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UN COMMUNICATION ConCERNed international
Nov 20 2009: Official Press release of “conCERNed international”
Today, an international group of critics and experts filed a complaint at the Human Rights Committee of the United Nations at Geneva concerning risks and dangers of the planned experiments at the Large Hadron Collider (LHC) operated by the European Organization of Nuclear Research (CERN) in Switzerland. The group impeaches the CERN member states, especially Switzerland, France and Germany, for not having carried out their legal responsibilities to ensure citizens’ safety.
Current PRESS RELEASE and UN COMPLAINT, links and comments click left on top!
or: http://lhc-concern.info/?page_id=84
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Offizielle Webseite von LHC-Kritik, internationales wissenschaftliches Netzwerk zur Erörterung der Risikofrage an dieser und anderen experimentellen nuklearphysikalischen Teilchenbeschleunigeranlagen sowie zur Erarbeitung und Einreichung einer Menschenrechtsbeschwerde gegen die CERN-Mitgliedsstaaten.
Wichtige Neuigkeiten oben links unter Aktuell / Presseinfo und v.a. laufend hier auf der Hauptseite (’Home’ - unter dem Video) im News-Blog - mit Kommentarmöglichkeit.
ENGLISH: Official website of LHC Critique, international scientific network to discuss the risks at this and other experimental nuclear-physical particle accelerator facilities and to file a human rights complaint against the CERN member states.
Please chose left for other languages than German. Important information left at: “Actual / Pressinfo” and current news especially here at the main site (’Home’, below the video) in the German and English news-blog - with the opportunity to write a comment.
This is a brief English info of LHC-Critique about the concrete risks arising from CERN’s planned experiments, a choice of papers showing dangers, recent happenings and activities:
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The global critics-community of CERN’s planned “Big Bang experiment” - on its experimental subatomic reactor LHC – has filed a widely consensual human-rights-complaint against the CERN-member-states and especially against Switzerland and France at the United Nations at Geneva.
This new complaint clearly demonstrates several concrete global dangers arising only from these experiments at CERN and emphasizes on the complete lack of a valid external risk evaluation, as well as the complete lack of the member-states’ duty to protect its citizens from these dangers.
The complaint includes scientific studies of various experts and special expertises of risk-scientists. ‘LHC-Kritik’ strongly supports this complaint and participated in its preparation and its initiation.
The 3 central demands are:
1: External multidisciplinary risk evaluation. Before this, the LHC should not start up at all.
2.: Wait for the AMS 2 experiment in 2010 at the International Space Station (ISS) to directly observe cosmic rays finally and for other relevant empirical data, so the prominent argument of a similarity to the planned collisions at the LHC could be proven.
3.: International regulation and standardized extern and multidisciplinary risk evaluation of this and similar subatomic high energy experiments on the level of the International Atomic Energy Agency of the UN or a comparable new agency.
For more information click here: http://lhc-concern.info/?page_id=84
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European Court of Human Rights - Documents:
18.12.08: VERÖFFENTLICHUNG DER AKTUELLEN NACHREICHUNG AN DEN EGMR:
LHC-Kritik CERN 2. Aeusserung 12.08
Dieses Dokument beschreibt übersichtlich, mit zahlreichen wissenschaftlichen Quellenverweisen und allgemeinverständlichen Kurzerläuterungen den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Risikodebatte über die vorläufig auf Novenber bis Dezember 2009 (geplanter Neustart) verschobenen Hochenergieexperimente am experimentellen nuklearphysikalischen Reaktor LHC des CERN in Genf.
Dazugehörige Presseinformation unter Aktuell / Presseinfo 18.12.08
Weitere Downloads:
Die ursprüngliche Beschwerde vom August 08 - inhaltlicher Teil bis S. 36 bei großem Zeilenabstand:
Die 1. Äußerung vom September 08 - zusammenfassendes Papier von gut 10 Seiten:
English translation of the main part of the first statement of LHC-Kritik from September 2008:
LHC-Kritik CERN 1st Statement Summary 9.08
Zur Abdeckung der Klagskosten und der laufenden Bemühungen werden dringend noch Spenden erbeten - siehe links unter Spenden / Donates: http://lhc-concern.info/?page_id=35
1.: Wissen Sie, dass CERN selbst die Entstehung stabiler bzw. semi-stabiler Mikro-Schwarzer-Löcher durchaus für möglich hält und dass es am CERN ein „Black Holes Institute“ gibt?
2.: Wissen Sie, dass für den Fall der Entstehung dieser potentiell denkbar gefährlichsten Objekte überhaupt keinerlei Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden und es zwei Jahre lang dauern soll, bis zumindest die erwarteten Ergebnisse ausgewertet sind?
3.: Wissen Sie, dass sämtliche Sicherheitsargumente bei CERN auf unbewiesenen Hypothesen beruhen und dass insbesondere die vielzitierte, paradoxe „Hawking-Strahlung“, die für den Zerfall der Mikro-Schwarzen-Löcher garantieren soll, noch niemals nachgewiesen werden konnte?
4.: Wissen Sie, dass die mögliche Entstehung und der mögliche Zerfall Mikro-Schwarzer-Löcher in der Atmosphäre noch nie gemessen wurde und dass somit auch dieser Verweis im CERN-Sicherheitsargument ebenso rein hypothetisch ist?
5.: Wissen Sie, dass ein solches rein beobachtendes Experiment in der Atmosphäre möglich wäre, zumal von CERN vorgegeben wird, dass sich in der Atmosphäre angeblich nichts anderes als am LHC ereigne, nur viel seltener?
Im Frühjahr 2010 wird die Welt wahrscheinlich nicht untergehen. Allerdings soll die Beschleunigerröhre (vielleicht bereits ab Ende Januar / Februar) nach einer ‘Aufrüstung’ abermals mit zwei hochenergetischen Protonenstrahlen beschickt werden, um durch deren Frontalkollision extreme Zustände von Materie zu Erzeugen, wie sie in unserem Sonnensystem und möglicherweise sogar seit dem Urknall natürlicherweise nicht mehr vorkommen. In dem experimentellen nuklearphysikalischen Reaktor LHC wurden ab November 2009 die Energien im Laufe von mehreren Wochen schrittweise erhöht und übertrafen noch im Dezember 2009 die bisher an anderen Beschleunigeranlagen erreichten Kollisionsenergien mit fragwürdigen “Weltrekorden”. Bereits für das Jahr 2010 wird ein Vielfaches dessen angestrebt. Die Ergebnisse können erst Jahre später ausgewertet werden. Außerdem ist das System auf die Filterung von erwarteten Ereignissen hin ausgelegt. Mögliche Materieformen wie stabile ‘Mikro Schwarze Löcher’ bspw. könnten von den Detektoren zunächst überhaupt nicht erfasst werden.
In Anbetracht der zahlreichen offenen wissenschaftlichen Fragen zu möglicherweise globalen Risiken appelieren wir an die verantwortlichen Politiker der 20 Europäischen Betreiberstaaten, sowie an die Europäische Kommission und an das Nobelpreiskomitee, von der Eröffnung bis auf weiteres dringend abzuraten bzw. diese bis auf weiteres zu unterbinden und appelieren insbesondere an CERN, seinerseits bis zur seriösen wissenschaftlichen Klärung dieser Fragen ein Moratorium zu setzen.
Vor einer unbedingt erwartbaren interdisziplinären und externen Risikoevaluierung sollten überhaupt keine weiteren Hochenergieexperimente am LHC durchgeführt werden. Außerdem wären dringend neue empirische astronomische Ergebnisse abzuwarten, die wichtige Aufschlüsse über die Sicherheit der Urknallmaschine liefern könnten. Dies betrifft z.B. das bevorstehende AMS 2 Experiment auf der internationalen Raumstation ISS zu direkten Messung niedrigenergetischer kosmischer Strahlen, Ergebnisse der eben gestartete Planck-Sonde, laufende überaschende Ergebnisse des renommierten AUGER-Observatoriums, sowie im technischen Aufwand mit dem LHC vergleichbare beobachtende Experimente im Orbit.
Die 20 CERN-Vollmitgliedsstaaten sind: Schweiz, Frankreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, Schweden, Tschechische Republik und Ungarn. Besondere Verantwortung kommt dabei der Schweiz und Frankreich zu, auf deren beider Territorien die Anlage sich befindet und die den LHC auch mit Energie versorgen.
Wenden Sie sich an Ihre/n Regierungschef/in, an Parteien, Umweltorganisationen und andere Autoritäten und bitten Sie ihn/sie, sich für ein Moratorium einzusetzen, d.h. die Experimente bis zur angemessenen wissenschaftlichen Klärung der offenen Fragen zu möglicherweise globalen Risiken aufzuschieben und insbesondere darum, sich für eine externe und multidisziplinäre Risikoprüfung einzusetzten.
In der modernen Beschleunigertechnologie ist längst jener Punk überschritten, wo der völlige Mangel an standardisierten Risikoevaluierungen und internationaler Regulierung nichts anderes als eine gefährliche Gesetzeslücke und letztendlich eine Gefährdung der Allgemeinheit darstellt.
Thematische Einführung
Der neue Teilchenbeschleuniger LHC an der experimentellen, unterirdischen Nuklearforschungsanlage CERN in Genf ist die größte Maschine der Welt mit einem Umfang von 27 km. Der Teilchenbeschleuniger ist acht mal leistungsstärker als frühere Modelle und benötigt zum Betrieb den Energiebedarf des geamten Kantons Genf. Die notwendige Energie wird von den Staaten Schweiz und Frankreich zur Verfügung gestellt, auf deren beider Territorien die Forschungsstätte sich auch befindet - namentlich EDF (F), sowie EOS und SIG (CH) im Falle eines Engpasses.
In diesem Ringbeschleuniger, dessen Röhre der vielleicht kälteste Ort im Universum ist, mit einer Temperatur nahe dem absoluten Nullpunkt - also ein Grad kälter als die Durchschnittstemperatur im Universum - sollen Protonenbündel auf annähernde Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden und über die Laufzeit von mehreren Jahren hinweg vielfach pro Sekunde frontal zur Kollision gebracht werden. Auch andere, schwerere Teilchen sollen hochenergetisch beschleunigt, bzw. mit dem Protonenstrahl beschossen werden, welcher beim Test am CERN bereits Stahlplatten mit zentimetergroßen Löchern durchschlagen hat. Unter diesen extremen, künstlichen Bedingungen zerfallen die Teilchen in ihre Bestandteile, bzw. gehen seltene und teilweise auf der Erde nicht vorkommende Reaktionen ein. Diese Zerfallsprodukte, bzw. seltenen Objekte sollen in kontinuierlichen Experimenten gemessen und mit einer technisch bedingten Verzögerung von bis zu mehreren Jahren analysiert werden. Der LHC ist deshalb eindeutig als experimenteller, kernphysikalischer, bzw. subatomaren Reaktor anzusprechen.
Ziel dieser Forschungen ist es, Aufschlüsse über den Aufbau der Materie zu erlangen. Erwartet wird dabei etwa das Auffinden des kleinsten Teilchens („Higgs-Boson“ oder auch „God Particle“), die künstliche Erzeugung eines „Quark-Gluon-Plasmas“, welches Sekundenbruchteile nach dem Urknall bestanden haben und im Inneren von Neutronensternen existieren soll, sowie mit einiger Wahrscheinlichkeit auch die künstliche Erzeugung sogenannter „Mikro-Schwarzer-Löcher“.
Stellare Schwarze Löcher gehören zu den extremsten Erscheinungen im Weltall und konnten in Theorie und Beobachtung festgestellt werden. Bei den indirekt beobachtbaren Objekten handelt es sich zumeist um einen, infolge einer Supernova kollabierten Riesenstern, bei dem die Materie aufs extremste verdichtet wurde, sodass auf relativ kleinem Raum eine vielleicht bis zur absoluten Grenze verdichtete Materiekugel (also eigentlich kein „Loch“) entsteht. Die dort herrschenden Gravitationskräfte sind so stark, dass nicht einmal Licht entweichen kann, wodurch der Himmelskörper schwarz erscheint bzw. nur die stark beschleunigte hineinstürzende Materie sichtbar ist.
Angesehene physikalische Theorien - namentlich Modelle der „Stringtheorie“ - legen nun nahe, dass am LHC durch die Protonenstrahlkollisionen derartige Objekte in Miniaturform entstehen werden, was von einem großen Teil der beteiligten Wissenschaftler auch erwartet wird. Einer unbewiesenen Hypothese des Physikers Stephan Hawking zufolge sollen sich diese Objekte aber anders verhalten als ihre Pendants im Weltraum und innerhalb kurzer Zeit wieder zerstrahlen, anstatt an Materie und Energie stetig zuzunehmen, wie dies durch Beobachtung bekannt ist. Der erstmalige experimentelle Nachweis dieses hypothetischen Prozesses wäre eine „wissenschaftliche Sensation“. Mehrere Forscherteams liefern sich dabei ein fragwürdiges Wettrennen um den erhofften Nobelpreis.
Dies vor dem Hintergrund, das moderne physikalische Theoriebildungen zu großen Teilen nur sehr schwache empirische Evidenzen aufweisen. Relativitätstheorie, Quantenmechanik oder Stringtheorie bieten Modelle an, die mathematisch in bestimmten Bereichen gut zu funktionieren scheinen, sich in Extrem- oder Grenzbereichen aber gegenseitig wiedersprechen. Von einer Vereinbarkeit - oder „Theorie of Everything“ - welche gerade in den angesprochenen Bereichen gefragt wäre, ist man nach allgemeiner Übereinstimmung noch weit entfernt. Physikalische Theorien sind wesentlich Modelle oder Vorstellungen, anhand derer sich genauere Voraussagen und Berechnungen anstellen lassen als mit dem Vorläufermodell. Sie sind deshalb noch lange nicht im starken Sinne „wirklich“. Ein Blick in die Wissenschaftsgeschichte genügt, um sich von der Falsifikations- und Verifikationsdynamik auf dem hochspekulativen Gebiet der Physik noch zahlreiche Brüche und Revisionen zu erwarten.
Die eigentlich naheliegenden Befürchtungen, dass die künstliche Erzeugung „Mikro-Schwarzer-Löcher“ und anderer extremer, erdfremder Objekte gefährlich sein könnte und dass die künstliche Erzeugung extremer physikalischer Zustände, wie sie Sekundenbruchteile nach dem Urknall geherrscht haben sollen, große Risiken in sich bergen, ließen sich auch nach intensiven Nachforschungen - unter Hinzuziehung zahlreicher Fachleute und Professoren - keineswegs entkräften.
In Anbetracht dessen wurde nach reiflicher Überlegung eine ausführliche Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht.
Um Spenden für die Beschwerdekosten und für die laufenden Bemühungen wird gebeten. Private und Sponsoren willkommen:
- Konto: “Entschleuniger”
- Kontonr.: 52340 000 354
- Bank Austria: BLZ: 12000
- IBAN: AT23 1200 0523 4000 0354
- BIC: BKAUATWW
In diesem Video spricht Prof. Otto E. Rössler weniger von seiner eigenen Theorie, sondern - gegenüber den Argumenten von Dr. Ralf Landua (CERN) - allgemein vom unzureichenden Stand der CERN-internen Risikobewertung:
You can submit a comment down at the end of this page. After sending a posting, normally it says: “Your comment is awaiting moderation.” The approvement can take some hours. It is recommended to safe the posting before sending and if it does not function as described, please send it to: info{@}LHC-concern.info
(E-mail-address will not be published unless You write it directly in the comment. An url will be linked if written in the form.)
Audio- and video-links can additionally be posted at ‘Multimedia’.
Disclaimer: “LHC Kritik” is not responsible for contents of the linked websites and for personal opinions of posters.
Comments
Comment from Alf Pretzell
Time February 8, 2010 at 6:58 am
To compare particle experiments with natural cosmic events we want to calculate the probability for a head on collision of two protons (or other ions) with energies above 10^12 eV in the entire known universe (we take for simplicity a cube with a length of 10 Gigaparsec). The
probability for such particles to occur is around 10 particles per minute and square meter isotropically. Conservatively we take for the cross section of proton proton interaction 10^-28 m^2, realistically we can assume 10^-40 m^2 (picobarn) for subnuclear reactions. We fan out the halfplane in around 100 directions to ensure head on - so we have to divide the probability for an event additionally by 100. The particles move with the speed of light thus are within one cubic meter for around 10^-8 seconds. Now we have for the probability of an event
in the cubic meter
conservative: 10^-8 * 10^-8 * 10^-28 * 10^-28 * 0.01 * 10 * 60 (to get per seconds) = ca. 10^-71 collisions per second per m^3
realistic: 10^-8 * 10^-8 * 10^-40 * 10^-40 * 0.01 * 10 * 60 (to get per seconds) = ca. 10^-95 collisions per second per m^3
Assuming with the 10 Gigaparsec cube a universe consisting of ca. 10^75 m^3 one sees instantly: The realistic case up to now has with high probability never occured except in our experiments. The conservative case occurs often in the entire universe. But according to my enquiries not near to moon-like objects (if one wants to include secondary reactions), here it is also nearly not possible.
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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 8, 2010 at 12:44 am
Possible LHC restart Feb 20. (Though it is possible that repairs like exchanging 250 km cables of the new safety to the machine system is not completed.)
LHC is planned to run at half design energies for two years. The reasons given are technical concerns and problems.
“Cern spokesman James Gillies told ZDNet UK on Thursday that the team was on schedule to get beams circulating on 20 February. Collisions at 3.5 TeV per beam will probably start taking place sometime in the first half of March.”
http://news.zdnet.co.uk/emergingtech/0,1000000183,40022672,00.htm
Comment by Steve Myers (CERN, Director for Accelerators and Technology):
http://user.web.cern.ch/user/news/2010/100203.html
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The paragraph below says: A UNESCO declaration from 1997 is obligating the states to guarantee that scientific progress does not harm life and environment. UNESCO says this has not (enough) been converted into common law (practiced law).
Vogelfreie Wissenschaft
Die UN-Bildungsorganisation UNESCO hat dem CERN bei seiner Gründung einen extraterritorialen Status zuerkannt. Obwohl die Forschungsinstitution sich auf dem Staatsgebiet der Schweiz und Frankreichs befindet, ist sie, wie ein eigener Staat, vollkommen unabhängig. Die Experimente, die dort stattfinden, können deshalb auch von keinem Gericht untersagt werden. Seit 1997 besteht zwar eine internationale Deklaration der UNESCO, die die Staaten verpflichtet zu gewährleisten, dass der wissenschaftlich-technische Fortschritt dem Leben auf der Erde keinen Schaden zufügt. Laut UNESCO wurde diese Deklaration aber bis heute nicht in Gewohnheitsrecht umgesetzt.
http://www.br-online.de/wissen/forschung/schwarzes-loch-cern-lhc-ID1207055863675.xml
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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 6, 2010 at 6:20 pm
CERN’s new LHC plan: Two years at 3.5 TeV
Topic started on 5-2-2010 @ 06:50 PM by predator0187
Quote from source: CERN’s new plan for the next phase of the Large Hadron Collider: run the accelerator for up to two years at an energy of 3.5 TeV per beam. The run, expected to start at the end of this month, would end no later than December 2011 and be followed by a long shutdown to prepare the accelerator to run at its full energy of 7 TeV per beam.
The goal for the next two years is for the LHC experiments to collect a certain amount of data – one inverse femtobarn – at 3.5 TeV per beam. With that amount of data at that energy, the LHC experiments would be competitive with the experiments at Fermilab’s Tevatron in the hunt for the big physics discoveries on the horizon: the Higgs boson and supersymmetry. If this goal is reached before December 2011, the accelerator and experiments may shut down earlier to begin the long process of readying the machine to run at the energy it was originally designed for.
The new schedule differs from that announced in August 2009 in two main ways: the length of the lower-energy run and its maximum energy. In August, it was announced that the LHC would begin its first run at 3.5 TeV per beam, perhaps increasing as high as 5 TeV per beam by the end of 2010. The accelerator would then shut down in 2011 in preparation for running at the full energy of 7 TeV per beam. The lower maximum energy decided on last week, and the longer running time at that lower energy, are a consequence of the problematic connections between superconducting LHC magnets. One such connection melted in September 2008 and led to one year of repairs, and during the long shutdown in 2012, virtually all such connections will be re-made.
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Interesting to see that they are going to leave it on half power for 2 full years. A lot to learn, I know but you think they would try and get it at full power before 2 years. Maybe it is just me but I think we should see what this baby’s got!!
Any thoughts?
http://www.abovetopsecret.com/forum/thread541244/pg1
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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 6, 2010 at 3:15 am
Science journalist Alan Gillis writes:
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You’ve no doubt heard that there’s a big change in the new LHC Run: 18-24 months up to 3.5 TeV per beam. It’s for machine safety. The new restart might be this month. See the Happening Now column, top right,
http://bigsciencenews.blogspot.com/
The January CERN conference on the LHC at Chamonix was responsible for the major rethinking, due to safety issues at higher energies and on-going repairs, like to the nQPS, the New Quench Protection System.
The old QPS failed catastrophically during the September 2008 accident, damaging superconducting magnets, and surprisingly many fault-prone connectors were mistakenly installed last year in the nQPS. They are currently being replaced in about 250 km of wiring. CERN also wants to do more testing of upgrades installed after the accident. Good idea.
It seems that an obsession with collider restart and physics data is finally being moderated by common sense safety.
An important Chamonix summary on current LHC status was webcast from CERN earlier today and is available now as a video, “Summary of the LHC Performance Workshop - Chamonix 2010″,
http://cdsweb.cern.ch/record/1237577
Here’s the webcast program on topics covered in the video,
http://indico.cern.ch/conferenceOtherViews.py?view=standard&confId=83135
From the workshop itself:
LHC Performance Workshop - Chamonix 2010
This is a fascinating abstract of the recent 5 day talks at Chamonix, with links to docs/slides,
http://indico.cern.ch/conferenceOtherViews.py?view=standard&confId=67839
Basically there are many unresolved machine safety issues needing more fixes ($235 Million)and now some new issues, like inadequate ventilation, and radiation hazards from the extremely high energy beams, that have been ignored but will develop as the LHC runs, causing major damage to equipment unless many costly upgrades are made probably including more civil engineering of extra tunnels and shafts, even more caverns.
Other upgrades, not yet urgent, are also needed to the pre-accelerators, some equipment going back 30 years to the old LEP. Electron clouds are still a problem. More power for injection beams, fixes maybe costing 1.3 or 1.4 Billion Swiss Francs or probably much more if some systems are totally replaced.
The more research I do on the LHC, the more problematic the safety. The complexities and lack of engineering foresight are astounding at the LHC.
Steve Meyers on the video link above, who is Director of Accelerators at CERN, said at the end of the video, that 10 or 15 years ago the thinking at CERN was there were no issues with radiation in the (27 km) LHC beam tunnels.
The result: inadequate shielding of equipment, some equipment too sensitive or underdesigned for radiation, and a lot of heavy power converters will have to be moved either into new caverns or tunnels or above ground, requiring more supercold superexpensive superconducting lines as voltages drop.
I’ll be publishing a major article soon on The Science of Conundrums,
http://bigsciencenews.blogspot.com/
on LHC machine safety and potential dangers in the LHC’s New Physics experiments.
–Alan Gillis
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 5, 2010 at 4:46 pm
“Science Insider”:
February 2, 2010
Europe’s LHC to Run at Half-Energy, Tightening Race for Higgs
by Adrian Cho
The world’s highest energy atom smasher, the Large Hadron Collider (LHC), will run at half its maximum energy through 2011 and likely not at all in 2012. Officials at the European particle physics laboratory, CERN, had previously planned to run the gargantuan accelerator at 70% of maximum energy this year.
The change raises hopes at the LHC’s lower-energy rival, the Tevatron Collider at Fermi National Accelerator Laboratory (Fermilab) in Batavia, Illinois, of being extended through 2012 instead of being shut down next year. Fermilab researchers are hoping that their machine might collect enough data to beat the LHC to the discovery of the long-sought Higgs boson, a particle key to how physicists explain the origin of mass.
The $5.5 billion LHC is designed to blast protons into other protons at an energy of 14 trillion electron-volts (TeV), seven times the Tevatron’s maximum. But it cannot run at full energy because of a few faulty electrical connections, or “interconnects,” between the thousands of superconducting magnets that guide particles around the 27-kilometer subterranean ring. In September 2008, just 9 days after it first circulated particles, the LHC suffered a catastrophic breakdown when an interconnect between two magnets melted. That problem took 14 months to correct. The previous plan was to run the LHC briefly at 7 TeV, stop for a few months to rework the weakest interconnects, then ramp up 10 TeV later this year. CERN officials have now scaled back the energy to 7 TeV for this year and next, says Steve Myers, director of accelerators and technology at CERN.
The new plan balances safety with the desire to collect data, Myers says. CERN officials say they will run at 7 TeV until experimenters collect enough data—1 inverse femtobarn, in the units they use—to give them a shot at, for example, discovering the new particle predicted by a theory called supersymmetry. The LHC would then shut down for a year so workers could replace all of the 10,000 interconnects with redesigned ones, allowing the LHC to run at 14 TeV in 2013. “By doing it this way, we have the time needed to design the new interconnects in a thorough way and make sure it’s done correctly,” says Myers.
CERN experimenters say the good news is that 1 inverse femtobarn of data set would let them search for supersymmetric particles and, even, the new dimensions of space predicted by some version of string theory. “Clearly we would have preferred to run at a higher energy,” says CERN Guido Tonelli, spokesperson for the 3800–member team working a particle detector called the Compact Muon Solenoid. But “this is a real physics run in which we will be able to tackle a large part of our research program.”
Meanwhile, their counterparts at Fermilab are reacting with caution. “It’s not like we’re rushing out and saying ‘We want to run [the Tevatron] in 2012!’ But we want to keep the possibility open,” says Fermilab’s Dmitri Denisov, co-spokesperson for the 510–member team working with Fermilab’s D0 particle detector. One extra year would only increase the size of the D0 data set slightly, from a projected 12 inverse femtobarns to about 15 inverse femtobarns, he notes. That increase alone might not be enough to justify the expense, Denisov says. It would be a different matter, he says, if Fermilab researchers were seeing hints of a Higgs boson that a little extra data might strengthen. A decision on running the Tevatron in 2012 won’t have to be made for several months.
http://blogs.sciencemag.org/scienceinsider/2010/02/european-atomsm.html
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Europe’s LHC to Run in Half-energy by 2011
Posted by admin in Home on 02 4th, 2010 |
quaith writes “Science insider reports that in Europe, the Large Hadron Collider runs on more than half of its energy by 2011 and probably not in 2012. The previous plan was, it ramps up to 70% of the maximum energy this year. Under the new Replace running plan, the LHC is running at 7 trillion electron volts to 2011. The LHC would be shut down for a year, it could all of the 10,000 connections with newly designed ones allow the LHC to its full capacity of 14 TeV in 2013. The change raises Hopes for the LHC low-energy rivals, while extending the Tevatron collider at Fermi National Accelerator Laboratory in Batavia, Illinois, who beat until 2012 to be held next year. Close Fermilab researchers hope that their machine could gather enough data, the LHC the discovery of the Higgs boson, a particle key to explain to how physicists the origin of mass. “.
http://corado.ca/home/europe39s-lhc-to-run-in-halfenergy-by-2011/
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Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 5, 2010 at 4:42 pm
“Der Freitag”
Dr. Rolf Froböse
Wissenschafts-News
01.02.2010 | 14:27
Das Urknall-Experiment am CERN birgt juristische Probleme
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 5, 2010 at 4:32 pm
The law and the Large Hadron Collider: who should have jurisdiction?
By Lena | Published: February 4, 2010
In February’s issue of Physics World…
After court cases seeking to halt the Large Hadron Collider (LHC) were thrown out of Swiss and Hawaiian law courts, one US lawyer is arguing that it and other hypothetically destructive experiments should not expect to be beyond the rule of law.
In February’s Physics World, journalist Edwin Cartlidge looks at the argument put forward by lawyer Eric E Johnson in the Tennessee Law Review that courts must assert their jurisdiction over these large experiments — or face rendering the rule of law obsolete.
[…]
http://iopblog.org/law-large-hadron-collider-jurisdiction/
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“Physics World”
IOP - A website from the Institute of Physics
Law and the end of the world
Feb 2, 2010
Edwin Cartlidge examines the case of a US lawyer who believes that the courts must step in if required to halt experiments like the Large Hadron Collider
http://physicsworld.com/cws/article/indepth/41564
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time February 2, 2010 at 9:22 am
- Gefährliche strange quarks und strangelets dank LHC vielleicht demnächst auf der Erde.
- Forscher blenden plausible Risikoszenarien teilweise ganz aus.
- Der empirischen astrophysikalischen Forschung könnte zuvor nicht mehr genügend Zeit bleiben, die Phänomene zu analysieren.
——–
Max-Planck-Gesellschaft
Presseinformation 1.2.2010:
Signale von seltsamen Sternleichen
Astrophysiker berechnen, wie man Neutronensterne aus ungewöhnlicher Materie aufspüren könnte
[Reply]
Comment from Alf Pretzell
Time February 2, 2010 at 1:17 am
In the following key arguments against the cosmic ray argument are presented. The citations from the field of astrophysics can be found and studied further in the following expert’s review about the search for LIV and related topics by W. Bietenholz:
http://arxiv.org/abs/0806.3713
The comparison of the LHC collisions with cosmic ray events is problematic according to my enquiries because
- The composition of cosmic rays even at our time is not entirely clear:”[…], but many aspects of the energy dependent composition are controversial” and “the identification is not easy at all, and in practice the criteria are not always consistent”. Also ultra high energy cosmic rays are rare events: “Note that the flux above 10^12 eV is around 10 primary particles per minute and m², but above 10^18.5 eV it drops to O(1) particle/(km² year) […], so the search for UHECR takes patience”. The reason for construction of colliders is the imprecise configuration in observing natural cosmic rays. Only limited insight into the physics of cosmic rays is possible up to now - experiments for further clarification are currently prepared!
- The boost (the momentum / the velocity) of the products in a cosmic collision might be higher in the rest frame of the earth than the minimum momentum of the collider products (whatever heavy products). This results in other cross sections of these products with the matter of earth (or the atmosphere or moon) and other subsequent reactions due to the different energies. Not only are the products important but also their momentum when further reactions have to be considered. I do not cite here the literature because this correlation is canon in particle physics.
- The conditions in the collider (collision in the vacuum near to a solid) are different from the environment in the atmosphere (collision in gas) or on the moon (collision in a solid). Respective implications (reactions, life times, …) have to be analyzed in detail.
- To be able to compare the reactions a Lorentz transformation has to be applied: In the LHC two protons with equal velocities shall collide head on in the lab - in the cosmic case an extremely fast proton is assumed to meet a resting proton (relative to the earth). Up to now no violation of this transformation (LIV) is known and precise laboratory experiments for small energies (gamma at 10^5) are available. However, at extremely high energies (10^17 eV of LHC after transformation or more) experimental evidence is rare (Auger, HiRes, neutrinos) and neither fully exact nor unambiguous: “This observation [AGASA] disagrees, however, with the data of the HiRes (High Resolution Fly’s Eye) observatory”. Lorentz invariance violation in this context is discussed in the literature: “On the other hand, the sizable number of super-GZK cosmic rays asks for an explanation and keeps the door open for speculations” and “This is a very active field of research with exciting open questions. We may expect enlightening new data in the near future. They could lead to new insight in outstanding issues like LIV — or to new puzzles and perhaps to evidence for new physics.” More than 100 physical parameters subjected to the transformation are discussed: “Kostelecky et al. have identified more than 100 LIV parameters in this way, including CPT breaking terms”. Not all are checked by the cutoff seen in Auger but could play a role in LHC experiments.
- Known physics might change drastically at energy densities making micro black holes possible as academically discussed in the meantime [Plaga 2009 http://arxiv.org/abs/0808.1415 ]. W. Bietenholz: “Based on the uncertainty relations (3.14), the identification of a as the Planck length now leads to a consistent picture of the space-time uncertainty range as the event horizon of a mini black hole [142]. In fact, a (hypothetical) measurement of a length of O(LPlanck) requires (according to the Heisenberg uncertainty) an enormous energy density, which gives rise to such an event horizon — the notion of detectable events then requires inequalities (3.14) to hold with a ∼ LPlanck . This Gedankenexperiment suggests that points should indeed be washed out over a range of O(LPlanck ). If several directions are involved, as in relation (3.14), this is practically equivalent to non-commutativity. […] Thus we have the case of an “active LIV”” Within this context - possible micro black hole production in colliders and the discussed effects at the Planck length - the comparison of the LHC collisions with cosmic ray events is additionally extremely questionable.
Concluding these arguments against operation and the calculations and considerations of even possibly dangerous scenarios of other academic colleagues are absolutely sufficient to enforce an independent, careful, public revision of the experiment and its discussed dangers before new experiments of any kind! The academic opinion clearly is not unambiguous as it would have to be the case amongst others for admissible operation.
[Reply]
Alf Pretzell Reply:
February 4th, 2010 at 12:36 am
… please have a look at the “all in tumble high energy cosmic rays” presented in the LSAG report (page 5):
http://public.web.cern.ch/public/en/LHC/Safety-en.html
The cosmic rays beyond 10^19.5 eV (around the so called GZK- cutoff) are not unambiguous.
[Reply]
Alf Pretzell Reply:
February 5th, 2010 at 7:51 pm
The review by W. Bietenholz is written to give a summary of current research for cosmic rays and LIV - it is not intended to assess the LHC. My items against the argumention of CERN can be based on this review to a large extent.
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 29, 2010 at 12:26 am
“Dark Matter Claims Face Challenge
Recent claims of possible dark matter origin for excess high energy electrons and positrons from Fermi, HESS, ATIC, and PAMELA may be down the tubes. It seems that a new model has shown a more conventional explanation for these excesses and thus, causing more doubt that these were signatures from the presence of dark matter {link available for free only for a limited time}.
[…]”
L.Stawarz et al., Astrophys. J. v.710, p.236 (2010).
“This certainly throws a huge damper on those theorists who think they’ve seen tantalizing evidence of dark matter beyond just astronomical observations.”
Nature:
“Light extinguishes dark-matter claims
Starlight accounts for anomalous electron signals.”
[…]
Using the high-energy electrons as a proxy for dark matter is just one of many approaches in the hunt. The Large Hadron Collider at CERN, the European particle-physics laboratory near Geneva, Switzerland, may create dark matter as it smashes high-energy protons together. And experiments underground use quiet environments to watch for the rare recoils of atomic nuclei that dark-matter particles ought to cause occasionally. In December, an underground detection group reported that it had seen two events that may have been dark-matter collisions — enough to get attention, but not yet enough to claim a definitive detection
http://www.nature.com/news/2010/100128/full/news.2010.40.html
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 26, 2010 at 5:34 pm
Computersimulation: Schwarze Löcher am LHC möglich!
Eine aufwendige Computersimulation von Wissenschaftlern der Universitäten British Columbia und Princeton belegt die Möglichkeit der Produktion Schwarzer Löcher am Teilchenbeschleuniger LHC des CERN.
Dies geht auch aus untenstehender DPA-Meldung hervor.
Nach den Gesichtspunkten der gängigen Interpretation der Relativitätstheorie wäre die Energie am LHC für die Produktion Schwarzer Löcher zu gering. Bspw. nach Modellen der Stringtheorie aber wäre die Energie ausreichend. Insofern bestätigt die Computersimulation genau den Stand der derzeitigen Risikodiskussion betreffend Risiken der “Urknallmaschine” LHC am CERN.
Anzumerken ist außerdem, dass auch die Theorie des bekannten CERN-Kritikers Prof. Otto E. Rössler die - höchstgefährliche - Produktion Schwarzer Löcher an Teilchenbeschleunigern mittels Relativitätstheorie vorhersagt.
Dass Schwarze Löcher „instabil“, und „ungefährlich“ seien oder „zerstrahlen“ würden, wie von CERN vorgegeben, geht aus dem Versuch freilich nicht hervor. Der von CERN favorisierte Zerfallsprozess Schwarzer Löcher, die hochspekulative „Hawking-Strahlung“, konnte noch niemals beobachtet werden. Mögliche Zerfallszeiten wurden von Wissenschaftlern mehrmals nach oben revidiert, zuletzt um 30 Zehnerpotenzen (!) und der Aussicht, dass Schwarze Löcher den Beschleuniger verlassen würden (Casadio et al.). Vergleiche mit natürlichen Ereignissen beruhen auf indirekten Messungen und Hochrechnungen (Fly’s Eye Experiment). Bis heute ist ein schlagendes Argument für die Sicherheit der „Urknallmaschine“ ausständig. Außerdem fehlt bis heute eine unabhängige multidisziplinäre und externe Risikobewertung.
Hier der ursprüngliche Artikel bei Science Now (AAAS):
Colliding Particles Can Make Black Holes
http://sciencenow.sciencemag.org/cgi/content/full/2010/122/1
N-TV / DPA (Titel - wie oben dargelegt – leider irreführend, klärt sich im Text aber auf):
Dienstag, 26. Januar 2010
Nötige Energie fehlt
Schwarze Löcher erzeugbar
Schwarze Löcher lassen sich tatsächlich im Teilchenbeschleuniger erzeugen. Das zeigt eine Computersimulation zweier amerikanischer Physiker. Allerdings ist die nötige Energie dafür eine Trillion Mal höher als am derzeit stärksten Beschleuniger zur Verfügung steht. Eine Trillion ist eine 1 mit 18 Nullen: 1 000 000 000 000 000 000.
Kritiker hatten wegen möglicher Schwarzer Löcher wiederholt einen Stopp des neuen Large Hadron Colliders (LHC) am Europäischen Teilchenforschungszentrum Cern bei Genf gefordert. Sie fürchten, dass ein solches Miniatur-Schwarzes-Loch über kurz oder lang die gesamte Erde schlucken könnte. Die Teilchenphysiker halten derartige Befürchtungen für völlig unbegründet und betonen stets, dass solche Mini-Schwarzen-Löcher sofort wieder zerfallen würden – sofern sie sich überhaupt erzeugen ließen.
Lösung der Einsteinschen Feldgleichung
[…]
Die Simulation belege erstmals, dass auch bei der Kollision zweier extrem energiereicher Elementarteilchen im Prinzip ein kleines Schwarzes Loch entstehen kann, schreiben Matthew Choptuik von der Universität von British Columbia in Vancouver (Kanada) und sein US-Kollege Frans Pretorius von der Universität Princeton in einem Fachaufsatz für die “Physical Review Letters”. Sie präsentieren eine numerische Lösung der Einsteinschen Feldgleichungen für einen Frontalzusammenstoß zweier nahezu lichtschneller Elementarteilchen mit sehr hoher Energie.
Bislang sei nirgends gezeigt worden, dass die Allgemeine Relativitätstheorie tatsächlich die Entstehung Schwarzer Löcher bei Hochenergie-Teilchenkollisionen vorhersage, betonen die beiden Physiker. Am LHC könnten diese Objekte allerdings nur entstehen, falls der Raum weitere, bislang unentdeckte Dimensionen besitzen sollte. Dann könnte die nötige Energie deutlich sinken. “Ich wäre extrem überrascht, falls die Formation Schwarzer Löcher an dem Beschleuniger nachgewiesen werden sollte”, sagte jedoch Choptuik dem US-Journal “Science”.
dpa
http://www.n-tv.de/wissen/weltall/Schwarze-Loecher-erzeugbar-article697013.html
Hier wird die Meldung irreführend widergegeben:
http://wissen.dradio.de/index.59.de.html?drn:news_id=1120&sid=
[Reply]
Admin LHC-Kritik Reply:
January 26th, 2010 at 5:52 pm
MOSKAU, 25. Januar (RIA Novosti). US-amerikanische und kanadische Wissenschaftler haben erstmals bewiesen, dass beim Zusammenstoß von Elementarteilchen tatsächlich schwarze Löcher entstehen können, was die Gegner des Large Hadron Colliders (LHC) befürchten.
http://de.rian.ru/science/20100125/124826190.html
Anm., s.o.:
“Am LHC könnten diese Objekte allerdings nur entstehen, falls der Raum weitere, bislang unentdeckte Dimensionen besitzen sollte. Dann könnte die nötige Energie deutlich sinken. “Ich wäre extrem überrascht, falls die Formation Schwarzer Löcher an dem Beschleuniger nachgewiesen werden sollte”, sagte jedoch Choptuik dem US-Journal “Science”.”
[Reply]
Admin LHC-Kritik Reply:
January 26th, 2010 at 6:22 pm
Danger collisionneur scientifiquement prouvé
http://americanews.ru/fr/h50/5479.html
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Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 25, 2010 at 4:54 pm
LHC restart with increasing energies planned for mid February:
http://www.lhcportal.com/Forum/viewtopic.php?f=4&t=323
“The LHC is active and electricity is flowing through it. The work is going ahead at full speed and on schedule. The CERN teams are in CERN Control Center (CCC) and other control centers. There are also teams down in the tunnels performing nQPS refurbishment and visual inspection of various parts of the LHC. The Electrical Quality Assurance (ELQA) teams are performing electrical tests. The sectors 8-1 and 1-2 are already traveling to 6,000 amps (3.5 TeV). The beams are arriving on the doorstep of the LHC in a few days - the start of February. On February 15, the LHC will be handed over to the MPS and beam commissioning teams from the hardware commissioning teams. A complete checkout of the LHC will be done through February 17 and 19, and the pilot beams will enter the LHC on February 20th.”
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Comment from libertine
Time January 24, 2010 at 10:38 pm
Colliding Particles CAN Make Black Holes
http://sciencenow.sciencemag.org/cgi/content/full/2010/122/1
quote:
”nobody had ever shown that the prevailing theory of gravity, Einstein’s theory of general relativity, actually predicts that a black hole can be made this way.
[uhm, nobody, really ?!]
Now a computer model shows conclusively for the first time that a particle collision really can make a black hole.
[…]
Using hundreds of computers, Choptuik and Pretorius calculated the gravitational interactions between the colliding particles and found that a black hole does form if the two particles collide with a total energy of about one-third of the Planck energy, slightly lower than the energy predicted by hoop conjecture, as they report in a paper in press at Physical Review Letters.
[…]
the only way the LHC might make black holes is if, instead of being three dimensional, space actually has more dimensions that are curled into little loops too small to be detected except in a high-energy particle collision. Predicted by certain theories, those extra dimensions might effectively lower the Planck energy by a huge factor. “I would be extremely surprised if there were a positive detection of black-hole formation at the accelerator,” Choptuik says. Physicists say that such black hole would harmlessly decay into ordinary particles.”
end quote
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 23, 2010 at 4:45 pm
Jim writes: physorg.com addresses Dr. Johnson’s pivotal review of LHC controversey (1/22/2010)
http://www.physorg.com/news183380986.html
—————
A Lawyer’s View of the Risk of Black Hole Catastrophe at the LHC
January 22, 2010 By Lisa Zyga
… Eric E. Johnson, an assistant professor of law at the University of North Dakota, … The 90-page paper is highly readable for non-scientists,
… analytical and theoretical tools that are usable in the courts for dealing with this case and cases like it,
… Johnson highlights a few of these critics, including chaos theoretician Otto Rossler, who calculated that “LHC-produced black holes might grow fast enough that the world might end slightly more than five years after the LHC’s first full-energy collisions.”
… In a paper written in 2008, Mangano (a CERN employee) and Giddings (who accepted a future visiting position at CERN) turned to the cosmic ray argument rather than the Hawking radiation argument, which was becoming less persuasive. … [CERN] found that black holes produced by cosmic rays could potentially slip through the Earth, which is made mostly of empty space, while black holes produced by the LHC could remain in the vicinity for a long time, slowly gaining mass
…in 2008, astrophysicist Rainer Plaga wrote an unpublished paper arguing that Giddings and Mangano’s paper did not exclude all possibilities of disaster. In one argument, Plaga showed that, if black holes were smaller than the CERN physicists calculated, they could conceivably sail through white dwarfs as well as the Earth, showing that the white dwarf argument isn’t conclusive.
… the only people who have the qualifications to understand the physics are the physicists themselves, which creates an obvious conflict of interest
… CERN has signed treaties with its host states, Switzerland and France, that guarantee CERN immunity from legal processes.
… Johnson shows that the risk of the LHC destroying the world can be calculated to be either infinite or nothing simply by tweaking the inputs just a tiny bit
… in 2003, it was found that the two papers written to address safety concerns about a potential strangelet disaster at the RHIC both contained conceptual math errors that affected their conclusions
… group culture also has the tendency to push dissenters to the fringe, and perhaps artificially inflate the certainty of unanimously enforced views
… “At the end of the day, whether the LHC represents an intolerable danger is, in my view, an open question,” Johnson concludes. “I have not endeavored to provide a definitive answer. But I think the courts should.”
[Reply]
Admin LHC-Kritik Reply:
January 24th, 2010 at 4:58 pm
“Many of the physicists quoted in the media on LHC safety issues seem not to have engaged with the literature in any depth,” Johnson told PhysOrg.com. “Physicists speaking to the public about the black-holes question portray it as a simple matter. It really is not. At the end of the day, the LHC may or may not be safe, but most of the arguments you hear in favor of the collider lack robustness.”
[Reply]
Admin LHC-Kritik Reply:
January 26th, 2010 at 6:17 pm
USA: Weltuntergangsrisiko durch LHC aus juristischer Sicht analysiert
Auch wenn Physiker das Entstehen eines die Erde verschlingenden schwarzen Lochs durch den Teilchenbeschleuniger LHC in den Medien bislang ausschließen, würde eine Verhandlung, in der es um einen solchen Weltuntergang ginge, einige juristische Fragen aufwerfen. Ein Rechtswissenschaftler klärte nun auf.
Ein Problem liegt darin, dass die Materie nur von wenigen Physikern selbst verstanden wird, die, würden sie gegen die Experimente von CERN aussagen, die Grundlagen ihrer eigenen Physik in Frage stellen müssten. CERN genieße Immunität. Eine einstweilige Verfügung hätte nur in wenigen Fällen Wirksamkeit.
Für eine Abschaltung müsste ein Richter Fehler in der theoretischen Physik selbst, oder bei den Sicherheitsberechnungen finden. Er könnte auch nachweisen, dass CERN-Mitarbeiter absichtlich Fehler begehen oder voreingenommen sind. Das 90-Seiten-Dokument wurde auf der Seite arxiv.org veröffentlicht.
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=811354&offset=26
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 22, 2010 at 8:28 pm
Supersymmetrische Teilchen könnten laut CERN als eine der ersten “Neuentdeckungen” am LHC gefunden werden. Der bekannte Physiker Brian Cox über diese Teilchen:
“Gesetzt den Fall, es gäbe so etwas wie supersymmetrische Teilchen und diese würden sich im Kern der Sonne treffen, könnten sie die Sonne wie Krebs von innen zerfressen.” Brian nennt diesen Effekt “Q-Balls” und führt weiter aus, dass dies durchaus im Rahmen des Möglichen liege. Genau würden wir das aber bis jetzt noch nicht wissen können. …
Autor: Jörg Henning
http://de-bug.de/mag/4909.html
———–
Dank an Rudolf für diesen Quellenhinweis.
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 22, 2010 at 1:42 pm
LifeGen.de LTD prüft ebenfalls rechtliche Maßnahmen zum Stopp des CERN
Urknall-Experiments
LifeGen.de LTD prüft auf Grund theoretisch möglicher und von Chaosforschern
ebenfalls als real erachteten Risiken rechtliche Maßnahmen zum Stopp des
CERN Urknall-Experiments. Mit einem solchen Vorhaben waren zuvor bereits der
Tübinger Chaosforscher Otto Rössler und der Wiener Philosoph Markus
Goritschnig vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit einem
auch im Internet einsehbaren Eilantrag gescheitert. LifeGen.de LTD wird
daher einen anderen juristischen Ansatz verfolgen.
(2010-01-19)
http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2010-01-17-0712&pc=s02
[Reply]
Comment from libertine
Time January 21, 2010 at 12:31 am
one of the LHC’s most ambitious undertakings is to find out if dark matter / energy exists and what it looks like. But what if dark matter/ energy doesn’t even exist ? There are theories out there which don’t necessitate its existence:
quote:
”Dark Energy: Is It Merely An Illusion?
ScienceDaily (Sep. 29, 2008) — Dark energy is at the heart of one of the greatest mysteries of modern physics, but it may be nothing more than an illusion, according physicists at Oxford University.
[…]
They point out that it’s possible that we simply live in a very special place in the universe - specifically, we’re in a huge void where the density of matter is particularly low.”
read more:
http://www.sciencedaily.com/releases/2008/09/080926184749.htm
quote:
”Italian, US Cosmologists Present Explanation For Accelerating Expansion Of The Universe
[…]
“The hypothesis of dark energy is extremely fascinating,” explains Padova’s Antonio Riotto, “but on the other hand it represents a serious problem. No theoretical model, not even the most modern, such as supersymmetry or string theory, is able to explain the presence of this mysterious dark energy in the amount that our observations require. If dark energy were the size that theories predict, the universe would have expanded with such a fantastic velocity that it would have prevented the existence of everything we know in our cosmos.”
[…]
“We realized that you simply need to add this new key ingredient, the ripples of spacetime generated during the epoch of inflation, to Einstein’s General Relativity to explain why the universe is accelerating today,” Riotto says. “It seems that the solution to the puzzle of acceleration involves the universe beyond our cosmic horizon. No mysterious dark energy is required.””
read more:
http://www.sciencedaily.com/releases/2005/03/050325144750.htm
further alternatives:
http://leaksholescatastrophies.blogspot.com/2010/01/alternative-theories-about-expansion-of.html
deutschsprachiger Artikel von 2005:
Raumzeit-Wellen provozieren Forscher
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,347742,00.html
[Reply]
Comment from Rudolf Uebbing
Time January 16, 2010 at 11:45 pm
Das empirisch-astronomische
LSAG-Argument zur Sicherheit in 2008 - die Kosmische Strahlung -
und seine beiläufige Relativierung durch Äusserungen von
am CERN beteiligter Forscher
Wie von am CMS-Experiment (CMS-Collaboration, LHC/CERN) beteiligten
Forscher in 2007 geschrieben
wurde, sind künstliche Ereignisse zu erwarten,
die “jenseits des Bereiches der Kosmischen
Strahlung liegen”.
In diesen Tagen ist dazu, inhaltlich ganz ähnlich,
eine neuere Äusserung eines Forschers,
der mit dem ALICE-Projekt am LHC eng verbunden ist,
nachzulesen.
In einem aktuellen Interview
mit einem deutschen GSI-Forscher, zuständig
für den Schwerionenbereich und an der Entwicklung des
ALICE-Experimentes des LHC mitbeteiligt, wurde
in der Frankfurter-Rundschau, Ausgabe v.
16./17. Jan. 2010, Seite D3, von ihm
ausgeführt, dass gewünscht wird,
“… im Labor künstlich die Materie”
zu “erzeugen, die heute natürlich
nicht mehr vorkommt…”
“Die Vorversuche zeigen…, dass
eine solche Materie existiert und
ganz erstaunliche Eigenschaften hat.”
“Die Experimente am LHC in
Genf sind jetzt nochmals um
den Faktor 30 höher in der
Energie. Der Feuerball in
einem Mini-Urknall dort
wird entsprechend größer
und heißer sein und länger
existieren.”
Da formuliert wurde “beyond the
reach of cosmic rays” und
“Materie …, die heute
natürlich nicht mehr vorkommt”,
(abgesehen von “10 Mikrosekunden nach
dem Urknall”) ist ein
empirisches und astronomisch orientiertes Sicherheitsargument
‘Kosmische Strahlung’ für den Bereich der
Bleikernkollisionen n i c h t überzeugend. Zweifel sind
berechtigt.
[Reply]
Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 15, 2010 at 4:11 pm
Prof. Otto E. Rössler stellt ein erstes Protokoll seiner laufenden Gespräche am CERN zur Verfügung.
Heute Vormittag gab es noch ein weiteres Gespräch über die Risiken am Teilchenbeschleuniger LHC.
———————
Otto E. Roessler:
Gesraechsprotokoll nach Notizen:
Erst durfte ich die von mir und Herrn Laughlin vorhergesagte Reibungslosigkeit von Suprafluessigkeiten auch gegenueber sehr kleinen Teilchen erklaeren (Ununterscheidbarkeitstheorie nach Leibniz-Gibbs-Weyl-Pauli). Die Frage ist experimentell klaerbar,. wenn auch nicht leicht, wie Herr Landua betonte.
Dann stellten wir Uebereinstimmung im Verstaendnis der Hawkingstrahlung fest, was die quantenmechanische Seite angeht. Und kamen dann auf das Problem der Lichtgeschwindigkeit in Horizontnaehe. Mein Gespraechspartner kannte nicht die unendliche Lichtlaufzeit herunter zum und herauf vom Horizont, akzeptierte sie aber vorlaeufig. Ebenso die im Grenzfall unendliche Astronauten-Herunterfall- und (bei Rebounce-Annahme) .Wiederauftauch-Zeit, und die kurze endliche Eigenzeit der Astronauten als extremes Beispiel des (gravitativen) Zwillingsparadoxons von Einstein.
Demnach duerften Schwarze Loecher nie in endlicher Aussenzeit fertig werden, wurde mit Recht von meinem Gespraechspartner gefolgert: Die 1998 von meiner Gruppe beschriebenen “Almost-Black-Holes”. Die von ihm geaeusserte Vermutung, dass dass das den Beobachtungen widerspraeche, konnte ich durch Hinweis auf das Birkhoff-Theorem (kein Unterschied ausserhalb einer beliebig tiefen Birkhoff-Kugelschale) entkraeften.
Dann kam unerwartet die Behauptung, dass noch nie eine Verletzung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit (was auf den ersten Blick meine neue gotische-R-Entfernung bestaetigt haette) beobachtet worden waere, wobei Theodor Haensch zitiert wude. Ich verwies auf den Abraham-Einstein-Dialog von 1912, machdem Einstein dieses Prinzip (in retrospect unnoetigerweise) aufgegeben hatte. Ich verwies aber auch auf die experimentell gemessene Shapiro-Zeitverzoegerung in der Naehe der Sonne, die von Shapiro (und der ganzen Zunft) so gedeutet wird; obwohl Shapiro mir gegenueber einraeumte, dass meine Interpretation die Konstanz der LKichtgeschwindigkeit rettet (wenn ich seinen Brief richtig interpretiere). Sonst waere auch die unendliche Lichtlaufzeit zum und vom Horizont nicht mit einem konstanten c vereinbar (im Gegensatz zum gotischen-R-Theorem).
An dieser Stelle schlug - unbewusst wahrscheinlich - die “Haeutchen-Theorie” wieder durch von Seiten meines Gespraechspartners - ueberall konstantes c, nur in unmittelbarer Naehe des Horizonts pathologische Phaenomene. Welche ja ebenso in Hawkings Theorie steckt, die aber sofor aufhoert, Sinn zu machen, wenn die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mit der dazugehoerigen unendlichen Raumvergroesserung “in Horizontnaehe” akzeptiert wird. Herrn Landuas Ueberzeugung, dass die Lichtgeschwindigkeit global konstant ist, unterstuetzt unmittelbar meine Ergebnisse. Die neuen Variablen gotisch-R und Capital-Tau wurden kurz besprochen ohne Dissens.
Die Newtonsche Pseudosphaere mit ihrem kanonischen Kugel-Volumen, die nicht-generisch ist, und ihr generisches Analogon mit unendlichem Volumen im Innern einer endlichen umschlie’enden Oberflaeche (Antifraktal) wurden verstanden.
Dann sprang das Thema auf die “Wartezeit” eines innerhalb der Erde kreisenden mini-Schwarzen Loches, bis es mit dem ersten Quark interagiert (wonach sich alles aendert). Die aus meiner Ungeladenheit (sowie den sring-aehnlichen Theorien) folgende “Aufblaehung” des angenommenen mini-Schwarzen Loches sollte einen genuegend grossen Wirkungsquerscghnitt ergeben, um in sehr endlicher Zeit die erste Keimbildung einer elektrogravitativen Maschine (”mini-Quasar”) zu ermoeglichen.
Diese Frage ist offenbar noch nicht genug durchdacht und koennte eine sofortige totale Entwarnung ergeben. Hier sind hoeherdimensionale Theorien moeglicherweise unverzichtbar, um bei einem einzigen in der Erde kreisenden mini-Schwarzen Loch eine Gefahr zu ergeben - diese Erkenntnis war m.E. eine wichtige Frucht unseres Gespraechs.
Danach waren wir beide etwas erschoepft, auch dank mehrfacher “diszentrierender” Telefongespraeche. Es kam dadurch zu einem unbegruendeten Dissens bezueglich meines Ungeladenheitsresultats. Dass, wenn Ladung unten im Schwerefeld tatsaechlich abnaejhe, wie ich bewiesen habe, sich dies im Spektrum - zum Beispiel in Sonnennaehe - manifestieren muesste. Was aber falsch gedacht ist (Kovarianzprinzip).
Die auch empirisch Ladung-vernichtenden Quasare am Himmel kamen noch kurz ins Bild. Und die Sendung “hart aber fair” - die ich mir als Wunschforum fuer die Fortsetzung der unbeendeten Debatte vorstelle.
Mein Wunsch um ein Gespraech morgen vormittag mit einem weiteren CERN-Wissenschaftler - am liebsten Herrn Heuer selbst - wurde versprochen, weitergeleitet zu werden. Auch, dass das CERN damit aufhoeren moege, keine einzige meiner auf dem Internet befindlichen Arbeiten zu zitieren. Und dass ich mit jungen Leuten reden moechte und vor ihnen einen Vortrag halten duerfen.
Am besten morgen, falls das CERN nicht bis zu diesem Ereignis mit seinen unwiderlegt bereits gefaehrlich erhoehten Energien oder gar einer Quintessenz-Preisfrage: Wenn ein Neutrino 1 Jahr durch Materie fliegen muss, um ein Quark zu treffen: wieviel kuerzer dauert es fuer ein moeglicherweise um 20 Groessenordungen groesseres mini-Schwarzes Loch? Ich bitte jeden einzelnen CERN-Wissenschaftler, ob jung oder alt, sich zu “outen”, ob er oder sie ein einziges meiner Sicherheitsargumente (oder meiner neuen Resultate, auf denen diese fussen) entkraeften kann. Sonst darf ich weiter vor der Weltoeffentlichkeit sagen, dass CERN ohne rationale Begruendung bewusst auf ein Terrazid hinsteuert. Das tut mir vor allem wegen der vielen jungen Wissenschaftler am CERN und in der ganzen Welt leid, deren wunderbarer Beruf durch diesen Gehorsamszwang am CERN moeglicherweise nachhaltig beschaedigt wird. Liebe junge Leute, ich bin auf Eurer Seite, merkt Ihr es nicht? Fuer J.O.R., 14.01.10, Niederschrift 21 Uhr 30 beendet. [Reply] Admin LHC-Kritik Reply: CERN aktuell: LHC-Kritiker Prof. Rössler in der „Höhle des Löwen“15.01.2010 - 20:03 Völlig überraschend ist es in Genf zu einem Vieraugengespräch zwischen dem Tübinger Chaostheoretiker Prof. Dr. Otto E. Rössler und dem CERN-Wissenschaftler Prof. Dr. Rolf Landua gekommen. Thema des Gesprächs: Eine Erörterung der potenziellen Gefahren des Urknall-Experiments, das ab Februar in die „heiße Phase“ geht. Als einer der prominentesten Kritiker der Versuche am CERN hatte Rössler die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Schwarzen Lochs mit 15 Prozent beziffert. […] [Reply] Admin LHC-Kritik Reply: 16.01.10 12:27 Uhr Streit unter Wissenschaftlern soll im Fernsehen ausgetragen werden Gewöhnlich werden in der Sendung “Hart aber fair” politische oder sozialpolitische Themen kontrovers diskutiert. In Kürze könnten sich dort auch Wissenschaftler streiten. Dabei geht es um das umstrittene Urknall-Experiment am CERN bei Genf. Ein Forscher aus Tübingen gehört zu den prominentesten Kritikern des seiner Meinung nach riskanten Experiments. Seinen Berechnungen zufolge könnte ein kleines schwarzes Loch, das bei den Versuchen möglicherweise entsteht, die Erde zerstören. Da es bei einem persönlichen Gespräch keine Annäherung gegeben hat, will der Kritiker die Öffentlichkeit einschalten. Zugleich wandte er sich an die einzelnen Forscher des CERN, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. http://www.shortnews.de/start.cfm?id=809731 [Reply] Admin LHC-Kritik Reply: Erweitertes Gesprächsprotokoll von Prof. Rössler. Die erhoffte Diskussion am zweiten Tag am CERN mit Direktor Heuer ist nicht zustande gekommen. Es könnte aber einen Vortrag Rösslers am CERN geben. ————— Gesprächsprotokoll (O.E. Rössler) Zuerst sollte ich die von mir und Herrn Laughlin vorhergesagte Reibungslosigkeit von Supraflüssigkeiten – nicht nur gegenüber großen Körpern, sondern auch gegenueber sehr kleinen Teilchen – näher erklären, da es für meinen Gesprächspartner Rolf Landua eine Ehre wäre, wie er sagte, dass er zusammen mit einem Nobelpreisträger als Urheber eines neuen Experiments genannt worden sei. Seiner inzwischen gewachsenen Skepsis versuchte ich durch Hinweis auf die absolut kontraintuitive Ununterscheidbarkeitstheorie von Leibniz-Gibbs-Weyl-Pauli zu begegnen. Vor allem: die Frage bleibt experimentell abklärbar, selbst wenn der dazu nötige Aufwand sich als größer herausstellt, als am 4. Juli 2008 im Gespräch vermutet. Als zweiten Punkt stellten wir eine volle Übereinstimmung im Verständnis des einen – quantenmechanischen – Beins der Hawkingstrahlung fest. Und kamen dann drittens auf das zweite, allgemein-relativistische, Bein (das Problem der Lichtgeschwindigkeit in Horizontnähe) zu sprechen. Mein Gesprächspartner bestritt hier zunächst die unendliche Lichtlaufzeit hinunter zum und herauf vom Horizont, akzeptierte sie aber schließlich. Ebenso die im Grenzfall unendliche Astronauten-Herunterfall- und (bei Rebounce-Annahme) Wiederauftauchzeit. Sie steht ja auf den ersten Blick im Widerspruch zu der bekannten, sehr kurzen endlichen Reisezeit der Astronauten (in ihrer Eigenzeit). Dass letztere aber einfach das extremste Beispiel des gravitativen Zwillingsparadoxons von Einstein darstellt, wurde bald eingesehen. Aber dann dürften Schwarze Löcher ja nie in endlicher Außenzeit fertig An dieser Stelle wurde ich fünftens unerwartet mit der Behauptung konfrontiert, dass ”noch nie” eine Verletzung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit beobachtet worden wäre, wobei der von mir verehrte Theodor Hänsch als Kronzeuge erwähnt wurde. Was ja auf den ersten Blick meine neue gotische-R-Entfernung (aus der die neue Konstanz der Lichtgeschwindigkeit folgt) bestätigt hätte. Leider musste ich hier jedoch auf den berühmten Abraham-Einstein-Dialog von 1912 verweisen, der genau diesen mutigen, bis heute in der Öffentlichkeit vollkommen unbekannt gebliebenen Schritt Einsteins (seine Aufgabe des Prinzips der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit) zum Thema hatte. Noch wichtiger in diesem Zusammenhang ist aber die experimentell gemessene ”Shapiro-Zeitverzögerung” in der Nähe der Sonne. Sie wird von Irwin Shapiro und der gesamten Zunft bis heute als ”Verlangsamung der Lichtgeschwindigkeit” in Sonnennähe gedeutet. Dieser experimentelle Befund (”vierter Test der Allgemeinen Relativitätstheorie”) wurde mir an dieser Stelle von meinem Gesprächspartner zunächst nicht abgenommen – sodass ich das Zitat in der großen Misner-Thorne-Wheeler-Bibel von 1973 (die mir gereicht wurde) heraussuchen musste und auf das schöne Buch von Clifford Will ”Und Einstein hatte doch Recht” verweisen musste. Dennoch freute mich die intuitive Überzeugung meines Gesprächspartners von der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit natürlich. Auch Shapiro selbst hatte mir gegenüber nicht bestritten, dass meine Darstellung die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit retten würde, ohne selbst so weit gehen zu wollen. Es versteht sich von selbst, dass ohne die neue Raumdilatation, die nach dem gotischen-R-Theorem aus der Allgemeinen Relativitätstheorie folgt, die unendliche Lichtlaufzeit hinunter zum (und wieder herauf vom) Horizont nicht mit einem konstanten c vereinbar wäre. Die Diskussion sah zu diesem Zeitpunkt nach einer inhaltlichen Annnäherung unserer Standpunkte auf breiter Front aus. An dieser Stelle des Gesprächs schlug jedoch der Glaube an die Hawking-Strahlung (hier als “Häutchen-Theorie” bezeichnet) auf einmal wieder durch als siebter Gesprächspunkt: die Annahme einer überall (fast?) konstanten Lichtgeschwindigkeit mit der hinzugefügten Einschränkung, dass erst in unmittelbarer Horizontnähe neue Phänomene in einer fast unendlich dünnen Schicht (hier ”Häutchen” genannt) aufträten. In diesem Bild ist die Hawkingstrahlung angesiedelt. Sie hört aber sofort auf, Sinn zu machen, wenn die neue (exakte) Konstanz der Lichtgeschwindigkeit des gotischen-R-Theorems mit ihrer zugehörigen unendlich großen Raumvergrösserung “in Horizontnähe” (die dann nicht mehr Häutchencharakter hat) akzeptiert wird. Herrn Landuas intuitive Überzeugung, dass die Lichtgeschwindigkeit global konstant wäre, unterstützte zwar unmittelbar meine Ergebnisse, war aber leider auf Sand gebaut. Es gelang mir dann jedoch, die beiden neuen Variablen (gotisches-R und Großbuchstabe-Tau) in der Schwarzschildmetrik, die formal ein konstantes c ergeben – wobei nur die eine der beiden physikalisch ist –, noch etwas näher zu besprechen, ohne einen Dissens zu erzeugen. Die Newtonsche Pseudosphäre, die dasselbe Volumen wie eine gewöhnliche Kugel des gleichen Außenradius hat, kam an dieser Stelle als mathemarisches Beispiel zur Sprache als achter Punkt. Ebenso ihr generischer (und daher allein physikalisch relevanter) Zwilling, bei dem die interne Radiusabnahme langsamer verläuft. Sodass hier statt einem endlichen plötzlich ein unendliches Volumen (im nächsthöherdimensionalen Fall) in eine endliche Oberfläche eingeschlossen ist. Dass dieses um ein Haar bereits von Newton entdeckte Gegenstück eines Fraktals (”Antifraktal”) im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie existiert und dort physikalische Relevanz besitzt, wurde, soweit ich erkennen konnte, akzeptiert. Nach diesem mathematischen Erfolg sprang das Gesprächsthema als neunter Punkt auf die physikalische “Wartezeit” eines innerhalb der Erde kreisenden mini-Schwarzen Loches, bis es endlich mit dem ersten Quark es einverleibend interagiert. Woraufhin sich ein mini-Quasar bildet (wie ich voraussage). Der aus meinem Ungeladenheitsresultat folgende, und in den String-ähnlichen Theorien postulierte, gegenüber dem Planck-Radius stark vergrößerte Durchmesser von mini-Schwarzen Löchern [auf vielleicht 10 hoch minus zwanzig Meter, wie ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 6 im Vergleich zu noch kleineren Radii abschätze] ergibt einen genügend grossen Wirkungsquerschnitt, um in einer ”sehr endlichen Zeit” (wie in meiner im April 2008 dem CERN vorgelegten und publizierten Arbeit abgeschätzt) zur ersten Vereinigung eines Quarks und des mini-Schwarzen Loches zu führen. Wodurch sich die kleinste denkbare ”elektrogravitative Maschine” bildet. Bei dieser Abschätzung verschwendeten wir beide unnötig etwas Gesprächszeit. Damit rückte endlich die von Giddings und Mangano am CERN seit Jahren eingeräumte Gefahr der Erdverdampfung ins Blickfeld unseres Gespräches. Meine Erläuterung des von diesen Autoren übersehenen nicht-linearen (exponentiellen) Wachstums des gebildeten Gravitoelektrodynamos blieb als zehnter Punkt unwidersprochen. Das beobachtungsmäßige Korollar – dass auch die “großen Brüder” am Himmel (die Quasare) nun viel besser verständlich sind und empirisch offenkundig negative Ladung (Elektronen) vernichten – kam ebenfalls zur Sprache als elfter Punkt. Schließlich kam es zwölftens aus erkennbarer Solidarität mit seit langem widerlegten Gegenbehauptungen seitens eines am CERN mitarbeitenden Max-Planck-Relativisten noch zu einer kurzen fruchtbaren Diskussion meines Ungeladenheitstheorems – nicht theoretisch, sondern empirisch: Wenn Ladung unten im Schwerefeld tatsächlich abnähme, wie ich sage, müsste sich dies dann nicht im Spektrum – zum Beispiel bei einfallenden Gasen in Sonnennähe – manifestieren ganz im Gegensatz zu genauen empirischen Beobachtungen? Dieser wichtige und interessante Einwand widerspricht jedoch, wie ich zeigen konnte, dem Prinzip der Allgemeinen Kovarianz. Dennoch sind solche kreativen Einwendungen genau das, was ich mir von dem unbedingt weiterlaufen müssenden Dialog mit dem CERN erhoffe. Die von Herrn Landua beiläufig zitierte Sendung “Hart aber fair” käme als Wunschforum für die Fortsetzung unserer Diskussion – die nun plötzlich aus Zeitgründen abgebrochen wurde – in Frage. Diese öffentliche Debatte müsste in Anbetracht der grimmigen Entschlossenheit des CERN, ohne Rücksicht auf unwiderlegte Gefahren die Energie möglichst rasch in weitere Rekordhöhen zu führen, allerdings notwendigerweise sehr rasch anberaumt werden. Der Schlusskommentar meines Gesprächspartners lautete dann urplötzlich zu meinem großen Erstaunen, dass ich ”kein einziges wissenschaftliches Resultat” vorgebracht hätte und dass auch niemand sonst am CERN mit mir zu sprechen bereit wäre (meine Bitte um ein Gespräch mit Herrn Generaldirektor Heuer am nächsten Vormittag würde aber natürlich trotz ihrer Aussichtslosigkeit weitergeleitet). Das war eine große Enttäuschung nach einem durch zwölf Punkte hindurch als fair empfundenen wissenschaftlichen Gespräch. An der Bushaltestelle im Schneematsch, zu der mich mein Gastgeber noch geleitete, wurde ich dann von einem freundlichen Studenten, den ich nach dem besten Weg zum Hotel fragte, um einen Austausch der Emails gebeten – und am nächsten Tag überraschend im Namen des Student-Club Cern zu einem Vortrag eingeladen, sobald ich wieder in Genf wäre. Ich hoffe, dass die Experimente solange warten können, bis ich den nächsten privaten Reisesponsor gefunden habe: Auf einmal bin ich nicht mehr hoffnungslos der Zukunft gegenüber. Diese Begegnung mit einem jungen Menschen aus einem hoffnungsvollen Land hat das zweite CERN-Gespräch für mich zu einem vollen Erfolg werden lassen. Bitte, liebes CERN: Warten Sie den sich bereits abzeichnenden wissenschaftlichen Konsens noch ab, bevor es vielleicht zu spät ist, was – gepriesen sei der Herr! – nicht eintreten möge. Für J.O.R., 14.01.10 (überarbeitet am 17.01.10) [Reply] Rudolf Uebbing Reply: Konsequent Überzeugung demonstriert - die Sache geht vor dem eigenen Ruf Herrn Prof. Dr. Rössler muss an dieser Stelle Respekt ausgesprochen werden, weil er trotz des Alters körperliche Strapazen und Mühen auf sich nimmt, um seine Überzeugungen zu vermitteln. Sein hohes wissenschaftliches Renomme, das er im Jahre 2008 meinte verspielen zu können, baut er sich an anderer Stelle wieder auf. Es wäre gut für dieses Land, wenn zusätzlich auch viele andere Menschen konsequent zu ihrer Überzeugung stehen würden - einer Egal-Gesellschaft, wenn sie denn eine ist, kann man keine lange Überlebensdauer prognostizieren. “Wissenschaft ist Freundschaft” (O.Rössler) bedeutet auch, dass man sich mit Respekt begegnet und auch bereit ist, eigene erkannte Irrtümer zu korrigieren. Die Annäherung an die Wahrheit war schon oft genug eine anstrengende, verzehrende Tätigkeit. Ein als nullwertig vermitteltes Risiko muß genauer konkretisiert werden können - solche Zahlen haben schon einige andere Wissenschaftler als vom CERN schon seit längerer Zeit vorgelegt; warum schafft CERN es nicht, hier eigene Bestimmungsmethoden zu entwickeln, wenn die vorhandenen nicht ausreichen sollten ? Eine Forderung, ein lediglich als nullwertig deklariertes Risiko mit angemessenem Aufwand konkret zu quantifizieren, d.h. zu beziffern, und danach neu zu entscheiden, macht Sinn, ja sie ist absolut als notwendig anzusehen. Der Umfang dieser vertieften Untersuchung müsste angesichts z.B. subjektiv “unendlich” großer Werte (sh. bei Prof. Dr. Johnson) bei weitem den Aufwand überbieten, den die Deutsche Risikostudie Kernkraft erforderte, in der der GAU, der größte anzunehmende Unfall untersucht wurde. Macht die offizielle Physik daraus nur einen Nebenschauplatz und stellt den reinen Forschungsgegenstand übergewichtig in den Vordergrund ? Der Eindruck ist leider bei einigen aufmerksamen Menschen entstanden - man frage einmal dazu nach bei Menschen wie Dr. Rössler, Dr. Wagner, Dr. Leggett, Dr. Plaga und Dr. Johnson; auf die Antworten wäre ich gespannt. Eine bestimmte Art von Sicherheitsfragen, wenn sie denn globale Bedeutung haben, gehört nicht in die Hand eines einzelnen Experimentbetreibers (LSAG-Gruppe), der selbst Interessenvertreter sein kann, sondern besser - wie bei den Fragen der Kernkraft - in die Hände einer unabhängigen internationalen Kommission, damit Interessenskollisionen vorgebeugt werden kann. Hier müssen auch kleine Risiken, nämlich die mit großen Auswirkungen, genauer eingegrenzt werden können. Dies gilt auch in Hinblick auf die Zukunft, in der noch größere Beschleunigeranlagen, wo z.B. 200 TeV Energien angedacht sind, neue unbekannte, evtl. gefahrvolle Effekte aufdecken. Was würden die Nobelpreisträger RUTHERFORD und NERNST zum LHC sagen, wenn sie ihre historischen warnenden Worte aus den Jahren 1903 und 1921 heute rekapitulieren könnten? Jetzt ist immer der Ernstfall (Gustav HEINEMANN). J e t z t kann CERN den Anstoß für die Ersteinrichtung einer international und interdisziplinär arbeitenden Unterkommission, bei der UN z.B., geben. Ein derartiges, neues Regulativ richtig verstandener Forschungsfreiheit wäre die adäquate Antwort, gerichtet in die Zukunft. R.U. [Reply] Rudolf Uebbing Reply: Eine Ergänzung zu meinem o. Beitrag v. Komplexitätstheorie und Akkretion - ein Thema Prof. Dr. Rössler, nach dem ein Phänomen aus der sog. Chaos-Forschung (Theorie komplexer Systeme oder Komplexitätstheorie) benannt ist, nämlich der sog. Rössler-Attraktor, hat gem. Wikipedia über 300 wissenschaftliche Veröffentlichungen im Laufe seines Forscherlebens beigetragen und gilt als Pionier dieser noch jungen Wissenschaftsdisziplin. 1983 nahm Dr. Rössler eine Gastprofessur am Center for Nonlinear Studies der University of California am Los Alamos National Laboratory an. Mein obiger Beitrag erweckt einen unzutreffenden Eindruck, wenn dort auf das hervorragende wissenschaftliche Renomme des Professors abgehoben wurde; dieses ist unberührt und im Gegenteil, wird es durch die implizite Forderung der Anwendung der Resultate der Nichtlinearen Dynamik (Chaosforschung) auf die Akkretionsprozesse kleiner Schwarzer Löcher noch betont. Man weiss z.B., dass die Akkretionsmassen in einer bestimmten Phase des Materieeinfanges sich verhalten wie eine hydrodynamische Flüssigkeit, deren Strömungsverhalten jedoch Prof. Dr. Rösslers Hinweis auf exponentiell schnelle Vergrößerung kleiner Schwarzer Löcher sollte daher - hier zu formulieren auch ohne Verständnis der wissenschaftlichen Einzelheiten - von vornherein sehr ernst genommen und detailliert nachuntersucht werden. Unproportional laute Einzelstimmen im www, die eine fachliche Kompetenz des Chaosforschers in Zweifel ziehen, haben Unrecht, z.B. weil das Vorhandensein einer diesbzgl. tiefgehenden Facharbeit (Thema: Konkrete Aussagen der Komplexitätstheorie zur Akkretion kleiner Schwarzer Löcher) derzeit nicht nachgewiesen wird. R.U. [Reply]
January 15th, 2010 at 9:19 pm
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Ganzer Artikel:
http://www.firmenpresse.de/pressinfo153147.html
January 16th, 2010 at 4:10 pm
January 18th, 2010 at 2:58 am
werden!, wurde an dieser Stelle von meinem Gesprächspartner mit Recht als vierter Punkt eingeworfen. Er führt auf die bereits 1998 von meiner Gruppe beschriebenen, allein existierenden “Almost-Black-Holes”. Die daraufhin wie mit der Pistole geäusserte Vermutung, dass diese ”ewige Unfertigkeit” ja den Beobachtungen widerspräche, konnte ich durch Hinweis auf das Birkhoff-Theorem (kein messbarer Unterschied außerhalb einer beliebig tiefen Birkhoffschen Kugelschale) entkräften, ohne noch weiteren Widerspruch zu ernten.
January 18th, 2010 at 10:33 am
January 18th, 2010 at 2:49 pm
“January 18th, 2010 at 10:33 am”
n i c h t als abschließend mathematisch beschrieben gilt, insbesondere da es ein ungelöstes Problem mit dem mathematischen Verständnis des Strömungsverhaltens bei Singularitäten gibt. Auf die Lösung dieses
Problems ist ein Preis ausgesetzt.
Comment from Admin LHC-Kritik
Time January 15, 2010 at 12:11 am
Der bekannte Pionier der Chaosforschung Prof. Otto E. Rössler (Universität Tübingen) schreibt an Dr. Rolf Landua (CERN):
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January 11, 2010
Lieber Herr Landua:
Danke, dass Sie mich zu einem offiziellen Gespräch im Namen des CERN am kommenden Donnerstag empfangen wollen. Das ist besonders anständig von Ihnen, da ich Ihnen öffentlich vorgehalten hatte, dass Sie ein sicherheitsrelevantes gemeinsames Resultat von Ihnen und mir vor der Öffentlichkeit verleugnet hatten (die experimentelle Überprüfbarkeit der von mir ins Spiel gebrachten Widerstandslosigkeit von superflüssigen Neutronensternen für hindurchfliegende schnelle neutrale Teilchen – in Form von Neutrinos durch supraflüssiges Helium im Vergleich zu normalflüssigem Helium in einem nur am CERN durchführbaren Kontrollexperiment).
Ihre und meine Art zu denken sind sehr verschieden, aber oft entstehen daraus die besten Freundschaften.
Im Grunde habe ich nur ein einziges Resultat vorzubringen, wie ich das am 4. Juli 2008 schon versucht habe. Globale Drehimpulserhaltung. Also auch über die Grenzen von Inertialsystemen hinweg. Also auch zwischen “oben“ und “unten“ in einem Schwerefeld.
Ein reibungsfrei frei horizontal rotierendes Speichenrad, das im Schwerefeld heruntergelassen wird, rotiert unten langsamer, hat aber nach dem Wiederheraufholen den alten Drehimpuls. Er war also auch unten erhalten und hätte zwischen oben und unten ausgetauscht werden können. Es muss also unten auch “L = m mal omega mal r-quadrat = constans“ gegolten haben (Drehimpuls gleich Masse mal Drehfrequenz mal Radius-im-Quadrat). Da omega unten kleiner war, müssen m und r verändert gewesen sein. Und zwar m proportional zu omega, und r umgekehrt proportional (wie aus der Bohrradiusformel der Quantenmechanik unabhängig gefolgert werden kann).
Diese Veränderung aller Radien im Schwerefeld ist revolutionär (obwohl sie in einer Arbeit des früheren Präsidenten der kanadischen Physikalischen Gesellschaft, Paul Marmet, von 1997 schon zu finden ist, wie ich von Theodor Haensch gelernt habe). Sie wird von meinem gotischen-R-Theorem aus der Schwarzschildmetrik bestätigt und erklärt.
Ganz kurz: Sie kennen den Ausdruck für die Lichtgeschwindigkeit weiter unten im Schwerefeld. Der ganz außen gültige Wert dr/dt = c geht in Horizontnähe über in: dr/dt –> 0. Zugleich gilt überall dR/d(tau) = c, mit der sogenannten Radialentfernung R und der lokalen Eigenzeit tau. Beide Größen “schwimmen“ sozusagen im Koordinatensystem. Es gibt aber noch zwei weitere sinnvolle Lichtgeschwindigkeiten, d(gotisches R)/dt = c und dr/d(groß Tau) = c. Man kann also erzwingen, dass c konstant bleibt nicht nur lokal (zweite obige Gleichung, was bekannt ist), sondern auch global: die beiden letztgenannten Gleichungen. Wobei entweder die Außenzeit t als “ontologisch“ angenommen wird oder die Außendistanz r. Doch nur der eine dieser beiden Fälle (der mit der Außenzeit t) entspricht sinnvoll der Realität, wie ich in meiner Arbeit über das gotische-R-Theorem gezeigt habe.
Die überraschende geometrische Folge: eine endliche Kugeloberfläche kann ein unendliches Volumen beherbergen (Antifraktal). Das ist der umgekehrte Fall zu dem bekannten Fraktal, bei dem ein endliches Volumen von einer unendlichen Overfläche umhüllt ist.
Die (“gotische“) Radiusveränderung als Funktion der Höhe hat physikalische Folgen. Die von außen gültige Strecke zum und vom Horizont wird in Übereinstimmung mit der Lichtlaufzeit unendlich. Der Horizont wird wirklich (und nicht nur für das Licht) unendlich weit entfernt. Er wird deshalb zum Beispiel auch nicht in endlicher Zeit fertig. Und es kann natürlich nichts in endlicher Zeit entweichen (oder hineingeraten), wie bei der Hawkingstrahlung angenommen. Die Quantenzellen in der Umgebung des Horizonts behalten ihr zeitumkehrsymmetrisches Verhalten für aus dem Nichts entstehende und in es verschwindende Teilchenpaare: keine Hawkingstrahlung. (Auch keine Unruhstrahlung, die das allgemeine Kovarianzprinzip verletzen würde.)
Mit der gefundenen Nichtverdampfung fällt das erste und wichtigste Sicherheitsargument des CERN.
Eine zweite sehr wichtige physikalische Implikation des gotischen-R-Theorems ist der asymptotische Ruhmassen-Verlust jedes hineinfallenden Körpers (m –> 0 bei r –> Schwarzschildradius), obwohl nach dem Birkhofftheorem die Gesamtmasse des fallenden Körpers erhalten bleibt. Dieses Resultat wurde vor kurzem unabhängig von George W. Cox beschrieben. Da lokal das allgemeine Kovarianzprinzip gilt, geht in Horizontnähe parallel mit der Ruhmasse auch die Ladung gegen null. Daher sind Schwarze Löcher (inklusive Fast-Schwarze Löcher, die ich zuerst 1998 beschrieben habe) notwendig ungeladen.
Die Ungeladenheit ist ebenso revolutionär wie die Strahlungsfreiheit. Mit ihr fällt das zweite große Sicherheitsargument des CERN: Dass mini-Schwarze Löcher (zu einem hohen Prozentsatz) “klebrig“ sind und wie Alphateilchen sofort in Materie abgebremst würden. Nur ultralangsame (also künstliche) können in der Erde stecken beleiben, da sie ungeladen und deshalb fast reibungsfrei sind.
Zugleich erhöht die Ungeladenheit Schwarzer Löcher paradoxerweise die Wahrscheinlichkeit der Bildung mini-Schwarzer Löcher im CERN. Denn natürliche (geladene) Leptonen können nun nicht mehr maximal klein (so klein wie ihr formal aus ihrer Masse folgender Schwarzschildradius) sein, da sie sonst ungeladen wären. Daher ist die String-Theorie oder eine verwandte Theorie bereits empirisch bestätigt. Wir sprachen darüber am 4. Juli 2008.
Wie sehr die Wahrscheinlichkeit der Bildung Schwarzer Löcher im CERN dadurch erhöht wird, kann nicht sicher abgeschätzt werden. Alle Werte zwischen einem Schwarzschildradius von 10 hoch minus 35 Metern (Planck-Länge) und 10 hoch minus 18 Metern (empirisch nicht ausschließbarer Maximalwert) sind denkbar. Das sind 17 Größenordnungen, über die empirische Unsicherheit besteht.
Der klassische Planck-Radius gehört zu einer Planck-Masse von 10 hoch minus 5 Gramm oder 10 hoch 18 Protonenmassen. Er ist für technische Zivilisationen unerrreichbar. Doch wenn der Planck-Radius um 17 Größenordnungen größer wäre, also 10 hoch minus 18 Meter, sollten 10 hoch 17 mal weniger Protonenmassen, also 10, ausreichen, um ein mini-Schwarzes Loch zu erzeugen. Das ist empirisch nicht der Fall. Selbst die 1800 Protonenmassen (1.8 TeV) des amerikanischen RHIC haben offenbar noch nicht gereicht. Es bleiben daher noch knapp 15 Größenordnungen empirisch abzudecken, um mit Sicherheit ein Schwarzes Loch zu erzeugen.
Beim Fehlen von weiterer Information würde die beim LHC-Experiment angestrebte Vergrößerung der Kollisionsenergie gegenüber dem RHIC um den Faktor 8 (also etwa eine Größenordnung) mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 15 Schwarze Löcher erzeugen. Mit dem für die Ungeladenheit erzielten Bonus aus der Stringtheorie und Verwandten steigt die Wahrscheinlichkeit nocheinmal um vielleicht den Faktor 2. Damit besäße der LHC des CERN die Wahrscheinlichkeit eines russischen Roulettes – circa 1:6 –, ein in der Erde stecken bleibendes langsames mini-Schwarzes Loch zu erzeugen, oder Millionen, mit einem Steckenbleiber, wie wir es an dem genannten vierten Juli schon ansprachen.
Das neue Resultat der Ungeladenheit (fehlende Klebrigkeit) macht auch das dritte große Sicherheitsargument des CERN, dass natürliche Analoga zum LHC-Experiment aus der Höhenstrahlung ebenso gefährlich wären wie die erhofften künstlichen, falls diese gefährlich wären, zunichte, wie Sie damals anerkannten.
Das Rückzugsargument des CERN, dass wenigstens Neutronensterne gefährdet sein müssten durch die ultraschnellen natürlichen Analoga, wurde von uns damals im Gespräch gelöst (wie bereits erwähnt: Suprafluiditäts-Experiment am CERN).
Sodass insgesamt die Natur entschlossen zu sein scheint, dem CERN zum Erfolg die Hand zu reichen, was das Ziel der Erzeugung künstlicher Schwarzer Löcher angeht.
Dieser guten Aussicht steht eine schlechte Ausssicht gegenüber: das witere Schicksal der mit der Wahrscheinlichkeit von 1 zu 6 gebildeten Zwerge. Während bisher ausschließlich von Relativitätstheorie und Quantenmechanik die Rede war, kommt hier die dritte Grundlagenwissenschaft der nichtlinearen Dynamik ins Spiel, für die es am CERN keine Spezialisten (mehr) zu geben scheint. Beim Problem des weiteren Schicksals eines von der Erde “eingefangenen“ mini-Schwarzen Loches ist die Frage der Wachstumsgeschwindigkeit desselben innnerhalb der Erde entscheidend. Ist sie nichtlinear? Die bekannten riesigen natürlichen Schwarzen Löcher in Quasaren wachsen exponentiell an bei konstantem Nahrungsangebot. Diese sogenannten Quasare sind hochinteressante nichtlineare Maschinen. Durch die neue Eigenschaft der Ladungsvernichtung des zentralen Schwarzen Loches werden viele Eigenschaften dieser magnetogravitativen Dynamos erst verständlich.
Sie existieren notwendig in “allen Größen“. Meine Ihnen damals bereits vorliegende und im selben Monat erschienene Arbeit führt dies bereits aus. Die Zeitabschätzung “50 Monate“ bis zur Beendigung des irdischen Freßvorgangs, da nichts mehr zu fressen übrig ist, ist nach wie vor außerordentlich grob.
Ich komme zum Schlussplädoyer in unserem mündlich fortzuführenden wissenschaftlichen Dialog: Alles, um was ich meine geschätzten Kollegen am CERN seit Jahren bitte, ist diese Gnade des “benefit of the doubt“. Bitte, widerlegen Sie meine eine große Gefahr belegenden Argumente, BEVOR Sie handeln.
Die im April 2008 öffentlich geforderte wissenschaftliche Sicherheitskonferenz (“APetitiontoCERN“) wurde bis jetzt verzögert. Stattdessen haben Sie inzwischen von der geplanten Energieerhöhung um eine Größenordnung – mit der geschilderten Gefahr eines “Ground Zero“ von 1:6 – vor 4 Wochen bereits 4 Prozent realisiert. Das sind, falls Sie nicht ein zwingendes Argument in der Hinterhand haben, das ich in unserem Gespräch zu enthüllen bitte, bereits 0.8 Prozent Armageddon-Gefahr von Ihnen in Kauf genommen worden. Warum?
Ich ersuche CERN hiermit höflich, das Experiment solange nicht über 1.8 TeV zu fahren, bis meine Beweiskette an einer Stelle wissenschaftlich irreparabel durchlöchert ist. Und sich für die vorschnelle Handlung zu entschuldigen.
Umgekehrt entschuldige ich mich für alle harten Worte, die ich im Eifer, ein Unglück im letzten Moment zu verhindern zu versuchen, gemacht habe. Wissenschaft ist Freundschaft. Bitte widerlegen Sie mich und machen Sie dann weiter!
Herzlich Ihr
Otto E. Rössler
[Reply]
Admin LHC-Kritik Reply:
February 6th, 2010 at 2:38 am
This means that the new phase of operation planned to start mid February 2010 with energy increase up to 3.5 TeV per beam (resulting in 7 TeV centre of mass energy) - which would 3.5 times exceed the highest energies of other colliders – is planned to be expanded through 2011. The reasons given are technical concerns and problems. Obviously further adjustment and replacement of elements for higher energies are complex and costly.
Critics claim that the LHC should not start operating at all before completion of properly constituted neutral and multidisciplinary safety studies including newest theoretical and empirical research.
[Reply]