with a slight grin in his face. What a shame ! But the Japanese politicians have had faces like: “better not move now…!”
Oh man, what about solar power ?
Let us pray for the workers at Fukushima and for Japan.

[Reply]

N.Tottoli Reply:

Nuclear power would not be payable if the risks would be completely insured.

Solar power as solution:
http://dvice.com/archives/2010/06/solar-panels-in.php
http://inhabitat.com/mojave-desert-solar-power-fields/

Atomstrom wäre nicht zahlbar, wenn die Risiken in vollem Umfang versichert wären.

Sonnenstrom als Lösung:
http://www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/wuestenstrom_von_der_vision_zur_wirklichkeit-1/

[Reply]

Comment from Vasiliy Sokolov
Time March 29, 2011 at 2:56 pm

Earthquake in Japan - the result of top-secret of nuclear testing?
China Internet Information Resources put forward its version of the disaster in Japan. Citing anonymous sources, they argue that the earthquake was caused by poorly conducted secret underground nuclear test of Japanese…( http://www.myxnews.com/2011/03/earthquake-in-japan-result-of-top.html )
as it is suggested there.

An undeniable fact: human stupidity is a global risk factor. And physicists & politicians - a main core of its support.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 29, 2011 at 3:16 am

“Fukushima. Und die Physiker schweigen.”
19. März 2011

Über Japan wollen sie sich nicht äußern, Fragen werden sogar unterbunden. Beobachtungen von der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/astrogeo/energie/2011-03-19/fukushima.-und-die-physiker-schweigen.

[Reply]

tadler Reply:

Die “Korrespondentin sei bedankt; so bekommt man eben einen Eindruck von der Massenveranstaltung und macht sich keine falschen Hoffnungen auf richtungsweisende Denkleistungen.
Solange Lobbyisten die ausschlaggebenden Anregungen bei der Auswahl von Moderatoren geben, ist auch von einer vereinzelten Veranstaltung nur Erbauung zu erwarten.
Wie lang muss es her sein, dass auch mal eine unkorrekte Unterschriftensammlung gleich rumgereicht wurde, unbehelligt, etwa “mal eben mitpetieren” gefaellig?
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=16830

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 28, 2011 at 3:23 pm

Probably a partial nuclear meltdown has happened in Fukushima 1.

A Global 2000 spokesman reports about dramatic levels of radioactivity also in Tokyo and that it is not to understand why the population only in small parts is supplied with iodine tablets.

The handling with this catastrophe, also on international level, could lead to a scandal afterwards.

[Reply]

Hans Lehner Reply:

A power failure after the tsunami in Japan on 11.03.2011 has paralyzed the cooling of 6 nuclear power plants in Fukushima and led to several explosions.
The same happens with the LHC at CERN in Geneva to the next, unpredictable power failure when the LHC is in operation. Bright prospects for the Geneva region!

[Reply]

Comment from N.Tottoli
Time March 28, 2011 at 2:06 pm

Fukushima Fallout Maps:
http://www.weatheronline.co.uk/weather/news/fukushima?LANG=en&VAR=links

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 26, 2011 at 8:10 pm

Greatest anti-nuclear-power protest ever in Germany today, about a quarter million people demonstrated in several cities!

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 26, 2011 at 1:55 am

Dramatic developments in Fukushima: Nuclear meltdown risk increased.

It seems like task forces with the best international experts (at least for consultance in Japan) are missing all over the time.

Much more international concentration is needed, technical and scientific assistance, robots, chemicals, medicine etc.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 24, 2011 at 4:23 pm

Sehr erfolgreiche Unterschriftenaktion von Global 2000:

“Weltweiter Atomausstieg.
Wir beginnen hier und jetzt.”

http://www.atomausstieg.at/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Please support this initiative! It is required to fill in name, street (not the door number) and the postal code. On the list open to the public, only name and city will be displayed.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 24, 2011 at 1:17 am

First radioactive particles from Fukushima now reaching Middle Europe. Low concentrations, what a luck!…

Radioactivity already in Tokyo water.

On photographs, some suits of workers close to the reactors appear not appropriate. Does Japan need more technical support?

[Reply]

Comment from Vasiliy Sokolov
Time March 21, 2011 at 10:39 am

The Butterfly Effect!
Report on damage at Japan’s KEK. (http://www.symmetrymagazine.org/breaking/2011/03/17/report-on-damage-at-japans-kek/ )
“The ILC-related facilities at KEK sustained considerable damages, especially at ATF (Accelerator Test Facility), which suffered severe damages,” said Seiya Yamaguchi, head of the Linear Collider Project Office at KEK. Many cracks on the building surfaces have been observed, and some window glasses were destroyed. Some of the cables and concrete shield blocks fell down. “The ATF linear accelerator suffered considerable damages. We will need a length of time to fully recover from the incident,” said Yamaguchi.

[Reply]

Comment from Skeptizist
Time March 20, 2011 at 12:41 am

For reasons of being affected (wind directions), geographical neighbourhood, resources and expertise, the US should be the first to assist in the dramatic atomic accident.

But what happens: Opening a war with Libya after Gadhafi recaptured and got control over nearly all Libya. Is this a way to prolong a desert war?

About Sarcozy, one might think, for him it’s a way to distract from the ongoing Anti-Atomic-Power movements.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

One is for sure: In both concerns, Fukushima and Libya, UN is merely playing a poor role.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

US is the next government after Japan, downplaying the nuclear catastrophe and possible consequences also for the US.

Generally, international help functions much too slow and not ambitious enough. Now instead histerically shooting around in Libya: Latest news: French Air Force attacking tanks instead of Libyan Air Force, one plane of the rebels shot down by rebels…

[Reply]

Skeptizist Reply:

Off topic: Detailed expert’s report in the FAZ: Intervention in Libya illegal according to basic principles of international law:

“Völkerrecht contra Bürgerkrieg
Die Militärintervention gegen Gaddafi ist illegitim

Ob man Diktatoren zum Teufel jagen soll, ist die eine Frage - selbstverständlich soll man das, so gut es geht. Man muss sich aber auch dem trostlosen Befund aussetzen: Die Intervention der Alliierten in Libyen steht auf brüchigem normativem Boden.”

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ED1054B1A2C78441F8F32CC4486887553~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

[Reply]

Comment from N.Tottoli
Time March 19, 2011 at 2:45 pm

Perhaps some important personal ideas in respect to the nuclear disaster in Japan:

- Cooling system: Perhaps it is the wrong way to inject water into the hot containments, because hydrogen could be released and ignited on the hot surface of the metals in the core of the reactor. Such an explosion of the containment could then perhaps be very contraproductive for further cooling.
Alternative a slowly encreased injection of liquid nitrogen (N2) or something similar could perhaps avoid such an explosion. After a time span of cooling with an alternative liquid like nitrogen, if temperature would be already decreased, water could be used again for further cooling. This is just an idea. Professionals must choose what to do best instantly.

- Brainstorming: Would it be an idea to show the detailed technical plans of the nuclear power plants and (if possible) a description of the defect parts to the experts and perhaps to the public, to get feedback and achieve something like an official brainstorming ?

- Radioprotectives: How to protect (working) persons at the reactor. The medication with radioprotectives like radical catchers (for example vitamin C, vit.E) or probably N-acetyl cystein can help to avoid the deadly effects of radiation for some degrees. Some other very potent substances are available, to be used as radioprotectives. Sodium or pottassium salt of iodine can be used too but they do not protect the whole body. (The sodium salt is perhaps preferable, because some natural potassium nucleides are radioactive too for some extent.) It is clear that the dosage is very important and too high dosages could be toxic too. Specialized professionals should be contacted. A more big problem is surely the incorporation of radio nucleides. (Naturally gas masks can help in this case. Special clothes (perhaps with foils of Pb) would be generally important, probably to increase the life span of the workers).

(Hopefully the right persons are contacted for example some important people who have learned from Tschernobyl and hopefully no more time is lost.)

Good luck and best wishes to Japan.

N.Tottoli

[Reply]

N.Tottoli Reply:

I am not an expert, so every use of `my` ideas have to be done under control with real experts !

Here are some links:
chemical radio protectives, N-acetyl-cysteine:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19486866

http://doctorapsley.com/RadiationTherapy.aspx

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 19, 2011 at 2:03 pm

“Die Zeit”:

Apokalypse

Update des Endes

Über Jahrhunderte war die Apokalypse eine religiöse Idee. Längst ist sie eine technische Option.

[…]
“Es ist ein erstaunliches Paradox: Eigentlich ist die Apokalypse ein Phantasma aus unaufgeklärter, religiöser Zeit. Doch erst heute wird sie mit den Mitteln der technologischen Moderne konkret. Angst- und Schreckensszenarien des Mythos erfahren ihr technologisches Update. Zwar bleibt die Rolle des strafenden Gottes unbesetzt, der Weltuntergang ist jetzt Menschenwerk. Aber wir haben das unheilvolle Gefühl, dass Mythos und Technik auf gespenstische Weise zur Deckung kommen.
[…]
Die Erde ist dem Homo sapiens keine Wohnstatt mehr, und keine Arche ist in Sicht, in der er Schutz finden könnte wie die Fliehenden auf Pieter Bruegels Bild Triumph des Todes. Die Welt als schützend-nährende Blase, wie Peter Sloterdijk sagen würde, in der das menschliche Leben gedeiht, ist geplatzt.
[…]
Wider allen internalisierten Historismus und Relativismus erscheint die Apokalypse in ihrer unheilvollen Verschränkung von Naturgewalt und Menschenwerk plötzlich völlig realistisch. Sie ist kein religiöses Wahngebilde mehr, sondern eine naturwissenschaftlich-technische Möglichkeit. Sind wir also vielleicht die ersten ›realistischen Apokalyptiker‹ der Weltgeschichte?
[…]
http://www.zeit.de/2011/12/Katastrophen

[Reply]

Comment from Anna
Time March 18, 2011 at 2:54 pm

Na ja, der Stromausfall am LHC im 2009 wurde angeblich von einem Vogel verursacht. Er soll damals im Flug ein Stück Brot abgeworfen haben… Dies hatte, man höre, zur Folge, dass das LHC-Experiment unterbrochen werden musste. War ja für die Umwelt nicht direkt gefährlich, es sei denn Dr. Lehners Szenario stimmt (s.u.), wonach Konstruktionsmängel am LHC im Falle eines Notstopps zu einer für die gesamte Umgebung verheerenden Explosion führen könnten.

Zudem konnte man eine Politdebatt mitverfolgen.
Dort ging es heiss her bezüglich Atomausstieg. Bereits mehrere Experten und Politiker betonten explizit, es benötige keinesfalls erst ein Erdbeben, um ggf.die Gefahr
einer Kernschmelze zu verursachen. Der Unterbruch einer Stromzufuhr reiche aus, hiess es.
Auch hat Wikileaks erst kürzlich neuste Fakten offengelegt. Der Atomenergiebehörde war das “Risiko Japan” offenbar schon länger bewusst.
Ich gehe davon aus, dass einige Leser über unten beigefügte Melung informiert sind, trotzdem:
http://www.stern.de/wissen/natur/wikileaks-risiken-bei-japans-atomanlagen-waren-bekannt-1664146.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 18, 2011 at 2:30 pm

Risikoforscher Prof. Wolfgang Kromp jetzt im “Standard”-Chat:

http://derstandard.at/1297820689169/Jetzt-Chat-mit-Wolfgang-Kromp

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 17, 2011 at 9:27 pm

New York Times:

With Quest to Cool Fuel Rods Stumbling, U.S. Sees ‘Weeks’ of Struggle

“In the worst case, experts say, workers could be forced to vacate the plant altogether, and the fuel rods in reactors and spent fuel pools would be left to melt down, leading to much larger releases of radioactive materials.”

http://www.nytimes.com/2011/03/18/world/asia/18nuclear.html?pagewanted=2&_r=1&hp

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 17, 2011 at 3:46 am

Japanese Military helicopters now dump water on Fukushima reactors, planned for 100-200 times, video: http://www.youtube.com/watch?v=Rgt6cS_vv9c

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Operation lasted only half an hour.
Presently use of water cannons.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 17, 2011 at 1:17 am

It is now generally accepted among experts that a desastrous heatening and massive radioactive release will probably occur in Fukushima within the next maybe 20 or fewer hours if the cooling fails.

It must be clear that it has to be cooled by all means to avoid greater losses of human lives and huge contaminated territory.

If not possible by ground operations, helicopters could be necessary and must be activated in this case.

Japan must hope for more heroes risking their lives.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Japanese reported that they could not flee because their bosses expect them to continue with work…
In this particular case, the traditional working ethics and buddhist fatalism are highly problematic.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Why was the Russian group of technicians and veterans not allowed to move in?
Are not more machines required, also on ground?
Would it be possible to lead tubes into the reactors (in case also by helicopters) to feed it by powerful high pressure pumps?

[Reply]

N.Tottoli Reply:

Good questions !

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 16, 2011 at 3:59 pm

Germany shutting down seven nuclear reactors

Germany announced Tuesday it would temporary shut down the oldest seven of its 17 nuclear reactors pending a safety review in light of Japan’s atomic emergency.
[…]
http://www.thelocal.de/national/20110315-33727.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 16, 2011 at 3:35 pm

Niklas Schinerl, Greenpeace Österreich:
“Die Atomphysiker bei Greenpeace gehen bereits seit Tagen von einer zumindest teilweisen Kernschmelze aus. Eine Nachricht die von japanischer Seite erst gestern verlautbart wurde. Unser Vertrauen vor allem in die Informationspolitik der IAEO ist massiv erschüttert.”

[Reply]

Comment from Vasiliy Sokolov
Time March 16, 2011 at 12:20 pm

Japan nuclear crisis and CERN
(Convention on Nuclear Safety National Report of Japan
for the Third Review Meeting August 2004.
Government of Japan).
“8.1 Mandate and Duties of Regulatory Body
The mandate of a regulatory body is to ensure safety of nuclear installations, and its duties are to
enforce the legislative and regulatory framework described in the report of Article 7.
One of the important requirements for a regulatory body satisfying his responsibility is, as indicated in
Article 8, Paragraph 2 of this Convention, to ensure effective separation between functions of the
regulatory body and those of any other body or organization concerned with promotion or utilization
of nuclear energy.
Another important function of a regulatory body is to keep communicating independently with the
public of its regulatory decisions, its opinions and their basis.
8.2 Organizations for Enforcement of Safety Regulation of Nuclear Installations
In Japan, the Minister of Economy, Trade and Industry serves as the minister in charge of safety
regulation for all facilities and activities concerning utilization of nuclear energy.
Nuclear and Industrial Safety Agency (NISA) has been established in the Ministry of Economy, Trade
and Industry (METI) as an independent “special organization” dedicated to the administration of safety
regulations. NISA has been executing the policies independently from the Agency of Natural
Resources and Energy dedicated to promote the nuclear energy.
The Incorporated Administrative Agency Japan Nuclear Energy Safety Organization (JNES) was
established in October 2003.
( http://www-ns.iaea.org/downloads/ni/safety_convention/japan_report_041227.PDF )

The problem admitted, it solved and supervised at high level. But it happens.

Subnuclear Installations – LHC (CERN)
The danger is many orders of magnitude higher, but the problems are completely ignored.
O sancta simplicitas!

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 15, 2011 at 3:18 pm

Allegations of conceilements conducted by the Japanese Government:

Hält die japanische Regierung das wahre Ausmaß der Reaktorkatastrophe von Fukushima geheim, um ihr Gesicht nicht zu verlieren? Der israelische Atomexperte Uzi Even befürchtet einen solchen Schamreflex.

http://www.stern.de/panorama/der-verschleierung-verdaechtigt-israelischer-atomexperte-kritisiert-japans-informationspolitik-1663718.html

—————————————
- “No panic” still seems to be priority no 1.
- Evacuations appear far too slow.
- People should know that it could get much worse

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 15, 2011 at 2:24 pm

Prof. Otto E. Rössler schreibt:
————————–

“Eine Frage an die Welt”

Niemand bestreitet, dass die drei neuen Korollare der gravitativen Uhrenverlangsamung von 1907 ( http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2011/03/einsteins-equivalence-principle-has-three-further-implications-besides-affecting-time_t-l-m-ch-theorem.pdf ) zutreffen. Und niemand bezweifelt, dass sie die Sicherheitsgleichung des LHC verändern.

Warum zieht CERN nicht die logische Konsequenz, das Experiment bis zur Klärung zu stoppen?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 15, 2011 at 1:13 pm

Embarrassing inefficiency of the International Atomic Energy Organisation, appearing as a tool of the nuclear lobby to play down the happenings:

“Japanischer Nebelwerfer

IAEO-Chef Yukiya Amano war in den ersten drei Tagen der Krise untergetaucht”

http://derstandard.at/1297820386438/Japanischer-Nebelwerfer

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 15, 2011 at 12:44 pm

German media roundup: Merkel’s nuclear U-turn

Nuclear disaster in Japan has caused Chancellor Merkel to do a sudden about-face and suspend the extension of the lifespans of Germany’s atomic power plants. Newspapers in The Local’s media roundup on Tuesday assess the implications.
[…]

http://www.thelocal.de/national/20110315-33723.html

Anger in France because Government and atom lobby try to surpress a public discussion on nuclear energy.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 15, 2011 at 4:54 am

Latest developments of cooling efforts in Fukushima still increasingly dramatic. Now it needs Japanese heroes and international technical support, probably also expert task forces as consulting recource to hopefully limit the damage.

IAEA obviously hardly able to conduct anything. Japan overburdened, calling for help to the international community.

A leak in one of the reactors seems almost certain. Until now only 20km evacuation zone.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

There is still the impression of a poor and contradicting information policy. Probably also failures have happened. We can hope that the inhabitants have understood that they should flee to safer areas if possible but also stay in solid houses if the radioactive cloud should reach them. It is important to avoid massive traffic jams but evacuation should be enforced.

(The will not to panic and strict processing according to the rule cost many lives at the Titanic.)

All hope is with the technicians in Fukushima now!

[Reply]

Comment from Skeptiker
Time March 14, 2011 at 3:26 pm

Medieninformation

Hans Lehner, Präsident IRQP / IRQF
Institut für Raum Quanten Physik & Forschung

Eine neue CERN / LHC - MEGA-EXPLOSION ist schon vorprogrammiert

http://www.rqm.ch/medieninformation_vom_23.htm

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 14, 2011 at 2:08 pm

It seems like Japan urgently needs international technical support for efforts to cool the reactors. There are reports on quite chaotic circumstances, missing cables for generators etc.

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time March 14, 2011 at 7:08 am

Zu dem Thema einer zu quantifizierenden Sicherheit:

Auf einer FAZ-Webseite unter der Überschrift “Können wir von Japan lernen” äussert sich ein Mathematiker
zum Thema Sicherheit, wobei auch aus dem FAZ-Artikel
Grundsätzliches gelernt werden kann,
sh. dazu:

http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~E6488626574F54E81A39580E4394435A6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

“Von Gerd Antes …

“Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass etwas „sicher“ sei,
so wird hier wieder einmal demonstriert,
dass diese Aussage immer falsch ist. Immer.”

“Es gibt die qualitative Aussage „sicher“ nicht,
sondern nur eine quantitative Sicherheit,…”

” …
Es ist nicht einmal überraschend. Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass etwas „sicher“ sei, so wird hier wieder einmal demonstriert, dass diese Aussage immer falsch ist. Immer. Es gibt die qualitative Aussage „sicher“ nicht, sondern nur eine quantitative Sicherheit, die oft durchaus extrem groß sein kann, so dass insbesondere Politiker daraus gern „sicher“ beziehungsweise „kein Risiko“ machen. Auch wenn das sogenannte Restrisiko 10 hoch minus 6 ist (1 durch 1.000.000) – also sehr klein –, so ist es eben nicht Null. Bei den meisten Menschen, auch Politikern, wird daraus eine gefühlte Null. Während es die Null auf der Risikoseite nicht gibt, ist gerade deswegen auf der anderen Seite das Risiko, dass ein solches Ereignis irgendwann eintritt, hundert Prozent, beziehungsweise die Wahrscheinlichkeit ist eins. Es ist also nicht die Frage, ob es eintritt, sondern nur, wann und wo.

Der Autor ist Mathematiker und Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums am Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.”

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Nochmal der Mathematiker Gerd ANTES in seinem FAZ-Artikel:

“Gefühlte Nullen bei kleinen Risiken und daraus folgenden Bauchentscheidungen sind rückwärts weisend und indiskutabel in einem Land, das sich im Informationszeitalter angekommen wähnt.”

……………………….

Schaut man sich die Videos mit Interviews
bestimmter führenden CERN-Mitarbeiter
zu dem Thema Sicherheit an,
so fühlt man schon die hundertprozentige Überzeugung und man spürt schon als Zuschauer eine gewisse Bauchentscheidung und liest sie aus den gesprochenen Sätzen heraus:
Das Nullrisiko - eine “gefühlte Null”.

Wo sind die quantifizierten Irrtumspotenziale ?
Schlussfolgert man wie CERN - sie gibt es nicht.

Kann eine derartige Analyse wie der LSAG-Report 2008 als wissenschaftlich gelten,
wenn er die zugrundeliegende Verlässlichkeitsangaben nicht im Detail aufgreift und nicht auswertet ? Der Forscher M. LEGGETT
von der Griffith-Universität hat in 2009 in einer
Abhandlung etliche Schwächen des
Sicherheitsprozesses bei CERN beschrieben.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Eine vorbildliche Sicherheitsstudie ist gewünscht.

Eine deutsche Studie zur Sicherheit der Kernkraftenergie
hat im letzten Jahrhundert einen konkreten,
bezifferten Zahlenwert zu einer bestimmten Risikowahrscheinlichkeit
ergeben (Reaktorsicherheit). Derartige Vorbildlichkeit
systematischer Analysen wünschen sich aufmerksame
Beobachter des LSAG-Prozesses am CERN zumindestens ebenso. Im Falle der Sicherheitsstudie
zu deutschen Kernkraftwerken ist die
bezifferte Angabe eines konkreten
Restrisikos gelungen - ein derartiges intensives Bemühen ist im Falle des LSAG-Reportes 2008
leider nicht erkennbar.

Unverständlich bleibt im Falle des LHC,
dass angesichts der seit etlichen Jahren von Physikern
selbst entdeckten und selbst erwogenen Gefahrenmomenten
seitens des Experimentbetreibers (CERN)
k e i n e konkreten Verlässlichkeitsangaben zu einer detaillierten, analytischen Auswertung
von Irrtumspotenzialen im LSAG-Report 2008 herangezogen werden und somit
keine bezifferte Angabe einer Risikoobergrenze ermittelt wurde.

Genau dies jedoch haben Wissenschaftler,
welche nicht zum LHC-Experiment zugehörig sind und daher als
CERN-unabhängig betrachtet werden können,
auf einer empirischen Datenbasis getan,
nämlich eine mit einer bestimmten Zahl versehene Obergrenze
eines globalen, jährlichen Risikos für die neuen Collider ermittelt -
eine seriöse Veröffentlichung in einem wissenschaftlichen
(vorgeprüften / peer reviewed) Magazin erfolgte dazu,
ohne dass diese Analyse (auf Basis von speziellen
astronomischen Daten) vom LSAG-Report
im Detail aufgegriffen und widerlegt worden wäre.

Nun, eine quantifizierte Sicherheitsangabe ist prüfbar
(Prüfbarkeit entspricht einer generellen Forderung an
Wissenschaftlichkeit überhaupt) -
und geeignet, mittels einer
ständig zu aktualisierende Sicherheitsanalyse
stets auf dem letzten Stand der physikalischen Erkenntnis
gebracht zu werden, damit auch zukünftige Eventualfälle tatsächlich
systematisch ausgeschlossen werden können;
diese mögen erst auch im weiteren Verlauf weiterer Analysen
und des Erkenntnisfortschrittes entdeckbar sein;
das alles verlangt nach Aufmerksamkeit, zumindestens nach einer stetig anhaltenden Aktivität einer LSAG-Sicherheitsgruppe am CERN und darüber hinaus.

Rein qualitativwertige Aussagen mit scheinbar endgültig
abschließendem Charakter wie “Das Experiment ist sicher.”
genügen hier einigen spezifizierenden Anforderungen
an eine moderne Sicherheitsanalyse einfach n i c h t.

Physiker haben bereits seit Ende des letzten
Jahrhunderts eine mikroskopische
Explosion experimentiell wiederholt durchgeführt, die
- erstmalig vor ca. einem Jahrzehnt, unvorhergesehen -
bei einem Tiefsttemperatur-Experiment
zu beobachten gewesen war (BOSENOVA).
Über die Wirkung und Verbleib des hierbei möglicherweise
entstandenen sog. Remnants ist bis heute nichts Verlässliches bekannt; nicht sicher zu erklärende, energetisch wirksame Prozesse
in planetaren Körpern sind hingegen astronomisch definitiv festzustellen - gibt es hier evtl. einen Zusammenhang, der
zunächst ausgeschlossen werden muss ?

Vor weiteren derartigen oder gleichwertigen Versuchen in der Physik wäre zu
empfehlen, alle vorhandenen, teils noch nicht von der Theorie
genau beschreibbaren Beobachtungen, im Rahmen mindestens
einer einzigen Theorie und im Rahmen der Messgenauigkeiten
komplett, umfassend darstellbar zu machen,
um Irrtumspotenziale, somit auch Gefahrenpotenziale
gezielt zu verkleinern,
b e v o r man sich weiter in die sog. nicht erforschten “Gewässer” (”uncharted waters”) begibt und einen ‘Schiffbruch’ dabei nicht
ausreichend qualifiziert ausschließen kann.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 13, 2011 at 11:15 pm

Presently around 7 am, Monday 14 2011 in Japan. Many Japanese cannot receive any news. Electricity fall outs. Japanese gouvernment seems overburdened and tries to avoid panic, also technical help and supply seems urgently needed to cool down the reactors in several atomic hazard power stations, following an electricity fall out after the devastating tsunami-catastrophe:

If you live near atomic hazard power stations:
Watch the weather development (presently: flee to the West if possible)
If the atomic cloud reaches you, stay in a solid and isolated house, this could reduce contamination up to 90%.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 13, 2011 at 1:25 pm

Nuclear catastroph at Fukushima:

The government is still trying to avoid any panic. In our times, one of the most irrational fears is the fear of panic.

Presently, it is getting worse every minute. Probably a nuclear meltdown has happened in two reactors. Other two reactors could follow. Simply: All should leave Fukushima and the surrounding area!

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Catastroph changing nuclear security policy:
—————————————————

Merkel calls for review of nuclear plant safety

Following an emergency meeting with German cabinet members on Saturday, Chancellor Angela Merkel announced a safety inspection of nuclear power plants in Germany, as a blast at Japan’s Fukushima plant raised fears of a meltdown.
[…]
Merkel announced an inspection of the country’s reactors in tandem with state governments, and called for a special summit at the EU level.
[…]
She added that the focus should be on “safety,”
[…]
On Saturday, tens of thousands of anti-nuclear demonstrators gathered in the state of Baden-Württemberg to form a human chain from Stuttgart to the Neckarwestheim plant. Organisers said some 60,000 people took part in the protest.
[…]
Meanwhile, nuclear safety expert Michael Sailer said it was fundamentally possible that a crisis could occur.

“We have basically the same reactors as Japan, and so it is wrong to say that such accidents are impossible in Germany,” Sailer told German news agency DAPD.

http://www.thelocal.de/national/20110313-33681.html

————————————————-
Will a safety conference on the experimental subnuclear reactor LHC also not take place before something happens?

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) schloss am Montag in Berlin ein Moratorium nicht aus. “Wir brauchen auch eine neue Risikoanalyse”, sagte er. Die Regierung ist unter Druck, weil am 27. März in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will voraussichtlich am Dienstag mit den Ministerpräsidenten der Bundesländern über die Sicherheit der deutschen Meiler sprechen.

Der Münchner Strahlenexperte Edmund Lengfelder forderte sofortige Stilllegungen: “Der größte Teil unserer deutschen Atomkraftwerke hat einen Planungsstand aus den Siebziger Jahren, das heißt, heute wären eigentlich praktisch alle deutschen AKWs nicht mehr genehmigungsfähig, weil sie eben diese alten Konzepte haben”, sagte der Wissenschaftler im rbb-inforadio. “Eigentlich müssten acht der deutschen Reaktoren sofort abgeschaltet werden.”

http://www.gmx.net/themen/nachrichten/erdbeben/007d0fk-berichte-ueber-strahlenwolke

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 11, 2011 at 1:05 pm

LHC presently running at very high collision energies around 3500 GeV, live:

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Machine now in test mode.

[Reply]

Comment from iamchristin
Time March 11, 2011 at 12:55 pm

Form your views on cerns activity plan 2011, in matters of the earthquake and tsunami in japan (March 11 2011):

https://espace.cern.ch/be-dep/BEDepartmentalDocuments/BE/2011-LHC-schedule_v0.2.pdf

Coincidence again? There are some discussions in the web…

[Reply]

Skeptiker Reply:

Ein Geologe und Erdbebenexperte sagte eben im TV zur Atomkatastrophe in Japan unter anderem: Massenverlagerungen in der Erde verursachten Verschiebungen der Erdrotationsachse um einige Zentimeter.
Bleibt in jeder Hinsicht zu hoffen, dass nicht alles noch schlimmer wird…

[Reply]

Comment from Alf Pretzell
Time March 9, 2011 at 4:01 pm

Hallo Frau Müller,

ihre Überlegung MBH’s wären nicht sofort bemerkbar ist in Kritikerkreisen gut bekannt. Sie wissen ja sicher, dass Akkretionszeiten hierbei eine Rolle spielen, der Gedanke ist bekannt.

Ich finde die Beobachtung interessant, dass solche Gedanken wie sie hier geäußert werden, fast garnicht von der Öffentlichkeit oder den Kollegen im CERN beachtet werden. Immer wieder überzeugte ich mich davon. Eine interessante Eigenschaft des webs. Man kann hier schreien - ob man jedoch gehört wird?

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang Informationsflüsse und Gewahrsein - hier sehr wichtig, damit die kritischen Geister nicht selbst in einem MBH “versacken”. Lichter sind eine Möglichkeit.

Ich habe mir erlaubt, direkt in Genf die Beteiligten anzuhören. Ergebnis: Sie sind nicht adäquat informiert über die hier diskutierten Gefahren, machen sich darüber “keine Gedanken”. Sie wissen ja sicher, dass es im Auge eines Hurrikans für gewöhnlich still ist. Mit diesem “Naturvergleich” möchte ich die Situation einmal beschreiben. Allerdings metaphorisch und nicht wie das CERN bei dem Vergleich mit kosmischen Strahlen mit dem Anspruch auf wissenschaftliche Exaktheit - bitte beachten sie meine Gegenargumente hierzu und versuchen Sie (und alle), die aufgedeckten Ungenauigkeiten (ja Täuschungen, vielleicht unbeabsichtigt) zu verstehen.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Ausgegrenzte wissenschaftliche Kategorien - hier: Zuverlässigkeitsangaben
und die zugehörigen bezifferten Werte.

Ein Bemühen des CERN um den ernsthaften Versuch, ein
Risiko zu quantifizieren, ist mir persönlich nicht erkennbar -
wie sonst muss ich erklären, dass in der CERN-Arbeit
(Astrophysikalische Implikationen … / Giddings u. Mangano, G&M) keine
Werte wie Vertrauensbereiche, Signifikanzniveaus,
Standardabweichungen u.ä. n i c h t aufgelistet werden (sonst
in anderen physikalischen Arbeiten obligatorisch üblich) und
somit von weiteren Schlussfolgerungen
ausgeklammert sind, und die o.g. Arbeit lediglich
auf eine ja/nein-Philosophie hinausläuft ?

Die Hinzunahme dieser i.d.R. konkret bekannten, o.g.
Größen (also mathematisch-empirisch begründete Zuverlässigkeitsangaben)
impliziert zudem bei tiefergehender Analyse, prinzipielle, systematische Irrtumsmöglichkeiten
in einem zweiten Schritt aufzuspüren und zu untersuchen (wie T. ORD et al.
prinzipiell fordern) - auch dies ist weitgehend unterblieben;
einige Unwägbarkeiten von Theorien, Modellen und Kalkulationen bleiben unberührt,
anstatt sie entschieden anzusprechen und mit in eine Untersuchung aufzunehmen.

Somit resultiert für mich, leider sehr schmerzhaft,-
eine Enttäuschung über einen grundliegenden
wissenschaftlichen Anspruch des CERN -
die Situation wirkt auf den neutralen unbefangenen Betrachter, als würde
Wissenschaft die Wissenschaft verlassen,
um Wissenschaft zu betreiben.

Anstelle der sonst üblichen, konkreten Zuverlässigkeitsangaben treten vornehmlich Signifikanzbeurteilungen nur mit einem vorrangigen Entweder/Oder-Charakter.

Bei derartigem Vorgehen muss zwingend am Ende einer Untersuchung
das Ergebnis stehen: Kein ‘vernünftiges’
Risiko erkennbar. - Ist das wirklich Wissenschaft ?

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

CERN, die Institution, scheint zu wissen, dass akademisch diskutierte Gefahren Ernst genoommen werden müssen, daher wurden die LSAG und verwandte Berichte verfasst.

Diese sind aber im Zusammenhang mit der größten Maschine der Erde nur sinnvoll, wenn die von Herrn Uebbing und anderen angesprochenen Kriterien erfüllt werden. Dafür reicht unter Umständen bei einem solchen Unterfangen eine kleinere Untergruppe einfach nicht aus!!

Alle anderen nämlich fühlten sich kaum angesprochen - und damit ist ein schlechter Fall eingetreten, bei dem sich alle (Behörden, Mitarbeiter, Publikum) auf ein offensichtlich unzureichendes Assessment dieser Institution verlassen. Dahinter versteckt sich offenbar ein systemischer Fehler, der einer Kleingruppe fälschlich eine Arbeit aufbürdet, die so nicht geleistet werden kann.

Daher möge man bitte die Stimmen unserer “Kleingruppe” endlich an den “Partikelplätzen” und bei den Behörden erhören und entsprechende Korrekturen vornehmen…!!

Wenn ich bitten darf - für die Wissenschaft, deren Intelligenz und Ergebnisse ich in der Partikelphysik durchaus würdige. Die anderen Zweige der Wissenschaft können bei dieser Gelegenheit ebenfalls noch dazulernen und die Fehler auf einer höheren Ebene zur Verbesserung nutzen.

Mit Gruß

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… bei systemische Fehlern solchen Kalibers gibt es keine direkt Verantwortlichen, daher können alle guten Mutes die Verbesserungen vornehmen…

möchte man meinen.

Doch systemische Fehler bedingen auch, dass sich häufig niemand wirklich bemüßigt fühlt, diese Korrekturen vorzunehmen.

Dies sei bedacht bitte - ich muss darauf hinweisen.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Lieber Alf, dem letzteren muss aber widersprochen werden:

Der systemische Fehler liegt v.a. darin, dass offenbar ein gesetzlicher Graubereich oder eine Gesetzeslücke bzgl. Regulierung und Risikoprüfung von derartigen Hochenergieexperimenten gegeben ist.

Wie auch in den hier abrufbaren Klagsschriften dargelegt, liegt die Letztverantwortlichkeit bei den CERN-Mitgliedsstaaten (ownership-principle), umso mehr bei der Schweiz und Frankreich (zusätzlich territory principle) und beim Betreiber CERN (Council members) und dem CERN Management.

Die physikalische Gemeinschaft oder die wissenschaftliche Presse trifft eine moralische Mitverantwortlichkeit.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Ja genau, diese Gesetzeslücke, wer hier nämlich die sicherheitstechnische Verantwortung für solche Präparationen (nicht nur LHC) übernimmt, ist noch nicht geschlossen.

Dies ist für mich der systemische Fehler großen Kalibers.
Den sich offenbar bis jetzt keiner bemüht professionell zu schließen. Stichworte sind hier wie du sagst

ownership principle
territory principle
membership principle

und auch eine vernehmbare Korrektur und ein Einsehen aus akademischen Kreisen:

-> “academic principle” !!

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Dieser systemische Fehler diffuser Verantwortlichkeit bedingt meines Erachtens auch die verstreuten Sicherheitsberichte, die beispielsweise den Naturvergleich mit kosmischen Strahlen nicht fundamental darstellen. Hier wären meines Wissens unter anderem sorgfältige, generelle Erläuterungen folgender Kategorien angebracht:

- symmetrischer versus unsymmetrischer Stoß

- Rapiditäten der secondaries

- genaue Parameter der Maschine

- Darstellung des Standes der Technik in der Astrophysik

- inklusive der Unsicherheiten unterliegender Physik und experimenteller Evidenz

- kritische Darstellung astronomischer Evidenzen

- kosmisches Reaktionsvolumen (Größe und Eigenschaften)

Dies ist ein Ausschnitt des Problems - ich gehe hier nicht auf die akademisch diskutierten Warnungen ein, sondern betrachte nur den Naturvergleich an sich. Die Erläuterung dieser Kategorien ist in den vorhandenen Dokumenten angerissen - ich bezweifele, dass die notwendige Möglichkeit einer Falsifikation dieses Vergleichs bei der Kürze dieser Dokumente ausreichend gegeben ist.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… mit anderen Worten sollte man sich im vorliegenden Zusammenhang meines Erachtens fragen, ob man die Evidenz in der Natur, die man durch die kosmische Schauerforschung hat, ausreichend dargestellt und geprüft hat…

… und andererseits ob man guten Gewissens tatsächlich Evidenz für potentiell gefährliche Objekte - wie beispielsweise für MBHs (”mini black holes”) zu lesen ist - durch solche künstliche Präparation erzeugen sollte?!

Hier scheint mir die Neugier auf Kosten verantwortlicher Vorsicht einfach zu übermächtig…

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time March 9, 2011 at 2:47 pm

Hinterfragungswürdige Angaben zu dem Kollisionswinkel der LHC-Teilchenstrahlen
(Kreuzungswinkel mit 0,006 Grad beziffert)

Vielleicht weiß jemand als Experte hierzu eine klare Antwort:

Aus dem CERN-Bereich, der in der Öffentlichkeit
dankenswerterweise weitestgehend transparent erscheint,
rühren widersprüchliche Werte für die Größe
des Kollisionswinkels der gegenläufigen Teilchenstrahlen
im LHC.

Aus Publikationen, die der weiteren Öffentlichkeitsarbeit
von CERN zugezählt werden können (Quellen s.b. unten),
ist der Wert “1,5 Grad” bzw. “1,5 degree” entnehmbar
- aus einem technischen Handbuch (Quelle s.b.u.)
können definitiv rechnerisch vergleichbare,
jedoch wesentlich kleinere Angaben -
bereits nach einfacher Umrechnung - ermittelt werden
wie 0,016 bis 0,023 Grad (für die Experimente ALICE, ATLAS,
CMS und LHCb).

Nun, da ein technisches Handbuch hohe Aussagekraft hat,
gehe ich davon aus, dass die vorgefundenen Angaben “1,5 Grad”
sich nicht auf die LHC-Strahlen beziehen, obschon hier
tatsächlich wortwörtlich genau ein Bezug
auf die ‘Strahlen’ formuliert ist.
(Vielleicht schneiden die umschließenden Führungsrohre
für die Strahlen sich unter diesem Winkel ? -
Somit liegt, wie ich meine, ein Zahlenirrtum, evtl. auch in
Form eines Zuordnungsfehler vor.)

Da der Kollisionswinkel der Teilchenstrahlen
für die Verteilung der Restimpulse der
Kollisionsprodukte maßgeblich ist,
liegt mit der Winkelangabe ein wichtiger, entscheidender
Parameter möglicher, auch unerwarteter
n e u e r Entwicklungspfade der künstlichen Teilchen
zur Beurteilung vor.

Umso mehr kann es überraschen, wenn
auf einer informatorischen Webseite von DESY
(= Teilchenbeschleuniger in Hamburg, dort sind
professionelle Experten / Physiker beteiligt)
von einer beabsichtigten Verkleinerung des Kollisionswinkel
im LHC auf 100 Microrad ( = 0,006 Grad, d.h. Altgrad,
also auf Basis des Winkelmaßes auf der sonst
üblichen 360-Teilung des Vollkreises) am 20.09.2010
die Rede ist - zwecks effektiver Erhöhung der Kollisionsrate im
LHC - sh. bitte http://www.weltmaschine.de/news/20092010/ .

Dieser um weniger als die Hälfte kleinere Wert
(des bislang bekannten kleinsten Winkelwertes)
für den Kollisionswinkel der Teilchenstrahlen
v e r r i n g e r t nochmals deutlich die Restimpulse
der Kollisionsprodukte und kann dazu beitragen
- im Gegensatz zu den Kollisionsprodukten der
Kosmischen Strahlung - , dass n e u e Generierungsfenster
für ein unerwartetes Verhalten
der künstlichen erzeugten Teilchen entstehen.

Quellen:
1) Sh. Artikel: “The LHC: a look inside”
(Dr. Rolf Landua) - sh. Science in School,
Issue 10 : Winter 2008, dort S.38 oben:
“…the beams cross at an angle of 1.5 degrees…”

2.) Sh. Paperback -
“Am Rande der Dimensionen - Gespräche über
die Physik am CERN” (Autor Rolf Landua),
Edition Unseld, 2008, dort Seite 59:
“Genau in der Mitte der Kaverne
kollidieren die Strahlen unter einem
Winkel von 1,5 Grad.” -

3) Sh. Vol_1_Chapter_2-crossingangle.pdf
(Auszug aus einem techn. Handbuch zum LHC)-
sh. dort Table 2.3:
LHC machine parameter relevant for the peak luminosity,
download unter
https://edms.cern.ch/file/445830/5/Vol_1_Chapter_2.pdf:
“…
Half crossing angle for ATLAS and CMS (IP1/IP5)/Collision [mikrorad]
+/- 142,5 … … …”

Anmerkung: Da die Restimpulsverteilung
der künstlichen Kollisionsprodukte
bei Giddings- und Mangano (in “Astrophysical Implications…”)
zwar formelmäßig angesprochen wird (s.S. 79 ff)
und auch dort in Fig. 11 eine spezialisierte
Geschwindigkeitsverteilung graphisch angezeigt wird,
jedoch von diesen Wissenschaftler keine ausgefüllte Tabelle der
möglichen Restimpulse einschl. ihrer Wahrscheinlichkeitswerte
aufgeführt wurde, wurde noch in 2008 bei einem Physiker des
CERN d i r e k t nachgefragt -
demnach erreicht mit bestimmten kleinen Wahrscheinlichkeiten
ein bestimmter, geringer Anteil der LHC-Kollisionsprodukte n i c h t
die Fluchtgeschwindigkeit der Erde.
Die Tatsache der Aussage eines Physikers des CERN
wurde mir persönlich glaubhaft im persönlichem Gespräch mit
Prof. Dr. Rössler am 27.01.2011 versichert;
ein früher genannter Anteil von 0,000001 (bis sogar 0,00001,
für mBH) ist mir dazu bislang jedoch noch nicht
unabhängig bestätigt worden. - Ich bin dabei, mich
um eine weitere Verifizierung zu diesen beiden
Zahlenwerten, die das Nichterreichen der
Fluchtgeschwindigkeit der Erde betreffen, zu kümmern.

Unbestritten zeigen jedoch G&M auf (s.S. 79 ff), dass
bezifferte Wahrscheinlichkeiten des Einfanges von bestimmten,
hypothetischen, LHC-erzeugten Schwarzen Löchern
auf der Erde gegeben sind.

Experten mögen doch die Formeln von Giddings
und Mangano in “Astrophysical Implications…”,
dort S. 79 ff, weiter auswerten und konkrete Zahlenwerte
für den Anteil der entstehenden Teilchen mit einer
Restgeschwindigkeit kleiner als 11,1 km/sec einmal benennen -
falls möglich; es bedarf freilich einiger
mathematischer und physikalischer Fachkenntnisse,
um G&M’s Formelangaben praktisch aufzugreifen
und sie in einem weiteren Schritt in konkrete Zahlenangaben
umzusetzen.

Man suche aber auch einmal bei G&M nach
dem Begriff “crossing angle”
als Einflußgröße auf die Restimpulsverteilung -
ich finde nichts dergleichen - das Fehlen der präzisen
Diskussion dieser Einflussgröße ist bedauerlich.

Nun, klar ist, dass die resultierende
Geschwindigkeitsverteilung (rapidity spectrum)
nicht trivial ist - sie kann als Überlagerung von zwei
unterschiedlichen Häufigkeitsverteilungen errechnet werden.

Auch sog. “anomale” Geschwindigkeitsverteilungen sind von
vornherein seriöserweise nicht völlig ausschließbar.

Kleine Restgeschwindigkeiten können denkbarerweise zu
anderen Teilchenreaktionen führen als die, die
unschädlicherweise von der Kosmischen Strahlung her der
Wissenschaft bekannt sind; z.B. deswegen ist ein Zweifel
anzumelden, wenn die Kosmische Strahlung als
Sicherheitsargument behauptet wird.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 6, 2011 at 7:28 pm

CERN obviously ignores that German court recommends safety conference.

7 TeV collisions with low intensity beams have been already reported.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 27, 2011 at 12:25 pm

EURATOM-Volksbegehren:

Eintragungswoche 28. Feber - 7. März 2011.

Österreich sagt NEIN zu Atomenergie - DAS unterschreiben wir!

www.euratom-volksbegehren.at

http://www.facebook.com/group.php?gid=52421436836

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Kernfusion-heiße Luft?

6,6 Milliarden für eine Zukunftsforschung”- Mehrkosten von 1,4 Milliarden Euro!

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1056445

Über das Luftschloss Kernfusion

“Teures Spielzeug für einen elitären Kreis”. Interview mit Heinz Smital von Greenpeace

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34128/1.html

Kritik der EFI-Experten an EU-Forschungsstrategie

[…]
Schwerwiegendes Managementversagen

Die EFI-Experten stellen zudem gravierende Fehlentwicklungen bei wissenschaftlichen Großprojekten fest, die von der ESA oder Euratom umgesetzt werden. Die Durchführung der einzelnen Projekte erfolge weder transparent noch kontrollierbar und führe zu “teilweise drastischen Kostenüberschreitungen”. “Ein Beispiel für ein solch schwerwiegendes Managementversagen stellt die Abwicklung des Projektes ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor) dar”, heißt es in dem Gutachten. Alleine für die Jahre 2012 und 2013 sei mit einer Kostenüberschreitung von 200 Prozent - 2,1 Milliarden statt 0,7 Milliarden Euro - zu rechnen.

http://www.euractiv.de/gesellschaft-und-bildung-000285/artikel/kritik-der-efi-experten-an-eu-forschungsstrategie-004425

———
Neben dem 7 Mrd. plus? Schwarzen Loch am CERN ist haarsträubend, dass zusätzlich noch das Mega-Projekt FAIR in Darmstadt gebaut werden soll. Lobbyist Stöcker hält übrigens ein bizarres Patent auf einen rein hypothetischen Schwarzloch-Reaktor, als Perpetuum Mobile zum Steuergelder herausziehen:

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/technik/mega-projekt-teilchenbeschleuniger-in-darmstadt_aid_558907.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

All three Austrian opposition parties are supporting the current referendum to quit the EURATOM treaty.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 25, 2011 at 3:48 pm

An important assumption concerning Prof. Otto Roessler’s theory demonstrating great danger from collider produced micro black holes is now confirmed: Super fluidity in neutron stars. This could mean that these dense objects cannot be harmed by micro black holes, as proposed in many safety arguments, claiming neutron stars would be the first observable victims of stable micro black holes, if they existed.
———-

Bizarre Friction-Free ‘Superfluid’ Found in Neutron Star’s Core

ScienceDaily (Feb. 23, 2011) — NASA’s Chandra X-ray Observatory has discovered the first direct evidence for a superfluid, a bizarre, friction-free state of matter, at the core of a neutron star.
[…]

http://www.sciencedaily.com/releases/2011/02/110223151943.htm

[Reply]

EQ Reply:

Herr Rössler hat bis heute nirgends hergeleitet oder plausibel zeigen können, dass Neutronensterne im Inneren in Bezug auf

Gravitation
Starke und schwache Kernkraft

irgendwie “superfluid” sein könnten. Und genau deshalb ist sein Argument auch flawed, not even existing.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

@EQ: Die Superfluidität im Inneren von Neutronensternen wird von Rössler doch nicht mithilfe des [gothic] R-Theorems hergeleitet und ist auch kein integraler Bestandteil dieser Theorie.

Die Superfluidität taucht in der LHC-Sicherheitsdiskussion dort auf, wo argumentiert wird, dass stabile Mikro-Schwarze-Löcher in den dichten Neutronensternen steckenbleiben und diese relativ rasch in ein Schwarzes Loch verwandeln müssten. Rössler entgegnete sinngemäß, dass in einer Materie ohne Reibung (”friction-less”, s.o.), sofern in Neutronensternen gegeben, auch nichts stecken bleiben könne. Nun bestätigt NASA’s Chandra X-ray Observatory die Annahme der Superfluidität in Neutronensternen.

[Reply]

EQ Reply:

Sie haben offenbar nicht wirklich verstanden was ich gesagt habe. Es ist auch völlig egal, ob das gotische R hier im Spiel ist oder nicht, denn wie gesagt findet sich bei Rössler g a r k e i n e Begründung seines Superfluiditätsarguments.

Superfluidität und Reibung beziehen sich auf elektromagnetische Wechselwirkungen. Selbst wenn ein Neutronenstern mit seiner großen Dichte im Inneren elektromagnetisch superfluid ist, so bezieht sich das nicht auf die gravitative Wirkung und ebenfalls nicht auf die Kernkräfte.

Sofern sich Rössler also auf klassische Reibungslosigkeit bezieht, ist sein Argument überflüssig (mal ganz davon abgesehen, dass er, wie gesagt, es sowieso nicht ansatzweise begründet hat). Sofern er sich auf neue Phänomene wie eine gravitative Superfluidität bezieht, ist er bisher j e g l i c h e stichhaltige Begründung dieses vom Himmel fallenden “Arguments” schuldig geblieben.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

[Sie wiederholen sich, “EQ”. Sie sollten Folgendes auseinanderhalten:]

Kurzzusammenfassung Prof. Rössler in der LHC-Sicherheitsdebatte

- Es existiert Prof. Rösslers [gothic] R Theorem, welches katastrophale Folgen durch an Teilchenbeschleunigern künstlich erzeugte Mikro-Schwarze-Löcher ergibt.

- Es existieren Stellungnahmen von Wissenschaftlern, die sich gegen die Schlüssigkeit dieses Theorems aussprechen.

- Es existieren Stellungnahmen und Erläuterungen Rösslers hierzu, dass er sein Theorem nicht widerlegt sieht. (Tatsache ist, dass sich nur einige wenige Wissenschaftler mit diesem Theorem auseinandergesetzt haben und dass es eine komplexe Frage ist, ob Rössler widerlegt sei oder nicht.)

- (Neben Rösslers Theorem existieren gut 4 Kategorien von diskutierten Szenarien und zahlreiche anderen Theorien, die auf existentielle Risiken hinweisen, sowie die expliziten Stellungnahmen von verschiedenen Risikoforschern, dass der LHC Sicherheitsreport völlig unzureichend und befangen ist, ein kritischer Bericht mehrerer Forscher aus Oxford zum LHC-Risiko, ein schwachsinniges Patent aus Deutschland auf einen rein hypothetischen Schwarzloch-Reaktor als Perpetuum Mobile zum Steuergelder herauslocken, etc. etc.)

- Dann gibt es ein völlig anderes Argument, welches Rösslers Theorie nicht inhärent kritisiert, sondern mit dem Hinweis auf entwicklungsfähige astronomische Beobachtungen behauptet, dass jegliche physikalische Theorie, welche eine vom LHC ausgehende Gefahr behauptet, VON VORNHEREIN (”in advance”) nicht stimmen könne, da dies durch Beobachtung aufgefallen wäre. (Genau so hat Dr. Ellis tatsächlich argumentiert, weswegen der LHC-Sicherheitsreport, den er maßgeblich prägte, seiner Meinung nach sogar überflüssig wäre.) Hierzu zählt z.B. jenes Argument, dass Mikro-Schwarze-Löcher in den dichten Neutronensternen besonders oft steckenbleiben müssten und diese in relativ kurzer Zeit (vorausgesetzt wird also Beobachtbarkeit dieses Zeitraums sowie Vergleichbarkeit mit LHC-produzierten mBHs) in ein Schwarzes Loch verwandeln müssten, also könne es gar keine stabilen mBHs geben. Man sieht allein hierbei, dass sich in der Argumentation zahlreiche Unsicherheiten verbergen.

- Rössler sagte zu diesem „Von-Vornherein“-Argument – GANZ ABGESEHEN VON DER FRAGE NACH DER INNEREN STIMMIGKEIT SEINES THEOREMS – dass die Vergleichbarkeit wegen der Frontalkollisionen begünstigenden Versuchsanordnung am LHC nicht gegeben sein könnte und sinngemäß, dass im Falle von superfluider Neutronensternmaterie die einzelnen Teilchen keinen Widerstand aufweisen könnten, sodass das mBH nicht „steckenbleibt“. So etwa im bekannten TV-Interview, zu finden auch am Ende der Startseite von www.LHC-concern.info

- Nun wurde die superfluide Neutronensternmaterie („friction-less“) von der NASA durch Beobachtung bestätigt.

[Und nun glaube ich nicht, dass Sie, „EQ“, über die Reibungseigenschaften und andere völlig offene Fragen zu einer extremen Materie, die eben zum ersten mal empirisch nachgewiesen werden konnte (und in deren Nähe für uns auf ewig nichts zu holen sein wird weil die Gravitation viel zu stark ist um jemals wieder wegzukommen) von vornherein bescheid wissen.]

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Quantentheorie (QT) und Allgemeine Relativitätstheorie (ART) derzeit nicht voll miteinander vereinbar:

In engen Bereichen der physikalischen Realität,
in äusserst extremen Verhältnissen,
wo die derzeitige Quantentheorie und die Allgemeine Relativitstheorie
Schwächen zeigen und nicht miteinander voll vereinbart sind,
muss auch mit aussergewöhnlichem, nicht unbedingt den
derzeitigen Vorstellungen entsprechendem Verhalten
der Materie gerechnet werden -
es stellt sich die Frage des sachkundigen Lesers, welches Verhalten
der Materie kann mit Recht ausgeschlossen werden und welches nicht ?

Konkret:
Wenn der renommierte Physiker Prof. Dr. Stöcker meint,
dass elektrisch geladene mikroskopische Schwarze Löcher
in der üblichen, uns umgebenden Materie längerfristig schadlos
gebunden werden können, so stellt sich die
Frage, ob elektrisch ungeladene mikroskopische, noch ausreichend
kleine Schwarze Löcher in extremer Umgebung (wie der superfluiden
Materie in den Zentren von Neutronensternkernen) ebenfalls
nicht langfristig dort gebunden werden können
und mit welchen denkbaren Mechanismen ?

Wer schließt diese These zu dem Verhalten der Materie unter
extremsten Verhältnisse wissenschaftlicherseits überzeugend aus -
in einem Extrembereich der physikalischen Realität,
wo QT und ART miteinander um die zutreffende Aussage noch konkurrieren
können oder müssen ?

Ferner stellt sich die Frage - da
Astronomen feststellen, dass
Weiße Zwergsterne manchmal sich
zu Supernovae entwickeln -, ob unter
diesen Explosionen einige wenige dabei sind,
die durch die Entwicklung eines
Schwarzen Loches im Innern des
Zwergsternes hervorgerufen wurden ?

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Wenn sich astronomische Beobachtungsindizien für die zuletztgestellte Frage finden lassen oder auch sich nicht ausschließen ließen, hätten derartige Beobachtungsbefunde zumindestens zur Folge, dass ein bestimmtes von Giddings und Mangano behauptetes Sicherheitsargument
n e u zu durchdenken wäre.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Hier eine Vorstellung eines Nichtphysikers vom Quantengeschehen
in extremen Verhältnissen - oder
warum Neutronensternkerne längerfristig stabil
gegen ausreichend kleine mikroskopische
Schwarze Löcher (MBH) sein könnten:

Vom Bose-Einstein-Kondensat wissen wir,
dass sehr viele Quanten gleichsam
sich verhalten wie ein einziges -
damit mögen unter Umständen in den Zentren von Neutronensternkernen Quantenverbänden
entstehen, welche eine gewisse Stabilität gg.
gravitative Akkretion bewahren, weil sie dann jeweils in
G ä n z e von einem mikroskopischen Schwarzen Loch
zu akkretieren wäre - dazu müsste dieses
ausreichend gravitativ stark sein.

Man weiß auch, dass im Bereich der Quantenwelt
(bekannterweise in den Atomhüllen)
sich ein Quantenverhalten einstellt, welches
gleichsam logischen Regeln folgt - hier
mag eine Analogie zum Pauli-Prinzip angedacht
werden, so dass unter extremen Verhältnissen
Quanten oder Quantenverbände sich auch gemäß logischen Regeln verhalten können.

Auf astronomischen Skalen existieren bei
gravitativen Mehrkörpersystemen
auch sog. Lagrange-Punkte, dort herum Zonen einer bestimmten gravitativen Stabilität.

Nun, wenn ein elektrisch ungeladenes MBH
- z.B. erzeugt durch Kosmische Strahlung -
in einen Neutronenstern eindringt,
dabei an Masse auf dem Weg nach unten zunimmt (akkretiert),
so mag es, wenn es nach einiger Zeit
im Bereich des Zentrum des Neutronensterns zur Ruhe kommt,
noch nicht die Masse erreicht haben,
die zum Auflösen der Quantenverbände erforderlich ist
und somit zu einer längerfristigen Koexistenz
- vielleicht auch über Milliarden Jahre -
zusammen mit einem Neutronenstern gelangen könnte.

(Das ist vorläufige Ansicht eines Nichtphysikers! - Was sind also die konkreten Begründungen,
die diese Meinung zu denkbaren physikalischen Möglichkeiten widerlegen -
wie gut ist zur Zeit die beste und verlässliche Aussagequalität derzeit
bezgl. der Materieeigenschaften im Inneren
der Neutronensternkerne ?)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 22, 2011 at 4:09 am

CERN/LHC schedules - according to a post from early March:
(Recent developments see further below).
——————————————————–

CERN has recently announced this
year’s plans for the LHC. Last week CERN held its annual LHC planning
meeting at the French resort town of Chamonix. The recommendations from
that meeting were approved by CERN’s management over the weekend and
announced publicly on Monday.

The basic plan for the LHC is the following:

* Run the LHC at 7 TeV in 2011

* Run the LHC at 7 or 8 TeV in 2012

* Shut down the LHC for repairs in 2013

* Begin collisions at 14 TeV (if possible) in 2014

The full text of CERN’s press release can be found at:

http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2011/PR01.11E.html

Some of the media and blog coverage of this announcement include:

Large Hadron Collider to continue running through 2012
http://www.guardian.co.uk/science/life-and-physics/2011/jan/31/1

The LHC Will Run At 7 TeV In 2011 And 2012
http://www.science20.com/quantum_diaries_survivor/lhc_will_run_7_tev_2011_and_2012-75788

LHC will run at 7 TeV in 2012
http://physicsworld.com/cws/article/news/44982

LHC’s planned upgrade delayed by a year
http://www.newscientist.com/blogs/shortsharpscience/2011/01/lhcs-planned-upgrade-delayed-b.html

CERN Gives Higgs Hunters an Extra Year
http://news.sciencemag.org/scienceinsider/2011/01/cern-gives-higgs-hunters-an-extra.html

LHC will run to end of 2012 - January 28, 2011
http://blogs.nature.com/news/thegreatbeyond/2011/01/lhc_will_run_to_end_of_2012.html

The presentations from the Chamonix workshop are available online and
can be accessed at:

http://indico.cern.ch/conferenceOtherViews.py?view=standard&confId=103957

Some of the important points from these documents include:

* The official line is that the LHC is aiming for 1 inverse femtobarn of
proton-proton collisions this year, but Steve Myers describes this
target as “expectation management”. His real expectation is that there
will be between 2-3 femtobarns of collisions.

http://indico.cern.ch/getFile.py/access?contribId=71&sessionId=9&resId=1&materialId=slides&confId=103957
(Page 15)

The workshop’s discussion on luminosity included an even more ambitious
target of 10 inverse femtobarns (referred to as the “Super-duper
stretched limo somewhere over the rainbow experiments’ special”)

http://indico.cern.ch/getFile.py/access?contribId=69&sessionId=9&resId=1&materialId=slides&confId=103957
(Page 17)

Reading from a graph of last year’s collisions,

http://lpc.web.cern.ch/lpc/lumiplots.htm

the integrated luminosity from the experiments appears to have been
approximately 0.14 inverse femtobarns (140 or so inverse picobarns).
Thus, CERN’s target for this year is to have at least 7 times more
collisions as last year, and possibly as much as 70 times more.

CERN may have adopted a strategy of downplaying such increases. Its
press release only refers to increasing “the data collection rate by at
least a factor of three over the course of this year”, but that is only
the rate, not the total number of collisions. Most of last year’s
collisions took place within a very short period of time, whereas this
year’s high intensity collisions should occur over several months. The
possibility of a very large increase in the number of collisions is
confirmed in the New Scientist article by LHC rapper Kate McAlpine which
states:

“…the LHC’s beam intensity ramped up smoothly through 2010, and
physicists reckon that the LHC could net 40 to 60 times as much data in
2011 as in the year before.”

http://www.newscientist.com/blogs/shortsharpscience/2011/01/lhcs-planned-upgrade-delayed-b.html

* The decision on whether to move up to 8 TeV in 2012 will depend on
tests that are planned for late this year to measure the conductivity of
the LHC’s connections. If the results look promising, the energy will
be increased, but otherwise CERN will stick to 7 TeV and simply try to
log as many collisions as possible. CERN is generally inclined to take
a conservative approach to this decision because they anticipate that
any explosion like the one that happened in September 2008 would not
only result in an 8-12 month shut down, but would also be a huge blow to
CERN’s reputation:

http://indico.cern.ch/getFile.py/access?contribId=71&sessionId=9&resId=1&materialId=slides&confId=103957
(Page 9)

* The shutdown in 2013 is usually described as for “a year”, but more
realistic estimates are 17-19 months. See:

http://indico.cern.ch/getFile.py/access?contribId=71&sessionId=9&resId=1&materialId=slides&confId=103957
(Page 4)

and

http://physicsworld.com/cws/article/news/44982

The above information should give everyone a general idea of the
timeframe we have to work within. For the more detailed schedule for
2011, a draft version from December can be found at:

https://espace.cern.ch/be-dep/BEDepartmentalDocuments/BE/2011-LHC-schedule_v1.0.pdf

although it is likely to be slightly revised based on the latest
decisions.

Some of the main dates to keep in mind are:

February 21 - Re-commissioning of the LHC’s beams

March 14 - Re-start of proton-proton collisions (?)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 22, 2011 at 3:47 am

Amerikaner vernünftiger als Europäer -
Auf der Jagd nach dem “kleinsten Teilchen”:

LHC-Neustart steht bevor

http://www.heise.de/newsticker/meldung/LHC-Neustart-steht-bevor-1194428.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 17, 2011 at 5:57 pm

Readers Edition:

Wissenschaft

CERN-Klage: Gericht spricht sich für die Einberufung einer Sicherheitskonferenz aus
Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 13:13 Uhr von Rolf Froböse

http://www.readers-edition.de/2011/02/17/cern-klage-gericht-spricht-sich-fuer-die-einberufung-einer-sicherheitskonferenz-aus/#35992
—————————-

CERN-Klage stürzt deutsche Bundesforschungsministerin in Schwarzes Loch

http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2011-02-17-5214&pc=s02

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Ökonews veröffentlicht offenen Brief an BM Schavan:

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1056746

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 16, 2011 at 2:31 pm

Open Letter to German Science Minister Schavan by Lawyer Moehring:

Offener Brief von RA Moehring an Bundesforschungsministerin Dr. Schavan

[Reply]

Hanne Müller Reply:

Im Streitfall und ganz besonders unter demokratischer und rechtsstaatlicher Betrachtungsweise, sollte man meinen, haben ausnahmslos alle Parteien ein Anrecht auf eine faire Anhörung bemängelter und ungeklärter Anliegen.

Die einseitige Anhörung darf bei den LHC-Experimenten nicht der Weisheit letzter Schluss sein und ganz besonders nicht in Anbetracht eventuell desaströser Folgen, welche den gesamten Planeten treffen könnten. Das internationale Kritikernetzwerk berichtet nun bereits seit Jahren über konkrete Risiken und mögliche Szenarien und fordert angemessene und unparteiische Anhörung, somit Anerkennung ihres Anliegens. Offene Fragen, welche kürzlich im Februar 2011 an die Geschäftsprüfungskommissionen und Parlamentarier in Bern eingereicht wurden, liegen auf.

Vor dem Hintergrund mangelhafter Risikoevaluierung wird vollkommen ignoriert, dass die Zivilisation bereits heute mit handgemachten Szenarien konfrontiert ist, welche einst nicht bedacht oder verschwiegen wurden. Die Kritikergemeinde verlangt daher geschlossen die geforderte Anhörung, die Beantwortung neu eingereichter Fragen unter Einbezug benannter Kritiker, darunter namhafte Wissenschaftler.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 15, 2011 at 11:11 pm

Presseinfo:

CERN-Klage: Gericht legt Bundesregierung Sicherheitskonferenz nahe

Während der Genfer Protonenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) nach etwa
zweimonatiger Pause wieder anläuft, hat das Kölner Verwaltungsgericht nach der
letztjährigen Bundesverfassungsgerichtsentscheidung die Hauptsacheklage einer in der
Schweiz lebenden deutschen Klägerin verhandelt und den medienbekannten Fachkritiker
Prof. Otto Rössler angehört. Zwar hat das Gericht die Klage abgewiesen. Das Gericht sprach
sich jedoch für die von Rössler und anderen Kritikern geforderte Sicherheitskonferenz aus.

„Das Gericht gibt seiner Meinung Ausdruck, dass es möglich sein sollte, die unterschiedlichen
Sicherheitsaspekte, die auch Gegenstand der beiden Sicherheitsberichte aus den Jahren 2003
und 2008 waren, im Rahmen einer `Sicherheitskonferenz` diskutieren zu lassen“, diktierte der
Vorsitzende Richter Niemeyer nach gut dreistündiger Verhandlung in das Sitzungsprotokoll. In
Anbetracht des bisherigen Prozessverlaufs ist dies eine bemerkenswerte Wendung.

Der Protokollnote vorangegangen war eine fachliche Auseinandersetzung, in der außer Rössler
auch Dr. Voss vom Betreiber CERN (Europäische Kernforschungsorganisation) und Dr. Ringwald
vom DESY (Deutsches Elektronen Synchrotron) angehört wurden zu den Gefahrszenarien, wie sie
in den vom CERN veranlassten Sicherheitsberichten diskutiert, aber letztlich verworfen wurden.

Die Kritiker halten ihre Gefahrwarnungen hingegen durch diese Sicherheitsbegutachtung nicht
für widerlegt, halten die Begutachtung für aktualisierungsbedürftig und fordern deshalb eine
Sicherheitskonferenz von Fachwissenschaftlern, die auch die Kritiker einbezieht.

Geklagt hatte die in Zürich lebende Deutsche Gabriele Schröter gegen die Bundesregierung auf
Anweisung der deutschen Delegierten im CERN-Rat, das Experiment auf das vom LHC
inzwischen erreichte Energieniveau zu beschränken.

Der Klägerin wurde gerichtlicherseits entgegen gehalten, die befürchteten Gefahren seien rein
theoretischer Natur, weshalb eine Gefahr nicht ausreichend dargelegt sei. „Dieses Argument
greift aber nicht, wenn wie hier auch die Sicherheitsbegutachtung auf bloßen Theorien beruht“,
entgegnet darauf der Anwalt der Klägerin, Fachanwalt für Verwaltungsrecht Olaf Möhring.

Hinzu komme, dass die Argumentationskette der Begutachtung keineswegs unangreifbar sei,
insbesondere der Vergleich der Laborexperimente mit der kosmischen Strahlung. Die
Unterschiede seien teilweise so offensichtlich, dass sie schon für Laien erkennbar seien, meint
der Anwalt, der aufgrund des staatlichen Vorsorgeprinzips weiteren Untersuchungsbedarf
Deutschlands und der anderen CERN-Betreiberstaaten sieht.

„Wenngleich das Gericht mit seinem Urteil den Eilbeschluss des Bundesverfassungsgerichts
fortgeschrieben hat, hat es mit seiner Protokollanmerkung ein Signal gesetzt, das auch die
Bundesregierung und CERN nicht werden ignorieren können“, betont Möhring.

Dieser hat nun Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan in einem offenen Brief zur
Abhaltung der Sicherheitskonferenz aufgefordert. „Man darf gespannt sein, ob der Richterappell
umgesetzt wird. Wenn die Konferenz auch juristisch nicht erzwingbar ist, so hat das Gericht
doch deutlich gemacht, dass auch die kritische Wissenschaft mehr einbezogen und so etwa
Versäumtes dringend nachgeholt werden sollte“, so der Anwalt.

Rechtsanwalt Olaf Möhring, Mönchengladbach

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 14, 2011 at 6:37 pm

CMS-CR-2007-013 ; CERN-CMS-CR-2007-013
Title Exotic Physics at the LHC with CASTOR in CMS

Abstract:
“[…] Because of the much larger mass number, Pb-Pb events can be expected to show exotic phenomena that is beyond the reach of cosmic rays.”

http://cdsweb.cern.ch/record/1046330

[Reply]

Comment from Alf Pretzell
Time February 13, 2011 at 2:10 pm

Zur besseren Verständlichkeit noch einmal in deutsch die Unterredung mit Dr. Ellis im Frühjahr vergangenen Jahres.

Ich habe - außer kleineren Kommentaren - hauptsächlich diese Diskussion, zwei Dokumente mit Gegenargumenten zum kosmischen Vergleich (aufbauend auf eine Veröffentlichung von W. Bietenholz und eine generelle hier kürzlich veröffentlichte “counterargumentation”) hier und an anderen “Plätzen” im Netz veröffentlicht. Weiter auch ein “Strategiepapier”, wie das LHC-Experiment aus meiner Sicht ausgesetzt werden kann, einen deutschen Text zur Wissenschaftsorganisation und einen Kommentar zur Ablehnung der Klage von Frau Schröter durch das BVG.

Untenstehend die Diskussion mit Herrn Dr Ellis, Coauthor des LSAG 2008-Berichtes [1] und CERN LSAG-Mitglied (LSAG: Large Hadron Collider Safety Assessment Group). Die email-Diskussion im Frühjahr 2010 schloss sich einem Gespräch an, das ich mit CERN-Mitgliedern einschließlich Dr. Ellis im März geführt hatte, bevor die neuen 7 TeV- Kollisionen stattfanden. Ich gebe der Öffentlichkeit hier die wesentlichen Inhalte, aus Gründen der Privatheit zitiere ich nicht direkt. Meine Kommentare und Fragen entsprechen (bis auf Kürzungen ) den ursprünglichen Formulierungen. Der Text wurde hier in das Deutsche übersetzt und ist an einigen Stellen in Klammern erweitert kommentiert - er steht im Original im Internet.

Ich will betonen, dass ich kein Experte auf diesem Fachgebiet bin und meine Argumentation und die Diskussion auf den Vergleich mit kosmischen Strahlen beschränken möchte. Hier habe ich in gewissem Umfang Wissen erworben und hoffe, das Problem auf dieser Ebene (und hauptsächlich strukturell) ohne detaillierte Analysen gefährlicher Szenarien lösen zu können. Diese gehören meines Erachtens zur (Theorie- und) Technikfolgenabschätzung und würden dem Vergleich mit natürlichen Ereignissen (wenn dieser stimmig wäre noch vor Versuchsbeginn) folgen. Ich versuche schon auf der Ebene des Naturvergleiches die Argumentation des CERN “auszuhebeln“ und fordere meine Kollegen zu einer sorgsamen Revision, die die Erdbevölkerung einschließt, auf. Wenn beispielsweise sogenannte kleine schwarze Löcher (micro black holes, “MBHs”) oder andere möglicherweise gefährliche Konfigurationen der subnuklearen Materie (z.B. “strangelets”) diskutiert werden, scheint mir eine solche Revision um so dringlicher. In runden Klammern finden sich zusätzliche Informationen und Ergänzungen, die nicht Gegenstand der Diskussion mit Dr. Ellis waren.

Grundlagenforschung halte ich selbstverständlich für notwendig und ich erkenne die Forschung meiner Kollegen an, wenn diese nicht zu teuer und nachweislich sicher ist.

A. Pretzell fragte Dr. Ellis (Punkt 1): Sie sind überzeugt durch ihre Erfahrung mit Collidern, dass nichts Schwerwiegendes passieren wird?

Dr. Ellis stimmte zu.

A. Pretzell (Punkt 2): Sie sind von der Sicherheit überzeugt aufgrund der Analyse von Dr. Mangano [2] und anderen bezüglich des MBH (micro black hole) -Szenarios (in dieser Veröffentlichung legen die Autoren des CERN dar, warum ihrer Meinung nach Gefahren durch kleine schwarze Löcher ausgeschlossen sind)?

Dr. Ellis stimmte zu.

A. Pretzell (Punkt 3): Für Sie ist das verbleibende Risiko zu klein, um überhaupt darüber nachzudenken?

Dr. Ellis antwortete, speziell das Argument des Vergleichs mit kosmischen Strahlen würde jedes erwähnenswerte Risiko ausschließen (mit diesem zentralen Vergleich mit Naturereignissen werden gemäß CERN die Gefahren ausgeschlossen).

A. Pretzell (Punkt 4): Für Sie vernachlässigt meine Argumentation, die den Vergleich mit kosmischen Strahlen anzweifelt, die Verlangsamung der Sekundärteilchen durch Wechselwirkung mit der Materie von Erde, Mond, weißen Zwergen und anderem (ich zweifele wie noch dargestellt wird den Vergleich an, da die Sekundärteilchen andere Impulse in der Natur bzw. im Collider haben)?

Dr. Ellis antwortete speziell weiße Zwerge und Neutronensterne diskutiert durch Giddins und Mangano [2] seien ein Argument.

A. Pretzell (Punkt 5): Speziell durch die kürzlich gewonnenen Resultate durch die Auger-Kollaboration sind Sie sicher bezüglich Lorentz- und anderen Invarianzen (Gültigkeit von Invarianzen sind wichtig, da durch sie die natürlichen in die Ereignisse im Collider umgerechnet werden können)?

Dr. Ellis stimmte zu (im LSAG 2008 Bericht [1] wird die volle Gültigkeit der Relativitätstheorie bei den beteiligten Energien angenommen) .

A. Pretzell setzte das Gespräch nun fort und äußerte (Punkt 1): Erfahrung ist nützlich und wichtig aber bezüglich der Forschung am Rande unseres Wissens, die das CERN betreibt, erwarteter neuer Resultate und anderen vorstellbaren Überraschungen kein gutes Argument. Sie sind mit dem CERN an den Grenzen unseres Wissens und müssen dementsprechend Verantwortung tragen und aus diesem Grund extrem vorsichtig sein!

Dr. Ellis antwortete dies sei der Grund warum CERN den empirischen Vergleich mit kosmischen Strahlen hervorheben würde und aus diesem Grund nicht so sehr nur theoretische Argumente.

A. Pretzell: Das ist im Prinzip ganz richtig, wie ich schon sagte, ein wertvolles Argument, das wir behalten sollten! Aber wo findet sich eine genauere Abhandlung des Vergleichs? Die Veröffentlichung von Dar et al. [3] (zu finden in den Referenzen des LSAG 2008 Berichtes, berichtet genauer über Kollisionen im Weltall und warum dadurch die Sicherheit nach Meinung der Authoren gewährleistet ist) ist interessant aber nicht ausreichend aus meiner Sicht. Nukleare cross sections sind hier für den strangelet Fall angenommen. Eine tiefere Analyse der Flüsse und Resonanzen fehlt (unter anderem), genau so fehlt eine genauere Analyse der Wahrscheinlichkeiten (solcher Kollisionen) nahe Materie. Die Veröffentlichung ist interessant wegen des hier genannten symmetrischen Kollisionsfalles (ohne Lorentztransformation) – genau wie im Collider. Wenn Sie diese Analyse vertiefen würden und zeigen könnten, dass sie mit der Natur vergleichbar sind, verlieren Sie mich als Kritiker. Exakte numerische Ergebnisse fehlen. Dann wäre es möglich, das Risiko (bei diesem oder jenem Modell) zu bestimmen und zu sagen: Dies ist unser Risiko (bei diesem Modell) – 10^-23 mit einer Standardabweichung von zwei Größenordnungen oder ähnliches. CERN kann dies nicht liefern soweit ich weiß (Es gibt bis dato von Seiten CERN’s keine Zahl oder Größenordnung, mit welcher Sicherheit die Aussagen des CERN in diesem Zusammenhang Gültigkeit besitzen – dies ist jedoch absoluter Standard bei wissenschaftlichen Aussagen. Auch die zugrundeliegenden Modelle werden nicht erläutert).

A. Pretzell gab zu er wäre nicht fähig, die Analyse von Dr. Mangano [2] professionell zu beurteilen als Biophysiker (wie gesagt bin ich kein Experte und ermuntere permanent meine kompetenten Kollegen, “sich des Falles anzunehmen” und nochmal genauer zu schauen). Stattdessen machte er Dr. Ellis aber auf die MBH-Szenarien der Branenphysik aufmerksam, die von vielen Physikern akademisch diskutiert würden (in Fachzeitschriften und aud populärwissenschaftlicher Ebene). In einem solchen Falle - konkrete (akademisch diskutierte wenn auch mit unbekannter Wahrscheinlichkeit) Möglichkeit solcher Objekte – sei eine radikale Revision aller Colliderexperimente bereits nötig GEWESEN. Hawking Strahlung sei reine Theorie und sei nie beobachtet worden.

Dr. Ellis verteidigte das CERN und verwies darauf, dass diejenigen Theorien, die MBH’s für möglich erachteten auch deren Zerfall durch die Hawking Strahlung voraussagten.

A. Pretzell erinnerte sich, Dr. Ellis hätte ähnlich in seinem Büro im CERN argumentiert, machte Dr. Ellis aber auf mögliche neue Physik aufmerksam, die eventuell bei diesen Energien zu erwarten sei. Er äußerte, Extrapolation bekannter Physik sei (speziell) in diesem Kontext unsicher, das Standardmodell müsse eventuell erweitert werden (der Versuch wird teilweise unternommen, um solche Erweiterungen vorzunehmen). Was wäre in einem solchen Falle, wenn in einem ungünstigen Fall MBH’s produziert würden, Hawking aber falsch liegen würde. Dann hätten wir Pech und er sei kein solcher “Hasardeur“ und nahm das gleiche von Dr. Ellis an (A. Pretzell vermisste klare numerische Angaben mit Fehlerangaben und Falsifizierbarkeit im LSAG-Bericht, sowie Wahrscheinlichkeiten und Angaben zugrundeliegeder Evidenzen. An dieser Stelle wurde er etwas ärgerlich und wollte auf die Tatsache aufmerksam machen, unsichere Experimente nicht nur in der Partikelphysik würde Glücksspiel in völlig inadäquatem Kontext gleichen – speziell dann, wenn neue, nicht in der Natur vorkommende oder der Natur unzureichend nachempfundene Präparationen aufgebaut würden)

A. Pretzell (Punkt 3): Es könnte sein, dass das Restrisiko wirklich sehr klein ist – wo sind aber die Berechnungen (zumindest) im Sinne Dr. Manganos Bericht [2] für den Vergleich mit kosmischen Strahlen (die genannte Veröffentlichung von Dar et al. [3] ist weitaus schmaler)?

A. Pretzell machte CERN auf folgenes Problem aufmerksam (Punkt 4): Die Wechselwirkung kann nur berechnet werden, wenn die Kräfte bekannt sind – dies ist möglicherweise nicht der Fall, wenn Partikeln erzeugt werden, die bis jetzt in kosmischen Schauerexperimenten übersehen wurden!

Dr. Ellis antwortete, die Stärke des Arguments mit kosmischen Strahlen bestünde darin, dass es anwendbar sei bei allen erdenklichen Kräften bei einem MBH.

A. Pretzell war nicht zufrieden: Ja, dennoch verlassen Sie sich bei dem Vergleich auf bekannte Partikel mit bekannten Kräften, bekannten Wechselwirkungen. Lassen Sie uns annehmen, ein neues SUSY-Partikelchen entsteht – wie dieses interagiert, wissen Sie nicht, das müssen Sie messen, Sie wollen es messen. Cross sections für bestimmte Reaktionen hängen bekanntlich von den Impulsen der Partikel ab - das können Sie nicht leugnen! Wie ich erwähnte, es könnte sein, dass vor der Verlangsamung eine Reaktion stattgefunden hat, so dass ein Vergleich mit dem Collider-Ereignis vielleicht nicht möglich ist. Es wird schwierig für das CERN werden, das Argument der unterschiedlichen Impulse der Sekundärteilchen bei Schauer- bzw. Colliderereignissen zu widerlegen (Für A. Pretzell ist der MBH-Fall nur ein – recht bekanntes – Szenario, für seinen Ansatz ist die generelle Vergleichbarkeit mit natürlichen Ereignissen wichtig).

A. Pretzell wies zusätzlich auf folgende Schwäche hin (Punkt 5): Die Auger-Messungen sind nur ein – sehr populäres – Experiment. Die Ergebnisse sind bei weitem nicht ausreichend, um die Sicherheit des LHC’s zu gewährleisten, der größten Maschine auf der Erde mit Ereignissen, die so in unserem Sonnensystem nicht vorkommen, da der Vergleich mit kosmischen Strahlen (ich erwähnte es) nur indirekt durchführbar ist (Viele Partikelphysiker hatten darauf hingewiesen, dass Auger für die Bestätigung der Lorentzinvarianz bei den dort vorkommenden und höheren Energien wichtig sei . A. Pretzell kennt die Forschung auf diese Gebiet wie z. B. Gamma-Ray-Bursts oder Neutrino-Oszillationen. - in jedem Falle sollte seiner Meinung diese Forschung (gerade weil es teilweise neueste Forschung ist) von LSAG diskutiert werden).

Dr. Ellis war nicht zufrieden und wies darauf hin, dass LHC-Kollisionen viel geringere Energien besäßen und dass die Kollisionen im CERN unabhängig voneinander seien, genau wie bei kosmischen Strahlen.

Hiermit war jedoch A. Pretzell nicht zufrieden: Mir ist bekannt, dass Auger-Ereignisse 1000 mal höhere Energien (als die LHC-Ereignisse bereits nach Lorentztransformation) besitzen – dennoch: Es gibt viele Parameter, die auf Invarianzen getestet werden können! Bei weitem nicht alle sind durch den GZK-cutoff (dieser bei Auger beobachtete cutoff sagt einen Effekt voraus, der auftritt, wenn die Lorentzinvarianz Gültigkeit besitzt) abgedeckt. Ich sagte auch schon: Hauptresultate der Auger-Kollaboration erschienen nach dem LSAG 2008 Bericht [1] (oder gar früheren Sicherheitsberichten) und eine “ex post“-Argumentation ist bei solchen Sicherheitsberichten nicht zulässig (frühere Messungen bei Schauerexperimenten noch im neuen Millenium zeigten widersprüchliche Ergebnisse). Hier bin ich streng, denn dies ist im Falle des LHC meines Erachtens notwendig. Dies ist wie angemerkt auch nicht eine Aufgabe für CERN-Angestellte, sondern für eine eigene Institution außerhalb des CERN, denn “die Bevölkerung hat ein Recht dass sich das CERN um eine gute Darstellung der Sicherheit kümmert“ (Hier liegt ein zusätzliches Problem: A. Pretzell bezog sich auf ein Statement von Dr. Ellis in PhysicsWorld und wollte sagen, dass CERN für eine präzise Analyse sorgen solle - ein unabhängiges Gremium von Partikelphysikern solle diese Analyse durchführen und nicht CERN selbst, da die Mitarbeiter in die Experimente involviert seien. Nicht nur A. Pretzell sondern viele denken in diese Richtung, um ein möglichst unabhängiges Urteil durch Experten zu gewährleisten, die nicht durch institutionelle und monetäre Zwänge gebunden sind. In diesem Falle würden die Experimente ausgesetzt und ausführliche Berichte mit Fehleranalyse und Theorie- und Technikfolgenabschätzung würden durch solch ein Team erarbeitet werden).

A. Pretzell dankte Dr. Ellis, schloss die Diskussion und ist nicht der Meinung, dass seine Argumentation (gegen den Versuch ohne zusätzliche Revision) wesentlich entkräftet wurde.

Referenzen

[1] Ellis J., Giudice G., Mangano M., Tkachev I., Wiedemann U., Large Hadron Collider Safety Assessment Group (LSAG) ‘Review of the Safety of LHC Collisions’, CERN. 2008 [link]

[2] Giddings S. B., Mangano M. M. “Astrophysical implications of hypothetical stable TeV-scale black holes” Physical Review D78 035009 (2008) [link]

[3] Dar A., Rujula A. D., Heinz U. ‘Will relativistic heavy-ion colliders destroy our planet?’ Physics Letters B Vol 470, Issues 1-4, pp.142-148 1999 [link]

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 10, 2011 at 5:10 pm

Neuer Artikel in der WOZ 06/11 vom 10.02.2011

Wissenschaftsjournalist und Historiker Marcel Hänggi: “Ein bisschen Angst vor dem Weltuntergang: Wenn es um die komplizierten Vorgänge am Cern geht, lohnt es sich, auch Unsinn ernsthaft zu diskutieren.”

Auszüge:

Merkwürdiges trug sich zu, jüngst auf den Seiten von «Telepolis». Am
23. Januar publizierte die Onlinezeitschrift den Text eines
Wissenschaftlers, der vor dem Weltuntergang warnte. Begleitet von einem
Kommentar, der feststellte, die Thesen des Professors seien zwar Unsinn,
allerdings nicht Unsinns genug, als dass es sich nicht lohnte, sie
ernsthaft zu diskutieren.

Zwei Tage später fand sich auf «Telepolis» ein Gegenkommentar:
«Abstruse Ideen», war dort zu lesen, «sollten vielleicht doch besser
dem Papierkorb anvertraut werden.» Mit einem Hauch von Ironie
distanzierte er sich «sine ira et studio» vom ersten Kommentar. Das
Merkwürdige: Autor beider Kommentare war der Journalist und Buchautor
Harald Zaun.

Der warnende Wissenschaftler war Otto Rössler, Chaosforscher, Chemiker,
Physiker. Rössler will 2008 erkannt haben, dass die Experimente am
Kernforschungszentrum Cern bei Genf, die diesen März nach einer Pause
wieder aufgenommen werden, die Erde zerstören könnten. Die grosse
Mehrheit der PhysikerInnen hält seine Thesen für falsch.

Nur wenige Menschen können der Debatte bis in ihre entscheidenden
wissenschaftlichen Details überhaupt folgen. JournalistInnen dürften
sich keine darunter befinden. Die meisten, die darüber berichten,
stellen sich auf den Standpunkt, das Cern habe die Ungefährlichkeit
seiner Experimente belegt und die Mehrheit der Fachgemeinde sei sich
darüber einig, Punktum. Nun können wir uns der Meinung im Grunde
anschliessen, dass Rössler wahrscheinlich irrt. Doch wie
unwahrscheinlich muss eine Gefahr sein, damit sie akzeptabel wird, wenn
es sich bei der Gefahr um den Weltuntergang handelt?

Genau diese Frage stellte 2003 einer der dekoriertesten Physiker, Sir
Martin Rees, Hofastronom der englischen Königin und Präsident der
Royal Society, in seinem Buch «Unsere letzte Stunde». Mittlerweile hat
er kalte Füsse bekommen. Er habe es, sagt er gegenüber der WOZ, nicht
so gemeint. Die fragliche Passage ist aber klar, intelligent und lädt
nicht zu Missverständnissen ein.

Es gibt in den Wissenschaften immer wieder Debatten, in denen die
Positionen so festgefahren sind, dass sachliche Argumente kaum Gehör
finden. Die Debatte um die Experimente am Cern ist so eine.

[…]

Und unsere? Es gibt in der Sache ein paar Fakten, die lassen sich auch
ohne Physikkenntnisse beurteilen. So gab es am Cern nur eine interne und
keine unabhängige Risikoevaluation. So hat ein Mitglied der
Cern-internen Sicherheitsgruppe, John Ellis, in einem Interview gesagt,
deren Resultat habe zum Voraus festgestanden (siehe WOZ Nr. 7/10). Das
ist ein Skandal - unabhängig davon, was man von Personen wie Rössler
hält.

[…]

Hierzulande haben die meisten Medien ihre Arbeit schlecht gemacht - sei
es aus Angst, sich die Finger zu verbrennen, sei es in vorauseilender
Gutgläubigkeit. Und, Ironie der Sache: Die Blogosphäre, von vielen als
Hort der Transparenz gefeiert, trägt mit ihrer einschüchternden
Aggressivität zur Intransparenz bei.

http://www.woz.ch/inhalt/aktuell.html
(Ganzer Artikel online nicht verfügbar.)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 10, 2011 at 12:39 pm

Prof. Otto Roessler’s “Summary…” text also at Lifeboat:

http://lifeboat.com/blog/2011/01/summary-of-my-scientific-results-on-the-lhc-induced-danger-to-the-planet

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 9, 2011 at 8:00 pm

Now it is official: The court in Cologne on January 27 expressed its “opinion, that it should be possible to let the differential safety aspects that were issue of the two safety reports from 2003 and 2008 be discussed in a safety conference.”

(Further details see below, Jan. 27th and following. Others will follow.)
Thanks to Rudolf Uebbing for having verified this quote!

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Original:

Rudolf Uebbing Reply:
February 9th, 2011 at 11:03 am

Die am 27. Jan. 2011 gerichtlich protokollierte Meinung des Kölner Verwaltungsgericht, trotz einer Klageabweisung:

‘Das Gericht gibt seiner Meinung Ausdruck, dass es möglich sein sollte, die unterschiedlichen Sicherheitsaspekte, die auch Gegenstand der beiden Sicherheitsberichte aus dem Jahr 2003 und 2008 waren, im Rahmen einer “Sicherheitskonferenz” diskutieren zu lassen.’

Rudolf Uebbing

[Reply]

Comment from Alf Pretzell
Time February 6, 2011 at 9:12 pm

See below a summary concerning argumentation the comparison with cosmic rays. This is the main argument of CERN in the LSAG report 2008 - the collisions in the collider are compared with so called cosmic ray collisions in our atmosphere. This is highly problematic for the following reasons:

Important Arguments against the comparison with cosmic rays from my point of view based on current academic opinion available for me. The items are based on basic argumentation understandable for me as a biophysicist as well (momentum dependent particle production, invariance research, state-of-the-art shower experiments, statistics of collisions). The comparison with cosmic rays is the central argument of CERN against most of the critic’s argumentation and most often used by participants to defend the project. Those are experts and should be able to know the problems in this context. I inspected often they are absorbed and disturbed by computer work - please remind the complicated software nowadays.

It is important to note that this argumentation like the experiments itself relies mostly on electronic detection or visual inspection. They are not everyday phenomena and not applied technologically. This means as far as I can see utmost care drawing conclusions generally for our life including new experiments. This epistemic question – how sure can we be about the knowledge generated by those particle experiments – has to be inspected additionally. For example detectors should be analyzed in this respect. The answer is not to just continue the experiments!! I present my items and compare it with the respective parts in the LSAG 2008 report [Ellis 2008]. In the end I give well known and references given by CERN itself even to be sharp here and absolutely transparent. I have witnessed Dr. Ellis and many more at the theoretical division and can give proof of my observations.

The composition of cosmic rays even at our time is not entirely clear. Also ultra high energy cosmic rays are rare events. The reason for construction of colliders is the imprecise configuration in observing natural cosmic rays. Only limited insight into the physics of cosmic rays is possible up to now - experiments for further clarification are currently prepared - satellites, detectors like Auger or new approaches by CERN as well. CERN and pioneering colleagues (Fermilab, Russian Labs …) should continue those experiments in my opinion instead of heavy and expensive preparations like LHC, strange and abstract for us humans and especially everyday people.

LSAG 2008 does not discuss reliability and state-of-the-art experiments and theory of shower experiments apart from Figure 1. Please be aware this figure shows the highly contradictory high energy cosmic ray measurements in the GZK energy range over the last years giving evidence the “proof” for the comparison is based on most current and not well established and tested research.

The momentum / the velocity after transformation of the slowest products in a cosmic collision might be higher in the rest frame of the earth than the minimum momentum of the collider products (whatever heavy products if backscattering is considered). This results in other cross sections of these products with the matter of earth (or the atmosphere or moon) and other subsequent reactions due to the different energies. Not only are the products important but also their momentum when further reactions have to be considered. I do not cite here the literature because this correlation is canon in particle physics.

LSAG 2008 discusses this issue in the context of faint astronomocal objects like white dwarfs and neutron stars. Solid reasoning is missing for example by taking into consideration fixed target setups and experience there.

The conditions in the collider (collision in the vacuum near to a solid) are different from the environment in the atmosphere (collision in gas) or on the moon (collision in a solid). Respective implications (densities, statistics of reactions, life times, …) have to be analyzed in detail. The number of collisions has to be shown including detailed scheduled for the number of collisions envisaged.

LSAG 2008 mentiones this issue on page 2 – the slowing down is described on page 8 for charged MBHs. The explanation does not discuss new or neutral particles which are no MBHs.

To be able to compare the reactions a Lorentz transformation has to be applied: In the LHC two protons with equal velocities shall collide head on in the lab - in the cosmic case an extremely fast proton is assumed to meet a resting proton (relative to the earth). Up to now no violation of this transformation (LIV) is known and precise laboratory experiments for small energies (gamma at 10^5) are available. However, at extremely high energies (10^17 eV of LHC after transformation or more) experimental evidence is rare (Auger, HiRes, neutrinos, gamma ray bursts) and neither fully exact nor unambiguous to my knowledge. Lorentz invariance violation in this context is discussed in the literature. Many physical parameters subjected to the transformation are discussed Not all are checked by the cutoff seen in the recent Auger experiment but could play a role in LHC experiments.

LSAG 2008 mentions only in reference 4 that CERN trusts in validity of general relativity at energies of 10^17 eV. Like mentioned Lorentz invariance violation in this context is discussed in the literature. Since some years the validity is told to be proved - by Auger and other set ups - but like mentioned with this reduced reliability of shower experiments.

Known physics might change drastically at energy densities making micro black holes (MBH’s) possible as academically discussed in the meantime in higher dimensional space in brane and string scenarios. Within this context - possible micro black hole production in colliders - the comparison of the LHC collisions with cosmic ray events is additionally extremely questionable even if such events are partly intended by my curious colleagues.

LSAG 2008 mentions extra dimensions on page 7 but does not provide argumentation and information how probable are such scenarios. It does not give account and references which possible dangerous implications would follow. Concerning MBH’s the publications by CERN are not sufficient from an astrophysical perspective (evidences, discussion of state-of-the-art observations) nor from the physic’s perspective in my opinion. Possible outcome of new theory is not discussed in those safety papers nor in the society - additionally an extremely unbalanced item. In case the developed theory already gives grounds for concern in whatever way continued operation and research is no solution but more one of the worst cases. Transparent cautious discussions and immediate halt are necessary instead.

The argumentation presented in [Dar 1999] (Will relativistic heavy-ion colliders destroy our planet?) commenting on symmetric head ons for the case of strangelets has to be inspected very carefully by experts and analyzed deeply extending the case to possible dangerous scenarios in general. The same does hold for the cited publication by [Hut 1983] (How stable is our vacuum?) – a very brief comment-like publication not adequate to assess the LHC due to the missing details. Those publications do not contain further subdocuments showing the problem in more detail as far as I inspected. The symmetric head on in space is a topic rarely discussed as far as I inspected but of utmost importance in this context here.

LSAG 2008 especially neglects the symmetric head on scenario discussed roughly in [Dar 1999]. The parameters sigma (cross section), p (probability for a specific particle to be produced) and V (volume in space to be considered) have to be refined in [Dar 1999]! The volume of observable cosmos - yielding good evidence additionally - is much larger than the volume near to matter like in the collider case. Lateral, not 100% head on collisions have to be addressed by the equation obviously playing a role in free space. You are maybe aware those have not been and can not be explored here on earth - neither by fixed target nor collider constellations. I hope you are and come to the same conclusion (immediate halt of those engines) like me.

The circling mass of approximately 10^14 protons with relativistic speed can not be found in nature as well. Effects similar to that of a circling charge – here with the effect of a magnetic field – have to be taken into consideration and planned. Best by studying natural events first (gravitational waves and related) as far as I can see. A strong beam with ca. 10^ 14 protons can not be found in cosmic ray collisions as well. Here single particles as primary ones are at place.

LSAG 2008 does not mention gravitomagnetic effects or research for gravitational waves. Argumentation for the high luminosity compared to cosmic rays or fixed target setups can not be found as well.

Concluding these arguments against operation are absolutely sufficient to enforce an independent, careful, public revision of the experiment and its discussed dangers before new experiments of any kind! I do not want my colleagues to start heavy calculations but just to halt the experiments, relax and think together about how to continue this kind of research. The academic opinion clearly is not unambiguous as it would have to be the case amongst others for admissible operation of such an extraordinary device. It is forbidden to do such research in ivory towers - some accidental scattered observers like me are not sufficient for solid counterchecks to allow clear and well grounded science.

Comment at the end: We will try to distinguish balancing of hard facts and reasoning of general weaknesses of the assessment procedure and organisational issues! Please be aware I do not accuse individual persons but I am convinced to a large extent an institutional or even systemic error specific for our epoch is existent! It is nevertheless necessary to control this as far as I see very deficient situation instantly.

Dar A., Rujula A. D., Heinz U.: Will relativistic heavy-ion colliders destroy our planet? Physics Lett. B 470, Issues 1-4, pp.142-148 1999

Ellis J., Giudice G., Mangano M., Tkachev I., Wiedemann U., Large Hadron Collider Safety Assessment Group (LSAG) ‘Review of the Safety of LHC Collisions’, CERN. 2008

Hut P., Rees J.: How stable is our vacuum? Letters to Nature 508 302-303 1983

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 30, 2011 at 2:37 pm

Im Zuge der aktuellen Diskussion veröffentlichte Telepolis heute folgende Liste:

—————————-
Die Sicherheit des LHC
30.01.2011

Eine Pro- und Contra-Liste von wissenschaftlichen Artikeln, die sich mit dem Sicherheitsaspekt der Experimente am Teilchenbescheschleuniger des CERN auseinandersetzen

Die Sicherheit des LHC
Weitere Artikel zur Sicherheit der LHC-Experimente
Artikel, die die Sicherheit bei den LHC-Experimenten in Frage stellen
Artikel zur Sicherheit von älteren Teilchenbeschleunigern

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34104/1.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Ebendort, neuer Artikel von Prof. Otto E. Rössler:
——————–

TeLeMaCh und die Sicherheit der LHC-Experimente

Otto Rössler 30.01.2011

Meine Argumente gegen die Widerlegungen meiner Sicherheitsbedenken sind bis heute unwiderlegt geblieben

Ich möchte mich herzlich bei Herrn Dr. Zaun bedanken für seinen ersten Artikel in Telepolis (Das Unmögliche überdenken - warum nicht?!). Dr. Zauns zweiter Artikel (Das Doomsday-Szenarium geht nicht von Genf aus) enthält allerdings Fehlinformationen. Dem Leser wird aufgefallen sein, dass alle zitierten angeblichen Widerlegungen mehr als zwei Jahre alt sind - aus dem Jahre 2008 (siehe dazu: Die Sicherheit des LHC).

Ich bin in meinem Telepolis-Artikel (Ist die Herstellung von künstlichen Schwarzen Löchern riskant?) auf den neuesten Stand eingegangen. Meine Widerlegungen dieser Gegenbehauptungen sind bis heute unwiderlegt geblieben. Und keiner der damaligen Behaupter wagt es, sich zu meinen Widerlegungen seiner Gegenthesen zu äußern oder gar mein neues Theorem (TeLeMaCh) zu widerlegen.

[…]
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34102/1.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 27, 2011 at 9:40 pm

ENGLISH (Deutsch siehe unten): A national court in Cologne argues today that – „due to different theoretical opinions“ - the claimed dangers have not been presented plausible and substantial enough to oblige the German state to order it’s delegates at CERN to take initiative for a stop of the LHC experiments. An appeal is possible:

http://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp&feed=juna&wt_mc=rss.juna&nid=jnachr-JUNA110100233

“Due to different theoretical opinions” - wouldn’t it be quite as “plausible” to initiate a stop of the experiments to scientifically clearify the claimed acceptability of the possible global dangers? We assume that - “due to different theoretical opinions” - there remains a political scope for the court to decide in one or the other direction, since it is hard to prove a possible damage - as an existential risk - in advance.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 27, 2011 at 9:02 pm

In einer weiteren Verhandlung auf nationaler Ebene befand das VG Köln heute, dass ihm “angesichts der unterschiedlichen theoretischen Auffassungen” die behaupteten Gefahren nicht plausibel und substantiiert genug darlegt worden seien, um die BRD-Delegierten zu verpflichten, im CERN Rat gegen einen weiteren Betrieb des LHC initiativ zu werden. Es kann Berufung beantragt werden:

“Deutsche Delegierte beim CERN müssen Protonenbeschleuniger nicht stoppen”

http://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp&feed=juna&wt_mc=rss.juna&nid=jnachr-JUNA110100233

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Wäre es hier juristisch nicht weitaus “plausibler” gewesen, “angesichts der unterschiedlichen theoretischen Auffassungen” eine Initiative zum Stopp der Experimente anzuweisen, bis die behauptete Annehmbarkeit der globalen Risiken wissenschaftlich hinreichend geklärt ist?

Es ist anzunehmen, dass dem Gericht “angesichts der unterschiedlichen theoretischen Auffassungen” letztendlich ein - sagen wir - “politischer Spielraum” - verbleibt, in die eine oder andere Richtung zu entscheiden. Denn der mögliche eintretende Schaden – als Totalrisiko - ist im Vorhinein schwerlich zu beweisen.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Erste Details von der gestrigen Verhandlung in Köln: Tatsächlich hat CERN den plötzlichen Rückzieher von Dr. Zaun (siehe unten) triumphierend ins Feld geführt! Vielleicht können derartige Nebenschauplätze auf der Kippe stehende Verfahren “emotional” durchaus signifikant beeinflussen - trotz zahlreicher anderer kritischer Berichte, die schon länger vorliegen. Unter Beobachtern des Verfahrens ist die Behauptung aufgetaucht, dass der freie Journalist Dr. Zaun von einem mächtigen Wissenschaftsjournalisten unter Druck gesetzt worden sei.

Der Richter sah sich der Problematik ausgesetzt, dass von ihm gefordert werde, ein aufgrund der Dringlichkeit vorgezogenes Verfassungsgerichtshof-Urteil zu “korrigieren”. Das Gericht wies also auf eine komplizierte Situation seinerseits hin.

Es kam aber zu wiederholten richterlichen Empfehlungen an CERN.

[Reply]

EQ Reply:

Wissen Sie, ich hätte es durchaus gerne gesehen, wenn Herr Rössler seine fundierten und exakt physikalisch hergleiteten Begründungen zum Beispiel für seine Wahrscheinlichkeiten erläutert hätte! Das hätte die Situation für den Richter sicherlich schlagartig vereinfacht. ;)

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Waren Sie dabei EQ?

[Reply]

EQ Reply:

Waren Sie denn?

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Also nicht. Wenn Sie mit Ihrer Gegenfrage den Verfasser dieser Zeilen ansprechen, nein. Internationale LHC-Kritiker waren zahlreich vor Ort. Es soll wie gesagt sehr interessant gewesen sein. Eine genauere Zusammenfassung des Verhandlungsverlaufs folgt noch an dieser Stelle.

Die von Rössler angegebenen Wahrscheinlichkeiten beziehen sich übrigens nicht auf die innere Kohärenz seiner Theorie.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Die am 27. Jan. 2011 gerichtlich protokollierte Meinung des Kölner Verwaltungsgericht, trotz einer Klageabweisung:

‘Das Gericht gibt seiner Meinung Ausdruck, dass es möglich sein sollte, die unterschiedlichen Sicherheitsaspekte, die auch Gegenstand der beiden Sicherheitsberichte aus dem Jahr 2003 und 2008 waren, im Rahmen einer “Sicherheitskonferenz” diskutieren zu lassen.’

Rudolf Uebbing

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 24, 2011 at 7:23 pm

One of the world’s top news websites, the German “Heise Online - Telepolis” publishes an editorial speaking for a safety conference on the LHC!

January 23, 2011:

Das Unmögliche überdenken - warum nicht?!
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34063/1.html

Rössler und der CERN-Konter
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34063/2.html

Prominenter Fürsprecher
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34063/3.html

Warum eine Sicherheitskonferenz Sinn macht
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34063/4.html

Comments on Harald Zaun’s Article:
http://www.heise.de/tp/foren/S-Das-Unmoegliche-ueberdenken-warum-nicht/forum-192842/list/

[…]
Resumée:
“Wenn wir nicht riskieren wollen, dass wir eines Tages im LHC oder in einem anderen Teilchenbeschleuniger auf das absolute Unerwartete unvorbereitet stoßen, dann sollten alle in meinen Augen zurecht aufgebrachten CERN-Forscher jetzt wenigstens die Größe zeigen, sich mit den Kritikern der LHC-Experimente erstmals vis-a-vis auseinanderzusetzen. Sie sollten ihnen zumindest eine Zeitlang Gehör schenken, sich mit ihnen direkt austauschen. Was spräche schon dagegen, wenn die Verantwortlichen und CERN-Wissenschaftler und LHC-Gegner während einer Fachkonferenz einen konstruktiven Streit entfachen. Dass dies aber bis dato leider noch nicht geschehen ist, sollte uns nachdenklich stimmen, zumal einer der klügsten Köpfe unserer Epoche, Martin Rees, bereits 2003 die CERN-Verantwortlichen in die Pflicht nahm – ungeachtet seiner Sympathie für die Teilchenphysik:”

——————————————
“Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf bessere Vorsichtsmaßnahmen. Es reicht nicht, eine oberflächliche Schätzung abzugeben, und sei das Risiko der Zerstörung der Welt auch so gering.”
Martin Rees

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34063/4.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Thanks to
http://www.lhcsafetyreview.org/
for informing us!

[Reply]

EQ Reply:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34073/1.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Zur Eigenanalyse, bzw. Anregung zu Anfragen: Hat Herr Zaun seine Meinung binnen weniger Tage geändert? Wenn ja, warum? Könnte es Interventionen gegeben haben?

http://www.heise.de/tp/foren/S-Hat-Harald-Zaun-eine-gespaltene-Persoenlichkeit/forum-192983/msg-19743648/read/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Folgendes aktuell ablaufende Theater ist bemerkenswert und symptomatisch: Nachdem der „freie Autor“ Dr. Harald Zaun einen mehrteiligen, durchaus nicht schlecht recherchierten Bericht über die LHC-Risikodiskussion (allerdings mit sehr einschränkender Fokussierung auf die Theorie Prof. Otto Rösslers) in Telepolis veröffentlicht hatte und – bei allerlei ausdrücklicher persönlicher Distanzierung von der Theorie Rösslers – zum Schluss gekommen war, dass die unter anderen von Prof. Rössler aktuell in „Telepolis“ geforderte Sicherheitskonferenz aus verschiedenen Gründen notwendig wäre, wird nun heftig zurückgerudert.

Hat Herr Zaun sich von einer Handvoll anonymer Physik-Blogger auf dem selbsternannten „Skeptiker“-Internetforum „relativ kritisch“, welches zur Verteidigung des hinterfragenswerten physikalischen Mainstreams zu allerhand persönlichen Verbalattacken und wortverdrehender Akrobatik bereit ist und schon seit Jahren einen verbitterten und untergriffigen virtuellen Stellungskrieg gegen die weltweite LHC-Kritikergemeinschaft führt, derart einschüchtern lassen? War es ein Anruf von Betreiberseite her, der Herrn Zaun von seinen durchaus ausbalancierten Kompromissvorschlägen so plötzlich abbrachte und vom Gegenteil überzeugte - oder steckt noch mehr dahinter? Dass die Ausdauer und Verbissenheit von „relativ kritisch“ von Zuwendungen der LHC-Betreiber genährt werden könnte, ist jedenfalls alles andere als abwegig.

Doch ganz abgesehen davon: Der selbst auferlegte, implizite und mitunter auch offen ausgeübte Zwang, nicht aus der - vielleicht nur scheinbaren - Reihe zu tanzen, war in vielen Bereichen noch kaum so stark, wie in dieser meinungsfreien Zeit.

Erinnern wir uns, als das Österreichische Wissenschaftsministerium bei CERN aussteigen wollte, um die frei werdenden Mittel stattdessen aus wissenschaftspolitischen Gründen in unzählige andere internationale Forschungskooperationen zu investieren, ließ sich der Kanzler von einer ihn bestürmenden interessegeleiteten Minderheit davon abbringen.

Seinen plötzlichen Meinungsumschwung begründet Herr Zaun jedenfalls weniger mit wissenschaftlichen Motiven:
Hier in einem entschuldigenden Kommentar zu dem Blog-Beitrag des jungen Astronomen Florian Freistetter „LHC-Panikmache jetzt auch bei Telepolis“, von der üblichen “relativ kritisch” Bloggern freudig beklatscht:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/01/lhcpanikmache-jetzt-auch-bei-telepolis.php#comment178797

Ebendort in einem zweiten Kommentar:
„Damit der geneigte Leser meinen Fehler und meine Handlung sowie alle Korrekturen nachvollziehen kann, muss der alte Beitrag aber noch eine Zeitlang im Netz bleiben. Immerhin haben sich dort unzählige Leser zu Wort gemeldet. Es wäre diesen gegenüber unfair und respektlos, den Beitrag mitsamt allen Kommentaren auf Nimmerwiedersehen zu löschen. In dem alten Beitrag folgt aber noch eine Notiz, aus der hervorgeht, dass der Autor von diesem Kommentar inzwischen Abstand genommen hat; mit einer Link wird auf den neuen Beitrag verwiesen.“
[…]
„Dass mein Kommentar so deplaciert wirkte, lag auch daran (auf die näheren Hintergründe werde ich nicht eingehen) , dass ich es allen recht machen wollte: den Skeptikern und Befürwortern. Ich wollte einen Bogen schlagen und beide Seiten befrieden. Aber zum LHC-Experiment gibt es – das habe ich gelernt – kein „Jein“. Wer keine klare Position bezieht, gerät noch stärker in die Schusslinie. Dafür sind die Fronten viel zu festgefahren. Ja, ich bin zugegebenermaßen leicht schockiert über den Kleinkrieg, der zwischen den LHC-Befürwortern und Gegnern herrscht und war auch unangenehm überrascht über den Ton, der dort herrscht. Das Thema ist halt extrem emotional besetzt. So etwas ist mir im Verlauf meiner 15-jährigen Karriere als Science Writer bislang noch nicht begegnet. Ich muss gestehen, dass ich diese Dynamik unterschätzt habe.“

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/01/lhcpanikmache-jetzt-auch-bei-telepolis.php#comment179411

Lässt sich ein erfahrener Autor denn so leicht einschüchtern? Der Autor des Blog-Beitrags, der junge Astronom Florian Freistetter, äußert sich gegenüber einem kritischen Kommentar bspw. derart:
Florian Freistetter• 24.01.11 • 18:33 Uhr
@R.S. Geh woanders spielen Wilfert/Guido. Auf deine “Argumente” hast du schon genug Antworten bekommen; du musst mir meine Artikel nicht immer wieder aufs neue zuspammen.

Wir empfehlen, die Diskussion vor allem bei Telepolis selbst fortzuführen, bspw. unter den ursprünglichen Artikeln von Herrn Zaun (Webverweise siehe oben) oder unter dem neuen Rückzieher-Artikel:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34073/1.html

Jedenfalls werden sich andere Leute mit mehr Rückgrat finden.

Zum genauen Studium der wissenschaftlichen Bedenken des LHC-Risikos empfehlen wir weiterhin folgendes kaum kritisierte zusammenfassende Paper mit zahlreichen wissenschaftlichen Quellen:http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/critical-revision-of-lhc-risks_concerned-int.pdf

Hier wird unter anderem deutlich:

- warum die Reduktion auf die Frage, ob Rösslers Theorie von Mainstream-Vertretern widerlegt wurde oder nicht, ohnehin zu kurz greift
- dass es demgegenüber z.B. auch weit weniger vom Mainstream abweichende Totalrisiken durch künstlich erzeugte „semistabile“ Schwarze Löcher gibt
- dass mindestens vier Kategorien von apokalyptischen Szenarien wissenschaftlich diskutiert werden
- dass die Vergleichbarkeit des LHC-Experiments mit natürlichen Kollisionen kosmischer Strahlen in Erdnähe wegen noch ausstehender empirischer Ergebnisse sowie aus qualitativen und quantitativen (Faktor 10.000 gegenüber stets vereinzelten hochenergetischen Kollisionen in der gesamten Erdatmosphäre) Gründen bei weitem nicht gegeben ist
- dass Verschiedene Risikoforscher das Risikomanagement des CERN als befangen, unzureichend und „out of date“ bezeichnen, etc. etc.

[Reply]

Skeptiker Reply:

Sehr trefflich! Solch ein Rückzieher muss stutzig machen. Insbesondere, indem sich dieses mea culpa Theater unmittelbar vor der Verhandlung in Köln abspielte!

Freilich gehen wir zuerst mal davon aus, dass es sich dabei “nur” um einen äußerst peinlichen Umfaller nach einseitiger Konsultation handelte… Journalistisches Rückgrat und Glaubwürdigkeit sind heute oft schnell verglühende Funken!

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Herr Zaun kann wohl nicht wissen, dass der Sturm der Entrüstung immer aus der gleichen, wohlkoordinierten Ecke kommt!

[Reply]

Skeptiker Reply:

Dabei hätte Telepolis selbst einen guten Ruf als Medium zu bewahren, welches auch kontroverse Themen zuläßt etc. Im Wikipedia-Eintrag heißt es:

2002 wurde das Magazin mit einem Grimme Online Award geehrt.[25] Die Jury begründete den Preis in der Kategorie Medienjournalismus: „Unbestechlich, unabhängig von den großen Verlagshäusern und deren kommerziellen Interessen, fachmännisch und auf hohem Niveau werden hier wichtige Themen schon diskutiert, wenn sie für die meisten Webangebote noch nicht einmal in der Themen-Planung sind. Ob Lauschangriffe der Geheimdienste, topologische Effekte der Quantenmechanik, eine Übersicht über die Verschwörungstheorien zum Anschlag auf das WorldTradeCenter oder die neuesten Vorstöße aus der Brüsseler Kommission zu Copyright oder Cookies: schwierige, wichtige, kontroverse Themen aus Wissenschaft, Technik, Politik, Kunst sind das alltägliche Brot des Angebots aus dem Heise-Verlag […].“

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

In den Leserforen zu den Artikeln bei “Telepolis” entstand eine lebhafte Diskussion mit hunderten Kommentaren. Hier z.B. ein Beitrag von “McFred”:

“Vorher versuchte das CERN noch mit seinem LSAG Report zu beweisen,
dass der LHC mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit sicher ist. Hält
man dem Selektionseffekte entgegen, bleibt aber halt nicht mehr viel
übrig.

Jetzt soll ich also begründen, warum das Experiment unsicher ist.

Ich versuche es mal, obwohl das eher eine schwere Aufgabe ist:

Erstens wirde die Idee von der Erzeugung mikroskopischer schwarzen
Löcher durch Strahlung ja von mit dem Thema vertrauten Physikern für
möglich gehalten.

Zweitens handelt es sich nicht um ein klassisches Experiment, bei dem
man nach einem Unfall halt schnell ein neues Labor baut. Der ganze
Planet wäre betroffen.

Drittens hat der Report nunmal einen Fehler in Form des
Nichtbeachtens des Selektionseffektes. Und das gerade bei den
prominenten Punkten, die im Prolog und Schluss als besonders tolle
Methodik oder Ergebnisse genannt werden. Mit diesen falschen
Ergebnissen wurden Entscheidungsträger u.U. falsch beraten.

Viertens führt der Selektionseffekt nicht dazu, dass jede beliebige
Aussage wahr sein kann. Es sind nur Aussagen über
Wahrscheinlichkeiten betroffen, bei denen das Ensemble der Beobachter
zerstört wird.

Hier wäre es an der Zeit, dass von mir ein konstruktiver Vorschlag
kommen müsste, wie denn das CERN beweisen kann, dass der LHC sicher
ist.

Ich versuche auch das mal, was auch eine schwierige Aufgabe ist.

Erstens sollte mit astronomischen Mitteln nach schwarzen Löchern
gesucht werden, sodass man weiss, dass man schwarze Löcher nachweisen
und analysieren kann.

Zweitens sollte man nach weiter entfernten Planeten suchen, auf denen
das “Experiment” mit der kosmischen Strahlung unabhängig stattfindet,
Je weiter weg, desto schwerer wird es einen Selektionseffekt zu
begründen.

Drittens müssen katastrophale Ereignisse darauf geprüft werden, ob es
sich dabei um mikroskopische schwarze Löcher gehandelt haben könnte.”

http://www.heise.de/tp/foren/S-unbedingt-lesenswert/forum-192983/msg-19753981/read/MD5-87b78208afbe5323dc6a75b3ae358858/postvote-2/

[Reply]

Skeptiker Reply:

Zufallsfund, auch sehr konzise:
———————————–

Das Problem mit solchen Großexperimenten wie dem CERN-LHC: Es ist für die Verantwortlichen eine WE WIN-YOU LOSE-Situation.
verfasst von Philip Marlowe, Location: Europe’s Paymaster, 23.01.2011, 02:16
(editiert von Philip Marlowe, 23.01.2011, 02:17)

Wenn (und solange) es gut geht, ist der Job und die Karriere gesichert, eventuell wird man sogar berühmt, falls man etwas Neues entdeckt.

Wenn’s schief geht, d.h. die niedlichen kleinen schwarzen Löcher leider nicht zerstrahlen, werden die Folgen so massiv sein, das niemand mehr da sein wird, um die Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen = die Gesellschaft trägt (wieder einmal) die “Kosten”.

Ist wie bei den Banken: “In good times we win, in bad times you pay”.

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=200781

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 20, 2011 at 6:37 pm

English / German (see below)

******************************

An urgent appeal from Professor Rössler:

******************************

SUMMARY OF MY SCIENTIFIC RESULTS ON THE LHC-INDUCED HAZARD TO THE PLANET

- submitted to the District Attorney of Tubingen, to the Administrative
Court of Cologne, to the Federal Constitutional Court (BVerfG) of
Germany, to the International Court for Crimes Against Humanity, and to
the Security Council of the United Nations -

by Otto E. Rössler, Institute for Physical and Theoretical Chemistry,
University of Tubingen, Auf der Morgenstelle A, 72076 Tubingen, Germany

The results of my group represent fundamental research in the fields of
general relativity, quantum mechanics and chaos theory. Several
independent results obtained in these disciplines jointly point to a
danger - almost as if Nature had posed a trap for humankind if not
watching out.

MAIN RESULT. It concerns BLACK HOLES and consists of 10 sub-results

Black holes are different than previously thought and still presupposed
by experimentalists. It is much as it was with the case with Eniwetak
hydrogen bomb test when incorrect physical calculations caused a
catastrophe - albeit a localized one at the time. Four Tubingen theorems
(gothic-R theorem, TeLeMaCh theorem, miniquasar theorem, superfluidity
theorem) entail 10 new consequences:

1.) Black holes DON’T EVAPORATE - they can only grow.

2.) Artificial black holes generated at the LHC therefore are
undetectable at first.

3.) Black holes are uncharged, so the fast majority created pass right
through the earth’s and the sun’s matter.

4.) Only the slowest artificial ones - under 11 km/sec - will stay inside
earth.

5.) Inside matter, a resident black hole will - via self-organization -
form a so-called “miniquasar”: an electro-gravitational engine that
grows exponentially, shrinking the earth to 2 cm in a few years time.

6.) Since black holes are uncharged, charged elementary particles
conversely can no longer be maximally small (”point-shaped”). Hence
space is “bored open” in the small as predicted by string and loop
theories.

7.) Therefore the probability of black holes being generated by the LHC
experiment is boosted up to about 10 percent at the energy of 7 (soon to
be raised to 8 ) TeV.

8.) This high probability was apparently not yet reached in 2010, since
the originally planned cumulative luminosity was not achieved, but the
higher-energetic second proton colliding phase scheduled to start in
February or March 2011 is bent on reaching that level.

9.) Black holes produced in natural particle collisions (cosmic ray
protons colliding with surface protons of celestial bodies including
earth) are much too fast to get stuck inside matter and hence are
innocuous.

10.) The only exception is ultra-dense neutron stars. However, their
super-fluid “core” is frictionless by virtue of quantum mechanics.
Ultra-fast mini black holes that get stuck in the “crust” grow there
to a limited weight before sinking into the core where they stop
growing. Hence the empirical persistence of neutron stars is NOT a
safety guarantee, as CERN claims.

MAIN QUESTION: Why do the CERN representatives disregard the above
results? (Ten possible reasons)

1, The novelty of the above results.

2, The limited dissemination of the above results. So far, only three
pertinent papers have appeared in print, two in conference proceedings
in July 2008 and one in an online science journal in 2010. The others
are still confined to the Internet.

3, The a priori improbability that several results from independent
areas of science would “conspire” to form a threat rather than
cancel out in this respect. There seems to be no historical precedent.

4, The decades-long intervals between new results in general relativity
mean that new findings meet with maximum scepticism at first.

5, One finding - the unchargedness result (Ch in TeLeMaCh) - unthrones a
two centuries old physical law.

6, The fact that the large planetary community of string theorists
suddenly hold an “almost too good” result in their hands
paradoxically causes them to keep a low profile rather than triumph.

7, The wanting spirit of progress in fundamental physics the results of
which proved to be “Greek gifts” too often.

8, The LHC experiment is the largest and most tightly knit collective
scientific endeavor of history.

9, The fear to lose sponsors and political support for subsequent
mega-projects.

10, The world-wide adoption of high-school type undergraduate curricula
in place of the previous self-responsible style of studying has the side
effect that collective authority acquires an undue weight.

SOCIETY’S FAILURE

Why has the “scientific safety conference,” publicly demanded on
April 18, 2008, not been taken up by any grouping on the planet?
Nothing but FALSIFICATION of the presented scientific results was and is
being asked for. Falsification of a single one will wipe out the danger.
A week of discussing might suffice.

Neither politics nor the media realized up until now that not a single
scientist on the planet assumes responsibility for the alleged falsity
of the presented results. No individual stands up to defend his
disproved counterclaims (the number of colleagues who entered the ring
in the first place can be counted on one hand). This simple fact - no
single open adversary - escaped the attention of a media person or
politician up until now.

Neither group dares confront a worldwide interest lobby, even though it
is not money for once that is at stake but only borrowed authority.
Almost as if the grand old men of science of the 20th century had left
no successors, nor had the gifted philosophers and writers (I exempt
Paul Virilio who shows presence). Bringing oneself up-to-date on a
certain topic paradoxically seems impaired in the age of the Internet.

Thus there are no culprits? None except for myself who wrongly thought
that painful words (like “risk of planetocaust”) could have a wake-up
effect at the last minute. The real reason for the delayed global
awakening to the danger thus lies with this communication error made by
someone who knows how it is to lose a child. In the second place, my
personal friends Lorenz, von Weizsacker, Wheeler and DeWitt are no
longer there.

CONCLUSIONS

I therefore appeal to the above called-upon high legal and political
bodies to rapidly rule that the long overdue scientific safety
conference take place before the LHC experiment is allowed to resume in
February or March 2011. Or, in the case of a further delay of the
conference, to prohibit resumption of the experiment before the
conference has taken place.

I reckon with the fact that I will make a terrible fool of myself if, at
long last, a scientist succeeds in falsifying a single one of the above
10 scientific findings or 4 theorems. This is my risk and my hope. I
ask the world’s forgiveness for my insisting that my possibly
deficient state of knowledge be set straight before the largest
experiment of history may continue.

However, the youngest ship’s boy in the crow’s nest who believes he
recognizes something on the horizon has the duty to insist on his
getting a hearing. I humbly ask the high bodies mentioned not to hold
this fact against me and to rule in accordance with my proposition:
First clarification, then continuation. Otherwise it would be madness,
even if in retrospect it proved innocuous. Would it not?

Sincerely yours,

Otto E. Rössler, Chaos Researcher
2011-01-14
(For J.O.R.)

REFERENCES

1. http://www.wissensnavigator.com/documents/Chaos.pdf
2. http://www.wissensnavigator.com/documents/spiritualottoeroessler.pdf
3.
http://www.wissensnavigator.com/documents/ottoroesslerminiblackhole.pdf
4.
http://www2.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/journal/archive/08_10/roessler.pdf
(as quoted in ref. 1, references 2-4 have already appeared)
5. http://www.wissensnavigator.com/documents/GreatRisk.pdf
6. http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2010/08/19/p1772
7. http://f3crx.net/3.html

*************************

ZUSAMMENFASSUNG MEINER WISSENSCHAFTLICHEN ERGEBNISSE ZUR GEFÄHRLICHKEIT
DES LARGE HADRON COLLIDERS (LHC) FÜR DEN PLANETEN

Prof. Dr. Otto E. Rössler, Institut für Physikalische und Theoretische
Chemie der Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle A, 72076
Tübingen, Deutschland

- Zur Vorlage bei der Staatsanwaltschaft Tübingen, dem
Verwaltungsgericht Köln, dem Bundesverfassungsgericht, dem
Internationalen Gerichtshof für Verbrechen gegen die Menschheit und dem
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen -

Es handelt sich bei den Resultaten meiner Arbeitsgruppe um
Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Allgemeinen Relativitätstheorie,
der Quantenmechanik und der Chaosforschung. Mehrere voneinander
unabhängige Resultate weisen gemeinsam auf eine Gefahr hin – so als
ob die Natur der Menschheit hier eine Falle gestellt hätte, wenn sie
nicht aufpasst.

HAUPTRESULTAT. Es bezieht sich auf SCHWARZE LÖCHER und besteht aus 10
Unterresultaten

Schwarze Löcher haben andere Eigenschaften als früher angenommen und
immer noch von den Experimentatoren vorausgesetzt. Es ist ganz wie bei
dem Eniwetok-Wasserstoffbombentest, wo inkorrekte physikalische
Berechnungen eine Katastrophe verursachten – damals örtlich begrenzt.
Vier Tübinger Theoreme (gotisches-R-Theorem, TeLeMaCh-Theorem,
Miniquasar-Theorem, Superflüssigkeitstheorem) haben zehn neue
Konsequenzen:

1.) Schwarze Löcher ZERSTRAHLEN NICHT – sie können nur wachsen.

2.) Künstliche Schwarze Löcher sind daher nach ihrer Erzeugung im LHC
zunächst nicht nachweisbar.

3.) Schwarze Löcher sind ungeladen. Die große Mehrheit der künstlichen
durchquert daher glatt die Materie von Erde und Sonne.

4.) Nur die langsamsten künstlichen – unter 11 Kilometer pro Sekunde
– werden in der Erde bleiben.

5.) Im Innern von Materie bildet ein dort verbleibendes Schwarzes Loch
durch Selbstorganisation einen sogenannten “Miniquasar”: Eine
gravito-elektromagnetische Maschine, die exponentiell wächst und die
Erde in wenigen Jahren auf zwei Zentimeter schrumpfen wird.

6.) Weil Schwarze Löcher ungeladen sind, sind umgekehrt geladene
Elementarteilchen notwendig nicht maximal klein (”punktförmig”), sodass
der Raum im Allerkleinsten “aufgebohrt” sein muss, wie von den
String- und Loop-Theorien vorausgesagt.

7.) Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit der Entstehung Schwarzer Löcher
stark erhöht auf etwa 10 Prozent bei den Protonenkollisionsenergien des
CERN von 7 und demnächst 8 TeV.

8.) Dieser hohe Wahrscheinlichkeitswert wurde 2010 offenbar noch nicht
erreicht, da die ursprünglich geplante Gesamt-Luminosität nicht
erzielt wurde. Aber die im Februar oder März 2011 geplante
energiereichere zweite Phase des Experiments sollte dies erreichen.

9.) Schwarze Löcher aus natürlichen Teilchenkollisionen (von
Höhenstrahlungsprotonen mit Protonen auf der Oberfläche von
Himmelskörpern einschließlich der Erde) sind viel zu schnell, um in
Materie stecken zu bleiben und daher ungefährlich.

10.) Die einzige Ausnahme sind die ultradichten Neutronensterne. Deren
Inneres (”Kern”) ist aber infolge der Quantenmechanik reibungsfrei.
Ultraschnelle Mini-Schwarze Löcher, die in der Kruste steckenbleiben,
wachsen dort bis zu einem begrenzten Gewicht an, um dann in den Kern
abzusinken, wo sie nicht weiter wachsen können. Daher stellt das
empirische Fortbestehen von Neutronensternen KEINE Sicherheitsgarantie
dar entgegen den Behauptungen des CERN.

HAUPTFRAGE: Warum missachten die CERN-Verantwortlichen die obigen
Resultate? (Zehn mögliche Gründe)

1, Die Neuheit der Resultate.

2, Die begrenzte Verbreitung der obigen Resultate. Bisher sind nur drei
Arbeiten gedruckt, zwei in Kongressbänden im Juli 2008, eine in einer
wissenschaftlichen Online-Zeitschrift 2010. Die anderen Arbeiten sind
bisher nur im Internet zugänglich.

3, Die a-priori-Unwahrscheinlichkeit, dass mehrere Resultate aus ganz
verschiedenen Bereichen sich in ihrer eine Gefahr aufzeigenden Wirkung
gegenseitig verstärken statt sich diesbezüglich aufzuheben. Dafür
gibt es anscheinend keinen historischen Präzedenzfall.

4, Die jahrzehntelangen Abstände zwischen neuen Resultaten in der
Allgemeinen Relativitätstheorie, sodass ein neues Resultat zunächst
auf maximale Skepsis stößt.

5, Eines – das Ungeladenheitsresultat (das Ch in TeLeMaCh) – hebt
einen fast zweihundert Jahre alten Lehrsatz der Physik auf.

6, Die Tatsache, dass die vielen Stringtheoretiker des Planeten auf
einmal ein “fast zu gutes” Resultat in Händen halten, lässt sie
paradoxer Weise lieber schweigen als triumphieren.

7, Die fehlende Aufbruchstimmung in der Grundlagenphysik, deren
Resultate sich oft als Danaergeschenk erwiesen haben.

8, Das LHC-Experiment ist das größte und intensivste wissenschaftliche
Gemeinschaftsunternehmen der Geschichte.

9, Die Furcht, Geldgeber und politische Unterstützung für weitere
Großprojekte zu verlieren.

10, Die weltweite Einführung verschulter Undergraduate-Studiengänge an
Stelle des früher möglichen eigenverantwortlichen Studierens hat die
Nebenwirkung, dass kollektive Autorität ein Übergewicht bekommt.

DAS VERSAGEN DER GESELLSCHAFT

Warum wurde die seit dem 18. April 2008 öffentlich eingeforderte
“wissenschaftliche Sicherheitskonferenz” von keiner Gruppierung des
Planeten aufgegriffen? Nichts anderes als die FALSIFIKATION der
vorgelegten wissenschaftlichen Resultate wurde und wird ja erbeten. Die
Widerlegung eines einzigen bringt die Gefahr zum Verschwinden. Eine
Woche Diskussionszeit könnte dazu ausreichen.

Weder die Politik noch die Medien haben bisher erkannt, dass kein
einziger Wissenschaftler namentlich die Verantwortung für die
angebliche Falschheit der vorgelegten Resultate auf sich nimmt. Keiner
stellt sich der Aufgabe, seine widerlegten Gegenbehauptungen zu
verteidigen (die Zahl der Wissenschaftler, die sich in den Ring wagten,
lassen sich an einer Hand abzählen). Diese einfache Tatsache – kein
einziger offener Gegner – fand bisher nicht die Aufmerksamkeit eines
Medienvertreters oder Politikers.

Beide Gruppen wagen es nicht, sich mit einer weltweiten Lobby anzulegen,
obwohl es nicht um Geld geht, sondern nur um geborgte Autorität. Fast
so, als ob die großen Wissenschaftlerpersönlichkeiten des 20.
Jahrhunderts ohne Nachfolger geblieben wären, ebenso wie die begnadeten
Philosophen und Publizisten (nur Paul Virilio zeigt Präsenz). Sich
kundig zu machen, scheint im Zeitalter des Internets paradoxerweise
schwerer geworden zu sein.

Es gibt also keine Schuldigen? Keinen außer mir selbst, weil ich
irrtümlich dachte, dass schmerzhafte Worte (wie “riskierter
Planetocaust”) in letzter Minute einen Weckeffekt haben könnten. Der
eigentliche Grund für die Verschleppung des globalen Erwachens besagter
Gefahr gegenüber liegt in diesem Kommunikationsfehler eines einzigen
Menschen, der weiß, wie es ist, wenn man ein Kind verliert. An zweiter
Stelle liegt es daran, dass meine Freunde Konrad Lorenz, Carl-Friedrich
von Weizsäcker, John A. Wheeler und Bryce DeWitt nicht mehr da sind.

SCHLUSSFOLGERUNGEN

Ich bitte daher eines der oben angerufenen juristischen und politischen
Gremien, anzuordnen, dass die längst überfällige wissenschaftliche
Sicherheitskonferenz stattfindet, bevor das LHC-Experiment mit Protonen
wie vorgesehen im Februar oder März 2011 wieder aufgenommen werden
darf. Zumindest sollte die Wiederaufnahme des Experiments so lange
untersagt werden, bis die wissenschaftliche Sicherheitskonferenz
stattgefunden hat.

Ich rechne damit, dass ich mich furchtbar blamiere, wenn es doch noch
einem Wissenschaftler gelingt, einen einzigen der eingangs angeführten
10 Punkte oder eines der 4 Theoreme zu widerlegen. Dies ist mein Risiko
und zugleich meine Hoffnung. Ich bitte die Welt um Verzeihung dafür,
dass ich darauf bestehe, dass mein möglicherweise defizitärer
Wissensstand zurechtgerückt wird, bevor das größte Experiment der
Geschichte weitergehen darf.

Aber auch der kleinste Schiffsjunge im Mast, der etwas am Horizont zu
erkennen glaubt, hat die Pflicht, auf Gehör zu bestehen. Ich bitte die
genannten hohen Gremien respektvoll, mir diese Tatsache zu Gute zu
halten und meinem Antrag entsprechend Recht zu sprechen: Erst klären,
dann fortfahren. Umgekehrt vorzugehen, wäre selbst dann Wahnsinn, wenn
es sich im Nachhinein als unschädlich herausstellen sollte. Nicht wahr?

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Otto E. Rössler, Chaosforscher
14. 01. 2011
(Für J.O.R.)

LITERATUR

1. http://www.wissensnavigator.com/documents/Chaos.pdf
2. http://www.wissensnavigator.com/documents/spiritualottoeroessler.pdf
3.
http://www.wissensnavigator.com/documents/ottoroesslerminiblackhole.pdf
4.
http://www2.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/journal/archive/08_10/roessler.pdf
(Die Nummern 2-4 sind bereits erschienen, wie in 1 angegeben)
5. http://www.wissensnavigator.com/documents/GreatRisk.pdf
6. http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2010/08/19/p1772
7. http://f3crx.net/3.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Heise Online - Telepolis:

“Warum eine Sicherheitskonferenz Sinn macht.
Das Unmögliche überdenken - warum nicht?!”

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34063/4.html

[Reply]

Comment from olaf ciachowski
Time January 20, 2011 at 3:12 am

Altkanzler Schmidt hat die Max-Planck-Gesellschaft vor kurzem an die “soziale Verantwortung der Wissenschaft” erinnert.

Zitat: “Trotzdem gelte es noch immer, dass Wissenschaftler kein glueckliches Eremitendasein beanspruchen duerfen. Auch ein hochspezialisierter Forscher bleibt ein Zoon politikon und trage als Teil der Elite eine besondere soziale Verantwortung”.

http://www.tagesspiegel.de/wissen/max-planck-gesellschaft-feiert-100-jaehriges-bestehen/3697326.html

[Reply]

Comment from Skeptiker
Time January 18, 2011 at 12:53 am

Sat.1 Themenabend:

“Restrisiko”: 18.1.2011, 20:15, Sat.1:
http://www.sat1.at/tvprogramm_community/tvprogramm/?action=onDetail&id=22470397
“Restrisiko Atomkraft - Mit Sicherheit unsicher?”: 18.1.2011, 22:15, Sat.1:
http://www.sat1.at/tvprogramm_community/tvprogramm/?action=onDetail&id=22970561
“AKTE Spezial: Restrisiko - Wir Verbraucher zahlen die Zeche!”: 18.1.2011, 23:15, Sat.1

Sat.1 Videothek:
http://www.sat1.at/filme_serien/restrisiko/video/ganze-folgen/clip_restrisiko_144754/

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time January 4, 2011 at 6:38 pm

Der nicht erwartete Ausfall der
Schaltsekunde 2010/2011 ist
nur “eigentlich” nichts Besonderes;
der Ausfall der erwarteten Schaltsekunde zum
Jahreswechsel erinnert jedoch daran,
dass die Erdrotation durchaus als
Indikator für erdinnere Prozesse
genutzt werden kann.

Das offenbar nicht vorhergesehene Ausfallen einer
Schaltsekunde zum Jahreswechsel 2010/2011 beruht
- wie geschlussfolgert werden darf -
auf einer weniger schnell eingetretenen Verlangsamung der
Erdrotation als zuvor prognostiziert wurde.

Am Rande dazu ist es interessant zu wissen,
dass mittels einiger historischer Analysen
der Verlauf der Erdrotation
über mehr als zwei Jahrtausende durch Mond-
und Sonnenfinsternisse genauer bestimmbar
gemacht worden ist, wobei auch Anzeichen
für eine überlagernde quasiperiodischen Fluktuation
bei einigen Millisekunden Amplitude mit einer
Quasiperiode von 1500 Jahren Dauer sich ergeben haben;
eine der vielen Periodizitäten scheint z.B.
bei 80 Jahren Dauer zu liegen.

Das Ausfallen oder die Setzung einer Schaltsekunde
ist seit 1972 eigentlich nichts besonderes - dennoch
möchte ich hier auf eine augenscheinliche Auffälligkeit
in einer Erdbebengrafik amerikanischer Erdbebenforscher
aufmerksam machen.

Zwar sind Erdbeben bedingte Änderungen in aller
Regel mangels ausreichender Messgenauigkeiten
in der Erdrotation nicht direkt beobachtbar,
aber in der Summe könnten sich später Effekte zeigen,
auch wenn sie beobachtungstechnisch derzeit
nicht nachweisbar sind.

Wieso kann es dazu kommen, dass aktuell Prognosen
zur Erdrotation nicht zutreffen wie erwartet ?

Für den Nichtphysiker mit einer naturwissenschaftlichen Vorbildung
ergibt sich erfreulicherweise die Fähigkeit,
u.U. unbefangener eine Situation zu beurteilen.

Mit herkömmlicher Physik hat es etwas zu tun,
wenn man bei der Küchenarbeit erlebt, dass umgefülltes
Kaffeemehl in einem horizontal durchzuschüttelnden Behälter
sich verdichtet, weil die Erdanziehung auch
dazu beiträgt, dass unter dem Schütteln die Partikel des Mehls
sich untereinander raumsparender ausrichten, somit weniger
Gesamtvolumen benötigen und im oberen Gefäßteil weiteren Raum
zum Nachfüllen freigeben.

Ähnliches stelle ich mir durch die Plattentektonik
der Erde vor, der langfristigen Bewegung von
großen Erdmassen im Erdmantel, die hin und wieder von
Erdbeben betroffen werden, und sich dadurch neu, d.h.
auch platzoptimierend untereinander ausrichten -
infolge der Plattentektonik werden Raumgebiete im Erdinnern mit
sich verringerndem Druck erzeugt, die mithin mehr Volumen
beanspruchen, um an anderen Stellen dafür mit verstärktem
Druck volumenvermindernd aufeinander zugepresst zu werden -
durch Seismik, also nach der Erreichung von Bruchspannungen,
wird dies wieder teilweise rückgängig gemacht;
in Folge von Erdbeben verliert die Erde evtl. geringfügig an
Gesamtvolumen und dichtere Teile wandern nach unten ab,
der Erdkörper wird zum Geozentrum hin insgesamt etwas kompakter,
und durch den gleichzeitig dabei eintretenden Pirouetteneffekt
verschnellert sich die Erdrotation, wenn auch nur sehr geringfügig.
Zu bedenken sind dabei auch die schwerer
zu beobachtenden, sog. “langsamen” Erdbeben.

Nun, in einer über Jahrzehnte geführten Grafik
eines großen amerikanischen Erdbebeninstitutes werden
global die Erdbeben ab Magnitude ca. 5 bis zum Jahre
2009 dargestellt -
dem aufmerksamen Betrachter dieser Grafik fällt auf,
dass ab 2005 eine auffällige, seither in etwa gleichgebliebene
Erdbebensteigerung eingetreten ist,
wenn auch diese Steigerung von 2005 - wie eine Rückfrage bei einem
deutschen Erdbebeninstitut ergab - bestimmte Signifikanzschwellen
nicht überschreitet und daher aus statistischer Sicht nicht
als auffällig zu bezeichnen ist.
Der unbefangene Betrachter sieht jedoch in dieser Erdbebengrafik
deutlich das sprungartige Anwachsen der Seismik ab ca. 2005 -
nach dem großen Seebeben vor Sumatra / Indonesien am 26.12.2004.

Auch das vergangene Jahr 2010 schien reich
an seismischer Aktivität (Erdbeben, Vulkanausbrüche)
gewesen zu sein (dazu fehlt hier leider z.Z. noch
die genaue, ausgewertete Statistik), so dass derzeit von
mindestens fünf Jahren erhöhter Seismiszität ausgegangen
werden muss als noch vor Dezember 2004 zu verzeichnen war -
folgt man dieser Erdbebengrafik.

Wie wir wissen, können Seismik oder Erdbeben
- also die Freisetzung natürlich vorhandener oder
u.U. auch künstlich geschaffener Spannungen im Erdinnern -
durch technisch-geologisch bedeutsame Tätigkeiten ausgelöst werden,
z.B. bedingt durch Bergbau oder bedingt durch Geothermiebohrungen
(sh. Fälle in Deutschland und in der Schweiz)
oder auch durch Explorationsbohrung bewirkt werden
(Auslösung eines großen Schlammvulkans auf Java).

Grundsätzlich bedeutet hier die zunehmende
Technologisierung auch die Herbeiführung neuer
Gefahrenpotenziale, mit denen es gilt,
angemessen umzugehen, d.h. insbesondere ist
v o r einer gefahrenbesetzten Maßnahme
eine hinreichende Risikoanalyse durchzuführen.

Nun, ein angesehener deutscher Physikprofessor hat
sich seine technische Idee, die hypothetischen, mikrokleinen
Schwarzen Löcher betreffend
- möglicherweise ab bestimmten Energien im LHC generierbar -
i.V. mit technischen Umbauten des LHC zur Energiegewinnung
vor wenigen Jahren patentieren lassen.
Wenn diese Teilchen (Remnants oder Relicts genannt) existieren
sollten, was geschieht, wenn sie unplanmäßig im Erdinnern
Wärmeenergien freisetzen sollten ?

Was ist, wenn diese künstlich generierten Teilchen
in einem unvorhergesehenen Ausmaß ihre Energien
im Inneren der Erde entfalten und
eine für sie sehr geringe Leistungsobergrenze,
angegeben von den CERN-Physikern Giddings und Mangano
(eine Antwort auf ein nicht ganz auszuschließendes sog. Szenario 3),
deutlich überschreiten ? Ein Prognoseirrtum der Theoretischen
Physik bei der QGP-Dichte (Quantengluonenplasma) um den Faktor 30
bis 50 ist in einem anderen Fall belegt (BdW 2/2009, S.49 ff);
dies macht praktisch deutlich, welche kalkulatorischen
Unsicherheiten tatsächlich existieren,
wenn man zur Praxis übergeht.

Im zweifelnden Selbstgespräch mögen bereits bislang noch ungeäusserte
Bedenken geboren sein -
das für die Wissenschaft sonst so co-substanzielle Streben
nach Prüfung und nach wiederum erneuerter Prüfung - dieses
in der nötigen Tiefe muss man im Falle der LHC-Sicherheitsthematik leider
zurecht vermissen, wenn man die wenigen Facharbeiten
von einigen spezialisierten Physikern durchliest,
die sich mit der Sicherheitsthematik auseinandersetzen;
hier werden zwar Formeln angegeben, aber die Fülle der Bandbreite
denkbarer Ereignisse wird keinesfalls vollständig mit Zahlen
untermauert - stattdessen ist hier oft von “worst-case Annahmen”
die Rede, welche sich jedoch auch als fragwürdig erweisen,
betrachtet man dazu die benutzten Voraussetzungen und
Nebenbedingungen im Detail
(sh. dazu die peer-reviewed Arbeit in Journal
of Risk Research, 2010, p. 195 ff, Autoren: T. Ord et al.).

Ein Professor J. HOLDEN führt in einem e-Manuskript
die denkbare Möglichkeit der Existenz von exotischen Teilchen
als kompakte Energiequellen auf, deren Energieumsatz
durch Neutroneneinfang verursacht werden könnte -
was unter Umständen ebenfalls dem sog. Szenario 3
vergleichbar ist, wo metastabile Prozesse mit
beträchtlichem Energieumsatz vorweg auszuschließen sind.

Was ist insbesondere mit den astronomisch derzeit
nicht erklärbaren Hitzequellen im Innern
einiger definitiv beobachteter Exoplaneten, welche
von fachastronomischer Seite als Rätsel bezeichnet wurden ?
Der wiederholt beschriebene Beobachtungsbefund
zu einigen bestimmten, besonders aufgeblähten Exoplaneten
macht hier in der Tat nachdenklich.

Auf Basis eines einfachen Grundlagenverständnis und der
Berücksichtigung des Vorsorgeprinzipes auf europäischer Ebene,
einer übernationalen, verbindlichen Regelung,
kann es hier nur heißen, zu den aufgeworfenen Fragestellungen
z u v o r weitere Klarheit zu schaffen,
ehe weiter in “uncharted waters” experimentiert wird und ggf.
Teilchen erzeugt werden, die ein unerwartetes dauerhaftes
oder auch vorübergehendes Gleichgewicht verbunden mit
Energieumsetzungen (z.B. analog zum Eddington-Limit) auf einem
überraschend hohem energetischen Niveau mit sich bringen können,
auch wenn deren Existenz derzeit als nicht nachgewiesen angesehen
werden muss, aber wozu nichtsdestoweniger deutliche astronomische
Indizien existieren, welche zu größerer Behutsamkeit,
als bislang bei CERN erkennbar, führen müssen.

Die Forderung, eine die Hochenergiephysik (HEP) betreffende
LHC-Risikoanalyse federführend in Händen von Risikoexperten zu legen,
- mithin ein unabhängigen Risikoforschungsinstitut zu beauftragen -
macht Sinn; Physiker können dann dem Risikobeurteilungsprozess
zuarbeiten, wobei durch die Risikoforscher dann gewährleistet wird,
dass die jeweils besten, aktuell gültigen Methoden
der Risikobeurteilung zur Anwendung gelangen;
Physiker sind keine Risikoforscher.

Sollten sich tatsächlich neue unbekannte, energetische
Umsetzprozesse im Erdinnern in Folge von Experimenten mit
Teilchen-Collidern einstellen, so mögen diese
erst nach einiger Zeit durch eine erhöhte Seismiszität
sich anzeigen können und erst später danach evtl. auch in
messbaren signifikanten Änderungen der Erdrotation
sich auswirken können; die genauen Quantifizierungen
dieser freilich hypothetischen Prozessen sind
von unbekannten Werten etlicher Parametrisierungen
stark abhängig.

Auch die Forderung nach einer erweiterten
Umweltverträglichkeitsprüfung (des LHC-Experimentes) eines Wiener Professors scheint mit den obigen Beschreibungen derzeit noch hypothetischer Möglichkeiten der Hochenergiephysik eindeutig berührt zu sein.

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Sie haben uU den Mechanismus beschrieben, der den Geologischen Hotspot in Nordostafrika foerdert :

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ein-neuer-ozean-entsteht-mitten-in-afrika/3711940.html

[Reply]

Comment from Christin Schaffer
Time December 19, 2010 at 6:33 pm

Energy Bubbles discovered at Galaxy’s heart

http://www.youtube.com/watch?v=i38Xh_iUIrs

New Scientist:

“Giant glowing bubbles found around Milky Way

IS THE Milky Way blowing giant bubbles? A pair of gamma ray bubbles, shaped like an hourglass, seem to be spewing from the black hole we think lies at the centre of our galaxy. That is according to the latest maps from the Fermi Gamma-ray Space Telescope. Its large area telescope has been scanning the whole sky every three hours since June 2008.”

http://www.newscientist.com/article/mg20627633.900-giant-glowing-bubbles-found-around-milky-way.html?DCMP=OTC-rss&nsref=space

[Reply]

Comment from Vasiliy Sokolov
Time December 16, 2010 at 3:40 pm

Comment from Vasiliy Sokolov

“Search for Microscopic Black Hole Signatures at the Large Hadron Collider”.
(http://arxiv.org/abs/1012.3375)

- “Events with large total transverse energy are analyzed for the presence of multiple high energy jets, leptons, and photons, typical of a signal expected from a microscopic black hole.”
-”we have performed the first dedicated search for microscopic black holes at a particle accelerator and set limits on their production within a variety of models. The lower limits on the black hole mass at 95% CL range from 3.5 to 4.5 TeV for values of the Planck scale up to 3.5 TeV in the model with large extra dimensions in space. Additionally, we have produced model-independent limits on the production of energetic, high-multiplicity final states, which can be used to constrain a variety of models of new physics.”

Comment:

There are empirical facts and their explanation from a position of available theories. Absence of the facts – too the fact which the theory also should explain.
There are two theories and two explanations of the facts of formation “mini-black holes” in LHC.

The theory №1 (CERN):
Black holes in collider it is not revealed yet, as their evaporation (Hawking radiation) with radiation of a wide spectrum of particles in various directions is not detected. Thus there should be particles with a longitudinal impulse. There are no particles with the big cross-section impulse - there are no “mini-black holes”! At concrete parametres of work LHC. Also we will look, whether there will be particles with the big cross-section impulse at increase of energy of collision.

But is and alternative theory №2 (prof. O.Rossler, University of Tubingen):
“Mini-black holes”! in LHC do not evaporate, and they grow and migrate in the centre of the Earth. And as a result the Earth will turn to a black hole. That would be very sad for everything, including international collaborations, working in CERN.
Therefore for check and this theory insistently it is recommended to pay especial attention to a condition of detectors in their bottom part.
Expensive physicists!
Look at each square micron! After all the great way of migration of “mini-black holes” there begins!
Great way of migration of mini-black holes!

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time December 3, 2010 at 11:41 pm

Sehr beachtenswerte Nach-lese: Interview mit Physik-Nobelpreisträger John Laughlin über den ‚Abschied von der Weltformel’, den (chaostheoretisch relevanten) Begriff der Emergenz und seine Kritik an der gegenwärtigen Teilchenphysik zwischen maßlos teuren Experimenten und quasi-theologischer Spekulation:

“Ein bisschen erwachsener zu werden”
(30.11.07)

[…]
Laughlin: Nun, es gibt diese Idee in der Physik, die Welt kontrollieren zu wollen - sie mathematisch korrekt zu beschreiben, um sie so kontrollieren zu können. Um das zu machen, muss man immer kleinere Teile beschreiben. Je kleiner die Teile, umso mächtiger die Theorie. Die mächtigste Theorie ist die, die die kleinstmöglichen Teile beschreibt: subatomare Partikel.
Was ist nun falsch daran? Ich schreibe den Leuten nicht vor, was sie denken oder forschen sollen. Aber auf einer höheren Ebene ist die Idee falsch. Und wenn man öffentliche Gelder in Anspruch nimmt und sie für eine falsche Idee verwendet, werden die Geldgeber irgendwann sehr zornig. Mit anderen Worten: es gibt da diese ökonomische Giftpille und ich möchte nicht, dass es da einen Rückschlag auf die gesamte Forschung gibt.
[…]

Nach der Entwicklung der Atombombe wollten verschiedenste Regierungen auf der ganzen Welt nie wieder das Risiko eingehen, dass irgendein Land eine neue Art von Physik entdeckt, aus der sich eine noch fürchterlichere Waffe machen ließe. Also hat jeder in diese Maschinen investiert. Nach 50 Jahren hat sich diese Furcht gelegt, also steigen sie einer nach dem anderen jetzt aus. Die ersten waren die Briten, dann die USA.
In Europa gibt es mehr Beharrungsvermögen. Möglicherweise liegt das daran, dass man hier mehr daran arbeiten muss, sich als Gemeinschaft zu fühlen. Übrigens zahlt Deutschland den größten Anteil. Meiner Meinung nach ist das immer noch ein Ausdruck von Schuldbewusstein.
[…]

Es geht nur darum, ein bisschen erwachsener zu werden. Es gibt Dinge, die können wir jetzt einfach nicht herausfinden. Und wir reden nicht nur über Geld, sondern auch über physikalische Grenzen.
[…]

http://www.heise.de/tr/artikel/Ein-bisschen-erwachsener-zu-werden-280593.html

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Folgende Ausführungen des
Physik-Nobelpreisträger John Laughlin
sind ungewöhnlich:

“Nach der Entwicklung der Atombombe wollten verschiedenste Regierungen auf der ganzen Welt nie wieder das Risiko eingehen, dass irgendein Land eine neue Art von Physik entdeckt, aus der sich eine noch fürchterlichere Waffe machen ließe. Also hat jeder in diese Maschinen investiert.”

Die oben zitierte Aussage bedarf weiterer
Erläuterungen, ggf. Recherchen, insbesondere welche konkreten Auswirkungen sie auf die aktuelle Grundlagenforschungen bei CERN impliziert -
wenn der Nobelpreisträger mit diesen
Ausführungen eine tatsächlich gegebene
Situation beschreibt.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Eine ähnliche Äusserung des
Physik-Nobelpreisträger Robert B. Laughlin,
sh. SPIEGEL 1/2008, S. 120, lautet:

“… . Der wahre Grund, die Beschleuniger
zu finanzieren, lag darin, sich
gegen neuartige Waffen zu versichern. Im
Kalten Krieg konnten die Regierungen es
nicht riskieren, dass sich etwas entwickelt,
das sie nicht unter Kontrolle hatten.

SPIEGEL: Der Beschleuniger am Cern bei
Genf ist also aus Angst gebaut worden?

Laughlin: Exakt. …”

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… nicht die Menschen sollten schon wieder versuchen “erwachsener zu werden”, verantwortlicher zu werden, sondern die Wissenschaft sollte meiner Meinung ein wenig (kosmisch) kindlicher werden. Darunter verstehe ich

- Anschaulichkeit

- weitestgehend allgemeine Verständlichkeit

- Robustheit gegenüber Missbrauch und “Unfällen”

- nützlich im Zusammenhang gar nicht so kindlicher Probleme hier auf Erden

- Abstand nehmen in der Tat von der Idee der “Weltformel”, und mit der viel kleineren Aufgabe “vorlieb zu nehmen” ein minimaster zu werden. Dies ist jemand, der die grundlegenden Bewegungen und Grundprinzipien seines gedanklichen “Plasmas” kennt und in Verbindung mit der Aussenwelt bringen kann ohne sich seelisch bloßzulegen. Dann erst, nach dieser “prima philosophia” oder “prima scientia” ist “Stufe 1″ erreicht, von der aus wir uns vielleicht weiterbewegen können. Menschliche Wesen in diesem Sinne sind meinen Berechnungen zufolge hier nicht präsent. Wir sind hier in der teils komfortablen Lage, dass wir 2010 aus einem Sack von Erkenntnissen schöpfen können - manches wird sich wahrscheinlich als falsch herausstellen. Dennoch… es scheint mir nötig und sollte auf möglichst wenig anstrengende Weise realisiert werden - vor weiteren großen hadronischen Kollisionen!!

[Reply]

Comment from Vasiliy Sokolov
Time December 1, 2010 at 8:03 am

UFO in LHC !
UFO - Unidentified Falling Object (fast local loss)
• Sudden local losses
• No quench, but preventive beam dump
• Rise time on the ms scale
• Working explanation: dust particles falling into beam
creating scatter losses and showers propagating
downstream

LHC_Status_November_for_LHCC.pdf(
http://indico.cern.ch/getFile.py/access?contribId=0&sessionId=0&resId=1&materialId=slides&confId=112439)

comment
See citations publication 2009 AССELERATOR LHC: “NEW CHEMISTRY”.The review of not considered risks(http://www.sciteclibrary.ru/eng/catalog/pages/10193.html).

“New Physics will generate New Chemistry as a by-product. And consequences of subnuclear chemistry will differ from consequences of subnuclear physics. Only because they will be separated not only by micro particles, but also by certain quantity of free subnuclear substance. Reception of this substance is facilitated also by LHC accelerator, because it is a little “dirty” reactor. More precisely a little dusty reactor ”

“As it was mentioned, among physicists S. Hawking concept is accepted, that black holes evaporate in due course through radiation (Hawking radiation). Large holes evaporate slowly, small ones disappear instantly, for shares of seconds. And, accordingly, they simply do not have time for involving in itself a little essential volume of matter. Evaporating, they will leave after themselves a certain radiation which can be found out by means of supersensitive LHC equipment .
“These black holes, — Victor Savrin, the deputy director of scientific research institute of nuclear physics of the Moscow State University, the coordinator of participation of the Russian institutes in creation calms the public, — if they are born, they will live very little. They will evaporate at once. They will not reach even the wall of collider
Quite probably, that mini - “black holes” will by all means evaporate for so short period of time (10-17 sec) not having time to reach the walls of collider. But, nevertheless, there is a reasonable relativistic question – and what will be, if the wall itself, in the form of a mote, reaches mini-”black hole” or other exotic object of a microcosm?”

NEXT

“LHC will be a BIG STEP for particle physics, BIG STEP for accelerators (energy, luminosity), BIG STEP for detectors, electronics, computing, sociology” . Big step forward is usually a step to a precipice. This precipice has a name - Energia Incognita. And at this precipice it is necessary to brake.”

“The power effect of subnuclear reactions makes nearby 1,48E+12 eV/nucleon. It on 13 levels exceeds a TNT equivalent. And on 7 levels more than power effect of nuclear and thermonuclear reactions, and, we will add, annihilation energy”.

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time November 25, 2010 at 7:09 pm

Einige nachdenklich machende Sachverhalte
zum Thema LHC-Risiken, hier einmal gelistet:

a) Seit der Entdeckung einiger bestimmter
Exoplaneten besteht durchaus Grund zu
der Existenzannahme von zusätzlichen
Hitzequellen unbekannter Art, wirksam
im Planeteninneren. - Im Saturn z.B. hat man
auf Basis von theoretischen Arbeiten
einen quantenmechanisch begründbaren, neuen
Energiemechanismus ausfindig gemacht. -
Hier sind weitere Überraschungen durchaus möglich,
welcher Art ?

b) Das physikalische Geschehen beim Aufprall
Kosmischer Strahlung auf Himmelskörpern
entspricht k e i n e s f a l l s voll der Kollisionssituation
im LHC - hier haben manche LHC-Kollisionsprodukte
k e i n e n relativistisch großen Restimpuls, daher
längere Überlebenszeiten und können sich
durchaus unvorhergesehen anders entwickeln;
manche LHC-Kollisionsprodukte erleiden keinen zweiten
relativistisch harten Stoß wie
die natürlichen Kollisionsprodukte - dies ab dem
fraglichem, hohen Energieniveau (”Neue Physik”).

Deswegen gibt es leider einen irreführenden Aspekt
in der Sicherheitsdebatte.

c) Ein führender CERN-Bediensteter (J. ENGELEN)
sprach von einer Anweisung für CERN-Mitarbeiter (”instructed”),
nicht von einem “sehr kleinen” Risikowert
zu sprechen, sondern die Gefahrenwahrscheinlichkeit
öffentlich mit “Null” zu benennen
(sh. The NEW YORKER, v. 14. 05. 2007).

Diese Aussage kann den Sicherheitsreport (LSAG), ein
Jahr später, ca. Mitte 2008 publiziert, in einem besonderen Licht
erscheinen lassen; dem Sicherheitsreport (LSAG) wurden
nach seiner Publikation öffentlich auch
schwerwiegende Einwände (etwa: nicht auf dem
Stand der Risikoforschung) entgegen gehalten.

d) Infolge der Schwächen theoretischer Vorhersehbarkeiten
wichen CERN-Forscher (Giddings / Mangano) auf astronomisch
begründete Sachverhalte aus, um im Falle Schwarzer Löcher ein nullwertiges Risiko nachzuweisen; in ihren Untersuchungen (2008)
wurde jedoch n i c h t Bezug genommen auf ein bereits vorliegendes
Ergebnis (peer reviewed / Zeitschrift “nature”), nach
dem eine Obergrenze - ungleich Null - zu Collider-bedingten
Risiken beziffert und beschrieben wurde (auf Basis von
speziellen astronomischen Datenbeständen
und auf Grund einer Abschätzung zu einem j ä h r l i c h e n
Risiko).

Meine persönliche Einschätzung: Ein “Ideenbeschleuniger” (sh.u. -
Projektvorschlag) wäre zunächst in einem ersten Schritt
einer ‘überdimensionalen’ Forschung, einem evtl. grenzwertigen Teilchenbeschleuniger, vorzuziehen -
warum gibt es kein großes internationales Wissenschaftsprojekt,
etwa mit dem Titel “Digitalisierung der Theoretischen Physik”,
eine automatisiert unterstützte Theorienentwicklung in der Hochenergiephysik, ein Rechner gestütztes Logikgebäude der Theoretischen Physik ?

D a n a c h ließen sich Gefahren aus neuartigen Experimenten objektiver einschätzen; dann ließe sich zudem kurz- und langfristig
eine optimierte Experimentplanung kostensparender und zielorientierter
realisieren. -

Wie ich meine, sind einzelne Menschen
und auch Gruppen von Spezialisten nicht mehr
in der Lage, die Theoretische Physik insgesamt zu überblicken -
- der Universalgelehrte von einst ist schon lange
vergesssen; gerade die “Neue Physik” fordert auch methodisch
und verfahrenstechnisch einen völlig neuen Ansatz.

Einfache Schlussfolgerung:
Für das LHC-Experiment ist es j e t z t zu früh; manche Sicherheitsaussage steht auf dünnerem Eis
als geglaubt werden kann.

Meine Ausführungen haben hier keinen wissenschaftlichen
Anspruch; allein der Gebrauch simpler Logik stimmt
hier schon nachdenklich. -
Sehr bedauerlich ist, dass bereits Nicht-Physikern
einige Unvollständigkeiten und Widersprüchlichkeiten
auffallen, ohne dass diese bislang überzeugenderweise ausgeräumt
wurden.

R. Uebbing

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Ergänzung: Soweit der unbedarfte Leser in den Fachpapieren nachschlagen kann, gibt es in den Theorien durchaus unterschiedliche Typen von mikrokleinen schwarzen Löchern; ausserdem gibt es ungelöste mathematische Probleme in der Hydrodynamik, welche durchschlagen können auf den Materieeinfang mikrokleiner schwarzer Löcher und ebenso die Möglichkeit, dass spezielle Attraktoren, die in der Forschung zu nichtlinearen
dynamischen Systemen behandelt werden, ggf. eine Rolle beim Materieeinfang spielen könnten.

Wer hier eine Sicherheit der derzeitigen Erkenntnislage nach allen Richtungen vermitteln will, sollte diese Fragestellungen mitberücksichtigen. - Ein Nichtphysiker darf hier völlig unbedarft nachfragen, an welchen Stellen des LSAG-Reportes hierzu Abhandlungen denn nachzulesen sind.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 21, 2010 at 5:07 pm

“So We Finally Snagged Some Antimatter; CERN Celebrates With a Poem”

http://motherboard.tv/2010/11/18/so-we-finally-snagged-some-antimatter-cern-celebrates-with-a-poem

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Nachtrag:

01.04.2010:
Hinweise auf geheimen Detektor am Teilchenbeschleuniger LHC

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hinweise-auf-geheimen-Detektor-am-Teilchenbeschleuniger-LHC-968514.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Obiger Artikel vom 1. April 2010 verdient eine nähere Erläuterung und ist gleich in mehrfacher Hinsicht interessant:

Der Text verklinkt z.B. auf eine Studie eines Japanischen Teilchenphysikers: „However, if our world is higher-dimensional and the fundamental scale is TeV scale [1, 2, 3], we can access black holes by real experiments. The production of black holes at the Large Hadron Collider(LHC) is considered [4, 5, 6, 7, 8].”
Kein Aprilscherz.
Zu dieser Möglichkeit gibt es inzwischen zahlreiche weitere Quellen.
Anm.: Der LHC produziert auf kleinstem Raum um ein Vielfaches mehr hochenergetische Teilchenkollisionen als sie sich in der gesamten Erdatmosphäre ereignen.

Außerdem verweist der Artikel auf das von einem Frankfurter Professor für Teilchenphysik eingereichte Patent auf einen hypothetischen Reaktor zur Energiegewinnung mit Mikro Schwarzen Löchern.
Kein Aprilscherz.
Anm.: Dieser hypothetische (und wohl äußerst unwahrscheinliche) „Schwarzloch-Reaktor“ wird häufig als ungefährlich hingestellt. Der selbe phantasievoll-wagemutige Forscher und erfolgreiche Lobbyist hat vor kurzem sogar den Beschluss zum Bau eines weiteren Teilchenbeschleuniger-Milliardenprojekts (FAIR in Darmstadt) durchgeboxt, während der LHC gerade erst mit Schwer-Ionen-Experimenten beginnt. Kein Aprilscherz.

Interessant auch das im Artikel erwähnte Interview mit Physik-Nobelpreisträger John Laughlin, hier die Einleitung:

In seinem neuen Buch “Abschied von der Weltformel” polemisiert der Theoretiker gegen die “ideologische Ausrichtung” der Physik. In einer Besprechung für das Wissenschaftsmagazin Nature lobt Philip Anderson das Buch als “unverzichtbares Gegengift zu den jüngsten Auswüchsen von Brian Greene, Stephen Hawking und deren Kameraden, die die Idee verbreiten, Physik sei eine Wissenschaft quasi-theologischer Spekulationen über die letzte Natur der Dinge.”

[…]

Ein Aprilscherz dürfte sich allerdings in der Behauptung verbergen, WikiLeaks hätte einen Bericht über einen bislang unbekannten Detektor für Schwarze Löcher am CERN kurzfristig online gestellt.
Vielmehr wird nämlich am CERN behauptet, dass Mikro Schwarze Löcher, sofern sie denn am LHC produziert werden (bis zu “1 mBH pro Sekunde”) und sofern sie sich wie von vielen erwartet in (bislang rein hypothetische) „Hawkingstrahlung“ auflösen, durchaus eine typische Signatur hätten, die man mit den bestehenden Detektoren (theoretisch) auch entdecken könnte.

Der durchschnittliche Leser könnte leider geneigt sein, sämtliche im betreffenden Artikel genannten Aspekte für einen Aprilscherz zu halten (siehe dortiger Kommentarteil), absurd genug klingt es ja.

„LHC-Kritik“ und die internationale Kritikergemeinde hoffen nicht nur ebenfalls, dass die Mikro Schwarzen Löcher umgehend zerfallen, sondern vielmehr, dass sie gar nicht erst entstehen. Als aufrüttelnder Aprilscherz hätte das Monsterprojekt LHC der Menschheit wohl den größten Dienst erwiesen.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Die Diskussion um das Risikopotenzial neuer
Teilchenbeschleuniger holt weiter aus, als dass
ausschließlich nur Aspekte mit
Schwarzen Löchern betroffen wären, sie geht z.B. über
ein sog. Szenario 3, einem länger anhaltendem Gleichgewichtszustand mit schädlich hoher Energieumsetzrate, deutlich hinaus. - Die Diskussion
umfasst tatsächlich weitere denkbare Gefahrenquellen.

Zu Anfang einer wirklich angemessenen und umfassenden öffentlichen Diskussion stünde
zunächst die Festlegung eines gerade noch tragbaren
Risikowertes an, dem sog. Grenzrisiko - einige wenige physikalische
Arbeiten setzen sich damit auseinander, jedoch niemand
der Betroffenen führt die Notwendigkeit einer
angemessenen Risikobehandlung zu einem konstruktiven
Ziel, d.h. praktisch verwertbarem Resultat. - Wie Risiken und Sicherheit definiert sind, lässt sich in anerkannten Normen, sh. DIN 31000, nachlesen.

Nach der Festsetzung eines Grenzrisikos sollten
anschließende Analysen
die Bestimmung der Obergrenze eines Restrisikos zum
Gegenstand haben - hier kommt CERN zu dem Ergebnis einer
nullwertigen Risikohöhe (LSAG-Report 2008) und setzt sich leider nicht mit der Bestimmung eines jährlichen Risikos auseinander; dies hatte hingegen eine andere, bereits vorweg vorhandene, astronomisch orientierte Facharbeit (mit dem Merkmal ‘peer reviewed’), welche
eine Risikoobergrenze bzgl. eines jährlichen Risikos
u n g l e i c h einem Nullwert bezifferte,
unabhängigerweise durchgeführt - mit dem Ziel der Erlangung einer auf speziellen astronomischen Daten beruhenden Risikoanalyse.

Eine andere kritische Arbeit von 2009 beschreibt unter detaillierter Auflistung zahlreicher Mängel die CERN-Risikoanalyse
als n i c h t dem derzeitigen Stand der Risikoforschung genügend.

Da Physiker keine Risikoforscher sind, wäre es hier naheliegend, einem angesehenen Risikoforschungsinstitut die Federführung zu einer Risikoanalyse in die Hand zu geben, damit der
Standard der fachlichen Methodiken aus der Risikoforschung
gewährleistet werden kann - immerhin geht es um ein globales
Risiko(!).

Die gegenwärtige Sicherheitsanalyse
(LSAG-Report 2008) kann nicht das letzte Wort sein -
dies ist das Urteil einer Facharbeit aus Oxford,
welche sich mit grundsätzlichen Irrtumsmöglichkeiten
des LSAG-Reportes 2008 auseinandergesetzt hat.

Für einen aufmerksamen Beobachter dieser rasanten technischen Entwicklung bleibt zu wünschen, dass Physiker das Heft auch selbst in die Hand nehmen und verbesserte Sicherheitskonzepte entwickeln, um z.B. einem neuartigen “Ideenbeschleuniger” anstelle eines Teilchenbeschleunigers den Vorrang zu verschaffen -
bietet die automatisierte Datenverarbeitung hier nicht
völlig neue, bislang nicht gegangene Wege an, um hier
im Gestrüpp der physikalischen Theorienbildung zu der Herstellung einer nötigen Klarheit vorweg zu gelangen - ehe man Experimente wagt, die grundsätzlich das biblische Potenzial einer Vertreibung
aus dem Paradies (= Erde) besitzen könnten.

Fakt ist,
dass Astronomen derzeit z.B. zusätzliche Hitzequellen unbekannter Art im Innern einiger neu entdeckter Exoplaneten nicht ausschließen - steht die Sicherheit, die einige Physiker
so felsenfest proklamieren, nicht auf dünnerem
Eis als geglaubt werden kann ?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 18, 2010 at 4:53 am

Congratulations to Japan for a great and peaceful exploration of space with “Hayabusa”, bringing back to Earth asteroid soil:

(German article, you will find plenty of English ones:)
http://www.gmx.net/themen/wissen/weltraum/606wc3c-erste-proben-eines-asteroiden

Inspired by this, we hope for a better understanding of the universe and for new data concerning the particle-collider risk debate through empirical astrophysical research. Presently, “AMS 2″ can only measure a fraction of the energies of particle collisions in space compared to the collision energies at the LHC.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 16, 2010 at 2:23 pm

Sunday, November 14, 2010

“LHC Rockets Into Big Bang Space” by science journalist Alan Gillis:

http://bigsciencenews.blogspot.com/2010/11/lhc-rockets-into-big-bang-space.html

“CERN was building a detector for Strangelets that CERN thought could be
produced at CMS then, that clearly demonstrates a disregard for safety
at the LHC. CERN was going ahead regardless of consequences….”

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 11, 2010 at 2:22 am

“CERN aktuell: Bisher gefährlichste Phase des LHC beginnt”

http://pressemitteilung.ws/node/243158

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

LHC creates mini big bangs and incredible heat
http://www.newscientist.com/blogs/shortsharpscience/2010/11/heavy-ions-bring-incredible-he.html

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time November 10, 2010 at 11:01 am

Those, who understand Russian, can hear me at BBC (Russian Service).
Here
http://www.bbc.co.uk/russian/radio/radio_vecher/2010/11/101109_vecher_collider_disco.shtml
there is my dispute with Nurgaliev.
It’s pity, but the second part of my talk was not included in the radio-program.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 9, 2010 at 5:15 am

SciCom 10

Einladungstext:

Was haben Nanotechnologie, Schweinegrippe, CERN und die PB Ölkatastrophe gemeinsam? Diese Themen sind aus wissenschaftlicher Sicht schwierig zu kommunizieren.
Die SciCom10 bietet nächsten Mittwoch bis Freitag (10. - 12. November) eine internationale Plattform, um die unterschiedlichsten Komunikationsstrategien unter die Lupe zu nehmen. Die Tagung findet an der Technischen Universität Wien statt.

Unter dem Titel: “Berechtigte Information oder mediale Inszenierung? Risikokommunikation im Spannungsfeld der Interessen” werden in diesem Jahr spannende und aktuelle Fragen zur Risikokommunikation in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden behandelt. Die SciCom10 verfolgt damit das Ziel, unterschiedliche AkteurInnen der Wissenschafts- und Risikokommunikation an einen Tisch zu bringen, um einen interprofessionellen und transdisziplinären Austausch zu unterstützen.

————–

Panel 2
Risikokommunikation: Im Dialog mit der Öffentlichkeit

Panel 3
Von Schweinegrippe bis zur Atomgefahr: Wie werden Risiken kommuniziert

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 8, 2010 at 6:41 pm

“ÖKONEWS”:

Fragwürdiger “heißer Rekord” an der Urknallmaschine
8.11.2010
Kritiker warnen vor Strangelet-Risiko bei eben beginnendem Schwerionen-Experiment am LHC des CERN

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1054514

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Ein Experiment wie das LHC-Experiment darf eigentlich nur
auf Bestätigung von bestehenden Theorien angelegt sein - tatsächlich
werden in sehr erheblichen Ausmaß Überraschungen erwartet.

Weil neuartige Energieumsetzprozesse nicht ausgeschlossen
werden können, ist besondere Vorsicht geboten - die vorliegende
Erfahrung mit der Atomenergie beweist dies bereits hinlänglich.

Die Physiker am CERN vermeinen, eine gültige und
ausreichende Sicherheitsanalyse abgegeben zu haben -
eine Untersuchung aus dem Jahr 2009 weist jedoch in einigen Details nach, dass
der LSAG-Vorgang (der CERN-Sicherheitsbericht) keinesfalls auf dem Stand der derzeitigen
Risikoforschung sich befindet; Physiker sind keine Risikoexperten -
ein Risikoforschungsinstitut hätte angesichts der Bedeutsamkeit der aufgeworfenen
Fragen konsequent einbezogen werden müssen - dies steht aus.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 8, 2010 at 2:29 pm

Dem nicht genug, wurde im Oktober 2010 ein weiteres Milliardenprojekt eines Schwerionen-Beschleunigers auf den Weg gebracht, FAIR in Darmstadt:

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/technik/mega-projekt-teilchenbeschleuniger-in-darmstadt_aid_558907.html

Auch in Anbetracht der Kosten erscheint dieses Projekt überaus fragwürdig, zumal der LHC gerade erst mit Schwerionen-Kollisionen beginnt und im Jahre 2012 für den Betrieb mit noch höheren Energien sehr kostspielig aufgerüstet werden soll.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Quark-Gluon-Materie soll auch im zukünftigen russischen NICA-Collider (Nuclotron-based Ion Collider facility) erforscht werden, der im Jahr 2015 im Vereinigten Kernforschungsinstitut Dubna bei Moskau gebaut werden soll.

http://de.rian.ru/science/20101108/257602024.html

[Reply]

Skeptiker Reply:

Man muss sich fragen, was in jene Politiker gefahren ist, die das absegnen. Beim ‘Urknall’ wollen sie nun die ersten sein - und das darf kosten! Sind da alle plemplem geworden? Lassen sich von ein paar higgs-ionisierten Physikern die Steuergelder aus der Tasche ziehen. Die Physik hat sich zu einer riskanten Pseudoreligion entwickelt.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 8, 2010 at 12:07 pm

Overview at Wikipedia:
http://en.wikipedia.org/wiki/Safety_of_particle_collisions_at_the_Large_Hadron_Collider

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 7, 2010 at 11:39 pm

It seems like first heavy ion collisions are planned for Tuesday, November 9.

[Reply]

Ivan Gorelik Reply:

Quote from
http://public.web.cern.ch/public/Welcome.html
“The LHC’s first lead ion collisions were seen by the ALICE, ATLAS and CMS experiments last night. Stable beams coming soon.
Sun 07 Nov”
Look also a box, painted in red, with “OK!” http://lhc-commissioning.web.cern.ch/lhc-commissioning/ions/IonCommissioningPlan2010.htm

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

The first link does not provide this quote.
This could be a ‘test collision’ during start up.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 7, 2010 at 1:19 pm

Some more links, quotes and graphs related to strangelets and strange matter: http://sanescience.org/StrangeMatter.html
http://www.cerntruth.com/?p=125

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 7, 2010 at 1:05 am

Deutschsprachige Kurzinfo zum Strangelet-Risiko bzgl. der gegenwärtig am LHC anlaufenden Versuchsreihe: http://lhc-concern.info/?page_id=11

[Reply]

Ivan Gorelik Reply:

The first collisions of heavy ions with energy 3.5 Z TeV were performed the 6-th of November.
Was “the collaptical explosion of the Earth” switched on or not, we’ll be able to know, observing the intensity of neutrino flux from the Earth.
If the growth of the flux will not be registered till this New Year, then all is OK and you can live calmly.

[Reply]

tadler Reply:

please tell the simple questioner where these measurements are proceded independently and where we can see relyable results; isn’t all turning into false data, is not denial of truth becoming duty for letting things go unnoticed and panic forehand be avoided? Whom do You trust?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 5, 2010 at 8:27 pm

COSMIC LOG on MSNBC

By Alan Boyle:

Physicists get set for little big bangs

[…]
A group called Heavy Ion Alert claims that the LHC could create a dangerous breed of strangelet — that is, a never-before-seen combination of quarks that includes some with a strange flavor. In this case, “strange” is a technical term, representing one of the six flavors of quarks. (The others are up, down, charm, bottom and top.) The claim is that just the wrong kind of strangelet could turn nearby atoms into strangelets as well, setting off a catastrophic chain reaction.
[…]

http://cosmiclog.msnbc.msn.com/_news/2010/11/04/5408660-physicists-get-set-for-little-big-bangs

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Author and Guardian science correspondent Ian Sample: “[…] Perhaps the best we can hope for is a truly open and public debate in which real risks are laid out. Without that, society as a whole has no chance of making an informed decision. How we achieve this will only become a more pressing issue as science advances.”

(Quote at the end of the article)

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Critics’ websites on LHC strangelet risk:

http://www.cerntruth.com/?p=125

http://www.heavyionalert.org/
New report: ‘How CERN’s Documents Contradict its own Safety Assurances: Plans for “Strangelet” Detection at the LHC’http://www.heavyionalert.org/docs/CERNContradictions.pdf

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time November 5, 2010 at 5:37 pm

LHC: Switch to heavy ion collisions planned for next week:

—–
CERN: Kollisionen mit Bleipartikeln
Der Teilchenbeschleuniger LHC am CERN in Genf tritt in eine neue Experimentierphase. In den nächsten Wochen lassen die Physiker in der Anlage nicht mehr Protonen, sondern positiv geladene Bleipartikel aufeinanderprallen.
[…]
http://science.orf.at/stories/1667679/

—–
Several critics insistently warn against strangelet risk:
http://www.heavyionalert.org/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

LHC Status: “Ions setup”:

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

CERN prepares for heavy ion experiment in the next days:

“LHC gears up to create mini big bangs”
http://physicsworld.com/cws/m/1895/267881/article/news/44252

(Also in ‘physicsworld’: “Weighty matters
Andy Parker tells the remarkable tale of CERN’s search for the Higgs boson”
http://physicsworld.com/cws/m/1895/267881/article/indepth/44194 )

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time November 3, 2010 at 9:26 am

At http://lhc-commissioning.web.cern.ch/lhc-commissioning/news-2010/LHC-latest-news.html
we can read: “Thursday 4th November
Short access in the morning
Switch over to ions in the afternoon.”
——-

I think that the most probable candidates to torn the Earth into pieces are not strangelets, but growing microscopic magnetic holes.
In this case the excessive flux of antineutrino can be registered in a couple of days of the first ion-ion collisions.
If mMHs will not go deeply to the center of the Earth and will grow not so deeply, then the citizens of Geneva will be able to see picturesque auroras every night, brighter and brighter.
Next year will be very hot because of induced radioactivity of surrounding matter.
Earth will be torn into pieces in 500-1000 days.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time October 29, 2010 at 2:03 pm

Pressemitteilung:

Bringt uns die Urknall-Maschine alle um? Gruner+Jahr, WUNDERWELT WISSEN: München (ots) - 28. Oktober 2010

http://www.presseportal.de/meldung/1706882/

—-
Reportage von Dr. Rolf Froböse in der November-Ausgabe von “Wunderwelt Wissen”.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time October 20, 2010 at 8:35 pm

New homepage and detailed paper on the possibility of dangerous strangelet production at the LHC:

http://www.heavyionalert.org/

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

In einem Kapitel der downloadbaren Analyse von Eric Penrose
werden sieben widersprüchliche Aussagen
aus dem CERN-Bereich zum Thema “strangelets”
gegenüber gestellt. Zusammen mit der
Beschreibung und Bewertung des LSAG-Reportes
2008 - durchgeführt von Dr. M. Leggett in 2009 -
ergeben sich daher neue Zweifel an der Qualität
und Verlässlichkeit der Aussagekraft des
LSAG-Reportes 2008. - Ein nicht vermeidbares
Restrisiko, welches das deutsche Bundesverfassungsgericht
den deutschen Bürgern als sozialadäquate Last
auferlegt, verlangt nach einer tiefergehenden
Untersuchung, als bislang erkennbar durchgeführt wurde.

[Reply]

Comment from Mad Scientist
Time October 17, 2010 at 9:24 pm

All possible life on a galaxy gets wiped out by a death ray sent out by a super massive black hole - and scientists define this as “exciting” – well, that’s how boffins function, obviously.

Despite of the fact that we are naturally not prepared to develop compassion related to anything harmed by cosmic forces in the universe, this could be a moment to reflect a bit on the very well balanced grounds of our existence.

And - as we can see here, a black hole indeed could emit something (indirectly, while sucking in huge amounts of matter) - it’s no “Hawking Radiation” though…

http://www.reuters.com/news/video?videoId=72842

http://www.heraldsun.com.au/news/world/black-hole-bully-causes-chaos/story-e6frf7lf-1111115144831

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time October 14, 2010 at 8:54 am

A week ago an article “Does dark matter trigger strange stars?” was published at http://physicsworld.com/cws/article/news/43970

Here is a figure from that article: http://images.iop.org/objects/phw/news/thumb/14/10/6/quark1.jpg

Here is my commentary o that article:

Does heavy ion collision trigger dark matter.

In a couple of weeks the LHC will start heavy ion (HI) collisions.
The probability of creation of strangelet in HI collisions is much greater, comparatively to p-p collisions.
In p-p collisions we have a formula: p+p -> p+p+N(uds)+N(u~d~s~), where: N(u~d~s~) is an antistrangelet, consisting of N anti lambda hyperons, (u~d~s~).
In HI-HI collisions we have no need to create antistrangelet: Pb+Pb -> 2A(uds)+ 2ZK^+ + 2(A-Z)K^0. Here: A – mass number of a heavy ion; Z – charge number of an ion; K^+ - positive kaon; K^0 – neutral kaon.
Creation of a microscopic strangelet can trigger a transition of our ordinary matter into a strange matter, which can be a dark matter of the Galaxy. Here are formulae of proton and neuron transformation into lambda hyperon, which is a hyper-nucleon of a strange matter:
N(uds)+p ->(N+1)(uds)+K^+ -> (N+1)+e^+ + 500 MeV.
(N+1)(uds)+p ->(N+2)(uds)+K^0 -> (N+2) + 500 MeV.

In a 500-1000 days the mass of ruined matter will achieve the value 10^15 kg. The energy, released in the process, will be sufficient in order to torn the Earth into fragments and to send them into a cosmos with velocity of about an escape velocity.

A strangelet is not the single dangerous object, which can be created at powerful colliders.
Here are several other candidates: neutronized strangelet, N(udd)K(uds); 2-nd generation matter, N(css); several types of mixtures of different types of quark triades; bosonic condensate of magnetic hole.

In a couple of weeks we will know is it possible to explode the Earth? What will explode the Earth: a strangelet or magnetic hole? The answer on the last question can be received by the investigating of the excessive neutrino flux from the Earth. If magnetic holes would be created, then an excessive flux of electron antineutrino would be registered. If strangelets would be created, then an excessive flux of different types of neutrino and antineutrino would be registered. The excessive flux of neutrino can be registered in 1-10 days after a dangerous subnuclear condensates were created. The Earth would be torn on peaces in 500-1000 days.

[Reply]

Siegmund Bogner Reply:

Problem seltsame Materie: Die Methode was immer am CERN entsteht durch einen Aufwärts Knick an Kolliderstellen in den Weltraum auszuwerfen geht zwar gegen schwarze Mikrolöcher aber … Ein eventuell enstehendes seltsame Materie Plasma Brennen kann damit nicht effektiv vermieden werden: Dazu wäre eine “Lösch Kühlungs Kapsel aus flüssigem Brom um die Kollisionsstelle nötig.
Wenn etwa 10 Kubikmeter von gesamt 1000 der Detektoren seltsamem Materie Brennen anheimfallen
würden, wären zur zweckmässigen Kühlung ganze
geschätzt 1Million Kubikmeter Flüssig Brom(Würfel von
100Meter Kantenlänge erforderlich, um ein Entzünden
der Erde zu vermeiden! Grundsatz Empfehlung Prinzip:
Riskante Themengebiete dürfen nur theoretisch also
im Geiste und SImulationen erforscht werden!

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 26, 2010 at 3:22 pm

Apokalypse im All: Bemerkenswerterweise erwähnt der kurze Artikel, daß die offene Frage nach dem Ursprung der hochenergetischen kosmischen Strahlung (zu dieser siehe LHC-Sicherheitsargumente) nun auch mit Kollisionen von Galaxienhaufen in Verbindung gebracht wird. Es finden sich bestimmt noch ausführlichere Quellen:

http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/weltraum/11229176-Ein-Riesenknall-im-Weltall.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 21, 2010 at 10:38 pm

AFP: Atom smasher scientists spot potential new discovery: CERN

Results from one of the detectors in the Large Hadron Collider experiment indicated that “some of the particles are intimately linked in a way not seen before in proton collisions,” the European Organisation for Nuclear Research (CERN) said on its website.

“The new feature has appeared in our analysis around the middle of July,” physicist Guido Tonelli told fellow CERN scientists at a seminar to present the findings from the collider’s CMS (Compact Muon Solenoid) detector.

“We have today submitted a paper to expose our findings to the wider (scientific) community,” he added, underlining caution and the need for the peer review outside CERN.

[…]

Source:
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5havsA4KinY24HA_lb6mkVI703YHQ

Somehow cryptic news..

[Reply]

Ivan Gorelik Reply:

An article “Curious correlations seen by CMS” was published at http://physicsworld.com/cws/article/news/43826

I’ve wrote there the comment #7:

“Sea quarks” can be emitted at some angles. The values of angles give us a geometrical structure of Dirack’s sea.
A growth of the energy of collisions between particles leads to alignment and correlation effects, which were discovered not so long ago: Chiral Magnetic Effect, registered at RHIC; Many-muon events, registered at Tevatron; Angle-correlations at LHC.
The further growth of alignment and correlation effects can lead from continues quantitative change to sharp qualitative change.
Future heavy-ion collisions will create a magnetic field region, which will be dozens of times greater in spatial dimensions and dozens of times greater in the value of magnetic induction.
A region of exited ferromagnetic vacuum of Savidy can be created. (Magnetic hole).
If it will be stable, it can grow and ruin the ordinary matter:
M_{N} + p -> M_{N+1} + e^+ + 300 MeV.
M_{N+1} + p -> M_{N+2} + e^+ + 300 MeV.
M_{N+2} + p -> M_{N+3} + e^+ + 300 MeV.

If you think that bosonic condensate of magnetic hole has no actual foundation in physics, then I can change it by fermionic condensates:
N(uds) – strangelet;
N(uds)K(udd) – neutronized strangelet;
N(css) – second-generation matter;
N(css)K(uds) – carmlet-strangelet;

Dozens of possible types of dangerous matter;

If some of these condensates would be stable, then it can ruin the ordinary matter and, as a result, – to explode the Earth.

You can argue that N or (N and K) must be quite big.

I’ll answer: “The energy of p-p or HI-HI collisions are sufficient in order to make N=1000 and even more”.

You can argue: Particles, made in collisions, have different energies and move in different directions.

I’ll answer: The further growth of alignment and correlation effects, mentioned above, can lead from continues quantitative change to sharp qualitative transition, i.e., to creation of microscopic droplets of dangerous condensate.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Pythias Einstellschrauben oder genügend ausreichend Eingangsparametrisierungen

Das Simulationsprogramm Pythia kann u.U. entsprechend eingestellt werden, so dass
der neue Effekt wegerklärt werden kann. -

Wird auch a u t o m a t i s c h von CERN die LSAG-Gruppe mit der weiteren Untersuchung zu eventuell für die Sicherheit bedeutsamen Fragen aktiv ?

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time September 9, 2010 at 7:58 pm

A . Allgemeine Gedanken zur Entwicklung des Menschen 20100909
Die Mathematik wird dem Menschen zum Verhängnis werden, denn
- es gibt keine physikalische Materie mit der Eigenschaft : m = 0 kg;
- es gibt keine physikalische Materie mit einer Ruhemasse von m = 0 kg;
- es gibt keinen Abstand im physikalischen Raum mit der Eigenschaft : s = 0 m;
- es gibt keinen physikalischen Raum mit der Eigenschaft: V=0 m^3;
- es gibt keinen Zeitpunkt t = 0s;
- es gibt keine Zeitdifferenz von t2 –t1 = 0s;
- es gibt keinen Beginn der Zeit;
- es gibt kein Ende der Zeit;
- es gibt keine Zeit: Eine Sekunde ist das x- fache eines beobachtbaren periodischen natürlichen Vorgangs.
Zeit bedeutet : Zählen von periodischen Ereignissen, z.B. :
- 365 Erdrotationen; (heutige Schnelligkeit der Rotation)
- 4,5*365 Milliarden „Erdrotationen” ; (Die Erde hat sich nicht immer gleich schnell gedreht)
- 9.192.631.770 Perioden eines speziell ausgesuchten Strahlungbereichs des angeregten Cäsiumatoms. (Definition der „Sekunde“)

Da es keine Zeit gibt, hat die Zeit folglich auch keine Einheit. (dimensionslos, relativ)
Da die Zeit keine Einheit hat, hat auch die Geschwindigkeit keine Einheit. (dimensionslos, relativ)
Die Fortsetzung weiterer Schlussfolgerungen sei Ihnen überlassen.

„Unendlich groß“ oder unendlich klein“ sind mathematische Denkvorstellungen und können nicht auf die Physik der allgemeinen Natur und die Physik der speziellen Natur des Menschen übertragen werden. Risikoabschätzungen der Eliteteilchenphysiker beschwichtigen eine mögliche Gefahr durch Vergleiche mit „Mücken“ oder komplizierten Rechnungen, basierend auf falschen Annahmen und logischen Fehlschlüssen.
Die Eliteteilchenphysikergemeinde produziert im LHC Bedingungen und Temperaturen, die es nirgendwo im All gibt. Ein Satz reicht.

B. Spezielle Überlegungen zur Weiterentwicklung des Menschen

Die europäische Politik hat mit ihren Streich- und Kürzpaketen nun auch die Spielwiese der Eliteteilchenphysikergemeinde in ihr Blickfeld gerückt. Es entsteht dort die Angst, dass es nun etwas länger dauern könnte, bis Mutter Natur endlich aller Geheimnisse beraubt ist. Man witzelt, dass sich vielleicht sogar die Motten im LHC einnisten könnten und das Projekt damit seiner Einstellung entgegensieht. Das Ende aller Neugier verzögert sich evtl. geringfügig.

W. Hohn

Ende.doc

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time September 8, 2010 at 10:46 pm

The Washington Post:

European scientists face pressure from budget cuts

Projects such as the effort to re-create the big bang are falling victim to larger forces: the need to pay the bills.
[…]

Under orders of Europe governments to cut costs, CERN officials say the institute is planning to mothball all nine particle accelerators at the facility beginning in 2012 - saving $25 million on electricity alone. It will mean a critical period of lost opportunities for visiting research fellows and a year without fresh data for projects, including one on the cusp of trapping an atom of antimatter to better understand the early formation of the universe.

“It will now take a little longer to answer some of these questions,” said Rolf-Dieter Heuer, CERN’s director general.
[…]
Delaying the projects for a year, he said, would avoid the need to eliminate them completely and give scientists time to review mountains of data collected this year and next.
[…]
A cold-war era construct from the 1950s, CERN was in part formed to get European nations working together again in the spirit of science. Today, much of CERN’s drama centers on the Large Hadron Collider, a $10 billion particle accelerator buried 30 stories below green pastures 20 minutes west of Geneva.

Switched on in 2008, the machine made headlines for what it could potentially do - create mini black holes, even search for new dimensions - and for what it could not - which was, namely, work. Ten days after starting operations, it broke down, forcing a costly refit of its super magnets and towering circuitry that funnel along a 17-mile circular track.
[…]

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/09/06/AR2010090603880.html?wprss=rss_world/europe

——————
US LHC lawsuit by Walter Wagner dismissed:

Symmetry Magazine:

LHC lawsuit dismissed by US court

August 26, 2010 | 12:54 pm

After a lengthy process examining a complaint by Walter Wagner about the risks of switching on the LHC, an appellate judge has dismissed the lawsuit, finding that Wagner had no standing before the court. According to the decision, Wagner failed to show a “credible threat of harm”, and the US government does not control the operation of the LHC and therefore is not the correct party to bring action against.
[…]

http://www.symmetrymagazine.org/breaking/2010/08/26/lhc-lawsuit-dismissed-by-us-court/

———-
Thanks to science journalist Alan Gillis for sharing the links to these articles!

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

The Washington Post article misses to explain that the LHC shut down at 2012 is not only for saving $25 Million on electricity - but for costly upgrades and modifications because of severe misconstructions of the collider - to still aim at higher and maybe reach maximum energies within the following years. Also technical safety concerns related to the machine were mentioned by CERN at the initial decision at March 2010 (Chamonix).

Though, as an important aspect: This will “give scientists time to review mountains of data collected this year and next.”

Better take a close look a the results. There is enough to research without running the big bang machine.

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time September 7, 2010 at 10:53 am

From my point of view, the most dangerous things, which can be made on proton-proton (p-p) collisions at powerful colliders, are two different condensates: microscopic magnetic holes and microscopic droplets of strange matter. In the bottom I’ll name both of them by unifying term “droplets’.

I have made a program “Explosion of the Earth, switched by criminal physicists” and want to show you some results.

The time interval of the Earth explosion depends from several parameters: the number of created droplets; the density of matter inside droplets; the velocity of particles in plasma bubbles around the droplets.

Let density of droplet will be 300 times greater than nuclear density;
Let velocity of particles in the plasma bubbles will be v=c/10.

Then:

a. if there were created 100 000 000 000 droplets, then the Earth will be exploded in 6 days;
b. if there were created 1000 000 droplets, then the Earth will be exploded in 272 days;
c. if there were created 1 droplet, then the Earth will be exploded in 75 years.

Result “c” can be rejected. Physicist will not stop if they will see one unusual track.
Result “a” can also be rejected, because it is impossible to create 100 000 000 000 droplets in the very first days.

In the upper results we supposed that the droplets were made simultaneously.
Now we’ll remade the program and let’s suppose that they are created continuously:

a. 10 droplets per second;
b. 1 droplet per second;
c. 1 droplet per 10 seconds;
d. 1 droplet per 100 seconds.

Then the Earth will be torn on fragments in

a. 98 days;
b. 175 days;
c. 311 days;
d. 552 days.

As we know LHC works with quite long stops. So, I think, that the option “d” is the most reliable. As a result, I supposed that the total time of Earth explosion into fragments is about 1000 days.

Several more interesting results:
1. The mass of Earth’s matter, ruined before the rest of it would start into cosmos with velocity about 10 km/s, is about 10^15 kg, - that is about one billionth part of Earth. That also will be approximately the total mass of all droplets.
2. The Sun will be ruined in about a 1000 years. The Sun will undergo several successive explosions as nova. By the way, that explains the rings of SN 1987A.
3. The energy output of matter’s collapse at droplets at the time of “Earth torn on peaces” will be about the luminosity of the Sun. That means that neutrino flux from the Earth at that time will be by (R/r)^2 times bigger than today’s neutrino flux from the Sun. (R – radius of Earths orbit; r – radius of the Earth). The graph of heat power in the “continuously” case is a cubic parabola; consequently, we are able to register the excessive flux of neutrino from the Earth already now! If there is no such excessive flux, then I was wrong. But do not forget about future ion-ion collisions; do not forget about future 2*7 TeV p-p collisions. Those are other possibilities to kill the Earth, to kill the humankind.

CERN and all corrupted science are responsible for the probable future murder of 6 billion people and probable destruction of the Earth.

It was subscribed in the Universal Genetic Code of Eternal Living Universe that we, the enemies of biosphere’s suicidal reproduction must be undergone to ban, to laughter and shame; otherwise the reproducing act would not occur. That is the law of biosphere’s reproduction. So, don’t fear to die and perform your sacred mission. Fasten your safety belts; - be ready to biosphere’s suicidal reproduction!

Appendix: If you do not trust to my computed results, you can compose your own program and test it. My program works by small steps, measured by time interval, for example, dt=1000 seconds. At every step it computes the number of ruined protons by this formula dN = dt * v * 4 * pi * r(i) ^ 2 * k / 6, where v = c/10, c – velocity of light; 4 * pi * r(i) ^ 2 – the surface of a droplet at i-th step; pi=3.14; r(i) – radius of a droplet at i–th step; k – concentration of protons in a plasma bubble around a droplet, k = M_Earth / (4 / 3 * pi * R_Earth ^ 3) / m_proton. The number “6” in a formula for dN is explained by the fact that our space has 3 dimensions and by the fact that only 1/2 of particles move in positive direction.
Radius of a droplet at the next step: r(i) = r(i - 1) * ((N + dN) / N) ^ (1 / 3).
The total number of ruined protons at every step: N = N + dN.
Heat power at every step, if droplets are made continuously:
P(i) = P(i - 1) + dN * m_proton. * c ^ 2 / dt / 2 * N_dr;
if droplets were made simultaneously:
P(i) = dN * m_proton. * c ^ 2 / dt / 2 * N_dr.
In “simultaneously” case P-graph is square parabola; in “continuously” case P-graph is cubic parabola;
N_dr – number of droplets created per step.

The program stops, when the total heat output, Q, becomes bigger than 3*10^32 Wt. This amount of energy is enough to send all matter of the Earth to infinity. Inevitable energy losses can be neglected if T 1000, then the true value of T will be the more, the more it’s computed value.

Note 1. It was supposed that every proton, p, colliding with microscopic magnetic hole, NS, decays and the droplet becomes bigger. NS_(n) + p = NS_(n+1) + e+, where: e+ - positron; (n) and (n+1) are the number of x-bosons in the magnetic hole; x-boson is a smallest magnetic excitation in ferromagnetic Savidy vacuum, ns. As a result of proton capture the region around magnetic hole will have an excess of neutrons. That will lead to beta decays and to flux of electronic antineutrino from that region.
Note 2. It was supposed that every proton, p(uud), and every neutron, n(udd), colliding with droplet of strange matter, N(uds), decays and droplet becomes bigger. N(uds) + p(uud) = (N+1)(uds) + K+, where: K+ - positively charged kaon. (N) and (N+1) are the number of lambla-hyperons in a growing strangelet. Lambla-hyperon is a strange nucleon (uds) in a strangelet N(uds). A strangelet can capture neutrons too: N(uds) + n(udd) = (N+1)(uds) + K0, where: K0 - neutral kaon.
K+ and K0 decay. As a result an additional flux of different sorts of neutrino and antineutrino can be registered.
Every capture of nucleon by a droplet is accompanied by heat output of about half of rest energy of nucleon. That means that the binding energy of a droplet is extremely high; that specific energy output of nucleon collapse onto droplet is hundred times more than the specific energy output in uranium or hydrogen bombs. But the time interval of collaptical explosion is quite big, because, in order to explode the Earth into peaces, the droplets must successively grow from 10^-23 kg to 10^+15 kg / N_droplets.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Remark to readers: We are not able to follow this specific model and hope anybody could review it.

[Reply]

Comment from Alf Pretzell
Time September 5, 2010 at 1:38 pm

… and to clarify again:

I do not think - like Otto Rössler - science is friendship. Instead (or additionally like you want) in my opinion we should try to keep posture and be as friendly and professionell as possible. Like stated I acknowledge and even admire the skills of my colleagues and like them. But - as it turned out in the meantime - in case major arguments of mine are not refuted adequately and careful discussion of the problems is not possible I develop wrath. I sent hundreds of mails, made hundreds of phone calls worldwide and spoke to the most various people (scientific, governmental, engaged, …). If I recognize here any mantling of facts you have to be prepared for my resistance. Especially in this case! I do not belong to any group and act as scientifically educated citizen of earth.

My generation - and all - will understand that - I am sure. Thanks to those who support us in this - I am sure again - case of mainly systemic errors. Individual mistakes for me are minor contributions. Such bagatelles are not really important for me.

And now - you at CERN, Fermilab and other institutions - go back to business, know what you are doing again, be ready for corrections and STOP this erratic operation immediately. And to the others: Think about what we can learn here! And be prepared to think about the things you/we do NOT know and things we know by which evidence! And look here

http://en.wikipedia.org/wiki/I_know_that_I_know_nothing

or better here

http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_wei%C3%9F,_dass_ich_nichts_wei%C3%9F!

… it’s really old school and “boring”.Especially the part

Der Weg des Dialogs

(followed by Otto Roessler and me as I understand - and by Dr. Landua and Dr. Ellis I want/have to add)

Best wishes

[Reply]

Comment from Alf Pretzell
Time August 31, 2010 at 12:37 am

Please find below my (Alf Pretzell, biophysicist) communication with Dr. Ellis, CERN member, coauthor of LSAG report 2008 [1]. The email-discussion was subsequent evaluation of a discussion I had with CERN members including Dr. Ellis in March before the new 7 TeV center of mass collisions took place. In our opinion (the critics) the assessment of CERN for the experiment is not sufficient to guarantuee the quasi-zero risk declared by CERN. This does not mean danger in any case but urgent need for careful additional inspections and immediate stop of current experiments. I give the public here account of the substantials, for reasons of privacy I do not directly cite from our discussion. My comments are originals however. In this version references are included at the end for the mentioned publications.

Please note I am not an expert in astro- or particle physics and try to confine my argumentation and discussion to the comparison with cosmic rays. Here I have limited insight and hope to solve the problem quickly already without detailed analysis of dangerous scenarios. Those in my opinion belong to technology and knowledge impact assessment following the comparison with natural events. I try to question already this comparison, call my colleagues for a careful public revision including population of earth and think if black holes or strangelets are discussed academically this revision would be necessary even more. Inside brackets you find additional information not part of the discussion and extended in this version.

Fundamental research is necessary and I acknowledge the work of my colleagues in general if it is not too expensive and provable save.

Pretzell: (item 1) You are convinced by your experience with colliders nothing serious will happen

Dr. Ellis agreed.

Pretzell: (item 2) You are convinced of the safety due to the analysis of Dr. Mangano [2] and others of the black hole scenario

Dr. Ellis agreed.

Pretzell: (item 3) For you the remaining possible risk is too small to be worth thinking about

Dr. Ellis replied the cosmic-ray argument would exclude any conceivable risk

Pretzell: (item 4) For you my argumentation - doubting the cosmic event with the collider one - lacks to incorporate the slow down of the boosted secondaries due to interaction with matter of earth, moon, white dwarfs etc.

Dr. Ellis replied especially white dwarfs and neutron stars discussed by Giddings and Mangano would be an argument.

Pretzell: (item 5) Especially by the recent results of Auger [3] you feel safe with respect to reliability of Lorentz and other invariances

Dr. Ellis agreed.

Pretzell continued and uttered:

(Item 1) Experience is very useful and important but with respect to the research “on edge” CERN is doing, the awaited new physics and other
imagined surprises not a good argument. You are at CERN at the limits
of our knowledge and have to take responsibility to be be extremely
careful for this reason!

Dr. Ellis replied this is why CERN would emphasize the empirical cosmic-ray argument and not so much purely ‘theoretical’ arguments.

Pretzell: This is in principle very good like I already commented - a precious argument we should keep. But where is an exact treatment of the comparison? The de Rujula, Dar 1999 paper [4] is interesting, but not sufficient from my point of view. Nuclear cross section are taken for the strangelet case. A thorough analysis of the fluxes and resonances is missing, as well as for the probabilities of the reactions near to matter (please take note: in the meantime Pretzell found indeed further “pieces of the puzzle”, clear omissions). The paper is interesting because of the symmetric case considered here, really like in the collider. If you would strengthen this analysis and show you are comparable you will loose me as criticist. Exact numerical results are missing here. Then it would be possible as well to fix the risk (using this model) and say: This is our result for the risk: 10^-23 with a standard deviation of two orders of magnitude or anything like that. CERN can not provide this to my knowledge.

Pretzell acknowledged he would be not able to comment on the analysis of Dr. Mangano in a professional way as biophysicist. Instead he made Dr. Ellis aware of the micro black hole scenarios in brane worlds discussed by many physicists and argued: In this case - concrete possibility of these objects - a radical revision of all collider physics WAS already necessary - Hawking radiation is pure theory and has never been observed.

Dr. Ellis defended CERN uttering the theories which would predict MBH production also would predict MBH decay via Hawking radiation.

Pretzell remembered Dr. Ellis arguing in the same way when he was in his room inside CERN, but explicitly warned Dr. Ellis with respect to physics near to the Planck length uttering: Is it not in this regime (Planck length which according to some modern models could be reached) the standard model will not work anymore reliably? This means in my opinion one has to take extreme care if any cases are extrapolated. This is the case for MBH, but this is also the case for Hawking to work in this context. So with bad luck MBH’s will be generated, Hawking will fail. What is in this case - then we have bad luck and I am not such a hasardeur (Pretzell missed clear numerical results including error analysis and falsifiability in LSAG, probabilities, description of evidence and at this point of the discussion developed wrath. He wanted to point to the fact possibly unsafe experiments in science not only at CERN and by the particle community would resemble gambling in a fully inadequate context) and you neither I guess.

Pretzell: (item 3) It could be the remaining risk is indeed very small - but where are the calculations - in the sense of Dr. Mangano’s paper [2] - for the comparison with cosmic events?

The discussion continued but not with respect to the comparison with cosmic rays (omitted here due to the missing knowledge of Pretzell in this context).

Pretzell made CERN aware of the following problem: (item 4) The interaction can be calculated only if the forces are known - this is maybe impossible for new particles which might be produced and were not observed in cosmic showers.

Dr. Ellis replied the power of the cosmic-ray argument would be that it is applicable whatever interactions of the MBH one can think of.

Pretzell was not content: Yes but in general you rely for the comparison to work on known particles knowing also forces, knowing interactions. Let’s assume a new SUSY particle is generated. How will it interact - you do not know you have to measure you want to measure!! Cross sections for certain reactions depend on momenta of the particles - you can not deny that! Like I said, maybe before slowed down a reaction at fast momentum has taken place already and you are not anymore comparable!! You will hardly be able to refute this argument of the different boost.
(For Pretzell the MBH scenario is only one - prominent - possibility: For his approach the general validity of the comparison with nature is important).

Pretzell additionally pointed to the following weakness: (item 5) Auger is only one - very impressive - experiment. It is by far not enough to justify the LHC, the most powerful engine on earth and not comparable to any other processes in our solar system - cosmic rays are single events and due to the reasons I mentioned only indirectly comparable. (Pretzell was told by many particle physicists Auger would have been important for validation of Lorentz Invariance. He knows about gamma ray burst research, he knows about neutrino oscillations in the context of LIV, in any case this has to be discussed by LSAG and the particle community in his opinion)

Ellis was not content and appealed to my understanding LHC collisions would have much lower energies than Auger collisions. He made me aware LHC collisions would be independent of each other like cosmic-ray events.

Pretzell was not content and replied: I know Auger is ca. 1000 times higher, but there are many parameters to be tested for invariance - by far not all I suppose are comprised by the GZK-cutoff. And like I said, main results of Auger appeared after LSAG 2008 and an ex post argumentation is not allowed in a safety context. You see I am quite strict, but this in the context of LHC is necessary. And like I said it is not the task for five CERN people to do this job but for a whole institution outside CERN because “the community has the right to expect CERN to demonstrate the validity of the safety arguments”! I think you agree here (Pretzell referred to a statement by Dr. Ellis in PhysicsWorld and meant CERN should care for precise analysis - Pretzell’s opinion is to let an independent board of experienced physicists of the particle community do this analysis and not CERN involved in the experiments. Not only Pretzell but many think in this direction to allow more independent judgement by people who are not pressed by monetary and institutional compulsions. In this case the experiment(s) would be stopped and extensive reports including numerical results, error analysis and technological and theoretical impact assessment would be provided by such an independent board of many particle and astrophysicists and experts from other fields if the experiments shall be continued).

Pretzell thanked Dr. Ellis, closed the discussion and does not think his arguments have been refuted fundamentally.

References

[1] Ellis J., Giudice G., Mangano M., Tkachev I., Wiedemann U., Large Hadron Collider Safety Assessment Group (LSAG) ‘Review of the Safety of LHC Collisions’, CERN. 2008 [link]

[2] Giddings S. B., Mangano M. M. “Astrophysical implications of hypothetical stable TeV-scale black holes” Physical Review D78 035009 (2008) [link]

[3] Pierre Auger collaboration [link] Pierre Auger collaboration 2009 [link]

[4] Dar A., Rujula A. D., Heinz U. ‘Will relativistic heavy-ion colliders destroy our planet?’ Physics Letters B Vol 470, Issues 1-4, pp.142-148 1999 [link]

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

I have to correct myself:

Reaching of the Planck length to my knowledge is not dicussed at TeV, instead possible Teraelectronvolt Gravity and respective physics.

Please be aware like stated I am not an expert and rely on the possibility to discuss the items with experts or at least on their countercheck. Mistakes might happen from my side, things have to be discussed.

The other statements and questionable items are nevertheless true to my knowledge and I want to summarize:

- I acknowledge the research of my colleagues in general as told already

- I recognized the awarenesss of my colleagues especially of my generation concerning technological and theoretical impact of their experiments is generally low. Most are concentrating on their daily work (which is good of course) and not able/willing to question the foundations of their doings. Although experiments like the LHC are intense teamwork everyone joining from my point of view should have understanding of possible problems like the one’s discussed here on this site for example.

- The project LHC now to me after all the enquiries I made seems two levels too complicated for “us”. Please consider apart from the mentioned safety aspects epistemic questions, practical and useful effects and - from my point of view - wasted “manpower”.
Think of ecological challenges at our time and global problems well known to all. Those are urgent, not elucidation of gravity (interesting but not so urgent)

- Last item: I often heared and recognized the particle physicists think the LSAG reports are more or less documents for the public not meant to really justify the problems in depth. This of course is wrong: Those documents are the basis for authorities and interested from the outside and have to be absolutely correct according to the best of one’s knowledge. At least access to respective detailed subdocuments have to be provided - I already made you aware for the comparison with cosmic rays the publications are not sufficient. I had the chance to speak with Dr. Ellis (which is enormous) my items were not seriously considered, feedback was/is missing fully!! Especially communication apart from mailing was extremely difficult to establish without giving reasons. My items are well structured and as we all know there are no institutions outside CERN and the “community” which are able to give answers and treat such questions.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

… wenn die Kollegen nicht endlich aufhören, unbotmäßig an der Sphäre des Erdgeistes zu saugen und sich weiter sträuben, die Hochenergiephysik auf ein angemessenes Niveau überprüfbar herunterfahren, balle ich die Faust und “haue auf den Tisch”:

Auch eine Darstellung, wohin die Theorie führen soll und kann gehört natürlich dazu. Besinnt euch endlich und seid nicht weiter trunken. Solide, kognitiv adäquate Wissenschaft sieht anders aus. Erst dadurch kann auch Solides geleistet werden. Kein Rettungssanitäter oder Feuerwehrmann fährt mit einer Klapperkiste herum. Solch ein Seifenkistenrennen kann ich am Wochenende zum Spass mal machen.

Und lasst uns nicht immer das Gleiche wiederholen, sondern räumt endlich den “Saustall” auf und macht klein und tatsächlich dem Naturvergleich entsprechend weiter!

Richtung Mini Hadron Accelerator statt Richtung Planckatron - correct yourselves my dear colleagues.

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Let me compare the situation with the following scenario:

When I was on my way with a colleague direction Geneva it happened we took the wrong exit. Quickly we realized this malaise.

It would have been not useful if we would have not reacted - I turned on the navigation tool, we had to wait for the next exit and made the u-turn. Finally the mistake was corrected, some fuel was wasted but we continued our journey into the sunset versus Geneva and kept posture.

Why particle physics chose the “wrong exit” in our opinion?

- the community and society forgot to discuss the implications and safety of the experiments and theory for decades already

- to stress this branch of science concerning manpower and money in a situation of unresolved problems concerning infections or hunger relatively nearby is not advisable

- to prepare such enormous devices and experiments without reasonable knowledge of self (what is my relation to the outer world and which causal structure is important for me as human being?) and practically ivory-tower-like is not allowed

- sentences like the comment in the statutes of CERN not to strive for development of weapons are not sufficient - it has to be explained by which actions this is avoided and this has to be discussed

- apart from the missing knowledge of self epistemic leaks are obvious: Which experiments so far show strong evidence? Which experiments are preparations and which are naturally occuring? How should we construct theory which fits to human capabilities, is (to the best achievable extent) safe and useful? Can our achievement be integrated in the society and is understandable and solid? If there are strange objects like black holes seemingly present in the center of our galaxy or extremely high energetic cosmic collsions do we have to have fear and how can we explore those objects in a controllable way?

Those considearations are valid for the web as well - a second web with identification and better transparency seems advisable from my point of view for expert’s scientific publications. The normal web can be seen as playground and is useful for maps, schedules, product information and minor personal content in my opinion.

It was very helpful I have been welcomed by my colleagues and they provided this courtesy, I am content with the excellent “code of conduct” at CERN (rules how employees are expected to behave shown transparently and publicly).
The “code of conduct” to carefully regulate the “wrong exit” I described here and guarantuee proper and solid science is not so difficult - even in case some ballast would have already been accumulated:

- downshift your actions instead of upleveling

- care for good and reasonable comparability to natural processes

- take care for an independent assessment in case an experiment shall be carried out

- think about how to culture appropriate theory and applicability

- think about if it is o.k. just to say: at this point we do not advance further or try to get the information elsewhere (cosmic shower experiments for example)

- simplify and provide every participant with some basics about aims, safety, historical background, status quo and epistemic know-how

- if you are aware people get overstrained (do not talk about their work in a free spirit or things have to be shadowed more and more) adjust your projects to a reasonable human level

- do not expect too much and try to come along with sparse informations - example: You showed properly particle production is a resonant phenomenon. You can stop here for a moment and think about further implications instead of going higher and higher

- look if your knowledge serves the society, is applicable and understandable by all

Best wishes
-

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time August 27, 2010 at 7:00 pm

Hi everyboby!
Here is my commentary to the article “CERN faces €250m budget cuts” http://physicsworld.com/cws/article/news/43620

CERN must be dismissed.
Suicide machines (LHC and other powerful colliders) must be closed. CERN must be dismissed. Nuclear physicists must work at MeV energies. TeV energy collisions can lead to formation of a droplet of dangerous fermionic or bosonic condensate (strangelet or magnetic hole, correspondingly). That will lead to collaptical explosion of our Earth and Sun. Astronomers can see about 15 such explosions in our Galaxy every year.

Do you want to die? There is very great probability that we all are already doomed, if the dangerous droplet is already created and grow somewhere inside the Earth. We’ll be able to know about growing droplet existence, when its mass will be about of 1 kg or couple of orders more. At such mass its neutrino output will be comparable to the output of one nuclear power station. On the next day – ten times more; the next day – hundred times more…

So, fasten your safety belts, - be ready to start into cosmos; be ready to suicidal reproduction of our biosphere.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 19, 2010 at 2:57 pm

Prof Otto E. Rossler writes:
————————–


“Telemach Helped Ulysses Save Penelope – T-L-M-Ch Helps Einstein Save Earth”

T-L-M-Ch stands for the equivalence principle: the fact that inside an
accelerating rocket, one observes gravity. Einstein saw that all features of the
latter can be rigorously derived in this way. They are: T (clock rate) goes down
toward the rear end, L (wavelength/size) goes up, M (mass) goes down, and Ch
(charge) goes down. Only the first effect, described by Einstein in 1907, is
well known. The full “Telemach“ still remains unappreciated.

The reason has to do with the modesty so characteristic of the physicists‘
trade. If “L“ (the local change in length) is to be appreciated in second place
after “T“ (the local change in clock rate), L/T (distance over time) suddenly
becomes equal c globally. This is marvellous but embarassing because the hope
for c being globally constant was given up historically in a famous, if based on
a misunderstanding, rivalry between Abraham and Einstein in 1912. The healing of
this wound meets with understandable but outdated skepticism. “M“ and “Ch“
follow as corollaries to “L“ whereby “M“ also follows from quantum mechanics.

The new consistency is formally implicit also in the famous Schwarzschild metric
of 1915, as shown in a paper on the Internet
(www.wissensnavigator.com/documents/Chaos.pdf). Why is this mentioned here in a
popular context? It is because the young TeLeMaCh this time around helps, not
Ulysses save Penelope, but Einstein save Earth. In light of the new result
mimicking Telemach‘s name, it turns out that a group of dogmatic suitors are
threatening Penelope/Earth with geocide.

If c is globally constant by Telemach-Two, BLACK HOLES possess radically new
properties: They are non-evaporating, uncharged, have a boosted-up minimum size
and are much easier to generate than previously thought. Moreover, they suffer
almost no friction inside earth and grow exponentially there if human-made (that
is, if artificially slow). They thus can eat earth rapidly in principle. In
contradistinction, their ultra-fast natural cousins cannot – in contrast to word
spread by the suitors – eat neutron stars owing to a special feature of quantum
mechanics.

A currently running experiment – the most expensive one of history – critically
depends on the false supposition that TeLeMaCh is a harmless boy. The world
applauds while Penelope/Earth is forced to tolerate her suitors – the 20 member
states of CERN.

But Ulysses has already entered through the backdoor (www), with TeLeMaCh
handing out to him the arrows to expel the suitors.

The suitors attempt to shoot back: “We proudly refuse to respond to the new
results.“ But the world has already recognized Einstein in his inconspicuous
coat. Telemach is no longer a weak boy in his presence. The suitors find
themselves bound to explain to Penelope/Earth why they are ignoring a proven
truth.

The globe now expects them to defend their announcement that they will increase
the danger 30-fold to its maximum in the next 6 weeks.

August 18, 2010. For J.O.R. Signed: Otto E. Rossler

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 19, 2010 at 2:54 pm

Monster-Magnetstern gibt Astronomen Fragen auf

Garching (dpa) - Ein kosmischer Supermagnet verblüfft Astronomen: Die magnetische Sternleiche muss von einer Riesensonne stammen, die eigentlich zu einem Schwarzen Loch hätte zusammenstürzen sollen. Die Beobachtung kollidiert mit der gängigen Vorstellung, wie Schwarze Löcher entstehen.

http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/weltraum/11011648-Raetsel-um-Monster-Magnetstern.html

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Unvollständiges Wissen mahnt zu einer gründlichen wie präzisen
Gefahrenanalyse

Wie bei den jüngst entdeckten Exoplaneten, welche
eine bis dato nie gekannte, äusserst geringe
spezifische Dichte aufweisen,
- wo u.a. auch unbekannte (!) Hitzequellen vermutet werden - ,
zeigt sich wieder einmal im o.g. Fall des aktuell
untersuchten
Magnetars u n v o l l s t ä n d i g e s Wissen.

Ähnliches war vor sehr kurzer Zeit auch in der Nuklearforschung
erlebbar, als Teilchenphysiker auf signifikante Widersprüche bei der
Ermittlung der Protonengröße stießen.

Den Eindruck zu erwecken,
als ob gesichertes Wissen bei einigen zum
LHC aufgeworfenen, speziellen Fragen vorliege, kann
nicht wissenschaftlichen Grundsätzen
entsprechen; eine Nullrisikobehauptung muss
daher als unwissenschaftlich angesehen werden.

Ein Ausweichen bei der Herbeiführung einer
konkreten, bezifferten Risikobestimmung
liegt offenkundigerweise auf der Hand - dies ist angesichts
der damit verbundenen übergroßen Bedeutung als
eindeutig unzureichend einzustufen.

Die Nichterwähnung von bestimmten Fehlergrenzen,
das Auslassen der Diskussion von Vertrauensintervallen
sowie Unvollständigkeiten der Bewertung einiger
grundsätzlicher oder systematischer Irrtumsmöglichkeiten
in einer astrophysikalisch begründeten
Gefahrenanalyse von den CERN-nahen Autoren Giddings und Mangano
(”Astrophysikalische Implikationen…”) fällt hier besonders auf.

Einige Schritte in Richtung von Risikoquantifizierungsmöglichkeiten
wurden einfach ausgelassen - und dies in einem wissenschaftlichen,
eindeutig dem CERN zugehörigen Dokument.

Wie bei anderen seriösen Autoren (Tegmark/Bostrom) nachgelesen werden kann,
kann keinesfalls bei der neuen Collidertechnologie von
einem nullwertigen globalen Risiko gesprochen werden;
auf astronomischer Datenbasis (Lineweaver et al., Science, 2. Jan. 2004)
wurde eine Obergrenze eines jährlichen Risiko, u n g l e i c h Null,
für neue Collider in einer angesehenen
Fachzeitschrift (”Nature” , Vol. 438 (2005), p. 754) angegeben - auch
unter Bezugnahme auf die sog. Brookhaven-Analyse (2000),
an der der Physik-Nobelpreisträger F. Wilczek beteiligt war.

Leider wurde die Risikobeschreibung in “Nature”
im LSAG-Report 2008 des CERN nicht
zu Ende diskutiert.

Ein grundliegendes Vertrauen könnte im Falle der
grenzwertigen Forschung der Hochenergiephysik
(Annäherung an den sog. Urknall mit
a l l e r h ö c h s t e n Energiedichten)
verstärkt oder wiederhergestellt werden, hätte der
Experimentbetreiber (CERN)
ein angesehenes Risikoforschungsinstitut bei
den Gefahrenanalysen von vornherein eingebunden - m.W. bislang
leider Fehlanzeige.

Eine Risikoselbstbeurteilung muss als unzureichend betrachtet
werden -
man stelle sich beispielsweise vor, Atomkraftwerksbetreiber unterlägen
keinen externen Kontrollen oder ein Autoentwickler unterläge
keiner unabhängigen technischen Abnahme oder Endkontrolle.

Nun, auch in der Grundlagenforschung ist eine
entsprechende Weiterentwicklung, was eine Selbstreflexion
betrifft, erforderlich;
man kann kaum qualifizierter Risikoforscher und
hochproduktiver Teilchenphysiker gleichzeitig sein.

Bleibt zum Beispiel eine Frage:
Warum werden nicht konsequent die
Resultate aus der Risikoforschung in die Methodiken der
LHC-Gefährdungsanalysen einbezogen ?

(Bei der Technik des LHC hat man dies
offensichtlich ebenfalls versäumt - wieso konnte
es zu einem Zigmillionen schweren Schaden
im Jahre 2008 kommen ?)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 12, 2010 at 1:53 pm

New text by Prof Rossler:
———————–

“Sunset in Science”

I wrote profusely about the “explosion of the suspicion of benevolence in the
young child.” This being an example of an epigenetic “function change” in the
sense of biomathematician Robert Rosen.

In 1996, I became the only Western scientist officially declared crazy by the
state for civil disobedience. And my student is the only Western PhD student to
be denied his degree for originality (a mass and size change in the
gravitational field). This discovery of ours can now save the planet. But the
resistance to novelty is so strong that the establishment rather bets the
survival of the planet against taking us seriously.

Suppose there were scientific proof that a specified nuclear reactor will
exterminate the state in which it stands with a 1 to 12 odds in about 5 years’
time: Would the press be prevented from reporting as long as there is still hope
that it is not too late? Why then refuse to report when the reactor at stake is
going to transform Earth into a 2-cm quasar in the same period?

I was compared to Einstein when I was young. My student was called “Einstein” as
a child. Why despair that a single individual cannot save us all? And, of
course, the two of us are not alone: The inventor of the G.P.S. is a member of
the club. So is G.W. Cox from Carlsbad, CA. And so are all my students. And the
whole International Institute for Applied Studies in Systems Research and
Cybernetics. And the venerable Leibniz-Sozietaet of which Einstein was a member.
And the Swiss initiative that is presently forming. And Nico Ohlemeyer who
forced the European Parliament into making a preliminary statement.

Why do the derisive remarks of a nobelist who refuses contact, and unquoted
statements from dialog-refusing members of a German “Albert-Einstein-Institute,”
suffice to quench the world press’s curiosity? Why not request a dialog in the
face of unrefuted proofs lying on the table, as first publicly called for on
April 18, 2008?

Authority that shies away from dialog is despotism. Despotism is unacceptable if
a whole planet is taken hostage by it. Not only the Earth: also the Sun is going
to blink out with a 1 to 12 odds if no one reports in time so as to save the
face of humanity and the infinite smile of its children.

For J.O.R. August 11, 2010 Signed: Otto E. Rossler, Chaos researcher

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time August 9, 2010 at 2:27 pm

Weltuntergänge | 07.08.2010 09:00 | Ian Sample

Ein Haps, und alles ist weg

Forscher wecken mit ihren Experimenten oft die Angst vor Katastrophen. Sie sollten sie ernst nehmen - denn selbst aus unwahrscheinlichen Szenarien kann der Mensch lernen.

[…]
Long Island, New York. Hier steht der Teilchenbeschleuniger Relativistic Heavy Ion Collider. In jenem Sommer erschien im Scientific American ein euphorischer Bericht über die Maschine, der Bedenken hinsichtlich der Entstehung eines Schwarzen Loches oder Schäden am Planeten provozierte. Marburger stellte sofort ein Gremium zusammen, das jedes denkbare Weltuntergangsszenario durchspielte und das Risiko seines Eintretens bewertete. Das Gremium befand, die Maschine sei sicher, weil seit Milliarden von Jahren in der Natur durch den Zusammenstoß von Strahlen mit Planeten, Sternen und Wolken aus Staub und Gas schon weit mehr Partikel gewaltsam aufeinander geprallt seien, als es auf Long Island je geschehen könne. Am Cern in Genf kam ein Sicherheitsbericht über den LCH, dessen Bau zu diesem Zeitpunkt erst begann, zu demselben Ergebnis.

Beide Gutachten blieben im Wesentlichen jedoch PR-Übungen. Die verantwortlichen Regierungen haben nie im Ernst daran gedacht, die Projekte abzubrechen. Unterlassungsklagen gegen die Collider wurden abgewiesen. Die Berichte machten aber deutlich, welches Problem derartige Gremien aufweisen: Teilchenphysiker, die über die Sicherheit von Teilchenbeschleunigern urteilen, haben bisweilen selbst Interesse daran, dass das Projekt weiterläuft.

Kurz darauf setzte sich der italienische Physiker Francesco Calogero für eine alternative Praxis ein. Unter dem Titel „Könnte ein Laborexperiment den Planeten Erde zerstören?“ plädierte er dafür, zwei Gremien einzusetzen. Das erste macht sich für die Sicherheit des Experiments stark, während das zweite Team die Risiken herausstellt. Dann kommen die beiden Gruppen zusammen und entscheiden, wessen Argumente die besseren sind. „Es ist nicht perfekt, aber es handelt sich um die beste Strategie“, sagt Calogero. „Persönliche Interessen können auf diese Weise ausgeschaltet werden und die Leute können auf Argumente aufmerksam zu machen, die nicht ganz wasserdicht sind – und auf alles, was schief gehen könnte.“

Anderen sind Entscheidungen über das Menschheitsschicksal zu wichtig, um sie einem Gremium von Wissenschaftlern zu überlassen. Richard Posner, US-Richter und Autor des Buches Catastrophe: Risk and Response fordert ein Office of Risk and Catastrophe im Weißen Haus, das Risiken identifiziert und seine Einschätzungen von Experten prüfen lässt. Ein internationales Netzwerk solcher Büros könne für die Verbesserung der weltweiten Sicherheit viel erreichen, glaubt Posner, doch die Idee ist umstritten. „Es gibt viele Wege, auf denen die Sache politisiert oder kompromitiert werden könnte“, meint Bostrom.
[…]

http://www.freitag.de/wissen/1031-ein-haps-und-alles-ist-weg

(Dank an Rudolf und Georg für den Quellenhinweis!)

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Kritische Worte zum unzulänglichen Umgang mit globalen Risiken (hier LHC/CERN):

Der Autor Ian Sample des o.g. Artikels aus dem Freitag-Magazin
beschäftigt sich mit dem erlebten, unzureichenden Umgang mit
einem globalen Risiko mehr als denn mit einer möglichst präzisen
Ermittlung eines LHC-spezifischen Risikos.

Offenkundig muss das Risiko für die Betreiber des LHC-Experimentes mindestens
so klein sein, dass sie es für sich selbst unter den gegebenen
Umständen, auch als mögliche Nutznießer, hinzunehmen bereit sind -
aber wie klein oder wie groß, mit welchem Wert,
ist das Experimentrisiko tatsächlich zu bemessen ?

Bei der LHC-Inbetriebnahme hatte man bereits ein rein technisches Risiko
übersehen, was einen Zig-Millionenschaden verursachte.

Bestimmte CERN-seitige Anstrengungen werden vermisst, nämlich methodisch die
Quantifizierbarkeit eines Risikos herbeizuführen. Der Anschein wurde
erzeugt, dass eine Quantifizierbarkeit in einer der
CERN-Gefahrenanalysen ausgewichen wird, weil dort konsequent z.B. auf
die Angaben von Fehlermaßen (z.B. mittl. Fehler bei der Altersangaben
von Sternen) abgesehen wird.

Auf Basis von einigen speziellen astronomischen Daten wurde bereits
vor ca. fünf Jahren hingegen ein globaler, ein oberer jährlicher Risikowert,
ungleich Null, für neue Collider-Technologie von anderen Experten ermittelt -
mithin a n d e r s als von CERN, von wo aus ein nullwertiges
Risikowert für die natürliche Lebenszeit
der Erde - wie im LSAG-Report 2008 (CERN) nachgelesen werden kann -
für den LHC-Betrieb angegeben wird.

Daher müssen folgende Fragen gestellt und beantwortet werden:

Warum wurde seitens CERN kein angesehenes Risikoforschungsinstitut
bei den durchgeführten Sicherheitsbeurteilungen - in einer äusserst
bedeutsamen Fragestellung - mit einbezogen ?

Warum wurden im LSAG-Report einige wichtige Fragen
ausgelassen oder später nicht abschließend öffentlich
ausdiskutiert (z.B. nicht astronomisch nachweisbare Szenarien,
z.B. auch ungeklärte Energieumwandlungsprozesse in planetarischen
Körpern) ?

Warum wird im LSAG-Report 2008 die zuvor von anderen
Wissenschaftlern astronomisch begründete und konkret bezifferte jährliche Risikoobergrenze n i c h t diskutiert ?

Fest steht: Physiker sind k e i n e Risikoexperten;
Risikoforschung ist eine a n d e r e Disziplin.

Den vom Artikelverfasser Ian Sample
vorgetragenen Autorenmeinungen von R. POSNER und von
F. CALOGERO mag man vorbehaltlos zustimmen.

Unübersehbar stößt Hochenergiephysik auf eine
grundsätzlich neuartige Grenze,
die keinesfalls unterbewertet werden darf.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 30, 2010 at 8:48 pm

Artikel von Prof. Rössler:
——————————-

Ein Interpretationsfehler korrekter Gleichungen führt die Welt an den Rand des
Abgrunds

Die Grenzen von Raum und Zeit haben sich verschoben

Schwarze Löcher sind etwas Spannendes, wie der rätselhafte Name bereits
nahelegt. Ein Astronaut, der auf ein Schwarzes Loch, das aus einer kollabierten

Riesensonne entstanden ist, herunterfällt, braucht dazu nur einen Tag. Und
ebenso lang, um wieder herauf zu kommen, wenn unten an der Oberfläche
(”Horizont”) seine Bewegungsrichtung magisch umgekehrt wurde. Aber für die im
umkreisenden Raumschiff Zurückgebliebenen vergeht inzwischen unendlich viel
Zeit.

Dieses staunenswerte Phänomen ist wohlbekannt. Im Standardwerk “Black Hole

Physics“ von Valeri Frolov und Igor Novikov aus dem Jahr 1998 wird es mit den
Worten beschrieben: “die Uhr auf dem Teilchen, das zum Schwarzschildradius
fällt, ist verlangsamt relativ zu der Uhr bei unendlich“ (Seite 20). Dennoch
werden die Konsequenzen dieser Tatsache allgemein übersehen - auch von den
Autoren selbst in späteren Kapiteln ihres Buches. Das hängt mit dem
gleichartigen Verhalten von Licht zusammen, das zu einer folgenschweren
Verwechslung geführt hat.

Denn nicht nur Astronauten in einem Raumschiff um ein Schwarzes Loch
brauchen unendlich lang, um zu dessen Horizont herunterzukommen und wieder
herauf - auch das Licht braucht unendlich lang (genauer halb so lang) für jeden

Schenkel dieser Reise.

Es hat sich eingebürgert, die Eigenschaften Schwarzer Löcher vom Standpunkt

eines einfallenden oder heraufkommenden Lichtstrahls zu behandeln. Damit
gelingt

es, das weitere Schicksal von Licht (oder Astronauten) “jenseits des
Horizonts”

mit zu behandeln - obwohl dies bei unendlich verlangsamten Uhren notwendig
sinnlose Resultate liefert. Die oben beschriebene “Singularität“ des Horizonts

dass dort Unendlichkeiten in der Reisedauer auftreten – wurde so zum
scheinbaren

Verschwinden gebracht. Denn Licht braucht für sich selbst genommen keine Zeit
beim Reisen. Daher wird nach der weltweit anerkannten Lehrmeinung der Horizont

als bloße “Koordinatensingularität“ angesehen - als ein ganz gewöhnlicher Ort.
Der Übergang auf Lichtkoordinaten wurde zuerst von Eddington 1924 durchgeführt.

Die Unendlichkeitsstelle Horizont gilt seither allgemein als nicht minder
“unphysikalisch” als etwa der von der Beschriftung abhängige “Nordpol” eines
Kinderglobus.

Rechnerisch wird alles sehr elegant mit “Lichtkoordinaten”. Leider ist
dabei

aber ein Denkfehler aufgetreten. Natürlich darf man alles auch vom Standpunkt
eines das Schwarze Loch erkundenden Lichtpaketes beschreiben. Aber man darf
nicht vergessen, danach alles wieder auf die Maßstäbe von materiellen
Objekten,

die außen leben wie wir, zurück zu transformieren. Dieser historische Fehler
ist

eingetreten.

Der Sachverhalt ist einfach, dass hier ein Spezialfall des
Zwillingsparadoxons (“Uhrenparadoxon“) von Einstein vorliegt: Außen kreist das
Raumschiff mit dem einen Zwilling, der andere lässt sich ein Stück herunter,
bleibt dort eine Weile (oder nicht) und kehrt sodanach wieder zurück. Dann
stellen beide erstaunt fest, dass der Reisende jünger geblieben ist: seine Uhr
geht nach. Dieser Spezialfall des Zwillingsparadoxons heißt “gravitatives
Zwillingsparadoxon”. Wir sahen bereits, dass wenn der Zwilling hierbei ganz
herunterkommt bis zum Horizon, der oben wartende Zwilling inzwischen unendlich
alt geworden ist. Denn die Uhren des reisenden Zwillings wurden unendlich
verlangsamt.

Das ist wohlbekannt, doch die physikalische Bedeutung wurde übersehen: Es
ist zwar möglich, die Physik Schwarzer Löcher vom Standpunkt schnell reisender
Zwillinge - oder noch einfacher Lichtstrahlen - zu beschreiben (siehe die
schöne

Darstellung auf Seite 107 von Ta-Pei Cheng’s Buch “Relativity, Gravitation and
Cosmology“ von 2006). Doch Sie ahnen es schon: ohne Rücktransformation auf die
Welt der “Zurückgebliebenen“ - unsere Welt - führen die Darstellungen in die
Irre. Die Physiker haben so die Realität - dass die vermeintliche
“Koordinatensingularität“ des Horizonts in Wirklichkeit doch eine echte
“physikalische Singularität“ ist – seit Jahrzehnten aus en Augen verloren.
Warum

bringe ich Ihnen dieses wissenschaftshistorische Ereignis nahe?

Der Grund liegt in Meyrin bei Genf und heißt “Large Hadron Collider“
(Großer

Atomkerne-Gegeneinanderschmetterer). Dort wird seit 9 Monaten täglich alles
getan, um Miniatur-Schwarze Löcher auf der Erde zu erzeugen. Die maximal
mögliche Bildungsrate - falls das Experment in diesem Sinn erfolgreich ist -
wird in wenigen Wochen erreicht werden.

Aber: die gesuchten Schwarzen Löcher haben ganz neue Eigenschaften wegen
der

Rückkehr zu nichttransformierten Koordinaten? Ganz richtig: Sie können nicht
mehr Hawking-Strahlung “verdampfen” und sind daher auch nicht mehr direkt
nachweisbar oder ausschließbar. Und: sind auf einmal ungeladen (weil mit der
Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit unten am Horizont die Ruhmasse und damit

auch die Ladung jedes hineinfallenden Teilchens gegen Null geht). Sie
entstehen

auch leichter, weil nun umgekehrt geladene Teilchen nicht mehr maximal klein
sein können. Und: Schwarze Löcher bilden in Materie, wenn sie langsam genug
sind, um nicht sofort von der Erde wegzufliegen, einen sogenannten
“Mini-Quasar“

- eine räumliche Struktur mit einer heißen Akkretionsscheibe um das Schwarze
Loch und zwei “Jets“ nach oben und unten. Als solches wachsen sie sehr
schnell:

exponentiell. Die Chaostheorie ist für “Attraktoren” dieser Art zuständig.

Jetzt mache ich Ihnen aber Angst? Nur sehr begrenzt: das Ganze wird bei den

gegenwärtigen Collider-Energien nur mit einer Wahrscheinlichkeit von circa 8
Prozent eintreten. Auch das erst, wenn die Kollisionsrate ihr Maximum erreicht
hat, was noch Wochen dauern kann. Danach bleiben immer noch mindestens 5 Jahre,

bis der Miniquasar sein Werk der Einverleibung der Erdmaterie vollendet hat.
Diese Abschätzungen sind noch sehr ungenau.

Sollte man die neuen Resultate über Schwarze Löcher aber nicht doch
zunächst

einmal diskutieren? Darum bitte ich seit dem 18. April 2008 öffentlich. Doch
dafür gibt es von Seiten der Fachwelt kein Einverständnis. Der Grund ist der
oben geschilderte Interpretationsfehler - die angeblich endliche
Zugänglichkeit

des Horizonts Schwarzer Löcher. Sie wird von der Community der
Relativitätsphysiker blindings aufrechterhalten. Kein Fachmann ist sich dessen
bewusst, was Sie als Leser bereits wissen. Denn offiziell gilt: “der Horizont
ist keine physikalische Singularität“. Ein Kandidat, der in der Physik-Prüfung
das Gegenteil behauptet, fällt durch.

Dennoch hat in einer historischen Entscheidung das Europäische Parlament am

15. Juli beschlossen, die Sicherheitsfrage zu prüfen (
http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/peti/oj/822/822461/822461de.pdf

), dort Punkt 63, Seite 10/12. Allerdings ohne bisher einen Termin anzugeben.
Die interdisziplinäre Sicherheitskonferenz, die von Seiten der physikalischen
Gemeinschaft seit Jahren verweigert wird, muss bitte sofort einberufen werden,
denn: die Maschine läuft. (Für J.O.R. 22. 7.
2010)

Otto E. Rössler

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Renowned mathematician Georg Cantor has proven through “Alephs”, that i n f i n i t y exists at different l e v e l s.

This could mean that the event horizon at the black hole is already part of the infinity manifested by the black hole itself, albeit at a lower level.

If not even light (or massless photons) can escape a black hole because of its huge gravity, then how can a black hole possibly emit any other form of “radiation” ?

Only if such radiation, when still inside the black hole, would consist of “Taychons”, particles moving faster than light, a black hole could emit radiation to the external world.

However, Taychons have never been observed anywhere. This is why I consider basing the safety assessment of such a powerful collider, like the LHC, on a particular form of radiation (Hawking radiation) as b o r d e r l i n e -r e c k l e s s.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 20, 2010 at 12:50 pm

Two new letters by Prof Otto E. Roessler:
——-

(1)

“Jan Hus - A Public Statement after 6 Centuries”

Dear fellow inhabitants of our planet: he current scientific establishment
behave like dogmatic believers. They tell you that my results are not even
worth the benefit of the doubt. Unfortunately if I am right, the earth will
with a probability of 1 in 12 be shrunk to 2 cm in perhaps 5 years’ time
- in the wake of a currently running CERN experiment in Switzerland.

Jan Hus was burnt on the stakes in Switzerland in 1415 for his insisting on
the truth. This time everything is turned on its head: the planet executes
capital punishment on itself for rejecting the truth. Why not rather allow the
scientific safety conference first that I asked for more than two years ago?
Dear Jan Hus, a whole planet thinks of you with affection and hope.
For J.O.R. July 18, 2010

——————————-
(2)

Dear World Aids Conference: Thank you for your marvellous efforts. Allow me to

send you the following official call for help:

“THE PLANET HAS AIDS

For 9 months a physical virus is being injected into the body of our planet.
We

do not know when the first specimen called a mini-black hole will get stuck.
Every minute, hundreds of them are likely to be released, with a total
probability of 8 percent, but the vast majority will be too fast to get stuck
(so we may still be in time when stopping). For some reason, the planet’s
physicists refuse to apply rational standards of precaution like
falsification-in-time or testing (a control experiment was denied by CERN).

Maybe the planetary medical profession can take the lead, being supported by
all its members and, above all, patients. All that they need ask for is an
official reply by the physical community to the effect that my proven results
have been disproved in a publicly accessible proof. Or else that this disproof

is being sought and the LHC has been stopped for so long. I apologize to the
world AIDS community for desperately needing their help on behalf of every
other planetary citizen. Take care, everyone!

Otto E. Rossler, Chaos researcher and professor of theoretical biochemistry,
University of Tubingen, FRG. For J.O.R. 19.07.10″

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 14, 2010 at 12:37 pm

Prof Otto E. Roessler sent us another text to be published here:
——-

“Harold Bloom and CERN“

I just read a newspaper (faz) article if 2 days ago on the unique American
self-confidence and self-assertiveness, diagnosed by Harold Bloom. I learned
from it that if I were American like my closest relatives, I would have a chance
trying to save the world from CERN’s unprecedented experiment.

If an American citizen said “My dear non-American colleagues all over the world
who cannot come up with a counter-proof to my given proof that black holes,
hoped to be produced at CERN, can neither evaporate nor be charged: do, please,
halt the ongoing CERN experiment for its being built on the opposite
assumptions,“ his request would no doubt be heeded immediately. Especially so if
he added “otherwise you not only act recklessly but assault the lives of all
American citizens.“ Not being American, I cannot talk like this. But being
almost American, I can ask all American citizens for support given the fact that
it is their own children and parents whose lives are at stake.

The situation is different from BP’s who did not act recklessly since they had
no proof lying on their table delineating with an odds of 1 to 12 that what
later happpened would happen. Notwithstanding the fact that the present case is
“a trillion times worse.“ So I guess BP will be the second to be found on my
side – after president Obama.

“Please, dear Mr. President, request a safety conference to be held before
continuing to be co-responsible (no: solely responsible) for the greatest threat
to humankind ever, posed by the currently running LHC experiment of CERN near
Geneva.“

Why “solely responsible“? Because ONLY Americans have self-confidence and
self-assertiveness according to Harold Bloom. And because – INDEED – no one else
on the planet has the guts to feel responsible as you may have noticed, dear Mr.
president.

Sincerely yours,

Otto E. Rossler

Chaos researcher, University of Tubingen
International Institute for Advanced Studies in Systems Research and
Cybernetics, Tecumseh, Ontario, Canada
Center for Theoretical Biology, State University of New York at Buffalo,
Semipermanent appointment 1969 till the center’s shutdown

Santa Fe Institute, Invited appointment 1995, unconsummated

For J.O.R. July 12, 2010

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 8, 2010 at 6:27 pm

Prof Otto E. Roessler sent us this new text to publish:
—————

After Confusing “Proven Danger” with “Possible Danger,” CERN Needs Worldwide Aid

The inability of Europeans to distinguish between proven dangers and merely
possible dangers is putting our planet at risk for the second time in a row
within 65 years time minus a few days. This officially tabooed fact is well
known on the net. Worse in the eyes of some is the fact that an institution
which displays this inability loses credit all around the world – even in
financial terms.

Being the only friend of CERN’s who is not on their payroll in one way or
another, I humbly ask the planet’s few oil-rich families to come to the rescue
of this last European effort at leading the world – after it stops trying to
transform earth into a miniquasar within years with an odds of 1 to 12 as a
proven (and not just possible) danger.

The evidence: my latest scientific paper (
http://www.achtphasen.net/index.php/2010/07/03/p1743 ). The world’s most
prestigious science journals to whom I sent it too, did not reply as of yet.
Maybe they know that this is a sensitive bet to take: either risk bancruptcy (as
“Chaos, Solitons and Fractals“ did who would rather fire their maverick founding
editor and his whole honorary editorial board than tolerate their accepting my
2007 paper) or stick to the responsibility conveyed by their prestigious names
and not go bancrupt (but dare annoy Mr. Anonymous Consensus).

You may say that I am too pessimistic after my unsuccessful request of three
years standing to show me and the public where the error lies in my proof of
danger. For to do only that (to respond) would already amount to acknowledging
that the danger is not a taboo but deserves the benefit of the doubt.

How come the planet can get into such a quagmire: that all leaders,
political or by prestige and name including Kim Jong Il, refuse to face up to
their first responsibility: to protect?

While I am rattling on like this, you no doubt hear a loud and clear voice
in your mind that one side must have gone crazy here: either the man or the
world and its leaders. It goes without saying who is wrong in such a case,
probability-wise. Unless it were true once more that a single stupid individual
like Columbus or Galilei is right over the whole elite of his time.

Fortunately, the at first sight obvious answer that this is not the case can
be checked, fact-wise. A scientific proof is designed to maximally facilitate
falsification: “look through my telescope“ said Galilei. I am horrified that an
analogous refusal may take place again. While I seemingly take a great risk
sticking my neck out when saying “please, defeat me,“ the roaring silence comes
completely unexpected to me. That an unspectacular minor finding obtained in the
Einstein-Schwarzschild metric would meet with such heroic resistance: that not a
single colleague would step forward and say “I have a counterproof and am ready
to defend it should Rossler see a way to dismantle it.“

I may be too stupid to understand the hoped-for counter-proof but would at
least like to see one. Someone may thereafter even be able to explain it to me.
Such a counterproof to my results (take just my unchargedness result for black
holes detailed in the above-quoted paper) is nonexistent.

Therefore I say one more time: “Dear planet, please, do give my results the
benefit of the doubt and prove me wrong!“ Otherwise you will paradoxically turn
me into a reluctant prophet. The only reason for my asking the world to help me
disprove my results is that I love you. I do not want to see you die.

Your specialist in “stirring theory” (“Rühr-theorie“ in German), Otto E.
Rossler

P.S. “Rühren“ also means touching on the heart – like when my young son once
asked me after his having done something nice (I unfortunately forgot what it
was) “Are you now stirred through and through – like scrambled eggs?“ For J.O.R.
July 8, 2010

[Reply]

Comment from olaf ciachowski
Time July 8, 2010 at 8:49 am

Honey, I shrunk the proton…

Max Planck physicists shock the world of physics : protons are much smaller than previously thought.

If even a basic and supposedly known component of the Standard Model can be “wrong”, then how much more all the complex safety assessments of the LHC ?

http://showbizandstyle.inquirer.net/breakingnews/breakingnews/view/20100708-279933/Particle-physics-Honey-I-shrunk-the-proton

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time July 8, 2010 at 8:07 am

“Die Theoretiker rechnen gerade wie wild nach,
um die Ursache für die Diskrepanz zu finden”,
berichtet Pohl. Siehe dazu bitte:
Pohl, R. et al.: The size of the proton. In: Nature 466, S. 213-216, 2010.

Oder:

Der Sinn der Suche in “unvernünftigen” Bereichen
in der Kernphysik.

Der bislang als gesicherte angenommene Wert des Protonenradius
muss derzeit bezweifelt werden.

Was die Sicherheit und Zuverlässigkeit von teilchenphysikalischen Aussagen betrifft, ist man
selbst in der ansonsten sehr
erfolgreichen Quantenelektrodynamik nicht
vor Überraschungen gefeit -
wie weit darf und m u s s
die Fragestellung auf eine bestimmte Experimentiersicherheit
resp. auf deren denkbares Gefahrenpotenzial ausgedehnt werden ?

Zitat:
“Dann haben wir uns gedacht,
wenn wir im vernünftigen Bereich nichts finden,
dann müssen wir eben im unvernünftigen suchen”,
erinnert sich Pohl. Eine gute Entscheidung: Wenig später stießen sie auf das lang gesuchte Signal.

Resume:
Teilchenphysik ist gut für Überraschungen - aber:
Gefahrenverdachtsmomente - existieren sie wirklich nicht ?

Erst sollten a l l e widersprüchlichen Ergebnisse
der Teilchenphysik miteinander vereinbar
unter e i n e n einzigen theoretischen Hut
gebracht sein, ehe man das aktive Extremexperiment
LHC fortsetzt -
der vielleicht gefahrvolle Bereich für Überraschungen
m u s s (und k a n n) von vornherein minimiert
werden - wenn der Physikmainstream sich auf die Entwicklung der theoretischen Physik konzentrieren würden anstatt mit atomarem Feuer (mit höchsten Energiedichten) zu hantieren.

Zu obigen Zitat sh.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1038812

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time July 3, 2010 at 6:58 pm

Geheime Liste von 400 interessanten Objekten in der Exoplanetenforschung

Im unten genannten Link können die Worte “secret list”
nachgelesen werden; einige Astronomen haben
sich über das Vorgehen ihrer Kollegen (KEPLER-Team) schon in
den Medien beschwert.

Sollte ein Objekt - ein Exoplanet - mit unerwarteter, hoher
energetischer Abstrahlung dabei sein,
so wäre ein “Gefahrenszenario 3″ - bekannt gemacht
durch einen deutschen Astrophysiker,
der auf diese Möglichkeiten
in den Jahren 2008 und 2009 sehr deutlich
hingewiesen hat - nötigerweise
weiter zu diskutieren. - Leider ist keine
Reaktion des Experimentbetreibers (CERN) auf die in 2009 bekräftigte Darstellung des
Gefahrenszenarios 3 hier bekannt.

Bei Sternen würde eine zusätzliche Strahlungsquelle
im Sterninnern u.U. nicht auffallen, einen Planeten würde
jedoch eine ausreichend große Energiequelle entscheidend
prägen und verändern können.

Es wurden bereits besonders auffällige Exoplaneten beobachtet,
nämlich Exemplare mit extrem kleiner Dichte (aufgeblasen durch eine innere Energiequelle ?? ) oder auch Exoplaneten
mit retrograden Umlaufbahnen. Die Erklärungen hiefür
sind teilweise noch offen oder nicht überprüft.

Somit ist bedauerlich, dass das KEPLER-Team die Liste
von vermutlich 400 neuen Exoplaneten bis Febr. 2011 nicht publiziert,
so dass spezielle, denkbare Fälle (z.B. ungeklärte, heisse
Planetenoberflächen) auf ihre Existenz von anderen Wissenschaftsstellen
nicht näher geprüft werden können.

sh. bitte:
http://www.popsci.com/science/article/2010-06/kepler-data-dump-suggests-hundreds-exoplanets-stirs-controversy

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Ein bestimmter Zweifel an der von CERN vermittelten
absoluten Verlässlichkeit seiner Sicherheitserkenntnisse zum LHC-Experiment
erhärtet sich; dies gleich zweimal, weil Astronomen
ihre Entdeckungen von “aufgeblähten” Exoplaneten beurteilen.

Unbekannte zusätzliche H i t z e q u e l l e n
in neu entdeckten Planeten ?

siehe dazu:
http://www.cosmosmagazine.com/news/664/inflatable-world-discovered
- daraus zitiert:

WASHINGTON DC: Astronomers have discovered
a new planet with a size inflated
well above what theory would predict,
according to a new U.S. study.
Dubbed HAT-P-1, the planet is the largest yet discovered,
with a radius 1.38 times Jupiter’s,
but with only half Jupiter’s mass.

“We could be looking at an entirely new class of planets,”
said Gaspar Bakos…

“Out of eleven known transiting planets,
now not one but two are substantially
bigger and lower in density than theory predicts,”
said co-author Robert Noyes,…

“The only way to inflate these giant planets
beyond the size calculated from planetary structure equations
would be to
supply a d d i t i o n a l heat
to their interiors. ”

“…until we can find an explanation
for both of these swollen planets,
they remain a great m y s t e r y ,” (co-author) Sasselov said.

—————————

Energie umsetzende Strangelets, Relikte
und ähnliche exotische Teilchen im Innern von Exoplaneten
denkbar ?

Oder:

Was ist eines der größten Rätsel der Exoplanetenforschung ?

Ein astronomisches Indiz für von innen aufgeheizte Planeten ?

Was ist die Ursache der extrem geringen Planetendichte,
welche erst vor wenigen Monaten von Astronomen entdeckt
und beschrieben wurde ?

Sh. dazu Bild der Wissenschaft 7/2010, S. 44 und S. 49
- eine Fragestellung aus Expertenmund - die
kanadische Astronomie-Professorin Sara Seager am MIT,
Massaschusetts Institute of Technology,
eine Pionierin der Exoplanetenforschung stellt fest:

“Was diese Planeten aufpumpt, ist eines der
größten R ä t s e l der Exoplanetenforschung.”

————————————

Fragestellung eines Nichtphysikers hierzu: Können
exotische Partikel (Relikts, Strangelets,
magnetische Monopole u.ä.) als Ursache
des planetaren Aufblähens ausgeschlossen werden ?
Gibt es eine Gleichgewichtssituation, bedingt z.B.
durch ein Eddington-Limit, welches Energieumsetzungen
dauerhaft, jedoch auf einem hohen Niveau, einschränkt ?

Haben CERN-Forscher wirklich recht, wenn sie behaupten,
dass nur extrem kleine dauerhafte Energieumsetzungen
durch Colliderprodukte vorhergesagt werden können ?
(Immerhin wird die Möglichkeit von Energieumsetzungen
seitens CERN bestätigt!)

Kann das Materieverhalten - vor weiteren aktuellen
Steigerungen der LHC-Colliderenergien -
in irdischen Labors ausführlich unter extrem
hohem Drücken ausführlich geprüft werden
(z.B. das Auskühlungsverhalten) ?

Kann die Mondoberfläche nicht auf
kleinere und größere Impaktstrukturen
untersucht werden, welche evtl. untypisch für
Meteoriteneinschläge sind (Moonblinks)?

Können die unbekannten Energieerzeugungsmechanismen
in Planeten und Exoplaneten nicht
theoretisch verlässlich zuvor ausreichend
abgeklärt werden ?

Muss(te) ein Wettrennen zwischen TEVATRON und
LHC wirklich stattfinden, ohne zuvor wichtige
Fragestellungen zum Risikogeschehen angemessen geklärt
zu haben ? Warum wurden keine Risikoforscher befragt
und in die Sicherheitsanalysen mit eingebunden ?

Ist es richtig, die an den Tag gelegte Professionalität
der CERN-Teams an dem millionenschweren schadensauslösenden
Crash vom Sept. 2008 zu bemessen ?

(Sperrschriften von mir.)

[Reply]

Comment from olaf ciachowski
Time June 30, 2010 at 4:30 am

LHC now operates at nominal luminosity. (max. fill of 100 billion protons per bunch for 3 bunches per beam) and 10,000 particle collisions per second.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/science_and_environment/10430234.stm

http://newsinfo.inquirer.net/breakingnews/infotech/view/20100629-278168/Worlds-biggest-atom-smasher-gains-paceCERN

The “excitement” grows regarding black hole production.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Von den geplanten 600 000 000 Kollisionen pro Sekunde (Proton/Proton) hat CERN nach einigen Monaten (seit Sept. 2008 bzw. seit
Nov. 2009) mithin ca. 1/60 000 erreicht, mithin ein winziger Bruchteil der tatsächlichen Leistungskapazität des Colliders. -

Ist es die
Vorsicht vor einem w e i t e r e n millionenschweren, kostenspieligen, katastrophal wirkenden technischen C r a s h, der zu dieser deutlich sichtbaren Behutsamkeit Anlaß gibt ?
(Auch wenn selbst diese aus schon beschriebenen Erwägungen
heraus gegen bestimmte Sicherheitsbedenken
nach wie vor erheblich verstieße, da möglicherweise eine evtl. kritische Energieschwelle bereits
überschritten worden ist.)

Muss diese Fragestellung - an den Experimentator - noch erweitert werden ? Gibt es vielleicht noch andere Gründe
für dieses Tempo des Hochfahrens des LHC ?
Z.B.: Werden die teilchenphysikalischen, theoretischen Grundlagen
derzeit maßgeblich aufgebessert, was sicher
möglich u n d nötig wäre ?

Entscheidend richtig wäre ein Vorgehen, nämlich die Ergebnisse aktueller, passiv
wirkender Experimente abzuwarten, um
so ein gesichertes Modell der Teilchenphysik zu erarbeiten, welches dann bestimmte, negative Überraschungen verlässlich ausschlösse.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 23, 2010 at 11:33 am

PAPER:
A new approach to risk: The implications of E3
Robert Bea, Ian Mitroff, Daniel Farber,
Howard Fosterd and Karlene H. Roberts
http://ccrm.berkeley.edu/resin/pdfs_and_other_docs/bea_etal_RiskManagementArticlefinal.pdf

“Abstract

The fundamental thesis of this paper is that no matter how much physical
science and technology are involved in complex systems, no system is ever purely or
solely physical or technical. Certainly no system of which we are aware is purely scientifi c
or technical in its operation or management. Furthermore, while research on and the
modeling of complex systems usually rely heavily on the consideration of technological
variables and processes, they typically fail to consider the contributions of individual psychological,
organizational and contextual factors. This paper argues that we need models
that avoid committing errors of the third kind, solving the wrong problem precisely. The
paper sets out a mechanism for developing models that include contextual as well as
technological variables.
Risk Management (2009) 11, 30 – 43. doi: 10.1057/rm.2008.12

[…]
The Practical Significance of E3 [excerpt P7]

[…] traditional engineering analyses of the likelihoods of failures do not match the actual
or actuarial likelihoods of failure – they under-predict the real likelihoods by factors
of 10 or more. Engineering models do not include the critical human and
organizational parts of the system – resulting in a critical E3. A similar situation
also was found with the consequences of failure – these too were underpredicted
by factors of 10 or more. Thus, ‘ expected ’ risks taken as the product
of the likelihood of failure and the consequences given failure were underpredicted
by factors of 100 or more.

[…]
Conclusion [P12]
All too often, researchers and decision makers focus exclusively on E1s, the risk
of accepting a false hypothesis about the true value of a variable. They fail to
take into account E2s, the risk of rejecting a true hypothesis about the true value
of a variable. Thus, statistical reliability trumps statistical power. But even more
important are E3s – the risk that the entire model used in the analysis is wrong,
often because it omits key variables.”

—-
View an article on the on the BP oil disaster in NewsHammer, by Alan Gillis:
http://newshammer.blogspot.com/

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Wer das oben verlinkte Dokument aus der Risiko-Grundlagenforschung (von Bea et al.) liest, erkennt leicht,
das CERN einen Fehler macht, wenn es keine
professionellen Risikoforscher in die eigenen
Sicherheitsanalysen mit einbezogen hat.

Angesichts der Bedeutsamkeit des Vorganges
ist diese Auslassung einer führenden internationalen Forschungseinrichtung (CERN) als unhaltbarer Zustand zu werten.

Klare Indizien, dass die vorhandenen Sicherheitsanalysen (LSAG-Report) nicht alle Gefahrenmomente angemessen abdecken,
existieren.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 13, 2010 at 9:45 pm

—————
New Paper:
—————

The LHC (Large Hadron Collider) experiments : Where might equals right.

By Marguerite Thoresen (B. Journ)

Abstract: This paper discusses why the LHC experiments at CERN are unsafe and a danger to life on Earth. Discussions using the precautionary principle, safety aspects, ecofeminism and risk analysis enable an understanding of the issue. The Large Hadron Collider took 20 years to design and build. New and revised scientific theories indicate the LHC experiments recently commenced at CERN may lead to destruction of planet Earth. Obtaining a legal injunction to stop the LHC experiments while safety issues are discussed is difficult and several attempts have failed. Meanwhile, the LHC machine continues to operate at ever increasing rates of power while CERN avoids open and honest discussion of safety issues. This authoritarian approach by CERN and its scientists marginalizes, disempowers and devoices world citizens and concerned scientists. In the past, authoritarian approaches of those in power pursuing deemed justifiable but abhorrent courses of action, resulted in the development and use of the atomic bomb used to kill at least 70,000 people in Hiroshima alone. Authoritarian approaches in Nazi Germany resulted in the holocaust, killing over 6 million people. In both these cases the average person could do little to stop these atrocities.
[…]

http://members.iinet.net.au/~rabbit/lhc.htm

[Reply]

Comment from Thomas Heger
Time June 10, 2010 at 6:31 pm

Ich wollte auf die Versuche von G. Lochak hinweisen, wo er die Theorie von ‘leptonic magnetic monopoles’ untersucht und entsprechende Experimente durchführt. Dabei entsteht so was ähnliches wie ein schwarzes Loch, nur nicht durch Gravitation, sondern als Singularität eines Magnetfeldes, ähnlich einem Elektron, aber ‘magnetisch’. Diese durchdringen Dicke Wände, Metallplatten und weite Distanzen, bleiben aber längere Zeit an einem Ort.
Am einfachsten kann man sich so eine Singularität vorstellen als einen Zustand, in welcher die zeitliche Zukunft ’senkrecht’ auf unserer steht. Jedenfalls würde dieser die Nachbarschaft in einer Weise beeinflussen, daß diese auch ihre Richtung ändert und sich in eine Richtung bewegt, welche für uns imaginär ist.
Hier noch ein ergänzendes paper zu diesem Thema:
‘Low-energy nuclear reactions and the leptonic monopole’
http://www.lenr-canr.org/acrobat/LochakGlowenergyn.pdf

‘Low’ also niedrig ist hier ein relativer Begriff, da schon recht erhebliche Energiedichten erforderlich sind. Allerdings sind sie viel geringer als für typische Kernprozesse. Diese Effekte sind experimentell nachgewiesen und entstehen durch starke elektrische Felder.
Der Zusammenhang zum LHC ist nun, das dort anscheinend versucht wird eine entsprechend hohe Energiedichte herbei zu führen um den ‘Urknall zu simulieren’. Nur: der ist gar nicht richtig verstanden und die Theorie, welche wir dazu haben wahrscheinlich falsch.
Wenn es nun doch solche Zustände gibt, welche Lochak als Monopole bezeichnet und man die durch entsprechende Entladungen erzeugen kann, dann könnte der LHC entsprechend größere erzeugen und tatsächlich einen Urknall oder etwas ähnliches auslösen. Jedenfalls könnte man so einen Zustand kaum unter Kontrolle bekommen und unter der Erde wäre er wohl auch gefährlicher als oberhalb, da er dort ständig ‘Nachschub’ erhält.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 10, 2010 at 5:41 pm

Prof. Rossler has sent us the following text:
———

“Why Do the Media Suppress The Hottest Story of History?”

Why do the world’s media not follow up on the “luminosity“ of the Large Hadron Collider experiment at CERN as it is being cranked up day after day? The undisputed danger of miniature black hole formation is proportional to this luminosity. Once sufficiently many such minis have been produced as the luminosity goes up, eventually one specimen that is slow enough to stay inside earth is bound to be among them – to shrink earth to 2 cm in possibly 5 years time. This proof given two years ago still stands undisproved. For some reason, this largest possible sacrifice to the child-eating moloch warned against in the bible makes for a planet-wide “non-topic“ - even though it contains all the ingredients of a journalist’s dream story.

The media’s excuse is the following: politicians and the official scientific and environmental organizations all say they are sure the risk is way smaller than the 8 percent given by Rossler. A “majority opinion“ to this effect is proudly pointed to. But this is not how science works. If there is not a single scientist on the planet who says: “I found a counterproof to Rossler’s proof and I bet that he cannot dismantle it,“ there is no counter evidence. Groups are notoriously weaker than individuals when it comes to the new. Scarcity of high-ranking support comes not unexpected.

There are 4 names behind the corporate safety consensus: Giddings and Mangano of CERN, Nicolai of the Albert-Einstein-Institute, and Stephen Hawking of Cambridge university. The first two colleagues broke the scientific taboo of withholding relevant information known to them, in their still unupdated official “safety assessment“ of 2008, as they do not dispute. The third cut off dialogue after having been proven wrong more than a year ago with a high-caliber counterargument raised against my unchargedness result, maintaining his public claims to the latter’s validity. Stephen Hawking while reluctant to respond to the counterproof presented to the globe’s best life insurance (Hawking evaporation, for two years in a row, remains immune to reproach owing to his proven personal heroism.

The first three names, all connected to CERN, bear the brunt. Paradoxically they are treated like prophets whose written words represent revelations. The mysteriously stepped down German head of state had made his unconditional belief in the corporate safety report one of the last statements from his office. No one in the planetary scientific establishment sticks their necks out in favor of the innocuous scientific safety conference, called-for in April 2008 (see “honey I shrunk the earth“ on the web). The CERN’s LHC experiment could continue immediately once a single hole has been punched into my chain of proofs. Conversely, as long as this is not the case, a second “Alamogordo risk“ is being allowed to hover over the planet in a span of 65 years. (The risk that the first atomic blast would co-ignite the planet’s atmosphere had been estimated to be 1 percent by an official advisor whom I once encountered.)

Is it simply that in an age of restauration, no one is able to look ahead any more? I do see no colleague ready to scrutinize the fact that Einstein unearthed yet another breath-taking detail with his “equivalence principle“ of 1907. (The latter asserts equivalence between a silently accelerating long rocketship in outer space on the one hand, and the same sealed chamber standing vertically on earth on the other.) Beside the famous reduction of clock rate and photon energy at the rear, highlighted by Einstein, there is a parallel reduction of rest mass and charge downstairs, as he no doubt would happily confirm today since the equivalence principle was his “happiest thought“ as he used to quip. Every high-school senior can verify the new implication but the establishment “knows“ this is a matter of impossibility given the no longer human status of this innovator. So discussion in learned circles is tabooed.

Nature seems to have set humankind a trap by providing several totally independent reasons why different safety arguments fail simultaneously. It is my stumbling over this uncanny coincidence that forced me to call for a safety conference. The finding that quantum mechanics steps in to protect neutron stars from nature’s natural ultrafast cousins to humanity’s hoped-for ultraslow artificial mini-black holes should the latter appear is perhaps the most breath-taking. CERN is so sure that my quantum prediction that superfluids offer no friction to fast uncharged particles is false that they skipped an experiment designed to check this prediction as they had promised to do two years ago. Only human-made ultra-slow mini-black holes pose any danger to the earth, the sun and the moon. More and more scientists are joining-in as time goes by - and is running out.

Why should any father on the planet stand by idly rather than say: “please, dear CERN, present your proofs to me and the world before I can agree to your taking our lives into your hands“? The only reason this is not being said today all over the globe is the media curfew, caused by a false belief in authority as we saw. Please, dear media: return to your professional skepticism and lay the facts on the table as they are. No one is ever grateful if you report but if you don’t, it is always your fault. There is no greater planetary heroism. Thank you in advance.

Otto E. Rossler, chaos researcher, University of Tubingen, June 9, 2010. For J.O.R.

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

CERN has just installed more equipment to trace remnants of microscopic black holes.
(The technique reminds a bit of the beginnings of photography)

Quote:
The MoEDAL experiment (Monopole and Exotics Detector at the LHC) is designed to search for exotic particles. It is in its final configuration from an array of 400 modules (total area 250 square meters) which are attached to the VELO detector. A module consists of two aluminum plates which include a crate of 10 superimposed plastic plates. Is passing through a particle now leaves these plates, it tracks characteristic structure in the plastic. To evaluate the plates they be developed and studied in combination of chemical etching and microscopy. The detector is designed for long-term measurements. The expansion of the plates and their evaluation is scheduled for each Wintershutdown or other temporary interruptions of the LHC operation (to replace the whole array is just a period of 3 days required).

The following are the objectives of the MoEDAL detector:

• Search for magnetic monopoles.

• Search for stable and supersymmetric particles.

• Search for Higgs bosons.

• Search for relics of microscopic black holes.

• Studies of the background noise of the VELO region.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 28, 2010 at 4:49 pm

Accelerator boffins try to find out in high energy experiments why matter survived the big bang:

“Indeed, the results so far have been consistent with predictions from the Standard Model of particle physics. However, this is not nearly enough to explain the full extent of matter-antimatter asymmetry in the universe and this has sustained a divide between theory and experiment in particle physics.”
http://physicsworld.com/cws/article/news/42692

Also see the current issue of “Die Zeit”.

————–
Black Holes good for surprises:

“Supermassive black holes reveal a surprising clue”

“People have tried to make correlations of black hole mass with obvious properties,” says Andreas Burkert at the University of Munich. “And then we thought, `Why not try something which is out of thin air – where nobody would think there should be any correlation?’”
http://physicsworld.com/cws/article/news/42693

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 25, 2010 at 10:51 pm

Prof. Otto E. Roessler hat uns diesen aktuellen Text zukommen lassen:
——————

Europa als Versager?

“Epimenides der Kreter sagte, alle Kreter sind Lügner.“ Rössler der Europäer sagt, alle Europäer sind Versager. Hierbei sind die Schweizer Stimmbürger ausgenommen, die sich gerade mit zweijähriger Verspätung formieren.

Wieso sage ich etwas so Schlimmes über die Europäer? Die ganze Welt weiß davon: Es gibt unwiderlegte neue wissenschaftliche Resultate, die beweisen, dass das europäische LHC-Experiment mit einer hohen Wahrscheinlichkeit planetarer Selbstmord ist. Aber die europäischen Fachleute winken ab, obwohl sie keinen Gegenbeweis vorlegen.

Dieses Phänomen des unbedingten Vertrauens auf Unbewiesenes ist präzedenzlos. Ich führe es für mich auf den deutschen Gehorsam zurück: Die deutschen Professoren schwiegen, als vor 15 Jahren einer von ihnen wegen der Äußerung der Wahrheit monatelang von der Polizei aus dem Hörsaal getragen, dann vorbestraft und enteignet wurde. Seither gibt es nur noch weisungsgebundene “Gehorsamsprofessoren“ in Deutschland, die nicht mehr an ihre Studenten oder gar an die Wahrheit denken, sondern nur noch an ihren Job, den sie sonst gefährden.

Im vorliegenden Fall haben sie sich nach ihrem Mut auch noch ihr Denken abkaufen lassen: sie sind nicht in der Lage, die vorgelegten Beweise nachzuvollziehen und verlassen sich offen auf hellseherische Autorität.

Das Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft hat viel Geld und Macht, aber keine unabhängigen Studenten. Das ist die große Krankheit der Max-Planck-Gesellschaft. Die beiden Chefs konnten so der Öffentlichkeit die Unwahrheit sagen. Und der oberste Chef darf sibyllinisch schweigen: “Ich will nicht mit Ihnen sprechen“, war seine Antwort vor beinahe zwei Jahren. Sonst würde er dem in wochenlangen Diskussionen mühsam gewonnenen Konsens in seinem Institut in den Rücken fallen, wie er sagte. Vor kurzem wiederholte er seine Weigerung.

Ich fordere deshalb die Umbenennung dieser zu Unrecht den Namen Albert Einsteins tragenden Institution. Und die sofortige Rückkehr zu freien Universitätsgesetzen in Deutschland. Und eine namentliche Befragung aller Relativitätsfachleute der Welt zu meinen Resultaten durch ein Meinungsforschungsinstitut. Und die Rückkehr der Print-Medien zu ihrer Informationspflicht – statt unter Berufung auf die erwähnte Autorität weiterhin die Berichterstattung zu verweigern, wie FAZ und Süddeutsche zugeben.

Das Alarmierendste ist für mich, dass nicht einmal die armen Länder der Welt es wagen, Aufklärung zu verlangen, obwohl sie die Zukunft sind: für mich der traurigste Beleg für den weiterfunktionierenden europäischen Kolonialismus.

Also: Es wird am Europäischen Kernforschungszentrum derzeit ein Experiment durchgeführt und täglich in seiner Trefferquote erhöht, das unwiderlegt mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 12 den Erdball in wenigen Jahren durch “Mini-Quasar-Bildung“ auf 2 cm schrumpfen wird als eindrucksvolles Spektakel vom Mond aus gesehen.

Was ist da los, liebe Mitbürger: sind nur noch Versager in der Politik? Sie sind es nicht selber. Obama, Sarkozy, Benedikt, Kaiser, Queen: alle sind von Beratern umgeben, denen sie nicht entfliehen können. Diese Berater glauben Europa. Auch die BRIC-Staaten haben keine anderen Berater.

Daher, liebe Mitbürger dieses Planeten: Geht wieder auf die Straßen wie Anfang September 2008, als die Roulette-Maschine zum ersten Mal eingeschaltet wurde (damals ohne Erfolg). Und verlangt die Vorlage eines Gegenbeweises gegen die bewiesene Gefahr, bevor die Maschine die maximale Schussrate erreicht. Noch besser: Verlangt einfach einen Namen! Den eines Wissenschaftlers, der zu sagen wagt “Ich habe die Gefahr widerlegt: dies ist mein Beweis gegen Rösslers Resultate!“ Niemand nimmt einen Scheck an, der nicht namentlich gedeckt ist. Warum eine Überlebensgarantie annehmen von Leuten, die nicht sagen können, wer sie unterschrieben hat? Dumpfer Konsens ohne Beleg reicht nicht in der Wissenschaft. Europas Antwort ist gefordert.

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto E. Rössler, Chaosforscher, gewähltes Mitglied der Leibniz-Sozietät, Abteilung für Theoretische Chemie der Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 8, 72076 Tübingen, Deutschland. 24.5.2010. Für J.O.R.

[Reply]

Müller Reply:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Otto E. Rössler.
Bermerkenswert, Sie benennen Berater immehin noch als solches was sie insgesamt zu sein scheinen. Ich würde einige von ihnen mal als Höflinge bezeichnen, die vornehmlich darum im Windschatten surfen, um sich damit ein goldenes Näschen zu ergattern oder es zu erhalten.
Ich grüsse Sie in Ehren, obwohl dies gesellschaftlich kein besonderes Gewicht hat und herzlichen, nachträglichen Glückwunsch zu Ihrem 70. Geburtstag.

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time May 25, 2010 at 3:12 pm

Don´t laugh comparing these two parallel events:
1) http://twitter.com/lhcstatus (25.05.2010: DUMP handshake about to start)
2) http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/us2010wsa6.php
Two needles met across the atlantic: 35.352°N, 35.925°W; 12:09 GMT. (predicted?)
Now you can laugh.
W. Hohn 

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 21, 2010 at 1:19 pm

Quarrel on “dark matter” continues:

http://physicsworld.com/blog/2010/05/xenon100.html

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Only if non-luminous matter, which neither emits nor reflects light, would consist of Sparticles, or super-symmetric particles, there would be a chance to find it in our 3 dimensional universe.

Although, given the outsized amount of dark matter versus ordinary matter (factor 10:1), it should be a piece of cake to find it – but then we can’t.

Thus, I submit, dark matter is beyond our reach stored in the extra spatial dimensions postulated by Kaluza.

Being stored there it can’t be seen by us, but its gravitational effects leak into our 3 dimensional spacetime and are therefore part and parcel of calculations for certain celestial motions observed by astronomers.

Who knows, dark matter might constitute the parallel universes physicists speculate about : (http://www.cosmosmagazine.com/news/3151/something-big-found-beyond-edge-universe)

There we might even find the “eternal realms”, that is worlds devoid of a time vector, which the mystics and religions tell us about.

I’m afraid but we may all have to wait until our spirits pass on to those worlds before we can validate dark matter theories.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 20, 2010 at 4:06 pm

The pioneer of Chaos Theory and prominent critic of the LHC experiments Prof Otto E. Roessler today is celebrating his 70th birthday.

Prof Roessler wrote that he had heard yesterday that the German Physicists Society (Deutsche Physikalische Gesellschaft / DPG) had decided on a conference not to accept Prof Roesslers results concerning black hole risks at the LHC.
This is what former German President Richard von Weizsäcker wrote in a letter to a friend.
This refusal happened without discussing Roessler’s results directly with him and surely – in greatest parts - without knowing about those results at all.

Otto, the critical community owes you so much concerning the critical debate. Please stay tough as you are and insist on solving the open questions in a fair debate or in a safety conference.

LHC Critique wishes you all the best and congratulates sincerely and warmly to your birthday!

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time May 19, 2010 at 7:20 pm

Uni im Rathaus
LHC - Die Weltmaschine
Vortrag von Prof. Dr. Lutz Feld, I. Physikalisches Institut
Donnerstag, 10. Juni 2010
19.30 Uhr
Krönungssaal des Aachener Rathauses, Markt
Der Besuch des Vortrags ist kostenfrei.

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time May 19, 2010 at 12:33 am

Hallo Markus,
mit Wahrscheinlichkeiten zu argumentieren bedeutet, die Mathematik zu bemühen. Die Mathematik beschreibt bekanntlich nicht die Wirklichkeit.
Es besteht eine 100-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass
- die Katastrophe von Tschernobyl nicht die letzte nukleare Katastrophe sein wird;
- der letzte Weltkrieg nicht der letzte sein wird;
- der jetzige Teilchenbeschleuniger nicht der letzte sein wird;
- die Entwicklung des Menschen ein Ende haben wird.
W. Hohn
Ende. doc

[Reply]

Markus Goritschnig Reply:

Geschätzter Kollege, sofern Sie sich auf das Interview auf Italia 1 beziehen, beachten Sie bitte die neue Erläuterung dazu weiter unten. Der gewählte Ausschnitt ist in der Sendung leider sehr verkürzt wiedergegeben worden.

Die ersteren 3 von Ihnen oben gewählten Beispiele beschreiben m.E. keine 100%igen Wahrscheinlichkeiten, da sie aufgrund einer früher eintretenden Katastrophe auch ausbleiben könnten. Genau genommen ist nicht einmal 100% sicher, dass die Entwicklung der Menschheit irgendwann ein Ende haben werde. Vielleicht wollten Sie auf diese Paradoxa hinweisen?

Im Falle des LHC sind katastrophale Eintrittswahrscheinlichkeiten viel höher als zufällige Überraschungen (wie häufig mittels quantenfeldtheoretischer Beispiele irreführend dargestellt wird), zumal mehrere konkrete Unsicherheiten existieren.

[Reply]

W.Hohn Reply:

Mit „100%“ meine ich, dass, unabhängig von der Meinung des Z.Zt. existierenden Menschen, die von mir benannten Ereignisse mit absoluter Sicherheit (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) eintreten werden. (Ich denke ca. 1.000.000 Millionen Jahre weiter.)

Die Zeitmaßstäbe, die der Mensch anlegt, beruhen auf der Skala: 1 Meter. Dies führt zu einer völligen Selbstüberschätzung. Der Mensch ist nicht Mittelpunkt der Größenskala, er macht sich dazu. Dies führt zu einer gewissen „Froschperspektive“.

Wenn überhaupt die absolute Möglichkeit eines technischen Versagens von Technik gegeben ist, wird diese auch eintreten. Niemand kann vorausberechnen, an welchem Tag oder in welchem Jahr dieses Ereignis eintreten wird. Es kann morgen sein.

Die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls im nuklearen Bereich war niemals „Null“:
Liste der Unfälle in kerntechnischen Anlagen – Wikipedia

Die Liste der bedenklichen Unfälle beim Experimentieren mit den Urbausteinen der Materie wird mit absoluter Sicherheit fortgesetzt. (Ich denke nur 1000 Jahre weiter.)
Der Mensch kann seine Neugier nicht stoppen. Diese Eigenschaft ist ihm gegeben.

Gruß
W. Hohn

[Reply]

Alf Pretzell Reply:

Hallo Herr Hohn,

Ich bin mir nicht sicher, dass die Entwicklung des Menschen ein Ende haben wird (Woher wissen Sie das? Nehmen Sie alle Wahrscheinlichkeiten zusammen und kommen dann auf das Ergebnis? Dies wäre nicht korrekt soweit ich sehe - ich meine hier einen Pessimismus zu erkennen, den ich nicht gutheiße) und versuche die Neugier des Menschen im Fall LHC mit beiden Pedalen (Bremspedal, Gaspedal) zu stoppen wegen der Sicherheitslücken. Ich bin mir nicht sicher ob die erwähnte Liste mit absoluter Sicherheit fortgestzt wird. Woher wissen Sie das? Ich versuche mich dagegenzustemmen. Auch Sie tragen ja hier dazu bei mit Ihren - wie ich finde guten und weitgehend gültigen - Analysen und Hinweisen: Mensch wähnt sich im Mittelpunkt und andere Erkenntnisse - mögliche Vulkangefahr, mögliche Meteoritengefahr, mögliche GAU-Gefahr (eventuell morgen) und so fort.

Kausalitäten und der Zusammenhang zwischen Aussen- und jeweiliger psychischer Innenwelt und deren Kenntnis ohne Gefahren und schlechte Zustände zu erzeugen sind sehr wichtig aus meiner Sicht (wichtiger als unsere gegenwärtige Medienkultur zum Beispiel).

Hier trägt ja auch CERN bei, allerdings mit den nun aufgezeigten Schwächen. Daher ist ein Stop dieses und ähnlicher Experimente erforderlich. Auch Sie wollen das, denke ich, indem Sie z.B. auf die Gefahr der “Froschperspektive” - keine Empathie und Erweiterung des subjektiven Blicks - hinweisen. Bei der Nichtberechenbarkeit stimme ich Ihnen zu. Ich vermute, dass Sie uns helfen wollen, den Stop der Experimente zu bewirken z.B. durch Erwähnung der manchmal ungünstigen Froschperspektive. Neugier oder auch Interesse an Verborgenem finde ich gut - solange man sich vorsichtig bewegt. Auch Kinder schauen hinter Gemäuer. Auch das Bild rechts oben auf dieser Seite zeigt ja einen Interessierten, der sich vortastet.

Wenn ich zurückblicke (Kriege und so fort) bin auch ich bei 1000 oder Millionen Jahren skeptisch aber nicht wie Sie absolut sicher, wenn ich recht verstehe. Es muss nicht so weiter gehen wie bisher - ich finde schon jetzt ist in den entwickelten Ländern und durch Menschenrechte und so fort ein recht gutes Leben dort möglich. Ich sehe Chancen und schon heute enorm viel Gutes. Ich bin trotz der augenblicklichen Schwierigkeiten am CERN guten Mutes und hoffe und vermute, auch Sie sehen gute Möglichkeiten, wenn man sich gegen bedenkliche Unfälle wappnet wie gerade hier auf diesen Seiten.

Mit Gruß

[Reply]

W.Hohn Reply:

Natürlich können auch ganz andere Katastrophen eintreten, die den Menschen auslöschen oder ihn in seiner Entwicklung zeitlich zurückwerfen (Meteoriten, Vulkane, usw.). Meine Liste ist nur beispielhaft. Welche Katastrophe nun als nächste eintritt, weiß niemand. Es ist jedoch sicher, dass irgendeine eintritt.
PS.: Der Mensch erwartet das nächste Sonnenfleckenmaximum mit vielen spontanen Sonnenstürmen. Dieses Ereignis tritt alle 11 Jahre auf wird mit Sicherheit stattfinden. Eine gute Informationsquelle ist SOHO. Empfindliche Technik wird ggf. gestört werden. Ausgerechnet in diesem Zeitraum soll der LHC mit seiner maximalen Leistung betrieben werden.
Gruß
W.Hohn

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time May 18, 2010 at 11:46 pm

Watch how a black hole works!
http://www.youtube.com/watch?v=P5_Msrdg3Hk&feature=fvw
Gruß
W. Hohn
Ende.doc

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time May 18, 2010 at 11:38 pm

Bilder sind mehr Wert als Worte.
YouTube - The Black Hole
6,5 Millionen Menschen haben dieses Video bis jetzt gesehen.
Sie noch nicht?
Gruß
W. Hohn
Ende.doc

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 12, 2010 at 10:45 pm

Complimenti al ‘Mistero’ Team per il documentario interessante!

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

May 11, 2010

‘Italia 1’ TV-documentary at prime time (several million viewers) about the LHC and possible dangers with statements of John Ellis and Luici Rossi (CERN), ‘LHC-Critique’ spokesman Markus Goritschnig and others, in Italian language:

1.:
http://www.youtube.com/watch?v=CkRjoi__Sds&feature=related
2.:
http://www.youtube.com/watch?v=1Vc9E6k_56c&feature=related
3.:
http://www.youtube.com/watch?v=yJJo9dHh99Y&feature=related

[Reply]

Christin A. Schaffer Reply:

Gute Leute, hier meine bescheidene Übersetzung ins Deutsche:

John Ellis spricht über die konkreten Risiken der aufgenommenen Experimente des Beschleunigers: er meint die Experimente seien nicht gefährlich, über die schwarzen Löcher sagt er, dass wenn es gelänge sie zu erzeugen sie sofort wieder zerfallen würden, es bestehe also kein Risiko für die Erde. Er meint, dass die Teilchen, die im LHC aufeinander treffen nicht in der Lage seien, die Erde zu zerstören. Die Produktion von Antimaterie sei außerdem halb so hochgradig gefährlich, weil es Unmengen an Energie braucht um Antimaterie zu erzeugen, es ist sehr schwierig einen Big Bang zu erzeugen.
Die Forscherin im Kleid sagt, dass die Experimente apokalyptisch sind aber auch unglaublich faszinierend und sehr komplex und daher viel zu schwierig zu realisieren um die Bevölkerung zu bedrohen.

Fabio Marchesi, ein unabhängiger Wissenschaftler (Kernphysiker) über das für ihn riesenhafte wissenschaftliche Experiment an CERN: Er spricht vom Begründer der Quantenphysik Max Planck, davon dass die Menschheit nur ein enigmatischer sich auflösender Teil ist. Interessant findet er die Art und Weise wie die Quantenphysiker versuchen, den Ursprung von unerklärten Phänomenen zu ergründen, welche in unserer Realität eine große geheimnisvolle Rolle spielen. Er spricht davon wie versucht wird, die Theorie mit der Realität abzugleichen. Die Quantenphysik ist ja voll von geheimnisen. (AHA)
In wenigen Sätzen will er sagen: Das Problem das er sieht ist, dass er es für möglich hält, dass eine ganz neue Lehre entstehen wird. Seiner Meinung nach wäre der größte Erfolg am CERN ein Misserfolg der durchgeführten Versuche…

Nun der letzte Satz von Markus Goritschnig:
Io non sono cosi convinto: ich bin nicht so überzeugt, dass es unter 1 % liegt.
Vorletzter Satz: Ricercatori parlano di un riskio globale concreto e tendono sostenere e molto a disotto della soglia al uno percento: Forscher sprechen von einem konkreten globalen Risiko und tendieren dazu darauf zu bestehen, dass die Schwelle unter 1 % liegt.

Mit BESCHLEUNIGTEN Grüßen

[Reply]

Markus Goritschnig Reply:

In the original English interview, the last argument was developed this way:

If we talk about existential or global risks in risk research, this means: something that could destroy the human civilization, all life on the planet or the entire planet Earth itself, we usually talk about probabilities far below 1%. Concerning the LHC experiments, some scientists insist that these probabilities are also far below 1% or even zero. Actually, in this case no severe estimations of risk research do exist. The risk is basically unknown. We don’t believe that the risk is far below 1%. (Some scientists estimate the risk to be significantly higher.)

Further theoretical and empirical research on natural events is urgently needed.

[Reply]

Comment from found
Time May 10, 2010 at 11:00 pm

Wahrheitssucher auf Abwegen

In der Tat gibt es genug davon und die Zeitungen sind voll davon.
Folgende Kostproben tragen nicht eben zu mehr Vertrauen bei:

„Fälscherlitanei:

Julius Wagner-Jauregg impft tödliche Krankheit.
Albert Einstein unterschlägt Versuchsergebnisse.
Robert Millikan unterschlägt unpassende Versuchsergebnisse und lügt in Fachartikeln.
Claudius Ptolemäus schreibt Sternenkatalog ab.
Gregor Mendel trimmt Versuchsreihen.
Robert Koch verkauft unwirksames Impfserum.
Galileo Galilei erfindet nicht gemachte Experimente.
Isaac Newton passt Parameter an Experimente an.

Neu ist das Phänomen der Fälschung nicht. Warum sollte es auch? Wissenschaftler sind und waren schon immer auch Menschen. Warum sollte es unter ihnen weniger Betrüger geben als unter den andern? Nur weil sie ihrem Anspruch nach auf Wahrheitssuche sind? Vielleicht macht gerade das sie anfällig gegen die Versuchung, als bewiesene Wahrheit zu präsentieren, was sie für richtig halten, auch wenn sie es nicht beweisen können. Oder auch einmal die Wahrheit der Erfindung oder Verfälschung zu opfern, wenn es denn im Dienst der vermeintlich guten Sache steht.

In der Geschichte gibt es Formen des Betruges, die sehr stark auch mit Selbstbetrug zusammen hängen. (…)“

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/224201/

———————-
“Also warten wir’s doch ab”, so offenbar der Slogan von CERN.

Auch CERN ist nicht bereit, gemeinsam nach optimalen Lösungen zu suchen, sondern nach Macht und Durchsetzung seiner Interessen. Für das Funktionieren des Gesamtsystems ist
dieses Vorgehen auf Dauer schädlich. Aber immerhin ein Ziel, Onkel Dagoberts Ziel, das sich höchst attraktiv durch einen grossen Haufen Geld darstellen lässt.

found

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time May 10, 2010 at 10:12 pm

Hier eine grundsätzliche Standpunktbeschreibung zu
denkbaren Gefahrenpotenzialen von Collidern - wie beim
Large Hadron Collider (LHC) -

zu Themen wie:

“Wurde wirklich alles Menschenmögliche im Sinne der
Sicherheit beim LHC-Experiment vorgenommen ?”

oder

“Die Bedeutung einer Kategorie von Experimenten im
Bereich der Collider-Technologie, welche sich
potenziell gefahrvoll entwickeln können”

oder

“Die Vorgehensweisen eines etablierten
Wissenschaftsapparates mit rechtlichen
Immunitätseigenschaften”

- - - - - - - - - - - - - - - - - -

Der hier gemeinte, potenziell gefahrvolle Vorgang hat
bereits einen bedeutsamen Teilchenphysik-bezogenen
Vorläufer aus dem Jahre 1945, nämlich das
Trinity-Experiment vom 16. Juli 1945.

14 Jahre nach dem ersten Nuklearbombentest machte der
seinerzeit an der Atombombenentwicklung beteiligte
Nobelpreisträger der Physik, A. H. COMPTON, in einem
Interview gegenüber einer Literaturnobelpreisträgerin
deutlich, dass seinerzeit ein globales Risiko in der
Höhe bis zu 3 in einer Million b e w u s s t
hingenommen wurde.

Nun, heute herrscht keine militärische Geheimhaltung
zum LHC-Experiment, jedoch scheint es, dass historische
warnende Worte zu einem Weltrisiko der Nobelpreisträger
RUTHERFORD und NERNST in den ersten beiden Dekaden des
20. Jhdt. - ohne eine nötige Reflexion - vergessen
sind.

Bekannt ist, dass CERN keine Verantwortung für die
weiteren Folgen seiner Entdeckungen übernimmt oder
übernehmen muss. Dieser international renommierte
Wissenschaftsbetrieb ist jedoch möglicherweise in
derselben Lage wie z.B. Otto HAHN, der ein Entdecker
der Kernspaltung war und welcher dadurch unfreiwillig
zu einem Wegbereiter der Fissionsbombe wurde.

Otto HAHN hat die Möglichkeit seiner Verantwortlichkeit
vor sich selbst gesehen und erwog in britischer
Internierung (Farmhall) einen Suizid - nachdem er von
der Katastrophe in Hiroshima erfahren hatte.

Im Falle des CERN sprechen eine bereits vollzogene
Rechtssprechung sowie garantierte, bestimmte rechtliche
Immunitätsregulierungen von einer gewissen
Verantwortlichkeit frei. Wenn seinerzeit im Zuge der
Atombombenentwicklung die moralische Verantwortung
diskutabel war (sh. “Die Physiker”, Dürrenmatt, 1961),
so muss eine neue Verantwortungssituation, auch z.B.
angesichts eines Stöcker’schen Patentes
(Hawking-Reaktor), zu einer öffentlichen Diskussion
führen können.

Menschlich verständlich ist, dass, wer rein an
Forschungsresultaten interessiert ist, weniger Wert auf
eine Diskussion der Folgenabschätzung legen wird.

Die Entwicklung der Atomtechnologie war begleitet von
einem Supergau Tschernobyl oder dem Beinaheunfall in
Harrisburg - daraus gilt es zu lernen. Welche
Überraschungen mag z.B. eine völlig neue, denkbare
Subhadronen-Technologie oder der technologische Umgang
mit mikrokleinen schwarzen Löchern oder mit Strangelets
bergen ? Die dahin führenden Experimente, z.B. die des
LHC, scheinen daher einer besonders tiefgehenden, einer
v o r g e s c h a l t e t e n theoretischen
Durchdringung zu bedürfen - ist dies wirklich
gewährleistet, wenn jüngere Experimente in der
Teilchen-Physik unerwartete, ausserordentliche
Überraschungen mit sich brachten ?

Wie setzt ein hoch angesehener Wissenschaftsbetrieb wie
CERN nun ein Experiment durch, wenn die beteiligten
Wissenschaftler für sich ein denkbares
experimentielles, global bedeutsames Risiko für
verantwortbar, für ausreichend klein oder nach eigenen
Angaben als nullwertig einschätzen - jedoch
gleichzeitig niemanden beunruhigen möchten?

Aus dem bisherigen Geschehen zur Historie um den LHC
muss abgeleitet werden: CERN behauptet, es gäbe kein
Risiko - das Risiko sei Null (die Nullrisikoaussage
eines hohen CERN-Beamten wurde in einem Interview aus
2007 dokumentiert - sh. The New Yorker, 14.05.2007:
“not to say that the probability is very small but that
the probability is zero.”). Die logisch feinen
Verästelungen dieser Aussage erweisen sich bei der
Strategie zur Durchsetzung des Experimentes als
unerheblich; deswegen kann ich weiter unten im Sinne
einer Verdeutlichung unter a) bis c) zulässigerweise
vereinfachen.

Wer eine Nullwertigkeitsaussage zum Risiko tätigt,
entbindet sich konsequenterweise von der Aufgabe,
Risikoobergrenzen in den Details zu bestimmen - dies
scheint beim CERN genau der Fall zu sein.

Die Nullwertigkeitsaussage zum Risiko bringt zudem
einen Zeitvorteil bei der Durchführung des
Experimentes; eine Simplifizierung, welche eine
vertiefte, ausführliche Diskussion erübrigt, wird
erreicht. Die bis dato erlangte ausserordentlich
hervorstehende Seriösität einer großen
Wissenschaftsinstitution wird zeitnah in die Waagschale
geworfen. Beides zusammen stimmt nachdenklich.

Wie wird mit der öffentlichen Darlegung einer
Sicherheitsanalyse (LSAG-Report 2008) erreicht, dass
eine beschriebene Nullwertigkeit eines Risikos von der
Öffentlichkeit akzeptiert werden kann ?

Antwort:
Die Auswahl eines speziellen
Risikobeurteilungsverfahrens (mit Schrankenvorgaben)
ist hier maßgeblich bestimmend; zusätzliche ergänzende
Betrachtungen scheinen daneben zu verblassen.

Da der untersuchte Gegenstand selbst nicht als
risikofrei (gem. der zu erforschenden neuen, noch
unbekannten Theorie) nachgewiesen werden kann - er ist
ja selbst Ziel der Forschung -, muss auf andere Weise
die Unschädlichkeit absolut sicher nachgewiesen werden.
- Wie kann das gehen ?

Dazu dienen drei Schritte:
a) Die Behauptung einer bestimmten Gleichheit von
natürlichem (kosmischen) und künstlichem
(experimentiellen) Geschehen.

b) Gesucht und gefunden werden dazu astronomisch
orientierte Belege, die für eine Sicherheit sprechen
können. Einige Merkmale dieser Belege gehen jedoch
nicht in die Sicherheitsanalyse ein.

c) Unausgesprochen wird dabei der Eindruck vermittelt,
als ob a l l e wesentlichen Aspekte berücksichtigt
worden wären. Unpassende, ungeklärte
Beobachtungsbefunde oder einige fragwürdige
Wissenschaftsresultate werden nicht angesprochen; dies
führt tatsächlich zu einer unvollständigen Analyse, was
jedoch für das Publikum nicht unmittelbar sofort
erkennbar ist.

Festzustellen ist:
Mit der Auswahl einer Risikoabschätzung zur sog.
“sicheren Seite” hin - in Form einer
Größer/kleiner-Betrachtung (Schranke) - vermeint man im
ausreichendem Maß eine Unschädlichkeit abschließend
nachweisen zu können; man unterlässt es dabei, einige
Merkmale der sog. “sicheren Seite” im Detail mit dem
nötigen Tiefgang zu untersuchen.

Die sog. “sichere Seite” wird als robust, als
verläßlich sicher angenommen und in der weiteren Folge
in keiner Weise angezweifelt; im Bewusstsein des
unbedarften Lesers kann sie damit nun unerschütterlich
völlig richtig sein - wie auch im Bewusstsein des
Experimentators …

Anmerkung:
Das deutsche Bundesverfassungsgericht glaubt selbst
nicht an einen Risikowert Null, sonst würde es
bestimmte Restrisiken im vorliegenden Fall des LHC
nicht ausdrücklich als sozialadäquate Lasten bezeichnen
und diese den deutschen Staatsbürgern auferlegen.

Es mutet zudem merkwürdig an, wenn das deutsche
Bundesverfassungsgericht von sozialadäquaten Lasten
spricht u n d CERN sein Experimentrisiko als
nullwertig präsentiert - so kann das Ansehen von
Wissenschaft durchaus beschädigt werden.

Zu a) - zur behaupteten Gleichheit künstlicher u.
natürlicher Situation: Die natürliche Situation
entspricht entgegen manchen CERN-Behauptungen
n i c h t dem künstlichen experimentiellen Geschehen.
Warum ? Antworten dazu:

1. Wegen der relativistischen Ruhe der erzeugten
künstlichen Kollisionsprodukte könnten diese sich
unvorhergesehen a n d e r s entwickeln als die
natürlich zustande gekommenen Kollisionprodukte, da ein
weiterer relativistisch harter Stoß a u s b l e i b t.
Eine eingehende, quantifizierende Häufigkeits- und
Verteilungsbetrachtung in den vorhandenen und
hypothetischen Raumzeitdimensionen wäre hier
obligatorisch angezeigt (z.B. Simulation des
physikalischen Geschehens mit einem
Monte-Carlo-Verfahren).

2. Ferner kann man in wissenschaftlichen Dokumenten
unzweifelhaft nachlesen, dass mit den
Schwerionenkollisionen (LHC / ALICE) die natürlichen
Ereignisse durchaus ü b e r t r o f f e n werden
können.

Zu b) - zur eingeschränkten Auswahl astronomischer
Belege: Die in einer Sicherheitsanalyse herangezogenen
astronomischen Belege werden als “signifikant”
aufgeführt und so auch ohne weitere angemessene Prüfung
übernommen; die Sicherheitsgutachter (die
Wissenschaftler S.B. Giddings u. M.M. Mangano)
vermeiden es, die zugehörigen, bezifferbaren
Signifikanzwerte oder auch Standardabweichungen zu
benennen, so dass der Grad an Unsicherheit leider
n i c h t deutlich werden kann.

Zu c) - zur Vollständigkeit der herangezogenen
astronomischen Belege: Gewisse Beobachtungsbefunde, die
Zweifel auslösen könnten, werden n i c h t
angesprochen. So wird von Giddings u. Mangano es
vermieden, von einem j ä h r l i c h e n Risiko zu
sprechen, welches andere Forscher auf astronomischer
Datenbasis bereits in 2005 n i c h t ausschließen
konnten und mit einer Risikoobergrenze sogar konkret
beziffert haben.

Die hier getätigten Behauptungen zu a) bis c) lassen
sich somit im Detail nachweisen.

Schlussfolgerung:
Die Forderung der LHC-Kritiker nach einer vertieften
Sicherheitsanalyse und einem geregelten, nachhaltigen
Sicherheitsverfahren für Collider-Experimente ist voll
berechtigt, ja, sie ist dringlich umzusetzen.

Der LHC-Kritik geht es vornehmlich darum, die
Grundlagenforschung effektiv zu unterstützen, aber auch
darum, ggf. folgenträchtige Auswüchse von
Forschungseuphorie rechtzeitig zu erkennen.

Verbesserungsvorschläge / Ideen:
Welche konstruktiven Vorschläge sind nun denkbar, um
das Problem einer ggf. risikoträchtigen
Grundlagenforschung im Bereich der Teilchenphysik zu
lösen ?

a) Da erste Verdachtsmomente zu einem globalen Risiko
bereits vor über einem Jahrzehnt geäussert wurden,
bestand eigentlich ausreichend Gelegenheit,
Risikoforscher professionell in die Sicherheitsanalysen
einzubinden. Leider ist derzeit keine Einbindung von
Sicherheitsexperten erkennbar und muss nachgeholt
werden. Dazu können international angesehene
Risikoforschungsinstitute einbezogen werden.

b) Das Aufbereiten der Sicherheitsfragen - die
Sicherheitsanalyse - darf nicht allein mit einer
einzigen Methode erfolgen; sondern mehrere Methoden
müssen herangezogen werden, um einen gegenseitigen,
einen verlässlichen Kontrolleffekt und eine verbesserte
Bewertbarkeit zu erzielen - Risikoforscher werden
hierzu Vorschläge unterbreiten können.

c) Die Risikobeurteilung muss sichtbar als Prozess
verstanden werden, d.h. neue Erkenntnisse fließen in
die Methodiken der Risikobeurteilung laufend parallel
zum LHC-Experimentgeschehen bzw. parallel zum
Erkenntnisfortschritt in der Teilchenphysik ein.
Zugleich wäre wünschenswert, wenn es in der Physik
konsensual zu einem gewichteten Ranking konkurriender
theoretischen Aussagen kommen würde.

Der immense Wuchs der Theorien in der Physik muss in
geregelte Bahnen gebracht werden; in Anlehnung an das
Bayessche Verfahren wäre ein Gebäude von
Wahrscheinlichkeitsaussagen zu der Verlässlichkeit
theoretischer, physikalischer Hypothesen aufbaubar.
Hierdurch wären künftig verbesserte, zielgenauere
Forschungsimpulse zu erwarten und Sicherheitsfragen
wären zugleich erleichternd und quantifizierbarer zu
beantworten.

d) Demgemäß darf das LHC-Experiment - erst nach einer
erfolgten vertieften Expertise mit dem Resultat eines
konsensfähigen, ausreichend kleinen Restrisiko, welches
ggf. politisch supranational zu bestätigen ist - nur in
kleinen Energiestufen gesteigert werden, um z.B.
rechtzeitig alarmierende wissenschaftliche Fakten in
der Experimentauswertung überhaupt erkennen zu können.
Eine Rückkopplung zwischen Experiment und
Risikobeurteilung gehört als stetiger Vorgang
realisiert.

e) Die Risikobeurteilung muss umfassend sein, d.h. sie
darf nicht selektiv sein; speziell bedeutet dies z.B.:
Auch bislang unerklärliche Phänomen bzw.
Beobachtungsbefunde müssen mit in die Risikogewichtung
einfließen.

Anbetracht des aktuellen Experimentfortschritts (7 TeV,
2010) kann man fragen:
Ist es nicht zu spät, um Nachbesserungen der
Risikobeurteilungen zu erwirken ?

Antwort:
Ein Risiko wächst mit der Anzahl der getätigten
Kollisionsereignisse - wenn sie selten sind, treten sie
ggf. erst spät ein. (Nicht umsonst stellt der LHC
gegenüber seinen Vorgänger in zweifacher Hinsicht einen
riesigen technischen Fortschritt dar, nämlich bzgl. der
kinetischen Energie des Einzelteilchens u n d bzgl.
der Luminosität, d.h. die enorme Steigerung in der
Häufigkeit der zu untersuchenden Teilchenkollisionen.
Derzeit wird nur mit einem winzigen Bruchteil der
LHC-Kapazität gearbeitet.) - Bei zukünftigen Kollidern
- z.B. mit über 200 TeV (statt der 14 TeV) - schreibt
sich die Risikothematik leider selbst fort - deswegen
ist j e t z t auf eine nachhaltige,
verfahrenstechnische Regulierung der Collider bedingten
Risiken hinzuwirken.

Resume:
Nicht alles Menschenmögliche wurde bislang in den
LHC-Sicherheitsfragen getan - es fehlt insbesondere das
entschlossene Bemühen, eine Quantifizierung der Risiken
vorzunehmen. Ausführliche Darstellungen mit
Fehlerbäumen, die eine gewisse Vollständigkeit
absichern helfen, detaillierte stellarstatistische
Untersuchungen und mehr fehlen. -

Eine derzeit in der Wissenschaft erlebbare
Vogel-Strauß-Politik muss schnell ein Ende finden.

09.05.2010, Rudolf Uebbing

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 7, 2010 at 3:45 pm

Quarrel on hypothetical dark matter:
———————————————-

Dark matter ‘no result’ comes under fire
May 6, 2010

A war of words has broken out in the dark-matter community over a report posted on the arXiv preprint server earlier this week. The preprint from the XENON100 collaboration poured cold water on claims that dark matter has been detected by two other experiments – but now the report itself has been attacked by other researchers in the field.
[…]

http://physicsworld.com/cws/article/news/42554

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Get your free physicsworld magazine, May 2010 issue, here:

http://physicsworld.com/cws/download/may2010

with news about quantum research, LHC, and Lasers.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time May 6, 2010 at 10:29 pm

Collider halted for 6 hours
May 4 2010 16:24

“The Large Hadron Collider was halted for 6 hours on Tuesday due to a leak in a water cooling system for high-powered magnets, a source in the collider’s engineering staff has told reporters. The problem will be fixed within hours, the source said.”

http://english.ruvr.ru/hcollider%20/

[Reply]

Comment from olaf ciachowski
Time May 4, 2010 at 4:30 am

The quantum world is full of surprises - Tetraquarks discovered :

http://physicsworld.com/cws/article/news/42475

This may serve as a reminder that it can take up to 2 years and more to find out what kind of matter (strange or alien) a particular experiment has produced.

We are lucky if we find out at the same time that it has decayed within a split second and is not staying with us for good.

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time April 29, 2010 at 1:02 pm

Vergleichen Sie die geplante Zukunft mit der jeweiligen Gegenwart:
Fahrplan des LHC für die 17. Woche (bis zum 9. Mai 2010) unter:
http://lhc-commissioning.web.cern.ch/lhc-commissioning/news-2010/LHC-latest-news.html
W. Hohn
Ende.doc

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 29, 2010 at 1:46 am

This page suggests LHC operation may have caused earth quakes:

2010: Record in Earthquakes
http://www.cerntruth.com/?p=105

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

April 24-25, first 3 beam luminosity test.
April 25, 2PM shut down then ramp up again until Apr.26.
April 26, 6.9 Quake off Taiwan at 11AM (local time)
April 27-29 PM, Technical Stop - no recorded quakes
April 29 PM, 3.5TeV for 3 hours only then 0.5TeV
April 30, 4.9 quake in Bicol Region Philippines at 12:47AM

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

April 30 - May 3, LHC no beams - no new earthquakes in Asia
May 3 22PM - May 4 7AM, restart LHC
May 3 7PM (23h PM CET): 6.4 earthquake in Chile

[Reply]

antidemagoge Reply:

Thts wrong. There were earth-quakes while the LHC was down, expecially in asia.

MAP 5.2 2010/05/03 23:30:05 -0.779 122.535 19.3 SULAWESI, INDONESIA
MAP 6.3 2010/05/03 23:09:45 -38.053 -73.490 19.0 OFFSHORE BIO-BIO, CHILE
MAP 5.5 2010/05/03 14:04:20 52.651 -163.653 10.7 SOUTH OF ALASKA
MAP 6.1 2010/05/03 10:27:45 29.614 141.064 82.3 IZU ISLANDS, JAPAN REGION
MAP 5.1 2010/05/02 21:10:40 51.897 -175.312 92.2 ANDREANOF ISLANDS, ALEUTIAN IS., ALASKA
MAP 5.9 2010/05/02 14:52:43 -34.212 -71.864 35.1 LIBERTADOR O’HIGGINS, CHILE
MAP 5.3 2010/05/02 06:23:23 57.412 162.182 33.1 NEAR THE EAST COAST OF KAMCHATKA, RUSSIA
MAP 5.4 2010/05/01 23:57:19 14.933 145.423 162.7 ROTA REGION, NORTHERN MARIANA ISLANDS
MAP 5.0 2010/05/01 21:01:31 -21.126 -68.622 74.4 ANTOFAGASTA, CHILE
MAP 5.1 2010/05/01 16:34:52 -9.085 117.458 48.2 SUMBAWA REGION, INDONESIA
MAP 5.1 2010/05/01 16:28:47 -58.513 -26.222 35.0 SOUTH SANDWICH ISLANDS REGION
MAP 5.0 2010/05/01 14:41:08 -33.185 -71.929 35.0 OFFSHORE VALPARAISO, CHILE
MAP 5.0 2010/05/01 07:26:36 -15.046 167.365 164.5 VANUATU
MAP 6.0 2010/04/30 23:16:30 60.524 -177.728 15.7 BERING SEA
MAP 6.4 2010/04/30 23:11:44 60.550 -177.877 14.9 BERING SEA

http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/quakes_big.php

Your Hypothesis is bullshit.

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

In my contribution here I have only recorded strength above 4.5. to see if there is any emperical data for or against this theory - I’m neutral here.

The theory about this you find on cerntruth-website. The link was posted by the admin of this website.
As far as I understand they are n o t saying LHC causes all of them. This is impossible! In the Philippines we have 200 earthquakes a day - on a normal day.
The emerging pattern for the strong ones seems to be 1-8hours after LHC restart.

Since I’m living with my family in a place vulnerable to earthquakes I find it hard to accept that, apart from natural calamities, I may be exposed to add’l man made risks, if such theories were true.
According to a study financed by the Japan Bank of Int’l Cooperation revealed in 2007 a 7.0 earthquake in my city, Manila, would cause 35,000 deaths in this city alone and I may be one of them because not all the buildings are safe here.
Thank you for the opportunity to clarify my position.

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

May 5: 3.5TeV run
May 5: 6.4 quake Peru (9:42PM, 3:42AM CET)

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Ausstehende Konkretisierungen zu dem Thema Erdbeben

Von einem kompetenten Mitarbeiter eines deutschen
geologischen Forschungsinstitutes wurde vor wenigen Wochen
sinngemäß mitgeteilt, dass die globale Erdbebenaktivität
im Rahmen der statistischen Fluktuation sich befindet.

Inwieweit hierzu zwei bereits publizierte Erdbebenstatistiken
(eine für den Zeitraum 1964 bis 2007,
die andere für 1990 bis 2009 / beide renommierte USGS-Daten)
einem konkreten statistischen Testverfahren unterzogen wurden,
wäre noch genauer nachzufragen -
welche statistische Testmethode wurde angewendet,
wann wurde der Test durchgeführt,
bis zu welchem Zeitraum wurden die Erdbebendaten dabei berücksichtigt,
welches Erdbebenmodell wurde ggf. zugrunde gelegt ?

Jedenfalls ist dem unbewaffneten Auge des interessierten Lesers
in diesen Darstellungen (o.g. USGS-Daten) sofort eine Steigerung
der Erdbebentätigkeit nach 2004 bis einschl. 2009 unzweifelhaft
auffällig, immerhin klar erkennbar.
Auch die aktuelle seismologische
Aktivität in 2010 scheint hierzu zu passen.

Hier stelle ich mir vor und wünsche, dass
- über Spekulation hinausgehend -
eine Behauptung, die LHC-Versuche wären ggf.
von aktuellen Erdbeben begleitet
und teilweise vom LHC ausgelöst,
z.B. durch eine statistisch auffällige Zeitreihe o.ä. belegt wird.

Eine Zeitreihe kann einem statistischen Testverfahren
unterzogen werden. Auch eine künftige Aussage,
dass Daten für eine solche Statistik nicht vorgefunden
oder abgeleitet werden konnten,
aus welchen Gründen auch immer,
gehört in einen offenen Meinungsbildungsprozess.

Bekannt ist der Effekt, dass ein fehlender Tropfen
einen Eimer Wasser zum Überlaufen bringen kann.
Diese gängige Beobachtung lässt sich assoziativ
mit dem sog. “Butterfly”-Effekt verknüpfen.

Genauso wünschenswert wären ggf. Klarstellungen
- wie ich finde -, dass hypothetische Behauptungen
oder Thesen, gleich welcher Art, konkret widerlegt werden,
z.B. dass Wärme erzeugende Teilchen noch unbekannter Art
im Planeteninnern grundsätzlich seismische Bewegungen
verstärken können. Diese Teilchen könnten ggf. n u r
unter dem extrem hohen Druck der umgebenden Materie reaktiv,
gleichsam autokatalyktisch, wirksam werden.

Anmerkung:
Die Existenz von Energie umsetzenden Teilchen wie
Q-Balls,
Neutronen verzehrenden Strangelets,
magnetische Monopole,
mikrokleine Schwarze Löcher
wird durchaus von einigen seriösen Wissenschaftlern
erwogen; zudem scheinen n i c h t alle Fragen
zu den Energiehaushalten einiger Planeten zuverlässig
geklärt zu sein.

Mittels der o.g. hypothetischen Teilchen würde der “Eimer”,
der gelegentlich zum Überlaufen (Erdbeben) gebracht wird,
zusätzlich ständig “nachgefüllt” werden - nicht also a l l e i n
durch die geothermische Energie, welche vornehmlich
durch Radioaktivität und Restwärme bedingt ist.

Eine Anteilsabschätzung mit Angabe der zugehörigen
Fehlergrenzen von bislang ggf. nicht erklärbaren
oder denkbaren Energiemengen des Erdinneren wäre interessant.

Im Rahmen einer aktuellen internationalen Befragung
von 753 Wissenschaftler zu den größten Rätseln der Geoforschung
(wo die großen Wissenslücken klaffen) wurde als eine
der wichtigsten unbeantworteten Fragen der Geowissenschaften genannt:
“Welche Prozesse spielen sich im Inneren der Erde ab?”

sh. dazu: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,628769,00.html

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

The geodynamo is a complex mix of fluid and magnestism:

http://physicsworld.com/cws/article/news/42580

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 28, 2010 at 2:01 pm

Interview Dr. Rossler University Tubingen re Safety Concerns CERN LHC (April 25, 2010):

http://bryanfarnum.ca/media-article.php?id=157

———
CrossTalk on colliding theories

On this edition of Peter Lavelle’s CrossTalk his guests are asked whether or not the Large Hadron Collider is safe.

http://rt.com/About_Us/Programmes/CrossTalk/2010-04-28/566044.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 28, 2010 at 1:46 pm

Europa baut weltgrößtes Teleskop in Chile

Garching/Hamburg (dpa) - Die Europäer werden das weltgrößte Teleskop in der chilenische Atacama-Wüste bauen. Das Gerät mit einem Spiegeldurchmesser von 42 Metern soll auf dem 3060-Meter-Berg Cerro Armazones stehen, teilte die Europäische Südsternwarte (ESO) in Garching bei München am Montag mit.

Das “Europäische Extrem Große Teleskop” (E-ELT) werde die Wahrnehmung des Universums vielleicht so revolutionieren wie Galileos Fernrohr vor rund 400 Jahren. Die Astronomen wollen unter anderem herausfinden, wie sich die Planeten formten wurden und ob des Leben außerhalb der Erde gibt.
[…]
http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/weltraum/10305492-iptc-bdt-20100426-505-dpa_24641824.html#.00000002

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 27, 2010 at 11:45 am

Heute auf ORF2
Di, 27.04.2010,
22:30 - 23:05 Uhr
kreuz und quer
Im Anfang war das Teilchen - CERN und die Frage nach Gott

Es ist die grösste Maschine der Welt und sie hat einen Stromverbrauch wie
eine mittelgrosse Stadt: Der Teilchenbeschleuniger, den das europäische
Forschungszentrum für Teilchenphysik CERN in der Nähe von Genf gebaut hat,
ist in jeder Hinsicht eine grosse Sache. Bei der Forschung geht es um nicht
weniger als den Ursprung des Universums. Eine Reportage über das
möglicherweise gefährlichste Experiment der Welt und über den Versuch, Gott
in die Karten zu schauen
http://www.teleboy.info/programm/show/ORF2/KreuzUndQuer/201004272230007
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,380158

Physiker Stephen Hawking warnt vor bösen Aliens
Der bekannte Forscher warnt davor, mit Außerirdischen Kontakt aufzunehmen.
Es drohe die Gefahr, dass sie die Ressourcen der Erde ausbeuten, so Hawking.
http://diepresse.com/home/science/560867/index.do?_vl_backlink=/home/science/index.do

Faszination Wissen: Der LHC am CERN
Freitag, 30.04.2010 19:00 Uhr bis 19:30 Uhr - BR Alpha
http://www.g-o.de/tvtipps.html

——–
Dank an Hanne für die Hinweise.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

In den jüngsten ORF Sendungen stand das LHC-Risiko zwar nicht im Zentrum, wurde aber unvermeidlich zum Thema. Mehrere kritische Standpunkte wurden artikuliert.

Die Doku:
„Im Anfang war das Teilchen – CERN und die Frage nach Gott“
und die Diskussion:
„Neues vom Urknall“
sind noch eine Woche in der ‘ORF TVthek’ zu sehen:
http://tvthek.orf.at/search?q=kreuz+und+quer+&x=0&y=0

[Reply]

Comment from libertine
Time April 25, 2010 at 9:45 pm

Don’t talk to aliens, warns Stephen Hawking

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/science/space/article7107207.ece

neeeiiiiin, ich glaub’s ja nicht. Hawking äußert sich zum Thema Aliens, einem meiner Lieblingsthemen (wo ich mich offengestanden weit besser mit auskenne als er, aber das nur am Rande). Man lese was er für einen Schwachfug von sich gibt. Da heißt es zunächst:

”Hawking, one of the world’s leading scientists”

nun, soweit ich informiert bin bringt er grade mal drei Wörter pro Minute zustande (keine Beleidigung beabsichtigt!). Wenn er einer der führenden Wissenschaftler der Welt ist, wie bitte soll dann unsere Zukunft aussehen ? Ich meine, er mag ja mal ein helles Köpfchen gewesen sein, aber ich kann mir kaum vorstellen, daß man mit 3 Wörtern/ Minute was wissenschaftlich vernünftiges auf die Beine stellen kann. Also sollte man solche Behauptungen sein lassen, denn wäre das wirklich so (ist es so ?!) sähe ich sowieso SCHWARZ.

Naja, wie auch immer. Hier der besagte Unsinn, oder hat sein Sprachcomputer vielleicht einen Fehler:

”Alien life, he will suggest, is almost certain to exist in many other parts of the universe: not just in planets, but perhaps in the centre of stars or even floating in interplanetary space.”

bis zu planets bin ich ja noch einverstanden, aber wie zur Hölle soll Leben INNERHALB eines Sterns möglich sein ? Bei Millionen von Kelvin stelle ich mir den Zusammenhalt komplexer Moleküle, wie sie Leben erfordert reichlich schwierig vor.

Also, das dürfte in meinen Augen nur ein weiterer PR Gag sein. Aber ein ziemlich schlechter und noch dazu sehr pessimistisch. Hat vermutlich zu viel Star Wars geguckt, der Arme.

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Vielen Dank fuer den interessanten Link.
Ich habe zwei Buecher von Prof. Hawking gelesen “A Brief History of Time” und, ueberarbeitet, “A Briefer History of Time”, und natuerlich auch ein Buch ueber ihn “Hawking and the mind of God”.

In “A Briefer History of Time” verabschiedet er sich leider von der interessanten Theorie, die er in den Siebzigern formulierte, dass die Ausdehnung des Universums wenigstens proportional zum Zeitvektor ist (wenn nicht sogar “Zeit” an sich). Nach seiner neuen Auffassung ist es nur noch die leblose Entropie, die uns auf der Zeitachse vorwaerts bewegt.

Ich bin zwar kein ausgesprochener Fan von ihm, aber wuerde ihn schon als Vordenker sehen, denn man landet sicher nicht ganz per Zufall auf dem Lehrstuhl Isaac Newtons.

Bemerkenswert ist, dass er zur Abwechslung mal vor etwas neuem warnt, anstatt der allgemeinen Euphorie Vorschub zu leisten.

Vielleicht ist er in seinem jetzigen Zustand dem “Mind of God” etwas naeher gekommen.

[Reply]

found Reply:

Ja libertine, interessant nicht? Üblicherweise werden gerade diejenigen, die welche das Thema”Alien” nur ansatzweise ansprechen, dann postwendend als Verschwörungstheoretiker abgesegnet. Trotz dieser Feststellung zolle ich Herrn Professor Hawking nicht weniger Respekt.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Hawkings ‘Auftreten’ und seine bedauernswerte Krankheit tragen viel zur Hochstilisierung seiner Person bei. Man sollte sein Werk differenziert beurteilen: Es ist kreativ und spekulativ. Seit Jahrzehnten konnte keine seiner weitreichenden Theorien bestätigt werden. 2004 hat der Black-Hole-Expert seine Meinung zu Schwarzen Löchern grundsätzlich geändert (kein klar definierter Ereignishorizont), während große Teile der Physiker weiterhin mit seinen älteren Theoremen weiterarbeiten.
Und während Kritiker Sicherheitsmängel am LHC nachweisen können, wettet Hawking 100 Dollar gegen Higgs, dass man beim jeu d’hazard de Geneve kein God-Particle, wohl aber (‚ungefährliche’) Mikro Schwarze Löcher (‚hoffentlich’) finden wird und dann erhielte er den Nobelpreis.

Der neueste Vorstoß war offenbar absichtsvoll und wohlüberlegt (s.u.). Ich hatte das Thema übrigens vor über 10 Jahren genau gleich diskutiert:

“[…]
Such scenes are speculative, but Hawking uses them to lead on to a serious point: that a few life forms could be intelligent and pose a threat. Hawking believes that contact with such a species could be devastating for humanity.
He suggests that aliens might simply raid Earth for its resources and then move on: “We only have to look at ourselves to see how intelligent life might develop into something we wouldn’t want to meet. I imagine they might exist in massive ships, having used up all the resources from their home planet. Such advanced aliens would perhaps become nomads, looking to conquer and colonise whatever planets they can reach.”
He concludes that trying to make contact with alien races is “a little too risky”. He said: “If aliens ever visit us, I think the outcome would be much as when Christopher Columbus first landed in America, which didn’t turn out very well for the Native Americans.”
The completion of the documentary marks a triumph for Hawking, now 68, who is paralysed by motor neurone disease and has very limited powers of communication. The project took him and his producers three years, during which he insisted on rewriting large chunks of the script and checking the filming.
[…]”
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/science/space/article7107207.ece

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Das Erbe Isaac Newtons wiegt schwer auf Hawkings Schultern, insbesondere weil die Newtonsche Mechanik als alles erklaerende Theorie von Einsteins Relativitaetstheorie abgeloest wurde.

Deshalb ist Prof Hawking auf geradezu ideologischem Konfliktkurs mit der Relativitaetstheorie, damit Cambridge wieder die Fuehrung uebernehmen kann.

Aus diesem Grunde haelt er mit einer gewissen Sturheit an seinen Theorien fest, welche die schwarzen Loecher verstrahlen lassen und den Ereignishorizont umdefinieren, welcher von Karl Schwarzschild in bemerkenswerter Weise an der russischen Front (WWI) als Loesung der Einstein Field Equations entwickelt wurde.

Das ist Bad News fuer den LSAG Report. Denn dieser beruht bzgl Black Holes letztlich auf einem ideologisch gepraegten wissenschaftlichen Konflikt.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 24, 2010 at 1:49 pm

Empirical research only at the beginning.
“Natural particle accelerators” would be a safe alternative:

“Physicists find a particle accelerator in the sky”
http://physicsworld.com/cws/article/news/42368

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time April 24, 2010 at 1:37 pm

I regularly look at the page http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC3
It would be great to have another online page, - about the intensity of electron antineutrino, registered at neutrino observatories.

I think that contemporary earthquakes and volcanoes have no any connection to the collapse of matter at dangerous objects, created by LHC. Nevertheless, dangerous objects can initiate global earthquakes and volcanoes, but that will happen only after 90-95% of time, needed by object in order to explode the Earth.

But the existence of dangerous objects can be registered much earlier by the growing flux of electron antineutrino from the center of the Earth. I think it can be registered at 50-60% of time, needed by object in order to explode the Earth.

For example, it the total time from birth to explosion is 1000 days, then at 500-th - 600-th day the excess of antineutrino can be already registered. At 900 – 950-th day the activity earthquakes and volcanoes will began to grow drastically.

If the total time of dangerous object’s growth is 100 (or 10) days, - divide the upper values by 10 (100) times.

Uncertainty of object’s growth time from 10^-23 kg to 10^23 kg is connected by many causes.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 24, 2010 at 1:31 pm

Physics World:

“New energy territories”

The Large Hadron Collider at CERN has recently achieved record-breaking collisions at 7 TeV, marking the start of its physics programme. James Dacey goes to CERN to catch up with scientists from the four experiments at the LHC. In a series of quick-fire interviews, he finds out some of their hopes and aspirations for the coming months.

[…]
Is there anything else you hope to see in your experiment?
AL: My personal dream is that the LHC will become a dark-matter factory.
HB: This substance does not interact with light and is supposed to make up one-quarter of the mass in the universe.
[…]

If you still can’t find the Higgs after running the LHC at full power (14 TeV) for two years, as planned, can you say that it doesn’t exist?
We can certainly say by then that the Standard Model Higgs does not exist.
It will make people uneasy because most people think there will be a sort of Standard Model type of Higgs. But there are more exotic models out there where the Higgs can be mimicked, or not seen, or have negative interferences at much smaller cross sections.
[…]

http://physicsworld.com/cws/article/indepth/42343

[Reply]

Comment from W. Hohn
Time April 22, 2010 at 9:27 pm

„Die Weltmaschine LHC am CERN. Einblicke in das dunkle Universum“
Dies ist der Titel eines Vortrags von Professor Heuer an der Urania in Berlin am 26. 04.2010 um 19:30 Uhr. Eintrittspreis: 6 €.
http://www.urania.de/programm/2010/a914/

Gehen Sie hin oder schicken Sie einen Bekannten, der nicht so weit anreisen muss.
Kann jemand für die Veröffentlichung des Vortrags sorgen?

W. Hohn

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 21, 2010 at 1:39 pm

Heute 14:00: Gespräch mit Prof. Hans Peter Dürr in Radio Ö1.

(Der Physiker Hans Peter Dürr erhielt den alternativen Nobelpreis und hält das LHC Experiment für wissenschaftlich verfehlt.)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 21, 2010 at 12:30 pm

German institutions support a program to occupy kids and teenagers with the LHC, “mini big bangs”, dark matter, anti matter and other stuff being lethal to biological life. Risks, dangers and ethics are obviously not any issue. One might ask where this should lead to:

http://universum.mediaquell.com/2010/04/19/big-bang-im-beschleuniger-234/

(Thanks to Hanne for the link, see her comment below.)

Additionally, the exhibition “Weltmaschine” (“World Machine”) about the LHC is on tour in Germany. It admits that dangers at the LHC are issue of scientific debates for many years. As you might expect, while neglecting many arguments, the exhibition proclaims that the LHC is safe…
http://weltmaschine.de/

“Bedenken um die Sicherheit von Teilchenkollisionen bei hohen Energien sind seit vielen Jahren Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Hier finden Sie eine Zusammenstellung der Berichte aus den letzten Jahren zur Sicherheit am LHC.“
http://www.weltmaschine.de/cern_und_lhc/lhc/sicherheit_am_lhc/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Die LHC-Wanderausstellung kann noch bis 30. April in Rosenheim besucht werden. Weitere Termine:
http://www.weltmaschine.de/service__material/mobile_ausstellung/geplante_termine/

[Reply]

Comment from Hanne
Time April 21, 2010 at 12:03 pm

CERN Mainstreamlobby ist wahrlich recht aktiv

Die CERN-Lobby versucht mittels Bildungsministerien bereits Kinder, 15 und
19 jährige in ihren Bann zu ziehen. Man akquiriert schon mal den
Mainstreamnachwuchs mit späterem Immunitätsstatus. Es kommt mir vor wie
Hochseefischen. Eltern fühlen sich bestimmt nur geschmeichelt und finden
das mit toll. Eines Tages zu den ganz Grossen zu gehören und alles tun zu
dürfen was die Hochfinanz, das Militär und Konzerne zufriedenstellt. Dieses Frühfischen
wird initiiert und vernetzt von Bundesministerien. Massen werden
rekrutiert und selektiert aber nur die Passendsten haben Chancen. Was nutzt
es da, Leute zur Verantwortung zu mahnen und zuständige Bildungsminister
anzuschreiben. Viele von ihnen gehören entweder selbst dem unkritisch
begabten Mainstreamnetzwerk an oder wollen einfach ihre lukrativen Posten
behalten, klar doch. Wie überheblich-arrogant bereits einige Studenten sich
äussern ist den Blogs zu entnehmen. Kommt oft nur daher, weil ihnen bereits
im Studium eingetrichtert wird, dass sie eines Tages zur Elite gehören
würden. Bravo kann man dazu nur noch sagen. Wohin uns einige dieser Eliten
gebracht haben sehen wir an ihren Werken. Beispielsweise ist die Gefahr des
einstigen Supergaus noch nicht gebannt. Die EU nämlich (also sämtliche
Steuerzahler) zahlen nun kräftig mit, um dem explodierten Kernreaktor
einen neuen Sarkophag zu verpassen. Dass der Reaktor heute aber x Risse
aufweist und Quadratmeter offen liegen ist bekannt. Es entweichen dort
weiterhin radioaktive Strahlungen. Verursacht wurde die Reaktorexplosion
durch eben einen solchen ehrgeizigen Wissenschaftler, der das angestandene
Experiment unter jeder Kritik durchführen wollte, was er dann auch tat.
Hinzu kommt, dass auch Gesetze schnittmusterähnlich solche Institutionen schützen.
Denn sind höchste Gerichte nicht in der Lage oder gewillt, nämlich die Allgemeinheit vor solchen voreilig experimentierenden Menschen zu schützen, dann macht mir diese
Frührekrutierung der Kinder berechtigt Sorge.

http://universum.mediaquell.com/2010/04/19/big-bang-im-beschleuniger-234/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Danke Hanne! Ein Widerspruch zu Deinem Kommentar: Natürlich ist es nicht sinnlos, sich mit kritischen Anfragen und Protest an die verantwortlichen Politiker zu wenden, gerade in Anbetracht solcher Aktionen.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 19, 2010 at 3:09 pm

CERN document from 1995 concerning the ALICE experiment at the LHC:

“A Large Ion Collider Experiment - Technical Proposal”
http://consult.cern.ch/alice/Documents/1995/01/abstract

1. Introduction and Overview

“With heavy ions at a centre-of-mass energy of about 5.5 TeV/nucleon,
the LHC is the only machine which will reach, and even extend, the
energy range probed by cosmic ray nucleus-nucleus collisions.”

——–
Remark: CERN always claims a similarity to natural events in the atmosphere. Heavy ion collisions are planned for autumn 2010 and are related to the strangelet risk.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 16, 2010 at 2:02 pm

Can anybody find the notion of safety in the ‘European strategy for Particle Physics’?

http://www.interactions.org/cms/?pid=1024352

Does the ‘European strategy for Particle Physics’ contradict to other fundamental EU laws?

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time April 15, 2010 at 9:25 pm

Gedanken zur Zeit 100415
Meine Erkenntnis
Keine Kritik, sei sie emotional oder logisch, wissenschaftlich oder allgemeinverständlich vorgetragen, hat den Verlauf des Experiments verändern oder gar aufhalten können. Dies wird sich auch in Zukunft allein durch Kritik (Wort, Schrift, Bild, Film, Ton usw.) nicht ändern.
Alle Bemühungen z.B. von Professor Roessler haben nicht das eigentliche Ziel erreicht, eine Diskussion mit den Hauptverantwortlichen des LHC-Experiments in einer breiten Öffentlichkeit auszutragen. Z.Zt. beobachte ich umfangreiche und vertiefende Einlassungen von LHC-Kritikern und -Gegnern mit intellektuellen Individuen und hochspezialisierten Fachleuten. Dies führt zu einem Verschleiß der biologischen Ressourcen der LHC-Kritiker und –Gegner. So kommt man in der Sache nicht weiter. Es verbreitet sich stellenweise eine gewisse Resignation.

Bei den CERN-Physikern entdecke ich ebenfalls Ermüdungserscheinungen. Sie müssen jetzt wohl ein paar Jahre auf die Auswertung ihrer bisherigen Versuche warten und benötigen auch viel Zeit, um das Quench-Protection-System zu überwachen, eine ebenfalls biologisch verschleißende technische Herkulesaufgabe. Hoffentlich erhöhen Sie die Widerstandsgrenzwerte nicht leichtsinnig!

Hierzu eine Scherzfrage:
Womit ersetzt man eine vorgeschriebene 10A- Sicherung im Auto, die nach dem Einbau eines Audioverstärkers immer durchbrennt:
A: Eine 20A- Sicherung einsetzen;
B: Ein dickeres Kabel verlegen;
C: Die Sicherung überbrücken um die Anlage wenigstens einmal kurz auszuprobieren.

Die Aktualisierung der dem breiten Publikum zur Verfügung gestellten „Fenster“ wird wohl hablautomatisch hergestellt. So wurde kürzlich ein „BEAM DUMP“ mit einer Verzögerung von mehreren Stunden aktualisiert ( http://www.lhc-facts.ch/index.php?page=onlinecms)
(LHC Online; LHC Status1 oder LHC Status2 anklicken) Ist der Operator evtl. eingenickt?

Mein Fazit: Eine unerfreuliche Entwicklung.

Vorgehensempfehlung für LHC-Gegner:
CERN sitzt auf dem hohen juristischen Thron der Immunität. Bei der Gründung des CERN basierte dieser Status wohl auf blindem Vertrauen zu excellenten Wissenschaftlern. Z.Zt. wird dieser Vertrauensvorschuss vom CERN missbraucht. Mehr als ca. 95 Prozent der Weltbevölkerung wird nicht adäquat aufgeklärt und an einer Diskussion oder Meinungsbildung beteiligt. Das Experiment wird lediglich positiv mit künstlerisch anmutenden aufbereiteten Screenshots glorifiziert. Klare Ergebnisse gibt es bisjetzt nicht und wird es auch nach ca. 2 Jahren nicht geben.
Die Immunität des CERN ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß. CERN sollte auf seine Immunität freiwillig verzichten. Dazu sollte man sie einfach einmal öffentlich auffordern.

PS: Die CERN-Physiker sollten sich für ihre Jacken mal eine Garderobe anschaffen und ihre Jacketts nicht über ihre Stullehnen hängen (vgl. div. cams). Es erweckt den Anschein, als ob sie dauernd fluchtbereit sind :).
Auch sollten sie auf gesunde Ernährung, ausreichenden Schlaf achten und Wechselschicht vermeiden!

W.Hohn

Ende.doc

[Reply]

tadler Reply:

- Mandelbrot und “Apfelbäumchen” -

ausgerechnet mit einer Anspielung auf Luther in die Tchernobyl-Jahrestage zu gehen ergibt sich daraus, daß man auch negative Feiern nimmt wie sie fallen.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?topic=4303.msg78926#msg78926

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 12, 2010 at 10:14 pm

New publication:

Vasily Sokolov:
“LHC ACCELERATOR, AS A MIRROR OF SCIENTIFIC KNOWLEDGE.
Epistemological thoughts.”

http://www.sciteclibrary.ru/eng/catalog/pages/10295.html

[Reply]

Comment from notepad
Time April 11, 2010 at 4:33 pm

PRESS RELEASE von notepad publishing

‘Interview mit Gabriela Schröter über die Gefahren am CERN LHC’

Am 7. April 2010 führte notepad publishing ein Interview mit Gabriela Schröter in Zürich. Frau Schröter hat ihre Klage gegen den CERN LHC über 4 Instanzen bis zum höchsten Gericht Deutschlands weitergezogen. Die Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgericht ist 13 Seiten lang. Frau Schröter ist Deutsche Staatsbürgerin mit Wohnsitz in der Schweiz. Frau Schröter hat zuerst am Bezirksgericht Zürich geklagt, welches am 19. Juni 2008 urteilte. Anschliessend am Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, welches Ende 2008 urteilte. Dieses Urteil wurde weitergezogen an das Verwaltungsgerichtgericht Köln und schliesslich an das Bundesverfassungsgericht, welches vor wenigen Wochen als höchstes Gericht Deutschlands sein abschliessendes Urteil zu den Gefahren am CERN LHC publizierte. notepad publishing führte mit Frau Schröter ein Interview in Deutsch über die Gefahren am CERN LHC.
Dauer: 55 Minuten.

Auszüge:
“Wesentlich finde ich nicht ob die Wahrscheinlichkeit 1:12 ist oder 1
zu einer Million. Wesentlich ist für mich, wenn die Wahrscheinlichkeit
1 zu einer Million ist, dass irgendein Experiment mein Leben kostet,
dann kann ich sagen ‘Stopp, das will ich nicht!’. Also auch wenn die
Wahrscheinlichkeit so gering ist. […]
Solange eine Wahrscheinlichkeit da ist, dass das Leben auf der Erde
und das Leben der Erde selber gefährdet ist, dann darf das meiner
Haltung nach nicht passieren.”

notepad publishing
Montreux, Schweiz

http://www.stopcern.com
http://www.notepad.ch
http://www.notepad.TV

Interview mit Gabriela Schröter über die Gefahren am CERN LHC (Text):
http://www.stopcern.com/blog1.php/2010/04/11/am-7-april-2010-fuehrte-notepad-publishi-13

Interview mit Gabriela Schröter über die Gefahren am
CERN LHC (Video):
http://www.stopcern.com/blog1.php/2010/04/11/breaking-news-interview-mit-gabriela-sch

Artikel:
http://www.stopcern.com

Youtube:
http://www.youtube.com/notepadpublishing

[Reply]

Comment from Udo Zawierucha
Time April 8, 2010 at 4:28 pm

8. April 2010
Seit gestern ist eine Petition zur Einstellung der finanziellen Förderung des LHC-

Experimentes auf der Seite der Bundestages eingestellt:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=10778

Es wäre schön, wenn sich möglichst viele daran beteiligen. Finden sich bis zum

25.5.2010 fünfzigtausend Mitzeichner, so wird die Petition öffentlich behandelt.

Diese Art Forschung ist natürlich eine Frage des Geldes und der dahinterstehenden

Interessen. Deshalb ist es unverzichtbar, die Interessenlagen, die hinter diesem Experiment stecken, genau zu erforschen und die Politik zu befragen,

nach welchen Kriterien die nicht unerheblichen Gelder dafür bereitgestellt wurden und

werden und viele andere, dringendere Probleme, unter den Tisch fallen. Die Broschüre

“Weltmaschine” (2008) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibt darüber

nicht hinreichend Auskunft.

Weitere Informationen mit einer Langfassung der Petitionsbegründung findet sich unter

http://www.bio-i-miner.com
Dort finden sich Überlegungen insbesondere von Herbert E.S. Täubert zu den

gesellschaftlichen Konsequenzen wissenschaftlich experimentellen Forschens,

insbesondere seit der Entdeckung der Kernspaltung durch Hahn, Strassmann, Meitner

1938. Die Kerntechnik ist kein Ruhmesblatt für die Naturwissenschaften. Auch dort wurde mit Simplifizierungen, optimistischen Prognosen und Versprechungen gearbeitet, die sich erkennbar nicht halten lassen.

Mit besten Grüßen
Udo Zawierucha

[Reply]

Wolfgang Zöllner Reply:

Hallo Herr Zawierucha,
herzlichen Glückwunsch, dass Ihrer Petition der Weg an die Öffentlichkeit geglückt ist. Habe sie heute gleich mitgezeichnet. Meine Petition mit ähnlichem Ziel, die ich vor 1 Monat abgeschickt habe, ist leider nur als “private” Petition angenommen worden.
Ich hoffe, Sie finden viele Mitzeichner, trotz der vielen abfälligen Kommentare.
Gruß
Wolfgang Zöllner
Lesen Sie meinen Thriller “Atlas ohne Schweiz” - solange das noch geht.

[Reply]

Wolfgang Zöllner Reply:

Bisher gibt es nur wenige Mitunterzeichner (29) der Online Petition aber bereits viele hämische Kommentare.
Es wäre dringend nötig, dass viele deutsche CERN Kritiker sich in die Petition von Herrn Zawierucha einwählen und bei den unsachlichen Kommentaren dagegen halten sowie ihre Stimme abgeben. Wenn wir einige Tausend Stimmen zustande kriegen, gibt es eine echte Chance, dass die Petition im Petitionsausschuß des Bundestags behandelt und diese Sitzung im Fernsehen übertragen wird! Also bitte fleißig mitstimmen!

[Reply]

tadler Reply:

Gegenaufklärung und ihre Professionalität, wieder eine ärgerliche Veranstaltung Urania Berlin, (Begeisterung für eine nicht oder nicht selbst zuende gedachte Sache entzündend), Urania Berlin, An der Urania 17
10787 Berlin, Verkehrsverbindung
U-Bhf. Wittenbergplatz:
Linie U1, U2, U3
U-Bhf. Nollendorfplatz:
Linie U1, U2, U3, U4
Bus 100, M19, M29, M46, M85, 187
Mo12.04.17:30,

Prof.Dr. Dieter B. Herrmann
Urknall im Labor. Wie Teilchenbeschleuniger die Natur simulieren.
Die Frage nach der Herkunft, Entwicklung und Zukunft des Universums als Ganzes zählt zu den fundamentalen wissenschaftlichen Themen der Gegenwart. Alle bisherigen Untersuchungen zu diesem Problem basieren auf Beobachtungen mit immer größeren Teleskopen und deren Vergleich mit theoretischen Überlegungen. Die modernen Teilchenbeschleuniger wie der LHC des CERN versetzen uns in …

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 8, 2010 at 1:57 pm

Discovery News:

The Black Hole That Ate My Earth

Analysis by Ray Villard | Tue Apr 6, 2010 03:42 AM ET

[…]
The black hole would sink through the floor toward the center of Earth. It would burrow through the mantle like a knife through butter on the 20-minute plunge to the core.

The black hole would be going fast enough, about 8,000 mph, to slice through the core and ascend to the opposite side of Earth, perhaps reaching the surface under the southwestern Pacific Ocean near New Zealand.

But the drag on the hole from accreting mass all along the way might slow it down. The black hole would oscillate back and fourth through the core. The black hole should eventually settle at Earth’s center. The tidal radius would still extend for just a few miles from the black hole, but it would grow in extent too as the black hole swallowed up Earth’s innards.
[…]
http://news.discovery.com/space/the-black-hole-that-ate-my-earth.html

——–
Remark: Though the last sentence of this article repeats a misleading argument of LHC advocates, proclaiming that quantum physics theoretically could produce apparently illogical effects anytime anywhere with very small chances. This arguments is not suitable for the LHC risk debate. The sudden appearance of anything dangerous and extreme anywhere on the planet clearly is not as likely as the appearance of something dangerous and extreme under the extreme conditions at the LHC.

——
Thanks to Jim Tankerseley for sending us the article!

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 8, 2010 at 1:55 pm

CERN/LHC backgrounds by science journalist Alan Gillis:
———-

[…]
What we can expect now is less machine risk as proton bunches are gradually maximized in stages. It will take until the end of this year to reach about 800 bunches per beam out of 2808, another lucky fact blown out of CERN’s windy webcast. Luminosity will still continue climbing next year to the maximum.
[…]
For now and since CERN decided to blast us with Collider PR 10 years ago, we’re in another prolonged state of suspense. When is the axe going to fall? Certainly it looks like there is a better chance for safety in terms of shutting down before hazardous events arrive, if data analysis can determine the next threshold where New Physics might spin out of control. Though there are no guarantees that we’ll have any bumpy warnings.
[…]

LHC News: Doomsday Postponed

As to the future, the only real news out of the Press Conference was delivered by Steve Meyers, Director of Accelerators and Technology who talked about some long term goals and difficulties, announcing the next planned shutdown in Autumn 2011. After a year of upgrades to safety systems for another $235 Million (not mentioned) the LHC should be ready to start 14 TeV collisions in 2012, though giant bending magnets will still be difficult to retrain, some 1/3 of about 1,800 (not mentioned) needing 25 to 30 ramps and quenches. The much fabled LHC might have to settle for 13 TeV.
[…]

http://newshammer.blogspot.com/2010/04/lhc-x-files-cern-achieves-1400000-of-7.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 7, 2010 at 12:25 pm

Radio interview with Prof Eric E. Johnson

The introduction below is a bit misleading. Prof Johnson does not say future experiments might be dangerous but not the LHC. In fact Johnson is very critical about the LHC safety assessment.

—————————————
Report: New legal solutions needed for experiments like CERN’s

New solutions are needed for courts to properly evaluate science experiments, especially ones that could be dangerous, according to a new report issued by a law professor in the United States.The report points to CERN’s big bang experiment and says people should be allowed to bring lawsuits against CERN and have their cases heard by judges who are well-informed on very complicated topics. The Large Hadron Collider at CERN, based in Geneva, is designed to recreate the moments right after the Big Bang.

The legal report doesn’t claim the experiment is going to create a black hole and swallow the earth, as some have claimed—most of the scientific community has refuted the idea. But it does say that future, unprecedented experiments could be dangerous and a universal legal framework is needed to deal with them. Reporter Alex Helmick spoke to legal professor Eric E. Johnson from the University of North Dakota. Johnson authored the report that appears in the Tennessee Law Review.

http://worldradio.ch/wrs/news/switzerland/new-legal-solutions-needed-for-experiments-like-ce.shtml?18077

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Prof Johnson’s report is central in the LHC risk debate.

Article by Johnson in the New Scientist:
http://www.newscientist.com/article/mg20527485.700-cern-on-trial-could-a-lawsuit-shut-the-lhc-down.html

Complete Study:
“The Black Hole Case: The Injunction Against the End of the World”

Authors: Eric E. Johnson
http://arxiv.org/abs/0912.5480

Technology Review:
http://www.technologyreview.com/blog/arxiv/24611/

Kevin Hassett:
http://www.businessweek.com/news/2010-01-12/atom-smasher-exposes-hole-in-earth-s-defenses-kevin-hassett.html

Deutschsprachiger Artikel von Marcel Hänggi:
http://www.mhaenggi.ch/03_Wissenschaftspolitik/lhc_johnson.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 7, 2010 at 12:15 pm

Evgeni Dovgel writes:

—————————
About informing CERN

THERE ARE MANY OF US. PLEASE, LISTEN TO OUR VOICE!
OUR PLANET IN JEOPARDY!

Dear Messrs!
The following was sent to addresses of CERN organizations on 26.03.10:
1. A letter addressed to the leaders, researchers and engineers
of the European Organization for Nuclear Research, as well as to their
governments and mass media - 1 p., in Russian and
English,
(It is attached here).
1.1. An attachment to the above letter representing the proof
“OUR PLANET IN JEOPARDY!” - 1 p., in Russian and
English,
2. An appeal to all residents of our Planet,
which is simultaneously sent by us to all possible mass media
and organizations - 1 p., in Russian and English,
3. A file containing personal requests, addresses and e-mails of those
people,
who signed this letter addressed to CERN, 215 persons in all, as of March 25
(it is sent only to the organizations of CERN).

All these documents, as well as the theory for the origin of the Universe,
are also represented on the Internet at the following addresses:
http://dovgel.com/rusengl.htm (Letter to CERN organizations),
http://dovgel.com/engl/e-r.htm (the theory for the origin of the Universe),
http://dovgel.com/engl/analysis.htm (the analysis of CERN safety report),
•- article “The fate of the planet is in the hands of nuclear physicists,
shall we be lucky this time?”, http://dovgel.com/engl/kve.htm

The collection of signatures under this appeal is being continued,
see http://kollaideru.net/podpisi.htm
We will inform CERN on each thousand signatures collected.

We hope, you will undertake every possible effort to prevent the
irreparable.

Yours sincerely,
on behalf of all the undersigned on the appeal to CERN,
Evgeni Dovgel,
Author of the new theory for the origin of the Universe,
Member of the Direction of the Belarusian Slavic Committee,
Minsk, http://dovgel.com/engl/ob_avt-e.htm

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 6, 2010 at 12:36 pm

Eilmeldung vom CERN und dem LHC: Weitere Kollisionen im Laufe des Tages geplant

Mit dem Urknall-Experiment geht es diese Woche weiter.

(firmenpresse) - Angaben des CERN zufolge konnte die Lebensdauer der beiden Strahlen über Ostern weiter erhöht werden. Angeblich herrschten 18 Stunden lang ohne Unterbrechungen stabile Bedingungen für Kollisionen. Am 30. März, dem offiziellen Beginn der 7 TeV-Kollisionen am CERN, konnten die Strahlen nur für 3 ½ Stunden stabil gehalten werden.

Wie das CERN weiter berichtet, konnte die Kollisionsrate zudem durch manuelle Korrekturen der Strahlfokussierung auf 100 Kollisionen/Sek. gesteigert werden. Sobald genug Daten vorliegen, soll ein automatisches Fokussierungssytem die optimale Strahlausrichtung vornehmen. Zurzeit werden pro Strahlrohr 2 Protonenpakete injiziert. In einem nächsten Schritt soll die Anzahl der Protonenpakete erhöht werden. Bis Ende 2010 sollen dann bis zu 720 Protonenpakete pro Strahlrohr durch den LHC zirkulieren. Damit wächst im Laufe des Jahres sukzessive die Gefahr, dass bei dem Experiment kleine schwarze Löcher entstehen, deren Verhalten niemand vorhersagen kann. […]

http://www.firmenpresse.de/pressinfo186311.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time April 5, 2010 at 7:29 pm

!!! Prof. Otto Roesslers e-mail account at yahoo was hacked !!!

A faked e-mail sent from this account (”Help Please!!”) mentions Prof. Roessler was robbed in Manchester and requests a money transfer.

This mail is a criminal fake and has been reported to the police already. Please don’t react to it.

(Please contact the critics directly for donations or use the official bank accounts on critics’ websites.)

[Reply]

Comment from found
Time April 1, 2010 at 10:49 am

“In certain sense the Cern community already demonstrated monopole formation
in its biased stance toward LHC safety. Every high concentration of money
from taxes and mandatory fees promotes formation of group of people, the
interests of whose becomes separated from the need of the rest of society,
like at the case of boson condensate formation inside of real black holes.

In this way, the biased stance of Cern regarding LHC safety can serve as an
example of symmetry violation and the repeated issuing of only biased
reports about LHC project can serve as an social analogy of jet suppression,
i.e. the formation of information monopoly, uhm, monopole. If we give Cern
even more money, we can expect dijet suppression and the Cern will not
communicate at all - it would become completely cryptic organization -
something like military research base.”

http://www.physorg.com/news188655693.html

[Reply]

Comment from Ein entsetzter Bürger
Time April 1, 2010 at 12:08 am

After talking speculative rubbish about the Big Bang and reparing the machine, CERNies have injected stable beams again at 3.5 TeV. They will probably try to collide:

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 31, 2010 at 6:20 pm

Well known LHC critic Prof. Otto Rössler, Jonathan Butterworth (CERN, UCL) and Valery Jameson from the New Scientist in discussion at Al Jazeera English TV.
Probably today at 17:30 GMT (19:30 Central European Time):

Live stream:
[Video now on YouTube, see below]

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Thanks to Tom who writes:

it’s on youtube here:

http://www.youtube.com/watch?v=ZvowxSJHlOc

“AlJazeeraEnglish — 1. April 2010 — Another Big Bang experiment took place inside the world’s biggest, most expensive and most powerful particle accelerator on the Swiss French border. It is seen as a beginning of understanding the origins of the universe. But what are the tangible benefits of such an experiment? Is it worth it?”

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

After Aljazeera by Otto E. Rossler

It was an undeserved honor and I hope I did not put blame on anybody.

A layman - we all are lay people in almost every aspect of our lives - cannot possibly know that in science, not the majority is right but the single individual who found something new. This is called discovery. I made such a discovery in Einstein’s equation because it fell into my lap. (Such a thing is always undeserved.) But the profession does not want to look through my telescope as it were. If they were right with their skepticism, you could bet that a single colleague would stand up and say: “I know where the error lies: here it is!” The points you heard from CERN were points I had disproved and sent to CERN and published in print before they even made them in their own now two years old lonely assessment. At first, I felt foolish not to tell this yesterday. But all I do want is to be disproved in time as you know. Do you know someone who could do this? Then, please, bring him or her in contact with me.

Why does no one come out of the anonymity of a “we all do not believe in his proof.” I hope for nothing more than to be shown to be wrong.

I would shut up if the result in question were not a 1-to-12 odds for the planet to go under in a few years’ time if the experiment continues (this 1-in-12 level of danger is currently only in the process of being reached in a ramp-up fashion, either within hours or days or - hopefully - weeks). So stopping immediately still makes maximal sense - and so only until the safety conference has spoken. If it did not make all the difference of the world, I would not dare ask the planet for help. It was maximally courageous of Aljazeera to show the world that there is this historical suppressed debate.

I hope to be wrong in my saying that Einstein’s theory still reigns unscathed over Hawking’s. Stephen Hawking keeps silent and no one else has the courage to defend him with an argument of his or her own. Why don’t you ask Stephen Hawking to come out of his brooding, dear Aljazeera?

For J.O.R. on April 1st, 2010, my fool’s day.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 31, 2010 at 3:32 pm

No experiments since yesterday around 5pm.
Several beam losses, repairs, exchange of electrical device.

Probe beams now reinjected:
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

About stealing the fire from the Gods:
http://www.thedailymaverick.co.za/
[…]
Barnett said he had worked on an experiment for the Superconducting Supercollider for a decade until it was cancelled (ouch!) and now he’s put in 16 years on an experiment at the CERN collider. Barnett said, “We are on this planet and in this universe a short time. The dreams of a lifetime are waiting, and hopefully not much longer.”

Patience, guys, patience!

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 31, 2010 at 10:46 am

(English see further below.)

————————————————————
Kritische Anfrage betreffend LHC (CERN) Sicherheit
————————————————————

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bitte beachten Sie die Anfrage an Sie und die kritische Zusammenfassung der LHC (CERN) Risikodiskussion mit zahlreichen wissenschaftlichen Quellen.

Mangels neutraler und multidisziplinärer Risikoprüfung sowie mangels weiterer empirischer astrophysikalischer Experimente zur Überprüfung der CERN-Sicherheitsargumente sprechen sich internationale Kritiker gegen einen Betrieb des LHC bei unerreichten Kollisionenergien aus.

Sofern ein LHC Neustart dennoch erfolgen sollte, ersuchen wir Sie dringend, als Mindestmaßnahme eine vorsichtigere, schrittweise Erhöhung der Kollisionsenergien, stets nach sorgfältiger Überprüfung der Ergebnisse, einzufordern.

In weiterer Folge bitten wir um einen konstruktiven Dialog mit den Kritikern der Experimente.

Mit freundlichen Grüßen,
im Namen zahlreicher internationaler Kritiker:

———————-

Kritische Anfrage an CERN-Mitgliedsstaaten und CERN Council betreffend LHC-Sicherheit

Mehrere Experten orten erhebliche Mängel im Sicherheitsreport zum Urknallexperiment

Internationale Kritiker der für demnächst geplanten Hochenergieversuche am Teilchenbeschleuniger LHC des CERN in Genf haben sich mit einer Anfrage an die Wissenschaftsminister der CERN-Mitgliedsstaaten und an die Delegierten zum obersten Gremium des CERN gewandt, dem CERN-Council.

In der Anfrage werden zahlreiche unabhängige Wissenschaftler und Studien zitiert, welche die von CERN getätigten Sicherheitsgutachten als unzureichend beschreiben. Insbesondere wird kritisiert, dass der offizielle Sicherheitsbericht, auf den sich auch die CERN Mitgliedsstaaten stützen, nicht von neutraler Seite erstellt wurde. Hierbei wird u.a. auf Studien und Zitate von Wissenschaftlern der Universitäten Oxford, Griffith und North Dakota verwiesen. Es handelt sich dabei um angesehene Wissenschaftler aus den Bereichen Risikoforschung, Philosophie, Ethik, internationales Recht und Physik.

Um die geplanten Versuche sicherer zu gestalten, bräuchte es neben einer neutralen und multidisziplinären Risikoevaluierung auch weitere astrophysikalische Experimente, damit gängige Sicherheitsargumente der Betreiber empirisch besser abgesichert werden können. Dies betrifft etwa die angebliche Vergleichbarkeit der Experimente mit natürlichen Teilchenkollisionen.

Selbst wenn man von der Vergleichbarkeit mit natürlichen Ereignissen ausginge, heißt es in dem Text, dann würde der LHC in seiner gesamten Laufzeit so viele hochenergetische Teilchenkollisionen auf engstem Raum produzieren, wie sie in der gesamten Erdatmosphäre größenordnungsmäßig in etwa 100.000 Jahren stattfinden. Die Natur betreibe – zumindest in Erdnähe – keine LHC-Experimente. Deshalb sei auch keine direkte Vergleichbarkeit gegeben.

In der Anfrage heißt es weiter, dass mehrere existentielle Risikoszenarien gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden können. Unter den derzeitigen Bedingungen sprechen sich die Kritiker gegen einen Betrieb des LHC aus, vor allem auf bislang unerreichtem Energieniveau.

Auch unter stark verbesserten sicherheitsrelevanten Voraussetzungen sei von einer sprunghaften Erhöhung der Kollisionsenergien generell abzusehen. Vielmehr wären vor jeder schrittweisen Energieerhöhung die angefallenen Resultate genau zu analysieren.

Ungeachtet dessen beabsichtigen CERN und die verantwortlichen Mitgliedsstaaten offenbar auch die zuletzt erwähnte relativ leicht machbare Sicherheitsmaßnahme zu unterlassen, zumal die ersten Kollisionen bei 3,5 TeV pro Strahl, also dem Dreifachen bisheriger Rekorde, für 30. März vorgesehen sind.

Die konzise kritische Anfrage:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf

Detailliertes zusammenfassendes Papier zu LHC Risiken mit zahlreichen wissenschaftlichen Quellenverweisen von ‘ConCERNed International’ und ‘LHC-Kritik’:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/critical-revision-of-lhc-risks-and-communication_concerned-int.pdf

Kontakt:

www.LHC-concern.info
info {at} concern(.)info
Tel.: +43 650 629 627 5

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 31, 2010 at 2:02 am

———————————–—–
LHC Critics asking for safety
———————————–—–

Dear Sir or Madam!

Please consider the request to You and the critical summary of the LHC (CERN) risk debate with many scientific sources below.

Because of several reasons mentioned below, critics speak against any operation of the LHC at unprecedented energies.

If the LHC experiments should be started, we urgently ask you to speak for a safer step by step start up, after profound analyses of the results at each increase of collision energies.

We hope for a constructive dialogue with the critics.

Yours sincerely,
In the name of many international critics:

————————————–

Critical Request to CERN Council and Member States on LHC risks

Experts regard safety report on Big Bang Machine as insufficient and one-dimensional

International critics of the high energy experiments planned to start soon at the particle accelerator LHC at CERN in Geneva have submitted a request to the Ministers of Science of the CERN member states and to the delegates to the CERN Council, the supreme controlling body of CERN. The paper states that several risk scenarios (that have to be described as global or existential risks) cannot currently be excluded. Under present conditions, the critics have to speak out against an operation of the LHC.

The submission includes assessments from expertises in the fields markedly missing from the physicist-only LSAG safety report - those of risk assessment, law, ethics and statistics. Further weight is added because these experts are all university-level experts – from Griffith University, the University of North Dakota and Oxford University respectively. In particular, it is criticised that CERN’s official safety report lacks independence – all its authors have a prior interest in the LHC running and that the report uses physicist-only authors, when modern risk-assessment guidelines recommend risk experts and ethicists as well.

As a precondition of safety, the request calls for a neutral and multi-disciplinary risk assessment and additional astrophysical experiments – Earth based and in the atmosphere – for a better empirical verification of the alleged comparability of particle collisions under the extreme artificial conditions of the LHC experiment and relatively rare natural high energy particle collisions: “Far from copying nature, the LHC focuses on rare and extreme events in a physical set up which has never occurred before in the history of the planet. Nature does not set up LHC experiments.”

Even under greatly improved circumstances concerning safety as proposed above, big jumps in energy increase, as presently planned by a factor of three compared to present records, without carefully analysing previous results before each increase of energy, should principally be avoided.

The concise “Request to CERN Council and Member States on LHC Risks” (Pdf with hyperlinks to the described studies) by several critical groups, supported by well known critics of the planned experiments:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf

Official detailed and well understandable paper and communication with many scientific sources by ‘ConCERNed International’ and ‘LHC Kritik’:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/critical-revision-of-lhc-risks_concerned-int.pdf

Contact:

www.LHC-concern.info
info {at} concern(.)info
Tel.: +43 650 629 627 5

[Reply]

Olga Dovgel Reply:

Dear Planet,

I would like to call your attention to another argument, which supports a grave concern regarding the continuation of LHC experiments until their better risk assessment. This is based on the new theory developed by Evegni Dovgel, Belarus:

It is known that for the nuclear explosion, there needs to be a critical mass of the nuclear detonator. It is the same thing here. If the collision energy of protons (the basis of all matter in the Universe!) reaches a certain critical level, then it may be possible for a new phenomenon, not currently known to science: a self-sustaining chain proton-neutron-electron reaction of decomposition of all particles of matter resulting in their complete “disappearance” from existence and emission of their entire accumulated energy E= mc^2 ! The power of the energy emission and the speed of this reaction will be more than ~ 142.9 times higher than during the reaction of thermonuclear synthesis (during the atomic bomb explosion). As a result, the Earth may vanish with a powerful explosion like an explosive detonator. Nobody knows at this time what this critical level of energy is, when the chain reaction can start. This theory concludes that each experiment with escalation of the energy levels of collisions may happen to be the last one for the Planet.

The theory is 23 pages and can be found here -> http://dovgel.com/engl/e-r.htm (its English translation is currently in the 2nd review). It illustrates that the Universe does not get created by means of Big Bang in contravention of all laws of physics, but originates in accordance with the law of energy conservation and the laws of thermodynamics. It explains in detail, how vacuum gives rise to electrons and their antiparticles positrons, which then leads to the formation of protons, neutrons, molecules, planets, stars, galaxies; it also explains the essence of gravitation, inertia, mass of bodies, as well as other phenomena, including the ones not previously explained by science. And what is most critical, this theory also shows the likely backward mechanism for the return of matter to the initial vacuum… which is what may happen as a result of LHC experiments.

On 3/26, a one page summary of the arguments of this new theory, representing the Appeal, was forwarded to CERN and various European mass media outlets, undersigned by 215 people, so far without a response. The Appeal is only 1 page (in both Russian and English) and is available here -> http://dovgel.com/rusengl.htm.

The risks evaluation study needs to take into consideration this theory. Any validation of this theory would be appreciated.

The diffusion of responsibility for these experiments and the disregard for the “Critical Request to CERN Council and Member States on LHC risks”, as so well documented on this site already, has been very disappointing. I have contacted the Society for Judgment and Decision Making urging them to take this on and recommend the proper procedures and standards for decision making on such a risky experiment to the appropriate authorities. The need for such methodology will continue to increase, as once the capacity of this collider is exceeded (assuming, we survive it), there is already a plan for a new one in the works (the International Linear Collider)…

Thank you to LHC Kritik for providing a fair forum for this urgent issue and for your efforts in protecting the well being of the Planet from potentially dangerous experiments.

Olga Dovgel (daughter of the author of the theory Evgeni Dovgel - http://dovgel.com/engl/ob_avt-e.htm)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 11:12 pm

LHC status

“multiple system dump”

back to precycling
still aiming to reinject

temperature seems stable, electrical problem mentioned

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 9:00 pm

After beam loss and then probe beam, now no beam again:

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 8:57 pm

Ob heute wirklich alles gut gegangen ist, wissen wir noch gar nicht. Im blinden Enthusiasmus sind Physiker bereit, bei subatomaren Hochenergieexperimenten höhere Risiken einzugehen als jede andere soziale Gruppe. Es ist höchst an der Zeit, dass die Risiken von kompetenter neutraler Seite genau analysiert werden und dass Experimente dieser Dimension von einer internationalen Behörde beaufsichtigt und reguliert werden. Bis zur geplanten, umso riskanteren Kollision von schweren Blei-Ionen im Herbst und insbesondere bis zur geplanten kostspieligen Aufrüstung des LHC zur Verdopplung der Kollisionsenergien im Jahre 2012 bliebe hierfür noch Zeit. Auch weitere astrophysikalische Experimente sind notwendig, um Rückschlüsse auf die Sicherheit des LHC ziehen zu können.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Neue Physik bedingt neue Sicherheitsnormen

Der Weg in die sog. “uncharted waters”, hier also in eine Neue Physik hinein, bietet schon jetzt sichtbare Überraschungen - versäumt wurde mit dem
heutigen Betreten dieser “neuen” Wege die Entwicklung grundsätzlich
neuer, dazu adäquater Sicherheitsnormen.

Herausstellen wird sich, dass dies ein
zwingend erforderlicher Arbeitsschritt ist,
der leider bislang unterblieb. Belege
dazu können nachgelesen werden.

Was geschieht im Mikrokosmos
z.B. mit der “unknown missing energy”,
also mit unbekannter, fehlender Energie?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 8:08 pm

Here it says joking: “No Black Holes…Yet”, though CERN naturally could not detect them immediately:

http://mediaarchive.cern.ch/MediaArchive/Photo/Public/2010/1003062/1003062_07/1003062_07-A5-at-72-dpi.jpg

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 5:27 pm

Problem at LHC:

“No beam”
“access is needed”
“power supply repair”

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

Proadcasting also stopped right now…

[Reply]

Ada Reply:

Problems solved

“Prepare for injection”

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 1:44 pm

Risky boffins are “surprised and speachless”…

CERN reports in a press conference that they are very surprised by many events (50 events per second) and that they are overwhelmed by totally new physics.

“What we can see now on the monitors is really completely new physics.”

“What we saw was a real firework…
It was immediately clear that we are in a completely new regime”

“We recognized that there could be something immediately interesting”

It must be obvious how irresponsible it is to jump at 3.5 TeV (3 times the previous records) straight away. As a minimum safety measure, critics have urgently recommended to conduct a safer step by step start up if the collider is fired.

Excited physicists would probably push the button right away if you would offer them a machine being 10 times more powerful than the LHC.

There is no policy to protect us from high energy experiments or even no standardized procedures to prove the risks properly.

The next steps (autumn) are to collide not “tiny protons” but “very fat nuclei” to find out about the first moments of the universe and “dark matter”.

Sub-nuclear research of this dimension needs much more civil protest!

CERN Webcast:
http://webcast.cern.ch/lhcfirstphysics/

[Reply]

Ein entsetzter Bürger Reply:

Direktor Heuer antwortet dominant betrunken aus dem etwas sichereren Tokio…

[Reply]

Ivan Gorelik Reply:

Crime had happened. Collisions with the energy 3.5 TeV per proton or 7 TeV per collision were performed.

If a dangerous microscopic condensates (magnetic holes, strangelets or black holes) were already created then, according to the time of its growth, which is equal from 1000 seconds to 1000 days, we can suppose that the most probable days of “our start into cosmos” are from 30-th of March to the 1-st of April.

Here is my crude estimation of probable outcomes:
1. Explosion of the whole Earth – 49%.
2. Extermination of Geneva – 1%.
3. Extermination of Europe – 1%.
4. Other harmful unpredictable consequences – 5%.
5. Discovery of new subnuclear energy sources – 5%.
6. Outcomes with no harm and no use – the rest.

At the point 1 we all will die.
At the points 2, 3, 4 a part of humanity will be killed. Destruction of a part of the Earth will be followed by huge Earthquake all over the Earth. To raise the probability of survival it is necessary in the nearest days to be at the free air with the stalk of water, food and warm clothes.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

„We want to be very fast“

CERN’s Meyers just said he thought they would never build anything bigger than an accelerator 200 times less powerful than the LHC.

They are already talking about a new linear collider.

“It is clear that we break political and historical barriers.”
(Well that’s true in several alarming ways.)

DR Heuer has finished the bottle and now is remarkably drunken.

[Reply]

Ein entsetzter Bürger Reply:

Change perspectives: If you would look at moving pictures of an alien technical civilization talking speculative rubbish about the biggest possible explosion (“big bang”) with a gigantean powerful machine in the background, you would probably be rather scared for good reasons…

Who knows, maybe they are watching us already, not believing our naivety…

[Reply]

Ein entsetzter Bürger Reply:

From a social perspective, CERN is such an alien technical civilazation of boffins.

New alien movie:
Planet CERN.
The Big Bang Machine on planet CERN.

[Reply]

libertine Reply:

nun setze ich hier aber mal ein DICKES Fragezeichen:

warum jetzt ”nur” 50 Kollisionen pro Sekunde statt der geplanten 600 Millionen ? Siehe Link:

http://lhc-machine-outreach.web.cern.ch/lhc-machine-outreach/collisions.htm

das ist um den Faktor 12 Millionen weniger ! Da fragt man sich doch ob CERN sich nicht insgeheim Gedanken über die Tatsache gemacht hat, daß die kosmische Strahlung im gleichen Volumen und bei gleicher Energie sicherlich auch nicht mehr als EINE Kollision/ Sek. erzeugt. Für mich ist dies ein Indiz, daß man hier Vorsicht hat walten lassen, um zu sehen was bei den Kollisionen passiert. Ganz offensichtlich hat mein absolut keine Ahnung was geschehen würde wenn man gleich 600 Millionen Protonen kollidieren ließe.

Also, nun dürfte selbst für den Laien ersichtlich sein, daß wir CERN nicht blind vertrauen dürfen. Die wissen eben sehr wohl NICHT was sie da tun. Ich nenne das mal ein klares - aber heimtückisch verstecktes - Eingeständnis mangelnder Kompetenz und natürlich auch Wissensmangel.

Wenn man gesagt hätte: Leute, wir haben keine Ahnung ob es gefährlich ist so viele Protonen auf einmal kollidieren zu lassen, deswegen starten wir mal mit 50 wäre das ja (vielleicht noch) okay gewesen. Da dies aber nicht geschehen ist lege ich hier klar den Finger auf die Wunde.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Tatsächlich scheint die “Luminosität” des Strahles noch relativ gering zu sein. Dies heißt aber nur, dass noch nicht so viele Protonen kreisen, mit dem Resultat, dass weniger Kollisionen stattfinden - aber eben mit der GLEICHEN KOLLISIONSENERGIE von 3.5 TeV.

Die geringere Luminosität kommt v.a. der Sicherheit der Maschine entgegen, da der Strahl dann insgesamt weniger energetisch ist (bspw. im Falle einer Instabilität). Möglicherweise gefährliche Kollisionsprodukte entstünden also nur zu einer niedrigeren Rate…

[Reply]

libertine Reply:

nun, daß kann schon sein, daß das für die Maschine besser ist. Aber wenn ich mir nicht sicher wäre welche Auswirkung eine massenhafte Kollision von Protonen hätte würde ich genau so vorgehen wie CERN es getan hat. Also erstmal prüfen ob sich bei einer geringen Anzahl von Kollisionen irgendwelche verdächtige ”neue Physik”, die potentiell gefährlich sein könnte (s. auch mein letztes Video zum Thema) ergibt. Eine wellenartige Verzerrung (QGP) der Atomstruktur normaler Materie hätte bei nur sehr geringer Erregung (d.h. nur geringer Zahl von Kollisionen im Kollisionsbereich) auch nur sehr geringe Intensität während der Sachverhalt bei der 12 millionenfachen Menge an Kollisionen ganz anders aussähe.

[Reply]

Entsetzter Reply:

Damit sprichst Du ein ganz bestimmtes Szenario an. Wir sind uns ja sicher einig, dass der Sprung auf 3.5 (Faktor 3-4) überaus fahrlässig ist. Mit kommt vor, man fürchtet sich v.a. vor der Energie des Strahls. Mikro Schwarze Löcher bspw. würden ab einer gewissen Kollisionsenergie entstehen, bei geringer Luminosität nur weniger an der Zahl…
Wenn sie lange genug stabil sein sollten und den Beschleuniger verlassen, dann würde man sie zunächst überhaupt nicht entdecken - sondern ggf. als fehlende Energie (Casadio et al.).
Man müsste sich hier natürlich viel vorsichtiger herantasten, auch Zeit nehmen für eine gründliche Analyse. Und v.a. zuvor die wichtigsten sicherheitsrelevante Grundbedingungen erfüllen (s. Anfrage).

Nach den Aussagen vom 30. hätte man mit der Analyse der bisherig evozierten völlig neuen Phänomene wohl mehr als genug zu tun!

Neben dem von dir angesprochenen Quark Szenario ist Luminosität v.a. bei den gröberen, sofort mechanisch wirkenden Szenarien relevant: Wenn der Strahl bei hoher Luminosität mit der Energie eines Flugzeugträgers irgendwo hineindonnert, bspw. in die Röhre, in die Elektronik oder auch in die Beam Dump. Letzteres betrifft das Webb-Szenario mit eventueller, erheblicher Kernfusionsdetonation am Kohleblock.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 10:22 am

Prof. Otto E. Rössler writes:
———————————–

Dear Planet:

The highest director of the
Albert-Einstein-Institute, which is the most prestigious institution of
its kind on the planet, Professor Gerhard Huisken, yesterday agreed to
sending me material confirming my differential-geometric new (actually
not that new) results in general relativity - on which my danger
warning is based concerning the LHC experiment which is being
launched these very minutes unless still stopped by a miracle. This
without any counterarguments offered to me which point to a 1:12 danger of
this experiment as planned today causing Armageddon within a few years time.

I am asking
Professor Huisken’s forgiving that I am mentioning his authority
without having been authorized by himself to do that. This is bad
manners indeed that are only allowed - demanded - in a situation of
acute danger. to everyone concerned.

Sincerely yours, Prof. Otto E. Rossler, Chaos researcher, University of Tubingen. 11:15 AM, March 30, 2010

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 9:16 am

No beam: Emergency dump. Recovering.

(Gegenwärtig Strahl verloren.)

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

CERN Webcast:
http://webcast.cern.ch/lhcfirstphysics/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 30, 2010 at 7:45 am

LHC beams were lost in the morning. But now injected again:

“Ramp start
up to 3.5 TeV”

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

Request for safer step by step start up apparently neglected.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 29, 2010 at 8:38 pm

Critics urgently recommend to avoid big jumps in particle collision energy increase as planned by a factor of three on March 30.

A step by step start up with profound analyses of collision results before each energy increase could reduce the risks.
——————–

„injecting both beams some adjustments
then prepare for ramp”

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1
————

A neutral and multidisciplinary risk assessment and further empirical astrophysical experiments to verify CERN safety arguments are still missing.

[Reply]

tadler Reply:

Wenn es dann in rel. kurzer Zeit nach dem Ereignis klar wird, welchen Fehler die Akteure begangen haben- dann fragt sich: wohin rennen? Setzt sich das morgige Thema nicht von sich aus durch, ist es nicht überall durchzuhören? Etwa hier: DeutschlandRadio01:05 Uhr: Nachtgespräche am Telefon 00800 – 22542254, „EU plant Internetsperren“, diskutieren Sie mit!
(Eine Site wie LHC-concern, hätte sie noch eine Chance wenn Bürokraten Unruhe fürchten?)

[Reply]

Comment from Scott Cook
Time March 29, 2010 at 8:15 pm

I as a member of the public and a keen follower of science have been excited about the LCH at Cern. I love the thought of understanding how it all began, why we are here and how it all works. And also believe that progress is for the good of humanity, but only if it is not at the risk of humanity. The concerns on the risks of LHC are for public concern, we should be made fully aware of the facts or possible consequences of the experiments taking place. If there is 100% proof that micro black holes will evaporate and strangelets will decay if formed and any other significant risk will not materialise then this proof should be made clear to the public before these experiments go any further. It appears that there are arguments to the contrary, if this is the case then the onus must be on Cern to produce this proof with all certainty. I am in full support of lhc-concern and believe that it is in our interest to ensure that the public have knowledge of the possible risks and a thorough risk assessment is done by the international community.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 29, 2010 at 6:35 pm

Most popular German newspaper classifies the CERN restart as the most dangerous experiment of mankind:

29.03.2010 - 17:30 UHR
Teilchenbeschleuniger läuft auf Hochtouren: Wie gefährlich ist die Simulation der Urknall-Bedingungen?

Das gefährlichste Experiment der Menschheit

Es ist das gefährlichste Experiment der Menschheit. Im weltgrößten Teilchenbeschleuniger des europäischen Atomforschungszentrums Cern in Genf (Schweiz) werden am Dienstag Protonen aufeinandergeschossen – mit bislang noch nie erreichter Energie!

Ziel: Die Forscher wollen Bedingungen erschaffen, wie sie kurz nach dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren herrschten. Was dann genau passiert, wissen jedoch auch Experten nicht. BILD.de ist Dienstag ab 9 Uhr live dabei.
[…]

http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/29/video-cern-teilchenbeschleuniger/urknall-maschine-schweiz-protonen.html

[Reply]

libertine Reply:

heute habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben die Bild Zeitung gekauft. Aber wo sie recht haben haben sie recht.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Die FAZ, mehr im CERN-Mainstream - und mindestens ebenso spekulativ:

http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~EC7E254C2B2EB42F4A398105250045C81~ATpl~Ecommon~Scontent.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 29, 2010 at 12:54 pm

AFP Aktuell

CERN sieht keine Gefahr durch Schwarze Löcher bei Experiment

CERN-Generaldirektor: Kein schwarzes Loch bei Protonen-Zusammenstoß

Kurz vor einem mit Spannung erwarteten Experiment im weltgrößten Teilchenbeschleuniger bei Genf hat das europäische Atomforschungszentrum CERN erneut Einwände von Kritikern zurückgewiesen. CERN-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer sagte am Montag im Deutschlandradio Kultur, durch die ab Dienstag geplanten Protonen-Zusammenstöße bei bislang nie erreichten Energien würden keine schwarzen Löcher erzeugt. Im Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) könnten eventuell lediglich “mikroskopische schwarze Löcher” entstehen. Diese würden aber sofort wieder zerfallen.

Zudem mache das Universum seit Milliarden von Jahren pro Sekunde Milliarden derartiger Experimente, sagte Heuer. “Und wir sind immer noch da.” CERN-Forscher waren zuvor bereits Einwänden entgegengetreten, die hypothetischen winzigen schwarzen Löcher könnten als gefräßige Schwerkraftmonster der Erde gefährlich werden. Kritiker hatten zudem ins Feld geführt, bei den Experimenten im LHC könnten so genannte “Strangelets” entstehen - hypothetische Teilchen, die den Planeten verschlingen könnten. Heuer sagte dazu, wenn man Grundlagenforschung betreibe und Neuland betrete, gebe es stets derartige Ängste bei den Menschen.
[…]
http://de.news.yahoo.com/2/20100329/tsc-cern-generaldirektor-kein-schwarzes-c2ff8aa.html

———
Ähnlicher Artikel:

“Nur mikroskopische schwarze Löcher”
CERN wehrt sich gegen Weltuntergangs-Kritiker

Berlin (RPO). Kurz vor einem mit Spannung erwarteten Experiment im weltgrößten Teilchenbeschleuniger bei Genf hat das europäische Atomforschungszentrum CERN erneut Einwände von Kritikern zurückgewiesen.
[…]
http://www.rp-online.de/wissen/CERN-wehrt-sich-gegen-Weltuntergangs-Kritiker_aid_838121.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Dies sind bekannte, stark vereinfachende Argumente. Der Vergleich mit natürlichen Ereignissen birgt einige Unsicherheiten in sich. Die Art, Masse, Geschwindigkeit und Herkunft natürlicher hochenergetisch beschleunigter Teilchen („Kosmische Strahlung“) ist weitgehend unbekannt und Gegenstand aktueller empirischer Forschungen. Wenn man diesen CERN-Vergleich aber heranzieht, dann würden sich am LHC innerhalb von 10 Jahren Laufzeit so viele hochenergetische Teilchenkollisionen auf engstem Raum und unter extremen Bedingungen ereignen, wie sie größenordnungsmäßig innerhalb von 100.000 Jahren in der gesamten Erdatmosphäre stattfinden.

Ein Quark-Gluon Plasma, wie es im Herbst durch Kollisionen schwerer Blei-Ionen erzeugt werden soll (Strangelet Risiko) konnte ebenfalls noch nie in der Natur beobachtet bzw. festgestellt werden.

Vgl. Anfrage an CERN und Mitgleidsstaaten wie im Haupttext oben auf der Seite:
http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf
Deutschsprachiger Artikel über diese kritische Anfrage:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1049162

Wenn der Beginn der Experimente vor Durchführung einer neutralen und multidisziplinären Risikoevaluierung nicht mehr zu verhindern sei, dann wäre ein schrittweises Hochfahren der Kollisionsenergien, stets nach Analyse der Kollisionsprodukte auf zuvor erreichtem Niveau, immerhin ein Sicherheitsgewinn. In Anbetracht laufender technischer Probleme käme dies auch den Betreiberinteressen hinsichtlich der Sicherheit der Maschine zugute.

[Reply]

libertine Reply:

Zitat: ”Ein Quark-Gluon Plasma, wie es im Herbst durch Kollisionen schwerer Blei-Ionen erzeugt werden soll konnte ebenfalls noch nie in der Natur beobachtet bzw. festgestellt werden.”

also ich sag dann scho’ma

R.I.P. CERN,

nur für den Fall, daß die kritische Energie morgen schon erreicht werden sollte.

MfG von Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=rYMbIhI8nm4

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Atomteilchen sollen so schnell wie nie zusammenprallen

Genf/Hamburg (dpa)
[…]
Angst vor möglichen Schwarzen Löchern, die die Erde verschlingen, haben die Teilchenphysiker am europäischen Teilchenforschungszentrums CERN bei Genf nicht. Es würden keine gefährlichen Schwarzen Löcher erzeugt, sagte CERN- Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer dem Deutschlandradio Kultur am Montag. In dem LHC-Beschleuniger könnten nur eventuell und lediglich mikroskopische Schwarze Löcher entstehen. Dabei handelt es sich nach CERN-Angaben jedoch nicht um die aus dem Kosmos bekannten Schwarzen Löcher, sondern um exotische Quantenzustände. Diese zerfielen nach der Erzeugung sofort wieder, betonte Heuer.[…]

http://www.zeit.de/newsticker/2010/3/29/iptc-bdt-20100329-387-24363858xml

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Dieselbe Meldung mit CERN-gemäßem Titel:

“Mensch kopiert Experimente des Universums”

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2480861_Teilchenbeschleuniger-Mensch-kopiert-Experimente-des-Universums.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 29, 2010 at 3:33 am

Again beam loss at the LHC presently. Emergency dump:

LHC status life:
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

(Collisions at March 30 still seem possible.)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 29, 2010 at 2:33 am

Answer by LHC Kritik to a reader’s question on an article at:

Lifeboat Foundation
Safeguarding Humanity

http://lifeboat.com/blog/critical-request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks

Until today, international courts have not taken any action, basically because of jurisdiction problems. The UNESCO, having observer status at CERN and granting CERN extra-territoriality and far-reaching legal immunity was contacted by critics. The short answer included the estimation that the CERN safety report is reliable and that the UNESCO would not like to interfere in ongoing lawsuits. Isn’t that a strange excuse?

Regarding – for example – the two documents mentioned in the article above, one might think the critics have already won the debate and that it is perfectly clear that a neutral risk assessment and further empirical astrophysical experiments are needed. But nothing happens. Not even a step by step start up of the LHC is planned. Journalists don’t follow the risk debate in detail and frequently portray criticism related to the gigantean collider as irrational fear. The ones holding the political responsibility for the planned experiments, the CERN member states and also the UNESCO, refuse to study and to comment on the critical summaries (including dozens of scientific references) submitted to them.

Typically it is mentioned that the best experts are at CERN and that they all agree on the safety of the LHC. But the physicists don’t carry the political responsibility and have got particular interests naturally. They might accept a higher risk than any other social group on the planet. (Further, especially experts tend to consider their techniques to be safe because according to their daily experience they seem to be controllable and they are convinced about their benefits. At least to them personally, the benefit is obvious and predominates safety concerns. There are too many examples in history.)

It is not a usual conspiracy with hidden agents.
It is a perfect diffusion of responsibility.

This is an interesting article in a quality newspaper about the social surrounding at CERN and the multinational conditions of group think:

“CERN: The Collaboration Machine”
http://diepresse.com/home/science/548767/index.do

The restart scheduled for March 30 is a huge jump to new record energies by factor 3 and is planned to be celebrated as a big media event. Presently it appears unlikely that anything could improve safety.
In 2012 it is planned to shut down the LHC for extensive and costly upgrades to operate at design energies, doubling the record again.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

You see the point: Nobody feels responsible. Basically the situation is the following: The Swiss government argues CERN has got an extra-territorial status, the CERN Council delegates argue the best experts are at CERN and they proclaim that the experiments are safe. CERN argues the experiments are safe but these are the operators themselves. The other member states also point at the CERN safety study and mention that Switzerland and France would have to prove the safety and take any action if there was something not alright with that. The US-court argues the USA are not enough involved in the project to recommend anything to the government. The court in Zürich argues it has got no jurisdiction due to CERN’s extraterritorial status. The European Court of Human Rights rejected the appeal for interim measures in 2008, probably because of not exhausted national remedies, they did not explain themselves. The German Constitutional Court now argues the submitted documents are not enough for the court to demonstrate dangers and the court does not investigate on itself on the issue. The UNESCO also points at the CERN safety report and does not take an independent look at the issue. Environmental NGOs argue they don’t know enough about particle physics.

We want to emphasize that the political responsibility is clearly held by the CERN member states, though they don’t “feel” like that. They are responsible to initiate a broad external and multidisciplinary risk assessment finally (including risk research, sociology of science etc.).

Beside, some more authorities should request measures like a proper risk assessment and additional empirical astrophysical experiments - in case the ones mentioned in the official request are still not enough.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 28, 2010 at 9:21 pm

Daily CERN protocol. There are continuous problems but probably manageable(?)

http://lhc-commissioning.web.cern.ch/lhc-commissioning/news-2010/LHC-latest-news.html

A safer step by step startup would also reduce technical risks related to the machine.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 28, 2010 at 7:55 pm

The reply received by now to the ‘Critical Request to CERN Council and Member States’ does not consider the arguments and studies enclosed but only repeats again that from the side of the operators everything appears sufficient, mentioning that experts including a Nobel Price winner in physics agree on this estimation. All other recipients have not replied at all yet. This is very disappointing.

We cannot really expect as a reason, that the arguments and the enclosed studies are still carefully considered.

Presently it appears unlikely that LHC start up plans would be changed in any way (for example to a safer step by step start up at least, instead of jumping at record energies by factor three straight away), especially since March 30 is announced as a big media event. CERN would probably operate at double the energy as planned already, if it was technically possible. (An exhaustive and costly upgrade is planned for 2012.)

Feel free to send your own request or appeal and to circulate these papers, which in our view provide a quite complete description of the problem:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/critical-revision-of-lhc-risks_concerned-int.pdf

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

If you ask us what to do, presently quite the only chance to improve safety might be to call up an authority like a science minister or a prime minister that he/she should now speak - at least - for a step by step start up at CERN. Indeed, this would also be safer for the machine itself.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 28, 2010 at 6:17 pm

„Winzige Schwarze Löcher sind die Piranhas im Teilchenzoo“. Ein Interview zum Start des Teilchenbeschleunigers LHC am 30. März

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/500653

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 28, 2010 at 3:07 pm

‘Does CERN mislead public about dangers at the LHC? Critic Prof. Roessler issues LAST warning of Black Hole danger!’

http://www.pr-inside.com/does-cern-mislead-public-about-dangers-r1800849.htm

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 27, 2010 at 8:41 pm

Lifeboat Foundation
Safeguarding Humanity

Critical Request to CERN Council and Member States on LHC Risks

[…]
The answer received by now does not consider these arguments and studies but only repeats again that from the side of the operators everything appears sufficient, agreed by a Nobel Price winner in physics. LHC restart and record collisions by factor 3 are presently scheduled for March 30, 2010.
[…]

http://lifeboat.com/blog/?p=779

[Reply]

Comment from Ein entsetzter Bürger
Time March 27, 2010 at 2:10 pm

Worldwide, many people and specialists wonder, why CERN plans to restart collisions at unprecedented energies by factor three of present records next week. Due to technical concerns, a safer step by step start up - after careful analyses and broader consideration of the results at each energy level - seems to be in CERN’s own interest to protect the machine, far off from the severe safety concerns related to MOTHER EARTH.

As soon as March 30, 2010 the experiments could start and the danger would be continuously there for about two years. This danger does not disappear if nothing bad would happen in the first days, though irreversible harmful collision products could have already brought to existence – without proper risk consideration in advance by a neutral and multidisciplinary board.

In 2012 the collider is planned to be upgraded to operate at double the energy.

All this is not a small but a big scandal.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Mehr als nur spannende Fragen - aus Sicht eines Nicht-Physikers:

a) Auslassung der R e k a p i t u l a t i o n bereits vorhandener
Ergebnisse sowie Auslassung einer
verbesserten K a l i b r i e r u n g der LHC-Apparaturen:

Wieso wird am LHC zunächst nicht a u s f ü h r l i c h im
Bereich von 1 TeV (Leistung des TEVATRON)
experimentiert, um

1.) die Ergebnisse des TEVATRON, soweit dies mit
Proton/Proton-Kollisionen möglich ist, zu rekapitulieren,

und

2.) um eine Kalibrierung der LHC-Apparaturen
auf Basis der TEVATRON-Ergebnisse zu verbessern ?

b) Auslassung eines Energiebereiches resp.
ggf. Auslassung von Erkenntnismöglichkeiten:

Warum lässt man gleich am Anfang der LHC-Experimentes
einen Bereich von ca. 1 TeV bis 3,5 TeV (Teilchenenergie)
aus, in welchem - und nur allein in ihm - bestimmte
Entdeckungen möglich sein könnten, weil einige
Resonanzeffekte des Kollisionsproduktes
ggf. ausschließlich in dem ausgelassenen
Energiebereiches sich zeigten ?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 27, 2010 at 5:07 am

It seems like Tom Hanks is not willing to push the button again.

Who is it going to be?

Probably a CERN technician.

[Reply]

libertine Reply:

hier einige Links bzgl. dieses unverantwortlichen Vorhabens:

Live Webcast, 30. März 2010:
http://webcast.cern.ch/lhcfirstphysics/

Open Day am 30. März 2010
http://www.hephy.at/veranstaltungen/oeffentliche/open-day/

Tag der offenen Tür am HEPHY
http://www.oeaw.ac.at/shared/news/2010/press_inf_20100326.html

Kollisionen bei höchsten Energien:
http://www.roeser-presse.de/lokales/nachrichten/2010/03/25/kollisionen-bei-hochsten-energien-167273

Kollisionen bei höchsten Energien - Large Hadron Collider in Genf geht wieder an den Start:
http://139.174.2.142/pages/de/news361788

[Reply]

Ein entsetzter Bürger Reply:

12:30 Roundtable: Dark matter, supersymmetry, black holes and antimatter

„Man erwartet nicht nur Antworten auf einige der größten und spannendsten Fragen der modernen Wissenschaft - wie die nach dem Ursprung der Masse oder der dunklen Materie - sondern auch neue, unerwartete Entdeckungen.“

SUPER DASS WIR DA ALLE SO NAH DABEI SEIN DÜRFEN!!

Gibt’s kein Raumschiff, das groß genug ist für einen Riesenbeschleuniger und ein paar hundert begeisterte Eierköpfe?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 27, 2010 at 3:51 am

2010, most popular German daily newspaper ‘Bild Zeitung’:

Teilchenbeschleuniger LHC am Cern Urknall-Countdown läuft – jetzt kommt der Big Bang!

Müssen wir jetzt Angst vorm Weltuntergang haben?
26.03.2010 - 16:21 UHR

Die Urknall-Maschine läuft auf Hochtouren – jetzt knallt’s bald richtig! In wenigen Tagen werden Protonen mit bislang noch nie erreichter Energie aufeinanderprallen!

Ziel: Die Forscher wollen Bedingungen erschaffen, wie sie kurz nach dem Urknall herrschten.
[…]

http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/26/cern-teilchenbeschleuniger-lhc/urknall-maschine-countdown-laeuft-jetzt-protonen-kollision.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 27, 2010 at 3:39 am

A look back from tomorrow.
Let’s assume that all goes well with the big bang experiment:

If all goes well, the world will remember that moral question from 2010 and everybody knows it already:

- There were obvious lacks in the LHC big bang experiment’s safety assessment, starting from the fact that there was no neutral, external and multidisciplinary risk evaluation.

- A couple of scientists raised severe concerns about the planned experiments and insisted on their results.

- Many other scientists that should know better about this non best practice stood silent, also the moral and political authorities, with very few exceptions.

- Media did not report details about the risk debate, with very few exceptions, instead critics were frequently portrayed as doomsayers and panic makers.

- Instead of any panic, great parts of the public were sceptical about the experiments because of safety concerns or waste of money reasons, but only very few were engaged in open critique or in supporting critics in any way.

- Green parties totally failed in addressing the issue, with very few individual exceptions.

- Environmental and ecologic organisations totally failed in addressing the issue, claiming they could not judge the matter. A world wide operating NGO responded to critics, since usually campaigning only 5 issues, they would not address particle collider risks unless a significant amount of experts in the field proclaimed a 10% risk of total destruction.

- Due to the legal immunity of CERN, granted by it’s member states and UNESCO, by that time legal attempts could not stop the experiments or improve safety measures in any way.

- At the end, it was obvious that neither CERN nor the member states seriously defended a zero risk of existential threats. To them, it only appeared sufficiently small to more or less continue as planned.

- Politicians relied on the judgement of the physicists, while physicists did not carry the political responsibilities for the experiment.

- International regulation or standardized procedures of evaluating the risks were only in accents issue of a broader debate.

This clearly unsatisfying situation left the world public rather astonished.

[Reply]

Comment from Ein entsetzter Bürger
Time March 26, 2010 at 10:39 pm

It is crazy and irresponsible to ramp up at 3.5 straight away (3 times the present record), see also the comment in PhysicsWorld below. The thing could just explode or produce really harmful collision products (short term or long term) without a chance to see that coming before.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

The two summarizing papers including many scientific sources and references at the end of the main text on top of this side, are totally sufficient to demonstrate that this is not right and irresponsible. If nothing bad happens or if it could ever be proven that nothing bad has happened respectively, this will still be irresponsible. While we cannot expect much from CERN, especially the member states totally fail in managing the risks and in ensuring citizens’ safety.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 26, 2010 at 9:16 pm

Austrian quality newspaper “Die Presse”:

“CERN: The Collaboration Machine”

CERN: Die Kollaborationsmaschine
25.03.2010 | 18:39 |

Als am 17. Februar die erste Publikation einer der Gruppen erschien, die am weltgrößten Teilchenbeschleuniger – dem LHC im CERN – arbeitet, erhielt er für Fachleute die Überraschung, dass bei dem Experiment ein wenig mehr Mesonen angefallen waren als erwartet. Laien staunten über etwas anderes: Die Liste der Autoren füllt 15 Seiten mit 2.200 Namen, die in der alphabetischen Reihenfolge ihrer Herkunftsländer angeführt sind, von V. Khachatryan aus Armenien bis M. Weinberg aus den USA.

„Das ist mehr als eine Konvention, es ist auch ein Trick, um Synergien freizusetzen und die Kollaboration zu stärken“, erklärt Karin Knorr Cetina, gebürtige Grazerin, die an der Uni Konstanz als Soziologin forscht und seit 30 Jahren die Arbeitsweise bei CERN mit einem soziologischen/ethnologischen Blick begleitet. Dabei geriet sie in eine „uns fremde, hoch esoterische und spezialisierte Welt“, die sie mit dem Superorganismus eines Bienenstaats vergleicht. Im Zentrum steht eine Maschine, die von ihrer schieren Größe und Komplexität her Heerscharen höchst qualifizierter Bediener erfordert: Der CMS-Detektor etwa, von dem die Daten der 2200-Mann-Publikation stammen, ist 22 Meter lang und 12,5 Tonnen schwer, in ihm stecken über 15 Jahre Entwicklungsarbeit.

„Die Physiker bewohnen quasi das Gebäude zusammen mit dem Detektor“, beschreibt Knorr Cetina die eigenartige Koexistenz: CERN ist eine Welt für sich, dort essen und schlafen die Forscher auch – das Gebiet ist sogar exterritorial,
[…]

http://diepresse.com/home/kultur/medien/tvkritik/548767/index.do?parentid=941043&showMask=1

[Reply]

libertine Reply:

Die CERN Politik erinnert einen schon fast an die US amerikanische
Militärpolitik ”Don’t ask, don’t tell”
(http://de.wikipedia.org/wiki/Don%E2%80%99t_ask,_don%E2%80%99t_tell )

Auch wenn es sich hier nicht um Homosexualität geht, das Prinzip ist das
gleiche: Wissenschaftler dürfen ihre Bedenken - sofern sie welche haben -
nicht öffentlich preisgeben, mögliche Risiken werden nur oberflächlich oder
ablehnend diskutiert. Im Gegenzug sind diese Wissenschaftler vor
Denunziation durch die Wissenschaftslobby geschützt, d.h. durch jene
”Hardliner” die zugleich (eher weniger) Wissenschaftler und (eher mehr)
Industrielle/ Machtmenschen sind. Sie bestimmen wo’s lang geht, auch und
besonders in Punkto Image. Man muß schon ein sehr dickes Fell haben oder
etwas abseits des Geschehens stehen um da als wissenschaftlicher Kritiker
durchzuhalten. Ich vermute das dies viel eher der Grund ist weswegen es in
den eigenen Reihen kaum Widerstand gibt und nicht weil es, wie einige
behaupten, gar keine Kritik gäbe.

Dieses System ”funktioniert” überall: in der Wirtschaft, beim Militär, in
der Politik oder wie man sieht genauso in der Wissenschaft und da diese
Bereiche auch alle irgendwie von einander abhängig sind auch untereinander.
Am Ende ist der gemeine Bürger/ Soldat in jedem Falle der Dumme und muß auch
noch dafür blechen.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 26, 2010 at 9:00 pm

Urknall zweiter Akt: Live-Übertragung vom CERN am 30. März!

Am 30. März 2010 wird der Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf seinen Regelbetrieb mit Teilchen-Kollisionen bei einer Energie von sieben Billionen-Elektronenvolt aufnehmen, der höchsten jemals mit einem Teilchenbeschleuniger erzeugte Energie. […]

http://www.firmenpresse.de/pressinfo183901.html

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time March 26, 2010 at 5:07 pm

Zwei Stecknadeln?

Für wie dumm wird die zuschauende Welt schon wieder einmal gehalten?!

Es handelt sich um einen ständig rotierenden Ring von aneinandergereihten
“Stecknadeln”, deren Bahnen bereits so genau vorherbestimmt ist, dass man sie erst gar nicht suchen muss.
Zuerst zwei Mücken, jetzt zwei Stecknadeln. Was wird als nächstes geopfert? Der Atlantik.
PS: Wieso treffen sich die Stecknadeln eigentlich nicht über der Schweiz?

W.Hohn

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 26, 2010 at 3:55 am

“PhysicsWorld”:

LHC physics programme set to launch 30 March

http://physicsworld.com/cws/article/news/42060

Comment by:

Robert Houston

Mar 24, 2010 4:49 AM

The increase is a huge mistake. To leap to particle collisions at three times the previous record with no intermediary increments would be foolhardy in any context. It’s rather like shifting from 1st directly into high gear: most cars may stall, increasing the chance of accident. Commonsense would counsel a more cautious approach to what is essentially a leap into the unknown. Potential dangers in a collider may be much worse at threefold the energy than could be detectable at a lower increment.

A careful incremental approach was among the safety measures proposed in an important paper by Rainer Plaga, Ph.D., a former group leader at the Max Planck Institute for Physics. The revised 2009 version - at arxiv.org/abs/0808.1415v3 - refutes CERN’s safety theorists and presents a plausible “3rd Scenario” in which slow-moving micro black holes generated at the LHC may emit Hawking radiation equivalent in power to “the energy released in a major thermonuclear explosion per second” (p. 9). American physicisists Crain and Westmoreland, studying future space-drives, calculated a similar power range for micro black holes and concluded, similar to Plaga, that “Such an explosion is powerful by terrestrial standards, but not by astronomical standards” (p. 15 at arxiv.org/abs/0908.1803 ).

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 26, 2010 at 2:03 am

Prof. Otto Rössler in an e-mail has questioned the German Constitutional Court to withdraw because it had rejected a complaint by a German woman asking to limit LHC energies. To his surprise, the court classified this as a constitutional complaint but being invalid as an e-mail. So he now sent a fax. Though, probably, this won’t help much…

——————-

FAX 0721-9101-382

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto E. Rössler Tübingen, 20. März 2010

Bezug: AR 1946/10
vgl. www.notepad.ch

Hohes Bundesverfassungsgericht:

Danke, dass Sie meine E-Mail vom 11. März als Verfassungsbeschwerde aufgefasst haben, was mich sehr überrascht hat.

Es trifft zu, dass ich öffentlich das gesamte Bundesverfassungsgericht wegen des aktiven Versuchs, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zusammen mit der Existenz des Landes und der Welt aufzuheben, zum Rücktritt aufgefordert habe.

Sie können den Fehler noch bis zum 30. März (gegenwärtig angekündigter Termin für die Scharfmachung des LHC) wiedergutmachen, indem Sie diesen Brief als Verfassungsbeschwerde auffassen, in der Sie aufgefordert werden, die Vernunft wieder zu inthronisieren, und endlich wegen des erwiesenen Fehlens von wissenschaftlichen Widerlegungen der demonstrierten Gefahr selbst die notwendige wissenschaftliche Sicherheitskonferenz einberufen und bis dahin Deutschland und seinen Staatsbürgern die offizielle und inoffizielle Teilnahme am LHC-Experiment verbieten wegen des Verdachts der Teilnahme an einem Verbrechen gegen die Menschheit.

Damit würden Sie etwas für die Welt tun und der Intelligenz von Herrn Kollegen Papier ein Denkmal setzen, den ich, wie Sie wissen, bewundere.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Otto E. Rössler, Chaosforscher

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Man könnte sich darüber beschweren, dass das Gericht bei vorgeblich geringer Nachvollziehbarkeit der Gefahrenmomente nicht seinerseits Nachprüfungen veranlasst hat. Dies entspricht aber offenbar der Gesetzeslage.

In der Urteilsbegründung ist aufgefallen, dass der BVGH gegenwärtige physikalische Theorien als “Gesetze” bezeichnet. Ob dies rechtspositivistisch zu interpretieren wäre? Der (vorherrschende) Rechtspositivismus proklamiert, dass das Recht keine absolute Grundlage hat (z.B. Gott oder etwas Transzendentales), sondern auf einer letztendlich subjektiven „Grundnorm“ aufbaut. Diese Philosophie mag im Recht tlw. gelingen (und ist schon lange praktikabel) aber wenn man eben vorherrschende physikalische “Gesetze” auch nach dieser Regel betrachtet, dann könnten man diese nicht als (Quasi-)Absolute gegenüber den kritischen Theorien ins Spiel bringen.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 25, 2010 at 6:27 pm

LHC (probe phase) down again:
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

——
“EMERGENCY DUMP
MULTIPLE SYSTEM DUMP”

Presently it says: Alice compensator transformer break down - and problems with the cooling system.
——

This means beam lost and smashed into the emergency dump.
Operating at full energy, an unstable beam is a great danger to the machine. The energy of an aircraft carrier at 12 knots would have to be led somewhere: “Once the beams are up, that energy has to go somewhere in the end: if a single magnet were to fail, for instance, a terrific blast of energy would leave the Collider’s ring at that point with consequences much the same as if HMS Invincible had suddenly popped out of nowhere and rammed the tunnel.”

——

First collisions at 3.5 per beam (three times the present record without conducting a more careful step by step start up) as announced for March 30 a few days ago still appear not totally unlikely.

———
In comments to recent reports about the planned record smashing start up, great parts of the public express their justified sceptical attitudes.

———
“Die Welt”:

Teilchenbeschleuniger dreht ordentlich auf
23. März 2010, 15:38 Uhr
Der Teilchenbeschleuniger LHC soll am kommenden Dienstag Urknall-Bedingungen erreichen. Einige Tage später stehen voraussichtlich die ersten Kollissionen in Hochgeschwindigkeit an. Direktor Steve Myers vergleicht das Experiment mit zwei Stecknadeln, die sich auf halbem Weg durch den Atlantik treffen sollen.
[…]
http://www.welt.de/wissenschaft/article6896881/Teilchenbeschleuniger-dreht-ordentlich-auf.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

The device at the Alice detector has to be replaced.
Nevertheless:
“Early morning ramp to 3.5 TeV”
Appears like an attempt to prevent any bad news.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 24, 2010 at 12:52 pm

English press info about the Critical request to CERN Council and member states see here:

http://lhc-concern.info/?page_id=28

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 24, 2010 at 12:37 am

Oekonews.at
Tageszeitung für erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit.

24.3.2010

Kritische Anfrage an CERN-Mitgliedsstaaten und CERN Council betreffend LHC-Sicherheit

Mehrere Experten orten erhebliche Mängel im Sicherheitsreport zum Urknallexperiment

von Markus Goritschnig

Internationale Kritiker der für demnächst geplanten Hochenergieversuche am Teilchenbeschleuniger LHC des CERN in Genf haben sich mit einer Anfrage an die Wissenschaftsminister der CERN-Mitgliedsstaaten und an die Delegierten zum obersten Gremium des CERN gewandt, dem CERN-Council.

In der Anfrage werden zahlreiche unabhängige Wissenschaftler und Studien zitiert, welche die von CERN getätigten Sicherheitsgutachten als unzureichend beschreiben. Insbesondere wird kritisiert, dass der offizielle Sicherheitsbericht, auf den sich auch die CERN Mitgliedsstaaten stützen, nicht von neutraler Seite erstellt wurde. Hierbei wird u.a. auf Studien und Zitate von Wissenschaftlern der Universitäten Oxford, Griffith und North Dakota verwiesen. Es handelt sich dabei um angesehene Wissenschaftler aus den Bereichen Risikoforschung, Philosophie, internationales Recht und Physik.

Um die geplanten Versuche sicherer zu gestalten, bräuchte es neben einer neutralen und multidisziplinären Risikoevaluierung auch weitere astrophysikalische Experimente, damit gängige Sicherheitsargumente der Betreiber empirisch besser abgesichert werden können. Dies betrifft etwa die angebliche Vergleichbarkeit der Experimente mit natürlichen Teilchenkollisionen.
[…]
In der Anfrage heißt es weiter, dass mehrere existentielle Risikoszenarien gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden können. Unter den derzeitigen Bedingungen sprechen sich die Kritiker gegen einen Betrieb des LHC aus, vor allem auf bislang unerreichtem Energieniveau.

Auch unter stark verbesserten sicherheitsrelevanten Voraussetzungen sei von einer sprunghaften Erhöhung der Kollisionsenergien generell abzusehen.
[…]
Die Hochenergieexperimente an subatomaren Beschleunigeranlagen und das Spiel mit dem Urknall bleiben somit bis auf weiteres, wie es ein in der untenstehenden Kommunikation zitierter Autor auf den Punkt brache, “a hole in Earth’s defenses”.

http://oekonews.at/index.php?mdoc_id=1049162
———————————————–

Die konzise kritische Anfrage betreffend Sicherheit des LHC an die Wissenschaftsminister der CERN Mitgliedsstaaten und den CERN Council, mit Hyperlinks zu den hierin zitierten Studien:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

“Short News”:
25.03.10 08:55 Uhr

Wissenschaftsminister erhalten Anfrage wegen Sicherheitsmängel des LHC

Unabhängige internationale Wissenschaftler haben sich in einem ausführlichen Gutachten an die Wissenschaftsminister der Mitgliedsstaaten des CERN gewandt. Auslöser sind gravierende Sicherheitsmängel des Urknall-Experiments.

Die Kritiker führen diverse Risikoszenarien des Experiments an, die nicht ausgeschlossen werden können. Dabei wird insbesondere darauf hingewiesen, dass ein Sicherheitsreport des CERN nicht von neutraler Seite erstellt worden sei.

Die Kritiker fordern, dass die Energie bei der Durchführung des Experiments nicht wie vorgesehen sprunghaft, sondern schrittweise erhöht wird. Die dabei erzielten Ergebnisse sollten vor dem Hintergrund der eventuellen Risiken genau analysiert werden.

http://www.shortnews.de/id/823054/Wissenschaftsminister-erhalten-Anfrage-wegen-Sicherheitsmaengel-des-LHC
———–

Other related articles:

http://www.newsdeutschland.com/nachrichten/Wissen/20100325/1865562/Wissenschaftsminister-erhalten-Anfrage-wegen-Sicherheitsm%C3%A4ngel-des-LHC.htm

http://www.windjournal.de/alle-artikel/kritische_anfrage_an_cern_mitgliedsstaaten_und_cern_council_betreffend_lhc_sicherheit-27440

http://www.pr-inside.com/de/teilchenbeschleuniger-lhc-wird-h-r1792848.htm

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 24, 2010 at 12:27 am

Official detailed and well understandable paper and communication with many scientific sources by ‘ConCERNed International’, Pdf:

Critical Revision of LHC Risks and Communication by ConCERNed International

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 24, 2010 at 12:25 am

CERN announces first 7 TeV Collisions for March 30:

http://press.web.cern.ch/Press/PressReleases/Releases2010/PR06.10E.html

Alan writes:
CERN said previously they were going to have another ‘Big Bang Day’ with Tom Hanks pushing the Button, but in any case there will be some sort of media event, at least a live CERN webcast.

More info from CERN will be posted here:
http://press.web.cern.ch/press/lhc-first-physics/

Currently the LHC has 3.5 TeV beams:

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 23, 2010 at 8:57 am

CERN: Am 30. März ist der Tag X!

http://www.industrietreff.de/herstellernews181551.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 23, 2010 at 2:40 am

Let’s assume that all goes well with the big bang experiment:

If all goes well, the world will remember that moral question from 2010 and everybody knows it already:

- There were obvious lacks in the LHC big bang experiment’s safety assessment, starting from the fact that there was no neutral, external and multidisciplinary risk evaluation.

- A couple of scientists raised severe concerns about the planned experiments and insisted on their results.

- Many other scientists that should know better about this non best practice stood silent, also the moral and political authorities, with very few exceptions.

- Media did not report details about the risk debate, with very few exceptions, instead critics were frequently portrayed as doomsayers and panic makers.

- Instead of any panic, great parts of the public were sceptical about the experiments because of safety concerns or waste of money reasons, but only very few were engaged in open critique or in supporting critics in any way.

- Green parties totally failed in addressing the issue, with very few individual exceptions.

- Environmental and ecologic organisations totally failed in addressing the issue, claiming they could not judge the matter. A world wide operating NGO responded to critics, since usually campaigning only 5 issues, they would not address particle collider risks unless a significant amount of experts in the field proclaimed a 10% risk of total destruction.

- Due to the legal immunity of CERN, granted by it’s member states and UNESCO, by that time legal attempts could not stop the experiments or improve safety measures in any way.

- At the end, it was obvious that neither CERN nor the member states seriously defended a zero risk of existential threats. To them, it only appeared sufficiently small to more or less continue as planned.

- Politicians relied on the judgement of the physicists, while physicists did not carry the political responsibilities for the experiment.

- International regulation or standardized procedures of evaluating the risks were only in accents issue of a broader debate.

This clearly unsatisfying situation left the world public rather astonished.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 22, 2010 at 8:47 pm

[ German info see here: http://lhc-concern.info/?page_id=11 ]

Critical Request to CERN Council and Member States on LHC risks

Experts regard safety report on Big Bang Machine as insufficient and one-dimensional

International critics of the high energy experiments planned to start soon at the particle accelerator LHC at CERN in Geneva have submitted a request to the Ministers of Science of the CERN member states and to the delegates to the CERN Council, the supreme controlling body of CERN.

The paper states that several risk scenarios (that have to be described as global or existential risks) cannot currently be excluded. Under present conditions, the critics have to speak out against an operation of the LHC.

The submission includes assessments from expertises in the fields markedly missing from the physicist-only LSAG safety report - those of risk assessment, law, ethics and statistics. Further weight is added because these experts are all university-level experts – from Griffith University, the University of North Dakota and Oxford University respectively. In particular, it is criticised that CERN’s official safety report lacks independence – all its authors have a prior interest in the LHC running and that the report uses physicist-only authors, when modern risk-assessment guidelines recommend risk experts and ethicists as well.

As a precondition of safety, the request calls for a neutral and multi-disciplinary risk assessment and additional astrophysical experiments – Earth based and in the atmosphere – for a better empirical verification of the alleged comparability of particle collisions under the extreme artificial conditions of the LHC experiment and relatively rare natural high energy particle collisions: “Far from copying nature, the LHC focuses on rare and extreme events in a physical set up which has never occurred before in the history of the planet. Nature does not set up LHC experiments.”

Even under greatly improved circumstances concerning safety as proposed above, big jumps in energy increase, as presently planned by a factor of three compared to present records, without carefully analysing previous results before each increase of energy, should principally be avoided.

The concise “Request to CERN Council and Member States on LHC Risks” (Pdf with hyperlinks to the described studies) by several critical groups, supported by well known critics of the planned experiments:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf

Requests and further info:

LHC-Critique
www.LHC-concern.info
info {at} LHC-concern(.)info
Tel.: +43 650 629 627 5

USA:
James Blodgett MA, MBA, MS
Email: blodgett {at} risk-evaluation-forum(.)org
Phone: 001- 518-641-2279

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 22, 2010 at 8:05 pm

LHC BOFFINS CRANK BEAMS TO 3.5 TEV REDLINE
‘Dump cores’ catch and stop moving aircraft carriers

By Lewis Page

[…]
It’s worth noting that last night saw no actual particle collisions as such. However, in the natural course of things it’s not safe to simply switch off the magnets having created such powerful beams. A full 7 TeV beam contains as much energy as a Royal Navy aircraft carrier steaming at 12 knots; thus a half-power 3.5 TeV one like last night’s has as much energy as the same huge ship going at 8 knots (kinetic energy being proportional to the square of velocity).

Need to catch and stop a moving aircraft carrier made of lightspeed protons? Get yourself a Dump Core

Once the beams are up, that energy has to go somewhere in the end: if a single magnet were to fail, for instance, a terrific blast of energy would leave the Collider’s ring at that point with consequences much the same as if HMS Invincible had suddenly popped out of nowhere and rammed the tunnel.
[…]
“Beams dumped properly”, control-room boffins noted laconically at a briefing this morning - indicating that the subterranean graphite safety nets had managed to catch and stop the notional aircraft carriers without ripping free of their moorings.
Strictly speaking, as keen amateur LHC-watcher Chris Stephens noted, the dumps were technically 3.5 TeV collisions, so the LHC has also broken collision-energy records last night - albeit not inside a detector instrument, so no scientific benefit resulted.
[…]
http://www.theregister.co.uk/2010/03/19/lhc_3_point_5_tev/

————
Comment by:
WhatDoesThisDo
Colliding beams with block not the same as colliding beams #
Posted Friday 19th March 2010 22:53 GMT

The beam dumps did not cause 3.5 TeV collisions I’m afraid.
If you have two particles with the same energy (say, 3.5 TeV) and they collide head on, the energy in the centre of mass frame (the frame where reactions happen in this case, but that’s a bit crude) is just the energy doubled i.e. 3.5 + 3.5 = 7 TeV
But if you collide a beam at high energy with stationary particles (the 3.5 TeV per proton beam hitting the graphite beam dump), the energy of possible interactions is much less (\sqrt{2*11.19 GeV * 3.5 TeV} = 280 GeV), where 11.19 GeV is the mass-energy of a carbon atom.
More details here:
http://www-bd.fnal.gov/public/relativity.html

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time March 22, 2010 at 2:08 pm

Bewertung von Zwischenfällen 100322

Dass dem Geschwindigkeitsrekord eine Pannenserie vorausging, ist bekannt. Mein momentaner Eindruck ist, dass sich nach dem Geschwindigkeitsrekord ein Pannenrekord einstellt. Ich zähle nicht nur die Anzahl der Vorfälle, sondern bewerte auch deren Behebungsdauer. Die Behebung der letzten Kryopanne dauerte ca. 3 Tage (15-17.03.2010). Betroffen waren zeitgleich die Sektoren 81, 78, 45 und 34. Begründet hat CERN den Zwischenfall mit einer Filtervereisung: Falls dies zutreffen sollte, so wäre das eine Blamage für die Techniker! Falls dies verharmlosend oder falsch dargestellt sein sollte, haben die Physiker an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Der Cryo-Vorfall war nicht harmlos, weil er unerwartet eingetreten ist.
PS: Mir tun die Menschen leid, die momentan (22.03.2010) für ca. 12 Stunden in den Tunnel müssen. Ich würde eine solche Arbeit aus Sicherheitsgründen ablehnen. Die Gefahren, die vom superflüssigen Helium ausgehen (Dichtheit des Systems) würden mir den Schweiß auf die Stirn treiben.
W. Hohn

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 21, 2010 at 4:34 am

There could indeed be a serious problem at the gigantian particle collider LHC.
Sun 3:38 am it says:

BEAM SETUP: RAMP DOWN

EMERGENCY BEAM DUMP
MULTIPLE SYSTEM BEAM DUMP

PM Comment: RF synchronisation causes a beam dump if the loop is closed
Comment:
Beams lost at the end of the ramp again because of RQTD/RQTF

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Now back at injection probe beam (same source)

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Erläuterne Seite zum LHC status, mit ‘collision
countdown’:

http://www.lhc-facts.ch/index.php?page=news2010

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

It must be a formidable challenge to ramp down or decelerate the LHC after a 3.5TeV run.

If its protons ran at 99.9% the speed of light already at 0.45 TeV, then all the extra energy of 3.15 TeV goes into the acquisition of add’l mass.
When you ramp it down, the protons will seek to return to their rest mass. So all that extra energy must be released one way or another.
I suppose some parts of the LHC must get extremely hot during that phase of the operation. Is it actually just heat or also x-rays ? This question could be of interest for the population in the LHC vicinity.

When I think of the billions of protons in each of the micro-second burst packets and their relativistic masses, which they have acquired during their run in the collider circle before they slam into one another, I can’t help but wonder : The conversion factor for mass into energy is c^2, which is a huge number.

Remember, it took only the conversion of 600 milligrams of uranium-235 into energy to blow up and incinerate Hiroshima on August 6, 1945.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Beam 2 is at 3.5 TeV again.
“then ramp down and access”
Studies at 450 GeV should follow.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 20, 2010 at 8:48 am

GERMAN INFO
about the critical request to CERN Council and member states on LHC safety:
http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf
———–

Kritische Anfrage an CERN-Mitgliedsstaaten und CERN Council betreffend LHC-Sicherheit

Internationale Kritiker der für demnächst geplanten Hochenergieversuche am Teilchenbeschleuniger LHC des CERN in Genf haben sich mit einer Anfrage an die Wissenschaftsminister der CERN-Mitgliedsstaaten und an die Delegierten zum obersten Gremium des CERN gewandt, dem CERN-Council, der diese Woche zusammentrat.

In der Anfrage werden zahlreiche unabhängige Wissenschaftler und Studien zitiert, welche die von CERN getätigten Sicherheitsgutachten als unzureichend beschreiben. Insbesondere wird kritisiert, dass der offizielle Sicherheitsbericht, auf den sich auch die CERN Mitgliedsstaaten stützen, nicht von neutraler Seite erstellt wurde. Hierbei wird u.a. auf Studien und Zitate von Wissenschaftlern der Universitäten Oxford, Griffith (Australien) und North Dakota verwiesen. Es handelt sich dabei um angesehene Wissenschaftler aus den Bereichen Risikoforschung, Philosophie, internationales Recht und Physik.

Um die geplanten Versuche sicherer zu gestalten, bräuchte es neben einer neutralen und multidisziplinären Risikoevaluierung auch weitere astrophysikalische Experimente, damit gängige Sicherheitsargumente der Betreiber empirisch besser abgesichert werden können. Dies betrifft etwa die angebliche Vergleichbarkeit der Experimente mit natürlichen Teilchenkollisionen.

Selbst wenn man von der Vergleichbarkeit mit natürlichen Ereignissen ausginge, heißt es in dem Text, dann würde der LHC in seiner gesamten Laufzeit so viele hochenergetische Teilchenkollisionen auf engstem Raum produzieren, wie sie in der gesamten Erdatmosphäre in etwa 100.000 Jahren stattfinden. Die Natur betreibe – zumindest in Erdnähe – keine LHC-Experimente. Deshalb sei auch keine direkte Vergleichbarkeit gegeben.

In der Anfrage heißt es weiter, dass mehrere erhebliche Risikoszenarien gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden können. Unter den derzeitigen Bedingungen sprechen sich die Kritiker gegen einen Betrieb des LHC aus, vor allem auf bislang unerreichtem Energieniveau.

Auch unter stark verbesserten sicherheitsrelevanten Voraussetzungen sei von einer sprunghaften Erhöhung der Kollisionsenergien, wie im derzeitigen Fahrplan schon demnächst mit Faktor drei gegenüber bisherigen Rekorden vorgesehen, generell abzusehen. Vielmehr wären vor jeder schrittweisen Energieerhöhung die angefallenen Resultate genau zu analysieren.

—-
Die kritische Anfrage betreffend Sicherheit des LHC an die Wissenschaftsminister der CERN Mitgliedsstaaten und den CERN Council:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf

—-
Außerdem ist ein aktuelles ausführliches Interview mit dem bekannten CERN-Kritiker Prof. Otto E. Rössler verfügbar, der obige Anfrage neben zahlreichen internationalen Unterzeichnern ebenfalls unterstützt: www.notepad.ch

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 20, 2010 at 6:18 am

“LHC Lords Of The Ring” by science journalist Alan Gillis:

http://newshammer.blogspot.com/2010/03/lhc-lords-of-ring.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 19, 2010 at 11:49 am

Is CERN speeding up schedules?

“Injection probe beam
Ready to inject
3.5 TeV ramps in the afternoon”

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

(Collisions are not mentioned. Due to the latest available schedules, first collisions at 3.5 TeV per beam are planned for March 30. This would be 3 times the present record, no step by step start up, without carefully analysing the results after each energy increase. In 2012 the LHC is planned to be adapted costly for 7 TeV collisions per beam.)

Two days before, a request was sent to CERN Council delegates and science ministries of the member states:

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2010/03/request-to-cern-council-and-member-states-on-lhc-risks_lhc-kritik-et-al_march-17-2010.pdf

- Several severe dangers presently cannot be excluded. The LHC is not safe.
- A neutral and multidisciplinary risk assessment is needed.
- Further empirical astrophysical experiments are needed.
- Then, big jumps in energy increase should generally be avoided.

This was a long mailing list but not complete. You could write to science ministers or heads of states as well to declare your disagreement with the experiments as planned or to ask for an answer to the request above.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Alan writes:

It is official. There is a Press Release from CERN, Higgins’ source and a statement from the DG Dr Heuer:

LHC sets new record – accelerates beam to 3.5 TeV

http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2010/PR05.10E.html

3.5 TeV: Patience pays dividends
http://user.web.cern.ch/user/news/2010/100319.html

——
Geneva atom smasher sets record for beam energy

GENEVA – Operators of the world’s largest atom smasher on Friday ramped up their massive machine to three times the energy ever previously achieved, in the run-up to experiments probing the secrets of the universe.

The European Organization for Nuclear Research, or CERN, said beams of protons circulated at 3.5 trillion electron volts in both directions around the 27-kilometer (17-mile) tunnel housing the Large Hadron Collider under the Swiss-French border at Geneva.

The next major development is expected in a few days when CERN starts colliding the beams in a new round of research to examine the tiniest particles and forces within the atom in hopes of finding out more about how matter is made up.
[…]
http://news.yahoo.com/s/ap/20100319/ap_on_sc/eu_big_bang_machine

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 18, 2010 at 9:39 pm

Today, the monthly CERN Council meeting ends. LHC Kritik and friends have sent a critical request on LHC risks to CERN Council delegates and the ministers of science of the member states:

Pdf download: Request to CERN Council and Member States on LHC Risks_LHC Kritik et al_March 17 2010

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 18, 2010 at 9:36 pm

“Demystifying the LHC shutdown”

“Here, we join our fellow science writers and bloggers in setting the record straight about the LHC’s next long shutdown.”

Alan Gillis wrote the most detailed articles about the new schedules, additional costs, radiation protection shields etc. as decided at the Chamonix-coference already a month ago:
http://newshammer.blogspot.com/2010/02/large-hadron-collider-waiting-for.html

Read his comment at Symmetry Bereaking:
http://www.symmetrymagazine.org/breaking/2010/03/11/de-mystifying-the-lhc-shutdown/

Alan Gillis Says:
March 12th, 2010 at 9:12 pm

Deplorable media coverage when this ‘BBC story’ was announced over a month ago by Steve Myers, Head of Accelerators and Technology at CERN just after the Chamonix Conference end of January.

There was much more of interest like the surprising lack of foresight by CERN for 10 to 15 years in considering mounting radiation hazards in LHC tunnels, which as Meyers also announced, will cost SF 100 Million just for civil engineering to move power supplies at risk. See “Large Hadron Collider Waiting For Doomsday” in NewsHammer.

On another safety angle, CMS data from December shows extra mesons produced at 2.36 TeV, 10% or 14% more depending on the model used by CMS Collaboration. According to Professor Richard Shurtleff of WIT, this could have a cause, rather than an odd uplift at higher energies. He postulates a Trajectory Energy added, due to interactions with Earth’s gravity.
[…]
Since Fermilab has a special connection to CMS, would anyone care to comment on what the extra production of kaons and pions was at CMS? It’s important as strange atoms could be produced and strangelets too.

CERN is silent on this.
[…]

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 18, 2010 at 11:47 am

Pdf download: Request to CERN Council and Member States on LHC Risks_LHC Kritik et al_March 17 2010

A more detailed communication from ‘ConCERNed International’ to the heads of states, science ministers and the delegates to the CERN Council will soon ready and be published here.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

This version of the communication now includes hyperlinks.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 18, 2010 at 11:42 am

Discussion about Prof Eric Johnson’s important article in the “New Scientist”:

http://www.newscientist.com/commenting/browse?id=mg20527485.700&page=15

Assessment Of Posts On This Topic
Wed Mar 17 22:14:58 GMT 2010 by Empiricism supporter

I should state my position at the outset. I am one of those who believe the
risk of running the LHC at present is too great, and it should not run
until given the go-ahead by a disinterested safety assessment. (There is a
current official safety study but it has involves only those with a vested
interest in the LHC running.)

That disclosed, I have made a tally of the first 10 pages of responses to
Professor Johnson’s article, and drawn some conclusions. If anyone is
offended by these, they can replicate my tally, and the tallies can be
compared.

>From the 10 pages, I found 47 responses I could determine to be for running
the LHC now, and 27 against.

Of the 27 posts against, I found three whose message was unclear. and 24
with no apparent logical fallacies or other errors.

The 47 for, in my assessment, involved five with no logical fallacies.
Fourteen of the supportive posts seemed to contain errors which were not
logical fallacies. 26, however, included logical fallacies - 17 ad hominem,
4 red herring, and 5 other - mainly appeal to authority. The 47 also
involved ten which were, in my opinion, flatly unethical - saying that if
the LHC risk came about and they died, that would be fine by them. That
might be OK for them - although this is questionable. But my deepest
concern with this is - it is self-evident that they cannot take on
themselves the right to speak for the rest of us.

In fact, I would ask CERN to appeal to its supporters not to make this
argument.

———–
Reply:

Assessment Of Posts On This Topic
Thu Mar 18 00:48:59 GMT 2010 by Alan Gillis
http://newshammer.blogspot.com/

That’s a fascinating breakdown. Out of 47 in favor of the LHC, 40 are defective arguments. Of the 27 against, 3 defective. So the nays have it by a wide margin, 24 vs 7 out of 87 votes. If this study is significant then it suggests even if the majority is in favor of proceeding with the LHC, they are out-numbered by those with reasonable and sound arguments.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 16, 2010 at 9:33 pm

Möglichkeit für kritische Fragen:
—–

Öffentlicher Abendvortrag

Datum: Mittwoch, 17.03.10, 20:00 Uhr, Aula, Hauptgebäude
Sprecher: Prof. Dr. Norbert Wermes, Universität Bonn

“Mikro- trifft Makrokosmos – mit dem Large Hadron Collider auf der Suche nach Antworten auf fundamentale Fragen”

http://bonn10.dpg-tagungen.de/veranstaltung/abendvortrag.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 16, 2010 at 4:44 pm

Notepad writes:

PRESS COVERAGE - BREAKING NEWS:

The venerable The Register just wrote a
large article on the interview.
‘The LHC will implode the Moon or PUT OUT THE SUN’
http://www.theregister.co.uk/2010/03/16/lhc_sun_moon_doom

We quote The Register:
‘Professor Rössler wouldn’t make our list just for this, however: what’s really brought him up on our radar is an excellent interview he gave to Swiss anti-LHC tinfoiler blog (sorry, “non profit news agency”) notepad.ch. In it, the prof reveals some new and splendid notions on how the great Collider will doom us all. The basis of Rössler’s concerns are an old friend, the idea that the LHC may create tiny black holes which could then fall into the centre of the planet, and - in his words - “eat the Earth from the inside out in a few years time”. According to the prof, the entire world would then be packed down into a marble-sized sphere “a little bit smaller than 1.9 centimeters”.’

Above press coverage refers to the article:
http://www.notepad.ch

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 14, 2010 at 12:54 pm

Applaudierender Artikel eines Physik-Youngsters zur Erzeugung möglicherweise hochgefährlicher Strangelets an Teilchenbeschleunigern und Diskussion der Risiken im Kommentarteil:

http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/03/strangelets-fressen-erde-auf.php

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Jörg Rings löscht auf seinem Blog konsequent kritische Kommentare. Berichtigung falscher Angaben in seinem Artikel unerwünscht. Zwei freundliche und sachliche Kommentare von LHC-Kritik wurden eben entfernt.

Die Webseite mit sämtlichen Kommentaren wurde von Kritikern gespeichert und wird in Kürze veröffentlicht!

Jörg· 14.03.10 · 20:59 Uhr

“Habe gerade wieder die letzten Crank-Kommentare gelöscht. Ich lese die übrigens gar nicht, bevor ich sie lösche, also sparts euch einfach.”

Machen Sie sich selbst ein Bild:
http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/03/strangelets-fressen-erde-auf.php

Jörg Rings:
http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/kontakt.php

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

VON JÖRG RINGS EBEN GELÖSCHTER KOMMENTAR:

LHC-Kritik — 14.03.10 — 16:45 Uhr

Lieber Jörg Rings, Ihre Ausführungen oben sind ja auch kein peer reviewed paper. Soll
man jetzt abseits von Mainstream-Journalen nicht mehr diskutieren dürfen? Es gibt sehr
wohl einige Papers, die sich der Strangelet-Gefahr annehmen aber dann aus diesem oder
jenem Grund ausschließen. Hätte dies nun ewige Gültigkeit? Es läge ein Missverständnis
des wissenschaftlichen Fortschritts vor, wenn man den peer-review zur Götze erheben
würde. So meinen Sie es wohl nicht? Warum die Drohung mit den Löschungen?

—————
EBENSO DIESER:

LHC-Kritik — 14.03.10 — 18:10 Uhr

Lieber Jörg Rings,

Sie sind ein typischer sympathischer Grundlagenforscher der an allem Neuen brennend
interessiert ist, dies ist ihr Beruf.

Hier geht es um mehr oder weniger hypothetische Möglichkeiten der Manipulation von
Materiebestandteilen durch extreme Energien und die Herstellung von Zuständen wie sie
Sekundenbruchteile nach dem Urknall geherrscht haben sollen. Im RHIC-Beschleuniger
haben sich zuletzt übrigens einige sehr seltsame Dinge ereignet:
http://www.theregister.co.uk/2010/03/05/negative_strangeness/

In diesen extremen Reaktionen jedenfalls ordnen sich die Quarks (von denen bislang
niemand mit Sicherheit sagen kann, ob sie vielleicht die Grundbausteine der Materie
sind) neu an und bilden – für irdische Verhältnisse – extrem unnatürliche und explizit
„seltsame“ Zustände.

Nebenbei, dies ist unrichtig: „In einer sehr hochenergetischen Kollision, wie sie in einem
Beschleuniger oder viel öfters durch Kollisionen mit kosmischer Strahlung in unserer
Atmosphäre oder z.B. auf dem Mond stattfindet, […]“ Innerhalb der Laufzeit des LHC
würden dort hochenergetische Kollisionen mit Faktor 10 hoch 4 bis 10 hoch 5 häufiger
statt finden als im gleichen Zeitraum in der gesamten Erdatmosphäre. (Vorausgesetzt,
der Vergleich mit kosmischen Strahlen wird überhaupt als zulässig akzeptiert.)

(Dies ergibt sich übrigens aus einer einfachen Umrechnung der CERN-Augenauswischerei:
Since Earth does exist, the universe has conducted xxx LHC-experiments on the planet…
Ich suche die dementsprechenden Quellen gerne heraus, Sie kennen diese Aussagen aber
bestimmt schon. Freilich hängt dies immer davon ab, von welchen Kollisionsenergien
man ausgeht.) Sie gehen offenbar, genau wie CERN und die obige Schlussrechnung, von
solchen Energien aus, wie sie natürlicherweise UND in Beschleunigern wie dem LHC
auftreten (sollen). Dann ergibt sich obige numerische (Un-)Verhältnismäßigkeit.

Ganz abgesehen davon dürften eventuelle natürliche strangelets den Mond in
Sekundenbruchteilen durchqueren und würden eine extrem geringe Anzahl an Quarks
aufweisen.

Ihr Zitat: „Bei Strangelets reden wir aber von etwas anderem [Anm.: im Vergleich zu
Hyperkernen]: Dort setzen wir keine seltsamen Kerne zusammen aus Baryonen mit
Strange-Quarks, sondern wir gehen eine Ebene tiefer und setzen ganz neue Teilchen
zusammen aus viel mehr als nur 3 Quarks. Und die Hypothese ist, dass sich stabile
Zustände finden können, bei denen es bei einer Vielzahl Quarks möglich ist, durch
Strange-Quarks energetisch günstigere Zustände zu finden als nur mit ups und downs. […]
Das Erstaunliche ist, dass mit zunehmender Quarkzahl die Systeme stabiler werden.“

Dass dies von vornherein ungefährlich sei, kann nicht angenommen werden. Von
vornherein sieht es sogar ganz gegenteilig aus. Die Hinweise und Erklärungen einer
Ungefährlichkeit sind behelfsmäßig in einigen wenigen theoretischen Studien
unternommen worden. Wenn sich gewisse Voraussetzungen nicht einlösen, kippen diese
Darstellungen.

Mit freundlichen Grüßen

Einige teilchenphysikeuphoriekritische Quellen:
http://www.lhc-concern.info/

—————–
EBENSO DIESER:

Zu einer zielführenden Diskussion wünschte ich mir persönlich,
Argumente ganz einfach mit Argumenten zu beantworten. Dies
wäre genau im Sinne der Sache. Schauen Sie doch, bitte,
persönliche Beurteilungen versuche ich nach meinen besten
Wissen zu vermeiden. Hier im Blog wurden davon einige
zugelassen. - Im übrigen denke ich schon,
Zweifel ist ein wichtiges Merkmal von Wissenschaftlichkeit
(man denke an die Aussagen von POPPER - Philosophie
der Falsifikationsfähigkeit). “Hundert”-Prozent-Aussagen
sind mithin von vornherein kritisch zu sehen. Ich hoffte, bitte,
dass mein Beitrag nicht gelöscht würde. - Halten Sie die
Meinung aus, dass der LSAG-Report nur zu einem
Bruchteil den Anforderungen an eine moderne
Risikoanalyse genügt - übrigens aus wissenschaftlichem
Munde?
Autor: Rudolf Uebbing

———-
Ein pdf mit sämtlichen Kommentaren wird in Kürze hier zur Verfügung gestellt.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

EBENSO GELÖSCHT:

LHC-Kritik· 14.03.10 · 22:00 Uhr

Sie exponieren ein bezeichnendes Sittenbild, Jörg! Die Webseite mit sämtlichen (auch den gelöschten) Kommentaren wurde von Kritikern gespeichert und wird (zumindest) hier veröffentlicht:

http://lhc-concern.info/?page_id=91

Sie sollten sich schämen. Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, zensurieren Sie völlig sachliche Anmerkungen und Berichtigungen. Wir bieten Ihnen an, zu redlichen Umgangsformen zurückzukehren.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

LHC-Kritik· 14.03.10 · 22:51 Uhr

Wenn Ihre arrivierten Kollegen am CERN eine ähnliche Geisteshaltung wie Sie an den Tag legen, Jungphysiker Jörg, sollte man den LHC allein aus diesem Grund stilllegen.

Sämtliche gelöschten Kommentare werden kontinuierlich veröffentlicht:
http://lhc-concern.info/?page_id=91

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Jörg Rings hat – zuungunsten einer weiteren Diskussion zum Thema Strangelet-Risiko - die Kommentarmöglichkeit nun ganz geschlossen und sein eigenes, wirklich überaus unflätiges Pöbel-Kommentar, welches uns vorliegt, zum Abschluss ebenfalls gelöscht. Können Sie sich vorstellen, was einen (zumindest in naturwissenschaftlich-technischer Hinsicht) gebildeten jungen Mann in Anbetracht des obigen Diskurses zuerst zur Pauschalzensur veranlasst und am Ende derart aus der Fassung bringt?

[Reply]

libertine Reply:

Zitat: ”Können Sie sich vorstellen, was einen (zumindest in naturwissenschaftlich-technischer Hinsicht) gebildeten jungen Mann in Anbetracht des obigen Diskurses zuerst zur Pauschalzensur veranlasst und am Ende derart aus der Fassung bringt?”

in meinen Augen ist das ist schlichtweg die Inkompetenz mit Kritik umzugehen. Ich denke, daß es grade bei einem so kontroversen Thema wie den LHC Experimenten immer noch sehr stark an Diskussionsbereitschaft mit den Kritikern mangelt, auch und besonders CERN selbst lehnt dies ja ab, was natürlich auf den Nachwuchs ”abfärbt”.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

John ELLIS über “unkown missing energy” / mithin über u n b e k a n n t e fehlende Energie - eine Quantifizierung aus dem Jahr 2004

“Measurements of mass differences will typically be limited by the detector performance to errors of order 1%, whereas the error in the overall mass scale will be dominated by that in the unknown missing energy to the order of 10% (48).” -
zu finden in arXiv:hep-ph/0409360 v1 30 Sep 2004

SUMMARY OF ICHEP 2004 JOHN ELLIS, Theory Division, CERN, CH-1211 Geneva 23, Switzerland
Summary of the International
Conference on High-Energy Physics, Beijing, China, August 2004
Subjects: High Energy Physics -
Report number: CERN-PH-TH/2004-167
Cite as: arXiv:hep-ph/0409360v1

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

“Marie Curie was, at her time, the most knowledgeable physicist for radioactivity research, no doubt about it. However, she had to pay the ultimate price for it, because she was unaware of the dangers the object of her studies posed to herself and her partner. Up to this day her personal items, stored in Paris, can’t be touched with bare hands due to contamination.”

Forschungsdrang gepaart mit elitaerem “Wissensvorsprung” sind sehr schlechte Voraussetzungen fuer die Sicherheit der Experimente.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 13, 2010 at 10:10 pm

Von Rechtsanwalt Dr. Möhring wurde eine Stellungnahme zum Spruch des Deutschen Bundesverfassungsgerichts angekündigt.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 13, 2010 at 2:38 pm

Alarming: Instead of occupying a neutral and multidisciplinary board for a proper risk assessment and further astrophysical studies before any operation of the LHC and in spite of technical concerns, CERN plans to conduct experiments at 3.5 (x 2) TeV collisions already at March 30, which would be about 3 times the present record, apparently even without steps in between and without carefully analysing the results after each increase of energy.

http://lhc-commissioning.web.cern.ch/lhc-commissioning/news-2010/presentations/Commissioning-outline-1003.pdf

Late 2011, it is planned to shut down the LHC for one year (through 2012) to conduct very costly upgrades (up to 1-2 Billion SFR) and adaptations of design flaws to reach double the energy (7 TeV x 2).

http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8556621.stm

More background info by science journalist Alan Gillis:

http://newshammer.blogspot.com/2010/02/large-hadron-collider-waiting-for.html

http://bigsciencenews.blogspot.com/

[Reply]

Comment from Mad Scientist
Time March 11, 2010 at 5:36 pm

Presently there are many speculations on internet about a correlation between LHC operation and the increase of heavy earth quakes. Gravitational waves are mentioned as a possible cause, or already collider produced black holes and strangelets (the latter recently at RHIC?). Or maybe ‘only’ a sign to us? Who knows.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 10, 2010 at 9:18 pm

“Weltuntergang nicht schlüssig nachgewiesen”

Mit vielen Kommentaren:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32229/1.html

[…]
Problematisch mag freilich sein, dass die Juristen eine Forderung geltend machen, die sie selbst nicht einzulösen vermögen: “Namentlich im Bereich der theoretisch weit fortgeschrittenen Naturwissenschaften erfordern vernünftige Zweifel zudem ein hinreichendes fachliches Argumentationsniveau.” Ansonsten sind wir nun vom Bundesverfassungsgericht dazu verordnet, den Ausgang der Experimente abzuwarten, solange ein davon ausgehendes Gefahrenpotential nicht schlüssig dargelegt wird.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Zum link oben:

“Selbst die Vertreter der Minderheit, die ein Schadensszenario für möglich halten”, würden nur behaupten, “dass die von ihnen aufgezeigten theoretischen Denkmodelle, die von einer Vielzahl unwägbarer Prämissen abhängen, bisher nicht widerlegt worden seien”.

Skurril: Dass ein Weltuntergang (lediglich) nicht auszuschließen ist, wird in diesem Argument – gesondert betrachtet - als unzulänglich ausgewiesen. Verständlicherweise werden Kritiker dies als blanken Zynismus lesen. Es lohnt sich dennoch, die Urteilsbegründung genau zu analysieren. An anderer Stelle werden durchaus Möglichkeiten einer gerichtlichen Intervention aufgezeigt, ohne dass der Schadensfall zuvor eintreten muss.

Ein anderer Aspekt: Man gewinnt den Eindruck, dass das Gericht sehr die Theorie von Prof. Otto Rössler im Auge hat, der von seiner deutschen Kollegenschaft als schräger Vogel abgestempelt wird (den Du mitunter schon ein wenig darzustellen pflegst, lieber Otto!). Jetzt werden wieder einige aufheulen: Die Theorie Rösslers ist um keinen Grad ’schräger’ als die Relativitätstheorie, sie knüpft an etwas früheren, originären Einsteinschen Theoriebildungen an und ist vielmehr (hyper-)konsequent relativistisch.

Das BVG sieht dies offenbar anders…

Unserer Meinung nach macht v.a. die Summe der verschiedenen wissenschaftlichen Bedenken, der vielfältigen Möglichkeiten, dass etwas Irreversibles passieren könnte, das eigentliche Gefährdungspotential aus, ganz ohne dass man auch nur einer dieser Theorien anhängen müsste. Dies vor dem Hintergrund, dass die objektiven Mängel in der Risikobewertung himmelschreiend sind und in der Teilchenphysikergesellschaft generell eine blinde Forschungseuphorie vorherrscht, bei der man sich tatsächlich auf den Kopf greift. Man könnte dies als hysterisch bezeichnen (im Sinne der Abwehr eines aufsteigenden inneren Konflikts?), vgl. das SOS Teilchen Geschrei als Österreich aus forschungspolitischen Gründen beim CERN aussteigen wollte…

Wenn ich es nicht für unmoralisch halten würde, würde ich gern einiges dagegen Verwetten, was man sich jetzt noch einbildet und was man alles nicht finden wird. Vielleicht haben hier die Kritiker den „last laugh“, sofern die Überraschungen nicht allzu groß werden…

Im Gegensatz zur allgemein risikobewussten Linie, die sich auf dieser Seite ohne Modellpräferenzen artikuliert (und diesbezüglich und in vielerlei Hinsicht halten wir die hier zugängliche UN-Beschwerde tatsächlich für einen Meilenstein), darf die ‚Admin’ auch einmal persönlich werden, rein subjektiv im Schätzverhalten:

70-80% dass es das Higgs Boson nicht gibt und dass etwas in der vorläufigen Einschätzung der nach wie vor völlig rätselhaften Gravitationskraft grundlegend falsch ist (was das Herumblödeln mit Mikro Schwarzen Löchern höchst bedenklich macht.)
75% dass es völlig banale bzw. überraschende Erklärungen für das Nicht-Auseinanderfallen von Spiralgalaxien und die Expansionsgeschwindigkeit des Kosmos sowie für die Rotverschiebung gibt – und nicht 96% Phantomanteile wie Dunkle Energie und Dunkle Materie. Bspw., weil man die Masse von Supermassiven Schwarzen Löchern in Galaxienzentren falsch berechnet hat (nicht zuletzt aus falschen Grundannahmen) oder – im dümmsten Fall – dass (in Anlehnung an Adam Helfer) die „fehlende Materie“ nur aus Schwarzen Löchern besteht (also 96%), in allen unterschiedlichen Größen und dass diese den Kosmos sukzessive auch vernichten. Oder dass es Staub und Gas ist, was wir schlicht nicht sehen. Vielleicht liegt die Ursache auch irgendwo in der Mitte. Wer will’s wissen? Sofort? Gerade in diesem Bereich stehen wir genau so wie längst vergangene Generationen mitten in einer Verifikations- und Falsifikationsdynamik, was mit einem Eher-Glauben oder Eher-nicht-Glauben, dass die Erde eine Scheibe sei, vergleichbar ist.

Zur Vermeidung einer Spekulationsblase sollten solcherlei Wetten (im großen Stil) allerdings am besten verboten werden (was sich wohl nicht einlösen wird).

Nebenbei: Zählt Stephen Hawking zum anerkannten Physik Mainstream? Wohl: ja. Seit über 40 Jahren konnte keine seiner phantasievollen Ideen empirisch nachgewiesen werden…

Was hier passiert ist ein Jeu d’Hazard im Roulette de Genève.
(Bei dem nichts außer lebensfeindliches Material zu gewinnen ist.)
Ob wir ‚Glück’ gehabt haben werden?

Buchempfehlung der Woche (wichtiges Thema, selbst erst kurz angelesen):

„Vom Urknall zum Durchknall
Die absurde Jagd nach der Weltformel“

Von Alexander Unzicker
Springer Verlag 2010

http://www.vom-urknall-zum-durchknall.de/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 10, 2010 at 2:53 am

Am CERN tut man indes so, als wäre mit der nicht angenommenen Verfassungsbeschwerde in der BRD ein Titanenkampf entschieden. Dabei hat das Gericht mit seiner impliziten Forderung nach ausführlicherer physikalischer Darlegung wohl auch die Rechtsvertretung des Falles überrascht, die stets darauf bedacht sein muss, die Zusammenhänge allgemein verständlich zu erklären und das Gericht nicht mit detaillierten physikalischen Expertisen zu überfrachten.

Gemäß Urteilsbegründung hätte die Beschwerdeführerin die Gefahren aber expliziter darlegen sollen. Während das Gericht also vorgibt, dass ihm in der Darstellung des Sachverhalts die konkrete Gefährdung nicht plausibel gemacht werden konnte, sieht es seine Aufgabe nach eigenen Angaben nicht darin, die Hintergründe eigens zu prüfen und konnte sich auf die im CERN LSAG Report dargelegten Sicherheitsargumente zurückziehen (ohne sie zu nennen) und indirekt auf deren Wiederholung in einem - von einem einzige Physiker verfassten - Bericht an den Deutschen Bundestag verweisen. Schließlich liegt die Beweispflicht beim Kläger, selbst wenn der mögliche Schaden unermesslich hoch ist.

‘Im Zweifel für den Angeklagten’ wiegt vor Gericht mehr als ‘im Zweifel für die Sicherheit’. Über diese bürgerliche Norm kommt man auch in diesem speziellen Fall eines Rechtsstreits offenbar nicht hinaus. Der hintergründig mitschwingende Appell, die LHC Sicherheitsfrage ‘aufzuklären’, ging somit ins Leere. Auf politischer Ebene stellen sich Sicherheitsfragen wiederum anders dar. Es wäre interessant zu sehen, wie das Gericht auf die verlangten ausführlicheren physikalischen Darlegungen reagieren würde.

Aus der Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts ist also nicht abzuleiten, dass das Experiment an und für sich sicher, die Gesetzeslage ausreichend oder eine optimale Risikobewertung erfolgt sei.

Nach Meinung des CERN aber hätte das Spiel mit dem Urknall nun auch „verbesserte Rechtssicherheit“. Stern bringt dazu eine Stellungnahme:

http://www.stern.de/panorama/karlsruhe-hat-keine-einwaende-gegen-cern-1549470.html

In Genf erklärte ein CERN-Sprecher, die Organisation begrüße die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes. Damit werde unter Anwendung strengster Maßstäbe an die Schutzpflicht das Staates die Bewertung der Sicherheit des LHC durch die Bundesregierung in vollem Umfang bestätigt. Die Bewertung der Bundesregierung stütze sich weitgehend auf die Sicherheitsanalysen des CERN und der «Arbeitsgruppe Sicherheit am LHC» (LHC Safety Assessment Group, LSAG).
Diese Analysen spiegelten die Überzeugung der großen Mehrheit der Fachwissenschaftler wieder, dass der LHC sicher und eine Gefährdung unseres Planeten durch mikroskopische Schwarze Löcher oder andere, neuartige physikalische Objekte ausgeschlossen ist. «Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes schafft verbesserte Rechtssicherheit für die Experimente mit dem LHC, und ist darüber hinaus ein maßgeblicher Beitrag zur Freiheit der physikalischen Grundlagenforschung insgesamt», hieß es weiter.

—-
Anm.: In unserem Rechtssystem ist die Freiheit der Forschung dem Recht auf Unversehrtheit etc. prinzipiell untergeordnet.

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Was fuer ein entsetzlicher Leichtsinn, sich auf ein einziges Gutachten zu verlassen, dass zu dem auch noch aus dem Hause des Beklagten stammt und/oder von dort finanziert wurde.

In der Urteilsbegruendung ist ueberhaupt nicht beruecksichtigt worden, dass die Gutachter von Erkenntnissen abhaengig sind, die durch den Betrieb des LHC erst noch gewonnen werden muessen.

Es wuerde mich wirklich wundern, wenn das Gericht dies einstimmig beschlossen haben soll.

Es zeigt aber auch, dass Einzelaktionen nichts bringen. Eine Gruppe von fachlich versierten Aktivisten haette die Analyse des Giddings&Mangano Gutachtens sicher noch rechtzeitig nachgereicht.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Über diesen Satz höchstrichterlicher deutscher Rechtssprechung gilt es nachzudenken:

“…letzte Ungewissheiten jenseits der gegenwärtigen Erkenntnisfähigkeit sind in einer wissenschaftlich-technisch orientierten Gesellschaft grundsätzlich unentrinnbar und insofern als sozialadäquate Lasten von allen Bürgern zu tragen. …”

a) Die Richter gehen offenbar davon aus, dass bestimmte Ungewissheiten
abschliessend und endgültig sind (Kennzeichnung: “letzt”).
Das kann wie folgt gedeutet werden: A l l e s
Menschenmögliche wurde im Sinne einer bestmöglichen
Sicherheitsbeurteilung getan. Diese letztere Aussage muss
jedoch entschieden bestritten werden.

b) Nachzufragen wäre, wieso ein Gutachten (LSAG-Report) mit erheblichen und offensichtlichen Auslassungen ein letztliches Entscheidungskriterium abgeben soll und darf, wenn es doch tatsächlich verbesserungsfähig ist - gerade angesichts der Wichtigkeit in einer global bedeutsamen Frage. - Wurde dies schlicht übersehen ?

Wie wird Straßbourg - der Europäische Menschengerichtshof - entscheiden ?

[Reply]

MG Reply:

“…letzte Ungewissheiten jenseits der gegenwärtigen Erkenntnisfähigkeit sind in einer wissenschaftlich-technisch orientierten Gesellschaft grundsätzlich unentrinnbar und insofern als sozialadäquate Lasten von allen Bürgern zu tragen. …”

Lieber Rudolf, als Rechtsgrundsatz lässt sich daran wohl nicht rütteln. Die eigentliche Frage ist, ob dieser Grundsatz hier berechtigterweise angewandt wird. Und dies betrifft zunächst ausschließlich die konkrete Beschwerde und wie sie dargelegt wurde, nicht das LHC-Risiko im Allgemeinen. Das Gericht stellt sich in diesem Argument (welches sich im Zusammenhang wohl auch auf einen gewissen Aspekt bezieht) auf den Standpunkt, dass ihm in der Klageschrift nichts hinreichend plausibel gemacht werden konnte, was „Ungewissheiten“ übersteigt. Das Problem ist tatsächlich, dass das Gericht einen bereits eingetretenen Tatbestand oder einen konkreten Gefährdungstatbestand verlangt. Wenn dieser Gefährdungstatbestand nach dem Dafürhalten des Gerichts nicht ausreichend entwickelt wird, kann es sich auch in Anbetracht von Urknallexperimenten, bei denen selbst der Betreiber nach eigenen Angaben nicht weiß, was dabei herauskommt, gut aus der Affäre ziehen (wonach es im Zweifel streben wird).

(Hiermit vermeide ich einmal Spekulationen über befangene oder allzu zeitgeistige Gutachter.)

Andererseits erklärt das Gericht im Detail, dass bei angemessener Darlegung des Gefährdungstatbestandes sehr wohl ein Einschreiten möglich wäre.
Der Spruch des Gerichts erklärt nicht die Sicherheit des LHC, sondern die Unzulänglichkeitsaspekte einer bestimmten Klageschrift (wobei der neuartige Fall es keinem Kläger leicht macht).

Es muss hier aber auch angemerkt werden, dass Klagen in dieser Frage eine leider notwendige Notlösung sind. Die Klagen haben auch den Umstand, dass ein neuartiges, noch schwer zu bezifferndes Risiko vorliegt, wesentlich an die Oberfläche gebracht. Eine vertiefende Diskussion in Leitmedien ist leider erst in Ansätzen erfolgt. Eine Regulierung der Risikoevaluierung von Hochenergieexperimenten muss letztendlich politisch erfolgen. Früher oder später wird dies mit Sicherheit der Fall sein. (Fragt sich nur, ob bis dorthin alles gut gegangen sein wird.)

Dies alles, obwohl im konkreten Fall von einer „best practice“ im Risikomanagement eindeutig und belegbar keine Rede sein kann. Und dies obwohl versierte Kritiker und Risikoforscher sich sicher sind, dass es in dieser Form nicht ablaufen dürfte. Dies ist ein schwerer politischer Fehler und wird ggf. auch ein solcher gewesen sein, ganz unabhängig davon, welch tolle Dunkle Materie am CERN noch ans Licht komme.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 9, 2010 at 9:55 pm

Es wäre höchst an der Zeit, dass die CERN Mitgliedsstaaten risikopolitisch aktiv werden, endlich eine externe multidisziplinäre Risikoevaluierung eingeleitet wird und dass eine internationale Aufsichtsbehörde den Urknalltüftlern auf die Finger schaut.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Heise online mit Webverweisen zu:

Verfassungsbeschwerde gegen Teilchenbeschleuniger LHC abgewiesen

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verfassungsbeschwerde-gegen-Teilchenbeschleuniger-LHC-abgewiesen-950042.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 9, 2010 at 2:36 pm

Siegel Online verlinkt zur Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgerichts:

Verfassungsgericht
Karlsruhe weist Weltuntergangsklage ab

[…]
Die Karlsruher Richter verwarfen ihre Verfassungsbeschwerde als “unzulässig”. Die Frau habe nicht schlüssig darlegen können, warum die Vernichtung der Erde drohe, hieß es in dem am Dienstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss (AZ: 2 BvR 2502/08). Dazu “genügt es insbesondere nicht, Warnungen auf ein generelles Misstrauen gegenüber physikalischen Gesetzen, also gegenüber theoretischen Aussagen der modernen Naturwissenschaft zu stützen”, erklärten die Richter in ihrer Urteilsbegründung.
[…]

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,682514,00.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Auszug aus der Urteilsbegründung:

“cc) Die Vernachlässigung einer Schutzpflicht des Staates und seiner Organe für das geschützte Rechtsgut kann von dem Betroffenen mit der Verfassungsbeschwerde geltend gemacht werden (vgl. BVerfGE 77, 170 <214>; 79, 174 <201 f.>). Um den Anforderungen an die Zulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde zu entsprechen, die auf die Verletzung der sich aus dem Grundrecht des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ergebenden Schutzpflicht gestützt wird, muss ein Beschwerdeführer jedoch schlüssig dartun, dass die öffentliche Gewalt Schutzvorkehrungen entweder überhaupt nicht getroffen hat oder dass offensichtlich die getroffenen Regelungen und Maßnahmen gänzlich ungeeignet oder völlig unzulänglich sind, das Schutzziel zu erreichen (vgl. BVerfGE 15, 256 <261 f.>; 77, 170 <215>). Hierzu ist vorweg darzulegen, dass überhaupt eine Gefahr existiert. Dieses Schlüssigkeitserfordernis gilt auch, soweit eine Verantwortung staatlicher Stellen zur empirischen Widerlegung von Warnungen vor Schadensereignissen in Rede steht. Der bloße Hinweis auf vereinzelt bleibende Warnungen genügt nicht, um eine gesteigerte staatliche Untersuchungs- oder gar Widerlegungspflicht anzunehmen.”

Kurzerläuterung ‘LHC Kritik’:

In der Festlegung des sog. anerkannten wissenschaftlichen Standards folgt das Gericht zuvor voll und ganz der Argumentation im Sicherheitsbericht des CERN (LSAG), wie sie in einem Bericht eines einzelnen Physikers an den Deutschen Bundestag wiederholt werden (auf den als ausreichende Vorkehrungsmaßnahme der Bundesregierung offenbar verwiesen wird).

Als Hauptgrund der Zurückweisung wird sinngemäß angegeben, dass es der Beschwerdeführerin nicht gelungen sei, die sich aus „Alternativtheorien“ möglicherweise ergebenden (konkreten) Gefahren schlüssig darzulegen und dass die vorgebrachten physikalischen Argumentationen in ihrer Darstellung zu unbestimmt seien.

[Reply]

libertine Reply:

Zitat: ”In der Festlegung des sog. anerkannten wissenschaftlichen Standards folgt das Gericht zuvor voll und ganz der Argumentation im Sicherheitsbericht des CERN (LSAG), wie sie in einem Bericht eines einzelnen Physikers an den Deutschen Bundestag wiederholt werden (auf den als ausreichende Vorkehrungsmaßnahme der Bundesregierung offenbar verwiesen wird).”

ich bin sprachlos. Das soll wohl ein Scherz sein ? Welche Argumentation ? Wir haben doch nun schon mehrfach und ausführlich dargelegt, daß es kein ”astronomisches Argument” gibt !

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Karlsruhe: Unmut wegen Urteil um den Teilchenbeschleuniger LHC am CERN

[…]
Ob die Entscheidung ohne Anhörung unabhängiger internationaler Experten richtig war, darf bezweifelt werden. […]

http://www.firmenpresse.de/pressinfo177043.html

—-
Die neuesten kritischen Studien wurden erst vor wenigen Tagen (vor-)veröffentlicht und könnten in das Urteil mit Sicherheit nicht mehr einfließen:

“Black Hole Production at the LHC: A Review of the Risks.”
http://www.risk-evaluation-forum.org/LHCrisk.pdf

“Overall Assessment

The beginning of this section summarized the present uncertainties about whether black holes are stable or radiate, how fast they might radiate, and whether they might be charged or must all be neutral. Given these uncertainties, a reasonably cautious approach would be to avoid black hole production if even one of these cases carries an unacceptable risk. The above review has shown, however, that almost all of these cases pose unacceptable risks to the planet. In such a situation, there can be little doubt that black hole production at the LHC would be an unacceptable and irresponsible risk.”

AССELERATOR LHC: “NEW CHEMISTRY”. The review of not considered risks.
http://www.sciteclibrary.ru/eng/catalog/pages/10193.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

FAZ:

[…]
Dass durch den Beschleuniger 300 bis 400 schwarze Löcher entstehen und im Innern der Erde bleiben, sowie diejenigen, die die Erde verlassen, zur Sonne fliegen und sie vernichten würden, hat schon das Kölner Verwaltungsgericht nicht zum Handeln bewegen können. Das gelte sogar dann, wenn man den Grad der „gefahrbegründenden Wahrscheinlichkeit“ umso geringer ansetze, je größer und folgenschwerer der möglicherweise eintretende Schaden sei - immerhin die Vernichtung der Erde.

Die letzte Instanz: das Jüngste Gericht

Auch die Verfassungsrichter halten es nicht für ausreichend, dass die Beschwerdeführerin „Schadensereignisse als mögliche Folge der Versuchsreihe ankündigt und diese Ankündigung damit zu begründen sucht, dass sich die Gefährlichkeit der Versuchsreihe eben in den von ihr für möglich gehaltenen Schadensereignissen manifestiere“. Das hinzunehmen hieße, Strategien zu ermöglichen, „beliebige Forschungsanliegen durch entsprechend projektspezifische Warnungen zu Fall zu bringen“. Auch die Größe des vermeintlichen Schadens erlaube keinen Verzicht auf die Darlegung, dass ein wenigstens hypothetisch denkbarer Zusammenhang zwischen der Versuchsreihe und dem Schadensereignis besteht. Und wenn die Klägerin doch recht haben sollte? Dann ist wohl das Jüngste Gericht zuständig.

http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E5F2BE9D2CE88471AACF43CD83635BDE4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Einige Gedanken - im Nachgang zur deutschen Rechtssprechung

Bei allem gebotenen Respekt vor dem höchsten deutschen
Gericht muss dennoch die n a c h f o l g e n d e
Aktualität neuerer Erkenntnisse, welche nach dem Zeitpunkt
der Rechtssprechung sich ergeben, für das schlussendliche Handeln
in einer Sicherheitsfrage Gültigkeit haben.

Das Gericht wird impliziert haben,
dass die Sicherheitsanalaysen einen
Prozess darstellen und keinesfalls einen statistisch abgeschlossenen
Inhalt haben können, solange die LHC-Experimente zu unerwarteten
Überraschungsmomenten, welche wissenschaftlicherseits
erwartet werden, führen können.

Wissenschaftlich anerkannt ist, dass es in der
Realität ein Risiko mit dem
mathematisch exakten Wert Null nicht geben kann - voll
in Übereinstimmung mit der Lebenserfahrung.

Sollten gewisse, gefahrenaufzeigende Experimentierergebnisse
sich ergeben, werden die LHC-Wissenschaftler das Experiment
von sich aus bereits unterbrechen - darf man vorhersagen;
dabei spielt ein Schwellwert - ein tatsächlicher Risikowert
ungleich Null - eine maßgebliche Rolle;
dieser wurde bislang jedoch an keiner Stelle diskutiert und
offengelegt. - Stattdessen wird von CERN simplifizierend gesagt,
CERN akzeptiere keinerlei Risiko.

Da es kein mathematisch exaktes Nullrisiko geben kann —
welcher sehr kleine, minimale Wert eines Weltrisiko darf
nicht überschritten werden ?
Welche Risikowerte bedingen welche notwendige Gegenmaßnahmen
im LHC-Experiment ?

CERN behauptet zwar ein nullwertiges Risiko; diese Behauptung gelingt
in der Gefahrenanalyse (LSAG-Report) aber nur dadurch,
dass die Signifikanzwerte der benutzten und
zugrundeliegenden wissenschaftlichen Aussagen nicht systematisch
in die vorliegenden Untersuchungen (LSAG-Report) aufgenommen wurden
und nicht in die Schlussfolgerungsketten einfließen, d.h.
einfach unausgewertet bleiben.

Der LSAG-Report vermeidet die Analyse einiger bestimmter grundsätzlichen
Irrtumsmöglichkeiten -
für ein Sicherheitsgutachen der vorliegenden globalen Bedeutung
leider ein unmöglicher Zustand!

Offenkundig fehlen Regularien in der Ausübung von
Wissenschaft, welche z.B. grenzwertige Physikexperimente
aus den trüben Räumlichkeiten einer bestimmten Willkür oder einer
falsch verstandener Forschungsfreiheit hieven können. Dies
gilt dringlich heute und erst recht für die Zukunft der Collider-Physik.

Diese Regularien, internationaler Art, - ähnlich wie im Umgang
in der Nukleartechnologie üblich - sind jetzt eiligst erforderlich.

Die Teilchenphysik mit Höchstenergieexperimenten überschreitet
eine neuartige Grenze -
die LHC-Kritiker machen darauf weltweit aufmerksam.

Neuere Erkenntnisse zum aktuellen LHC-Experiment liegen mit den
jüngst beschriebenen Auslassungen,
die den Autoren Giddings und Mangano vorgehalten wurden, vor
- sh. Seite 274 in “Black Hole Production at the LHC:
A Review of the Risks.”
http://www.risk-evaluation-forum.org/LHCrisk.pdf .

Es besteht aktueller konstruktiver Handlungsbedarf - mag man dies zuerst und
schnell in den Reihen der beteiligten CERN-Wissenschaftler
erkennen - dies ist dort schwer, weil man den Sinn eigener
Lebenswerke nachfragen muß - dennoch aber möglich und notwendig.
Das Ergebnis wird ein Aufleben der Theoretischen Physik
und der Teilchen-Astrophysik sein.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 9, 2010 at 1:11 pm

Zahlreiche Nachrichtenagenturen und deutschsprachige Medien berichten derzeit in Kurzmeldungen über den nicht zur Entscheidung angenommenen Eilantrag betreffend CERN / LHC vor dem Deutschen Bundesverfassungsgerichtshof:

Deutsches Höchstgericht hat keine Angst vor schwarzen Löchern
09.03.2010 | 12:23 | (DiePresse.com)

Das deutsche Verfassungsgericht hat eine Beschwerde gegen das CERN abgewiesen. Eine Klägerin wollte die deutsche Regierung dazu bewegen, die Experimente mit Elementarteilchen abzuwürgen.

Die deutschen Verfassungsrichter haben offensichtlich keine Angst vor Schwarzen Löchern. Sie nahmen jedenfalls eine Verfassungsbeschwerde gegen Versuchsreihen am europäischen Teilchenforschungszentrum CERN nicht zur Entscheidung an.
[…]
http://diepresse.com/home/science/545137/index.do?from=gl.home_wissenschaft

Cern
Endzeitstimmung vor Gericht
09.03.2010, 12:02

[…]
Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde einer Frau zurückgewiesen, die aus Angst vor dem Weltuntergang ein physikalisches Experiment im Teilchenbeschleuniger LHC in Genf verbieten lassen wollte.
[…]
Den Experten zufolge könnten bei dem Experiment mit geringer Wahrscheinlichkeit kleine Schwarze Löcher entstehen. Die wären nach überwiegender Meinung allerdings so klein, dass sie im Moment ihrer Entstehung schon wieder zu Energie zerstrahlen, oder zu klein, um Materie ansaugen zu können.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/224/505424/text/

Erläuterung siehe unten!

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 9, 2010 at 12:53 pm

CERN LHC lawsuit was not accepted for decision by German Constitutional Court

The German Institutional Court today has refused to accept an appeal for interim measures to limit LHC energies at 1 TeV per beam. This means that the case was not accepted for decision by the court and that it is confident with a lower court’s negative decision. This time the judges’ argumentation does not seem to be about jurisdiction. In the argumentation of the court it says the plaintiff (a female German citizen living in Switzerland) “beyond her general mistrust towards physical laws could not demonstrate why there is a threat of destruction of the Earth.”

This is astonishing because the case included physical descriptions of the risks. Now it seems like the court would have needed more physical expertises.

Over all, the refusal of the German Constitutional Court could increase the chances of complaints on international level because national remedies are exhausted. Also other complaints on national level are still possible.

Nevertheless, the CERN member states have got the duty to ensure citizens’ safety. This does not function if they only rely on the argumentation of the operator CERN and on courts’ decisions in favour of this argumentation.

Currently many news agencies and media report shortly about the refusal, for example:

http://www.focus.de/panorama/welt/cern-experiment-verfassungsrichter-glauben-nicht-an-apokalypse_aid_487931.html

An important critical article in the “New Scientist” by a legal professor on the LHC case recently has raised much interest:

NEW SCIENTIST:
“CERN on trial: could a lawsuit shut the LHC down?”
17 February 2010 by Prof Eric E. Johnson
http://www.newscientist.com/article/mg20527485.700-cern-on-trial-could-a-lawsuit-shut-the-lhc-down.html

Within the last days, two new critical studies appeared concerning possible global risks at the LHC:

“Black Hole Production at the LHC: A Review of the Risks.”
http://www.risk-evaluation-forum.org/LHCrisk.pdf

“Overall Assessment

The beginning of this section summarized the present uncertainties about whether black holes are stable or radiate, how fast they might radiate, and whether they might be charged or must all be neutral. Given these uncertainties, a reasonably cautious approach would be to avoid black hole production if even one of these cases carries an unacceptable risk. The above review has shown, however, that almost all of these cases pose unacceptable risks to the planet. In such a situation, there can be little doubt that black hole production at the LHC would be an unacceptable and irresponsible risk.”

AССELERATOR LHC: “NEW CHEMISTRY”. The review of not considered risks.
http://www.sciteclibrary.ru/eng/catalog/pages/10193.html

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time March 9, 2010 at 7:10 am

Today they’ll try 1.2 TeV per beam.
http://lhc-commissioning.web.cern.ch/lhc-commissioning/news-2010/Commissioning-outline-20100308.pdf

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 8, 2010 at 8:57 pm

It is very problematic that new extremely exotic events at US accelerator RHIC - already at much lower than the planned LHC energies - are mostly reported with applause, without thinking about or mentioning possible risks - though some journalists raise eye brows, be it ironically:
http://www.theregister.co.uk/2010/03/05/negative_strangeness/

Some critics argue: Compared to black holes, other scenarios are even more underestimated, especially at the energy level as planned for the next two years at the LHC. In a critical view, the latest actions at RHIC rather demonstrate that it is possible that physicists might be very close to a dangerous point already. The weak cosmic ray argument is even much less suitable for heavy particle collisions and the strangelet scenario. This describes a possibly unstoppable chain reaction of strange quarks (set free in particle collisions) converting ordinary matter into extremely dense strange matter.

For example:
http://www.cerntruth.com/

Heavy particle collisions at the LHC at unprecedented energies are currently planned for autumn this year.

Presently, there is not even an external supervision of these possibly most extreme experiments ever conducted.

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Isn’t it amazing, since a few weeks we are we are now operating the LHC and we are faced with a wave of Earthquakes.

Usually Seismologists would deny that any earthquake is linked to another, unless its an aftershock in the same region. However, now scientists speak of unorthodox “Fernwirkung” or remote affects.

I was thinking that in the Quantum World, which the LHC seeks to explore, we have proven “non-local effects”, whereby particles which could theoretically be as far away as another galaxy could influence each others state without any apparent force working between them.

Such non-local connections serve string theorists as indication for other dimensions through which forces could be transmitted.

Anyhow, are all these earthquakes just coincidences?

Not so, some bloggers from “achtphasen” think, where I found attached link.

I could subscribe to the idea that the operation of various colliders over the past decades could have significantly polluted the Earth’s core already with “mutant” or strange lumps of matter giving rise now to more Earthquakes etc.

I think insurance companies, ie the big re-insurers, should take note. They might be paying for the folly of mad scientists.

http://www.achtphasen.net/index.php/2010/03/02/p1546

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 8, 2010 at 8:16 pm

Möglichkeit für kritische Fragen:
—–

Öffentlicher Abendvortrag

Datum: Mittwoch, 17.03.10, 20:00 Uhr, Aula, Hauptgebäude
Sprecher: Prof. Dr. Norbert Wermes, Universität Bonn

“Mikro- trifft Makrokosmos – mit dem Large Hadron Collider auf der Suche nach Antworten auf fundamentale Fragen”

http://bonn10.dpg-tagungen.de/veranstaltung/abendvortrag.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 8, 2010 at 5:40 pm

There was another incident at the LHC yesterday. This blog followed it:

http://www.lhcportal.com/Forum/viewtopic.php?f=3&t=359&start=75

02:49 Fire brigade . electrician piquet . radio protection piquet . G.H in point 7 for access.
Switchin OFF RF

02:50 We have closed the vacuum valves of the machine .except the ones between the MKIs.. we have switched OFF all the magnets. the RF.

03:03 BIC communication lost in U7

———
Apparently the problem could be fixed.
Current status:

“Sector dependent: Recovery

Pre cycles ongoing
Beam planned for 18:00″ [MET]

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Comment from W.Hohn
Time March 7, 2010 at 8:49 pm

Gedanken zur Zeit 100307
Selbstverständlich habe ich alle auf dieser Seite eingebrachten Artikel gelesen, verstanden, bin den Links gefolgt und werde dies auch weiterhin tun.
Meine Erkenntnis
Keine Kritik, sei sie emotional oder rational, intelligent oder drastisch vorgetragen, hat den Verlauf des Experiments in irgendeiner Form verändern oder gar aufhalten können. Dies wird sich auch in Zukunf nicht ändern.
Die Kubakrise z.B. ist nicht durch Diskussionen über Sinn oder Unsinn einer gegenseitigen Vernichtung abgewendet worden, sondern durch militärische Intervention. Die überirdisch geführten Kernwaffenversuche sind u.a. eingestellt worden, nachdem man erkannt hat, dass der nukleare Fallout um die ganze Welt gewandert ist und zu einer weltweiten Verseuchung geführt hat.
Meine Überzeugung:
Eine umgehende Beendigung des Experiments ist nur durch nationales, internationales polizeiliches, militärtisches oder intelligentes direktes physisches Eingreifen erreichbar.

Die Energieversorgung der Anlage müßte umgehend dauerhaft abgeschaltet werden. Der Zutritt der Mitarbeiter zu den Betriebsanlagen müßte umgehend dauerhaft unterbunden werden. Sämtliche finanziellen Mittel müßten umgehend eingestellt werden. Es dürften ab sofort keine Löhne und Gehälter mehr ausgezahlt werden. Die Anlage bleibt so wie sie ist und wird z.B. in das Weltkulturerbe aufgenommen und unseren Kindern und Enkeln als warnendes Beispiel präsentiert für absurde Experimente mit der theoretisch möglichen Gefahr einer totalen Selbstvernichtung.
Zuletzt noch ein wenig Sarkasmus:
Es treffen sich im All zufällig ein mageres und ein dickes schwarzes Loch.
Das kleine Loch staunt: „Mensch hast du aber Glück gehabt, wo es doch in letzter Zeit immer weniger zu fressen gibt!“
Das dicke Loch antwortet: „Falsch! Ich bin nur schon viel länger unterwegs als Du!“

W.Hohn

Ende.doc

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 7, 2010 at 7:08 pm

There are now already 222 comments on the important article by Prof. Eric Johnson in the “New Scientist”, one example:

Too Big To Fail?
Tue Feb 23 15:22:02 GMT 2010 by Richard

As a physicist, I am dismayed that only fragments of the for-and-against arguments have been trickling down through the media. First I saw the complaints about possible black holes, and was concerned. Then I saw rebuttals (that cosmic rays deliver energetic events of the same magnitude all the time), and I felt like the complaints were obviously silly. Now I hear that there is a serious problem with the cosmic-ray argument (any black holes that might be created by cosmic rays have a massive net momentum, so they would pass through the Earth before accreting any material from the planet).

Heavens above! If these issues are so poised on a knife edge that the story changes from month to month, the question is too close to call. And if the question is THAT close, you stop what you are doing and wait until you can get better information. Isn’t that obvious?

Right now, there is only one thing that is as clear as daylight. The decision is being massively biased by the momentum of the project: the LHC is such a gigantic project that the idea of catastrophic side effects cannot be ALLOWED to be true.

In other words, the LHC is too big to fail. Real world scientific uncertainties must not be allowed to intrude. A classic case of groupthink and confirmation bias, as the author of the article says.

I was a supporter. Now I am not. Issue the injunction. (And to my fellow physicists: sorry, but the research can wait).

—-
http://www.newscientist.com/article/mg20527485.700-cern-on-trial-could-a-lawsuit-shut-the-lhc-down.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 7, 2010 at 1:13 pm

Another new critical paper was just published on Risk Evaluation Forum. It is a comprehensive critique of the Giddings and Mangano safety paper, which is the central document claiming safety of the world’s biggest particle accelerator.

This is a pre-release because time is short. The paper appears very complete and seems to provide an impressive critique:

“Black Hole Production at the LHC: A Review of the Risks.”
http://www.risk-evaluation-forum.org/LHCrisk.pdf

Abstract

This report reviews the potential risks associated with black hole production at the LHC. In TeV-scale gravity scenarios, the creation of black holes is expected from LHC collisions. Significant uncertainties remain about whether such black holes would radiate, and if so, how quickly. It is also not known whether such black holes would be charged, or whether they must all be neutral. The different possible scenarios are associated with different risk profiles, but in almost all cases there are considerable potential risks associated with producing black holes at an Earth-bound collider. Even under the favourable assumption that black holes rapidly radiate, no bound has been established on the potentially catastrophic environmental effects of the remnants which could be left at the end of the initial radiative phase. Similarly, no bound has been shown for the possible effects of charged stable black holes with masses greater than 7 TeV. In the case of neutral stable black holes, calculations published by CERN predict the premature destruction of the Earth in several cases. Attempts to rule out these risks based on the existence of specific massive and ultramassive white dwarfs are limited by significant uncertainties in the available data and the proposed accretion model. Bounds based on the existence of neutron stars are even weaker, since their powerful magnetic fields protect them from the direct effects of ultrahigh-energy cosmic rays, and the alternative constructions proposed by CERN are limited by the lack of sufficient evidence to justify those arguments. The only significant safety factor would be if TeV-scale gravity is not realized and black holes are not produced at the LHC.

Overall Assessment

The beginning of this section summarized the present uncertainties about whether black holes are stable or radiate, how fast they might radiate, and whether they might be charged or must all be neutral. Given these uncertainties, a reasonably cautious approach would be to avoid black hole production if even one of these cases carries an unacceptable risk. The above review has shown, however, that almost all of these cases pose unacceptable risks to the planet. In such a situation, there can be little doubt that black hole production at the LHC would be an unacceptable and irresponsible risk.

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Hier zwei zu zitierende Sätze aus dem neuen Fachpapier
- BLACK HOLE PRODUCTION AT THE LHC:
A REVIEW OF THE RISKS -
(313 Seiten stark), welches sich u.a. mit den astrophysikalischen Implikationen (ggf. künstlicher) mikrokleiner Schwarzer Löcher auseinandersetzt:

1.) S. 274:
“The case of neutral slowly radiating black holes, and all the other cases of radiating black holes
(cases 3, 4, 5, 7, 8, 9, and 10), have not been addressed in the GM paper, either through a
theoretical analysis of the expected accretion rates, or through astrophysical safety arguments.”
Anmerkung: Der Autor weist hier offensichtlich auf erhebliche Auslassungen in
der Expertise von Giddings und Mangano hin.

2.) S. 274:
“On the whole, the production of neutral stable black holes at the LHC should be considered an unacceptable risk.”
Anmerkung: Der Autor hat somit n i c h t akzeptable Risiken erkannt.

Möge die neue Expertise schnell ein
Nachdenken und ein Umdenken erreichen -
im Sinne einer umfassenden, erweiterten Analyse zu den Risikofaktoren.

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time March 7, 2010 at 10:44 am

My commentary to the article “RHIC nets strange antimatter”,
http://physicsworld.com/cws/article/news/41917
Proton, p = (uud).
Neutron, n = (udd).
Lambda, l = (uds).
Antiproton, p~ = (u~u~d~).
Antineutron, n~ = (u~d~d~).
Antilambda, l~ = (u~d~s~).
Hypertriton, T = (pnl).
Antihypertriton, T~ = (p~n~l~).

RHIC collides ions. That creates HOT quark gluon plasma.
Now LHC collides protons. In non-central inelastic collisions it can tear out of a Dirac sea a COLD crystals of strange matter and antimatter:

p + p = p + p + N(uds) + N(u~d~s~).

N is a number of lambda and antilambda in “strange nucleus or antinucleus”.
The number of nucleons in usual matter is limited, because of electric repulsion between protons. The periodic system is limited by uranium.
The number of lambda (strange nucleons) in strange matter can be not limited and it is possible that neutron stars are in fact are big strange nuclei.

The strange matter can transform a usual matter into strange matter because under big N the binding energy per nucleon in strange nucleus is bigger than in usual matter under the same number of nucleons.

The binding energy can be find through the mass differences of nucleons in free state and inside the nucleus.

Usual matter:

Mass of a free proton is 938.272 MeV/c^2.
Mass of a proton in deuteron is several MeV/c^2 less.
Mass of a proton in He is several MeV/c^2 less.
Mass of a proton in C is several MeV/c^2 less.
Mass of a proton in Fe is several MeV/c^2 less, and minimal.

These mass differences say us about binding energy.

Strange droplet consisting of a several (uds) is unstable and decay.

The mass of free lambda is 1116 MeV/c^2 and is almost 200 MeV/c^2 bigger than the mass of free proton or free neutron.
This is the cause of lambda decay.
Some authors said that strange nucleus, consisting of 10 lambdas, can be stable.
The binding energy of one lambda in big strange nucleus can be, for example, of about 500 MeV/c^2.
That means that strange nucleus can grow transforming usual nuclei into strange ones.
The value 500 TeV, as a binding energy of (uds) in a strangelet N(uds), can easily be received from comparison with the rest energy of kaons K+ and K0, which are correspondingly 493 MeV and 497 MeV.
Kaons (K+=us~; K0=ds~) can be side products, occurring at the time of proton (p=uud) and neutron (n=udd) capture by strange matter N(uds):
N(uds) + p = (N+1)(uds) + K+ = (N+1)(uds) + e+ + 500 MeV.
(N+1)(uds) + n = (N+2)(uds) + K0 = (N+2)(uds) + 500 MeV.



Extremely powerful explosion.
This explosion has specific energy output, which is hundred times bigger than under the nuclear explosion.

By the way, at the time of November-December collisions there were more Kaons output that it was theoretically predicted. That means that we are very close to creation of this dead droplet, which can transform the whole Earth into 10-meterr lump of strange\dead matter.
Space observations says us that periods of pulsars are almost do not change. That means that strange matter is very stable.

Read about strange matter, strangelets, and strange stars in Wikipedia. I think that our civilization is crazy. From one hand, it already knows about a deadly dangerous strange matter; from the other hand, it tries to create that dead droplet at colliders. I do not understand you, people. I wish you to become mentally healthy and STOP all powerful colliders.

At LHC two COLD crystals can be created from Dirac’s quark sea. That is absolutely different state. That is not hot quark gluon plasma, but cold crystals, torn out of Dirac’s quark sea. Density of those crystals can be hundred times bigger than the density of nuclear matter and by hundred millions times more than the density of usual solid matter.

Strange crystal, which can be made tomorrow at LHC, can kill us all.
p + p + 2*3.5 TeV= 6000(usd) + 6000(u~s~d~)

Strange crystal 6000(usd) is extremely stable and deadly dangerous! This is a droplet of strange matter, embryo of a “neutron star”. The whole Earth can be transformed into such strange matter in a 1000 of seconds or slightly more.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 6, 2010 at 9:36 pm

Prof. Otto E. Rössler: “Ein Hilferuf an die ganze Welt”
http://www.achtphasen.net/index.php

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 6, 2010 at 4:42 pm

Thanks to Jim Tankersley ( www.LHCfacts.org ) for recommended fixes in [brackets] in the conclusion of a very interesting new paper, which was quickly translated and is not perfect in its English by now:

Vasily Sokolov:

AССELERATOR LHC: “NEW CHEMISTRY”. The review of not considered risks.

http://www.sciteclibrary.ru/eng/catalog/pages/10193.html

(A Pdf. version is available.)

Conclusions [here including recommended fixes]:

1. There are no high [energy limits] in physics and [] self-[imposed] restrictions in experimental activity [do not exist]. That’s why dangerous limits in this sphere should be established legislatively.

2. Сolliders with parameters “the stream density” and “luminosity” don’t have any remote terrestrial analogues.

3. There are no analogues of colliders in nature.

4. Experiments on colliders with the mechanism of collisions differ from the similar natural phenomena. Nature does not set up “LHC-experiments”. It is not necessary to expect any naturalness from what is not present in nature. That’s why there is no guarantee of safety of experiments on colliders.

5. Colliders by a principle of the action possess the greatest destructive energy.

6. Collision of mini - “black hole” or other exotic object of a microcosm with dust particles is possible in colliders. And it can cause process of transformation of usual terrestrial substance into the unusual one.

7. The probability of neutralization of the rotational moment of short time binuclear clump, as one of the elements of proton protection increases in [new generation] colliders[.]

8. Experiments on colliders can initiate processes with large specific energy allocation.

9. [Collider] chain subnuclear processes [are possible] in which the usual terrestrial substance and vacuum [are] involved.

10. There are no safety systems from dangerous subnuclear processes in colliders.

Thus, colliders, similar to LHC, can cause global danger, like systems of reaction generating extreme processes, which don’t exists in terrestrial conditions.

Recommendations.

1. The problem of global danger of experiments on LHC is actual and requires the further interdisciplinary scientific and technical [study].

2. Parameters of experiments on accelerators of elementary particles should not surpass corresponding parameters of the natural accelerator (space beams - the Earth).

3. To expand powers of the International Atomic Energy Agency (IAEA) to the control of the objects manipulating with subnuclear energy.

4. To accept the 100-year-old moratorium on extreme physical experiments before finding-out [all] dangerous aspects of this scientific and technical activity.

5. As a scientific discipline, physics of high energy should be limited to astrophysics (detecting of space beams and cosmology phenomena). Scientific activity is extremely necessary in this direction in respect of revealing cosmology threats, and besides is absolutely safe.

[Reply]

Mad Scientist Reply:

“4. Experiments on colliders with the mechanism of collisions differ from the similar natural phenomena. Nature does not set up “LHC-experiments”. It is not necessary to expect any naturalness from what is not present in nature. That’s why there is no guarantee of safety of experiments on colliders.”

Exactly.

The cosmic ray argument concerning LHC safety is of misleading logic like this:

Nuclear fission is principally not dangerous. Uranium does exist naturally on the whole Earth. In a single cubic metre… Since Earth exists, nature has conducted 10 [magnitude] x nuclear fission processes. This is a 1 with xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx zeros. This shows in advance that nuclear fission principally cannot be dangerous.

GERMAN:

Die Logik im „cosmic ray argument“ betreffend die Sicherheit des LHC ist ähnlich absurd und irreführend, als würde man behaupten, Kernspaltung sei prinzipiell nicht gefährlich: Auf der ganzen Welt kommt Uran völlig natürlich vor. In einem einzigen Kubikmeter… Seit dem bestehen der Erde sind bereits 10 hoch x Kernspaltungsprozesse abgelaufen. Das ist eine 1 mit xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx… Nullen… Dies beweißt von vornherein, dass Kernspaltung nicht gefährlich sein kann.

—-
Exemplarisches zum “cosmic ray argument” auf dieser Homepage der laufenden pro LHC Wanderausstellung:
http://weltmaschine.de/
Sicherheits-”Resümee”:
http://www.weltmaschine.de/cern_und_lhc/lhc/sicherheit_am_lhc/e60/e71/e153/e864/Ringwald_Zerwas.pdf

—–
In the chapter:
“The enriched uranium-235 and natural radioactivity“
http://www.sciteclibrary.ru/eng/catalog/pages/10193.html#_Toc243671231
of the paper above Vasily Sokolov gives an interesting comparison to the cosmic ray argument.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 6, 2010 at 2:49 pm

Concerning strange news from RHIC:
http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=heavy-antimatter-created-in-go

New article:

‘Negatively strange’ antihypermatter made out of gold
Atomsmash boffins’ reverse alchemy bizarro-stuff triumph

http://www.theregister.co.uk/2010/03/05/negative_strangeness/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 6, 2010 at 1:35 pm

Austrian quality newspaper “Die Presse” reports about a physicists’ congress in the Alps and interviews nobel prize winner Gerard ‘t Hooft:

“Phisics: Black Holes for the complete model”
——–

Physik: Schwarze Löcher für das vollständige Bild
05.03.2010 | 18:40 |

In Schladming treffen sich alljährlich Physiker aus aller Welt zur „Winterschule“. Heuer kam auch Nobelpreisträger Gerard ‘t Hooft. „Die Presse“ sprach mit ihm über Naturgesetze und den LHC in Genf.

http://diepresse.com/home/science/544517/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

[…]
Die Frage, wie die Gravitation, die durch die allgemeine Relativitätstheorie beschrieben wird, in diesen Rahmen passt, widersetzt sich allerdings allen Bemühungen der Physiker. ‘t Hooft versucht, sich der Frage zu nähern, indem er einen extremen Zustand der Materie betrachtet: schwarze Löcher. Warum gerade Schwarze Löcher? Sie sind ja nicht gerade der Mittelpunkt unserer Erfahrung. „Wir können sie nicht ignorieren– sie sind mögliche Lösungen der Gleichungen, die, wie wir glauben, unsere Welt beschreiben. Und wenn wir uns vorstellen, wie sich Schwarze Löcher verhalten, können wir eine Menge lernen“, erklärt ‘t Hooft. „Wenn wir verstehen, wie Schwarze Löcher funktionieren, verstehen wir vielleicht, wie andere Formen der Materie funktionieren. Und am Ende sehen wir womöglich das vollständige Bild.“ Das Ziel ist eine Theorie der Quantengravitation, eine der großen ungelösten Fragen in der Physik.
[…]
Experimentelle Überprüfung der Konstanz der Konstanten könnte nebenbei die Grenzen der Relativitätstheorie aufzeigen, die (wie andere Theorien) darauf setzt, dass die Naturgesetze – respektive die Konstanten – zu allen Zeiten gleich sind.
[…]
Was sagt ‘t Hooft zur Angst davor, dass im LHC ein Schwarzes Loch entstehen könnte? „Das ist sehr unwahrscheinlich, aber möglich. Wenn, dann wird es augenblicklich wieder zerfallen. Das sagen die anerkannten Theorien.
[…]
Immer wieder deutet sich die Idee von einer vollständigen Beschreibung der Materie an. „Die meisten von uns glauben, dass es sehr grundlegende Gesetze der Natur gibt“, meint ‘t Hooft: „Ob wir sie finden können, muss die Zukunft zeigen. Zumindest möchten wir so nahe wie möglich kommen.“ Als er schließlich in seinem Vortrag andeutet, man könnte möglicherweise schwarze Löcher und Elementarteilchen als zwei Seiten desselben Konzepts betrachten und damit Gravitation und Quantenwelt vereinen, wirft ein gewitzter Zuhörer ein: „Das wäre dann wohl das Ende der Physik.“
[…]

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

48. Internationale Universitätswochen für Theoretische Physik

Schladming, Styria, Austria, 27 February - 6 March 2010

http://physik.uni-graz.at/itp/iutp/iutp_10/index.php?sf=15

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 5, 2010 at 12:46 pm

Strange news from RHIC.

http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=heavy-antimatter-created-in-go

March 4, 2010 |

Heavy antimatter created in gold collisions
Most massive antimatter nucleus yet identified in particle experiments.

[Reply]

Ivan Gorelik Reply:

By the way, look my formulae, which were written before this article was published:

Creation:
p + p + 1000 TeV = p + p + N(usd) + N(u~s~d~).

N(usd) - strange droplet.
N(u~s~d~) - strange antidroplet.

N(u~s~d~) will annihilate with matter.

N(usd) will ruin the Earth like these:

N(uds) + p = (N+1)(uds) + K+ = (N+1)(uds) + e+ + 500 MeV.
(N+1)(uds) + n = (N+2)(uds) + K0 = (N+2)(uds) + 500 MeV.

The figure of N(usd) and N(u~s~d~) creation is analogues to my figure of magnetic hole creation.
http://darkenergy.narod.ru/mh4.gif

p + p –> p + p + M.

The difference: instead of magnetic hole, M, imagine N(usd) flying downward and N(u~s~d~) flying upward. Mention also chiral magnetic effect, proved not long ago.

And use Dirac idea for see quarks.
As we can see they can do at RHIC a strangelet (uds) and antistrangelet (u~d~s~) but yet N=1.

The cause is ion collision, 200 GeV, per nucleon, leading to HOT quark gluon plasma.
At LHC there will be proton collision, 3500 GeV per proton. At LHC two COLD crystals can be created from Dirac’s quark sea.

That is absolutely different state. That is not hot quark gluon plasma, but cold crystals, torn out of Dirac’s quark sea. Density of those crystals can be hundred times bigger than the density of nuclear matter and by hundred millions times more than the density of usual solid matter.
Read my coment at “Between the lines: CERN special”
http://physicsworld.com/cws/article/indepth/41820

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

The Quark-Gluon Structure of composite particles like protons, neutrons, pions etc is the DNA of our universe.

A universe, where matter prevails over anti-matter, where entropy moves us forward in time instead of backward, where all physical constants are exactly as they ought to be to enable life (anthrophic principle).

To tamper with its DNA is as unethical and against nature as, lets say, stem cell research is according to the church.

Collider experiments pose a bigger security risk than all Bin Ladens, Ahmedinejads and Kim Jong-ils of this world combined.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Comment: “I don’t like this approach to physics either. The RHIC gold ion fusion experiments as you may have heard recently, have produced 2 new results: Hot Quark Soup (Quark-Gluon Plasma) and now some heavy antimatter. All this at collisions of only 200 GeV.

Collisions of lead ions at ALICE and also at CMS will go as high as 1150 TeV. First LHC lead ion collisions are scheduled for later this Fall, running for a full month. Energies for this stage not yet announced.”

[Reply]

Comment from badhofer
Time March 5, 2010 at 9:02 am

In der Antike war man der Meinung, alles ist ein Kampf zwischen den Gestirnen und so hielt man die Gestirne für Götter. Im Mittelalter war man der Meinung, alles ist ein Kampf zwischen Gut und Böse und man ordnete Gut und Böse in verschiedene Religionen ein. In der Neuzeit war man der Meinung, alles ist ein Kampf zwischen Licht und Schatten und man forcierte die Wissenschaft. Alles ist jedoch nur ein Kampf zwischen 0 und 1

Alles ist nur ein Kampf zwischen -
dem Vakuum (NULL) und seinem Fehler (EINS)

Durch unsere gemeinsame Einsicht,
(der “denkenden Anordnung” von NULL und EINS in uns)
sich gegenseitig nicht aus der Welt schaffen zu können,
vollendet sich das Sein“
http://www.physik.as

[Reply]

Comment from Mad Scientist
Time March 5, 2010 at 3:16 am

God Particle or Black Holes? What are CERN boffins going to find?

Do you also sometimes consider the whole mankind to be hopefully not uncurably crazy? You should. Environmental pollution proves this nasty homo sapiens habit.

Big Bang on Earth? Will we manage to do so?

Don’t worry, the worst case is a strangelet or a tiny black hole - disolving within a very short time - as far as we know it.

But this is real. Note that as an early 2010 headline of a well known nature magazine:

LHC Restarted: Half-Power Run Is Full of Potential

http://news.nationalgeographic.com/news/2010/03/100303-lhc-large-hardron-collider-restart-big-bang/

“God Particle” Proof Possible, Even at Half Power?

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time March 4, 2010 at 11:01 am

Ein lange währendes Moratorium für
Physik-Experimente, welche stark wie die Urkräfte an die Grenzen des
Kosmos aktiv rühren - der Sinn, das Gespür für eine solche
gefahrenabwendende Selbstbeschränkung mag
abhanden kommen, wenn man
unter Leistungsstress stehend allzu sehr
technisiert und formalisiert denkt und zudem
ein bestimmter Erfolgsdruck und Forschungseuphorie erlebbar wird.

Erst recht verständlich wird die Forderung
nach einem Moratorium,
wenn deutlich wird, dass
etliche vorhandene Beobachtungsresultate
n i c h t ausreichend genau im Rahmen der Messgenauigkeiten
von den bereits existierenden Theorien
wiedergegeben werden. Eine logische
Konsequenz wäre demnach die Forderung, die
bereits bestehenden Theorien v o r Extremexperimenten
zunächst einmal weiter zu entwickeln.

Spezielle, nicht ausreichend verstandene, in die Theorie noch voll zu integrierende Beobachtungsdaten existieren,
auch Alternativtheorien gibt es,
so dass j e t z t
die Theoretische Physik
genau so wie empirische Astrophysik v o r weiteren hochenergetischen Extremexperimenten gefragt ist.

(sh. dazu auch “The world without the Higgs” -
http://nohiggs.wordpress.com/ - hier
wird u.a. über die Qualitäten real vorhandener
Physik nachgedacht.)

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

One of the questions, which CERN asks prominently on its website of the ALICE Experiment is:

“What happens to matter, when it is heated to 100,000 t i m e s the temperature of the sun ?”.

It’s a good question, indeed. I would also like to know this. Unlike CERN, however, the critics would like to look at the possible range of answers b e f o r e the experiment begins.

Quarks, for instance, have never been observed outside protons and neutrons. Unlike most of the other particles, which decay in a billionth or trillionth (or less) of a second, protons have a Mean Life Time of 10^25 years !

This means each proton has been “created” to live as long as the universe does.

Now, m e l t i n g p r o t o n s at extreme temperatures until its quarks come out, is a first not only for mankind but for the entire universe.

It could destabilize our own biosphere (please allow me this kind of speculation, since most of models of new physics are also just speculation)

If this is not absolute Scientific Madness, then what is ?

[Reply]

Comment from badhofer
Time March 3, 2010 at 10:25 pm

Nichts kann fehlerfrei sein!
Auch der LHC nicht.
http://www.physik.as

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 3, 2010 at 3:53 pm

A new critical study was just sent to LHC Kritik by Vasily Sokolov:

AССELERATOR LHC: “NEW CHEMISTRY”. The review of not considered risks.

http://www.sciteclibrary.ru/eng/catalog/pages/10193.html

(A Pdf. version is available.)

Conclusions

1. There are no high energies in physics and branch self-restrictions in experimental activity are not supposed. That’s why dangerous limits in this sphere should be established legislatively.

2. Сolliders with parameters “the stream density” and “luminosity” don’t have any remote terrestrial analogues.

3. There are no analogues of colliders in nature.

4. Experiments on colliders with the mechanism of collisions differ from the similar natural phenomena. Nature does not set up “LHC-experiments”. It is not necessary to expect any naturalness from what is not present in nature. That’s why there is no guarantee of safety of experiments on colliders.

5. Colliders by a principle of the action possess the greatest destructive energy.

6. Collision of mini - “black hole” or other exotic object of a microcosm with dust particles is possible in colliders. And it can cause process of transformation of usual terrestrial substance into the unusual one.

7. The probability of neutralization of the rotational moment of short time binuclear clump, as one of the elements of proton protection increases in colliders of new generation

8. Experiments on colliders can initiate processes with large specific energy allocation.

9. In colliders chain subnuclear processes, in which the usual terrestrial substance and vacuum can be involved, are possible.

10. There are no safety systems from dangerous subnuclear processes in colliders.

Thus, colliders, similar to LHC, can cause global danger, like systems of reaction generating extreme processes, which don’t exists in terrestrial conditions.

Recommendations.

1. The problem of global danger of experiments on LHC is actual and requires the further interdisciplinary scientific and technical studying.

2. Parameters of experiments on accelerators of elementary particles should not surpass corresponding parameters of the natural accelerator (space beams - the Earth).

3. To expand powers of the International Atomic Energy Agency (IAEA) to the control of the objects manipulating with subnuclear energy.

4. To accept the 100-year-old moratorium on extreme physical experiments before finding-out of all dangerous aspects of this scientific and technical activity.

5. As a scientific discipline, physics of high energy should be limited to astrophysics (detecting of space beams and cosmology phenomena). Scientific activity is extremely necessary in this direction in respect of revealing cosmology threats, and besides is absolutely safe.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 3, 2010 at 1:29 pm

Neuerscheinung:

“Vom Urknall zum Durchknall
Die absurde Jagd nach der Welformel”

von Alexander Unzicker
Springer Verlag

http://www.vom-urknall-zum-durchknall.de/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 3, 2010 at 1:26 pm

“The World without the Higgs

[…]
During the last 40 years, the Standard Model has been taught as a theory that should not be challenged. The last two generations of physicists in this area were not required to study the deep foundations of this theory, focusing instead on finding new theories based on the model. If the model collapses, only scorched earth would remain: it seems that most of the physicists do not master fundamental tools and are unable to distinguish between True and False. It is unclear how they could recover from this failure.” […]

http://nohiggs.wordpress.com/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 3, 2010 at 12:23 pm

LHC status: “preparing for pre cycle – no beam before 13:00”
Energy: 7864 GeV (?!)
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

Micro Black Holes: Is precaution possible through red shift effects?
“Mini-Schwarze Löcher: Vorsorge möglich dank Rotverschiebung ?”
http://www.stopcern.com/blog1.php/2010/02/28/title-6

“Anti-Atom-Nachrichten” with critical news about the LHC:
http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=21879

Short News:

“CERN - Neuer Störfall verärgert Fachwelt

Erst am Wochenende hatte der Teilchenbeschleuniger am CERN seine Arbeit wieder aufgenommen. Doch nach nur zwei Tagen musste wegen eines Störfalls wieder alles abgeblasen werden.

Wie aus Genf zu hören ist, gab es in einem der Sektoren des Kühlsystems ein gravierendes Problem. Wann die Wiederaufnahme der Versuche erfolgen kann, steht gegenwärtig noch in den Sternen.

Inzwischen werden die Rufe nach einer unabhängigen Expertenkommission immer lauter. Diese soll auch prüfen, ob die geplanten Experimente wirklich ungefährlich sind, wie CERN behauptet.”

http://www.shortnews.de/id/818793/CERN-Neuer-St%C3%B6rfall-ver%C3%A4rgert-Fachwelt

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Energy display now at 450 GeV again..

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 3, 2010 at 6:24 am

Now: “injection probe beam” at 0.45 TeV.
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 2, 2010 at 12:00 pm

No beam at the LHC. Now there are problems with the quench protection system in sector 78:

“roblems with QPS system in S78 - no time estimate for beam”

(scroll down here:)
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

“Neuer Störfall am CERN – Kühlsicherung des LHC zusammengebrochen”

http://www.industrietreff.de/herstellernews167505.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 2, 2010 at 6:29 am

No beam at the LHC - problems with the cooling system, “main quad circuits in sector 78″:

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

—————-
Nature News
Feb 23, 2010

Did design flaws doom the LHC?

Catastrophic failure that caused accelerator shutdown was not a freak accident, says project physicist.

[…]
One senior scientist who helped to build the Large Hadron Collider (LHC) at CERN, Europe’s particle-physics laboratory near Geneva, Switzerland, is claiming that the cause of the delay — a major accident in 2008 — could have been avoided.
“Any technical fault is a human fault,” says Lucio Rossi, a physicist who oversaw the production of the accelerator’s superconducting magnets. In a paper published on 22 February (L. Rossi Supercond. Sci. Technol. 23, 034001; 2010), he concludes that the catastrophic failure of a splice between two magnets was not a freak accident but the result of poor design and lack of quality assurance and diagnostics. The project, he says, will be coping with the consequences for many months to come.
[…]

http://www.nature.com/news/2010/100223/full/4631008a.html

—–
Lucio Rossi 2010: “Superconductivity: its role, its success and its setbacks in the Large Hadron Collider of CERN”
http://www.iop.org/EJ/abstract/0953-2048/23/3/034001/

German: Austrian quality newspaper “Die Presse”:

CERN: Nächster Unfall eingebaut?
24.02.2010 | 18:52 |

http://diepresse.com/home/science/542261/index.do?from=rss

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

“Rossi estimates in his article about 4 months to ‘train’ the magnets to field strength that will contain a 3.5 TeV beam. That does not jive with the ‘New Flash’, since they’ve only been at low field strength thus far, with no apparent ‘training’ anew. […]

I wonder if they will try collisions at incremental increases in energy, rather than going ‘full-tilt’ to 3.5 TeV/beam, risking another magnet failure, missing all the preliminary data, etc. That would appear to be the pragmatic approach, though they likely want to ’squash’ the dissent by a rapid ‘fait accomplis’.”

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 1, 2010 at 2:05 pm

Presently no beam at the LHC. The same sector as last week was warming up.

Scroll down here:
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Comment from Ivan Gorelik
Time March 1, 2010 at 9:56 am

From my post to LHC portal http://www.lhcportal.com/Forum/viewtopic.php?f=14&t=116

I reread the LSAG report once more and found there another error. The binding energy of constituent element of strangelet is not several MeV, as they wrote there, but about 500 MeV. So, all their talks about thermal bath are erroneous. Strange matter is very dangerous!

The value 500 TeV, as a binding energy of (uds) in a strangelet N(uds) can easily be received from comparison with the rest energy of kaons K+ and K0, which are correspondingly 493 MeV and 497 MeV.
Kaons (K+ = us~; K0 = ds~) can be side products, occurring at the time of proton (p=uud) and neutron (n=udd) capture by strange matter N(uds):

N(uds) + p = (N+1)(uds) + K+ = (N+1)(uds) + e+ + 500 MeV.
(N+1)(uds) + n = (N+2)(uds) + K0 = (N+2)(uds) + 500 MeV.

Extremely powerful explosion.

This explosion has specific energy output, which is hundred times bigger than under the nuclear explosion.

By the way, at the time of November-December collisions there were more Kaons output that it was theoretically predicted. That means that we are very close to creation of this dead droplet which can transform the whole Earth into 10-meterr lump of strange\dead matter.
Space observations says us that periods of pulsars are almost do not change. That means that strange matter is very stable.

Read about strange matter, strangelets, and strange stars in Wikipedia. I think that our civilization is crazy. From one hand, it already knows about a deadly dangerous strange matter; from the other hand, it tries to create that dead droplet at colliders. I do not understand you, people.

I wish you to become mentally healthy and STOP all powerful colliders.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time March 1, 2010 at 2:19 am

“stop beam at 0h30 [MET]
cryo intervention
no beam till 12h00 am”

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Ein entsetzter Bürger Reply:

„Kripo Intervention“? Federal police stopped the experiment;-

(Kidding: Or “cryo intervention” means a signal from outa space, proclaiming that more than 2.8 x 2 (collision energy) could have disastrous consequences - and that they have tested it on an uninhabited tiny boring asteroid far offside…)
Excuse my humour on a essentially serious question.

In fact: This is what CERN scientists themselves have already stated: Much more powerful colliders possibly could produce results like the worst imaginable scenarios.

So how energetic is it reasonable to get?
(Who could definately exclude that the LHC is not already powerful enough to be a very dangerous machine? Presently this appears as an open question.)

Who on this planet is aware of this question?
(This has to be posed on a wider ground than presently done.)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 28, 2010 at 6:39 pm

“CERN: Das Urknall-Experiment beginnt wieder”

[…]
Internationale renommierte Kritiker des Experiments befürchten indessen, dass bei den Versuchen ein kleines Schwarzes Loch entstehen könnte, das sich im Erdmantel einnistet, unkontrolliert wächst und schließlich einen Weltuntergang auslöst. Das CERN hat wiederum bereits vor zwei Jahren einen von einer internen Gruppe erarbeiteten Sicherheitsreport veröffentlicht. Darin kommen die Verfasser zu dem Schluss, dass der Teilchenbeschleuniger LHC keine Gefahr darstelle.

Umso überraschender war ein erst vor wenigen Tagen veröffentlichtes Bekenntnis des CERN-Physikers John Ellis. In der Fachzeitschrift PhysicsWorld räumte er ein, dass das Resultat der Sicherheitsstudie im Voraus festgestanden habe. Dies rief international eine Woge der Empörung hervor. Der amerikanische Rechtswissenschaftler Professor Eric E. Johnson von der Universität North Dakota zieht einen treffenden Vergleich: „Würde ein Medikament die Marktzulassung allein aufgrund eines Berichts erhalten, den fünf Mitarbeiter des Pharmaunternehmens geschrieben haben, das dieses Medikament vertreibt, so wäre dies ein Skandal von epischem Ausmaß.“

http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2010-02-28-2015&pc=s02

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 28, 2010 at 4:49 pm

“ONLY” HALF THE BIG BANG
And not enough.

Meanwhile many media have copied this info, originally composed by Swiss news agency sda, then copied by German dpa:
“LHC at Genevan CERN operates again”:

“LHC am Genfer CERN wieder in Betrieb”
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/952809

Important backgroud info is not provided, for example about the current international debate on safety questions:

“New Scientist”:
“CERN on trial: could a lawsuit shut the LHC down?”
17 February 2010 by Prof Eric E. Johnson
http://www.newscientist.com/article/mg20527485.700-cern-on-trial-could-a-lawsuit-shut-the-lhc-down.html

German article: “Schwarze Löcher
Ob sie wissen, was sie tun?”
Von Marcel Hänggi
“Ein US-Rechtsprofessor argumentiert, es müsse vor Gericht geklärt werden, ob das LHC-Experiment am Cern nicht doch ein Sicherheitsrisiko darstelle. Die TeilchenphysikerInnen seien zu befangen, dies zu beurteilen.
[…]”
http://www.woz.ch/artikel/2010/nr07/wissen/18950.html

„Sicherheitsgutachten für Teilchenbeschleuniger LHC nicht neutral“
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicherheitsgutachten-fuer-Teilchenbeschleuniger-LHC-nicht-neutral-935581.html

In the news on top (sda/dpa), further infos are missing about additional costs up to SFR Billions for upgrades in 2012 to run at full energy and insufficiant radiaton protection shields:
http://newshammer.blogspot.com/2010/02/large-hadron-collider-waiting-for.html

Because of technical concerns, it is only going to be half the big bang until the end of 2011…

Summarizing article in German:
“Urknallexperiment und Risiko”
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1048022

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 28, 2010 at 10:43 am

Sonntag, 28 Februar 2010 | 31.08.059

Glaube und Unglaube … Knall und Urknall

http://www.die-politische-buehne.de/

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 27, 2010 at 8:51 pm

“Preparing the machine for injection…”

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Status: “Beam setup - inject and dump”

http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 27, 2010 at 11:30 am

“No beam before lunch”
“Problem on PCs of the triplet access…”

(Delayed from: “No beam before 9h” - Middle European time)

Scroll down:
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC1

Current critical discussion and open law suits neglected by CERN.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 27, 2010 at 9:23 am

“Scrubbing CMS Data At The LHC”
by Alan Gillis

http://newshammer.blogspot.com/2010/02/scrubbing-cms-data-at-lhc.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 26, 2010 at 6:10 pm

Vom Van de Graaff zum LHC
Eine kurze Geschichte der Teilchenbeschleiniger

http://atomphysik-quantenmechanik.suite101.de/article.cfm/vom-van-der-graaff-zum-lhc

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 26, 2010 at 9:45 am

Follow the current debate:

NEW SCIENTIST:

“CERN on trial: could a lawsuit shut the LHC down?”

17 February 2010 by Prof Eric E. Johnson

http://www.newscientist.com/article/mg20527485.700-cern-on-trial-could-a-lawsuit-shut-the-lhc-down.html

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Comment from olaf ciachowski
Time February 26, 2010 at 8:44 am

The infinitely small in our universe is linked to the extremely large:
Widely accepted “inflationary cosmology” prescribes in multi-stage process that a pre-existing “primordial soup” (maybe from an initial big bang inflation of 10^3) was further rapidly expanded by at least a factor of 10^26 within 10^(-35) seconds through repulsive (!) gravity because a zero-point field jumped into gear through quantum fluctuations. The candidate for such a field is the Higgs-Field.

The quark gluon plasma in the collision chambers seems to resemble the above mentioned “primordial soup”. At what energy level will the zero-point field jump into action ?
(note that the 7 TeV for proton-proton collisions will be exceeded greatly once Hadrons are being injected into the beam: approx. 1150 TeV).

The postulated Higgs Boson is probably even more elusive than known muons. In order to observe just one muon you have to create millions of them (see CMS experiment).
Now, “bosons” are force carrying particles like the photon (electromagnetism), W-Z bosons (weak nuclear force), the gluon (strong nuclear force) and gravitons (gravity).
May we please know from CERN what type of force are we going to expect from the Higgs-Bosons. Will it be repulsive gravity ? (rather unusual on Earth) And what is the estimated strength of such force, especially since millions or maybe billions of such particles will be created ?

Will Geneva be blown to smithereens ?

Have a nice weekend

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

correction: it should read
“note that the 7 TeV for proton-proton collision will be exceeded greatly once heavy i o n s are being injected into the hadron beam”

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 25, 2010 at 10:50 pm

Apparently a serious heat up (quench??) occurred during an attempt to restart the LHC yesterday:

“Large Hadron Collider in multi-magnet quench hiccup
First 2010 beams delayed as new redline painted on dial”

http://www.theregister.co.uk/2010/02/25/lhc_nqps_hiccup_delay/

Magnet temperature:

http://hcc.web.cern.ch/HCC/cryo_main/cryo_main.php?region=Sector78&sector=78

http://hcc.web.cern.ch/HCC/cryo_main/avg_temp_evolution.php?mode=month

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notepad Reply:

I personally doubt this is a hoax!

I believe the CERN is becoming more and more a hidden, secretive
organization, completely ABOVE the law organization - and I do not
trust what they say, what they show on their web sites, what they
report at all anymore. The seem to have a hidden agenda!

CERN Management does not report, does not react to an LSAG member
officially quoted that the LSAG report result has been decided
beforehand. What a joke. Is this legal?

CERN immunity. All the CERN management has diplomatic passports OR
what? HOW can such a scientific experiment be completely protected by
LEGAL IMMUNITY? My God…

I find it interesting to read theories about what could happen at the
CERN but frankly we already have more than enough valuable theories
that WARRANT an independent investigation.

I DO completely agree with Prof. Johnson. We need a new lawsuit NOW,
before the right judge at the right court.

We NEED to stop this completely unnecessary experiment! If there is no
judge that investigates this, we no longer live in a democracy but in
a science dictatorship. These coming days will show if humanity has
the collective balls to stand up against this criminal nonsense.

So yes, maybe it is a hoax. Maybe not. I do not care anymore. I want a
judge to STOP this now.

[Reply]

libertine Reply:

könnte was dran sein. Gestern konnte man in einem der Sektoren eine Erwärmung auf ca. 4 K beobachten. Z. Zt. scheint jedoch wieder alles ”normal”:

http://lhc.web.cern.ch/lhc/Cooldown_status.htm

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 25, 2010 at 2:37 pm

Austrian quality newspaper “Die Presse”:

CERN: Nächster Unfall eingebaut?
24.02.2010 | 18:52 |

Der Teilchenbeschleuniger LHC wird wieder angefahren – vorsichtshalber mit halber Kraft.

[…]
Die Sicherheitsvorrichtung, die bei bzw. vor einem Kurzschluss in den supraleitenden Kabeln den Strom hätte aufnehmen sollen, war fehlkonstruiert. Und, schlimmer: „Es gibt ähnliche, subtilere Defekte, die nun evident sind und deshalb beunruhigen, weil sie überall in der Maschine sind (Superconducting Science and Technology, 22. 2.).
[…]
man erlebte trotzdem eine Überraschung: Von zwei Teilchenarten (Pionen und Kaonen) entstanden mehr als erwartet (BBC, 9.2.).

Andere fürchten immer noch die ganz große Überraschung, die Produktion von schwarzen Löchern (die im Worst Case die ganze Erde verschlingen). Zwar hat CERN 2008 in einer Studie Entwarnung gegeben. Aber einer der Verfasser, John Ellis, soll nun gegenüber PhysicsWorld erklärt haben, das Ergebnis der Studie sei „im Voraus festgestanden“.

(”Die Presse”, Print-Ausgabe, 25.02.2010)

http://diepresse.com/home/science/542261/index.do?from=rss

[Reply]

Rudolf Uebbing Reply:

Zu dem Absatz von oben

“man erlebte trotzdem eine Überraschung: Von zwei Teilchenarten (Pionen und Kaonen) entstanden mehr als erwartet (BBC, 9.2.).”

stellt sich die Frage,
ob eine Meldung existiert,
dass die zugehörigen Theorie
erfolgreich fortgeschrieben wurde,
so dass die festgestellte Abweichung zwischen
Prognose und Experiment
mittlerweile als erklärt gilt
o d e r experimentiert man einfach weiter ?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 25, 2010 at 9:40 am

Nature News
Feb 23, 2010

Did design flaws doom the LHC?

Catastrophic failure that caused accelerator shutdown was not a freak accident, says project physicist.

[…]
One senior scientist who helped to build the Large Hadron Collider (LHC) at CERN, Europe’s particle-physics laboratory near Geneva, Switzerland, is claiming that the cause of the delay — a major accident in 2008 — could have been avoided.
“Any technical fault is a human fault,” says Lucio Rossi, a physicist who oversaw the production of the accelerator’s superconducting magnets. In a paper published on 22 February (L. Rossi Supercond. Sci. Technol. 23, 034001; 2010), he concludes that the catastrophic failure of a splice between two magnets was not a freak accident but the result of poor design and lack of quality assurance and diagnostics. The project, he says, will be coping with the consequences for many months to come.
[…]

http://www.nature.com/news/2010/100223/full/4631008a.html

—–
Lucio Rossi 2010: “Superconductivity: its role, its success and its setbacks in the Large Hadron Collider of CERN”
http://www.iop.org/EJ/abstract/0953-2048/23/3/034001/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Alan Gillis alreadey wrote on Oct 26, 2009 in The Science of Conundrums: “LHC Beams Back To Life”:

In any case the accident shouldn’t have come as a surprise to collider men. Back in 2000, CERN’s EEWG had been experimenting with a new type of busbar design for easier much more rapid production. Minutes of their meetings demonstrate the team was well aware that busbars were crucial elements and could fail in various ways even unexpectantly after 4 years in service as one had at DESY. In their discussions full testing of each splice was difficult, costly and time-consuming. Testing at superfluid helium temperatures was also ruled out as impracticable. Sample testing was done using much warmer liquid nitrogen even though they wanted to avoid a “black sheep” getting through.

If CERN could have tested each of the 10,000 busbars, all in fact unique, because soldered together by hand one at a time, they would have avoided “the incident” aye an’ forsooth Jim, and saved $40 Million and a year’s downtime.

http://bigsciencenews.blogspot.com/2009/10/lhc-beams-back-to-life.html

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 24, 2010 at 9:23 pm

This is what science journalist Alan Gillis (CAN), who wrote great articles about important backgrounds, thinks about the planned LHC restart:
————–

As far as LHC Re-start, you can monitor LHC beams and experiments at this CERN link,
http://op-webtools.web.cern.ch/op-webtools/vistar/vistars.php?usr=LHC3

CERN still has a lot of work to do to get ready. They want their equipment and magnets to be able to handle 3.5 TeV beams and 7 TeV collisions even before the first beam injection at 0.45 TeV. This is clear enough in this recent article from the CERN Bulletin,
http://cdsweb.cern.ch/journal/CERNBulletin/2010/08/News%20Articles/1241801?ln=en

Re-start has no firm date. When the LHC is ready to handle these energies, it will be re-started then, perhaps next week.

–Alan Gillis
The Science of Conundrums
NewsHammer


http://bigsciencenews.blogspot.com/

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Still, several sources point at today night and this week for restart, see below.

[Reply]

olaf ciachowski Reply:

Auf der o.g. live-webpage von CERN ist am 23.Feb 13.00h ein 3.5TeV peak zu sehen - danach Ruhe bis Mitternacht 25/26.Feb. Ein weiterer Peak mit 0.45 TeV. Der Plan war doch eigentlich, mit nur 0.45TeV anzufangen, oder ?

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 24, 2010 at 8:04 pm

Prof. Otto E. Rössler schreibt:

“Danke, dass mein Brief an den Verantwortlichen veröffentlicht ist. Ich füge, da es morgen zu spät sein kann, hinzu:

Wenn einer sagt, “da ist nach meinem besten Wissen und Gewissen eine Gefahr damit verbunden, wenn Sie auf diesen Knopf drücken”, dann muss nach den Gesetzen der Logik erst geklärt werden, ob die von ihm vorgelegten die Gefahr beweisenden Resultate wirklich nicht widerlegt sind, wie er sagt, bevor gehandelt wird.

Erst Recht, wenn die ganze Erde dabei auf dem Spiel steht.

Es sei denn, der, der das sagt, ist erwiesenermaßen verrückt oder ein Lügner.

Ich bin bereit, wenn Herr Heuer das verlangt, mich einer psychiatrischen Untersuchung zu stellen. Aber bitte, lieber Herr CERN-Direktor, warten Sie mit dem Wiederanschalten solange ab, bis entweder meine Verrücktheit oder die objektive Falschheit dessen, was ich sage, festgestellt ist.”


Anm.: Die Widerinbetriebnahme des LHC könnte bereits heute Nacht erfolgen. Erste Experimente (Kollisionen) bei Rekordenergien (bis zu 3 mal höher als bisher erreicht) bereits ab Mitte März, so der derzeitige Fahrplan. Aufgrund technischer Bedenken ist im Jahre 2012 eine umfangreiche und milliardenteure Aufrüstung vorgesehen, um die Energien anschließend noch zu verdoppeln.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 24, 2010 at 1:50 pm

Follow and comment on the current debate at the Austrian quality newspaper
“Der Standard”:

Schwarze Löcher vor Gericht
23. Februar 2010

http://derstandard.at/1266541340434/Schwarze-Loecher-vor-Gericht

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 24, 2010 at 1:48 pm

Letter to the UNESCO by critics and friends of “LHC Kritik” and “ConCERNed International”, sent Feb. 16 following an urgent request from the week before:
———————–

Dear Direktor General and staff,

[…] has already sent you an urgent request (attached again) concerning the “Large Hadron Collider” (LHC) at CERN.

This additional mail contains the new important independent and critical study of Prof. Eric E. Johnson analysing the LHC risk debate and recent articles about this study. In the “summary” attached, you will find quotes from and links to recent articles related to the LHC.

Prof. Eric E. Johnson: “Many of the physicists quoted in the media on LHC safety issues seem not to have engaged with the literature in any depth,” Johnson told PhysOrg.com. “Physicists speaking to the public about the black-holes question portray it as a simple matter. It really is not. At the end of the day, the LHC may or may not be safe, but most of the arguments you hear in favor of the collider lack robustness.”

“Atom Smasher Exposes Hole in Earth’s Defenses: Kevin Hassett”
in: “Buisiness Week”, January 12, 2010
http://www.businessweek.com/news/2010-01-12/atom-smasher-exposes-hole-in-earth-s-defenses-kevin-hassett.html
[…]
“Worldwide Void
Right now, the world’s governments have no mechanism to coordinate rational thinking about these risks. […]
It is urgent that a panel be assembled to explore policy in the presence of catastrophic scientific risks.
The alternative is to continue to bet the future of our planet on a process that keeps producing safety assurances that are subsequently refuted.”

Further prominent critical voices:

Risk assessment expert and ethicist Dr. Mark Leggett concludes in a recent study, that the CERN safety report is, “from a number of authoritative standpoints, out of date”, “has a conflict of interest” and satisfies less than a fifth of the expectable criteria. Chaos theory pioneer Prof. Otto E. Roessler estimates the risk of a black hole disaster at 15% if the experiment should continue as planned. Astrophysicist Dr. Rainer Plaga in well respected studies insistently talks about a “residual risk”. Well known physicist Dr. Tony Rothman suggests a permanent mechanism to deal with science and new technology concerns. Leading risk researcher Prof. Wolfgang Kromp supports a special environmental impact assessment of the LHC. Famous “thinker of speed” Prof. Paul Virilio strongly criticizes the experiment. Scientists from the “Future of Humanity Institute” of the University of Oxford conclude in a study that the CERN safety report cannot be the last word in the case.

[…]

Critics claim that the LHC should not operate at all before a neutral and multidisciplinary risk evaluation is done. If the particle collider is started, nobody understands why CERN is not planning to start up in far smaller steps, after careful analyses of data each time.

We want to ask the UNESCO to take a leading role in mediation, to enforce a neutral and independent risk assessment, to speak for awaiting empirical AMS 2 data (ISS) before giant steps in energy increase are conducted and to enforce a standardized procedure to considerate and regulate subatomic high energy experiments at gargantuan particle colliders.

We are sure that these are typical responsibilities of the United Nations.

Yours sincerely:

[Reply]

Comment from Rudolf Uebbing
Time February 24, 2010 at 11:01 am

Lebenswichtiger geologischer Effekt - astronomische Fakten z.Z. unbewertet

Unstrittig ist, dass sog. Relikts - nicht auszuschließende
Kollisionsprodukte des LHC - , Prof. Dr. STÖCKER
sprach von einer neuen Klasse von Elementarteilchen,
welche vielfach schwerer als ein Goldatom sind,
entstehen könnten und dass sie reaktiv
auf ihre Umgebung wirken, d.h. Materie in Energie umwandeln.
Diese neuen Teilchen würden aller Voraussicht nach über
kurz oder lang in das Erdinnere absinken und dort
wirksam werden. Von akademischer Seite wurde ein
Restrisiko formuliert, derart, dass hier extrem
hohe Energieumsätze entstehen könnten. Die Spanne
der angegebenen Energieerzeugung überdeckt nach begründeten Angaben
den Mikrowattbereich bis hin zum Vielfachen
der natürlichen Geothermie. Mithin klaffen
die seriösen Berechnungsergebnisse um Zig-Zehnerpotenzen
auseinander (!) - leider genau auch wie im Fall der
Vorhersagen zu der Lebensdauer mikrokleiner Schwarzer Löcher.
Die hierzu veröffentlichen physikalischen Berechnungen
unterliegen bestimmten akademisch anerkannten
Standards und sind daher durchaus beachtenspflichtig.

Denkbare Folge dieser neuen Art von Teilchen wäre
u.U. eine erhöhte geologische Aktivität, z.B.
Beschleunigung der Plattentektonik mit weiteren
negativen Folgen für die Biosphäre der Erde.

A s t r o n o m i s c h e r Klärungsbedarf:
Bei einigen planetaren Körpern muß zur Zeit
deren Energiehaushalt als n i c h t abschließend
geklärt angesehen werden, so z.B. beim Jupiter
(”Jupiter strahlt mehr Wärme in den Weltraum ab,
als er von der Sonne aufnimmt.
Woher die zusätzliche Hitze kommt,
ist Planetenforschern seit langem ein Rätsel.”
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/287729.html)
Aber auch bei anderen planetaren Himmelskörpern
ergeben sich ähnlich überraschende Fragestellungen,
so beim Merkur, dessen Eisenkern sich wider
Erwarten als flüssig herausgestellt hat.
Im Falle des Saturns konnte zwischenzeitlich
immerhin noch ein anderer quantenphysikalischer Effekt
für die Wärmeentwicklung erkannt werden.
Nicht in Übereinstimmung mit den gängigen
Planetenmodellen ist auch die Ursache für das extrem
kleine spezifische Gewicht jüngst entdeckter
Exoplaneten, die sich infolge großer innerer Hitze
ausgedehnt haben mögen. - Erstaunlich ist daher,
dass bei der LHC-Risikoanalyse derartige
astronomische Ungewissheiten ausgeblendet wurden; sie
sind in eine Risikoevaluation schnellstmöglich
mit aufzunehmen, will man wissenschaftlich
genaues Arbeit für sich beanspruchen.

Die Erinnerung daran, dass im Jahre 1954
ein übersehener E i n z e l e f f e k t (Lithium-7-Kernreaktion mit
Explosionsverstärkung, unerwartet um den Faktor 2,5 größer)
bei einem Wasserstoffbombentest am 1.3.1954
zu erheblichen Personenschäden beitrug, sollte
bewusst sein - wie auch die historisch warnenden Worte
zu globalen Gefahren bei physikalischen Laborexperimenten
der Nobelpreisträger RUTHERFORD (1903) und NERNST (1921).

Die Möglichkeit von ü b e r s e h e n e n Einzeleffekten im Falle
von grob unvollständigen Theorien (Quantentheorie,
Relativitätstheorie, NEUE PHYSIK) muss angesichts
von mehreren diskutierten Gefahrenszenarien
in ausreichender Weise analysiert werden, so dass
ein wissenschaftlicher Konsens einem weitergeführten
LHC-Experiment zugrunde liegt. Festzustellen ist: Derzeit
gibt es keinen Konsens, sondern Bedenken -
von wissenschaftlicher, akademischer Seite.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 23, 2010 at 9:07 pm

Austrian quality newspaper
“Der Standard”:

Schwarze Löcher vor Gericht
23. Februar 2010

Es gibt Menschen, die fürchten, dass der Teilchenbeschleuniger LHC das Ende der Welt bringen könnte. Nun hat ein US-Rechtsprofessor über dieses vermeintliche Risiko eine neue Debatte losgetreten.
[…]

http://derstandard.at/1266541340434/Schwarze-Loecher-vor-Gericht

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 23, 2010 at 5:43 pm

Prof. Otto E. Roessler today writes to CERN’s GD Heuer:
——

Lieber Herr Heuer:

Ich bin sehr beunruhigt, dass CERN nicht dem öffentlichen Vorwurf widerspricht, dass es die Standards wissenschaftlicher Gefahrenbewältigung verletzt hat. Indem es nicht widerspricht, dass es stimmt, dass ihm ein Gegenbeweis gegen seinen Sicherheitsbericht vor dessen Veröffentlichung vorgelegt und vor dessen Veröffentlichung publiziert wurde, und mit einem CERN-Mitglied offiziell am 4. Juli 2008 besprochen wurde, ohne dass es ihn bis heute erwähnt, geschweige denn widerlegt, hätte.

Bitte verzeihen Sie meinen “Alarmismus” und stellen Sie diese Sachlage richtig, bevor Sie erneut handeln, wie angeblich für heute oder morgen angekündigt: durch die Schaffung eines irreversiblen Fait accompli. Bitte..

Ich bin jederzeit bereit, mit Ihnen zu sprechen. Meine Telefonnummer ist …………

Bitte, seine Sie so lieb!

Herzlich Ihr

Otto E. Rössler, Chaosforscher

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 23, 2010 at 5:03 pm

Many new blogs about Prof. Johnson’s important article in the “New Scientist”:

“Gerichtsurteil soll LHC stoppen”:

“Could a Lawsuit Shut Down the LHC at CERN?”

“Let Justice Be Done Though The Heavens Fall”

[Reply]

Ein entsetzter Bürger Reply:

A very unlucky restart date for the LHC, isn’t it?

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 22, 2010 at 5:13 pm

“Breathe easy, the LHC still won’t swallow the Earth

[…]
Ellis was speaking as part of a larger discussion entitled Organizer: Doomsday Versus Discovery, in which other speakers discussed how the media have reacted to the developments at CERN and the historical and philosophical issues surrounding the fear of big science.”

http://physicsworld.com/blog/2010/02/breathe_easy_the_lhc_still_won.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

“I was half expecting (rather, hoping) that the talk would be gate-crashed by a gang of doomsday mongers; or perhaps even Walter Wagner, the high-school physics teacher who filed a federal lawsuit in the US District Court in Honolulu in 2008 to prevent the LHC from starting up.
Alas, they all failed to show.”

—–
Why don’t they just invite the critics for a fair debate??
(Rather than to expect some rumour from their site.)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 22, 2010 at 4:00 pm

AFP: Atom smasher ramped up in quest for secrets of universe
[…]
“We should be getting beams back in the LHC between Monday and Wednesday, with the first high energy collisions - so the real start of the research programme - coming two to four weeks later,” CERN spokesman James Gillies told AFP.
[…]
Before the LHC experiment, no particle accelerator had exceeded 0.98 TeV. One TeV is the equivalent to the energy of motion achieved by a flying mosquito.
[…]
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5grV4Sv3o_JJX9wr6w6lr-1ef1a-Q

——-
Remark:
No word about additional costs of SFR 2 Billion in 2012, no word about risks and critics, no word about the latest discussions, Prof. Johnson’s important study and the severe irritations about the biased safety report (see below). This does not fit the criteria for a well ballanced news agency report.

The mosquito comparison is misleading in this context. In the LHC the energy is compressed to a millionth of a millionth of the volume of a mosquito. That’s why it will get much hotter than in the interior of the Sun. The whole LHC beam running at full energy would be equivalent to the power of an aircraft carrier. Is it the task of a news agency to report only about what it receives from CERN?

Well, the comparisons above are taken from CERN (not present PR context). Here is another one: CERN calculations show that the LHC beam at full energy (7 TeV) could hit a 30 meter deep hole in a solid block of copper. This would be more appropriate as a comparison to illustrate what’s going on than a “mosquito race”.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

CERN site with a list of some more very interesting comparisons:

The two LHC beams together could melt 1 ton of copper, etc.:
http://lhc-machine-outreach.web.cern.ch/lhc-machine-outreach/beam.htm

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 22, 2010 at 12:03 am

Skandal am CERN
21.02.2010 - 14:42

Sicherheitsreport für das Urknall-Experiment war offenbar manipuliert.

[…]
Um die Bedenken der Kritiker zu entkräften, hat das CERN vor zwei Jahren einen von einer internen Gruppe erarbeiteten Sicherheitsreport veröffentlicht. Darin kommen die Verfasser zu dem Schluss, dass der Teilchenbeschleuniger LHC keine Gefahr für die Menschheit darstelle. Wie ein Mitarbeiter dieser Gruppe, der Physiker John Ellis, jetzt einräumt, habe das Resultat der Sicherheitsstudien im Voraus festgestanden. Veröffentlicht wurde diese Aussage in der Fachzeitschrift PhysicsWorld. Unter Naturwissenschaftlern hat die Nachricht wegen des Vertrauensverlustes bereits für Entsetzen gesorgt.

Auslöser für die Diskussion um die Sicherheit des Teilchenbeschleunigers LHC war ein rechtswissenschaftlicher Aufsatz, der Ende 2009 in der Fachzeitschrift Tennessee Law Review erschien. Eric E. Johnson, Rechtsprofessor an der Universität North Dakota, kommt darin zu dem Schluss, dass eine Klage, die auf eine provisorische Verfügung gegen den Betrieb des LHC abzielte, vor einem US-Gericht gute Chancen habe.
[…]

http://www.firmenpresse.de/pressinfo164449.html

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Stuttgarter Zeitung:

“[…] Noch einmal, so viel war klar, würde das Forschungszentrum die hochkomplexe Anlage nicht, wie im September 2008, unter den Augen der Weltöffentlichkeit hochfahren. Damals hatte der LHC neun Tage nach einer spektakulären Testfahrt ebenso spektakulär und explosionsartig versagt. Seitdem wurde repariert und nachgebessert.

Wie groß die neue Zurückhaltung ist, zeigt schlaglichtartig die Internetseite www.cern.ch. Die hübsch animierte Historie des LHC endet dort im Juni 2008 - […]”

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2394578_0_9223_-aus-erfahrung-sind-die-physiker-vorsichtig.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 21, 2010 at 10:21 am

“Physik Rebell” Dr. Hans Lehner befürchtet eine hohe Explosionsgefahr durch einen Not-Stop des LHC:
—–

“Die grosse Gefahr besteht nun darin, dass jeder auch nur kurzfristige Stromunterbruch zum CERN / LHC, aus welchen Gründen auch immer, als gleichbedeutend mit einem Notstop der LHC - Anlage interpretiert werden muss.

Jeder Stromunterbruch oder Notstop des LHC führt automatisch zu einem 3-5 fachen Ausschalt-Strom-Stoss an den Elektro-Magneten des LHC, was zu einer unzulässigen Erwärmung der stromführenden Kabeln führt und die Supraleitung zusammenbrechen lässt, was wiederum den elektrischen Widerstand der Kabel um das 200′000 - 500′000 fache ansteigen lässt - und zu einer weiteren starken Erwärmung der Kabel führt und das flüssige Helium verdampfen lässt - was automatisch wieder zu einer neuen Explosion im LHC-Ring führt. Die entscheidende Frage ist also nur noch “wann”.”

www.supernova-energie.com

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 20, 2010 at 5:34 pm

Astrophysicist: Theoretically, Earth could be destroyed within 1 hour in a black hole desaster:

http://www.achtphasen.net/index.php/2010/02/19/p1521

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 20, 2010 at 2:21 am

“Higgs” Discovered At The Large Hadron Collider / More Delays

by Alan Gillis

http://newshammer.blogspot.com/2010/02/higgs-discovered-at-large-hadron.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 19, 2010 at 7:29 pm

Sicherheitsgutachten für Teilchenbeschleuniger LHC nicht neutral
19.02.2010 12:39

Der Streit um die Sicherheit des weltgrößten Teilchenbeschleunigers LHC am Genfer Kernforschungszentrum CERN kommt nicht zur Ruhe. Die Zeitschrift „Physics World“ zitiert einen hochrangigen CERN-Physiker nun mit den Worten, das Ergebnis eines Sicherheitsberichtes zum LHC habe „von Anfang an festgestanden“.
[…]

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicherheitsgutachten-fuer-Teilchenbeschleuniger-LHC-nicht-neutral-935581.html

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Admin LHC-Kritik Reply:

Physics World:

“Ellis, too, does not see how a court can avoid the question of whether the science is right, adding that “the job of the court is to get at the truth”. In any case, he believes the case against the LHC has been closed for some time. “Every time someone comes up with a new theoretical speculation about accelerator safety, it is interesting to see why that speculation does not constitute risk, but it always comes back to the cosmic-ray argument,” he says. So does that mean these safety reviews are nothing more than a curiosity? “Correct. There is no scientific motivation for these reviews. They are a foregone conclusion, even though the community has the right to expect CERN to demonstrate the validity of the safety arguments.””

http://physicsworld.com/cws/article/indepth/41564

A risk expert’s comment:

“If so, to me it does not only say the LSAG decision was decided in advance.

Due to his use of grammatical tense in the last two sentences, it also says another thing, at least as worrying, that any future risk raised, whatever it is, will also and always be found groundless by CERN.”

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 19, 2010 at 1:40 pm

“ÖKONEWS”:

CERN / LHC / Hochenergieexperiment / Teilchenbeschleuniger

Urknallexperiment und Risiko

von Markus Goritschnig

- „Urknallmaschine“ vor Neustart
- Neuer Fahrplan: Zwei Jahre mit halber Designkapazität wegen technischer Bedenken
- Aktuelle Studie zur Risikofrage wird international zunehmend diskutiert

[…]

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1048022

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Admin LHC-Kritik Reply:

The BBC says LHC restart will be after Monday (Feb 22) though no firm date. Injection energies first so 0.45 TeV per beam.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8524024.stm

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Admin LHC-Kritik Reply:

“Ende nächster Woche nehmen die Wissenschaftler den größten Teilchenbeschleuniger der Welt wieder in Betrieb.”

Was passiert da alles am Cern?

Vortrag. Vom Teilchenbeschleuniger LHC werden Ergebnisse erwartet, die unser Weltbild auf den Kopf stellen. Dr. Dietrich Bloess war 35 Jahre Physiker am Cern. Heute lebt er in Dornbirn. Über den LHC, aber auch über das Cloud- Experiment zum Klimawandel, referiert Dr. Bloess im Rahmen des Internationalen Bodensee Clubs IBC am Montag, 22. Februar, ab 19.30 Uhr im Bregenzer Siechenhaus. Unkostenbeitrag 5 Euro.

http://feldkirch.vol.at/news/tp:meinegemeinde:feldkirch/artikel/bald-rasen-die-teilchen-wieder/cn/news-20100219-11524055/gemeinde/feldkirch

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Admin LHC-Kritik Reply:

(PhysOrg.com) — For the Christmas holiday, the Large Hadron Collider at CERN was shut down for a break and for a little technical tinkering. But next week, the hope is that the LHC will start up again around the 25 of February.

http://www.physorg.com/news185809165.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 18, 2010 at 9:49 pm

This is what The Register, a (quite ironical) computer magazine says about the restart of the LHC:

Large Hadron Collider to fire up again next Thursday

http://www.theregister.co.uk/2010/02/18/lhc_fireup_2010_forecast/

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Comment from olaf ciachowski
Time February 18, 2010 at 4:08 am

I have studied the material send out by LHC-concern in an email update last week and I must say, I am impressed for several reasons. Here is a summary including the cern-internal safety study by A. Schmidt:

a) The earlier likening, by LHC Protagonists, of protons colliding in the LHC to two mosquitoes bumping into one another was a huge deception: at 7 TeV the protons are colliding in bunches each for 89 micro seconds at 3.9 trillion Watts (equivalent to 1700 nuclear power plants).

b) Gravity effects could result in adding so-called trajectory energy thereby even doubling this staggering amount.
By the way, this effect adds only 1% at RHIC energy levels. Which is why it wasn’t observed earlier.

c) Saying that cosmic rays are hitting the Earth at much higher energies, is now unmasked as another misconception. The conversion factor for comparing collisions caused by cosmic rays to those of the collider ranges from a conservative 100 to 10^5. It means that the LHC beams compared to cosmic rays could be up to 10^5 times stronger.

d) It seems untrue that the LHC cannot produce energies in the range of 1/3 of the planck energy. This statement would only be true, if space has just 3 dimensions. I believe from my studies of string theory, that it is now a widely accepted fact that our universe has eleven dimensions, thereby making it possible for the LHC to reach this critical energy level.

e) It is a myth that the LHC power exceeds the RIHC only by a single-digit factor. According to A. Schmidt’s presentation it is stronger by factor 200 !

f) when CERN speaks of safety, they just mean the operational safety, but obviously they still have no concern for the hazard the experiment poses to mankind.

g) has CERN told the swiss communities located nearby about the unforseen electron (beta) radiation leaking from the LHC, which is strong enough to damage its own equipment ?

h) has CERN informed nearby swiss communities, that an accidental beam loss is strong enough to vaporize a block of solid copper or other matter it may hit ? Obviously the concrete walls of the LHC and the soil above it are not strong enough to take a hit and serve as a beam dump in an “incident”, when control over the beam is lost.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 17, 2010 at 11:27 pm

NEW SCIENTIST:

CERN on trial: could a lawsuit shut the LHC down?

17 February 2010 by Eric E. Johnson

http://www.newscientist.com/article/mg20527485.700-cern-on-trial-could-a-lawsuit-shut-the-lhc-down.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 17, 2010 at 10:58 pm

Follow up article about Johnson:

“Legal Professor: Complaint against CERN would have good chances”

Berner Zeitung:

Rechtsprofessor: Klage gegen Cern hätte gute Chancen

Gefahr durch Schwarze Löcher: Bei den Resultaten von Sicherheitsstudien über den Teilchenbeschleuniger am Cern soll geschummelt worden sein. Dies schreibt die «Wochenzeitung» (WOZ).

Die Gewissheit, dass der neue Teilchenbeschleuniger (LHC) des Cern sicher sei, beruht auf dem Bericht einer Cern-internen Arbeitsgruppe namens LSAG. Nun sagt ein Mitglied, das Resultat der Sicherheitsstudie habe «im Voraus festgestanden». Dies berichtet die «Wochenzeitung» (WOZ) in ihrer aktuellen Ausgabe. Die WOZ wiederum beruft sich auf die Zeitschrift «PhysicsWorld», in welcher der betreffende Mann zitiert wird.

[…]

http://www.bernerzeitung.ch/wissen/technik/Rechtsprofessor-Klage-gegen-Cern-haette-gute-Chancen/story/10721047

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Ein entsetzter Bürger Reply:

Man findet immer das, was man finden WILL…

(One will find what he WANTS to find…)

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 17, 2010 at 8:21 pm

FINALLY: THE FIRST ARTICLE IN PRINT MEDIA ABOUT PROF. ERIC E. JOHNSON’S IMPORTANT STUDY IN GERMAN LANGUAGE:
Including an interview with Swiss politician and lawyer Daniel Vischer who filed a parlamentary request about the risks at the LHC.

WOZ - DIE WOCHENZEITUNG
Ausgabe vom 18. Februar 2010

Schwarze Löcher
Ob sie wissen, was sie tun?

Von Marcel Hänggi

Ein US-Rechtsprofessor argumentiert, es müsse vor Gericht geklärt werden, ob das LHC-Experiment am Cern nicht doch ein Sicherheitsrisiko darstelle. Die TeilchenphysikerInnen seien zu befangen, dies zu beurteilen.
[…]

http://www.woz.ch/artikel/2010/nr07/wissen/18950.html

This link leads to the same article (without interview) including many useful links in the text:
http://www.mhaenggi.ch/03_Wissenschaftspolitik/lhc_johnson.html

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Admin LHC-Kritik Reply:

Marcel Hänggi: […] Der Rechtswissenschaftler Eric Johnson schlägt nun am Beispiel des LHC vor, die Gerichte sollten in solchen Fällen auf die psychologischen und sozialen Bedingungen achten, unter denen die strittigen wissenschaftlichen Aussagen zustande gekommen sind. Was halten Sie von diesem Vorschlag?

Daniel Vischer: Das ist interessant – und scheint mir sehr im angelsächsischen Rechtsverständnis verhaftet zu sein. Bei uns gilt der Grundsatz, dass derjenige, der einen Schaden geltend macht, diesen beweisen muss. Man müsste dem Cern nachweisen können, dass es Standards wissenschaftlicher Gefahrenbewältigung verletzt. Und dafür finden Sie keine Zeugen.

Hänggi: Weil jeder, der die Cern-eigenen Sicherheitsanalysen kritisiert, riskiert, als Trottel dazustehen?

Vischer: Ja. Alle machen einen Bogen um dieses Thema. 2008 schrieb ich Bundespräsident Pascal Couchepin einen Brief, worauf er den Cern-Kritiker Otto Rössler zu einem Gespräch einlud. Kurz darauf besuchte Couchepin die ETH. Dort bedrängten ihn Wissenschaftler, die Einladung zurückzunehmen – was er dann auch tat.
[…]
Eine politische Debatte ist kaum möglich: Das Cern ist nicht nur nicht justiziabel, es ist offenbar auch kaum «politikabel». In der Wissenschaftskommission des Nationalrats wurde das Thema, wie ich gehört habe, ziemlich borniert runtergeputzt. Und selbst in meiner Partei wurde ich für meinen Vorstoss kritisiert.
[…]
Alle verlassen sich letztlich auf den guten Ruf dieser Institution. Der Korpsgeist funktioniert.
[…]
Hänggi: In der Schweiz geniesst das Cern aufgrund eines Vertrags von 1955 Immunität. Wäre es nach 55 Jahren, in denen sich wissenschaftlich extrem viel getan hat, an der Zeit, das zu überdenken?

Vischer: Das muss man sich sicher überlegen. Ich werde mir das sehr genau ansehen.

WOZ vom 18.02.2010
http://www.woz.ch/artikel/2010/nr07/wissen/18950.html

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Admin LHC-Kritik Reply:

Vischer: Man müsste dem Cern nachweisen können, dass es Standards wissenschaftlicher Gefahrenbewältigung verletzt. Und dafür finden Sie keine Zeugen.

Hänggi: Weil jeder, der die Cern-eigenen Sicherheitsanalysen kritisiert, riskiert, als Trottel dazustehen?

Vischer: Ja. Alle machen einen Bogen um dieses Thema. […]

Anmerkung.: Mehrere Studien, etwa des Risikoexperten und Ethikers Dr. Mark Leggett (Griffith University), weisen nach, dass CERN “Standards wissenschaftlicher Gefahrenbewältigung verletzt”, dies nicht nur im Sinne der “best practice”, sondern auch gegenüber zahlreichen EU-Richtlinien, bspw. hier:

“This assessment shows that the CERN process satisfied only 18 per cent of the criteria in the table.” (Dr. Mark Leggett: “Review of the risk assessment process used for the 2008 LHC safety study“, p. 7)

Conclusion “The process used to produce and review the LSAG reports on the LHC risk can be seen to be, from a number of authoritative standpoints, out of date. Further, as the analogue of the regulator, CERN Council has a conflict of interest, and is under-constituted to assess such a novel, potentially catastrophic and therefore sensitive risk. On this basis, a new review panel based on best practice for such panels should be set up to advise national, EU, and governments worldwide on the adequacy or otherwise of the LSAG report, and the LHC not operate until that panel has reported.” (p. 9)

http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2009/09/leggett_review_of_lsag_process_sept_1__09.pdf

The scientist and internationally recognized safety expert Dr Mark Leggett is a professorial staff member at the Key Centre for Ethics, Law, Justice and Governance at Griffith University, Queensland, Australia. Dr Leggett’s papers have been published in the peak scientific journal Nature, and in other international journals including Accident Analysis and Prevention and Futures.

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 16, 2010 at 10:25 pm

“CERN Escape Pod Ready At The LHC” in The Science of Conundrums, by Alan Gillis:

http://bigsciencenews.blogspot.com/2010/02/cern-escape-pod-ready-at-lhc.html

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Admin LHC-Kritik Reply:

Don’t miss these recent articles by Alan Gillis about important backgrounds:

“This is a brilliant exclusive on the LHC now published on NewsHammer. The exciting catchup info on more delays at the collider and more trouble, doesn’t appear in major media. CERN will also be asking its member states for $2 Billion more in upgrades.”

Alan Gillis: “Large Hadron Collider Waiting For Doomsday”:
http://newshammer.blogspot.com/2010/02/large-hadron-collider-waiting-for.html

Fantastic LHC Energies May Be Higher Than Expected
http://newshammer.blogspot.com/2010/02/fantastic-lhc-energies-may-be-higher.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 16, 2010 at 4:43 pm

Hottest soup in the universe

Monday, February 15, 2010 2:15 PM by Alan Boyle

Scientists say the tiny bubbles of plasma they’ve created in a “big bang machine” are the hottest dollops of soup ever seen in the universe, reaching temperatures of several trillion degrees.

What’s more, the weird properties of that soup may help scientists create a new breed of electronic devices - and figure out why the universe didn’t blow itself up as soon as it came into being.
[…]
Five years ago, the researchers weren’t yet able to determine just how hot the quark-gluon soup had gotten. Today, they announced new findings that pegged the temperature at 4 trillion degrees Celsius (7.2 trillion degrees Fahrenheit). That’s 250,000 times hotter than the center of our sun, and roughly 40 times hotter than the core of a Type II supernova, said Steven Vigdor, Brookhaven’s associate lab director for nuclear and particle physics.

“This is the hottest matter ever created in the laboratory” and qualifies as the “highest temperature known in our present universe,” […]

Breaking the rules of symmetry
RHIC’s experiments have already shown that “this is not your father’s quark-gluon plasma,” Vigdor said - and not just because of its liquid properties.

Another experiment analyzed how free quarks interacted with the ultra-strong magnetic fields produced by the gold-on-gold ion collisions. That experiment, involving RHIC’s STAR detector, found that the quarks didn’t behave as expected: Positively charged quarks tended to emerge from the collision parallel to the magnetic field, while negatively charged quarks went in the opposite direction.

That runs counter to the idea that the interactions of quarks and gluons should exhibit mirror symmetry, or parity. Physicists had thought there’d be just as much chance for the quarks to emerge one way as the other way, regardless of charge. But the quark-gluon soup broke that symmetry - and that may point the way toward other examples of symmetry-breaking at high temperatures.

As a matter of fact, physicists are counting on finding those examples.

“Even though we all like symmetry, it is really imperfection that we owe our existence to,” Dmitri Kharzeev, head of Brookhaven’s nuclear theory group, said during the teleconference.

http://cosmiclog.msnbc.msn.com/archive/2010/02/15/2202227.aspx

Reuters:
Hottest temperature ever heads science to Big Bang

http://www.reuters.com/article/idUSTRE61E3OB20100215

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James Tankersley Jr. Reply:

If scientists created the highest temperatures in the [known] universe (40 times hotter than a type II supernova), with no president in nature other than the big bang, then how could scientists possibly know that doing so was safe?

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Admin LHC-Kritik Reply:

“Unexpectancies”:

‘Bubbles’ of Broken Symmetry in Quark Soup at RHIC
Data suggest symmetry may ‘melt’ along with protons and neutrons

Monday, February 15, 2010

http://www.bnl.gov/rhic/news2/news.asp?a=1073&t=pr

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Admin LHC-Kritik Reply:

New York Times:

In Brookhaven Collider, Scientists Briefly Break a Law of Nature

By DENNIS OVERBYE
Published: February 15, 2010

http://www.nytimes.com/2010/02/16/science/16quark.html?ref=science

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